Hallo Uwe,
ich spekuliere mal (ohne dein Modell zu kennen) daß dein amp über 2 getrennte Netzteile verfügt, die nur eine gemeinsame Masse haben. Also im Prinzip zwei Mono-Verstärker in einem Gehäuse. Die lassen sich natürlich getrennt voneinander einschalten, ohne das Probleme entstehen. Ohne Strombegrenzung beim Einschalten wird dein Schalter bald verschmoren; hatte ich mal bei einer älteren HH; da haben sich die Einschaltkontakte verschweißt; ließ sich nicht mehr ausschalten; Schalter musste getauscht werden.
Imho wäre die einfachste und sauberste Lösung, den Einschaltstromstoß durch Vorwiderstand auf ca. 10A zu begrenzen (22 Ohm) und den Widerstand zeitverzögert dann mit einem Relais zu überbrücken.
Die Einschaltverzögerung nach Elektor (wurde mal in einem der TA2400 threads vorgestellt) macht diesen Job ganz gut bei geringem Teileaufwand
Beiträge von rockopa
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ich kenn jetzt die besagten Modelle leider nicht , aber bei vielen Endstufen ist die elektronische Lüfterregelung nicht nur temperatur-sondern auch aussteuerungsabhängig. Gibst du moderat gas kann die stufe tatsächlich kühler bleiben als über längere Zeit im Leerlauf.
Erwärmt sich die Stufe außergewöhnlich im Leerlauf müsste man mal die Ruhestromeinstellung prüfen und die Funktion der Lüfter. Die Lüfter laufen bei kleiner (runtergeregelter) Betriebsspannung evtl. nicht mehr an, da die Lager durch Schmutz und Verschleiß schwergängig geworden sind. -
Hab von DAS mal die 2402 Kopie gegen das Original von Jbl getestet, war eher ernüchternd; eines von diesen Optik-Plagiaten mit bescheidener performance. Von der Optik sehen die übrigen speaker ja auch ganz gut aus; da hab ich leider keine Erfahrungswerte.
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Hab von DAS mal die 2402 Kopie gegen das Original von Jbl getestet, war eher ernüchternd; eines von diesen Optik-Plagiaten mit bescheidener performance. Von der Optik sehen die übrigen speaker ja auch ganz gut aus; da hab ich leider keine Erfahrungswerte.
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cyberlight: für deutlich mehr sinus-Dauerton Leistung ist das Netzteil natürlich zu schwach; nur die peak-Leistung an niederohmiger Last ließe sich steigern. Unter thermischen Gesichtspunkten erscheint mir das Design der TA2400 ganz gut gelungen; alle relevanten Bauteile incl. Netztrafo liegen im Luftstrom. Nachteilig erscheint mir nur, daß die warme Luft nach hinten (ins Rack) austritt. Stärkere Lüfter wären bei Betrieb mit Musiksignal wohl eher nicht erforderlich; Die prinzipiellen, gedanklichen Ansätze für die Modifikation stehen ja schon im thread. Die Kosten wären aber nicht ganz ohne.
Gelegenkeitsbastlern würde ich eher davon abraten, den Deckel von der TA2400 abzuschrauben; Netzspannung und Gleichspannung ca. +-126V, sowie viele teure Halbleiter, die sich bei einem falschen Handgriff in Rauch auflösen werden... Das Erlöschen der Garantie muß ja der Form halber auch noch erwähnt werden.
TBF: hab gerade ein paar Sanken-Leichen rausgekramt, die mir als mechanische Muster dienen; sind ja richtig groß die Teile; wie bringst du davon 9 Paare auf dem Kühlkörper unter? Im Prinzip kann man die ja nur dort montieren, wo schon Leistungshalbleiter sitzen und da reicht der Platz nicht; montierst du die auf der freien Fläche geht der Deckel nicht mehr rauf; innen ist der Kühlkörper ja geriffelt, da geht auch nix. -
jetzt hab ich eine ausgeliehene TA2400 von auf dem Tisch stehen; Verarbeitung etwas Chinesen-schmuddel, aber akzeptabel.
So einige Schaltungsdetails (z.B. Kollektoren aller Endtransistoren direkt auf dem Kühlkörper; Komparatorschaltung zur Ansteuerung der Fets zur railumschaltung) hab ich schon mal woanders gesehen...
Naja, im kopieren sind die Chinesen eben ganz gut.
Wenn ich mir das Teil so ansehe, spielt das imho jedenfalls in einer ganz anderen Liga als dieser Kram von Acustica, Omnitronic, stage line , Kotec etc.
Gemessen hab ich mal die dynamic power nach IHF A-202, also 1kHz sinusburst 20ms, 480ms Pause; beide Kanäle gleichzeitig.
-4Ohm: 1270 Watt
-2.6Ohm: 1180 Watt; stufe geht in Strombegrenzung; keine Leistungssteigerung durch nur Betrieb eines KanalesBei 4 Ohm Last wird die dynamische (100ms) SOA-Kurve der Endtransistoren jedenfalls schon recht deutlich überschritten (phi mal Daumen berechnet), wenn der amp so ausgesteuert wird, daß er gerade so auf den rail mit der hohen Spannung schaltet; der 5. Transistor, der auf der PCB schon vorgesehen ist, wäre zur Steigerung der Zuverlässigkeit sicher nicht schlecht.
Betrieb an Lasten unter 4 Ohm /Brücke 8 Ohm ist definitiv Unfug.TBF: deine Idee mit den 3 rails wäre echt eine Sache; würde SOA-Probleme lösen und niederohmigen Betrieb ermöglichen; damit würde der amp imho in die topklasse aufsteigen.
Würde der Hersteller ein redesign machen, wären Aufwand und Kosten ja überschaubar. Wenn dann auch noch auf die dicken Sanken-Transis umgestellt wird, könnten sich die überteuerten, amtlichen Hersteller langsam die Kugel geben...
Die Siebung/Elkos finde ich bei 4 Ohm Last schon etwas knapp; bei einem burst bricht die Spannung ca. 15% ein; die TA2400, die ich auf dem Tisch habe, hat auch Chinesen-Elkos, wahrscheinlich also nicht gerade low ESR.Hast du die Funktion der 3 Abgleichtrimmer schon erforscht? Ist das bias, offset und Strombegrenzung? Ich müsste ja die Platine ausbauen um zu sehen wie das verschaltet ist.
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Fux: zu dieser klassischen Kombination gehört noch unbedingt die Furman TX4 Weiche dazu...:D
amping eventuell auch BGW750 und BGW250
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rockline: ja die RSD 800b mit den großen VU-Metern kenne ich auch noch; war in den 80ern ein recht verbreitetes "Arbeitspferd"; nicht so amtlich wie die legendäre BGW750 aber wohl etwas edler als eine Peavey CS800.
opusbass: BUZ900/BUZ905 sind die aktuellen Ersatztypen für die Hitachis; werden angeblich mit den Hitachi-Masken bei semelab in uk gefertigt. Gibts u.a. auch bei farnell. Hab den Preis nicht im Kopf, aber billig sind die nicht. -
rockline: Nicht zu vergessen die Mosfet 1000 und Mosfet 500 von Studiomaster; auch mit den Hitachis bestückt; waren so Mitte der 80er recht verbreitet; hatte auch welche davon. Die Leistungsangaben waren aber eher recht optimistisch
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gibt es überhaupt noch amtliche analoge PA-Endstufen mit mosfets als Leistungstransistoren? Mir fällt jetzt garkeiner ein.
class D Verstärker, in denen die mosfets als Schalter dienen sind ein anderes Thema, um das es hier wohl nicht geht.
Seit es die bipolaren Ringemittertransistoren gibt, die der tbf nebst ihren Vorteilen schon erwähnt hat, ist keine Notwendigkeit mehr gegeben, Mosfets einzusetzen.
Ein großer Nachteil ist die geringe Steilheit der mosfets; um voll durchzuschalten, brauchen die eine gatespannung von ca. 10V; ist die Treiberschaltung nicht entsprechend dimensioniert, bleibt an den Dingern entsprechend Restspannung stehen, was den Wirkungsgrad reduziert.
So vor ca. 15-20 Jahren wurden die ganz gerne verwendet, weil damit auch Bastelbuden in der Lage waren, recht haltbare Endstufen zu bauen. Das Klirrspektum ist kennlinienbedingt röhrenähnlich, deshalb wurden mosfet-Verstärker wohl auch als angenehm klingend empfunden. -
TBF
-Dc-protection: ja ich dachte an crowbar; hab ich früher mal bei Peavey gesehen und Yorkville macht das heute noch so; relais ist bei den Strömen nicht unproblematisch
-hast du die Sanken 2SA1295/2SC3264 oder die 2SA1494/2SC3858 eingebaut? Vom SOA sind die ja alle wesentlich besser als die Toshibas. Bei profusion bestellt?
-Treiberleistung ist wahrscheinlich ausreichend, da die Sanken Teile auch bei hohen Strömen noch ganz gutes hfe haben, oder musstest du da noch nennenswert modifizieren?
Dein t-amp muss ja mit der Modifikation auch an 2 Ohm gut gehen; wohl ein echter powerlight-killer zum Aldi-Preis -
Hallo Leute,
ich hab mich mal durch die ganzen TA2400 threads gewühlt, da ich evtl. auch eine zum testen kaufen wollte und habe jetzt trotzdem noch einige Fragen:
-hat die stufe im Ausgang ein relais oder wird die DC-protection mit einem Kurzschlußtriac realisiert?-Ist wohl ein class H Endstufe; wieviele rails und mit welcher Spannung hat die?
-Auf einem der Fotos mit hoher Auflösung sieht man vorne auf dem Kühlkörper 2 stück TO 220 Transistoren mit Farbklecks bzw. abgeschliffener Oberfläche; sind das die fets für die rail-Umschaltung und was für Typen sind das?
-Ist die Endstufe diskret (aus Einzeltransistoren) aufgebaut, oder sind da spezielle chips drin (wie z.B. der mosfet-driver in einer powerlight)?
-Es gab einen link zu einer ebay-Auktion mit einer Endstufe "Premiumaudio Modell Aolong M10", die von den Innereien ganz ähnlich aussieht. Kennt die Jemand? Auf dem ebay-Foto sieht man deutlich mehr (ca. doppelt so viele) Endtransistoren? Ist das eine verbesserte (2 Ohm stabile) TA2400 oder ein ganz gewöhnlicher class G-Verstärker?
-Hatte jemand von euch schon Ausfälle bei der TA2400?
Vielen Dank!
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ein effektives Staubfilter aus Polyesterwatte reduziert den Luftdurchsatz wahrscheinlich zu stark und wird zumindest im Sommer bei entsprechenden Außentemperaturen zu thermischen Problemen führen, wenn die Stufe hart rangenommen wird.
So ein Moskitonetz vor dem Lufteinlaß müsste noch vertretbar sein und hält zumindest groben Dreck ab; Feinstaub natürlich nicht.
Das grössere Problem ist imho angesaugetes Alu-Konfetti auf Faschingsveranstaltungen und zu geringer Abstand von Nebelmaschinen... -
das sieht mir nach MCKenzie oem aus. Gibts bei Monacor International.
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das sieht mir nach MCKenzie oem aus. Gibts bei Monacor International.
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ist schon länger her:
-DOD-EQs 2x15, permanente Wackelkontakte, eine einzige Ansammlung kalter Lötstellen
-Endstufe HH S-500D: riesen Ringkerntrafo, der beim Einschalten jede Sicherung inclusive dem Einschalter (Kontakte verbrannt) gekillt hat, matschiger sound im Bass, keine Einschaltverzögerung/DC-Sicherung (hat mir 4 15" EV geschlachtet)
Aktuell:
Behringer Ultrakurve: 6 Stück ausgepackt; 2 waren kaputt (tolle Qualitätssicherung/Endkontrolle haben die wohl), umständliche Bedienung, verzerren schnell; konnte den Mist zurückschicken. -
Bauplan ist in den älteren Büchern von Klinger zu finden; war in den 70ern mal ganz nett ist aber sicher klanglich nicht mehr "state of the art"; imho ist der sound nicht so transparent und verfärbungsarm. Der Hochtöner ST350 ist mit nur 5W thermischer Belastbarkeit für die Anforderungen professioneller Beschallung zu labil. Die Komponenten sind neu nicht mehr zu bekommem und werden gebracht völlig überteuert gehandelt.
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Bauplan ist in den älteren Büchern von Klinger zu finden; war in den 70ern mal ganz nett ist aber sicher klanglich nicht mehr "state of the art"; imho ist der sound nicht so transparent und verfärbungsarm. Der Hochtöner ST350 ist mit nur 5W thermischer Belastbarkeit für die Anforderungen professioneller Beschallung zu labil. Die Komponenten sind neu nicht mehr zu bekommem und werden gebracht völlig überteuert gehandelt.
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der LF hat einen größeren Magneten und ist einige Millimeter tiefer als der normale Kappa. Auch wiegt der LF deutlich mehr.
Die Zahlenwerte holst du dir von der webseite; dann kannst du den speaker identifizieren. -
der LF hat einen größeren Magneten und ist einige Millimeter tiefer als der normale Kappa. Auch wiegt der LF deutlich mehr.
Die Zahlenwerte holst du dir von der webseite; dann kannst du den speaker identifizieren.