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Beiträge von Mix4Munich

  • Musicalaufführung

    • Mix4Munich
    • 22. Mai 2009 um 20:25

    Hallo Forenkollegen!

    Wer Lust hat, mich mit einer tollen Truppe über die Bühne toben zu sehen, kann das am Freitag, den 29.5. um 19:30 in München tun. Und zwar nur ein einziges Mal, denn das Stück wird so nie wieder aufgeführt. Ich spiele den Oberschurken in einem Musical. Ausserdem bin ich ein König mit freakigem Hofstaat und wirke an der Gitarre und bei den Kompositionen mit. Einige Stücke sind von echten Genies komponiert worden, wir haben da zwei unglaubliche Leute in der Truppe!

    Die Tontechnik überlasse ich diesmal jemandem, der etwas davon versteht :)

    Das Stück heisst "Des Egos Trip zum Ich" und enstand in Anlehnung an ein Märchen des Dichters Novalis "Sofia oder die Rückkehr der Weisheit". Es geht darum, dass die menschlichen Eigenschaften wie Stärke, Liebe und Klugheit in ihr jeweiliges Gegenteil (Aggression, egoistische Gier und intellektuelle Arroganz) umschlagen, wenn es an Weisheit fehlt.

    Wer Interesse hat, kann mal auf unserer Webseite vorbeisehen, http://www.schlossmusical.com (Leute mit Netbooks oder kleinem Display sehen auf http://devel.schlossmusical.com nach).

    Viele Grüße
    Jo

  • Welcher Mixer ist besser?

    • Mix4Munich
    • 18. Mai 2009 um 12:50

    Was genau war denn zweifelhaft? Hast Du einen Livemischer für DJing benutzen müssen? Das ist natürlich zweifelhaft. Oder war es etwas anderes?

    Viele Grüße
    Jo

  • Welcher Mixer ist besser?

    • Mix4Munich
    • 17. Mai 2009 um 16:58

    Also zumindest im Powermischer EMX 5016 von Yamaha rauschen die beiden eingebauten Effekte und die acht Kompressoren bei musikalisch sinnvollem Einsatz nicht wahrnehmbar. Der 5016 ist ja quasi ein YAMAHA MG 166CX mit Endstufe und zweitem Effektgerät. Die Signalqualität ist sehr gut.

    Oder meinst Du mit der Aussage "im unteren Preissegment" die noch kleineren Geräte? Ich denke (und Yamaha betont das immer mal wieder) dass die Effekteinheiten bei den MG- und EMX-Serien aus der SPX-Serie stammen. Die wurde huntertausendfach verkauft, hat ihre Entwicklungskosten längst eingespielt und wird nun in den billigen Geräten von Yamaha mehr oder weniger als preisneutrale Dreingabe eingebaut. My 2 cents.

    Viele Grüße
    Jo

  • Erstberührung RCF ART 310A

    • Mix4Munich
    • 15. Mai 2009 um 22:49

    Das ist interessant, und bei Gelegenheit werde ich mir die ALTO dann auch mal anhören. In einem anderen Zusammenhang habe ich ALTO als schnell agierende Firma kennengelernt. Die Lautstärke der 310A reizen wir eh bei weitem nicht aus, das ist also kein Problem. Was die RCF für uns so attraktiv macht, ist ihr präzises Abstrahlverhalten.

    Viele Grüße
    Jo

  • empfehlungen für einen guten EQ

    • Mix4Munich
    • 29. April 2009 um 20:25

    Gebraucht sind die dbx 2231 für rund EUR 350,- zu bekommen. Gebaut wie ein Panzer, ich habe drei Stück davon, und auf die kann ich mich seit Jahren verlassen. Einwandfreie Performance, guter Sound (oder eben kein "eigener" Sound, sondern neutrale Übertragung) und absolut null Probleme.

    Viele Grüße
    Jo

  • Erstberührung RCF ART 310A

    • Mix4Munich
    • 29. April 2009 um 20:14

    Ich hatte letzte Woche meine erste Berührung mit den RCF 310A. Die Aufgabenstellung war, in einem libanesischen Lokal die Bühne lauter und den Rest des Raumes leiser zu beschallen als mit der vorhandenen Anlage. Mehr dazu unten. Die vorhandenen Boxen sind alt, klein, klingen mittelmäßig und verfügen über keine bekannte Richtcharakteristik.

    Daher haben wir sie durch ein Pärchen RCF 310A ersetzt, die wir auf der Bühne hinten oben schräg nach unten strahlend montiert haben (von der Decke abgehängt, also fliegend). Das mit der Bühnenbeschallung von hinten tut man normalerweise nicht, aber es werden so dermassen zivile Pegel gefahren, dass das ohne den Ansatz eines Pfeifens funktioniert. Die Richtcharakteristik der 310A ist 90 * 70, wir lassen sie ca. 20 Grad nach unten strahlen. Schon bei leerem Lokal kann man hören, dass der Pegel einen Meter vom Bühnenrand entfernt deutlich niedriger ist als auf der Bühne. Das heisst, die Richtcharakteristik wird wirklich gut eingehalten. Wenn jetzt noch Leute auf der Bühne stehen und tanzen, wirken die als das ultimative Dämmmaterial, und auf der Bühne kann noch lauter gespielt werden, ohne dass es im Saal zu laut wird.

    Die alte Anlage (vier kleine Boxen von ASA, einer Marke, die in den 80ern einigermassen gut im Geschäft war), hängt immer noch, allerdings im Saal und gegenüber der Bühne. Ich habe vom Kompressor im Insert zwei Signale abgezweigt - eins für die beiden neuen RCF, eins für die Endstufe, welche die vier alten Boxen füttert. Das Ziel ist, dass man die Lautstärke im Gästesaal einigermassen unabhängig von der Bühnenlautstärke regeln kann, zumal auch noch eine Art Seitenraum beschallt werden muss. Funktioniert ganz gut. Heute Nachmittag waren Aufbau und Soundcheck, das funktionierte im Trockentest schonmal sehr gut.

    Allerdings war die Anlage, so wie sie bislang dort stand, so dermassen schräg verkabelt und unglücklich in einen Schrank eingebaut, dass wir sie komplett ausgebaut, entstaubt und neu verkabelt wieder eingebaut haben. Jetzt sind mir die Signalwege zumindest logisch verständlich. Nachher ist Feuertaufe, mal sehen, wie die Kombi sich bewährt. Wenn das so bleibt, dann schreibe ich noch eine kurze Bedienungsanleitung und eine Doku der Verkabelung für einen eventuell später dazukommenden Techniker.

    Zu den Boxen: Die RCF 310A klangen jedenfalls auf Anhieb um Welten kräftiger, klarer und sauberer als die alten Boxen. Ich jedenfalls und der Sänger, der heute abend dort auftreten wird, mochten die Boxen auf Anhieb.

    Im Moment ist die Anlage so eingepegelt, dass die alten Boxen im Saal zwar laufen, aber nur so als dezente Unterstützung, wenn es voll wird auf der Bühne. An den meisten Stellen des Raumes empfindet man es so, dass der Schall von der Bühne kommt. Nur in besagtem Seitenraum nicht.

    Morgen mehr. Ich bin jedenfalls jetzt am Überlegen, ob ich meine vier geliebten Electro Voice-Monitore gegen die RCF 310A tausche. Klingen beide super, aber die RCFs wiegen incl. Amping halb so viel wie meine Electro Voice ohne (also die Endstufen würde ich mir auch noch sparen), und die 5dB mehr an Spitzenpegel der EVs habe ich noch nie gebraucht. Zumal man in der allergrößten Not die RCF auf vergleichbare Durchschnittspegel wie die EVs prügeln könnte, ein Limiter ist ja eingebaut. Bei vier Monitoren würde ich mir da ziemlich genau 75 kg Schlepperei sparen, bei absolut adäquatem Sound. Da kommt man schon ins Grübeln ...

    (2. Teil des Berichts)

    Tags drauf haben die RCF 310A ihre Feuertaufe zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten absolviert: Die Musiker sind happy, weil sie auf der Bühne endlich den "Wohlfühlpegel" bekommen und einen deutlich besseren und klareren Sound als früher haben. Der Wirt ist happy, weil die Lärmschutzauflagen im Saal jetzt gut erfüllt werden: 90dB(C) Durchschnittspegel. Und die Besucher waren happy, weil sie sich entweder an ihren Plätzen unterhalten können, ohne sich anschreien zu müssen, oder auf der Bühne abtanzen können. So ist das in orientalischen Locations, da wird eben auf der Bühne getanzt.

    Die alten Boxen braucht man eigentlich nur noch, um den Sound im Saal etwas anzureichern, wenn auf der Bühne viel los ist und Pegel im Saal gefragt ist. War bei einer Bauchtanzvorführung der Fall. Wäre ich der Wirt, ich würde sie stillegen, abmontieren und samt der zugehörigen Endstufe verkaufen.

    Ein interessanter und für mich immer noch faszinierender Effekt ist, dass man überall auf der Bühne ordentlich Pegel hat, und wenn man einen einzigen Schritt macht von der vorderen Bühnenkante herunter in den Speisesaal, wird es deutlich leiser - schlagartig!

    Demnächst teste ich nochmal, ob der Effekt an der Bühnenseite derselbe ist - wenn ja, haben wir die Boxenausrichtung auf Anhieb gut hinbekommen.

    Ach ja, Feedbackfestigkeit: Zwei Mikros werden auf der Bühne benutzt eine gute Sennheiser-Funke und ein billiges und inzwischen recht verbeultes Shure PG-58, letzteres fest auf ein Stativ vor dem Keyboarder montiert. Und obwohl dieses Mikro genau auf die Box zeigt und keinen Meter davon entfernt ist (und wegen des Flüstergesangs des gestrigen Tastendrückers ziemlich weit aufgerissen werden musste), gab es kein einziges Aufkommen von Feedback. Wenn der Stammkeyboarder wieder da ist, werden wir das Mikro noch eine Ecke leiser drehen können.

    Um die gezielte Beschallung der Bühne / Tanzfläche hinzubekommen, werden die Boxen geflogen und schräg nach unten geneigt aufgehängt. Kein Problem mit der RCF 310A, da man dort oben und unten je eine Öse zum Fliegen in eingelassene Muttern einschrauben kann. Um diese Ösen zu bekommen, musste ich allerdings in ein Spezialgeschäft gehen, das in München als Schraubenzentrale bekannt ist. http://www.schrauben-preisinger.de, falls es jemanden interessiert.

    Für die Befestigung in der Rigipsdecke benutzen wir spezielle Rigips-Dübel, die pro Stück bis 100kg tragen (wobei das die Decke wohl nicht mitmachen würde) und drei kleinere Haken pro Box. Tatsächlich tragend sind nur die Schrauben in den Rigipsdübeln (dort ist auch das Safety mit drin) und der hintere Haken. Die anderen beiden (vorher bereits vorhandenen) Haken nutzen wir hauptsächlich zur Umlenkung der Spanngummis, alles TÜV-zugelassenes Zeug, damit die Boxen den richtigen Winkel bekommen. Würde eines der beiden tragenden Elemente ausfallen, würden die bislang nicht tragenden Haken den "Tragejob" mit übernehmen. Wir sind da also mehrfach abgesichert.

    Noch etwas zur im "Rack" eingebauten Anlage: Diese Konstruktion besteht aus einem alten Zeck Powermischer PD-10-14 mit zehn Monokanälen, von denen vier auch stereo verwandt werden können und eingebautem Multieffekt in akzeptabler Qualität. Zur Pegelbegrenzung ein DBX 1066 (feines Teil!) und eine Endstufe mir unbekannter Herkunft namens Q-700 von einer Firma namens Q-Tech. Wirkt jedenfalls sehr ordentlich. Ausserdem noch ein Furman Spannungsstabilisator (braucht man in der Gastronomie wirklich, denn sobald Geschirrspüler und Herd bzw. Ofen gleichzeitig angemacht werden, sinkt die Netzspannung um satte 20 Volt!). Über ein DJ-Pult hängt noch ein CD-Player am Powermischer. Alles no-names.

    Und nun ein Kapitel zum Thema "Kreative Verkabelung im Lauf der Jahrzehnte" oder "Was passiert, wenn Irre eine PA installieren". In den Main-Inserts des Zeck hängt der dbx, aber von dessen parallel geschalteten XLR-Outs wird das Signal für die Endstufe und damit für die alten Boxen abgegriffen. Das Signal, das aus dem Kompressor in das Insertkabel zurück zum Mischer lief, wurde gar nicht mehr benutzt, da die beiden eingebauten Endstufen vom Monitor Out des Zeck gefüttert wurden. Das geschieht über eine schaurige Konstruktion eines Y-Kabels mit vertapeter Lüsterklemme. Soll heissen, mit Gafa zugeklebt und gut versteckt. Ich werde da irgendwann nochmal ein ordentlich gemachtes Y-Kabel anbringen.

    In der neuen Verkabelung wird der dbx quasi als Signalverteiler benutzt - er wird nach wie vor gefüttert über das, was aus dem Insert des Zeck rausgeht, aber statt ein Signal zurück zu geben, wird ein Stereosignal an die beiden RCF 310A gegeben, das andere (aus den parallelen Ausgängen des dbx) geht auf die Endstufe für die alten Boxen.

    Weiter hängt noch ein CD-Player mit Discopult mit am Zeck, wobei das Discopult eigentlich nicht wirklich verwendet wird. Über ein weiteres Kabel könnte man noch einen iPod oder Laptop über den Zeck verstärken, falls nötig. Aus dem Tape Out des Zeck geht ein Signal an eine Lichtanlage, die man auch über Sound ansteuern könnte, obwohl diese Option nicht genutzt wird.

    Viele Grüße
    Jo

  • DB Technologies F212

    • Mix4Munich
    • 20. April 2009 um 18:01

    Kommt ein Probehören in Frage? Eigentlich kannst Du es nur so entscheiden, alles andere ist Stochern im Trüben.

    Lass Dir am besten vom Hersteller oder vom Distributor ein paar Händler in Deiner Umgebung nennen, bei denen die bassboxen antestbereit stehen. Dann fährst Du dort mit Deinen Tops und ein paar Deiner (Dir gut bekannten!) Lieblings-CDs hin und testest mal, was das Zeug hält.

    Viele Grüße
    Jo

  • DB Technologies F212

    • Mix4Munich
    • 20. April 2009 um 10:36

    Zu 12er Tops würden 18er Bässe oder tief reichende 15er gut passen. Du musst drauf achten, dass der maximal erreichbare Pegel (132 dB bei den Tops) von den Bässen auch erreicht oder leicht überboten wird - so bis 135 dB, was schon höllenlaut ist. Hat da db technologies nix Passendes im Programm?

    Viele Grüße
    Jo

  • Praxisbericht: "THE BOX CL 108 / 115 BASIS BUNDLE"

    • Mix4Munich
    • 18. April 2009 um 13:06

    Das ist möglich, muss aber nicht so sein.

    Ein Teil der Bedämpfung des Hochtöners könnte auch durch eine Art Saugkreis (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Saugkreis ) entstehen, der durch den Schalter geöffnet und damit wirkungslos gemacht wird. Die Trennung _könnte_ also auch niedriger liegen.

    Aber ich habe mir gerade mal die Box bei T angesehen - Paarpreis 159,- EUR oder so. das werden Piezo-Hochtöner sein, und die koppelt man am besten so hoch wie möglich an. Optimalerweise ab 10 kHz, dann sind die Verzerrungen (Oberwellen) im unhörbaren Bereich. Community macht das so, die hellen damit den obersten Bereich noch einmal ganz nett auf, ohne sich die Nachteile der Piezos einzufangen.

    Wenn der T jetzt also die Piezos bei 5 kHz ankoppelt, verbleiben nach oben zwei Oktaven hörbarer Bereich (für mich nur noch anderthalb ...), und wahrscheinlich klingt das so besser als die HT tiefer anzukoppeln und dafür mehr von ihren Artefakten zu hören.

    Viele Grüße
    Jo

  • heißes basshorn auslaufen lassen..?

    • Mix4Munich
    • 18. April 2009 um 12:15
    Zitat von "TobiV"

    jaja, früher war alles besser (auch das programm-material) :grin:

    Insbesondere das Programm-Material war besser! Mehr Dynamik, weniger Durchschnittspegel als bei den heutigen totkomprimierten Produktionen.

    SCNR
    Jo

  • Testbericht: QSC GX5 - Budget Verstärker

    • Mix4Munich
    • 18. April 2009 um 11:56

    Hat jemand zufälligerweise schon die unverschämte Behringer-Kopie der GX-Reihe getestet? Guckst Du hier (und bist Du erstmal von den Socken ob der Dreistigkeit): http://www.behringer.com/EN/Products/EPX3000.aspx

    Viele Grüße
    Jo

  • Praxisbericht: "THE BOX CL 108 / 115 BASIS BUNDLE"

    • Mix4Munich
    • 18. April 2009 um 11:52

    Ein Vollprofi wird die Anlage wohl nicht benutzen, aber egal.

    Wozu eine Höhenanhebung bei langen Räumen? Der Weg durch die Luft dämpft den Sound bei hohen Frequenzen etwas stärker als bei Bässen oder Tiefmitten. Kann man selber ausprobieren: Bei einem großen Festival mit riesiger Beschallung (aber ohne Delay-Line) einfach mal weiter weg gehen - da lassen die Höhen zuerst nach.

    Durch die Höhenanhebung kompensiert man das ein wenig. Aber Obacht: Hat man Zuhörer, die näher dran sind, können diese den Sound nun als zu grell empfinden. Also bitte mit Bedacht einsetzen.

    Technisch wird sowas ganz einfach realisiert: Die Hochtöner so einer Box haben meist einen deutlich höheren Wirkungsgrad als der Mitteltöner (in dem Fall der 8-Zöller). D.h. man muss den Hochtöner beim Weichendesign mehr oder weniger stark dämpfen, bis das zusammen passt. Die Pegelanhebung um 3 dB ist nun nix anderes als eine schwächere Bedämpfung des Hochtöners.

    Hope that helps.

    Viele Grüße
    Jo

  • limiter

    • Mix4Munich
    • 17. April 2009 um 10:06
    Zitat von "Michael Beyer"

    Mix4Munich:

    Jetzt weiß ich, woher eure Mythen und Märchen herkommen :wink:

    Ja, die Foren tragen ein gutes Stück dazu bei, dass so lange Halbwahrheiten unverstanden weiter kolportiert werden, bis man sie in den Stand einer Wahrheit erhebt.

    Viele Grüße
    Jo

  • Workshop Soundcheck

    • Mix4Munich
    • 13. April 2009 um 14:16

    Hallo treibsand,

    ich stimme Dir in fast allem zu - wenn Zeit da ist, sollte man die auch nutzen, um den Gig für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu machen. Bitte versteh meine Aussagen nach dem Motto: "Wenn's schnell gehen muß, halte ich dies für ein probates Mittel." Mehr nicht.

    Ich habe halt oft Bands gemischt, die entweder vom Veranstalter (meist Kneipenwirt) nur sehr kurze Aufbauzeiten bekamen oder die mit anderen Bands zusammenspielten, und deren Tech hat fast die gesamte Zeit, die für ZWEI Soundchecks vorgesehen war, für den Mix "seiner" Band gebraucht (in einem Fall waren es 83 von 90 Minuten - und es klang hinterher aber immer noch sch...). Wir als Gäste der anderen Band hatten aber wenig Mittel, da Druck zu machen, zumal die anderen sich als Headliner betrachteten. Also nimmst Du, bzw. nahmen wir die sieben Minuten und machten das Beste draus. Es hat immer geklappt.

    Viele Grüße
    Jo

  • Welcher Mixer ist besser?

    • Mix4Munich
    • 3. April 2009 um 11:32

    Okay, damit kann man doch was anfangen. Die gute Nachricht: Beide Mischer sind mit Sicherheit dafür geeignet. Die schlechte: Sie sind kaum miteinander vergleichbar. Perfekt wäre eine Mischung der beiden Geräte.

    Der Peavey hat 10 Monokanäle und 2 Kanäle, die man entweder mono oder stereo nutzen kann.
    Der Yamaha 206C hat 12 reine Monokanäle plus 4 Kanäle, die man entweder mono oder stereo nutzen kann.

    3-Band-EQ mit parametrischen Mitten haben beide. Hier herrscht Gleichstand.

    Großes Plus für den Peavey:
    2 eingebaute Effektprozessoren und insgesamt 6 AUX-Wege (also 2* FX und bis zu 4 Monitorwege) - das ist spitze!

    Großes Plus für den Yamaha:
    Die Ein-Knop-Kompressoren in den ersten 8 Kanälen - ich kenne die Teile, sind für die meisten Signale (Gesang, Bass, Keyboards, Gitarren - eigentlich alles außer Drums) ganz okay.
    Ein großes Minus des Yamaha sind die nicht vorhandenen Effekte - da mußt Du noch vor dem ersten Gig losziehen und einen oder zwei Multieffekte kaufen, was sowohl den Preis als auch die Komplexität nach oben drückt.

    Wenn Du mehr Wert legst auf ein komplettes Paket, dann wäre es der Peavey. Wobei der seine Signalqualität erst noch beweisen muß.

    Wenn es Dir nichts ausmacht, daß Du exteren Effektgeräte dazukaufen und anschließen mußt und mehr Wert legst auf die größere Kanalanzahl oder die Ein-Knopf-Kompressoren des Yamaha, dann ist es eben der. Die hohe Signalqualität der Yamaha MG-Serie ist bekannt und in diesem Preissegment ganz vorne mit dabei.

    Was die USB-Anschlüsse angeht, kann man damit (glaube ich) nur einen Stereo-Mitschnitt ziehen. Das ist quasi ein zusätzlicher Master LineOut, der das Signal in einem anderen Format rauswirft.

    Viele Grüße
    Jo

  • Welcher Mixer ist besser?

    • Mix4Munich
    • 2. April 2009 um 23:25
    Zitat von "Tom Baierle"

    Hallo,
    ich bin gerade am überlegen, ob ich mir nicht einen kleinen Mixer zulegen soll.
    Nach langen Recherchen habe ich nun zwei Geräte in die engere Wahl genommen:

    Yamaha MG 206C USB
    und
    Peavey 16 FX

    Ich möchte mit dem Gerät sowohl live als auch zuhause arbeiten und finde deshalb die USB-Schnittstellen in beiden Mixern recht vorteilhaft....

    Sag doch mal, was Du eigentlich genau damit vorhast. Dann kann man Dir auch einen Tipp geben. Ein Gerät ist nicht einfach geeignet oder ungeeignet, sondern immer für eine spezielle Sache geeignet oder ungeeignet. Also, tu mal einen Spruch.

    Viele Grüße
    Jo

  • Workshop Soundcheck

    • Mix4Munich
    • 2. April 2009 um 12:33

    Die letzten beiden Antworten finde ich interessant. Dabei ist es unerheblich, ob ich das jetzt gut finde oder nicht, denn wenn Ihr ein gutes Ergebnis erzielt, passt Eure Methode für Euch, und Ihr habt automatisch recht mit dem, was Ihr tut.

    Ich bin wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass alle Musiker bei dem SC anwesend sind. Wenn nicht absolute Katastrophen eintreten (Auto kaputt, Flieger verspätet, Zug ausgefallen), akzeptiere ich keine Art von Entschuldigungen, warum jemand beim vereinbarten SC nicht da ist. Da ich einfach davon ausgehe, dass selbstverständlich alle pünktlich da sind, sind auch alle da. Ich sach' nur, 120 kg Lebendgewicht können Eindruck machen ...

    Um ein Konzert gut über die Bühne zu bringen, braucht es von allen Beteiligten die richtige Einstellung zur Sache. Ich mag das Wort nicht, aber benutzen wir es trotzdem: Professionalität. Dazu gehören Pünktlichkeit und gute Vorbereitung. Der SC ist dazu da, die Sachen aufeinander abzustimmen - also jeden einzeln zu checken und dann alles im Vergleich miteinander. Und lang brauche ich dazu nicht - wenn es sein muß, ist die Sache in sieben Minuten durch. Es müssen halt alle da sein, wach und aufmerksam sein und tun, was ich ihnen sage. Dann geht es schnell und wird gut. Das ist so die Funktion des Dirigenten oder des Fußballtrainers (zuminderst war das früher so, als noch die Spieler auf den Coach gehört haben und ihm nicht nur die Schuld für ihr eigenes Versagen auf dem Platz vorgeworfen haben, aber lassen wir das, das würde hier zu weit führen).

    Und zur Reihenfolge (wie gesagt, jeder soll das tun wie er will - das ist nur meine Anregung zur Diskussion): Ich baue das Arrangement von unten nach oben auf. Oder von hinten nach vorne, wie man es nimmt. Nach den Drums erst Bass, dann Gitarren und Keyboards. Zum Schluß stelle ich den Sänger "davor".

    Viele Grüße
    Jo

  • Workshop Soundcheck

    • Mix4Munich
    • 28. März 2009 um 10:58

    Hallo zusammen,

    Probleme beim Soundcheck? Unter http://www.mix4munich.de/workshop_soundcheck.htm habe ich etwas zum Thema verfasst. Zur Abwechslung mal ganz was Kurzes.

    Alsdann: Anleitung zur Gestaltung eines Soundchecks in dem Tutorial oben! Gibt es wie immer auch unter http://www.mix4munich.de/portal.htm

    Das ist latürnich nur EIN möglicher Weg, den ich beschreibe. Er funktioniert für mich, daher sollten ihn andere mal ausprobieren und mit den Anregungen ihren eigenen Stil entwickeln.

    Viele Grüße
    Jo

  • Behringer Ultracurve DEQ 2496 -> Kompressor

    • Mix4Munich
    • 10. März 2009 um 16:24

    Das ist ja mal eine interessante Anwendung! Was Du nämlich machst, ist quasi ein Re-Mastering on the fly, also beim mal-eben-so-abspielen. Zieh Dir mal den Anhang meines Workshops rein, der zum Thomann-Online-Ratgeber zum Thema Mastering geht. Da wird z.B. auf der dritten Seite erwähnt, dass man für alte Aufnahmen (Platte vs. Cassette) durchaus unterschiedlich (pre-)mastern musste. Wenn die Plattenfirmen das beim CD-Release nicht beachtet haben oder das Material in so schlechter Form im Archiv hatten, dann knirscht und quietscht es natürlich beim Abspielen.

    Vielleicht würde Dir auch ein dynamischer EQ helfen, der die Höhen etwas bedämpft, wenn es lauter wird. Also ein digitaler Side-Chain für den Kompressor im DEQ. K.A., ob es das dort gibt.

    Gravierender Nachteil: Wahrscheilich hat jede CD einen anderen (einen anders schlechten) Sound und müsste genau genommen jeweils unterschiedlich behandelt werden. Entweder machst Du Dir diese Mühe (k.A., ob das lohnt), oder Du scherst sie eben doch alle über einen Kamm.

    Viele Grüße
    Jo

  • limiter

    • Mix4Munich
    • 10. März 2009 um 12:49

    Guter Einwand!

    Aber was tun, wenn man es nicht mit einer Feedbackfrequenz zu tun hat (oder wenigstens mit einem Bereich von nahe beieinanderliegenden Feedbackfrequenzen), sondern mit Feedbacks, die sich auf die Bereiche Bässe, Mitten, Höhen aufteilen? Das mag nicht der Standardfall sein, aber bei einem Faschingsgig mit meiner eigenen Band hatten wir genau dies. Da hätte auch ein EQ im Sidechain nichts geholfen.

    Viele Grüße
    Jo

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