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Beiträge von Mix4Munich

  • empfehlungen für doppel-12" topteil

    • Mix4Munich
    • 2. November 2010 um 18:00

    Warum hat hier eigentlich noch keiner nach den technischen Daten der Subs gefragt? Immerhin soll das neue Top doch dazu passen. Also, was für einen Schalldruck machen die Boxen einzeln aus 1W in 1m Abstand? Falls Du das nicht weisst, schreib bitte, welche Marke und welches Modell Du als Subs nutzt.

    Leute! Wirklich! Ihr werft hier mit Empfehlungen um Euch, aber keiner weiss, was tatsächlich gebraucht wird.

    Viele Grüße
    Jo

  • Kauf Hilfe

    • Mix4Munich
    • 21. Oktober 2010 um 09:40

    Das mag ja alles sein - aber womit untermauerst Du Deine Aussage? Messungen, Datenblätter, Berichte? Ich wäre sehr interessiert, wenn Du da korrekteres Material hast.

    Viele Grüße
    Jo

  • Kauf Hilfe

    • Mix4Munich
    • 20. Oktober 2010 um 21:54

    Guckst Du hier: http://www.thomann.de/de/rcf_4_pro_8003_as.htm
    Oder besser hier: http://www.rcf.it/de_DE/professi…ems/4pro-series - z.B. im Spec Sheet

    Auch vom Höreindruck finde ich das realistisch - mit zwei von den Dingern haben wir 200 Hardrockfans eingeheizt und fast das Dach abgehoben.

    Viele Grüße
    Jo

  • Kauf Hilfe

    • Mix4Munich
    • 20. Oktober 2010 um 17:51
    Zitat von "Wiethaler Wolfgang"

    ... Schau dir mal die aktive Serie von QSC an, die soll nicht ganz schlecht sein.., wenns den aktiv sein soll...

    Du meinst die QSC K-Serie? Davon würde ich in diesem speziellen Fall abraten:
    1. oberhalb des Budgets angesiedelt (rund 4k oder 4k2, wenn ich mich recht erinnere)
    2. keine wirklich tiefen Bässe, die Bandpässe neigen ein wenig zum "Knödeln"

    Ich halte das System für gut und elegant und würde es jeder Galaband oder edlen Top40-Truppe empfehlen, aber für House u.ä. eher nicht.

    Bei 3k5 EUR würde ich als Sub einen RCF 4Pro 8003 AS und zwei RCF ART 712A als Tops empfehlen - damit gehen über 130 dB bei super Sound! Und wenn wieder ein wenig Geld da ist und Du noch mehr Bassgewalt brauchst, nimmst Du noch einen zweiten Sub dazu.

    Viele Grüße
    Jo

  • Hilfe bei einstellung von Limiter,Kompressor

    • Mix4Munich
    • 12. Oktober 2010 um 19:06

    Ist zwar reichlich spät, aber genau dafür mach ich doch den Shice:
    (Verständlicher) Workshop zu Kompressoren und Limitern: http://www.mix4munich.de/kompressoren.htm
    (Verständlicher) Workshop zu Gates: http://www.mix4munich.de/gates.htm

    Wenn Du erstmal verstanden hast, was die Geräte machen und wie sie es machen, dann ist es egal, ob Du den analogen T-Kompressor oder den digitalen Controller einsetzt, denn dann kannst Du mit beiden etwas Vergleichbares einstellen.

    Das ganze (und noch viel mehr) ist verlinkt unter http://www.mix4munich.de/portal.htm

    Viele Grüße
    Jo

  • Alternative zu orig. Sennheiser Einbaurahmen?

    • Mix4Munich
    • 30. September 2010 um 08:01
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Rate mal. ich fahr selbst nen Daimler und kaufe mein Wischwasser auch nicht beim Händler mit dem Stern! :grin:

    Wenn Du die Kabel für 38Euro kaufst, Dein Problem. Bekommt man ja selbst beim C für weniger als ein Drittel. Und mit dem passenden Werkzeug, ohne Problem passgenau selbst gemacht...mit gescheitem Kabel und für einen Bruchteil des Listenpreises.

    Ich fahre die Marke mit dem Löwen, der mit französischem Akzent brüllt, und halte es mit dem Wischwasser so ähnlich wie Du. Aber eben auch nur, weil ich gleichwertiges WW überall günstig und vor allem schnell bekommen kann. Wenn ich ganz schnell was brauche, dann nehme ich die Lösung, die sofort verfügbar ist. Wenn bei Dir der Fall so gelagert ist, dass die Zeit nicht drängt, dass Werkzeug sowie der Nerv und die Fähigkeit zum Basteln vorhanden sind, kannst Du in aller Ruhe nach alternativen Lösungen suchen. Bei mir damals drängte die Zeit, und der Preis tat zwar kurzzeitig weh, aber seitdem freue ich mich über die Lösung. Daher habe ich sie vorgeschlagen.

    Wenn Du eine gute Lösung gefunden hast, poste sie bitte, sicher gibt es da - besonders im Segment PPA - dankbare Nachahmer.

    Viele Grüße
    Jo

  • Live-Tontechnik Seminar in München, noch wenige Plätze frei

    • Mix4Munich
    • 28. September 2010 um 17:48

    Am 23./24. Oktober ist es mal wieder soweit - die letzten Plätze für dieses Jahr, denn der November ist bereits komplett ausgebucht. Bei Interesse PN oder Email

    Viele Grüße
    Jo

  • Technische vs. musikalische Dynamik

    • Mix4Munich
    • 23. September 2010 um 10:26
    Zitat von "Erik"

    technisch unerfahrene Menschen auf der Bühne oder hinterm Pult? ...

    In dem konkreten Fall Menschen auf der Bühne, die technisch unerfahren sind.


    Zitat von "jogi"

    Hast du eigentlich nur mit schlechten Musikern/Sängern und schlechten Anlagen (rauschen/zerren) zu tun?
    Bei guten Musikern mit guten Arrangements und einer Anlage mit genügend Headroom benutze ich sehr selten einen Kompressor, ein bischen Platzmachen im Mix für die einzelnen Instrumente reicht da meistens.
    Man muß den Loudness-War nicht unbedingt auch live nachmachen

    Oh, mitnichten. Gerade letztes Wochenende habe ich bei einem Gig über eine wunderbare PA gemischt, die von Vollprofis zusammengestellt und aufgebaut wurde. Und im Moment habe ich einen zweiwöchigen Gig für einen Künstler auf einer After-Wies'n-Party, auch da steht feinstes Zeug. Aber beim Fragesteller ging es darum, gegen ein unbestimmtes Bauchgefühl von technisch unerfahrenen Musikern anzudiskutieren und das ganze über ein passives PA-System zu schicken, ohne abgestimmte Limiter. Diese Anlage KANN man kaputt schreien.

    Mag gut sein, dass meine Analogien für erfahrene Musiker / Techniker holprig rüberkommen.

    Und Loudness-War? Nein, ich bremse die Signalspitzen der dynamischsten und energiereichsten Instrumente wie Gesang, Bass, Bassdrum nur ein wenig ein, nicht mehr als 3, maximal 6 dB. Es klingt immer noch dynamisch, ist aber kontrolliert und schont die PA.


    Zitat von "treibsand"

    wenn ich live einen Kompri brauche, um flüstern hörbar und Brüllen unverzerrt zu machen, dann stimmt was mit dem Mix nicht... :wink: Da liegen ~70dB dazwischen, wie tot wollt ihr komprimieren???
    ...
    Der Kompressor ist nur als Feinsttuninghilfe und ich rechne immer damit, dass ein zusätzliches Gerät ungemach maht, kaputt ist oder fehlt.
    Daher mein Tipp zu Komprtessoreinsätzen: ein entschiedenes vielleicht...


    Wie oben gesagt, ich selbst komrimiere lieber dezent und nicht zu Tode. Möglicherweise war die Analogie überspitzt.
    Aus meinem entschiedenen "Vielleicht" zum Kompressor ist vor rund drei Jahren ein absolutes "Jawoll!" geworden, als ich einen Berliner Gitarristen und Sänger in München auf seiner Akustiktour abmischte. Wir machten den Soundcheck für Drums, Kontrabass, Flügel, Akustikgitarre und Gesang ohne Kompressor, alles wunderbar, alles passte. Beim Gig dann der zusätzliche Adrenalinschub, und der Gesang stach etwas zu stark hervor. Also haben wir in der Pause einen dezent eingestellten Kompressor eingeschleift, 3 dB Reduktion der Signalspitzen, und alles war super.


    Viele Grüße
    Jo

  • Technische vs. musikalische Dynamik

    • Mix4Munich
    • 22. September 2010 um 17:42

    Hallo zusammen,

    ich hatte eine Anfrage, in der es darum ging, dass viele Leute live keinen Kompressor einsetzen wollen. Das habe ich zum Anlass genommen, mich mal ein wenig über das Thema Dynamik zu verbreiten. Vielleicht ist es für Euch ja interessant.

    "Warum gerade viele technisch unerfahrene Leute live den Kompressor ablehnen? Wahrscheinlich wegen des Mythos von der Dynamik. "Live muss es dynamisch klingen!" Ja, ganz meine Meinung. Nur gibt es einen Unterschied zwischen technischer und musikalischer Dynamik. Der Sänger SOLL ruhig flüstern und brüllen (bzw. der Musiker das Equivalent dazu auf seinem Instrument veranstalten), also die volle Dynamik nutzen. Das ist die musikalische Dynamik, und die wollen wir ja auch alle hören.

    OHNE Kompressor nun ist es wahrscheinlich so, dass das Flüstern im Rauschen der Anlage oder im Gemurmel des Publikums untergeht, während die (wenigen) Lautstärkespitzen die Anlage zum Zerren bringen oder sogar beschädigen können.

    MIT Kompressor werden die Flüsterpassagen auf ein hörbares Level angehoben, und Pegelspitzen werden sanft und unhörbar eingebremst, so dass die Anlage sie noch sauber übertragen kann. Laut und leise unterscheidet sich ja nicht nur im Pegel, sondern vor allem auch in der Obertonstruktur. Beispiel: Ein Flüstern, auch sehr laut ("brüllend laut") verstärkt, ist und bleibt ein Flüstern. Ein echtes Brüllen klingt aggressiver, weil obertonreicher, und wird immer von einem laut gemachten Flüstern zu unterscheiden sein. Ein guter Kompressor dämpft nur den technischen Pegel des Gebrülls und erhält dessen Obertonstruktur. Voila, echtes Gebrüll, nur eben etwas leiser.

    Das Gehör unterscheidet Brüllen und Flüstern (und alle Zwischenstufen, auch bei Instrumenten) nicht nur nach dem Pegel, sondern vor allem auch anhand der Obertonstruktur. Und daher darf man technisch ruhig komprimieren und dafür musikalisch/künstlerisch die volle Dynamik geben.

    My 2 cents :D "

    Viele Grüße
    Jo

  • verwendete chassis in 4-acoustic FCS und BCS 112M

    • Mix4Munich
    • 2. September 2010 um 18:00

    henrikhensel: Es ist immer schön, wenn jemand mit seinem Material gute Erfahrungen macht - wenn es also Deine Erwartungen erfüllt. Ich selbst habe auch eigene Erfahrungen mit 4a, aber leider waren die fast durch die Bank negativ. Auch aus meinem Umfeld kenne ich nur Experimente mit 4a, die letztlich negativ ausgefallen sind. Vielleicht ist das Material inzwischen besser geworden, keine Ahnung. Ich hoffe es. Allerdings sind die Zeiten meiner Experimente vorbei, ich bin bei Electro Voice und RCF glücklich geworden, was anderes brauche ich nicht mehr.

    Viele Grüße
    Jo

  • Tonmeister - Jobchancen?

    • Mix4Munich
    • 31. August 2010 um 15:42

    Über Jobchancen steht da logischerweise nichts drin, weil das erstens zeitlichen Schwankungen unterworfen ist und zweitens vor allem von Dir selbst abhängt. In dem verlinkten Wikipedia-Artikel sind weitere Links auf die Wikipedia-Artkel verschiedener Hochschulen, wo man Tonmeister studieren kann, und DORT findest Du dann den Link auf die Webseite der Hochschulen. Und dort könnte was zu den Aufnahmeprüfungen stehen.

    Viele Grüße
    Jo

  • Tonmeister - Jobchancen?

    • Mix4Munich
    • 31. August 2010 um 12:56

    Genug herumgeraten, hier steht's drin: http://de.wikipedia.org/wiki/Tonmeister
    Scheint mir ein ziemliches Brett zu sein ...

    Viele Grüße
    Jo

  • RCF Art 322 Trennen ?

    • Mix4Munich
    • 31. August 2010 um 10:44
    Zitat von "D-Tronix"

    Ich würde gern die RCF´s auch mal als Topteil nutzen. Leider fängt die Box viel zu früh an zu clippen.
    Ich denke das da noch mehr gehen könnte wenn man sie Trennt.

    Für den Einsatz als Topteil sind sie ja eigentlich auch konzipiert.
    Was meinst Du mit "Leider fängt die Box viel zu früh an zu clippen"? Also welchen Pegel, wieviel PAX, welches Musikmaterial, indoor/outdoor? Denn eigentlich kann die 322 recht laut, auch fullrange.


    Zitat von "D-Tronix"

    Dies möchte ich aber nicht mit einer "herkömmlichen" Aktiven Weiche machen sondern vlt. mit 2 von
    diesen hier http://www.thomann.de/de/rolls_sx_21.htm
    Was sagt ihr dazu ? Lohnt sich die Investition oder habt ihr andere Vorschläge?

    Das Ding ist mono, Du brauchst also zwei Stück davon. Ansonsten ist es eine ganz normale aktive Frequenzweiche.

    Viele Grüße
    Jo

  • Tonmeister - Jobchancen?

    • Mix4Munich
    • 31. August 2010 um 00:27

    Eine Freundin von mir hat vor Jahren die Tonmeisterprüfung in Detmold gemacht. Trotz Riesentalent und jahrelanger guter Vorbildung nicht bestanden. Zweimal. Folgendes war damals u.a. gefordert:
    - ein Instrument nahe Konzertlevel spielen
    - Klavier fast wie ein Konzertpianist spielen
    - Notendiktat mehrstimmig
    - und noch einige Fiesheiten mehr

    Weisst Du wirklich, was der Tonmeister macht? Der steht eher im Studio bei Aufnahmen von großen Klassikorchestern, liest die Partitur mit und hört z.B. so Sachen wie "Die zweite Violine hat in Takt 94 am Ende von dem Triller etwas geschludert - das ganze bitte nochmal!" Willst Du das wirklich? Wenn es Dich eher zu moderner Musik zieht oder Du mehr mit der Technik zu tun haben willst (obwohl das nur ein Hilfsmittel ist und nicht Selbstzweck), wäre der VA-Techniker eher was für Dich. Fachkraft oder Meister, ganz wie Du willst. Allerdings ist dieser Ausbildungsgang recht breit gefächert - Licht, Video, statische Berechnungen usw. gehören neben dem Ton auch dazu.

    Viele Grüße
    Jo

  • Kaufempfehlung Aktivbox maximal 10"

    • Mix4Munich
    • 24. August 2010 um 21:23

    Von Deiner Auswahl habe ich bereits gehört

    RCF ART310A
    RCF ART710A
    QSC K10
    EV ZXA1-90B (in der Passiv-Version)

    Da ist keine Schlechte dabei. Besonders mag ich die ART710A - federleicht, guter Sound mit sehr brauchbarem Bass, schönes Design (finde ich). Ausserdem kann sie von den vier aufgezählten mit Abstand den größten Pegel rauswerfen (aber dabei habe ich sie noch nicht gehört).

    Viele Grüße
    Jo

  • Live-Tontechnik Seminar in München, noch wenige Plätze frei

    • Mix4Munich
    • 24. August 2010 um 15:36

    Hallo Kollegen,

    am Wochenende gebe ich ein Live-Tontechnik Seminar in München, es sind noch einige wenige Plätze frei. Siehe http://www.mix4munich.de/ws_tontechnik.htm

    Freie Lesekostproben unter http://www.mix4munich.de/portal.htm

    Viele Grüße
    Jo

  • Alternative zur Sennheiser evo Wireless / Hqpower Mic W-41

    • Mix4Munich
    • 11. August 2010 um 20:36

    Hier die Antwort des Sennheiser-Mitarbeiters, dem ich einen Link auf diese Diskussion geschickt habe:


    AW: Angeblicher Verkauf von Patenten oder simple Fälschung?

    Hallo Johannes,

    das ist wie Du zurecht vermutet hast: absoluter Unsinn.
    Es gibt extrem viele Raubkopien von ew G1 & G2 aus Asien. Die nichts mit unseren Qualtätsstandards gemein haben.

    Also Vorsicht!

    Grüße
    Stephan

  • Alternative zur Sennheiser evo Wireless / Hqpower Mic W-41

    • Mix4Munich
    • 11. August 2010 um 14:35

    Habe dazu mal einen Sennheiser-Produktspezialisten angemailt. Irgendwie riecht das ganze nach Fälschung. Ich werde seine Antwort hier widergeben.

    Viele Grüße
    Jo

  • (Kein) Öl ins Feuer? Digital vs. Analog

    • Mix4Munich
    • 1. August 2010 um 21:02

    Sehe ich so ähnlich - wenn Du weisst, was auf Dich zukommt und es vorbereiten kannst, geht mit Digitalpulten viel. Wenn Du schnell und intuitiv auf Unbekanntes reagieren musst, kommt man mit Analogpult und Siderack meist deutlich schneller zum Ziel.

    Dass "zeitgleich Kanal X pannen und Kanal Y EQen" viel Erfahrung voraussetzt - hmm, ich hab das immer nur intuitiv gemacht, und es war in 99% aller Fälle ganz in Ordnung. Hatte ich da schon viel Erfahrung? So unendlich viel war's nicht, als ich das erste Mal mit Doppelparametrik und kleinem Siderack (das Zeug war halt auch sauteuer damals) konfrontiert war. Hier pannen, dort EQen, den Kompressor härter anfahren, den Hall editieren, das passierte dann einfach. Oder die Gitarre durch Anheben von zwei entscheidenden Frequenzbändern im Kanal-EQ fürs Solo zu pushen, das passierte dann einfach so. Im Digipult hätte ich ständig zwischen den verschiedenen Ebenen hin- und herspringen müssen statt einfach an den vorhandenen Reglern zu drehen.

    My 2 Cents
    Jo

  • Mischpult und Verstärker optimal einstellen

    • Mix4Munich
    • 30. Juli 2010 um 12:22
    Zitat von "Mike J."

    Das mit der Gainstruktur ist so eine Sache...

    Richtig!


    Zitat von "Mike J."

    Das beginnt bei der Kombination Amp / Lautsprecher.

    Nein. Damit ENDET es - sorry, es war einfach stärker als ich. Und nun Klugscheissmodus off.


    Zitat von "Mike J."

    Wenns rauscht bedeutet das eigentlich fast immer zu billiges Equipment.

    In rund 50% aller rauschenden Fälle ist das so. Hochwertiges Equipment ist so rauscharm, dass es selbst bei Fehlbedienung nahezu rauschfrei arbeitet. Nicht so hochwertiges Equipment muss man eben ganz genau auspegeln, damit es nicht zu rauschig wird. Aber das machst Du ja bereits richtig ("Ich habe bei meinem Mischer alle Kanäle mit Gain und PFL auf 0dB eingepegelt"). Jetzt noch die Effektgeräte an den AUX-Wegen korrekt ansteuern (maximal sinnvollen Pegel im AUX Send, dann Anpassung des Effektpegels im Return), dann kommt aus DEINEM Arbeitsplatz der geringstmögliche Rauschpegel.

    Was aber macht an mit den Quellen (vor allem günstige Keyboards, aber auch aktive Bässe mit aufgedrehten Höhen kenne ich da als Beispiel), die von sich aus bereits rauschen? Da kannst Du nämlich korrekt uspegeln wie Du willst, dadurch wird vorhandenes Rauschen ja nicht weniger, es kommt nur kaum zusätzliches dazu. Erste Nothilfe ist bei mir da immer eine dezente Höhenbsenkung in den Kanälen der Rausch-Instrumente, zumindest bei den ein oder zwei am stärksten rauschenden Kandidaten. Das bringt in der Summe eine hörbare Verbesserung.

    Noise Gates bringen was, aber nur in den Spielpausen. Aber besser als nichts.

    Dann gibt es da noch ein cooles Gerät von Behringer, den SNR-2200 - ein dynamisches Rauschfilter, das selbst bei rauschenden Quellen und beim Spielen noch was bringt. In achtkanaliger Ausführung, aber einfachster Bedienung das SNR-208 - ich habe die Teile beide, und sie funktionieren super z.B. bei rauschenden Keyboards.

    Viele Grüße
    Jo

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