Hallo,
brauche noch 2 Vizi Wash LED 108. Weiß jemand, wer noch welche auf Lager hat. Waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
Danke!
Hallo,
brauche noch 2 Vizi Wash LED 108. Weiß jemand, wer noch welche auf Lager hat. Waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
Danke!
Zitat von "cdt.sound"Hat inzwischen jemand die ML-Sektion ans Laufen gekriegt? Ich hätte da einige Fragen zu.
Mit solch kryptischen Bedienungsanleitungen muss man in dem Preissegment wohl leben. Ich hab hier noch son alten Showdesigner SD2. Das war auch ein Abenteuer als ich das zum ersten Mal programmiert hab.
Gibt es die vollständige Bedienungsanleitung vom Lemon irgendwo als PDF? Ich hab nur sone abgespeckte Version auf der Musik Produktiv Seite gefunden.
Hi,
Ich habe bis heute KEINE Rückmeldung vom Importeur gekriegt. Ich werde deswegen heute noch einmal massiver im Anschreiben werden.
Eine vernünftige Bedienungsanleitung darf der Endverbraucher erwarten. Nach geltendem Recht kommt eine fehlende oder mangelhafte Bedienungsanleitung einem Sachmangel gleich. Wer also gerade als Händler die Geräte an Endverbraucher in den Umlauf bringt, geht das Risiko, dass er in Mängelhaftung genommen wird. Hilft also entweder nur selbst übersetzen oder dem Importeur heftig Bescheid stoßen!
Zitat von "Matthias Falke"Hallo.
Scheint ein baugleiches von Elation zu geben, allerdings kostet das Teil bedeutend mehr (fast doppelt). Weiß jemand Unterschiede?
http://www.americandj.eu/product_info.php?cPath=46_34&products_id=2088
Gruß Matthias
Da Mediazero das Elation eine zeitlang als schneller lieferbar angegeben hatte, habe ich dort angefragt. Lt. denen ist es identisch mit dem Botex Lemon.
Zitat von "hell&dunkel"Jetzt hätte ich den Thread doch fast übersehen, weil er nicht mehr oben stand.
Das Gerät sieht recht nett aus. Wie lässt es sich bedienen? Muß man um Ecken herum denken oder erklärt sich vieles von selbst?
Hab ja bei den Bildern noch das ein oder andere zur Bedienungsphilosophie ergänzt. Das Programmieren der PAR-Sektion empfinde ich als sehr logisch, einzig das Ändern der FX-Geschwindigkeit ist ein wenig ums Eck gedacht und auch ein "Tap-Sync" fehlt.
Interessant wird es, wenn man die ML- und LED-Sektion in Betrieb nehmen kann. Warte immer noch auf Antwort von B&K...
^Darstellung am Monitor bei Presetmodus
^Darstellung des Monitors beim ML-Modus; hier findet man 12 ML statt der in der Beschreibung angegebenen 8
^FX Abruf. Mit der Taste rechts oben lassen sich mit Hilfe des linken Faders Stepzeit und Überblendzeit einstellen
^Hier wechselt man die Modi, z.B.Preset, ML, LED oder Playback (alle Submaster aller Modi verfügbar
^Submastermodus. Belegte Submaster leuchten rot.
^Pult mit Moni
^LCD Display bei der FX Programmierung.
^Anleitung und Beispiel für eine Fixtureconfig für Cybleright CX - total konfus und kompliziert.
Zitat von "Rolf Gille"Aber eine Frage habe ich noch, haste die Erlaubnis vom grossen T, seine Bilder hier einzustellen?
Gruss,
Rolf
OT: Nein, die Erlaubnis vom großen T brauche ich nicht. Der große T ist nicht Urheber dieses Bildes. Da das Pult auch jetzt erst nach Europa kommt, sind allem Anschein die zahlreichen identischen Bilder vom Hersteller erstellt worden. Ich gehe nun einfach mal davon aus, dass der Importeur die Verwertungsrechte für die Bilder des Pultes vom Hersteller für Europa erhalten hat. Ich bin beim Importeur gelisteter Händler und gehe in diesem Zusammenhang davon aus, dass deswegen der Importeur mir die Nutzungsrechte für diese Bilder einräumt. Wer das Bild hostet, ist für das Nutzungs- bzw. Verwertungsrecht m.E. uninteressant.
Ich hab das Bild trotzdem rausgenommen, da ich ja oben einige eigene Fotos habe; die anderen sind Interessierten ja hinlänglich bekannt.
Trotzdem danke für die nette Rückmeldung.
Wahrscheinlich gehöre ich zu einer der Ersten, die gestern das Botex Lemon in Empfang nehmen durften.
Nach dem Auspacken war ich erst einmal sehr positiv angetan von Optik, Verarbeitung und Haptik. Das Pult wird im Gegensatz zu den anderen Billigheimern aus Fernost sehr solide, die Oberfläche wirkt gediegen und die Fader laufen angenehm. Das Pult wirkt durch das stattliche Display und die fast grazilen, aber gut zu treffenden Taster und Fader wesentlich größer, obwohl es in seinen Abmessungen dem kleinen MA Lightcommander und der Fernostkonkurrenz entspricht.
Ich habe auch gleich die VGA-Karte mitbestellt. Der Einbau erwies sich als unkompliziert, allerdings musste man die Blende kräftig in Richtung der Verschraubung ziehen. Ein kleiner Minuspunkt also bei der Verarbeitung. Schon in der Bedienungsanleitung wurde darauf hingewiesen, dass man die Bildlage am VGA Monitor (800*600) evtl. nachjustieren müsse. Leider mochte mein Monitor das Signal nicht, so dass etwa 10% rechts abgeschnitten bleiben - Sache für ein Update, das aber lt. Anleitung auch über USB für die Karte möglich ist. Zum Arbeiten kann man das Wesentliche aber erkennen. Die angezeigten Elemente sind übersichtlich (z.B. alle 48 Kanäle, Submaster, FX, GM) und wechseln je nach Modus.
Die klassische PAR-Sektion lässt sich im Presetmodus wie von anderen Pulten gewohnt, bedienen. Auch das Speichern der Submaster erweist sich als einfach, die farbige beleuchteten Taster helfen gut weiter. Die Submaster werden über einen eigenen Modus aufgerufen, wobei sich die Pageauswahl als (unnötig) kompliziert erweist. Das Programmieren von Lauflichtern (FX) geschieht ansonsten ebenso einfach. Das Abrufen über die FX-Tasten (gestartet/gestoppt wird mit einer eigenen Taste, die Geschwindigkeit von step und fade muss per Taster angewählt werden und kann NUR über einen Fader reguliert werden) ist gewöhnungsbedürftig, aber scheint mir halbwegs handelbar.
Bis jetzt alles so weit ganz gut. Aber an diesem Punkt ist momentan auch Ende. Das Einrichten der ML und LEDs Fixtures geschieht lt. Anleitung über den USB Stick. Dumm nur, dass es weder einen USB Stick anbei gibt, noch dass man irgendeine Quelle für die Fixturedateien findet. Eine vollkommen kryptische Anleitung, wie man ML Fixtures manuell anlegt, folgt, allerdings fehlt z.B. die Dateiendung, mit der zu speichern ist und der Aufwand für die Fixturedateien scheint immens und komplex. Es wird nämlich mit einer Art Fixturebeschreibungssprache gearbeitet, die wohl im Texteditor eingegeben werden muss. Das Beispielprotokoll für einen Cyberlight CX geht fast über eine eng beschriebene A5 Seite. Das kann so definitiv nicht sein; ich bin Lichttechniker und nicht Programmierer. Für die LEDs fehlt jeglicher Hinweis.
Ich habe gestern bereits den Botex-Importeuer B&K deswegen angeschrieben. Die ganze Lemon-Sache scheint von heißer Nadel gestrickt; auf dem Karton war nämlich ein Kleber von Lufthansa Luftfracht zu finden - wohl nicht der normale Versandweg für solch ein Produkt.
Übrigens: Wenn man der Bildschirmdarstellung glauben darf, lassen sich 12 statt 8 MLs steuern.
Fazit: Das Pult lässt sich hardwaremäßig in Anbetracht des Preises hervorragend an. Softwaremäßig muss umgehend - vor allem mit Fixturedateien und einem Fixtureditor - nachgebessert werden. Ich hoffe, dass die zur Verfügung gestellten Fixtures dann üppiger ausfallen, als das, was man für die anderen BOTEX-Produkte auf der Downloadseite findet. Das Pult hat definitiv gigantisches Potential - aber alle, die sofort mit MLs arbeiten wollen, sollten noch die Finger davon lassen.
Ich werde jedenfalls berichten, sobald es Neues gibt.
Wir haben zwei LD SP-1800 und sind damit super zufrieden. Vor allem die beworbene Stärke in den Bässen kann ich nur bestätigen. Zuverlässigkeit 1A, selbst bei heftigem Prügeln im Brückenbetrieb bei 4 OHM hat nur eine Endstufe mal kurz für 1s dicht gemacht und lief dann aber anstandslos weiter.
Wir haben auch die Synq 3K6 und im Vergleich zu den LDs scheinen mir die Synq-Leistungsangaben doch etwas geschönt. Ich habe die beide Endstufen aber noch nicht im A/B-Vergleich nebeneinander gehört.
Ich kann also nur sagen: Absolute Kaufempfehlung; die Endstufe ist jeden EUR wert.
Also Delayline ohne Delay geht prinzipiell gar nicht. Natürlich kann es mal mit ein wenig Glück ohne delayen hinhauen. Allerdings kann es auch ganz dumm laufen, dass es bei Delayline und Front ohne Zeitverzögerung zu Auslöschungen kommt und die Sprachverständlichkeit sich sogar verschlechtert. Wenn man dann kein Delay im Rack hat, ist es Panne.
Ansonsten kann ich eine Delayline nur empfehlen. Es ist nicht nur so, dass man weiter hinten besser hört, sondern man muss vorne auch nicht so viel Gas geben, dass es dort die Leute wegbläst. Und: Feedbackprobleme werden weniger, wenn man die Front leiser fahren kann.
Ich würde für die Delayline zu kleinen Boxen raten. Oft genug ist es schon ein Kompromiss zwischen Fluchtweg und Stellfläche, kleine Boxen aufzustellen. Mit einem 12" Oschi im Weg wirst du da noch mehr Probleme haben. Ich würde dir zu 8" raten, die kann man auch mal in einem kleinen Club als Moni benutzen. Wir selbst benutzen die Seeburg TS Mini; wird aber eher nicht deine Preisklasse sein. Interessant könnten die neuen LD Systems Boxen von Adam Hall sein. Wenn die zu dem Preis so spielen, wie die größeren Brüder, sind die sehr interessant.
Ach ja: Delayline immer über Subgruppe fahren.
Zitat von "guma"Alles anzeigenAuch das ganz einfach:
'mikee mike'
hatte eine klare, ausformulierte Frage an eine eindeutige Adresse ( die durchführenden Techniker ) gestellt. Darauf gibt es eine Antwort aus der gewünschten Richtung oder auch nicht und danach eventuell eine darauf folgende Diskussion. Punkt.
die erste "Antwort" ( .... und die meisten der Folgenden )
??????????????
welch eine Präzision in der "Fehler"-Analyse !!!!!!.
uuuuaaah ... ich kann lesen !!! Du hättest es besser gemacht !!!!!!!.Aaaahhhrgg ......... eine Globalabrechnung !!!!!
.......beinhaltet alle angesprochenen Negativatribute ( wer lesen kann.... ) und ist überhaupt keine Antwort auf die gestellte Frage !!!!!!!!!!!!!!
Was wollt ihr also noch !!! Genau da nimmt die Schwafelecke ihren Anfang. Was braucht es da noch für "Beweise" ???? Ein Schwafler ebenfalls, der das noch ins rechte Licht rücken will !!!
Jetzt komm mal wieder runter. Was ist denn das für ein Umgangston?
Nein, ich traue mir einen solchen Job überhaupt nicht zu. Fakt ist aber, dass dies nicht die erste VA in dieser örtlichen Konstellation am Wasen war.
Wenn ich hier von einer Frechheit gesprochen habe, dann in dem Zusammenhang, dass tausende von Besuchern sich über den Sound beschwert haben. Das kann man in den verlinkten Kommentaren der Konzertbesucher lesen.
Ich stehe auch nicht auf diese Art von Schwanzvergleichen à la ich habe Watzlawick selbst erleben dürfen und du bist viel dümmer und inkompetenter als ich.
Aber: Ich habe sehr wohl Ahnung, was betriebliche Kommunikation und Projektmanagement anbetrifft, denn damit verdiene ich hauptsächlich meine Brötchen. Und da lasse ich mir definitiv von niemanden ans Bein pinkeln!
Wer sich die Mühe gemacht hat, den Spiegelartikel zu lesen, wird verstanden haben, dass es mir eben NICHT um das an den Prangerstellen und Kollegendizzen geht.
Es geht viel mehr darum, wie man mit Fehlern umgeht und wie man sie kommuniziert. Wer in der veranstaltungstechnischen Oberliga spielt, sollte nicht nur seinen Job technisch beherrschen, sondern auch auch mit den Grundlagen von Marketing, Projektmanagement und betrieblicher Kommunikation vertraut sein.
Wenn dieses Beispiel abschreckend ist, dann in dem Zusammenhang, dass die "Marke" Fanta 4 durch dieses Konzert Schaden genommen hat. Die Fantas haben sich als eine publikumsfreundliche Band etabliert und haben diesen Ruf durch ihr Heimspiel am Wasen lädiert. Eine vernünftige Analyse aller Beteiligten dessen, was vorgefallen ist, ist der erste Schritt. Der zweite Schritt wäre eine Pressemitteilung und/oder ein Statement auf der HP, die zumindest eine Entschuldigung und eine kurze Erklärung beinhaltet hätte. Dass man das sowohl so schreibt, dass auch der Laie es nachvollziehen kann als auch, dass es keine billige Schuldzuschreibungen gibt, ist nicht einfach, aber machbar.
Und jetzt kommen wir zum Thema Geschwafel: Hat das etwas mit dem PA-Forum und unserer täglichen Arbeit zu tun? Natürlich:
1. Der Zuschauer empfängt eine Dienstleistung und hat - auch juristisch - das Recht, dass diese korrekt erbracht wird. Wenn mein Selbstverständnis das ist, dass Zuschauer gehen sollen, wenn sie einen indiskutablen Ton haben, werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später ein massives Problem mit meinem Job haben. Das regelt allein schon der Markt.
2. Wie gehe ich mit offensichtlichen Fehlern um, die aus menschlichen Gründen immer passieren können? Bestimmt nicht, indem ich sie totschweige, denn dann brodelt die Gerüchteküche erst recht. Des Weiteren beschädige ich mein Image und ich würde behaupten, das ist in unserem umkämpften Markt oft DAS Alleinstellungsmerkmal. Eine offensive Herangehensweise ist sowohl intern (und ich habe hier mehrfach Verständnis geäußert, dass wir hier nur wenig erfahren können/werden) als auch extern nötig. Wer Fehler minimiert, aber die übrigen eingesteht und kulant reagiert, wird sowohl als sympathisch, kompetent und aufrichtig wahrgenommen werden. Im Zweifelsfalle wertet das sogar das Image auf.
Nun war die Ausgangsfrage in der Tat eine rein technische, aber der Threadtitel war allgemein gehalten und ich wusste nicht, dass nur dieser Aspekt diskutiert werden sollte. Also sorry, wenn ich diesen Thread gekapert habe...
@klauston: Nein, der Sound war davor nicht oder unwesentlich besser. Wie geschrieben, Christop Sonntag war kaum bis gar nicht zu verstehen und bei den Fantas hat sich vor und nach dem Stromausfall nichts verändert. Einzig bei den Vorbands war's ein wenig erträglicher.
Zitat von "tonblind"Hallo mikee mike,Antworten sind gekommen.Leider wenige die das Beschallungskonzept offen legen.Kritik wird als Soundpolizistengehabe schnell ausgebremst.Ja soll ich denn an die "Bildzeitung" schreiben wenn ich SCHWAFELN will? Oder besteht hier Hoffnung das in diesem " Fachforum" doch noch etwas Licht in den unbefriedigen "Tonleistungen" gebracht wird.Denke da an Fakten wie sie der @ Audiorentner geschrieben hat.Finde den Beitrag von Everell teilweise zutreffend.
Aber dieses hier:
Soundpolizistenbeiträge ins Schwafelboard und nicht mehr in 'PRAXIS'. Schlimm genug, aber wenn schon unvermeidbar, dann an einem Platz, der von allen Beteiligten nicht ganz so ernst genommen werden sollte.
läst zweifel an diesem Forum aufkommen........... :roll: :roll: :roll:
Das hatte ich übersehen, dass Beschreibungen dessen, was vor Ort zu hören war, als Geschwafel von MODERATORENSEITE abgetan werden. Unglaublich!
Ein paar Gedanken zum Thema:
1. Geschwafel und Umstände vor Ort
Ein Koch eines gut bürgerlichen Restaurants stellt im 5 Sterne Kreuzfahrtschiff fest, dass das Fleisch auf dem Teller gammelig ist. Er vermutet nun, dass entweder die Kühlkette unterbrochen wurde oder das Fleisch überlagert ist. Das Kochforum würde das anlog zu einigen Äußerungen hier folgendermaßen kommentieren: 1. Fresse halten, du hast nur eine kleine Glitsche und keine Ahnung, wie Fleisch gelagert, zubereitet wird und schmecken muss. 2. Die Logistik in einem Kreuzfahrtschiff geht weit über deinen Tellerrand hinaus. Deswegen musst du einfach damit rechnen, dass dass Essen mal nicht schmeckt. 3. Ich war nicht vor Ort, habe das Fleisch nicht gesehen und geschmeckt, weiß aber, dass das eigentlich so gar nicht gewesen sein kann. Allen, denen das Fleisch auf einem 5 Sterne Kreuzfahrtschiff nämlich nicht schmeckt, sind Querulanten.
2. Fehler machen im Speziellen
Wer hier in seiner Schaffenszeit noch keinen Bock geschossen hat, der werfe den ersten Stein. ABER: Fehler vertuschen bringt nichts, nein es ist gerade zu unprofessionell. Wie Watzlawick so schön schreibt: Man kann nicht nicht kommunizieren. Wer schweigt, lässt Gerüchten, Vermutungen und Unzufriedenheit Tür und Tor offen. Insofern ist das Statement von satis&fy ausdrücklich zu begrüßen. Die Leute, die sich hier als gute Kollegen der Fanta Techniker ausgeben, hätten der Sache ja gerne mal auf den Grund gehen können. Dass eine VA, bei der schätzungsweise 40.000 Besucher unzureichend beschallt wurden, hier qualifiziert im Forum diskutiert werden sollte, ist für mich professionelles Selbstverständnis.
3. Fehler im Allgemeinen
Dazu ein in meinen Augen treffender Ausschnitt aus dem Spiegel 38/2008:
ZitatAlles anzeigen
Vom Fehlermachen
Stress ist für die 5500 Wissenschaftler und Techniker des Jet Propulsion Laboratory normal. Wenn sie Entscheidungen fällen, wissen sie: Jeder kleine Fehler kann fatale Wirkung haben.
Genau das passierte im Jahr 1999: Als die Raumsonde „Mars Polar Lander" in die Atmosphäre des Roten Planeten eintrat, riss plötzlich der Funkkontakt ab. Im Kontrollzentrum verschwand der Satellit von den Bildschirmen. Das war's. 400 Millionen Dollar hatten sich in Stille aufgelöst. Nun warteten die beiden verantwortlichen Manager auf ihre fristlose Kündigung.
„So gehen wir in unserer Kultur mit Fehlern um", sagt Markus Ullsperger, der dieses Beispiel gern erzählt, weil es in diesem Fall genau anders gekommen ist. „Die beiden Manager wurden verschont", so der Hirnforscher vom Kölner Max-Planck-Institut für neurologische Forschung. „Und zwar mit der Begründung, man habe schließlich Millionen in ihre Ausbildung gesteckt."
Vom Standpunkt der Neuropsychologie sei das eine vorbildliche Management-Entscheidung gewesen. Denn gerade eigene Irrtümer, so Uspergers Überzeugung, sind eine der kostbarsten Quellen der Erkenntnis. „Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen", verkündete schon der irische Dichter James Joyce und nahm damit nur voraus, was die moderne Neurowissenschaft nun bestätigt.
Ullsperger erkundet derzeit, ebenso wie ein Dutzend anderer Arbeitsgruppen in aller Welt, wie das Gehirn eigene Irrtümer aufspürt und verarbeitet. „Unser Gehirn besitzt die faszinierende Fähigkeit, Fehler aufzuspüren und, falls sie bereits passiert sind, aus den Erfahrungen zu lernen", erklärt er [...]
Auf zwei Weisen tritt das Fehlersystem in Aktion: Zum einen greift es sofort korrigierend ein, wenn dem Menschen ein Fehler unterlaufen ist. Es kann aber auch warnen: Wenn es erkennt, dass ein Vorhaben nicht den erwünschten Erfolg zu haben droht, äußert sich dies im Gefühl von unbestimmtem Unbehagen.
Ridderinkhof ist überzeugt, dass sich daraus auch Erkenntnisse für die Katastrophenforschung gewinnen lassen. Flugzeugunglücke zum Beispiel gehen meist auf den Fehler eines Menschen zurück. Die Kernschmelze des Atomkraftwerks in Tschernobyl offenbarte auf schreckliche Weise, wie anfällig das kognitive Netzwerk des Menschen ist. Und der Absturz der Raumfähre „Columbia", das vielleicht bestuntersuchte Unglück der Hightech-Ära, resultierte sogar aus dem kollektiven Versagen einer ganzen Institution.
Bislang wurden die Fehler von der Wissenschaft inventarisiert, kategorisiert, analysiert. Wer zu stark auf sich oder seine Technik vertraut, so haben die Forscher herausgefunden, der droht zu versagen. Als weitere Ursache haben sie die Kombination aus schlechter Vorbereitung und Stress ausgemacht. Und auch ungeklärte Organisationsfragen können, wie etwa auf der legendären Südpol-Expedition von Robert Falcon Scott, eine Mission ins Verderben stürzen [...]
Zitat von "mischpultschorsch":roll: Dann wende Dich doch einfach an den Veranstalter.
Was erwartest Du jetzt eigentlich von Deinem rumgeheule? Das Satis&Fy die Eintrittskarten für das Heimspiel 2010 bezuschusst?
Und wann hätte seitens der F4-Produktion ein entsprechendes Bedauern (sofern überhaupt diskutabel) zum Ausdruck gebracht werden sollen? Etwa auf der Bühne während des Gigs? Reichlich Naiv, Deine Vorstellung.Eine derartige Größenordnung von Veranstaltung bringt nun mal Unwägbarkeiten mit sich, die auf dem eigenen Tellerrand nicht mal Platz hätten...
Lesekompetenz geht vor Schreiben und ein wenig Zurückhaltung auch vor dem Posten. Ich habe einen eindeutigen Kommentar zu satis&fy gegeben, den ich auch nicht mehr erläutern werde. Nicht anders sieht es wegen Tellerrand, Unwägbarkeiten und Rückerstattung aus.
Ich hoffe nicht, dein Hotelmanager& der Reiseveranstalter begegnen dir mit den gleichen Argumenten während deines nächsten Urlaubes.
simonstpauli:
Die schlecht beschallten Plätze (Schnittkante Front/Delay) sind auf der Tribüne teurer und der Rest im hinteren Innenfeld gleich wie vorne verkauft worden.
Ich spiele nicht in der Größenordnung, weiß aber selbst, dass ein Open Air Konzert in Sachen Logistik und Zusammenwirken der Gewerke immer eine Herausforderung ist. In diesem Rahmen kann ich dann auch als zahlender Besucher und Kollege Verständnis für gewisse Unwägbarkeiten zeigen. Den Stromausfall habe ich in meinem Bericht mit keinem Wort erwähnt.
Trotzdem ist ein Konzert nichts anderes als eine Dienstleistung und die wurde auf dem Wasen zum Teil gar nicht (Christoph Sonntag war im F-Block und Teilen des Innenfeldes NICHT zu verstehen) oder nur eingeschränkt erbracht. Ich frage mich schon, warum ich z.B. den Discolärm im Urlaub in gewissen Fällen als Mangel in Abzug bringen kann, bei einem Open Air - das höre ich hier zumindest heraus - aber ein solches Debakel akzeptieren soll! Beides sind Dienstleistungen... Die anständige Art wäre es gewesen, den Fans sein Bedauern auszudrücken und einen Teil ihres Eintritts zurückzuerstatten, von mir aus auch in Form eines ermäßigten Eintritts beim Heimspiel 2010.
Eine Delayline, die im wahrsten Sinne des Wortes ein Delay hat, und fehlende Bässe sind definitiv grobe Schnitzer. Vollkommen in Ordnung, dass satis&fy hier klar stellen, dass sie nicht für Ausführung und Konzeption verantwortlich waren. Man kann sich natürlich fragen, ob man unter Kollegen nicht ein wenig hätte einwirken könne, wenn man sieht, dass der Karren gegen die Wand gefahren wird. Aber es ist auch verständlich, dass diese Interna hier wohl nicht ausgeplaudert werden.
Fakt bleibt, dass das Konzert für zehntausende Besucher ein akustisches Fiasko war. Und wenn man hier im Forum einen gewissen Anspruch hat, dann auch, dass man über mögliche Ursachen diskutiert. Denn nur Fehler, aus denen man nicht lernt, sind wirklich schlimm. Leider habe ich das Gefühl, dass eine derartige Kultur in unserer Branche noch in den Kinderschuhen steckt. Da "hört" eben das Publikum mal falsch, die beteiligten Techniker haben eh Generalabsolution (mit denen habe ich schon super zusammen geschafft, also kriegen die ALLES hin) oder die widrigen Umstände sind dran schuld.
Was da auf dem Wasen gestern abgeliefert wurde, war schlichtweg eine Frechheit. Mag sein, dass vielleicht mehr Leute gekommen sind als geplant. Aber auf der Tribüne (F Block) war Null Sprachverständlichkeit, Null Bass und ständig vor allem beim Snaresound üble Verzögerungen über die Delayline. Das sind grobe Schnitzer anscheinend sowohl in der ganzen Planung der Anlage als auch beim Aufbau/Einpegeln. Dass das Problem wohl noch zehntausende von anderen Fans hatten, kann man schön bei den Leserkommentaren der STZ lesen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/2140554/sz_article_kommentare?nocache=&order=desc&skip=20
Das Setup mit Tribüne und großem Innenraum ist ja nun nicht gerade so ungewöhnlich, dass man das nicht in den Griff bekommen sollte. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich seit der Zeit der Linearrays noch nie so viel miesen Konzertsound in einem Jahr gehört habe (Ärzte: Schwäbisch Gmünd 2008 --> keine Sprachverständlichkeit, Lautstärke, die man mit erhobener Stimme übertönen konnte, Fanta 4: Schleyerhalle 2008: Null Sprachverständlichkeit wenige Meter hintern FOH und dann das aktuelle Debakel!).
Wenn ich wie gestern für einen Konzertabend knapp 100,- EUR mit Essen und Trinken liegen lasse, erwarte ich auch ein hohes Maß an Perfektion.
Zitat von "ewok"Hier wird wieder Garantie und Gewährleistung bunt durcheinander gewürfelt
Garantie gibt der Hersteller oder Händler und er "garantiert" eben, wozu er gerade Lust hat: 10 Jahre Garantie gegen Durchrostung, 5 Jahre Garantie auf alle Teile,...
Dabei kann er auch Dinge ausschließen, zB nur in Kanada, nur bei blauen Autos, nur wenn man das Gerät nicht unter Wasser betreibt,...Was der Gesetzgeber zwingend fordert, sind 3 Jahre Gewährleistung http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4hrleistung
Also vor allem die Haftung für Sachmängel. Die bleibt zB beim Auto ja auch dann unberührt, wenn du eine neues Radio oder einen anderen Auspuff dranschraubst - es sei denn, der angezeigte Mangel wird eben durch die Montage verursachtIch würde es wagen zu behaupten (das ist meine Meinung, keine Rechtsberatung und vor allem ohne Anspruch auf Richtigkeit), dass die Sachmängelhaftung nicht durch die ordnungsgemäße Montage einer anderen Zuleitung durch einen Elektriker eingeschränkt wird. Zumal viele T-Bars auch ohne Stecker ausgeliefert werden und man diesen selber montieren (lassen) muss!
Nix für ungut, aber wenn man andere Leute juristisch belehrt, sollte das schon richtig und vollständig sein:
Der wichtigste Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie ist für den Verbraucher (außer evtl. der Laufzeit), dass die Gewährleistung nur Sachmängel abdeckt, die bereits bei der Übergabe des Geräte bestanden bzw. im Keim vorhanden waren. Die Garantie gewährleistet dagegen dem Verbraucher die Funktionsfähigkeit des Gerätes über die Garantiezeit. Da nach 6 Monaten bei der Gewährleistung die Beweislastumkehr gilt, kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, die Garantie in Anspruch zu nehmen. Geht dir an deinem Bar nach den 6 Monaten etwas kaputt, müsstest du ggf. nachweisen, dass beim Kabelwechsel kein Schaden an einem Bauteil des Bars entstanden ist. Ob die Garantie Eingriffe ausschließt, müsstest du nachlesen.
So, dann ist die Gewährleistungsfrist nicht gleich der regelmäßigen Verjährungsfrist. Sie beträgt bei Verbrauchern 24 oder 12 Monate bei Gebrauchtwaren, so sie der Verkäufer verkürzt.
Danke für die Rückmeldung.
Ja, die Baugleichheit ist mir bekannt. Leider gibt es meines Wissens das WCM 16 nicht in hautfarben, da das Shure Modell ja ein paar Euro billiger ist.
Ich habe Shure Sendesysteme (EUT) und LD Systems ldws 100 Serie.
Hi,
bin gerade beim Preisvergleich über die Tatsache gestolpert, dass das Countryman Isomax H mit XLR-Stecker und integriertem Speiseadapter 100,- EUR im Straßenpreis billiger ist als die Version für Funkstrecken.
Abgesehen davon, dass ich die Preisgestaltung nicht verstehe, mache ich einen Fehler mit dem folgenden Gedanken: XLR Stecker ab, Taschensenderstecker ran und knapp 100,- EUR gespart?
Stecker an das Countryman zu löten, ist zwar nicht vergnüngunssteuerpflichtig, aber geht...
Vielleicht darf ich mal zusammenfassen:
3 Forenteilnehmer haben den Amp ausgepackt und an Lautsprechern getestet. Sie haben maximal von einem leichten "Digitalrauschen" berichten können, waren ansonsten aber von Leistung (insbesondere im Bassbereich) und Erwärmung sehr angetan.
1 Forenteilnehmer scheint ein Problem mit einem deutlichen Störsignal zu haben. Wahrscheinlich ist hier aus dem Vorherigen schlichtweg ein Defekt --> Gewährleistung.
1 Forenteilnehmer hat es in rund einer Woche nicht geschafft, seinen Amp vom Oszi abzuklemmen und ein vernünftiges LS-System anzuschließen. Mit allerlei frag- und deutungswürdigen Infos wissen wir jetzt, dass ein paar kHz 300 kHz sind (welche Auflösung ist denn da am Oszi eingestellt?!) und dort ein Störsignal anliegt. Mhm - und was sagt das jetzt über die Qualität des Amps bei der Soundwiedergabe?!
Zitat von "sparbrötchen"Da werden Sie geholfen
Kontakt lt hp:
Add:70 Yuangang Road, Guangzhou,China PC:510507
E-MAIL:deton_audio@deton.com
TEL:(86-20)37088090(16 lines)
FAX:(86-20)37084223
Klar, das ist der Deutschlandvertrieb!
link: Deinen letzten Beitrag zu lesen, ist von Interpunktion und Orthografie her echt link! :wink:
Zitat von "link"jo leider werd morgen mal nen HT anhägne und gucken/hören wie laut das dan wirklich tut befürchte aba das das schon sehr hörbar wird
aber sonst hält er meinem quältest bei vollast gut durch (haben bis jetzt ned viele amps ohen überhitzungsprobleme ausgehalten
Zitat von "Everell"Hab die 3k6 gestern bekommen und heute im Lager mal probegehört.
Im Leerlauf höre ich ganz leises "Digitalrauschen", was mich vom Einsatz der synq bei "leisen" Jobs erst einmal abschrecken würde - aber dafür stellt man sich diese Endstufe nicht sinnvoll ins Lager.
.
Nein, es ist nicht sehr hörbar, wie ich bereits schrieb. Sobald ein Signal anliegt, kannst du das vergessen. Trotzdem für Jobs wie Sprachbeschallung nicht akzeptabel.
Wenn ich nicht gerade ein Freund passiver Trennung bin, ist - zumindest die große - synq doch aber im Hoch- und Mittentonbereich völliger Schwachsinn. Was will ich denn da mit 1800W an 4 Ohm befeuern?!
Zitat von "sparbrötchen"
Dem ist nur hinzufügen, dass bei Internetbestellung ja üppige freiwillige und gesetzliche Rückgabefristen für den Endverbraucher gelten und auch als Gewerbetreibender kann man solche aushandeln.
Wenn der angestrebte Artikel also lt. ersten Äußerungen nicht komplett Quark ist, einfach bestellen.
Zitat von "Ralle14"Bin ja schon fast entschlossen, mir so ein Ding als Bassendstufe ins LB Rack zu schrauben.
Was mich aber noch interessieren würde, wären ordentliche Leistungsmessungen! Kann jemand von denen, die die 3K6 schon haben, sowas anfertigen?
Das Problem "ordentlicher" Leistungsmessungen bei Digitalendstufen ist immer, dass sie mit einer Vielzahl der traditionellen Messmethoden (sprich Messung an Dauerlast) konstruktionsbedingt schlecht abschneiden. Ich kann zumindest so viel sagen, dass sie an einem Acoustic Line TSE Infra (1600W an 4 Ohm) im Lager den Druck und Schallpegel meiner LDSP 1800 gebrückt erreicht. Was natürlich den Headroom bei heftigen Einsätzen angeht, wage ich aus der Lagerversuchsanordnung noch keine großen Rückschlüsse zu ziehen. Prinzipiell wichtig finde ich außer der Leistung, dass sie eben vom Frequenzgang richtig schön runtergeht; das kann man wohl nicht besser als mit einem Infrabass bewerten ![]()