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  2. Ansch

Beiträge von Ansch

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 10. Juni 2003 um 18:25

    Hallo,

    PeterG

    Danke für das Angebot, wenn ich mehr Zeit habe und das Projekt richtig starte, werde ich mich dann mal bei Dir melden. (Hab im Augenblick wichtigeres zu tun.)
    Von den Bildern, die Du veröffentlicht hast, sind mir Deine Hörner bekannt.

    Tschüss André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 8. Juni 2003 um 21:00

    Hallo,

    danke für die Meldungen zum Thema.
    Wahrscheinlich kann man die Faltung doch nicht losgelöst von den Horndaten sehen. Egal.

    SRAM
    bzgl. der Faltung bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe, muss ich mir vielleicht mal aufmalen.

    "Welcher Treiber in Frage kommt hängt vom budget und dem gewählten Einsatzspektrum ab: ist eher maximaler Wirkungsgrad oder maximaler Schalldruck (d.h. Belastbarkeit * Wirkungsgrad) gefragt ? "

    Eher max. Schalldruck. Aber nicht auf Teufel komm raus..., muss halt für den Betrieb mit den Tops passen.
    Wobei ich mir bei den mod. Hochleistungschassis nicht sicher bin, ob die den Betrieb im Horn überleben, wenn die angegebene Leistung da raufgeballert wird. In der Simu sieht der Beyma mit 250W pro Speaker recht nett aus, allerdings ist der Hinweis auf HAG auch richtig.
    Ausserdem ist der Preis nicht zu vernachlässigen, da man ja auch so viele Treiber braucht.

    Patrick
    Tja, der PHL ist schon ein tolles Teil, allerdings auch recht teuer.

    Ick wees nich, oder sollte ich doch 2x12'' nehmen? Da gibts ja auch 'ne größere Auswahl an möglichen Treibern, will mir scheinen und auch einige bereits erprobte Varianten, was man von meiner doppel 10''-Geschichte ja nicht gerade behaupten kann.
    Da ist mir nur das Horn ohne Horn mit der irrsinnigen Treiberzahl bekannt ;)

    Tschüss André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 8. Juni 2003 um 21:00

    Hallo,

    danke für die Meldungen zum Thema.
    Wahrscheinlich kann man die Faltung doch nicht losgelöst von den Horndaten sehen. Egal.

    SRAM
    bzgl. der Faltung bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe, muss ich mir vielleicht mal aufmalen.

    "Welcher Treiber in Frage kommt hängt vom budget und dem gewählten Einsatzspektrum ab: ist eher maximaler Wirkungsgrad oder maximaler Schalldruck (d.h. Belastbarkeit * Wirkungsgrad) gefragt ? "

    Eher max. Schalldruck. Aber nicht auf Teufel komm raus..., muss halt für den Betrieb mit den Tops passen.
    Wobei ich mir bei den mod. Hochleistungschassis nicht sicher bin, ob die den Betrieb im Horn überleben, wenn die angegebene Leistung da raufgeballert wird. In der Simu sieht der Beyma mit 250W pro Speaker recht nett aus, allerdings ist der Hinweis auf HAG auch richtig.
    Ausserdem ist der Preis nicht zu vernachlässigen, da man ja auch so viele Treiber braucht.

    Patrick
    Tja, der PHL ist schon ein tolles Teil, allerdings auch recht teuer.

    Ick wees nich, oder sollte ich doch 2x12'' nehmen? Da gibts ja auch 'ne größere Auswahl an möglichen Treibern, will mir scheinen und auch einige bereits erprobte Varianten, was man von meiner doppel 10''-Geschichte ja nicht gerade behaupten kann.
    Da ist mir nur das Horn ohne Horn mit der irrsinnigen Treiberzahl bekannt ;)

    Tschüss André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 8. Juni 2003 um 02:39

    Hallo Lextrax,

    Vädammt, da hab ich mich doch hinreissen lassen, selbst OT zu werden:

    Wie gesagt, über die Faltung sollten wir getrennt reden.

    Dennoch, wenn es eine Möglichkeit gibt, 12''er von fug bis fog=250Hz spielen zu lassen, bei Gehäusebreite=60cm, immer her mit den Ideen.


    soviel zum Nachtrag

    André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 8. Juni 2003 um 02:39

    Hallo Lextrax,

    Vädammt, da hab ich mich doch hinreissen lassen, selbst OT zu werden:

    Wie gesagt, über die Faltung sollten wir getrennt reden.

    Dennoch, wenn es eine Möglichkeit gibt, 12''er von fug bis fog=250Hz spielen zu lassen, bei Gehäusebreite=60cm, immer her mit den Ideen.


    soviel zum Nachtrag

    André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 8. Juni 2003 um 02:25

    Danke Lextrax:
    "du baust eine riesenkiste mit 60x75x75 cm und bringst da keine 2 stk 12er unter?"

    Nö, Du redest von 'nem Kurzhorn, ich von 'nem ,wie soll ich sagen, "Vollhorn"? Ich will die Treieber ohne Umlenkg. einschallen lassen, das geht bei der Breite mit 12'' meines Wissens nicht. Wenn doch, dann her mit der Idee, *g*lechz.

    Und wie gesagt, ich will hoch hinaus, 250Hz fog sind anvisiert.

    Dennoch, Danke, denn ich brauche Widertspruch, um "Brauchbares" zu erzeugen.

    Schön' Abend noch

    André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 8. Juni 2003 um 02:25

    Danke Lextrax:
    "du baust eine riesenkiste mit 60x75x75 cm und bringst da keine 2 stk 12er unter?"

    Nö, Du redest von 'nem Kurzhorn, ich von 'nem ,wie soll ich sagen, "Vollhorn"? Ich will die Treieber ohne Umlenkg. einschallen lassen, das geht bei der Breite mit 12'' meines Wissens nicht. Wenn doch, dann her mit der Idee, *g*lechz.

    Und wie gesagt, ich will hoch hinaus, 250Hz fog sind anvisiert.

    Dennoch, Danke, denn ich brauche Widertspruch, um "Brauchbares" zu erzeugen.

    Schön' Abend noch

    André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 7. Juni 2003 um 23:49

    Hallo,

    ich finde gerade diesen "Zitieren-Button" nicht, deswegen so:

    Zitate von SRAM:

    "Dein Entwurf sieht sehr gut aus, wobei 4*2*10" pro Seite mehr als ausreichend sein sollten. "

    Wie gesagt, 2*10''pro Kiste, das Vollwellenhorn braucht 8 Kisten, macht 16* 10''er, bzw. wie ich es denke meist anzuwenden 4 Kisten, macht 8*10''er.
    Das MH , welches 1*8''beinhaltet muss natürlich ebenfalls entsprechend gestackt werden.
    Ich denke zwei Basskisten auf ein Mitteltonhorn. Übrigens möchte ich die ''Kleinmembrantreiber'' auch im HT-Bereich einsetzen, sprich 1''. Muss ich Gründe dafür nennen?

    "Die genannten Chassis sind natürlich sehr gut geeignet. Doch auch die budget-Serien nicht so renomierter Hersteller geben einige geeignete Chassis her."

    Gut, nu bin ich doof, wer sind denn die nicht so renomierten Hersteller?
    Aber gut zu wissen, dass ich mit meiner Treiberwahl nicht total in die ... gegriffen habe.

    "Für die Faltung ist sicherlich die beim Lab-Horn angewandte Methode ganz brauchbar. Sogar Deine anfängliche Beschränkung wegen Breite der Box keine 12" zu verwenden wäre dann nicht zwingend. "

    Wie gesagt, lass(t) uns über die Faltung später reden, nur soviel:
    Warum Treiber nebeneinander?
    Wg. d. hohen Trennfreq., also die Treiber sollen unter 0° einschallen, die Anfangssektion soll dann ein GFK-Formteil sein (keine Angst, ich kann und habe solche Teile bereits hergestellt, sogar für Luftfahrtgerät)
    Dennoch befürchte ich, dass die LAB-Horn Faltung zu Platzintensiv ist.
    Bisherige Vorstellung meinerseits: z-Faltung, mit rundem Anfangsquerschnitt und Faltungen unter der max. Wellenlänge der höchsten zu übertragenden Freq.
    Wie gesagt: LASST UNS SPÄTER ÜBER DIE FALTUNG REDEN!

    Behandelt die bisherigen Ideen so, als würde ich vorhaben, ein ungefaltetes Horn zu bauen!

    Tschüss
    André

    "P.S.: Diplomarbeit....... welches Fach ?"

    Nu wird's OT, also nur für Interessierte:

    Ich bin Student der Luft-und Raumfahrttechnik, an der TU-Berlin.
    Das gewählte Fach meiner Dipl.-Arbeit ist: Flugmess-und Simulationstechnik.
    Meine Aufgabe ist es ein Sim.Prog. zur Sim, der Genauigkeit satellitengestützter Anflüge mit GBAS/LAAS (for more Information: www. google.de; Klammerausdruck nicht in Aufgabe enthalten) zu erstellen.
    Wer sich jetzt nichts drunter vorstellen kann: letztens war eine Meldung über ein europäisches Sat.Anflugverfahren in den Nachrichten, darum gehts.

    So, nu hab ich die Hosen runtergelassen, und mich als Hobbykistenschlepper geoutet!

    Tschüss André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 7. Juni 2003 um 23:49

    Hallo,

    ich finde gerade diesen "Zitieren-Button" nicht, deswegen so:

    Zitate von SRAM:

    "Dein Entwurf sieht sehr gut aus, wobei 4*2*10" pro Seite mehr als ausreichend sein sollten. "

    Wie gesagt, 2*10''pro Kiste, das Vollwellenhorn braucht 8 Kisten, macht 16* 10''er, bzw. wie ich es denke meist anzuwenden 4 Kisten, macht 8*10''er.
    Das MH , welches 1*8''beinhaltet muss natürlich ebenfalls entsprechend gestackt werden.
    Ich denke zwei Basskisten auf ein Mitteltonhorn. Übrigens möchte ich die ''Kleinmembrantreiber'' auch im HT-Bereich einsetzen, sprich 1''. Muss ich Gründe dafür nennen?

    "Die genannten Chassis sind natürlich sehr gut geeignet. Doch auch die budget-Serien nicht so renomierter Hersteller geben einige geeignete Chassis her."

    Gut, nu bin ich doof, wer sind denn die nicht so renomierten Hersteller?
    Aber gut zu wissen, dass ich mit meiner Treiberwahl nicht total in die ... gegriffen habe.

    "Für die Faltung ist sicherlich die beim Lab-Horn angewandte Methode ganz brauchbar. Sogar Deine anfängliche Beschränkung wegen Breite der Box keine 12" zu verwenden wäre dann nicht zwingend. "

    Wie gesagt, lass(t) uns über die Faltung später reden, nur soviel:
    Warum Treiber nebeneinander?
    Wg. d. hohen Trennfreq., also die Treiber sollen unter 0° einschallen, die Anfangssektion soll dann ein GFK-Formteil sein (keine Angst, ich kann und habe solche Teile bereits hergestellt, sogar für Luftfahrtgerät)
    Dennoch befürchte ich, dass die LAB-Horn Faltung zu Platzintensiv ist.
    Bisherige Vorstellung meinerseits: z-Faltung, mit rundem Anfangsquerschnitt und Faltungen unter der max. Wellenlänge der höchsten zu übertragenden Freq.
    Wie gesagt: LASST UNS SPÄTER ÜBER DIE FALTUNG REDEN!

    Behandelt die bisherigen Ideen so, als würde ich vorhaben, ein ungefaltetes Horn zu bauen!

    Tschüss
    André

    "P.S.: Diplomarbeit....... welches Fach ?"

    Nu wird's OT, also nur für Interessierte:

    Ich bin Student der Luft-und Raumfahrttechnik, an der TU-Berlin.
    Das gewählte Fach meiner Dipl.-Arbeit ist: Flugmess-und Simulationstechnik.
    Meine Aufgabe ist es ein Sim.Prog. zur Sim, der Genauigkeit satellitengestützter Anflüge mit GBAS/LAAS (for more Information: www. google.de; Klammerausdruck nicht in Aufgabe enthalten) zu erstellen.
    Wer sich jetzt nichts drunter vorstellen kann: letztens war eine Meldung über ein europäisches Sat.Anflugverfahren in den Nachrichten, darum gehts.

    So, nu hab ich die Hosen runtergelassen, und mich als Hobbykistenschlepper geoutet!

    Tschüss André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 7. Juni 2003 um 19:50

    Hallo,

    was für ein schöner Tag, die Diplomarbeit mal Diplomarbeit sein lassen und schön in der Sonne die eine oder andere Berliner Weisse trinken, bis die Sonne einen ganz schwummrigen Gedankengang erzeugt:

    Die langen Winterabende nahen, die man als Selbstbauer in der Werkstatt verbringt. Zeit also, sich über eine Beschäftigung für ebenjene Gedanken zu machen:

    Basshörner sind 'ne tolle Sache, 15'' er auch. Doch wie im Forum schon oft zu lesen war, haben die auch ihre Probleme im Stack.

    Also 12'' Treiber benutzen? Nun, diese passen nicht nebeneinander ins Horn, wenn das Gehäuse 60cm außen breit sein soll.

    Gut 10''er also!
    In den Datenblättern gewühlt, mit Hornresp rumgespielt, das Ergebnis:
    Der Beyma 10G200 (EBP: 173,1 Hz) sollte sich eignen, besser zwei davon. Denn zwei Beymas würden z.B. einen B&C 15PL40 ersetzen.
    Um jedoch mit diesen auch ohne Großstack ausreichend tief zu kommen ist ein relativ langer Hornweg nötig.
    O.k., legen wir die max. Länge auf 2m fest.
    Mit Halsfläche = 240cm² (gute Kompression, stimmts? ;-)) und Mundfläche = 4000cm² führt das auf eine Cut off Freq. von ca. 39Hz.
    Mit einem Backchambervol. von 30l wird auch x-damage nicht überschritten.
    Achso, sinnvollerweise sollte die Hornübertragungsfunktion nach oben beschnitten werden, um obenrum noch etwas raus zu kitzeln, also Vorkammer (vermeiden lässt sich diese sowieso nicht, ausserdem passt sie den Treiber ans Horn an) mit 3,5l gewählt.
    Ein Horn mit diesen Daten sollte nett in ein Gehäuse von (BHT): 60x75x75 cm, zu basteln sein. Acht dieser Kisten ergäben ein Vollwellenhorn. Ich denke vier sollten es mindestens sein.

    Achso, warum ich so einen Wert darauf lege, dass die auch oben rum noch gut funktionieren?
    8''Mitteltonhorn, geht ab 250Hz, einen weiteren Weg möchte ich mir sparen!

    Die Faltung des BH steht auf einem anderen Blatt. Darüber kann man extra noch mal reden, zumal ich dann ja vorhabe einen ungefalteten Proto zu bauen, um zu schauen, was da so passiert.

    Erstmal interessieren mich Meinungen zum 10''er. Achso, der B&C 10Ps26 ist auch interessant.

    Entschuldigt bitte den länglichen Text, ich brauch immer so lange.
    Danke für die Antworten

    André

  • 10'' im Basshorn?

    • Ansch
    • 7. Juni 2003 um 19:50

    Hallo,

    was für ein schöner Tag, die Diplomarbeit mal Diplomarbeit sein lassen und schön in der Sonne die eine oder andere Berliner Weisse trinken, bis die Sonne einen ganz schwummrigen Gedankengang erzeugt:

    Die langen Winterabende nahen, die man als Selbstbauer in der Werkstatt verbringt. Zeit also, sich über eine Beschäftigung für ebenjene Gedanken zu machen:

    Basshörner sind 'ne tolle Sache, 15'' er auch. Doch wie im Forum schon oft zu lesen war, haben die auch ihre Probleme im Stack.

    Also 12'' Treiber benutzen? Nun, diese passen nicht nebeneinander ins Horn, wenn das Gehäuse 60cm außen breit sein soll.

    Gut 10''er also!
    In den Datenblättern gewühlt, mit Hornresp rumgespielt, das Ergebnis:
    Der Beyma 10G200 (EBP: 173,1 Hz) sollte sich eignen, besser zwei davon. Denn zwei Beymas würden z.B. einen B&C 15PL40 ersetzen.
    Um jedoch mit diesen auch ohne Großstack ausreichend tief zu kommen ist ein relativ langer Hornweg nötig.
    O.k., legen wir die max. Länge auf 2m fest.
    Mit Halsfläche = 240cm² (gute Kompression, stimmts? ;-)) und Mundfläche = 4000cm² führt das auf eine Cut off Freq. von ca. 39Hz.
    Mit einem Backchambervol. von 30l wird auch x-damage nicht überschritten.
    Achso, sinnvollerweise sollte die Hornübertragungsfunktion nach oben beschnitten werden, um obenrum noch etwas raus zu kitzeln, also Vorkammer (vermeiden lässt sich diese sowieso nicht, ausserdem passt sie den Treiber ans Horn an) mit 3,5l gewählt.
    Ein Horn mit diesen Daten sollte nett in ein Gehäuse von (BHT): 60x75x75 cm, zu basteln sein. Acht dieser Kisten ergäben ein Vollwellenhorn. Ich denke vier sollten es mindestens sein.

    Achso, warum ich so einen Wert darauf lege, dass die auch oben rum noch gut funktionieren?
    8''Mitteltonhorn, geht ab 250Hz, einen weiteren Weg möchte ich mir sparen!

    Die Faltung des BH steht auf einem anderen Blatt. Darüber kann man extra noch mal reden, zumal ich dann ja vorhabe einen ungefalteten Proto zu bauen, um zu schauen, was da so passiert.

    Erstmal interessieren mich Meinungen zum 10''er. Achso, der B&C 10Ps26 ist auch interessant.

    Entschuldigt bitte den länglichen Text, ich brauch immer so lange.
    Danke für die Antworten

    André

  • Hornhals

    • Ansch
    • 8. März 2003 um 00:17
    Zitat von "Adam Selene"

    Bei allen Fragen wie "Wie wirkt sich das auf die Membranbelastung aus?" gibt´s dasselbe Problem: Wie soll man das beurteilen?
    Nur weil eine kleine Zahl an Treibern überlebt hat ("Bei mir hat´s gehalten!")? Bei der nächsten Chassischarge (oder beim nächsten User) kann das anders sein.

    Ich bin der Meinung, dass die allerwenigsten hier sich Gedanken um Chassi Streuungen machen müssen, da ja nur eine "Kleinserie" produziert wird. Das gilt natürlich nur, wenn alle Chassie zur gleichen Zeit gekauft werden. Allerdings sollten die Parameter ja weitgehend konstant sein.
    IMHO sind ja bei unsymmetrischer Einschallung, welche ja den Lautsprecher extrem belasten kann, nur Membraneinspannung, also Zentrierung und Membranaufhängung, ausschlaggebend für die Belastung der Membran.
    Blöd ausgedrückt, natürlich wirkt auch die Luftlast auf die Membran, wenn man diese jedoch gedanklich in einen konstanten Anteil aufgrund Horn und variablen Anteil wegen der Einschallung aufspaltet, wird klar was ich meine, hoffe ich.
    So dass man weiterhin denken dürfte, dass die Hersteller ja an der Aufhängung während der Produktlaufzeit nicht viel ändern dürften, zumindest nicht so viel, dass das immensen Einfluss auf die Belastung des Treibers im Horn haben dürfte, sprich: wenn auf einmal der VC Durchmesser ein anderer ist, dann wirds arg, wenn jedoch die Membran heut mal 5g schwerer ausgefallen ist, hat das eher geringen Einfluss auf die Membranbelastung.

    Zitat von "Adam Selene"

    Oder weil die Kleinsignalmessung des ak. Outputs mit der Kleinsignalsimulation über einstimmt? Zugegeben, das spricht dafür, das bestimmte Aspekte des verwendeten Modells sehr nah an der Wirklichkeit sind - aber halt auch nur bestimmte Aspekte.
    Nicht umsonst nimmt ein Materialwissenschaftler teilweise 100te (sehr gleicher) Proben, um etwas zu beurteilen. Statistik halt.
    Wenn ich einen zweiten von meinen Abstandssensoren hätte, dann könnte ich zumindest in solchen Fällen das Taumeln der Membran messen. Habe ich aber leider nicht. Ich wüsste dann auch endlich mal, wie gut der Rand einer Pappe wirklich dem VC folgt.
    Aber manche Leute hier haben ja so viele Hochgeschwindigkeitskameras, dass sie gar nicht so richtig wissen, welche sie grade nehmen sollen. Vieleicht können die ja helfen 8)

    Adam

    Über TSP's und deren beschränkte Tauglichkeit im Großsignalbereich wurde hier ja bereits disskutiert, ggf. dort nachschauen.
    Natürlich sitzt ein jeder einem Irrglauben auf, wenn er meint dass die SimProg Ergebnisse die Wahrheit darstellen, soviel dazu.
    Zur Messung der Taumelbewegung der Membran bzw. der Membranauslenkung überhaupt soviel, ist es nicht möglich, die Membranauslenkung irgendwie berührungsfrei und günstig zu messen, was weiss ich, vielleicht mit Fototransistoren, in allen vier Quadranten der Membran? Sowas sollte auch im Heimbereich möglich sein.
    Übrigens würde ich wenn ich dann schon am Messen bin, auch gerne den Einfluss diverser Faltungen auf die Übertragungsfunktion des Hornes untersuchen. Doch wie gesagt hab ich im Augenblick noch zu viel anderes, (für mich wichtigeres) zu tun.

    Achso: Werkstoffwissenschaftler waren mir schon immer irgendwie suspekt, wer 100 mal die gleiche Probe durchprobiert muss ein' an der Waffel haben ;) (an alle Werkstoffwissenschaftler: bitte nicht ernst nehmen!)

    André

  • Hornhals

    • Ansch
    • 8. März 2003 um 00:17
    Zitat von "Adam Selene"

    Bei allen Fragen wie "Wie wirkt sich das auf die Membranbelastung aus?" gibt´s dasselbe Problem: Wie soll man das beurteilen?
    Nur weil eine kleine Zahl an Treibern überlebt hat ("Bei mir hat´s gehalten!")? Bei der nächsten Chassischarge (oder beim nächsten User) kann das anders sein.

    Ich bin der Meinung, dass die allerwenigsten hier sich Gedanken um Chassi Streuungen machen müssen, da ja nur eine "Kleinserie" produziert wird. Das gilt natürlich nur, wenn alle Chassie zur gleichen Zeit gekauft werden. Allerdings sollten die Parameter ja weitgehend konstant sein.
    IMHO sind ja bei unsymmetrischer Einschallung, welche ja den Lautsprecher extrem belasten kann, nur Membraneinspannung, also Zentrierung und Membranaufhängung, ausschlaggebend für die Belastung der Membran.
    Blöd ausgedrückt, natürlich wirkt auch die Luftlast auf die Membran, wenn man diese jedoch gedanklich in einen konstanten Anteil aufgrund Horn und variablen Anteil wegen der Einschallung aufspaltet, wird klar was ich meine, hoffe ich.
    So dass man weiterhin denken dürfte, dass die Hersteller ja an der Aufhängung während der Produktlaufzeit nicht viel ändern dürften, zumindest nicht so viel, dass das immensen Einfluss auf die Belastung des Treibers im Horn haben dürfte, sprich: wenn auf einmal der VC Durchmesser ein anderer ist, dann wirds arg, wenn jedoch die Membran heut mal 5g schwerer ausgefallen ist, hat das eher geringen Einfluss auf die Membranbelastung.

    Zitat von "Adam Selene"

    Oder weil die Kleinsignalmessung des ak. Outputs mit der Kleinsignalsimulation über einstimmt? Zugegeben, das spricht dafür, das bestimmte Aspekte des verwendeten Modells sehr nah an der Wirklichkeit sind - aber halt auch nur bestimmte Aspekte.
    Nicht umsonst nimmt ein Materialwissenschaftler teilweise 100te (sehr gleicher) Proben, um etwas zu beurteilen. Statistik halt.
    Wenn ich einen zweiten von meinen Abstandssensoren hätte, dann könnte ich zumindest in solchen Fällen das Taumeln der Membran messen. Habe ich aber leider nicht. Ich wüsste dann auch endlich mal, wie gut der Rand einer Pappe wirklich dem VC folgt.
    Aber manche Leute hier haben ja so viele Hochgeschwindigkeitskameras, dass sie gar nicht so richtig wissen, welche sie grade nehmen sollen. Vieleicht können die ja helfen 8)

    Adam

    Über TSP's und deren beschränkte Tauglichkeit im Großsignalbereich wurde hier ja bereits disskutiert, ggf. dort nachschauen.
    Natürlich sitzt ein jeder einem Irrglauben auf, wenn er meint dass die SimProg Ergebnisse die Wahrheit darstellen, soviel dazu.
    Zur Messung der Taumelbewegung der Membran bzw. der Membranauslenkung überhaupt soviel, ist es nicht möglich, die Membranauslenkung irgendwie berührungsfrei und günstig zu messen, was weiss ich, vielleicht mit Fototransistoren, in allen vier Quadranten der Membran? Sowas sollte auch im Heimbereich möglich sein.
    Übrigens würde ich wenn ich dann schon am Messen bin, auch gerne den Einfluss diverser Faltungen auf die Übertragungsfunktion des Hornes untersuchen. Doch wie gesagt hab ich im Augenblick noch zu viel anderes, (für mich wichtigeres) zu tun.

    Achso: Werkstoffwissenschaftler waren mir schon immer irgendwie suspekt, wer 100 mal die gleiche Probe durchprobiert muss ein' an der Waffel haben ;) (an alle Werkstoffwissenschaftler: bitte nicht ernst nehmen!)

    André

  • Hornhals

    • Ansch
    • 7. März 2003 um 22:16

    Hallo TheRogue,

    ohne jetzt auf SRAM's Antwort eingehen zu wollen - die muß ich mir erst mal durch den Kopf gehen lassen - kann ich nichts Gehaltvolles beitragen (nich gleich hauen deswegen), da ich mir genau diese Fragen wie Du auch stelle, jedoch beschlossen habe, erstmal einen ungefalteten Prototypen zu bauen, der es ermöglicht, diverse Einschallungen zu untersuchen. Dieses Vorhaben ist jedoch aufgeschoben, da ich im Augenblick einfach nicht dazu komme.
    Wenn es jedoch so weit ist, werde ich mit Sicherheit darüber berichten.

    Auch wenn ich nicht besonders hilfreich war,

    viel Spass mit Deinem Projekt


    André

  • Hornhals

    • Ansch
    • 7. März 2003 um 22:16

    Hallo TheRogue,

    ohne jetzt auf SRAM's Antwort eingehen zu wollen - die muß ich mir erst mal durch den Kopf gehen lassen - kann ich nichts Gehaltvolles beitragen (nich gleich hauen deswegen), da ich mir genau diese Fragen wie Du auch stelle, jedoch beschlossen habe, erstmal einen ungefalteten Prototypen zu bauen, der es ermöglicht, diverse Einschallungen zu untersuchen. Dieses Vorhaben ist jedoch aufgeschoben, da ich im Augenblick einfach nicht dazu komme.
    Wenn es jedoch so weit ist, werde ich mit Sicherheit darüber berichten.

    Auch wenn ich nicht besonders hilfreich war,

    viel Spass mit Deinem Projekt


    André

  • **laut**

    • Ansch
    • 8. Februar 2003 um 20:50
    Zitat von "Fränkie"

    bei der explosion einer Atombombe entstehen aber auch extremste Druckdiffenernzen, deren Ausbreitungsgeschwindigkeit der Lichtgeschwindigkeit sehr nahe kommt. und aus Einsteins E=m*c^2 ergeben sich im Endeffekt Druchschwankungen die unter normal umständen sich erreicht werden können.

    Muss man dann bei der Auslegung einer Hochleistungs-PA (von mir aus auch ÖRPZ) auch relativististische Einflüsse berücksichtigen?


    Zitat von "Fränkie"

    Aber wer es ganz genau wissen will der braucht ja nur ein wenig zu warten Herr Bush wird uns dasbestimmt gern in seinem Euphrat-Tigris-Waffentest und Erdölerschließungs-Gebiet vorführen.

    Ich vermute, dass diese Aussage leider wahr ist!

    André

  • **laut**

    • Ansch
    • 8. Februar 2003 um 20:43
    Zitat von "Oliver"

    Hmm, was wohl passiert wenn man die Erdresonanzfrequenz (7,83Hz) mal mit ordentlich schub wiedergibt. Ob man da irgendwie ein paar Australier nit wecken kann? :wink:

    Wo hast'n den Wert der Erdreso her?
    Würd mich mal interessieren, ob der gemessen (wohl schwer machbar), oder berechnet wurde (homogene Massenverteilung).
    Ne echt, wer sagt denn sowas? Quelle?

    Ansonsten: :D :D :D

    André

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 27. Januar 2003 um 19:08

    Hallo,

    danke für die zahlreichen Antworten und die Aufklärung zum Thema, da werd ich wohl in Zukunft wohl meine Meinung Blechkörben ggü. etwas revidieren müssen.
    Aber so ist das mit den vermeintlichen Vorteilen, erst im Gesamtkonzept kommen sie zum tragen, bzw. zeigt sich ob es wirklich Vorteile sind.

    FNR
    Hast recht, von Festigkeit war die Rede.
    Bzgl. der Frage: is nich so wichtig, war auch nicht so ernstgemeint, hätte noch so'n Smilie hinter gehört.

    SRAM
    wg. der Resonanzen des Gusskorbes: klar schwingt er auch munter vor sich hin, doch ich denke dass die Eigenschwing. des Gusskorbes bei höheren Freq. liegen.

    Achso Verformung mag ich am Blechkorb trotzdem nicht, mir ist mal ne Box mit Blechk. aus ausreichender Höhe runtergefallen, danach hat die Spule geschliffen. Gut der Gussk. wäre gebrochen. Das Ergebnis ist trotzdem gleich, der Treiber muss ausgetauscht werden.


    Hoffe ich hab jetzt nix vergessen,


    Tschüss André

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 27. Januar 2003 um 19:08

    Hallo,

    danke für die zahlreichen Antworten und die Aufklärung zum Thema, da werd ich wohl in Zukunft wohl meine Meinung Blechkörben ggü. etwas revidieren müssen.
    Aber so ist das mit den vermeintlichen Vorteilen, erst im Gesamtkonzept kommen sie zum tragen, bzw. zeigt sich ob es wirklich Vorteile sind.

    FNR
    Hast recht, von Festigkeit war die Rede.
    Bzgl. der Frage: is nich so wichtig, war auch nicht so ernstgemeint, hätte noch so'n Smilie hinter gehört.

    SRAM
    wg. der Resonanzen des Gusskorbes: klar schwingt er auch munter vor sich hin, doch ich denke dass die Eigenschwing. des Gusskorbes bei höheren Freq. liegen.

    Achso Verformung mag ich am Blechkorb trotzdem nicht, mir ist mal ne Box mit Blechk. aus ausreichender Höhe runtergefallen, danach hat die Spule geschliffen. Gut der Gussk. wäre gebrochen. Das Ergebnis ist trotzdem gleich, der Treiber muss ausgetauscht werden.


    Hoffe ich hab jetzt nix vergessen,


    Tschüss André

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 26. Januar 2003 um 02:04

    @ FNR
    von Festigkeit war m. W. bisher nicht die Rede.

    Zitat von "FNR"

    Hi,

    wurde doch vorher erwähnt das Guß ne höhere Festigkeit hat, habs eben nur aufgegriffen.


    Zitat von "FNR"

    Falls wir hier einen " Metallurgen" ( oder so ähnlich ) :) haben, der kann ja mal was zu Stahl und Guß im Vergleich sagen.

    Naja 'n bischen beleidigend ist diese Äusserung ja schon, selbst wenn Konstruktionslehre und Werkstofftechnik schon ein paar Semester zurück liegen! Die Unterschiede kenn ich, aber wie sich diese akk. auswirken ist mir unklar! :wink:

    @all: bin nach wie vor an Äusserungen zum Thema Auswirkung des Korbmat. interessiert!


    Gute Nacht

    André

Anstehende Termine

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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