Servus,
teste grad OSM aus. Bei Pegelmessungen den Korrekturwert für den Ersatzemissionsort ermitteln, geht das? Finde da gerade keine Option für.
Grüße
Servus,
teste grad OSM aus. Bei Pegelmessungen den Korrekturwert für den Ersatzemissionsort ermitteln, geht das? Finde da gerade keine Option für.
Grüße
Hallo liebe Forengemeinde,
ich konnte bereits seit längerem im PA Forum gute Tips und Ratschläge mitlesen. Jetzt da nun meine Registrierung und Freischaltung erfolgt ist möchte ich auch
die Möglichkeit nutzen selber Fragen zu stellen und möchte mich im Vorraus schon für eure konstruktiven Ratschläge bedanken! Vielen Dank! : )
Folgendes beschäftigt mich gerade: Es wird nun auch in meiner Arbeitsstätte die Einhaltung der DIN15905-5 vorrangetrieben, was ich sehr begrüße. Der Wunsch
meines TL´s ist es das Messequipment so kompakt und robust wie möglich zu halten. Günstig darf es natürlich auch sein, ist ja klar ; ). Hierfür fiel das
Augenmerk auf den XL2 von NTi. Diesen habe ich zu Testzwecken hier bereits im Einsatz. Der XL2 macht soweit einen guten Eindruck was Bedienbarkeit und Optik
betrifft, jedoch gibt es noch ein paar Fragen die bei mir aufgekommen sind:
1.)
Die Protokolle die bei einer Messaufzeichnung mit dem XL2 auf der Speicherkarte gespeicherten werden liegen in einem .TXT Format vor, welche in eine Excel
Tabelle importiert werden können. Dort sind die Werte natürlich frei veränderbar... um nicht zu sagen manipulierbar. Wie beweiskräftig ist den solch ein
leicht manipulierbares Protokoll? Bzw. wie könnte das von einer Behörde / einem Gericht gesehen werden?
2.)
Wie manipulierbar sind die Protokolle anderer Messsysteme (dBMess, Levelcheck, WinAudioMLS, 10EaZy, b&k), bzw. in welchem Format werden diese Protokolle
gespeichert?
3.)
Bei computergestützten Messsystemen muß vor Beginn der Veranstaltung und nach dem Ende eine Kalibrierung des Messsystems erfolgen, um sicherzustellen das der
Eingangspegel sich nicht verändert hat. Wie verhält sich das bei dem XL2? In der Bedienungsanleitung steht etwas von einer jährlichen Kalibrierung. Eine
Aufforderung zum Kalibrieren erfolgt beim starten einer Messung nicht. Liegt es daran das es ein in sich geschlossenes System ist, das nicht kalibriert werden
muß?
4.)
Der XL2 liest das elektronische Datenblatt eines angeschlossenen NTi Messmikrofons aus (Mikrofontyp, Sensitivität und die Kalibrierdaten). Dafür wird aber ein
spezielles XLR Kabel benötigt (mit Schirmverbindung für ASD Technologie). Dieses spezielle Kabel (nur von NTi erhältlich) ist genau 5m lang und kann genau 4x
auf 20m verlängert werden. Somit kann der XL2 das elektronische Datenblatt des Messmikrofons nicht auslesen, wenn ich das Meßmikro an der PA über das
Multicore mit dem XL2 am FOH verbinden möchte. Was bedeutet das exakt für die Messung? Muß hier immer vor (und nach) jeder Messung kalibriert werden?
5.)
Das Messmikro NTi M4260 schafft laut Thomann 136 dBSPL, im Handbuch des XL2 steht jedoch etwas von 144 dBSPL. Hat hier jemand Erfahrung was stimmt? Wenn ich
nach DIN Norm messen möchte, muß das Meßmikro ja einiges über 135 dBSPL abkönnen, da ja die Korrekturwerte ermittelt werden müssen für Messungen an der PA.
6.)
Die Darstellung des kleinen Displays des XL2 ist natürlich begrenzt. Und die meisten Mischer sind ja sowieso mit ihrem Mix beschäftigt. Deswegen befürchte ich
das der Informationsgehalt des kleinen Displays da eher untergehen wird und nicht beim Tontechniker ankommen wird. Wie seht ihr dieses Problem? Gibt es da
eine Forderung von der DIN15905-5? (Ich weiß man kann den XL2 an einen Rechner anschließen um sich das Display des XL2 dort groß und in Farbe darstellen zu
lassen. Desweiteren gibt es die Möglichkeit eine Lichtampel anzuschließen. Kompakt ist dann aber anders, da kann ich ja gleich ein Rechnersystem (Laptop)
aufbauen.)
Ich hoffe ich erschlage euch nicht mit meinen Fragen und bedanke mich schonmal im Vorraus!
Vielen Dank