96l paßt. Vergiß aber nicht, daß die Ports vom Volumen abgezogen werden müssen. Du solltest die auch nicht wie die LMB-212 abstimmen sondern auf ca. 47-48Hz, sonst kommt aus denen einfach zuwenig raus - untenrum kann man zu wenig EQen wegen dem niedrigen Xmax (ca. 3-3,5mm). Lowcut auf ca. 38-40Hz.
Beiträge von Dosenfutter
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Zitat von "marce"
Eben. Meine Idee wäre eben ein Empfänger-Gerät mit 8 Antennenanschlüssen (und eben evtl. 8 internen Empfängereineheiten) und einer int. Schaltung, die aus den 8 Anschlüssen den besten herausfindet. Also ein 8-fach-Diversity-Empfänger.
Wie schon oben geschrieben funktioniert das nicht, die Interferenzen auf kurze Strecke bringen Störungen und Aussetzer, die Reichweite wird deutlich herabgesetzt. Es ist nicht alles so wie beim UKW-Radio, wo Du kilometerweit durch die Landschaft joggen kannst und das Signal top bleibt. Du brauchst für diese Anwendung die Diversity mit kurzem Abstand bereits für normale Funktion, wenn es zuverlässig sein soll. Die Frequenz ist dabei das Schlüsselelement, um Dir das klarzumachen: Du würdest für PA auch kein 18er bei 10kHz benutzen oder einen 1"er Treiber um 50 oder 100Hz betreiben. Auch wenn ein Bierkasten vor dem Sub nix ausmacht, wenn der vor dem HT steht, dann kommt da halt nix mehr raus. Genau das gleiche ist es bei 2,4GHz.Zitat von "marce"Das Grundlegenden Problem von weit auseinanderliegenden Antennen hat man ja auch durchaus bei Festinstallationen in z.B. Theatern, wo auf jeder Seite der Bühne (also auch durchaus 30m auseinander) je eine Antenne sitzt, die dann per Kabel zum "Standard-Empfänger" in der Technik-Hütte geführt werden - und ich vermute mal, daß es nun keinen Unterschied macht, ob die beiden Antennen nun 30m, 50m oder 100m auseinander stehen - am Empfänger ist das gewünschte Verhalten davon ja unabhängig ("Nimm aus dem angebotenen Empfang den besten").
Das funktioniert so eben nicht mit den 2,4GHz, für solche Geschichten werden viel niedrigere Frequenzen benutzt, meist um die 400MHz und das sind dann exklusive Frequenzen - was bei 2,4GHz eben nicht gegeben ist, da kann jederzeit was dazwischenfunken (im wahrsten Sinn des Wortes). Auf 2,4GHz hat man schon viel zu große Verluste durch die langen Kabel, die für temporäre Installationen viel zu teuer sind, aus dem Grund verteilt man die Empfänger. Nur weil es gleich aussieht, ist es das noch lange nicht. Es ist auch nicht wirtschaftlich, für 6000 Euro Kabel zu verlegen, die man - in der Länge - so vermutlich nie wieder braucht. Mehr Empfänger verteilen und für NF-Kabel dann 300 Euro ausgeben ist da der deutlich wirtschaftlichere Weg.Zitat von "marce"... nur gibt's wohl eben keine Empfänger, die die Möglihckeit haben, 8 Antennen anzuschließen.
Ja, aus gutem Grund, wie oben bereits mehrfach aufgeführt, es ist schlicht nicht sinnvoll.Zitat von "treibsand"Darum noch mal der deutliche Hinweis:
Ich hab's extra zitiert, genau das hast Du gemacht. Wenn sich Deine Kunden das gefallen lassen, schön für Dich, sowas ist aber trotzdem unterste Schublade! -
Was daran ist denn nicht ernstzunehmen? Der eine Elko hat ein sehr deutliches Loch, ein Elko hat eine kleine Oberfläche für viel Volumen, da braucht es mehr Hitze von außen, damit das passiert. Dazu hätte sich der Druck langsam aufgebaut und der Kondensator wäre aufgewölbt. Hätte es einen von außen hervorgerufenen Brandschaden gegeben, wäre dazu nicht nur der Schrumpfschlauch an den Kondensatoren völlig verbrannt (nicht nur verrußt und an der anderen Seite noch lesbar (siehe Oberseite)), weil es sehr lange dauert, bis die Hitze im Inneren des Elkos so groß wird, der Becher, Elektrolyt usw. hätte die Hitze auch weitergeleitet. Die Kabel, Platine usw. außen herum wären dabei auch schon viel mehr angekokelt oder geschmolzen. Sind sie aber anscheinend nicht. Schau Dir die Platine an oder die Bauteile, die sind nur punktuell verrußt/verbrannt, größtenteils aber größtenteils intakt (wenigstens optisch). Wirf mal eine Platine ins Feuer und schau Dir an, wie das aussieht, bis mal ein Elko hochgeht, dann weißt Du, daß das so nicht passiert sein kann. Auch das Gehäuse würde ganz anders aussehen, die LD PRO 12 A hat ein Polypropylengehäuse, was ein Thermoplast ist. Mit so einer Hitzeeinwirkung wäre auch das Gehäuse geschmolzen. Aber gut, wenn Du das nicht gelten lassen magst, dann erzähl doch mal, wie sich der Transistor selber ausgelötet hat (unten Mitte), alle anderen Bauteile aber drin geblieben sind. Das kann nicht sein - außer, daß es ein elektrisches Problem gewesen sein muß, er sich also selber erhitzt hat. Und daß die Kiste nicht das erste Mal einen Schraubenzieher gesehen hat, ist mehr als deutlich, der Schraubenlack ist auf allen 4 äußeren Schrauben gebrochen, die sind also schon mal draußen gewesen. Und das mit dem losen Teil kommt auch nicht von ungefähr. Schau die Platine an, die wird mit 6 Schrauben befestigt. Blöderweise fehlt die Schraube unten in der Mitte und es ist sogar noch geschmolzenes Material am Schraubenloch der fehlenden Schraube. Die Schraube kann also zu dem Zeitpunkt, an dem das passiert ist, nicht an der angestammten Stelle gewesen sein - wo mag die wohl hingekommen sein? :wink: Mir ist schon klar, daß Du mit 27 Jahren Erfahrung der absolute Chef sein mußt - aber hast Du schon mal dran gedacht, daß jemand vielleicht schon mehr gesehen haben könnte als Du oder vielleicht anhand von einem simplen Bild mehr erkennen kann als Du? Ah, nee, kann nicht sein, daß es jemand gibt, der das besser erkennt als DU. So jemanden gibt's natürlich nicht. :lol: Ich mach Elektronik schon etwas länger als Du (unter anderem QA und Reparatur, wo sowas sehr viel konzentrierter auftritt), aber macht ja nix, von mir aus kannst Du auch gerne noch länger schlafen.
Du darfst aber auch alternativ gerne was dazulernen. 
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Also die Box ist sicher nicht an geschmolzenem Dämmaterial gestorben. Der eine Elko ist hochgegangen, das passiert so nicht durch Dämmaterial, da ist sehr wahrscheinlich der Gleichrichter gestorben, hat durch die Falschpolung den Elko geschossen und der Rest sind dann Kollateralschäden oder der Elko hat aufgrund schlechter Lagerung (Frost), Vorschäden (Überspannund) usw. von sich aus aufgegeben. Vielleicht wurde der Verstärker auch nicht korrekt instandgesetzt, der hat ja eh schon mindestens eine Reparatur hinter sich oder es ist ein loses Teil (Schraube, Draht o.Ä.) auf Entdeckungsreise gegangen.
Zitat von "ThomasL"Das Ding ist eine LD Systems Pro12A, sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber als DJ-Monitor in 'nem kleinen "Club" mit Platz für 100 Leute auf der Tanzfläche hätte das Teil eigentlich sicher seinen Dienst tun sollen - wie schon auf so vielen Jobs vorher auch. Angeblich fing es irgendwann nach 2 Stunden an zu qualmen. Aufgebaut, angeschlossen und gecheckt wurde es durch uns. Einen Vorschaden kann ich ebenfalls fast sicher ausschließen, die Box lief seit ein paar Jahren zuverlässig.
Wenn ein elektronisches Gerät über Jahre läuft, ist ein Vorschaden ganz sicher NICHT auszuschließen. Falsche Lagerung und Behandlung (Frost, Überspannung usw, siehe oben) sind Vorschäden, die sich nicht sofort auswirken, aber nicht auf magische Weise verschwinden 'weil das Gerät danach noch funktioniert hat'. Vor allem aber kann man nicht erwarten, daß ein Gerät mit einem lose drinliegenden Leistungstransistor immer noch ordnungsgemäß funktioniert. So oder so gab es einen guten Grund, weswegen die Kiste abgeraucht ist. -
Vermutlich etwas Einsicht.

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Wenn man Schaumstoff in den Hornverlauf hineinragen läßt, man hat da zwar weniger Reflektionen, dafür aber Absorption, was sich negativ auf das Rundstrahlverhalten, speziell im Hochtonbereich, auswirkt. Und das ist in der Tat Quark, man tauscht nur eine negative Komponente gegen eine andere aus.
Wie groß das ist, siehst Du in der vorletzten K&T bei den Messungen beim Kenford Biradialhorn, da sind das etwa +/-6dB. Bei dem Horn ist der ungünstige Übergang aber noch nicht mal eine scharfe Kante und - da ein Schraubhorn - noch nicht mal unmittelbar am Hornanfang. Wie das genau aussieht, kann sehr unterschiedlich sein, das hängt am Treiber, am Horn, dem Übergang und generell der Kombination der beiden.
Erhöhter Klirr tritt nicht immer auf, das hab ich aber bereits geschrieben. -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
also, erfahrungsgemäß passiert da kaum etwas, wenn man den treiber festanzieht und die schaumstoffdichtung in den resultierenden spalt hineingewölbt wird.
Sry, aber das ist Quark. Das beseitigt nur das Problem bei ungleichen Paßflächen, aber nicht Probleme im Hornverlauf! -
Wenn es richtig adaptiert ist passiert nix. Sind Kanten vorhanden, wird dort Schall reflektiert und es kommt deswegen zu Interferenzen, was zu einem unlinearen Frequenzgang führt, es kann auch Resonanzen geben (höherer Klirr, schlechtes Ausschwingverhalten). Unsaubere Übergänge können auch das Abstrahlverhalten über Frequenz beeinflussen oder zu einem Höhenabfall führen.
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Die Kanten sind viel schlimmer als die (unstetige) veränderte Hornkontour. Bau einen Adapter und gleich irgendwelche Kanten oder Übergänge mit nicht schrumpfender Modelliermasse oder Knetgummi (no joke!) aus.
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Zitat von "verstärkerberserker"
Nicht so breitbandig: FALSCH!
Die VITAVOX (S1 hat zeitlich ähnliche Wurzeln wie die alten Alters) S3 und S6 Treiber mit denen ich noch arbeiten durfte, wurden unten bei 200Hz (12dB!) getrennt. Wenn das nicht breitbannig ist? Da fällt der Abfall über 10kHz nicht mehr sehr ins Gewicht. Dass dort oben sooo wenig kam lag auch mit an den Hörnern, auf denen diese Treiber so gearbeitet haben.
Den S1 kenn ich nicht, der S3 ist ein 1,5"er, kein 2" und der S6 kam erst in den 70ern, beide hatten schon Ferritmagnete, die es vor 80 oder 60 Jahren so noch nicht gegeben hat. mal abgesehen davon, daß die auch erst ab 400Hz empfohlen wurden und unter 300 schon einen starken Abfall hatten. Die angegebenen Trennfrequenzen sind auch eher Pi x Daumen und schon damals hat man lieber die Trennung etwas auseinandergezogen als einen Buckel in Kauf zu nehmen. Das Hauptproblem ist aber - wie von Dir schon geschrieben - das Horn, was die nutzbare Breitbandigkeit, vor allem in den Höhen, zusätzlich stark senkt.Zitat von "verstärkerberserker"Damals ist auch keiner auf die Idee gekommen im System bis zu 15dB Höhen anzuheben (heute auf diversen Controllern nicht unüblich) [...]
Stimmt! Die haben die Mitten passiv runtergeprügelt.
Zitat von "verstärkerberserker"[...] da das die Belastbarkeit noch weiter verringert hätte.
Daaas wiederum stimmt nicht. Die Belastbarkeit wäre gleich geblieben, die Belastung wäre dagegen gestiegen.
Zitat von "verstärkerberserker"Alles eine Frage, in welche Richtung entwickelt wird:
-10kHz und mehr waren damals entbehrlich
-200Hz kann heute kein Kompressionstreiber mehr ab und muss er auch nicht.Das, was diese alten Kisten konnten, wenn mal sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten eingesetzt hat ist für mich heute noch unübertroffen. Nicht was Lowend, Highend und Maximalpegel angeht.
Naja, die 200Hz sollte man eher vermeiden, eine halbe bis ganze Oktave höher sieht dann schon deutlich besser aus, jedenfalls, wenn man wirklich Pegel will. Aber ich geb Dir recht, ich hab letztes Jahr W-Bins mit Vitavox Hörnern gehört und ich fand, die haben ziemlich gerockt!
Zitat von "billbo"Nee – schon die Bereiche kleiner als 50Hz und größer als 10k. :wink:
Hehe, okay, Du hast gewonnen! :lol: -
Zitat von "billbo"
Gute Frage. Funktionsfähige, original versiegelte Altec- und JBL Zweizöller aus den 50ern/ 60ern erzielen in der Highend- Szene jedenfalls regelmäßig grotesk- phantastisch anmutende Höchstpreise:
[..ebay...]Wie so oft, alles eine Frage der Perspektive.
Naja, man darf nicht vergessen, daß die High-Ender in der Regel auch noch einen (Super-)Hochtöner drübersetzen. Die alten Treiber sind nicht so breitbandig und nicht so belastbar, aber nicht unbedingt generell schlecht. Halt was komplett anderes.Zitat von "billbo"- Die Bereiche < 50Hz und > 10kHz würden vernachlässigt bzw. müssten entfallen.
< 10kHz
Optional natürlich auch ein Superhochtöner oder Equalizing um die obere Grenze noch ein bischen zu pushen.
Zitat von "billbo"- Die Sprachverständlichkeit wäre, da keinerlei Filter/ Trennung/ Phasensprung zwischen 400Hz und 10kHz, vermutlich höher.
- In Sachen (akustische) Watt/ Pax wäre sicherlich ebenfalls alles im dunkelgrünen Bereich.
Definitiv. Das ist auch genau der Grund, weswegen die High-Ender die alten Deckel so sehr lieben. Und um in der VA-Welt zu bleiben: Immer kleiner und immer mehr Leistung ist eben nicht unbedingt besser.Zitat von "billbo"Nur gut, dass wir dank 80 Jahren technischen Fortschrittes in solchen Dingen heute schier unfassbar viel weiter sind!

:lol:Zitat von "Karel Noon"Leasing (gab es das damals schon?

Altec Lansing gibt's seit 1936, kommt also hin.
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Zitat von "marce"
Du willst mich absichtlich falsch verstehen? Lies bitte nochmals genau, was ich geschrieben habe. Oder - egal.
Nein, das ist nicht egal.Nochmal:
Zitat von "marce"Mal 'ne doofe Frage: Grundsätzlich wäre das doch der ideale Anwendungsfall für die Diversity-Schaltung, die in jedem Empfänger eh schon drin ist, nur halt nicht für die üblichen 2 sondern z.B. 8 Antennen (und dann halt noch ein paar hundert m Coax-Kabel und ein paar Paddel im "Raum" verteilt.
Du brauchst für Diversity 2 Empfänger (oder mehr, sind idR. aber nur 2) in einem Gerät. Für 8 Antennen bräuchte man deswegen trotzdem noch 4 Empfänger, sonst hat man die Interferenzen nicht nur durch die Reflektionen sondern auch noch durch das Zusammenführen von unterschiedlichen Positionen, das hat aufgrund der kurzen Wellenlänge (~12cm) schon bei gering veränderter Position immense Auswirkungen. Das ist auch der Grund, weswegen die Antennen dafür nicht weit auseinanderstehen müssen. Diversity ist bei der Reichweitenangabe schon eingerechnet, verteilst Du die Antennen so viel weiter, daß Du eine (theoretische) höhere Abdeckung bekommst, wirst Du auf die gleiche Entfernung wie vorher sehr viel mehr Störungen haben, weil Du die Interferenzen nicht mehr ausgleichen kannst. HF-Technik ist nunmal nicht einfach zusammenstöpseln, verlängern, verteilen, verkürzen, das ist nunmal leider sehr viel komplexer. -
Zitat von "marce"
Aber genau das gleicht doch die Diversity-Schaltung aus? Schnappt sich aus dem Angebot von (bei den üblichen Empfängern 2) Antennen das beste Signal und gibt das weiter.
Das ist ein Irrtum. Das sind 2 Empfänger in einem Gerät, die wechselseitig umschalten. -> Jede Antenne ein Empfänger! Das erhöht nicht die Reichweite, das ist hier völlig irrelevant.Zitat von "marce"... und bei (2) gehe ich davon aus, daß so Dinger wie http://en-uk.sennheiser.com/asa-3000 das schon entsprechend regeln.
Auch das ist ein Irrtum, das ist kein Gerät um mit wenig Antennen ein großes Gebiet abzudecken sondern um mit weniger Antennen (auf kurze Entfernung) viele Kanäle gleichzeitig auf viele Empfänger zu übertragen. So nebenbei ist das auch nicht so ganz billig (2300€). Mit der US-Version wirst Du hierzulande relativ schnell Probleme bekommen (falsche Frequenzen), die EU-Version ist hier Pflicht. -
Zitat von "treibsand"
Ich mag es nicht, wenn man mir Dinge vorwirft, die ich nicht getan habe!
Weder wortwörtlich, noch inhaltlich.
Nein? Wie war denn das hier dann gemeint?Zitat von "treibsand"Das größere Problem sehe ich darin, den Kunden entsprechend richtig zu beraten. [...] Dementsprechend ist es ziemlich anspruchsvoll, den zu moderierenden Content passend zu gestalten - damit sich auf dem Weihnachtsmarkt überhaupt jemand für die Mod interessiert...
Du willst den Kunden hinsichtlich des Contents und des Moderators 'beraten', also ihm eine Änderung aufdrücken. Was ist das denn sonst? -
Ja, Du übersiehst da etwas. Durch die unterschiedlichen Entfernungen und umliegenden Stände, Gebäude (Reflektionen, Dämpfung/Abschirmung) usw. bekommst Du starke Phasenprobleme, also Auslöschungen und Interferenzen, was das genaue Gegenteil bewirkt als das, was man erreichen möchte. Mal abgesehen davon ist das zusammenschalten der Antennen nicht unbedingt trivial, neben Wellenwiderstand aufrechterhalten, Reflektionen und Dämpfung an Knotenpunkten usw. und starker Leitungsdämpfung bei den hohen Frequenzen sind die HF-Kabel auch bedeutend teurer als simple NF-Kabel.
Zur 2. Frage: 2 Antennen auf viele Empfänger -> möglich, ergibt aber auf keinem der Empfänger ein besseres Signal, alle bekommen das gleiche (bzw. nur 2). Durch das Splitten und die Kabel/Stecker ist die Signalstärke natürlich auch noch geringer als bei nur einem Empfänger.
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Zitat von "treibsand"
Entweder sie zeigt Pegel an - das kann sowohl ein sauberes Signal, als auch eines mit Droptouts sein, oder sie zeigt keins an. Ein Funkmikro, was den Pegel je nach Entfernung Sender/Empfänger reguliert, kenne ich nicht.
Das ist bei digitalen oft so. Aber es geht hier nicht um digitale und nicht um den HF-Pegel sondern um den NF-Pegel. Und beim Vorhören kann man sehr wohl erkennen, bei welchem man ein sauberes Signal hat und bei welchen nicht.Zitat von "treibsand"Du hast natürlich in sofern recht, dass man bei 10 Empfängern in einer Reihe mit annähernd gleichen Entfernungen den Sender ungefähr da orten kann, wo der Mittelpunkt "Signal vs. kein Signal" liegt - wenn alle Empfänger gleich gut empfangen - und vorausgesetzt, der Sender sendet überhaupt ein Signal. Mutet der Mod zwischendrin oder geht das Signal verloren, wird es unschön.
Es wird bei der Entfernung nicht vorkommen, daß man zu viele Empfänger zur Auswahl hat. Geht das Signal verloren oder man bekommt Störungen, geht man auf einen anderen Ch, wo ist das Problem? Okay, man muß was für sein Geld tun und wirklich das Programm mitverfolgen und nicht nur die Fader angucken und seinen Kaffee schlürfen. Und wenn der Mod sich mutet, hat man kein Problem - es muß in der Zeit nichts gesendet werden.
Zitat von "treibsand"Aber ohne die Randbedingungen zu kennen, ist eine Beratung hier auch witzlos. Wenn es z.B. um eine verwinkelte Innenstadt mit vielen kleineren Flächen geht, sind 400m eine ganz andere Hausnummer, als 400m Radius auf einer "freien Fläche" oder 400m gerader Strassenzug. Soll der Moderator überall frei sprechen können, oder gibt es auszuklammernde Bereiche (Durchgangszonen etc.)?
Letztendlich ist die Frage der Umsetzung vom Budget abhängig. Den einfachen Sendestrecken würde ich in der Menschenmenge vielleicht so 20m Radius "safe" zutrauen, macht bummelig 10 Empfänger auf 300-400m. Macht alleine circa 2km
NF Kabel zu verlegen. Macht 10 Empfänger witterungsfest und diebstahlsicher zu installieren.
Dieser Aufwand dürfte sich im Angebot wiederspiegeln.
Klar kommt es auf die Randbedingungen an, hier geht's um die Durchführbarkeit. Ich hab nicht gesagt 'das ist die beste' sondern eben eine Möglichkeit aufgezeigt, die tatsächlich realisierbar ist. Und ich habe gesagt, daß man das vorher ausprobieren muß.Zitat von "treibsand"Von daher ist es schon sinnvoll, das auf andere Arten zu lösen. Ggf. mal mit den Herstellern/Deutschlandvertrieben der entsprechenden Mikrofone zu sprechen und nach funkstarken Lösungen zu suchen.
Und auch den Veranstalter vorzuwarnen.
Andere Übertragungskonzepte sind durchaus möglich, man kann z.B. auch eine Funkfrequenz im UKW-Bereich mieten (die ist dann exklusiv) und die Übertragung damit ermöglichen, die Reichweite und erlaubte Leistung sind dort beträchtlich höher. Daß das billiger wird wage ich allerdings zu bezweifeln.Zitat von "treibsand"Mag sein, dass du so mit deiner Kundschaft umgehst - ich sicherlich nicht! Für mich steht da auch dahinter, dass ich einem Kunden vielleicht auch dezente Hinweise auf einen Holzweg gebe - also ihm erkläre, warum was wie technisch machbar ist und warum eine kleine Konzeptänderung vielleicht deutlich günstiger wird.
Das Konzept ist eine Sache, aber Du kannst keinem Kunden den Content diktieren und ihm vorschreiben, welchen Moderator er einzusetzen hat! (Genau das hast Du - wortwörtlich - empfohlen!) Mal abgesehen davon, daß ich keine VAs mache, kann man genau so eben nicht mit Kundschaft umgehen.Edit: Zu lang getippt.. :roll:
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Die Oktave unter 40Hz ist oft uninteressant, für manche Sachen aber durchaus wichtig. Es kommt immer drauf an wofür. Generell so viel aufzufahren, daß 20Hz mit hohem Pegel möglich ist, ist in den meisten Fällen schlicht Material-, Geld-, Zeit- und Platzverschwengung.
Zitat von "Outbid"Würde nicht sagen das die aus standgas läuft, hatte beim jetzigen Woofer (gleicher LS) vorher die pt5 drauf die ich auch bis zum clippen gebracht habe.
Deshalb auch die pt7 für mehr power.
Bin ja auch bei 8ohm pro Kanal.
Visaton selber gibt an, daß die mechanische Belastbarkeit bei 200W erreicht ist, dieser Wert ist per Definition Peak. Die P7 hat 450W/8 Ohm Sinus respektive 900W prg (meinetwegen sogar Peak), das sind 450% der maximalen mechanischen Belastbarkeit, bei den 200W greift noch nicht mal die 2. Railspannung. Das ist für mich die Definition von 'oversized'. Mehr Leistung bringt die Chassis in die Kompression und steigert nur noch den Klirr, nicht den Pegel. Wird des öfteren bzw. länger mehr in die Subs reingepumpt, ist sogar bei der progressiven Aufhängung der TIW 300 ein mechanischer Schaden durch zu hohen Hub vorprogrammiert.Wenn Du mehr Pegel willst, nimm BR bei weniger Tiefgang. Wenn Du mehr Pegel mit dem gleichen Tiefgang haben willst, bau eine andere TML mit deutlich größeren Chassis (15, eher aber 18/21/24"). Die Länge der Lines bleibt dabei übrigens identisch.
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Und warum genau muß das so ein Geheimnis bleiben? :?
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Zitat von "Outbid"
Jetzt habe ich noch bei meinem alten einfacheren Profisorischen SubWoofer [...]
Der mag provisorisch sein, hat mit 'Profi' aber vermutlich eher weniger zu tun.
Zitat von "Outbid"[...] eine ZECK PT7 laufen.
Jetzt hätte es mich interessiert ob diese Endstufe für diese Frequenzen geeignet wäre.
Betrieben wird pro Kanal ein 12" mit 8Ohm.
Leistung wird etwa 200Watt an 8Ohm benötigt aber in einem Bereich von 18-75HzVielleicht hat wer Erfahrung mit dieser Endstufe.
Ansich ja eine gute Endstufe oder?
Ansich eine gute Endstufe, ja. Für diese Zwecke aber reichlich ungeeignet. Die Endstufe läuft nur auf Standgas, was die Leistung angeht, oversized, kann die Tieftöner jederzeit killen. Auf der anderen Seite fehlt der Subsonicfilter, ohne den schon bei einem Bruchteil der veranschlagten Leistung die TT mechanisch beschädigt werden. Dazu kommt noch der Lüfter, der nicht grade leise ist. Such Dir ein Subwoofermodul oder -Verstärker, der dafür besser geeignet ist (z.B. Reckhorn). -
Zitat von "treibsand"
Es gibt exakt zwei Lösungsansätze, das zu realisieren.
1. der Günstige.
Man verteilt einfach die Empfänger quer über den Platz und lässt alle Signale via NF am "FoH" auflaufen. Dafür muss der Pultler dann aber ziemlich genau wissen, in welchem Bereich der Moderator gerate rumwuselt. Es gilt dann die umliegenden Empfänger "manuell" abzuhören und das Beste Signal in Richtung Boxen zu routen. Der Mischer wird aber NIE sehen, welcher Empfänger denn nun was anzeigt und somit weisst du eigentlich nie, was das beste Signal ist.
Na von nichts anderem hab ich doch geschrieben, hören, was das beste Signal ist. Wozu ist denn sonst der PFL erwähnt worden, wenn man die Empfänger alle vor der Nase hat?
Daß man genau wissen muß, wo er sich befindet, ist allerdings völliger Quark, und man muß erst recht nicht den Moderator sehen. Die Empfänger muten sich bei zu schwachem Signal und fallen schon rein optisch aus der Auswahl raus - es ist nicht verboten, die Pegelanzeige (NF!) zu betrachten.
Zitat von "treibsand"Das größere Problem sehe ich darin, den Kunden entsprechend richtig zu beraten. Die Sicht auf den Moderator ist nach ca. 5m dahin. Auch beim Publikum. Nach 400m ist es tatsächlich ein 'Hörspiel', bei dem niemand wirklich weiss, wo sich der Moderator befindet. Dementsprechend ist es ziemlich anspruchsvoll, den zu moderierenden Content passend zu gestalten - damit sich auf dem Weihnachtsmarkt überhaupt jemand für die Mod interessiert...
Hier wird kein Auftrag für ein Veranstaltungskonzept vergeben sondern ein Auftrag für eine technische Umsetzung. Beratung (hauptsächlich technischer Natur) ist wichtig, es ist aber reichlich vermessen, dem Veranstalter zu sagen, wofür sich seine Zielgruppe (nicht) interessieren wird, eine Änderung des Contents aufzudrücken und ihm schon im Voraus Zweifel an der Tauglichkeit des Moderators vorzuwerfen. Radiomoderatoren (und andere) sind in aller Regel dazu sehr wohl fähig, Interviews zu führen und - aufgrund der Eigenschaften des Mediums Radio - auch ohne Bildübertragung den Besuchern etwas näherzubringen.