Zitat von "Sabbelbacke"Der Strahlungswiderstand bei einem Reflexport ist viel zu gering im Bereich der tuningfrequenz als dass sich das Hubmässig so auswirken würde, als dass man mit der Sichtmethode auf einmal nicht mehr die Tuningfrequenz erkennen könnte.
Das ist in der Regel so, aber eben nicht immer. Davon abgesehen haben sich manche angebliche Hybride dann doch als ein anderes Konstrukt herausgestellt, etwa ein Mehrkammerreflexsystem, bei dem man auch 2 (oder mehr) Frequenzen hat, an denen der Hub sehr gering wird. Jedenfalls kann jemand ohne Erfahrung auch 'zu hoch' rutschen und dann in den Bereich vom Horn kommen. Da sich weiter oben der Hub sowieso reduziert, reicht das für eine falsch 'erkannte' Frequenz durchaus.
Zitat von "Sabbelbacke"Die Abweichung der Simu durch abgemessene Geometrien zur Realität sind dagegen so groß in manchen Fällen, dass das simple nachmessen zielführender ist. Das sind ja alles einfach Resonator-Gebilde im Sinne einer Bassreflex - das "Horn" ist in all diesen Fällen mehr ein Marketing-Gag denn wirkliche Hornwirkung (siehe Strahlungsimpedanz in der Simu..).
Das würde ich auch vermuten, besonders, weil mit dem Zusatz 'Horn' immer sehr gerne geworben wird. Trotzdem sollte man das nochmal nachsimulieren, hier speziell um sicherzugehen, daß die Ports für das (aller Wahrscheinlichkeit nach) größere Verschiebevolumen groß genug sind. Um eine Simulation kommt man deswegen IMO sowieso nicht herum.