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Oberton 18XB700 vs. RCF 18LP400. Welchen Treiber kaufen?

  • Sebastian Taubald
  • 14. März 2014 um 22:15
  • Sebastian Taubald
    Beiträge
    139
    • 14. März 2014 um 22:15
    • #1

    Hallo,

    Suche seit ein paar Tagen 2 gute Treiber, wie oben angegeben, für die DAP SM-18 Gehäuse. In mehreren Threads heisst es sehr oft, das der Oberton sehr gut spielt in dem Gehäuse. Nun habe ich 2 gute Angebote der genannten Lautsprecher. Leider habe ich keinen von beiden Gehört bzw. kenne ich. Nun die Frage, was wäre die bessere Wahl? Amping steht eine Proline3000 zur Verfügung. Verwendung ist rein Privat zum Saufgelage, nicht im Verleih! Tiefe Bässe wünschenswert aber kein muss. Gespielt wird alles von Rock, Electro, Charts bis zur Helene etc. Bin mit der jetzigen Bestückung (was auch immer) recht zufrieden, allerdings haben beide zusammen nur 600Wrms! Ich möchte auch nicht mehr Gehäuse, 2 sind ausreichend, nur ab und an, an ihrer Belastungsgrenze je nach Musikrichtung. Geampt wurden diese mit einer BST Liker 1650.
    Vielleicht hat jemand die Treiber schon in diesem Gehäuse gehört oder gar getestet.

    Hoffe auf Antworten,

    Gruss Sebastian

  • Dosenfutter
    Verifiziert
    Beiträge
    1.387
    • 14. März 2014 um 23:57
    • #2

    Um was dazu sagen zu können, müßte man auch noch wissen, was für ein Sub das werden soll (bzw. ist), BR, einseitig/zweiseitig vent. PB, Hybrid, Horn, CB.. ? Der Oberton braucht weniger Volumen, der RCF kommt dafür etwas weiter runter, der Unterschied im Tiefgang ist aber nicht sehr groß. Der Oberton hat dynamisch minimal die Nase vorne (5,5mm vs. 5mm Xmax), in der Praxis wird man davon nix hören. Ich denke auch, daß Du enttäuscht sein wirst, 600 vs. 1000 W sind nur +2,22 dB, hört man kaum und im Bass ist das eh schwierig zu beurteilen. Und wenn Du wirklich viel Tiefgang haben willst, dann ist das mit der Belastbarkeit sowieso für'n Hintern, die werden mechanisch vorher an die Grenze kommen.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Sebastian Taubald
    Beiträge
    139
    • 15. März 2014 um 00:49
    • #3

    Danke erstmal für deine Antwort.
    Es handelt sich um die SM-18b Gehäuse, also Hybride. Die Belastbarkeit beider Lautsprecher liegt bei 600W! Der Oberton verträgt 700W, der RCF 1000W. Das ist dann auf 2 Lautsprecher gesehen schon ein gewisser unterschied. Und auf den Kennschalldruck kommt es ebenso an oder??? Verbessert mich bitte wenn ich mist erzähle. Dachte im Datenblatt des Obertons stand zudem etwas von 9mmXmax linear?!

    Gruss Sebastian

  • Dosenfutter
    Verifiziert
    Beiträge
    1.387
    • 15. März 2014 um 04:19
    • #4
    Zitat von "Sebastian Taubald"

    [...] Die Belastbarkeit beider Lautsprecher liegt bei 600W! Der Oberton verträgt 700W, der RCF 1000W. Das ist dann auf 2 Lautsprecher gesehen schon ein gewisser unterschied. Und auf den Kennschalldruck kommt es ebenso an oder??? Verbessert mich bitte wenn ich mist erzähle. Dachte im Datenblatt des Obertons stand zudem etwas von 9mmXmax linear?!


    Wenn ich mir die Daten des Oberton anschaue, dann steht da RMS 1000 W. Beide haben eine 4" (100mm) Schwingspule und die inzwischen üblichen Belüftungsmaßnahmen - es besteht deswegen kein Grund zur Annahme, daß die Belastbarkeit sich nennenswert unterscheidet, die Hausnummer ist für die Schwingspulengröße in der Regel wirklich vergleichbar. Die Hersteller neigen leider seit einiger Zeit dazu, den Xmax zu frisieren. Verläßlicher Vergleich ist da die Wickelhöhe und die Polplattendicke. Den konservativ, ehrlich gerechneten Xmax bekommt man, wenn man die Polplattenstärke von der Wickelhöhe abzieht und durch zwei teilt. Oberton gibt eine Wickelhöhe von 25mm an und eine Polplattenstärke (bzw. Magnetspalttiefe) von 14mm. Rechnet man das aus, bekommt man ehrliche

    (25-14)/2 = +/- 5,5 mm.

    RCF gibt eine Schwingpulenhöhe von 25mm an (wie bei Oberton), aber eine Polplattendicke von 15mm.

    (25-15)/2 = +/- 5 mm.

    Von den 9,9mm Xmax ist man also meilenweit entfernt, wenigstens gibt Oberton die Methode an, wie sie auf den Wert kommen (RCF unterschlägt das mal gepflegt). Im Bassbereich ist das menschliche Ohr für Klirr sehr unemfpindlich, in der Praxis wird deswegen tatsächlich meistens ein sehr viel höherer Hub genutzt, aber um Vergleiche anstellen zu können, muß man wirklich auf die gleiche, oder besser noch, auf die konservativ-ehrliche Berechnungsmethode zurückgreifen. Der Unterschied von 0,5mm ist nicht weltbewegend, deswegen würde ich daran nicht die Entscheidung festmachen und beide Chassis werden ohne Klagen auch sicher mehr mitmachen.

    Zitat von "Sebastian Taubald"

    Es handelt sich um die SM-18b Gehäuse, also Hybride. Die Belastbarkeit beider Lautsprecher liegt bei 600W! Der Oberton verträgt 700W, der RCF 1000W. Das ist dann auf 2 Lautsprecher gesehen schon ein gewisser unterschied.


    Naja, der Unterschied zwischen dem RCF und dem Oberton wird in der Praxis nicht viel ausmachen, da kommt es dann mehr drauf an, daß die Abstimmung paßt. Das kann man aber so nicht sagen, ohne genaueres über das Gehäuse zu wissen, kann sogar sein, daß beide nicht optimal wären, aber Ratespiele bringen einen jetzt nicht weiter. Ich hab online leider auch nichts genaueres gefunden, da steht sogar, daß das nur ein BR-System wäre.

    Zitat von "Sebastian Taubald"

    Und auf den Kennschalldruck kommt es ebenso an oder???


    Nein, der Kennschalldruck ist recht uninteressant, der wird eh erst oberhalb vom Bass erreicht, für den tatsächlichen Pegel im tatsächlichen Einsatz ist der Bereich um 80Hz etwa wichtig. Wieviel Pegel bei etwa der Frequenz wirklich erreicht wird, hängt aber extrem von der Einbausituation bzw. dem Gehäuseprinzip und der Abstimmung ab. Ansonsten schau Dir mal den Schrieb an, der liegt beim RCF bei 100Hz bei so ~96 dB. Der Oberton hat da eine viel schönere Kurve (99dB bei 100Hz und kaum fallend), aber das kann man nicht vergleichen, weil das eine Messung in einem Gehäuse ist. Bei gleicher Membranfläche und gleichem Hub bekommt man den gleichen Pegel, jedenfalls im Bass und bei gleicher Gehäuseabstimmung (außer, das Chassis ist für das Gehäuse/Abstimmung nicht geeignet).

    Ist nicht schön, weil es nur wenig gibt, was man bei Chassis direkt und auf den ersten Blick vergleichen kann, aber so ist das leider nunmal bei Daten, die unter sehr unterschiedlichen Bedingungen entstanden sind.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Sebastian Taubald
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    139
    • 15. März 2014 um 14:26
    • #5

    Soweit ich Weis sind die Gehäuse auf 80hz abgestimmt. Ist wohl ähnlich dem ESW1080 Gehäuse. Ich möchte nur die beiden Treiber austauschen um etwas mehr Reserve zu haben. Nur müssen sie zumindest gleich wertig Klingen und Drücken wie die alte Bestückung, denke da sollte ich bei beiden genannten Lautsprechern keine Probleme bekommen. Über den RCF finde ich nur nichts an Erfahrungen bezüglich meinem Vorhandenen Gehäuse.

    Gruß Sebastian

  • ddt
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    • 15. März 2014 um 17:40
    • #6

    was ist denn aktuell an bestückung drin? die original zomax chassis?

    mfg

    andreas

  • Jobsti
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    • 15. März 2014 um 18:44
    • #7

    Tuning vom DAP liegt grob bei 47Hz.

    Messung schaut grob so aus:
    http://www.lautsprecherforum.eu/viewtopic.php?f=23&t=4216

    Kollege hat ihn ebenfalls vermessen, schaut recht ähnlich aus.
    Pegel ist an den 100Hz Marke grob 96dB 1W/1m 4pi.
    Eigene Messungen habe ich leider keine, evtl. habe ich das Ding aber demnächst mal hier, dann messe ich genau.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • sabbelbacke
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    • 15. März 2014 um 19:33
    • #8

    Die TSP an sich lassen oft auch nur einen bedingten Klangeindruck von sich ableiten. Die Qualität der Membran, Aufhängung, Wicllungsart, usw.. spielen da auch noch mit rein und sind nur bedingt in den TSP wieder zu finden. Tauscht man das einfache Chinas Original Chassis durch ernstzunehmende Treiber wie die beiden genannten, hat man allein von der Präzision im Klangbild einen Vorteil.
    Doesnfutter hats prima vorgerechnet mit dem realen, geometrischen Xmax. Um diesen Punkt noch mal etwas zu erweitern, sei mal noch als Beispiel ein OMEGA PRO 18 ergänzt - der hat eine Wickelhöhe von 18,7mm und einen Luftspalt von 9,5mm, macht 4,6mm Xmax.... Sooo weit gar nicht entfernt vom RCF - schaut man aber in die Datenblätter ist der Eminence mit 4,8 und der RCF mit 9,x angegeben - ein Schelm, wer...... (das mehr an Lufstaplt und Spulenlänge macht sich natürlich dennoch bemerkbar - auch das zeigt, dass die reine XmaX Angabe an sich selten ausreichend ist für einen Vergleich)..

    hornresp

  • ddt
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    • 15. März 2014 um 21:33
    • #9

    jobsti: an einer professionellen messung wär ich auch interessiert ;)
    woher hast du den pegel? hat da mal einer gemessen? 96 db vollraum bei 100 hz sind ja nun nicht die welt für das gehäusevolumen und ein 18er chassis, durchschnittspegel liegt dann ja noch deutlich darunter, schätze mal ca. 93 db.

    kommt mir irgendwie etwas wenig vor... :?:

    mfg

    andreas

  • Sebastian Taubald
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    • 15. März 2014 um 21:48
    • #10

    Danke vorerst an alle!
    was genau für eine Bestückung verbaut ist kann ich nicht sagen, es ist nur eine Seriennummer drauf und die Angabe von 300W. Keine Ahnung ob das überhaupt Orginal ist!

    macht es mir nicht so schwer mit meiner Entscheidung :lol:

  • Jobsti
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    • 16. März 2014 um 00:32
    • #11

    Ja auf die Pegelangabe gebe ich jetzt auch net so viel,
    muss beim Kollege nochmal nachfragen ob der Pegel da überhaupt korrekt kalibriert war. (Eigentlich beim ihm ja, aber man weiß ja nie)

    Aber wenn man überlegt, dass das reine Rückvolumen eigentlich nur um die 60L sind und der Rest Port
    und das Ding dennoch recht tief kann, kommt das mit dem Pegel schon hin.
    Wobei mir im Durchschnitt 95-96dB @4pi auch lieber wären als die 92-93dB ;)

    Ich checke das und melde mich rück.

    PS: Wer so ne Kiste hat, darf gerne damit bei mir mal aufkreuzen.


    Anm.:
    Auf das reine Xmax würde ich auch net soooo viel geben.
    Als grober Richtwert taugt das definitiv, aber in der Praxis kann das eine Chassis problemfrei drüber, das nächste plärrt schon wie Hölle,
    wieder ein anderes raucht ruck zuck ab und wieder eins fängt einfach nur an richtig dünn zu klingen.
    Also: Praxistest machen.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Dosenfutter
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    • 16. März 2014 um 06:26
    • #12
    Zitat von "Jobsti84"

    Ja auf die Pegelangabe gebe ich jetzt auch net so viel,
    muss beim Kollege nochmal nachfragen ob der Pegel da überhaupt korrekt kalibriert war. (Eigentlich beim ihm ja, aber man weiß ja nie)

    [...] Wobei mir im Durchschnitt 95-96dB @4pi auch lieber wären als die 92-93dB ;)


    Das nützt eigentlich auch nur, wenn man die Messung mit anderen vergleichen kann - und da die selten die gleichen Meßbedingungen (bzw. -Methoden) haben, kann man das leider auch nicht direkt vergleichen.

    Zitat von "Jobsti84"

    Aber wenn man überlegt, dass das reine Rückvolumen eigentlich nur um die 60L sind und der Rest Port
    und das Ding dennoch recht tief kann, kommt das mit dem Pegel schon hin.


    47Hz. Naja, ich hätte nicht gedacht, daß der so hoch abgestimmt ist. Aber gut, hier die Simu vom RCF und Oberton in 60l bei 47Hz Tuningfrequenz. Bitte beachten, daß man damit nur die BR-Funktion abdeckt. Man sieht aber, es gehen beide unter den Bedingungen, der Oberton etwas tiefer, der RCF dafür fetter.

    Hilft bei der Entscheidung also auch nicht so viel weiter. Um ein potenteres Chassis zu finden wäre es sehr hilfreich, einfach die Parameter der aktuellen Chassis zu messen und damit dann einen Ersatz suchen.

    Zitat von "Jobsti84"

    Auf das reine Xmax würde ich auch net soooo viel geben.
    Als grober Richtwert taugt das definitiv, aber in der Praxis kann das eine Chassis problemfrei drüber, das nächste plärrt schon wie Hölle,
    wieder ein anderes raucht ruck zuck ab und wieder eins fängt einfach nur an richtig dünn zu klingen.
    Also: Praxistest machen.


    Ja, vollkommen richtig. Wie sich das Chassis verhält, hängt an der Progression der Aufhängung, dem thermischen Verhalten (Powercompression), aber auch am Einbausituation, Gehäuse, also etwa Kompression durch Engstellen, zu kleine Ports und vor allem Effektivität der Belüftungsmaßnahmen. Letzteres wird leider gerne vergessen. Daß es in einem Horn bei geschlossener Rückkammer ein Hitzestau kommen kann und die Belüftungsmaßnahmen nicht wirksam sind, halten viele erst für möglich, wenn das 3. Chassis reingeschraubt wird. Blöd halt, daß man bei einem Horn oft nicht hört, wann die Grenze Überschritten wird.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Sebastian Taubald
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    • 17. März 2014 um 09:16
    • #13

    Also ich habe mich nochmal kundig gemacht. Anscheinend ist das kein DAP sondern ein Fame Sub. Genaues kann ich erst im laufe des Tages berichten. Also wäre es die Orginalbestückung von Fame. Allerdings ändert es nichts, das ich für meine Verhältnisse zufrieden bin! Der Plan einer neubestückung bleibt trotzdem. Ich versuche mehr herauszufinden und viell. auch TSP's zu bekommen. Danke für Eure Mühen.

    Gruß Sebastian

  • Sebastian Taubald
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    139
    • 17. März 2014 um 09:28
    • #14

    Also ging schneller als gedacht. Es handelt sich um die Fame x-58.
    entschuldigt die Verwechslung, habe diese unter den Namen der DAP gekauft.
    Gruß Sebastian

  • sabbelbacke
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    • 17. März 2014 um 11:54
    • #15

    Das ist ja an sich ein Bassreflex Woofer. Hier hat sich in Polen schon mal jemand an einen Nachbau gemacht, evtl. sind da Daten drin... Du kannst sie aber auch ganz einfach selber ermitteln... Relevant wären:

    Innenvolumen netto
    Tuningfrequenz vom POrt

    Das Volumen kannst Du einfach ausmessen. Miss alle Innenabmessungen ab und zieh den Port vom Gesamtvolumen ab, dann noch 3-5Liter grob für das Volumen des Magneten/Korbes/Membran vom Treiber, der in das Gehäuse ragt. Die Schräge nicht vergessen...

    Das tuning vom Port kannst Du näherungsweise (genau genug) mit einem Sinusgenerator und Deinen Augen bestimmen (Freeware PC Soft mit Sinus tuts auch) - einfach bei 20 Hz anfangen, langsam nach oben arbeiten und auf die Membran schauen. Auselnkung so, dass man gut sehen kann, dass sich was bewegt. Vermutlich um die 40 Hz rum wird sich dann die Auslenkung bei einer Frequenz merklich zurückschrauben, und dann wieder ansteigen. Dort, wo sie ein Minimum aufweist, befindet sich dann grob die Tuningfrequenz (ums genau wissen zu wollen, schlage man bei D'Appolitto näher nach - diese Methode ist aber genau genug für das, was Du vorhast).

    Mit dem Nettovolumen und dem Tuning hast Du dann die beiden Daten, die Du brauchst um zu schauen, ob Treiber X oder Y in Deinem Gehäuse gut funktionieren werden. 10% hin oder her sind absolut egal, man darf es an der Stelle nihct zuuuu päbstlich nehmen.

    Aufgrund der Leistungsangabe und dem Gewicht des Originals kann man schon überschlagsmässig sagen, dass ein treiber der Klasse 18XB700 oder dem RCF mehr können wird...

    Wenn ich dieser Produktbeschreibung glauben kann:

    Zitat

    Fame X-58B
    Fame X-58B PA Lautsprecher

    Produkttyp: Fame PA-Lautsprecher

    Kurzbeschreibung:Leistungsstarker Subwoofer aus der neuen Fame X-Serie. Produktdetails: 18 Direktstrahler / Frequenzgang: 38Hz-350Hz / 300W/600W, 8Ohm / Schalldruck: 96dB 1W/1m / Ein-/Ausgang Sp / inkl. interne Weiche / 120Hz für 8Ohm Topteile / Gewicht: 36 kg / Maße (BxHxT): ... mehr
    Fame X-58B ... 560 x 700 x 514mm Wie auch die Topteile in grauem Nadelfilz erhältlich

    Dann müsste da überschlagsmässig was um die 140-160 Liter netto bei dem Gehäuse sein - wenn das stimmt (miss nach), dann sind 18XB700 und Co evtl, nicht ganz optimal, die brauchen einen Tick weniger Volumen um optimal zu arbeiten - evtl. ist dann ein Treiber mit etwas mehr Volumenbedarf sinniger - aber miss erst mal alles aus, dann sehen wir weiter..

    hornresp

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    • 17. März 2014 um 13:37
    • #16
    Zitat von "Sabbelbacke"

    Das Volumen kannst Du einfach ausmessen. Miss alle Innenabmessungen ab und zieh den Port vom Gesamtvolumen ab,

    [...]

    Das tuning vom Port kannst Du näherungsweise (genau genug) mit einem Sinusgenerator und Deinen Augen bestimmen


    Wenn er den Port vermißt, dann kann man die Portfrequenz auch schlicht ausrechnen bzw. in ein Simulationsprogramm eingeben. ;)

    sebastian: Portfläche messen/rechnen und -Tiefe, dann kann man mehr sagen.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • sabbelbacke
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    • 17. März 2014 um 13:49
    • #17
    Zitat von "Dosenfutter"


    Wenn er den Port vermißt, dann kann man die Portfrequenz auch schlicht ausrechnen bzw. in ein Simulationsprogramm eingeben. ;)

    sebastian: Portfläche messen/rechnen und -Tiefe, dann kann man mehr sagen.


    Ja, nur wenn ichs recht verstanden habe ist der Port ja nicht uniform rechteckig oder Röhrenartig sondern "schief" - das kann kein Simuprogramm wirklich zuverlässig, ausmessen ist zuverlässiger in dem FAll. Auch bei einem rechtekigen Kanal kann die reale Tuningfrequenz abweichen, wenn der Port viele angrenzende Flächen hat (Eckport nahe Rückwand innen tuned anders als der gleiche Port als Rohr inmitten des Gehäuse mit viel Abstand zur Rückwand).

    hornresp

  • Sebastian Taubald
    Beiträge
    139
    • 17. März 2014 um 14:21
    • #18

    Werde am Samstag mal einen Lautsprecher ausbauen und das Gehäuse ausmessen. Der Lautsprecher sitzt jedenfalls schräg mit der Membran zum Boden. Der Reflexkanal ist eckig. Ich mache Fotos und Messe alles aus.

    Gruß Sebastian

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 17. März 2014 um 16:50
    • #19

    hat der fame nicht hinten im gehäuse zwei "reflexöffnungen" (runde löcher im zwischenboden), die dann in diesen "bassreflexkanal" einstrahlen?

    siehe hier: http://www.elektroda.pl/rtvforum/topic982188.html

    mfg

    andreas

  • Jobsti
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    Beiträge
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    • 17. März 2014 um 16:53
    • #20

    Da war wohl einfach der Port zu lang und auf die Schnelle wurde so das Tuning erhöht ;)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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