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Beiträge von UhmTss

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • UhmTss
    • 23. März 2014 um 17:37

    Hier nun die "Beweisbilder". Nur um auch die letzten Unklarheiten auszuräumen: Es war nur ein Sender auf 770.600 MHz aktiv (siehe oben).

    Oben: Hauptempfänger auf 770.600 MHz
    Unten: Empfänger auf 749.100 MHz, innerhalb des kritischen Bereichs.

    Oben: Die "klassiche" 04 09 (749.125 MHz), mit der mir der Fehler ursprünglich aufgefallen ist.
    Unten: Die genaue Spiegelfrequenz (770.600 MHz - 21.4 MHz = 749.200 MHz), per Mastertable getuned.

    Audio kommt, wie schon beschrieben, überall sauber mit etwas geringerem Level an.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • UhmTss
    • 28. Februar 2014 um 19:45
    Zitat

    wenn du das "oder so ähnlich" in die tatsächlichen Gruppen-/Kanalfrequenzen änderst, wäre das Phänomen nachvollziehbar.


    Mist! Erst jetzt gelesen. Auch wenns zu spät ist: 0409 und 1213 ist korrekt (steht auch im Eingangspost)!
    1213: 770.600 MHz (Sender)
    0409: 749.125 MHz (Empfänger)
    770.600 MHz - 749.125 MHz = 21.475 MHz
    Man könnte aber auch einen x-beliebiegen Kanal einstellen und das Gegenstück per Mastertable tunen. Der Mastertable ist zudem sehr komfortabel gelöst :shock: (An so einer Stelle würde ich auf keinen Fall Sennheisers Benutzerfreundlichkeit erwähnen wollen)

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • UhmTss
    • 27. Februar 2014 um 00:59
    Zitat


    Eben nicht. Deshalb hatte ich ja dezidiert nachgefragt. Es muß kein Empfänger auf f(Sender) eingestellt sein, um den Empfang auf f(sender)-21.4MHz zu ermöglichen.


    Ganz genau! Ein Sender ist auf G12 C13 gestellt und ein Empfänger auf G04 C09 (so, oder so ähnlich, habe die Kanäle gerade nicht vor mir). Keine anderen Geräte sind nötig.

    Wenn ich sage, dass ein RTA ganz oben auf der Wunschliste steht, ist das nicht gelogen. Aber wenn die "Geldetage" nichtmal von den ULX wegzubekommen ist (wir habens ja probiert), wie soll man da einen RTA durchdrücken? :roll: (anderes Thema) Aber wenn sich dein Winradio aus StPauli nach Wandsbek verirren würde, Simon, man könnte ganz verrückte Messungen durchführen! :D
    Mich würde auch immernoch interessieren, ob noch jemand mal das "Phänomen" an seinen Strecken nachvollzogen hat.

    Zitat

    welche methode in diesen empfängern zum einsatz kommt, kann ich nicht sagen, aber offenbar klappt das nicht so wie es sollte ;)


    ACH! Gerade ist mir aufgefallen, dass ich erst den Flux Kompensator laden muss! ULX arbeitet mit Phasenverschiebung des Raum-Zeit-Kontinuums. Macht dann 1,21 GWatt pro Strecke :P

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • UhmTss
    • 25. Februar 2014 um 23:44
    Zitat

    Vielleicht kannst Du mir noch die Frage nach dem Empfänger beantworten, tritt das Phänomen auf, wenn nur ein Empfänger auf F - 21,4MHz eingestellt ist oder nur, wenn ein weiterer Empfänger auf der genauen Frequenz empfängt? Das kam ja hier zwischendrin auf.

    Sorry, überlesen!
    Das Phänomen tritt bei einem aktivierten Empfänger auf fSender-21,4Mhz auf. Kein anderer Empfänger oder Sender muss aktiviert sein, sprich: es laufen zwei Teile :). Jetzt kannst du so viele Empfänger wie du möchtest auf fPhänomen dazuschalten und alle verhalten sich ähnlich. Der "korrekte" Sender (nicht der störende Sender) allerdings, würde logischerweise das schwächere Phänomen blockieren. Ein Zuschalten eines Empfängers auf der Frequenz des "Störers" macht keinen Unterschied.


    Zitat

    Wie einfach das zu implementieren ist, weiß ich allerdings nicht, Software-Entwicklung ist seit den 80ern nicht mehr so mein Ding. Und seitdem hat sich Einiges getan. Ich würde mit einer solchen Lösung erst mal gut klar kommen.

    Für mich sind das zwei richtig plazierte if-Abfragen. Aber was weiß ich schon, ich benutze ja noch ULX ;) Doch damit wär die Sache quasi gegessen. Ein ewiges Einschicken der Teile für einen Hardware Fix ist einfach nur super nervig und würde sowieso auf die lange Bank geschoben werden.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • UhmTss
    • 25. Februar 2014 um 21:12

    Hui, was is hier denn los?
    Aaalsoo, ich wollte hier lediglich die Kollegen darauf hinweisen, was mir in der Praxis(!) zufällig widerfahren ist, sodass sie sich die Zeit der Fehlersuche sparen können. Denn auch wenn die Strecken so natürlich nicht "ordnungsgemäß" laufen, stellt der Fehler kein größeres Hindernis dar, wenn man darum weiß.

    Fast schon frech finde ich allerdings solche Kommentare wie "sind doch eh schon zehn Jahre alt" und dergleichen. Freut mich für euch, dass ihr neuere Systeme verwendet. Herzlichen Glückwunsch! Würde uns auch gerne das Lager mit Sennheiser 3000ern vollkleistern :p, nur leider muss ich mit dem arbeiten, was mir zur Verfügung gestellt wird. Und ehrlich gesagt sind die ULX absolut das Richtige für unsere Jobs. Nicht jeder baut standardmäßig 60 Kanal Systeme (wobei ich schon Bock darauf hätte). Selbstverständlich wurde vor der Umrüstung und in Kontakt mit dem Shure Support genau abgewogen, ob ein Neukaufen mehr Sinn macht. Die Entscheidung fiel auf Umbau, da die Geräte quasi neu zurückkommen (komplett neue Platine) und somit nochmal zehn Jahre mitmachen sollten.
    Den Rußpartikelfilter haben wir also schonmal, aber ein H Kennzeichen sollte noch drin sein ;)

    So, zurück zum Thema: wie hier schon jemand vorgeschlagen hat, halte ich auch eine Implementierung in die Workbench für absolut sinnvoll. Und einfach. Und schnell.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • UhmTss
    • 22. Februar 2014 um 15:20
    Zitat

    Das Problem kommt dann zu Stande wenn der Oszillator selber über die Antenne abstrahlt. Dann kommt bei einer Empfangsfrequenz von 770,600MHZ Eine Oszillatorfrequenz (wenn diese über fe liegt) 781,300MHZ raus. Bei einer zu großen Abstrahlung gibt es in Gruppe9 Ch 21 ein Problem bei 781,300MHZ. Denn dieser könnte den Oszillator Empfangen. Zu einen Modulation kann es aber nicht kommen da der Oszillator nicht moduliert wird. Die erste harmonische des Oszillator ist mit 1562.60MHZ weit weg. Auch ein Empfang der ZF ist auszuschließen da sie mit 10.7MHZ unrelevant ist es sei denn man hört Kurzwelle :wink:

    Ich bin mir nicht ganz sicher, das jetzt richtig verstanden zu haben, aber in deinem beschriebenen Fall würde alles korrekt arbeiten. Im Falle einer Empfangsfrequenz von 770,600 MHz müsste der Sender theoretisch auf 792,000 MHz (außerhalb Q2, ick weiß) senden um das Problem hervorzurufen. Dabei spielt die Frequenz des Empfängers keine Rolle solange f Empfänger = f Sender - 21,4 MHz zutrifft. 10,7 MHz habe ich allerdings noch garnicht ausprobiert. Müsste aber laufen, da auch Shure nur von den 21,4 MHz sprach. Und nur nochmal zum klarstellen: Es ist nur ein Sender und ein Empfänger aktiv! Sender/Sender und Empfänger/Empfänger Interaktion, -modulation und dergleichen sind auszuschließen.
    Dass die ZF nicht gesendet, sondern erst im Empfänger gebildet wird ist auch klar, hier habe ich lediglich versucht den Techniker von Shure wiederzugeben. Der kennt sich da etwas besser aus :o

    Die große Frage ist nur wie ein so weit "entfernt" liegendes Signal bis in den Mixer des Empfängers vordringt, während Signale mit 0,5 MHz Abstand erfolgreich unterdrückt werden!? Verrückte Welt! Vielleicht isses die NSA Backdoor? God Bless
    Achso, Herr Shure versprach mir übrigens sich bei mir zu melden, wenn die Staaten eine Lösung parat haben. "Das kann aber so drei bis vier Wochen dauern" :roll:

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • UhmTss
    • 21. Februar 2014 um 22:24

    Erstmal ein Moin in die werte Runde! Bin zwar schon recht lange angemeldet, beherrsche allerdings die Suche :) Sehr unsozial diese Suchfunktion! Zu mir: Bin gelernte FfVT und der Meinung Licht und Video behindern lediglich den Soundcheck ;)
    Genug geseiert!

    [Wer Geschichten nicht mag, bitte bei "Das Problem" weiterlesen]

    Short story long:

    Wir benötigten 18 ULX (analog, also ULXP4) Strecken parallel (drei Räume zu je 6). Also die Workbench angeschmissen und hier in Hamburg dank DVB-T gerade eben diese 18 Strecken rausgequetscht, Backup war nich mehr drin. Beim Tunen im Lager kam ich dann bereits in die Situation EINEN Sender auf ZWEI Empfängern reinzubekommen. Inkl. Batteriestatus und allem. Moment, ein Sender? Intermodulation = nope. Mangels Zeit und Backup, hielt ich mich für dumm und tauschte einfach Frequenzen unter den Racks aus. Nach dem ersten VA-Tag beschwerte sich ein Kollege, er habe einen Sender doppelt empfangen und mal eben umgetuned :shock: Was sollte er auch machen, gab ja kein Backup. Am Morgen des zweiten Tages stand ich mit Fragezeichen auf der Stirn vor dem Empfängerrack und belehrte gleichzeitig den Kollegen, er könne nicht einfach umtunen (toller Move :? ), aber letzten endes fuhren wir mit Augen zu seine Konfiguration (mangels Backup). VA erfolgreich beendet, Empfänger markiert, keine Zeit zum checken im Lager, ab zur nächsten VA. Nur vier Strecken in Berlin im Einsatz (Freqs wieder per Workbench): gleiches Phänomen! Hmm, völlig andere Stadt und andere Location, komisch. Zumindest war diesmal genug Backup vorhanden! Dann kam endlich die Zeit zum checken! Jeglliche Konfiguration ausprobiert: anderer Sender/Empfänger, andere Antennen, anderer Splitter, ohne Splitter am anderen Ende des Raums und immer das gleiche Ergebnis: der Sender wird auf dem völlig anders getuneten Empfänger etwas schlechter als auf dem eigentlichen Empfänger empfangen und das Audiosignal störungsfrei wiedergegeben. Dann verschiedene Frequenzen ausprobiert und den Sender per Mastertable immer im gleichen Abstand zum Empfänger gehalten. Gleiches Ergebnis! Also direkt mal Shure angerufen und heute (ein Tag später) kam die Antwort (das Problem konnte nachvollzogen werden).

    Das Problem:

    Ein Empfänger, der auf eine Frequenz 21,4 MHz (+/- ca. 200-300 kHz) unterhalb der des Senders getuned ist, empfängt diesen recht stark! (z.B. G: 04 Ch: 09 und G: 12 Ch: 13)

    Dies hängt mit der internen Zwischenfrequenz von 10,7 Mhz zusammen. Ein Bauteil (ZS-Stufe? oder so) arbeitet nicht korrekt und ist anfällig für die erste harmonische, also 21,4 MHz. Nach Aussage von Shure betrifft dies nur Q2 und in abgeschwächter Form R4 (wer sich da noch tummelt hats verdient ;) )
    Wichtig: Die Workbench kennt diesen Umstand nocht nicht und spuckt somit inkompatible Frequenzen aus (wie in meinem Fall)

    Wer, wie ich, auf Nerd-Gedöns steht: Selection and Operation of Wireless Microphone Systems bei Google und der Abend ist gefüllt :) Kudos an Shure! Da kann man den ganzen Quatsch mit Zwischenfrequenz usw nachlesen.

    Die Lösung:

    Einfach, wenn man das Problem kennt (umtunen). In meinem obigen Fall der maximalen Strecken, kann sich bei mehreren Räumen Frequenzen tauschen zwischen den Racks lohnen. Beim "maximalen" Parallelbetrieb evtl die Workbench nochmal rechnen lassen, da diese evtl auf andere Ergebnisse und somit andere Abstände kommt.

    Jeder, der im Q2 Band unterwegs ist sollte also ausprobieren ob er betroffen ist, auch wenn er nicht ULX hat (vor allem SLX). Evtl Ergebnis hier posten für andere User . Vorsicht beim Checken: Der aktivierte "Hauptsender" blockiert den "Störenfried"! Also immer den obligatorischen Einzeltest durchführen (da isser mir scheinbar durchgeflutscht)!

    Der short term fix wäre laut Shure Empfänger einschicken und Empfindlichkeit runterschrauben lassen (wo ist hier der Selbstmordsmiley). "Äh, Kanal 28 ist defekt, könnten sie mir 17 - 48 abklemmen?" :D
    Ansonsten geht das Problem in die Staaten (God Bless) und dort wird entschieden (God Bless), wie weiter vorgegangen wird (God Bless). Warteschleife also.

    Der Nerd in mir freut sich, denn seit Tag eins in meiner jetzigen Firma predige ich von Sennheiser! :P

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