Beiträge von schimanski
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Hallo,
vielleicht mal bei A&D-Audio gucken http://www.ad-audio.com/info-en.asp?id=83
Kostet bei HTH 24 Euro und sollte sowohl von der Serienkonstanz als auch in Qualität/Haptik/Materialeinsatz deutlich über den McGees angesiedelt sein...
Bass kann der aber auch nicht wirklich, eigentlich nur kicken, dafür ist der Volumenbedarf gering und der Wirkungsgrad ok.Gruß, Christoph
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Hallo,
meiner Meinung nach, ist der Deltalite nur bis ca. 1500Hz maximal 1800Hz einsetzbar. Er bricht bei 2kHz heftigst auf und das muss man mit der Weiche erstmal kontrolliert kriegen. Zudem steigen Klirr und IMD in diesem Bereich.
Hier und hier sind ein paar Messungen von mir.
Der Deltalite braucht ziemlich viel Volumen (im HiFi-Betrieb können es auch bis zu 50 Liter sein), geht dafür aber auch entsprechend tief oder - bei überschwingender Abstimmung - entsprechend laut. Für viel Volumen "bekommt" man auch immer etwas, entweder mehr Tiefbass oder mehr Wirkungsgrad. Da sollte jeder abwägen, was ihm wichtig ist. Für eine transportfähige PA-Kiste finde ich die TSP des Deltalite aber nicht sonderlich passend.
Und die von mir gemessenen TSP nach einem Tag Einschwingen:
Re 5.1
fs 47.34
Qes 0.4
Qms 8.0165
Qts 0.381
VAS 53.52
Sd 350
Z1K 6.7
Z10K 22.8Gruß, Christoph
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Hallo,
interessante Diskussion. Einige Punkte die mir durch den Kopf gehen:
- Timmermanns hat mal mit unzähligen Sperr- und Saugkreisen einen seiner Referenzspeaker (ich glaube mit Visaton MHT12 bestückt) im Hochton bis auf das kleinste Fitzelchen linearisiert und von deutlichen Klanggewinnen berichtet. Bestätigt also die Untersuchung.
- Kann man anhand von kleinen Unebenheiten und Zacken im Frequenzgang "Hornsound" erkennen? Bekommt man diesen Hornsound wirklich durch komplette, aktive Linearisierung egalisiert. Ist für mich schwer vorstellbar...
Ein APT 150 läuft zum Beispiel sehr unruhig, klingt aber weniger "hornig-drückend" als eine von mir erprobte Kombis aus ND1020 und H100 (die in den sonstigen Klangeigenschaften natürlich vorn lagen).- Die Ringmembranen von Vifa laufen alle extrem glatt, "klingen" IMHO aber dröge und undynamisch. Können lineare Verzerrungen subjektiv doch besser klingen? In die gleiche Kerbe schlagen doch viele Breitbandlautsprecher, die im MHT auch oft sehr unruhig laufen und gerade von "emotionalen" Hörern geliebt werden.
Gruß, Christoph
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Wenn man sich die Klippel-Diagramme vieler neuer Sica-Treiber anschaut, fällt auf, dass der rechnerische X-Max in der Bl-Kurve schlecht abzulesen ist, also keinesfalls ein prägnannter Punkt ist und je nach Treiber auch auch auf unterschiedlicher Höhe sitzt.
Meist ist die Antriebsstärke am rechnerischen X-Max-Punkt schon um 10-15% zurückgegangen. Streng genommen haben die Treiber also einen viel geringeren X-Max, je nach Toleranz des Hersteller (z.B. 25%) kann er aber deutlich höher sein.
Hinzu kommen noch die Einflüsse der Aufhängung und der X-Damage.
Ein wirklicher Vergleich zwischen mehreren Treiber ist eigentlich nur anhand von mehreren Messungen unter gleichen Bedingungen möglich. Der rechnerische X-Max ist aber wohl die beste Annäherung ohne direkten Vergleich...Gruß, Christoph
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Hi,
hier gibt`s ein paar weiterführende Infos zum Peerless/Vifa. Messungen gibt es die nächsten Tage...
Gruß, Christoph
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Hallo,
Zitat von "Dominik Nathaus"Ja, ich würde gerne mal Bilder sehen. Gerne auch als PN, da dieses immer noch ein PA-Forum ist.
Wieso? Es handelt sich schließlich ein PA-Chassis und das Thema ist Auto-Subwoofer :wink:
Eingebaut in der Reserveradmulde, irgendwas zwischen 25 und 30 Liter, abgestimmt auf ca. 45 Hz. So ergibt sich ein flacher zum Druckkammereffekt passender Verlauf mit einer unteren Grenzfrequenz von ca. 40Hz.
Gruß, Christoph
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Hallo,
klasse!
Ich habe schon gute Erfahrungen mit dem alten 2510 und dem 3015 gemacht. Wenn der Straßenpreis des 3012HO sich knapp über 100 Euro einpendelt und das Chassis hält, was das Datenblatt verspricht, kommt man kaum an ihm vorbei...benjamin: Was heisst "nochmal"? Hast du die neuen Deltalites schon getestet?
Gruß, Christoph
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Hallo,
zum Thema Wirkungsgrad:
Man sollte bedenken, dass Gehäusvolumen, untere Grenzfrequenz und Wirkungsgrad unzertrennlich miteinander verknüpft sind.
Willst du ein kleines Volumen, steigt f3 oder sinkt der Wikrungsgrad. Willst du eine tiefe f3, brauchst du entweder Volumen oder musst Wirkungsgrad opfern. Willst du einen lauten Lautsprecher, musst du entweder auf untere Grenzfrequenz verzichten oder viel Volumen zur Verfügung stellen. Das alles ist vollkommen unabhängig von Chassisgröße oder Chassisqualität. Es gibt also keine guten oder schlechten TSP, sondern nur passende oder unpassende.
Von daher sind auch PA-Chassis im gleichen Gehäusevolumen mit der gleichen unteren Grenzfrequenz NICHT lauter als Car-HiFi-Chassis.
Richtig ist aber, dass die Parameter von PA-Chassis meist so ausgelegt sind, das man bei Verzicht auf untere Grenzfrequenz im gleichen Volumen einen höheren Wirkunsgsgrad erreicht.Ich habe im Auto auch schon einges durch (diverse Emphasers, Rockford Fosgate, Aliante, Ground Zero) und fahre mittlerweile mit einem 12TBX100 von B&C. Der bietet zwar nicht die Wucht und Schwärze eines Ground Zeros, klingt aber sehr knackig, sauber und konturiert. Ich möchte auch nix anderes mehr haben. Bei Interesse kann ich auch Fotos und nähere Details bekanntgeben.
Gruß, Christoph
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Hallo,
ich habe noch einen gebrauchten Deltalite 2510 der ersten Serie im Keller. Wurde unter HiFi-Bedingungen ca. ein halbes Jahr eingesetzt. Allerdings wurde der Dichtring aus optischen Gründen bis auf Höhe des Korbes abgeschnitten.
Gruß, Christoph
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Hi Fabian,
die von mir verlinkte Messung ist nicht die einzige Erfahrung, die ich in diese Richtung gemacht habe.
Jede Unstetigkeit in der Schallwand zeigt Einfluß auf das Übertragungsverhalten des Mitteltöners. Jedes besser dieser rundstrahlt, umso ausgeprägter.
Meine gezeigte Messung hat "nur" eine Auflösung von 244Hz. Deswegen sind die Kurven unter 1000Hz auch nicht sonderlich aussagekräftig. Man kann aber schon deutlich erkennen, dass das Horn eine Welligkeit hervorruft, die nach dem probeweisen Abdecken fast komplett verschwunden ist.
Du kannst mir aber glauben, dass ich das auch mit hoher Auflösung gegengeprüft habe. Erst am letzten Wochenende habe bei Messungen im Garten (mit 3Hz Auflösung) an diesem "Krümelhorn" http://www.fountek.net/products_neo_35.htm die gleichen Effekte festgestellt habe. Zuvor auch noch mit nem APT150 oder diversen Waveguides.
Aber ich will dir deinen Thread gar nicht zumüllen (sondern nur Recht haben
), die Diskussion wird sowieso zu nix führen.Es gibt nur eine Möglichkeit zu einem Ende zu finden: Probier es doch einfach mal selber aus!

Gruß, Christoph
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Hi Fabian,
dann schau dir mal deine Messungen der Kombi mit dem Gradient-Horn an. Da ist der Buckel des RCF 150Hz tiefer... :roll: ...auf der RCF-Seite ist auch nix zu erkennen...die Hobby HiFi habe ich gerade nicht zur Hand...
Hier ist noch eine Messung von mir:
Eightteensound 8NMB420, "blau" mit benachbarten H100, "rot" mit einem Stück Pappe vor dem Horn.Gruß, Christoph
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Hallo Fabian,
auch von mir ein Glückwunsch. Wieder ansprechend und ausführlich dokumentiert.
Zum Buckel bei 900Hz hätte ich den Bassreflexkanal (Längsresonanz) oder das benachbarte Horn (Unebenheit in der Schallwand) im Verdacht.
Beides ist je leicht zu überprüfen (Zustopfen/Abdecken) und würden dann ggf. den RCF als Fehlerquelle entlasten.
Finde ich ehrlich gesagt etwas erstaunlich, dass du bei dem sonstigen Niveau deiner Beiträge solch eine "Unsauberkeit" einfach hinnimmst (vielleicht ist sie beim nächsten Mal vermeidbar?) und nicht auf Ursachensuche gehst... :wink:Gruß, Christoph
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Hi Dirk,
Zitat von "Dirk Hahn"Es ist nicht die Schuld des tollen Frequenzganges des Lautsprechers. Die Entwickler solcher Systeme vergessen offensichtlich, dass unser Gehör viel zu viel 3 Khz hört und viel zu wenig 50 Hz und 12 Khz.
Das verstehe ich aber auch nicht. Hat der Toningenieur, der die Musik abmischt, nicht auch Ohren mit den gleichen Fehlern?
Der einzige Grund, auf diese Effekte bei der Abstimmung einzugehen, könnten unterschiedliche Abhörlautstärken sein...
Könntest du da konkreter werden?Gruß, Christoph
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Hallo,
Fabian, ich finde es schade, dass du nur 0-20db und nur 2dB/Farbe, aber -180° bis +180° in deinen Sonogrammen darstellst.
Da geht gerade im kritischen Mittelhochtonbereich eine Menge Auflösung und damit Aussgekraft verloren. 3/4 des Diagramms im Hochton sind schließlich nur "blau".
Ich machs`s mit 1dB/Farbe, 0-25dB und -90° bis +90°:Oder wählst du die Einstellungen bewusst so?
blubb: Die vertikalen Messungen sind nicht auf die 0°-Kurve normiert (Wieso eigenlich nicht?)
Gruß, Christoph
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Entschuldigt,
wenn ich mich hier als Newbie einmische, aber ich muss Soundklinik einfach Recht geben. Es macht tatsächlich den Eindruck als wenn Fabian den darstellungsprinzipten Sprung von -180° auf +180° der Trennfrequenz zuordnen würde, obwohl dieser Sprung natürlich rein zufällig dort liegt und die Phase eigentlich ohne Sprungstelle verläuft.
Fabian schrieb nämlich:Zitatgetrennt wird bei ~1,2khz, wie man dem phasengang entnehmen kann
Nein, man kann es dem Phasengang nicht entnehmen, was ja auch gut ist!Ansonsten ziehe ich natürlich den Hut vor Fabian und habe größten Respekt vor seinem Enthusiasmus, Engagement und Fleiß. Aber da ich ihn immer mal wieder gerne um PN-Rat bitte, weiß er das bestimmt auch

Gruß, Christoph
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Hallo,
Was ist mit 18Sound 8NMB420?
Messwerte hier: http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=104&thread=9228
Verbaut habe ich ih leider noch nicht, folgt die nächsten Tage/Wochen.Gruß, Christoph
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Hallo,
Fabian: Wird gemacht!
Danke für deinen Support, trotz meiner Jungfräulichkeit in diesem Forum.andi: Hättest du deine Aussagen etwas mehr begründet und nicht einfach isoliert in Raum gestellt, hätte ich vermutlich gar nicht so patzig reagiert und konkreter auf dich eingehen können.
Na ja, Schwamm drüber...Gruß, Christoph
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Hallo,
Fabian: Wir haben bei den Messungen mit einer Pappschablone gearbeitet, auf der die Winkel ähnlich wie bei deinem Drehteller markiert sind.
Trotzdem danke für den Link, Drehteller ist nämlich auch bei mir ein akutes Thema. Im Zuge meine Projektarbeit für die Technikerschule werde ich einen mikro-controller-gesteuerten elektronischen Drehteller anfertigen, der sich dann bequem von Clio steuern lässt *sabber*. Fertigstellung Frühjahr nächstes Jahr.@all: Natürlich ist die Messung praktisch reflektionsfrei und es wurde kein Raum mitgemessen. Wer ein bisschen Ahnung von der Materie hat oder selber schon mal gemessen hat, dürfte das schon an den Messungen erkennem.
Der Ständer, auf dem die Box stand, ist so dimensioniert, dass eine normale Kompaktbox genau in der Raummitte zwischen Decke und Boden steht und die erste Reflektion am Mirko folglich möglichst spät, also praktisch von Boden und Decke gleichzeitig eintrifft. Die Abstände zu den Seitenwänden sind noch größer und deren Reflektionen treten noch später auf.
Unterhalb des Messdiagramms kann man die Start- und Endzeit der Messungen sehen.
Startzeit 3,60ms - daraus folgt (wenn der Cursor vor dem ersten eintreffenden Impuls gesetzt wurde) ein Abstand von 1,23m bei einer angenommenem Schallgeschwindigkeit von 343m/s.
Dahinter steht die Endzeit, die natürlich kurz vor der ersten Reflektion endet und 7,94ms beträgt, was eine Länge von 2,72m und damit der Weglänge des Schalls vom Lautsprecher zum Boden und zurück zum Mikro. Wenn man davon ausgeht, dass Eintritts- und Austrittswinkel am Boden gleich sind, kann man über Pythagoras auf ein Höhe von 1,21m, was bei einer Raumhöhe von 2,51m ziemlich genau die Mitte ist.
Eine Messung im Freien auf dem gleichen Ständer hätte KEINE längere reflektionsfreie Messzeit bzw. höhere Auflösung zur Folge gehabt, weil die Reflektion des Boden zur gleichen Zeit gekommen wäre.
Für eine Trennung um 2000Hz ist das auch nicht von Nöten, die Auflösung bei 4,3ms ist da vollkommen ausreichend.
Vorteile im Freien hätte man nur gehabt, wenn
a) ein höherer Ständer zur Verfügung steht (viel bringt`s aber auch nicht)
b) bewußt mit der Bodenreflektion gearbeitet und deren Einfluß geduldet wird, was vom gesamten Störungsumfang natürlich vertretbarer ist, als alle sechs Reflektionen im Raum.
Da der Baffle-Step im Tieftonbereich keine Rolle mehr spielt, ist es aber durchaus legitim, die Trennung im Grundtonbereich im Nahfeld zu optimieren und im Fernfeld (mit geduldeten Raumreflektionen) nur Phasenlage und Pegel gegenzuprüfen.
Natürlich stand das Mirkro auch genau auf Hochtönerhöhe, aber selbst 1-2cm Abweichung hätten auf 1,23m Abstand und Trennungen um 2500Hz praktisch keinen Einfluß gehabt.
Bei zwei 17ern und kleinem Hochtonhorn ist meiner Meinung nach der Abstand von 1,23m auch durchaus repräsentativ für`s absolute Fernfeld.
Größere Mittel- und Hochton-Hörner hätten natürlich eines größeren Abstand bedurft.Schönen Gruß, Christoph