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Beiträge von HenrySalayne

  • 3D Drucker - was verwendet ihr so?

    • HenrySalayne
    • 14. Oktober 2026 um 17:06

    Ich nutze einen Bambulab H2D. Bambulab hat dieses Jahr ein paar Zubehörteile herausgebracht, die den Umgang mit TPU deutlich vereinfachen und beschleunigen. Das kann so m. W. n. aktuell kein anderer Hersteller.

    Das Gebaren von Bambulab in der letzten Zeit ist allerdings in der Tat nicht gut. Da schwingt viel "wir sind Marktführer und können machen was wir wollen" mit. Demgegenüber steht aber ein durchdachtes und gut funktionierendes Produkt zu einem passenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Am Ende kommt es aber auf den Anwendungsfall und die Umgebungsbedingungen an. Für gewerbliche Zwecke in einem Firmennetzwerk scheiden in meinen Augen viele Geräte aus, weil sie ähnlich wie TV-Geräte potentielle Spionagegeräte oder Einfallstore für Schadsoftware sein können. Die Geräte brauchen grundsätzlich kein Internet und können oftmals auch mit einem Stick mit der Druckdatei versorgt werden. Mein 3D-Drucker hat aber sein eigenes Netzwerk mit Verbindung zum Internet bekommen, damit die Kiste nicht im restlichen Netzwerk herumschnüffelt, ich aber trotzdem von unterwegs den Druck checken kann.

    Für "einfache" Tätigkeiten findest du bei fast allen Herstellern ein günstiges Einstiegsgerät (außer Prusa). Falls Kinder oder Haustiere (oder andere Beschäftigte) in die Nähe der Geräte gelangen können, sollte es ein Gerät mir Gehäuse sein. Das stinkt auch weniger bzw. kann einen entsprechenden Luftfilter haben und der Bauraum und die Mechanik verdrecken nicht so. Und dann musst du erst einmal Erfahrungen damit sammeln.

    Wenn es dann Richtung Mehrfarbdrucke geht, ist der Prusa Core One INDX aktuell eine ziemlich coole Kiste. Wenn es eher Richtung technische Filamente oder Geometrien mit vielen Stützstrukturen geht, lohnt sich zumindest ein zweiter Druckkopf (Bambu X2D oder H2D) und ein geschlossener und beheizbarer Bauraum. Wenn du einfach nur große Teile aus PLA drucken willst, gibt es z. B. mit dem Anycubic Kobra 3 Max (V2) ein recht günstiges Gerät, das ein Druckbett mit 420x420mm hat.

  • YAMAHA DM5 & DM5C

    • HenrySalayne
    • 11. Oktober 2026 um 12:11
    Zitat von Walgesang

    Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach die Tasten und Knöpfe da reinbaut.

    Lass es mich so sagen:

  • Kölner Oper 8000 Mängel nach Kosten von 1.5 Mrd

    • HenrySalayne
    • 8. Oktober 2026 um 23:06
    Zitat von Pfälzer

    Deswegen wollen ein paar ja auch die Berliner Wohnungsbaugesellschaften enteignen. Behörden können alles viel besser und effizienter.

    Ich habe gelesen das es in Berlin um unfassbare Quadratmeterpreise von knapp 10€ geht!
    War von denen eigentlich schon mal jemand in München? :S

    iron

    Bevor wir uns zu sehr von den Kölner Bühnen entfernen, nur in Kürze:

    • die Berliner Landespolitik hat reichlich wenig Wirkungsmöglichkeiten in München (fallacy of relative privation)
    • es geht nicht um Enteignung (Art. 14 GG), sondern um Vergesellschaftung (Art. 15 GG)
    • Viele Wohnungen waren einmal im Besitz des Landes Berlin (https://taz.de/Ausverkauf-der-Stadt/%216010700/) - der Begriff Wohnungs-bau-gesellschaften sollte ehrlicherweise durch den Begriff Wohnungs-rendite-gesellschaften substituiert werden. *finger
    • die durchschnittlichen Bestandsmieten und die Angebotsmieten sind zwei Paar Schuhe. Zwar ist München absolut gesehen noch teurer, aber die relative Steigerung in Berlin ist mit 69% in den letzten 10 Jahren immens. (https://www.tagesspiegel.de/berlin/hochste…n-15438531.html)
  • Kölner Oper 8000 Mängel nach Kosten von 1.5 Mrd

    • HenrySalayne
    • 8. Oktober 2026 um 22:18
    Zitat von Marian Humann

    Das System der Leistungsphasen und Ausschreibungen, die gar nicht alles bedenken können ist einfach ein riesen Hemmnis, noch dazu ein unwägbarer Kosten- und Zeitfaktor.

    Das sehe ich genau umgedreht. Die Probleme entstehen oftmals in den ersten Leistungsphasen, fallen aber erst später auf und schlagen dann richtig zu Buche.

    In der WDR-Dokumentation sind sich auch alle einig, dass fehlende Planung, mangelndes Controlling und die fehlende fachliche Eignung der Baubeteiligten und Entscheidungsträger ursächlich für die Abläufe um die Kölner Bühnen waren. Dazu mangelnde Bestandsanalysen, mangelnde Untersuchung und Bewertung von Lösungsvarianten, mangelnde Klärung der Aufgabenstellung, des Leistungsumfangs und der Schnittstellen, Mängel bei der Erstellung von verbindlichen und realistischen Zeitplänen, mangelhafte oder fehlende Erstellung von Planungskonzepten, mangelnde Erstellung von fundierten Kostenschätzungen - all das sind Aufgaben für die LP2.

    Wirkungsvolles Controlling erfordert, dass die gesamte Planung neben einer formalen auch einer intensiven inhaltlichen Prüfung unterzogen wird. Dass die inhaltliche Prüfung von Mitarbeitenden der Kommunen durchgeführt werden kann, ist bei Theatern unrealistisch. Dort fallen solche Sanierungen nur alle paar Jahrzehnte an. Das muss also durch externes Fachpersonal abgedeckt werden, was erst einmal wieder Geld kostet. Außerdem erfordert wirkungsvolles Controlling ausreichend Zeit, damit die Prüfung stattfinden kann und die Anforderungen aus der Prüfung in einer Korrekturschleife in die Planung übernommen werden können.

    Zitat von Christian S.

    Ohne Fachplanung, Berater und öffentliche Hand Einmischung wäre es bestimmt günstiger, mängelfreier und für Technik und Kunst besser nutzbar

    Wir haben aktuell auch ein Projekt am Laufen, wo ich bei den Dingen, die das Fachplanungsbüro abliefert, ganz viel schlechte Laune und Ohrensausen bekomme. Mit großer Wahrscheinlichkeit habe ich Prüfungen, Kommentaren, Hinweisen, Korrekturen und der ganzen Zuarbeit mittlerweile mehr Zeit in das Projekt gesteckt, als das Fachplanungsbüro.

    Projektstart war im Mai und wir sind aktuell mindestens (!) drei Monate hinter dem Zeitplan. Zum aktuellen Zeitpunkt deckt der Planungsstand noch nicht einmal die Aufgabenstellung vollständig ab (die Aufgabenstellung war die im Rahmen der Ausschreibung der Fachplanung erstellte Auflistung des Leistungsumfangs, der technischen Anforderungen und Nebenbestimmungen). Und das mittlerweile nach mehreren (!) Korrekturschleifen und mehrfachen Verschiebungen von verbindlichen Abgabeterminen.

    Das Fachplanungsbüro des letzten größeren Projektes hatte dagegen eine pünktliche und grundsolide Arbeit durch alle Leistungsphasen erbracht. Und genau das sollte ja auch eine gute Fachplanung machen: mit den Nutzenden die notwendige Funktionalität abstimmen, Kosten- und Zeitrahmen definieren, eine solide Planung erstellen und die Ausführung überwachen.

  • Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    • HenrySalayne
    • 2. Oktober 2026 um 16:50

    Ich möchte noch anmerken, dass ich zwar keine mechanischen Bedenken hätte, einen Subwoofer als Teil der Bühne einzugliedern. Allerdings hätte ich Bedenken auf Grund der Körperschalleinkopplung in die Bühne. Das könnte extrem rasseln, klappern und dröhnen. Auch Personen, die auf dem Subwoofer stehen, wären sehr starkem Körperschall ausgesetzt. Das kann gewünscht (wie Buttkicker für Schlagzeugspielende und Platten mit Körperschallwandlern für Bassist*innen), aber bestimmt auch störend sein.

  • VST Plugin „De-Feedback“ kennt das jemand?

    • HenrySalayne
    • 2. Oktober 2026 um 12:49
    Zitat von Wurst Werner

    Die Natur von Chorsignalen ist halt auch Endgegner für diese Plugins. Aber wenn ich sehe, an was gerade überall gearbeitet wird (Vibe Code Maxxing), dann werden die nächsten Jahre komplett irre. Wir können uns ja in einem Jahr in diesem Thread wiedertreffen. Meine Prognose: Dann ist auch dieses Problem gelöst...

    ... und das ursprüngliche Signal nichts anderes als ein Prompt. *finger

  • Frontschaum in "Würfeloptik"

    • HenrySalayne
    • 1. Oktober 2026 um 08:35
    Zitat von Blancblue

    Danke für den Input, ist gekauft auf jeden Fall kein günstiger Spaß. Selber machen - mhm, in den Amiforen klingt das nicht so trivial…

    Meinst du die wilde Geschichte, dass Person A jetzt angeblich in Armut lebt weil ihr Geschäft durch Person B zerstört wurde, der Person A in einem Forum geholfen hatte bis sich Person B als angebliche Konkurrenz aus Polen entlarvte? :/

    Ja, da steht in der Tat wenig substanzielles zur Herstellung von der Würfel-Optik. frech*

  • Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    • HenrySalayne
    • 29. September 2026 um 21:30
    Zitat von test

    als vermieter mußt du ersatz im lager haben. es kann ja immer am samstag mittag was kaputt gehe. dann schraubste kurz um und es läuft wieder.

    Also ob du jetzt eine ganze Lautsprecherbox auf Halde hast oder nur einen Schwung Ersatz-Chassis, ist ziemlich egal. Das hilft auch reichlich wenig bei Gehäuseschäden (da bist du geleimt bis du geleimt hast).

    Es liegen ja meistens auch keine Platinen für Endstufen im Regal, sondern da steht normalerweise ein vollständiger Spare-Amp.

  • I want more of...

    • HenrySalayne
    • 28. September 2026 um 21:05
    Zitat von Herr Nink

    Und was soll uns das jetzt sagen? Ich hab schon händische Reanimiert in Kriegsgebieten. Ohne Defi. Aber ist doch einfach toll das es so einfach wie nie ist Leben zu retten.

    Dass das Reanimieren und der Einsatz von AEDs einen riesigen Unterschied machen können? Es ist wirklich traurig, dass fast 9 von 10 Personen mit Herz-Kreislauf-Stillstand nicht überleben. Dass die Chancen dabei so schlecht stehen, war mir bis vor kurzem nicht bewusst.

  • I want more of...

    • HenrySalayne
    • 28. September 2026 um 18:12
    Zitat von julian-k

    Habe gemeinsam mit dem Restaurant im Haus auch einen angeschafft, ist bei der Leitstelle gemeldet. Da muss man wirklich keine Angst haben. 1000€ die Leben retten.

    Die Dinger sind definitiv hilfreich, aber sie müssen auch gewartet werden (z. B. eine neue Batterie alle paar Jahre), was auch wieder Geld kostet.

    Was ich auch erst kürzlich erfahren habe:

    Zitat von Gesundheitsministerium

    Eine unverzüglich begonnene Herzdruckmassage verdoppelt bis verdreifacht die Überlebenschancen der Betroffenen. Da jede Sekunde zählt, ist es wichtig, dass Zeugen des Herz-Kreislauf-Stillstandes keine Scheu vor Wiederbelebungsmaßnahmen haben. Aber nur in 55,4 Prozent der Fälle wird eine Reanimation durch Laien begonnen.

    Und:

    Zitat von AOK

    Im vergangenen Jahr erlitten in Deutschland schätzungsweise rund 136.000 Menschen außerhalb einer Klinik einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Dies seien im Schnitt 370 am Tag, so die DGAI. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen habe der Rettungsdienst mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Knapp elf Prozent der Patienten überlebten. Diese Rate sei seit Jahren stabil, erklärte die DGAI.

  • EU Cyber Resilience Act (CRA)

    • HenrySalayne
    • 27. September 2026 um 03:17

    Für mich stellen genau deswegen irgendwelche Online-Lizenzsysteme von Herstellern eine krasse Fehlentwicklung dar. Wenn auch nur ein Teilnehmer im LAN ins Internet muss, ist das gesamte LAN kompromitiert.

    Fernwartung über ein VPN ist zwar auch ein potentielles Einfallstor, aber das kann einerseits recht gut gesichert werden, andererseits ist das nur eine Bedarfsverbindung, die nicht dauerhaft bestehen muss.

  • YAMAHA DM5 & DM5C

    • HenrySalayne
    • 24. September 2026 um 07:50
    Zitat von pegler

    Vorteil ist auf jeden Fall, dass sie sich definitiv nicht wie beim X32 verkanten können.

    Da liegen ja auch nur 13 Jahre und viele tausend Euro dazwischen. ^^

    Gut, dass es dieses Problem nicht gibt. *finger

  • Behringer WING

    • HenrySalayne
    • 24. September 2026 um 07:46
    Zitat von secluded

    andere Pulte, die bedeutend mehr kosten, haben halt auch bedeutend mehr Luft nach oben, was weitere Programmierungen / Updates / Funktionserweiterungen beanlangt; allein dadurch, daß da einfach Chipper reingebaut werden, die bei Erstauslieferung (mit der "ersten Software/Firmware") noch z.B. 50% Leistungs-Reserve (IT-technisch gesprochen) haben, um in den Folgemonaten / -Jahren die ganze Kiste durch Weiterentwicklung der Software "aktuell" zu halten, bzw. weitere Funktionen hinzufügen zu können.

    Diese Aussage verzerrt die Realität.

    Bei der Hardware-Entwicklung muss die notwendige Rechenleistung natürlich irgendwie geschätzt werden, weil die Software oftmals noch nicht vollständig existiert. Also wird bei jedem Pult Over-Head disponiert, der vielleicht nie zum Einsatz kommt. Das ist in der Entwicklung unvermeidbar und hat auch einen sehr geringen Einfluss auf die Kosten.

    Wenn du jetzt ein Pult kaufst, was noch 50% ungenutzte Ressourcen hat, hat sich entweder jemand in der Entwicklung ordentlich verrechnet, die Möglichkeiten des Pultes wurden künstlich limitiert, um kein höherpreisiges Marktsegment anzugreifen oder das Pult ist noch nicht einmal annähernd fertig entwickelt. Nichts davon ist irgendetwas, was ein "teures" Pult in irgendeiner Form besser macht!

    10.000+-Euro-Pulte werden immer ein schlechteres Preis-Leistungsverhältnis als die Massenware von Behringer haben. Das ist einfach so. Damit zu argumentieren, dass solche Pulte "besser für die Zukunft" aufgestellt sind, befreit nur die Hersteller von der Pflicht endlich mal fertige Pulte zu launchen und keine Funktionen auf Grund von Marksegregation zu streichen.

  • Kabel wickeln leicht gemacht

    • HenrySalayne
    • 18. September 2026 um 11:01
    Zitat von felixgrampp

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    Tststs :P

    Das ist auch wirklich vollkommen falsch. Es ist eine Leitung und kein Kabel! 8)

    Klugscheißen mit falschen Bezeichnungen geht gar nicht! *finger

  • Kabel wickeln leicht gemacht

    • HenrySalayne
    • 16. September 2026 um 17:39
    Zitat von wora

    Was mir an der Diskussion nicht so gefällt, sind diese absoluten Einstellungen, die hier teilweise geäußert werden.

    Wenn es danach ginge, müsste ich schon seit Ewigkeiten kaputte Kabel haben.


    Das dem nicht so ist, lässt für mich nur den Schluss zu:
    es muss mehrere Wahrheiten geben. ;)

    Wie bereits angesprochen, kann jeder seine Leitungen so wickeln, wie er oder sie das für richtig hält. :)

    Davon abgesehen wurde ich vor etwa 15 Jahren über die Geometrie des Leitungswickelns aufgeklärt und bin seitdem glühender Verfechter der Over-Under-Technik. Und es hat auch Jahre gedauert, damit so schnell und sauber Leitungen aufzuwickeln, wie mit 0en.

    Fakt ist, das beim Wickeln von 0en mit jeder Wicklung Torsion in die Leitung kommt. Wenn sich das Ende der Leitung frei drehen kann oder die Torsion beim Aufwickeln aktiv (unbewusst) ausgedreht wird, passiert der Leitung auch nichts.

    Es gibt auch durchaus sehr weiche Leitungen, die eine gewisse Torsion zulassen ohne gleich richtig blöd auszusehen und in Fußangeln vom Boden abzustehen. Spätestens bei den steifen Leitungen fällt dann aber auf, was das Legen von 0en mit der Leitung eigentlich anstellt und die Torsion ist sicht- und fühlbar. Und hier ist einfach wichtig zu verstehen, dass genau das auch mit den weicheren Leitungen passiert - auch wenn es dort nicht offensichtlich ist.

    Ob dir deine Leitungen deine persönliche Wickeltechnik übel nehmen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Nur weil eine Leitung nicht geometrisch korrekt gewickelt wurde, ist sie nicht gleich kaputt und auch geometrisch korrekt gewickelte Leitungen können kaputt gehen. ;)

    PS: ist das Wickeln von Leitungen eigentlich noch durch die Religionsfreiheit gedeckt? ^^

  • Kabel wickeln leicht gemacht

    • HenrySalayne
    • 15. September 2026 um 19:58
    Zitat von Marian Humann

    Wie gesagt, Rohkabel kommen als Kreis gelegt aufgespult, nicht als 8. Das ist vom Hersteller so vorgesehen. Und wenn man Gefühl für die ursprüngliche Drehrichtung des Kabels hat, wie es auf der Rolle war funktioniert das zuverlässig.

    Genau das ist ja die Fehlannahme. Natürlich werden Leitungen vom Hersteller aufgespult (!) und nicht im Kreis gelegt. Beim Aufspulen und bei der Verwendung von Trommeln liegt die Leitung torsionsfrei, was durch die Rotation der Spule / Trommel erreicht wird.

    Beim im Kreis legen ist die Leitung nicht torsionsfrei. Die Torsion muss ausgedreht werden. Das ist auch genau der Grund, warum Leitungen beim um den Ellbogen-Wickeln kaputt gehen und danach so Kacke aussehen und sich in die Form einer Acht begeben wollen: die Torsion wird mit Kraft in die Leitung eingewickelt.

    Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber 8en um den Ellbogen wickeln könnte tatsächlich eine gangbare Methode sein, weil dabei genau das nicht passiert.

    ... 2 min später ...

    Jetzt habe ich es probiert. Das geht nicht besonders gut und sieht richtig Scheiße aus, funktioniert aber. Leitung liegt torsionsfrei und lässt sich torsionsfrei wieder abwickeln.

    Ist das die Revolution des Leitungswickelns, auf die wir alle gewartet haben? Eher nicht... *finger

  • Kabel wickeln leicht gemacht

    • HenrySalayne
    • 15. September 2026 um 18:25
    Zitat von wora

    Dass die Kabel angeblich kaputtgehen, wenn man sie als 0 wickelt, ist jedenfalls nicht richtig.

    Doch, weil der Leitung mit jeder Wicklung eine Torsion eingeprägt wird. Entweder drehst du die wieder raus oder die Leitung wird zwangsläufig auf Torsion belastet. Was das z. B. Für einen Wendelschirm bedeutet, muss ich nicht näher erläutern.

    Die gefaltete 8 respektive Over-Under-Technik ist durch die alternierende Richtung torsionsfrei. Das Aufspulen ist auch torsionsfrei ("Schlauchtrommel").

    Nimm eine 10m XLR-Leitung und lege sie flach aus. Dann steckst du beide Enden in eine Stagebox und versuchst mal sauber 15 Wicklungen auf dem Boden vor der Stagebox zu machen. Die Null erweist sich spätestens dann als Nullnummer, die 8 ist eine 8 und die Over-Under-Technik liefert dir ein perfekte und flache Wicklung am Boden.

    Deswegen sollte jede Person, die halbwegs ordentlich ihrer technischen Profession auf einer Bühne nachgeht, die Over-Under-Technik aus dem Effeff können. Wie ihr das am Ende mit euren eigenen Leitungen handhabt, ist natürlich euer Bier.

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 11. September 2026 um 08:20
    Zitat von wora

    ja ja, die Krankheiten und Unfälle.

    Bei mir aktuell eine gebrochene Rippe... auch recht unangenehm, weil man nicht richtig liegen kann - auch nachts nicht. :|

    Das macht keinen Spaß. :(

    Was hast du denn angestellt?

  • YAMAHA DM7

    • HenrySalayne
    • 11. September 2026 um 07:57
    Zitat von thieloliver

    Der meistkritisierte Punkt der DM7 - die Bedien-Geschwindigkeit - ist mit V2.0 erledigt.

    Das wäre natürlich super! Einziger Kritikpunkt: warum erst jetzt? *finger

  • YAMAHA DM5 & DM5C

    • HenrySalayne
    • 11. September 2026 um 07:54

    Schön finde ich, dass der Bildschirm näher an die Nutzenden gewandert ist und sich im Winkel verstellen lässt. Das ist ein Ergonomiegewinn und mich wundert es immer noch, das wir das erst jetzt sehen. Auch klingt "tactile glass" erst einmal nicht verkehrt. Wenn der Touch schnell reagiert, etwas Druck (nicht nur Berührung) braucht und dann noch haptisches Feedback gibt, wäre das ein großes Alleinstellungsmerkmal. Da würde mich ein Hands-On interessieren. Ob nicht physische Select- und Mute-Tasten besser gewesen wären, wird sich zeigen.

    Insgesamt fällt aber auf, dass es nicht einen normalen Taster an den Kisten gibt.

    Und die Feature-Paywall der DM7 zu übernehmen ist auch irgendwie nicht ganz zu Ende gedacht. Einerseits ist es irgendwie gut, dass die DM7 und DM5 die gleichen Lizenzen verwenden, andererseits ist es schon irgendwie daneben, dass die Lizenzen auf der DM5C dann zum DM7-Preis gekauft werden müssen. Dass Lizenzen "einfach" jobbezogen zwischen Pulten umgezogen werden können, ist Augenwischerei und ob das noch in 10 Jahren nach EoL der Pulte funktioniert, mehr als fragwürdig. :rolleyes:

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026

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