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Beiträge von HenrySalayne

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 2. November 2026 um 19:53
    Zitat von nukular

    Wie oft ich schon damit Probleme hatte, noch schlimmer war es als ich mich noch vegan ernährt habe. Da war auch der absolute Knüller mal auf einem Festival auf dem Land in Niedersachsen, da gab es ein riesiges Buffet, die Auswahl für Omnis wirklich großartig. Was gab es vegan? Nudeln mit Tomatensauce, bis dann dem Koch eingefallen ist, dass die Nudeln mit Ei sind.... Dann gab es nur noch Tomatensauce, Salat dazu ging nichtmal, weil der schon vorgemixt mit Dressing war.

    Ich kann ja verstehen, dass vor allem bei kleineren Konzerten es immer schwierig ist mehrere Gerichte anzubieten, aber dann kann man sich doch auch einfach auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigen. Irgendein nettes veganes Gericht, gerne auch ohne Fleischersatz, kann man doch allen anbieten. Wenn es denn wirklich Not tut und es Leute gibt die sterben, wenn sie mal 5 Minuten kein Fleisch bekommen, kann man ja extra noch was dazupacken, was man dann sich selbst dazu nehmen kann.... Da fallen einem so viele verschiedene Gerichte ein, mit denen man sicher alle zufrieden stellen kann.


    Mittlerweile bin ich auch nur noch vegetarisch, das hat unter anderem auch mit dem Catering im Job zu tun. Und auch so nehme ich mir immer irgendeine Art Notration mit, da man auch einfach immer mal wieder auf die Schnauze fällt.
    Jetzt im Sommer bei einem Aufbau für ein Festival auch wieder super, es gab fertig portioniert für die nicht Fleischesser Kartoffeln mit Rahmspinat und Rührei, für die Fleischesser lag noch ein zäher Fisch auf dem Rührei. Hier wurde vorher sogar bei allen Leuten abgefragt, welche Ernährungsweise sie denn bevorzugen und da haben wohl rund ein Viertel der Crew vegan angekreuzt. Das hat echt für eine Top Stimmung gesorgt, nachdem die dann sich die Kartoffeln aus dem fertig Portionierten Packungen dann einverleiben konnten.

    Das spiegelt auch meine Erfahrungen wider. Oder um es mal anders auszudrücken: ich habe in meinem Leben erheblich mehr schlechte Gerichte mit Fleisch vorgesetzt bekommen, als schlechte (echte) vegetarische Gerichte. Das Fehlen vegetarischer/veganer Optionen geht fast immer Hand-in-Hand mit einer generell miserablen Essensqualität.

    Heute gab es bei mir ein veganes Pilz-Gyros mit Kritharaki und Kräuterquark. Das war so lecker, dass ich sogar etwas ungläubig nachfragen musste, ob der Quark wirklich vegan war. Mir persönlich wäre das egal gewesen, aber ich konnte keine geschmackliche und texturelle Abweichung zu einem Quark aus Kuhmilch erkennen. Und ja, der Quark war vegan. Das war ein fantastisch zubereitetes, aber grundsätzlich einfaches Gericht. Warum kann das nicht einfach immer so sein? ;(


    PS: ok, die Knoblauchfahne vom Kräuterquark werde ich noch drei Tage mit mir herumtragen - ich bereue nichts! *finger

  • HK Audio Polar 15

    • HenrySalayne
    • 30. Oktober 2026 um 09:10
    Zitat von karel noon

    Und du glaubst diese Zielgruppe liest und versteht sowas?

    Die Realität wird sein: 99% irgendwas wie das auf unseren Bildern gezeigte, und ein paar verrückte. Die kann man glaube ich nicht verhindern.

    Der Flansch und die meisten Stangen können 25kg zentrisch.

    Naja. Dafür, dass niemand die Anleitung liest, stehen an anderer Stelle aber ganz schön viele Infos, die nun wirklich niemanden interessieren: nur mit trockenem Tuch abwischen, keine Getränke darauf abstellen, für Kinder unter 4 Jahren nicht geeignet, etc. pp. ;)

    Es geht mir nicht um eine Lasttabelle, sondern das in der Anleitung effektiv nix steht. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber das ist doch alles, was in der Anleitung zu dem Thema aufgeführt ist, oder?

    Es wird hier einmal von Stativen und einmal von Distanzstange gesprochen. Daher ist mir unklar, was überhaupt mit dem Absatz "Stativ" gemeint ist. Wird der Subwoofer mit Distanzstange zum Stativ? Die 25 kg für den Flansch habe ich auch nicht gefunden.

    Dass eine Lasttabelle vielleicht nicht praxistauglich ist, sehe ich ein. Wie wäre es stattdessen mit Anwendungsbeispielen? Die könnte HK Audio auch direkt als Bundle verkaufen. Und es gibt bestimmt noch andere Lösungen als "nix". ;)

  • 20 bis 20KHz Eigenbau

    • HenrySalayne
    • 29. Oktober 2026 um 23:19
    Zitat von iwk

    Nun, leider tut sich hier nichts ... naja, gibt ja glücklicherweise auch andere Foren.

    Du kannst ja mal in den nächsten Wochen berichten, wie es dort gelaufen ist. Drücke die Daumen! :thumbup:

  • HK Audio Polar 15

    • HenrySalayne
    • 29. Oktober 2026 um 23:16
    Zitat von karel noon

    Zielgruppe ist also klar oder? 8o

    Dafür finde ich die Betriebsanleitung etwas Mau. Insbesondere beim Thema sichere Aufstellung mit Lasten auf einer Distanzstange finde ich in der Betriebsanleitung wenig Konkretes. Sollten vorhersehbare Fehlanwendungen dort nicht thematisiert werden? Bei einem 45 cm breiten Subwoofer mit 38 kg Eigengewicht dürfte ja für einen sicheren Stand nicht allzu viel Last sein. Hier könnte eine Lasttabelle (maximale Last X bei Höhe des Lastschwerpunkts von Y) den Anwender*innen ein praxisgerechtes Hilfsmittel an die Hand geben.

  • I want more of...

    • HenrySalayne
    • 29. Oktober 2026 um 13:30
    Zitat von HenrySalayne

    Bei Software as a Service (Abomodellen) ist vieles davon zum Nachteil der Nutzenden anders: Features, Support und Updates sind alles nur noch unscharfe Konzepte. Anstatt die Software zu entwickeln und dann zu releasen wird jetzt oftmals erst released und dann entwickelt. Auch wenn die Software keinen Support mehr bekommt, müssen die Kund*innen entweder weiterbezahlen oder - noch schlimmer - können die Software nicht mehr weiternutzen obwohl sie weiterhin funktionieren würde, weil der Hersteller das Abo einstellt. Diese Friss-Oder-Stirb-Mentalität bremst auch Innovationen, weil die Hersteller nichts mehr liefern müssen. Die Kund*innen müssen nicht mehr davon überzeugt werden, noch einmal Geld für neue, innovative Funtkionen auszugeben oder es muss fertige, gut funtkionierende Softwareversionen geben. Die Kund*innen haben ja keine Wahl.

    Als kleiner Nachtrag dazu: Microsoft Publisher

    Viele kennen das Programm wahrscheinlich nur am Rande. Es handelt sich um eine recht einfach gehaltene Software zum Layouting von Druckerzeugnisse / Satz. Die Software existiert seit 1991 und hat zuerst Einzug in die Office-Suite und dann auch Office 365 jetzt Microsoft 365 gefunden. Und hier ist genau das eingetreten, vor dem immer alle gewarnt hatten. Das Programm ist weg und lässt sich nicht mehr nutzen oder aktivieren. Beim Start kommt nur eine Fehlermeldung mit einem Hinweis auf die fehlende Lizenz. Die Dateien im proprietären Publisher-Format sind effektiv wertlos. Alte Permanentlizenzen von Publisher lassen sich nicht parallel auf einem Computer mit 365 installieren.

    Das wird erst der Anfang sein. Risiko Abo-Software und Online-Lizenzen.

  • HK Audio Polar 15

    • HenrySalayne
    • 29. Oktober 2026 um 12:56

    Und warum hat der Lautsprecher kein RGB? :/

    Können andere doch auch. :rolleyes:

    Spoiler anzeigen

    iron

  • Varytec Hero Spot 230

    • HenrySalayne
    • 29. Oktober 2026 um 09:46

    Licht ist ja leider auch nicht einfach. Der Hero 90 hat zum Beispiel ganz scheußliche 10800 Kelvin als weiß. Die LED-Quelle ist also mutmaßlich auf Effizienz ausgelegt und weniger auf ein schönes Weißlicht. Bei Robe hat man z. B. für den Forte die Wahl zwischen einer Quelle mit einem CRI von 70 und einer Quelle mit einem CRI von 96. Letztere hat bei gleicher Leistung nur 70% des Lichtstroms.

    Dann ist die Messung der Beleuchtungsstärke zwar schön einfach, aber im Zweifelsfall auch nichtssagend. Eine Lampe mit ausgeprägter Hot-Spot-Bildung, also einem schlechten Lichtkegel, schneidet hierbei viel besser ab, als eine Lampe mit einem homogenen Kegel. Und dann ist beim Hero 230 die Angabe der Beleuchtungsstärke im voll gezoomten Zustand (weil größer ist besser), was auch nachteilig für den Vergleich sein kann. Wahrscheinlich kommt aus der Lampe bei einem größeren Kegel insgesamt mehr Licht. Was selbst eine gute Optik klaut, kann den vorbildlichen Angaben bei Robe entnommen werden (ca. 40%).

    Lange Rede, kurzer Sinn: auch wenn der Hero 230 nach Datenblatt nur "etwas heller" ist, sprechen die Indizien dafür, dass das die deutlich performantere Lampe ist.

  • Varytec Hero Spot 230

    • HenrySalayne
    • 28. Oktober 2026 um 22:30
    Zitat von secluded

    Lumen würde ich separat sehen. Es gibt genug Fälle, bei denen "mehr Lumen" nicht Heller ist ;) [Beispiel: EIne Deckenlampe hat 1000 Lumen bei 120° Abstrahlcharakteristik - nach 2 Meter kommen da weniger Lux auf 'nem Blatt Papier an an, als aus 'ner Spotlampe mit 200 Lumen und 10° Öffnungsinkel ;) ]

    Vereinfacht gesagt kann man Lumen nur in Verbindung mit gleicher (oder sehr ähnlicher) Abstrahlcharakteristik untereinander vergleichen... - oder man rechnet sich die Angaben auf Fläche bei Abstand und Öffnungswinkel runter...

    Da hast du durchaus recht. Die beste Angabe wäre hier Candela. Lux ist als Imissionsgröße auch kein gutes Mittel.

    Also:

    Hero230:

    125000 cd (11°) - 67700 cd (15°) - 24500 cd (25°)

    Hero90:

    46300 cd (15°)


    Der Hero 230 ist also wirklich nur ein bisschen heller - wenn die Angaben stimmen...

  • Varytec Hero Spot 230

    • HenrySalayne
    • 28. Oktober 2026 um 08:04
    Zitat von secluded

    Ich helf' da 'mal aus:

    Bei 11° und 1m Abstand kommste auf ca. 125.000 Lux bei dem Spot230...

    Andersrum gerechnet: der Spot90 hat bei 5 Meter etwa 1.830 Lux

    ...grob geschätzt liegt die Wahrscheinlichkeit daher recht hoch, daß der Spot230 etwas heller sein könnte, als der Spot90...

    Und wenn ich richtig gerechnet habe hat der 230er 3600 Lumen während der 90er 2500 Lumen hat. "Etwas heller" trifft es ganz gut. ;)

  • Brand in Disko - Kehl

    • HenrySalayne
    • 28. Oktober 2026 um 07:52
    Zitat von EventSafety

    Eine Verbotsdebatte um Pyrotechnik in geschlossenen Räumen ist jetzt wieder 'aufgeflammt'.

    In der aktuellen Entwurfsfassung der MVStättVO steht nach wie vor:

    Zitat

    §35 Abs. 2: In Versammlungsräumen, auf Bühnen- und Szenenflächen und in Stadien ist das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten und Gasen, pyrotechnischen Gegenständen und anderen explosionsgefährlichen Stoffen verboten. § 17 Abs. 1 bleibt unberührt. Das Verwendungsverbot gilt nicht, soweit das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten und Gasen sowie
    pyrotechnischen Gegenständen in der Art der Veranstaltung begründet ist und der Veranstalter die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen im Einzelfall mit der Feuerwehr abgestimmt hat. Die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände muss durch eine nach Sprengstoffrecht geeignete Person überwacht werden.

    Das ist doch ein recht eindeutiges allgemeines Verwendungsverbot, sofern die Verwendung nicht in der Art der Veranstaltung begründet ist und die dafür notwendigen Maßnahmen mit der Feuerwehr abgestimmt sind.

    Daher verstehe ich eine "Verbotsdebatte" nicht. Wer fordert das für welche Veranstaltungen und warum?

  • Behringer WING

    • HenrySalayne
    • 27. Oktober 2026 um 06:02
    Zitat von guma

    OK, 'Anzeige' sollte dann
    Die 17te Solotaste lässt sich nicht auslösen = bleibt dunkel.
    sein oder?

    Gegenvorschlag:

    Beim Drücken der 17. Solotaste werden alle Kanäle aus dem Solo gelöst und diese Nachricht auf dem Solo-Bus als Hinweis an die Anwender*in ausgegeben.

  • Erfahrungen PSE Audio? Spezifisch B-18

    • HenrySalayne
    • 24. Oktober 2026 um 08:30
    Zitat von DerAudioingenieur

    Ist hier der alte 18" Hornbass gemeint der mit PD186 bestückt war?

    Anscheinend gab es von dem PSE B18 wohl einen Refresh (die Bilder die man auf Google findet sind anders als die Kiste die ich von PSE kenne).


    Falls der Hornsub gemeint ist -> schönes Rock'n'Roll Holz zusammen mit der K3. Braucht alles auch keine super starken Amps. Spielt leider halt wirklich nicht tief - für live aber ok.

    Die frühen (Horn-)Bässe bei PSE hießen B81 für den Single-18"er und B82 für den Doppel-18"er. Die sind aber alle nicht mehr auf der Homepage zu finden.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • HenrySalayne
    • 24. Oktober 2026 um 08:05
    Zitat von wora

    bevor die UFX Karte für die dLive herauskam, habe ich für richtig schönen Hall ein externes Plugin benutzt, das 7Heaven.
    Seit ich die UFX Karte verbaut habe und deren Spaces- und Plate-Programme nutzen kann, habe ich 7Heaven nicht mehr genutzt, obwohl es auf meinem FOH Rechner installiert ist...

    Weil der Hall so gut wie der 7Heaven ist oder weil der Hall zwar ein bisschen schlechter ist aber der Komfortgewinn das wett macht?

  • 20 bis 20KHz Eigenbau

    • HenrySalayne
    • 23. Oktober 2026 um 16:04
    Zitat von iwk

    Keine Ahnung, wie du darauf kommst, dass ich nicht weiß, was ein Kondensator oder eine Spule etc. macht.

    Aus der Sicht des Cholerikers ist das natürlich die einzig mögliche Lesart. Alternativ könnte man den Satz aber auch so verstehen, dass du bei einem Bausatz ein definiertes Endergebnis hast und experimentell herausfinden kannst, welche Auswirkungen Änderungen am Design haben. ;)

    Aber nun gut. Du hast deine eigenen Vorstellungen und willst die schwierige Route gehen. Jetzt soll dir das Forum den Weg möglichst barrierearm gestalten. Ich habe da so meine Bedenken, aber vielleicht kann dir ja jemand auf die von dir gewünschte Art weiterhelfen. :)

  • 20 bis 20KHz Eigenbau

    • HenrySalayne
    • 23. Oktober 2026 um 09:31
    Zitat von Blancblue

    Nix für ungut, aber eigene Lautsprecher zu entwickeln, kann dir hier niemand mal in 2-3 Posts erklären. Schau dir mal im Selbstbau Brett diverse Projektvorstellungen an, gerade vor allem vom Kollegen Fux gibt es hier viel tolle und lehrreiche Dokus. Ansonsten würde ich als Rentner maximal viel Zeit bei YouTube verbringen, hier gibt zig Kanäle mit sehr viel Input und Fachwissen.

    Ich würde definitiv aber erstmal zu einem Bausatz raten, insbesondere wenn du eh alles ohne Messequipment angehen willst…

    Genau das!

    Ordentliches Messequipment gibt es für wenige hundert Euro und Messadapter z. B. zur Messung der TS-Parameter kannst du dir selbst bauen. ARTA wird zwar nicht mehr weiterentwickelt, ist aber kostenlos und hat eine gute Anleitung. Du solltest dich daher unbedingt mit dem Messen beschäftigen und dir zumindest eine Grundausstattung zulegen, wenn du ernsthaft Lautsprecher bauen willst.

    Und dann fängst du mit einem Bausatz an und versuchst ersteinmal zu verstehen, was alle Komponenten und die Weiche eigentlich machen und welche Parameter welchen Einfluss haben.

    Den Einstieg in ein neues Hobby kann dir niemand abnehmen. Dieses Forum kann dich nur immer mal wieder in eine Richtung schicken, aber die Zeit und der Wille all das zu lernen und zu verstehen, muss von dir ausgehen. Du musst jetzt an einem sinnvollen Punkt die Arbeit aufnehmen und das niedrigschwelligste ist dabei ein Bausatz / Bauvorschlag, um die Basics zu erlernen.

    Ich würde dir für den Einstieg zwei Scamo 15 empfehlen (nutze ich selbst). Das sind bezahlbare und sehr gut klingende Regallautsprecher, die du im zweiten Schritt um einen Subwoofer für die letzte Oktave ergänzen kannst. Damit bist du erst einmal eine Zeit beschäftigt, der finanzielle Aufwand ist überschaubar, auch, wenn du einen Fehler machst und falls dir danach die Lust vergeht hast du immerhin zwei gute Regallautsprecher.

  • I want more of...

    • HenrySalayne
    • 22. Oktober 2026 um 20:09
    Zitat von Pfälzer

    Ich habe den Post gelesen und ging dann Auto laden. Beim stupieden Kisten verfrachten hat man ja Zeit zum Nachdenken, der Post von Jakobus ging mir die ganze Zeit nicht aus dem Kopf.

    Die Problematik mit geistigem Eigentum ist in unserer Musikbranche ja nichts unbekanntes.

    Klar, man kann sich jetzt auf den Standpunkt stellen und sagen, da hats einer den großen mal gezeigt! Wobei hier die Rechtsprechung von der Realität überholt wurde. Denn wo fängt die Raubkopie an und wo hört sie auf. Ganz offensichtlich wurden ja wesentliche Merkmale von Photoshop nachgebaut, wenn auch mit anderem Code.

    Gleich vorweg, ich habe noch nie mit Photoshop gearbeitet. Aber da das Programm seit jahrzehnten ungemein Populär ist, macht Adope hier ja offentsichtlich vieles richtig. Es gibt ja alternativen von Corel und sicher einigen anderen. Wie geschrieben, ich habe mich damit noch nie beschäftigt. Aber offensichtlich wollen die meisten Photoshop... und wenns aus Bequemlichkeit ist, da der Nutzer seit jahren sich in die Bedienung reingefuchst hat.

    Ihr merkt, ich bin gerade unschlüssig wie ich das einordnen soll.
    Daher mal meine Gedanken.

    Dass Adobe 'offensichtlich vieles richtig macht' ist ein Fehlschluss. Bei Konzernen wie Adobe, Amazon, Apple, Google, Microsoft und vielen anderen mag die Popularität entstanden sein, weil sie irgendwann einmal ein gutes Produkt hatten. Heute ist das definitiv nicht mehr der Fall. Seit vielen Jahren entwickeln diese Konzerne in erster Linie ihre Software dahingehend fort, damit sie das Produkt besser und auf mehr Wegen monetarisieren können. Sie bauen Hürden auf, um Kunden vom Wechsel abzuhalten und Marktteilnehmer wegzudrücken. Sie mischen sich zunehmend in die Politik ein, um ihre Marktmacht noch mehr zu festigen. Das alles lässt sich wirklich gut mit dem Begriff "Enshittification" beschreiben.

    Insbesondere hat Adobe 2024 in den Nutzungsbedingungen sich selbst quasi unbegrenzte Nutzungsrechte inklusive KI-Training mit allen Kundendaten eingeräumt und erst nach einem Shitstorm und einer massiven Abo-Kündigungswelle nachgesteuert. Deswegen sieht sich Adobe auch heute noch genötigt in eindeutiger Sprache darauf hinzuweisen:
    https://www.adobe.com/de/legal/terms.html#ihre-inhalte

    Wenn Adobe wirklich von einer schlechten "Coverversion" (Klonsoftware) die Butter vom Brot geklaut wird, spricht das nicht für die Klonsoftware sondern klar gegen Adobe und was dort die letzten Jahre passiert ist. *finger

  • VST Plugin „De-Feedback“ kennt das jemand?

    • HenrySalayne
    • 21. Oktober 2026 um 09:49
    Zitat von Wurst Werner

    Ich hatte letzte WE ne Lesung mit Rufus Beck/

    Von Rufus Beck gibt es so viel Material, dass man die Stimme ohne Probleme voll synthetisieren könnte. Dann ist der GbF unendlich. frech*

  • I want more of...

    • HenrySalayne
    • 21. Oktober 2026 um 09:13
    Zitat von niggles

    "Buy once - use forever" inklusive laufendem Support und kostenlosen Updates ist ab einem gewissen Punkt eine Art Pyramidenspiel. Für den Softwarehersteller funktioniert das nur so lange wie das Wachstum der Nutzer die Kosten dafür weg spült.

    Es ist definitiv kein Pyramidensystem. Das würde ja bedeuten, dass die Menge der verkauften Lizenzen pro Zeiteinheit immer weiter steigen müsste, um die Kosten zu decken.

    Die Kosten sind dabei in der Regel hauptsächlich Fixkosten, die unabhängig von der Anzahl der verkauften Lizenzen sind. Des Weiteren ist Softwareentwicklung kein linearer Prozess. Ein Großteil der Arbeitszeit (und damit Kosten) fällt vor dem Release an. Nach dem Release arbeitet oftmals nur noch ein kleines Kernteam an der Pflege und Nutzbarkeits-Verbesserungen, während der Rest des Teams neue Projekte realisiert. Damit sind die Folgekosten in einem deutlich kleineren Rahmen als die Initialkosten.

    Auch wenn bei Microsoft Windows vieles falsch läuft, war bisher zumindest des Kommunikation des Support-Zeitraums vorbildlich. Alle wissen beim Kauf, wie lange die Software noch voll unterstützt wird. Die Lizenz hat darüber hinaus eine unbegrenzte Gültigkeit (auch wenn sich die Lizenz eventuell nicht mehr aktivieren lässt).

    Bei Software as a Service (Abomodellen) ist vieles davon zum Nachteil der Nutzenden anders: Features, Support und Updates sind alles nur noch unscharfe Konzepte. Anstatt die Software zu entwickeln und dann zu releasen wird jetzt oftmals erst released und dann entwickelt. Auch wenn die Software keinen Support mehr bekommt, müssen die Kund*innen entweder weiterbezahlen oder - noch schlimmer - können die Software nicht mehr weiternutzen obwohl sie weiterhin funktionieren würde, weil der Hersteller das Abo einstellt. Diese Friss-Oder-Stirb-Mentalität bremst auch Innovationen, weil die Hersteller nichts mehr liefern müssen. Die Kund*innen müssen nicht mehr davon überzeugt werden, noch einmal Geld für neue, innovative Funtkionen auszugeben oder es muss fertige, gut funtkionierende Softwareversionen geben. Die Kund*innen haben ja keine Wahl.

    Dass jetzt mit KI nachgebaute Software den Markt etwas disruptiv umkrempelt und vielleicht den Fokus der Hersteller auf Qualität, Support und Service zu einem vertretbaren Preis lenkt, kann etwas gutes sein. Die Gefahr ist natürlich groß, dass solche Software nach kürzester Zeit Abandonware ist - das passierte aber auch schon bei Abomodellen und Permanentlizenzen.

  • 20 bis 20KHz Eigenbau

    • HenrySalayne
    • 19. Oktober 2026 um 23:09
    Zitat von funkbrother

    Stehwellen sind halt nicht wegzudiskutieren.

    Zitat von test

    so ein Wohnzimmer, solange es nicht 3qm ist, wird vermutlich bei den richtig tiefen Frequenzen nie ein Druckfeld sein. daher das mit den tiefen Frequenzen und das will keiner und geht überhaupt nicht :)


    Salopp ausgedrückt: für eine stehende Welle muss die halbe Wellenlänge auch in den Raum passen. Unterhalb der niedrigsten Eigenfrequenz ist daher ein Raum in erster Näherung eine Druckkammer / Druckfeld.

    Raummoden
    www.rohde.at
  • welcher Multifunktions-Drucker für kleine Büroanwendungen?

    • HenrySalayne
    • 19. Oktober 2026 um 22:42

    Ich nutze einen HP MFP M477fdw, der grundsätzlich zuverlässig funktioniert – auch wenn er schon mal komische Sachen gemacht hat. Kurz nach Ablauf der Gewährleistung fing der Scanner an zu zicken: Jeder Scan lieferte nur noch das erste Drittel der Seite aber dreimal untereinander. Der Fehler trat unabhängig vom angeschlossenen PC auf. Der HP-Support schlug vor, die Scaneinheit für stolze 95 % des Anschaffungswerts zu tauschen. Zusätzlich riet mir der Supportmensch aber auch, einfach mal auf einen USB-Stick zu scannen. Und tatsächlich ließ sich der Fehler dadurch (warum auch immer) "heilen".


    Die Wahl des richtigen Druckers beginnt idealerweise mit der Frage nach dem Einsatzintervall: Steht das Gerät absehbar einen Monat lang ohne Nutzung herum, empfiehlt sich ein Laserdrucker, da bei Tintenstrahlern sonst viel Tinte ungenutzt in den Restbehälter gespritzt wird, um die Köpfe zu reinigen. Lasergeräte sind grundsätzlich auch nach längeren Pausen sofort einsatzbereit. Hinzu kommt die Robustheit der Druckerzeugnisse: Die Drucke sind wischfest und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, was sie ideal für Etiketten macht. Gegen die Laser-Technologie sprechen hingegen Anschaffungspreis, Lautstärke, die bessere Fotoqualität von Tintenstrahlern sowie Umweltaspekte – Toner ist nichts anderes als Mikroplastik, was bestenfalls mit dem Papier verbacken wird.

    Unabhängig von der gewählten Drucktechnologie sollte man bei allen Geräten jedoch auf zwei Features nicht verzichten: eine integrierte Duplexeinheit für den beidseitigen Druck und einen automatischen Vorlageneinzug (ADF), der auch beidseitiges Scannen ermöglicht.

Anstehende Termine

  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 10. November 2026, 21:00 – 23:00
  • L-Acoustics - Variable Curvature Line Sourrce

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  • Allen & Heath Live Mixing Lab

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  • L-Acoustics - Sub Low Frequencies

    Mittwoch, 18. November 2026, 08:00 – 09:00
  • L-Acoustics - Loundspeaker System Calibration

    Donnerstag, 19. November 2026, 08:00 – 09:00

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