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  2. HenrySalayne

Beiträge von HenrySalayne

  • Casebau ohne Multiplex

    • HenrySalayne
    • 25. Mai 2020 um 14:22
    Zitat von julian knödler

    Aua ... PP enthält 0,keine Weichmacher ...

    Auch wenn es sich nicht um klassische Weichmacher handelt, gibt es doch Additive im Kunststoff, die nicht Langzeitstabil sein können. Damit können sich im Laufe der Zeit die mechanischen Eigenschaften ändern. Außerdem hat skyworker nie von PP geredet, nur von Kunststoffen. ;)

  • Casebau ohne Multiplex

    • HenrySalayne
    • 23. Mai 2020 um 22:15
    Zitat von julian knödler

    Willkommen im 21. Jh. du liegst mit deiner Aussage meilenweit falsch.

    Vorweg: Laut der Hompage ist die Con-Pearl-Platte bei 9,9 mm Dicke mit 3 kg/m² angegeben. ;)

    Bei einem Case ist ja nicht nur die Flächentraglast oder Biegesteifigkeit entscheidend, sondern auch einige andere Materialeigenschaften. Durch die Sandwich-Wabenkonstruktion erhält man zwar eine recht steife und leichte Platte, es ergeben sich aber auch Nachteile. Durch die geringe Schichtdicke der Oberflächen, ist die Schlag- und Kerbfestigkeit geringer, auch die Schnittfestigkeit leidet. PP hat ein ca. 10x kleineres E-Modul als Holz und lässt sich - insbesondere bei erhöhter Temperatur - recht schnell plastisch verformen. Außerdem kriechen Kunststoffe im Vergleich zu Holz. Die Glasübergangstemperatur von PP liegt überlichweise knapp unter 0°C, dann wird der Kunststoff spröde. Ein weiteres Problem kann bei der Sandwich-Bauweise Delamination sein, also dass sich die Schichten trennen. Entweder durch das Alter oder auch mechanische Einwirkungen wie Vibration oder Druck.

    Inbesondere bei Kunststoffen lassen sich natürlich die Materialparamter fast beliebig auf den Anwendungsfall zuschneiden und dadurch existieren bei genau diesem Material vielleicht einige der oben genannten Punkte gar nicht oder nur sehr eingeschränkt. Man kann auch durch die Verwendung eines Verbundwerkstoffes mit verschiedenen Materialien noch eine deutlich bessere Sandwich-Wabenplatte konstruieren - aber das ist ja bei Con-Pearl nicht der Fall.

    Was ich damit sagen will:

    Holz (MPX) ist die Temperatur egal, es verformt sich kaum, es lässt sich einfach verarbeiten und es ist günstig. Auch bei MPX gibt es deutliche Qualitätsunterschiede, die sich auf die Festigkeit auswirken. Wenn man eine Transflex findet, bei der beim Bremsen die Rollen des Vordermanns durch den Deckel gekommen sind, ist das ein starkes Indiz, das beim Holz gespart wurde. Trotzdem würde ich MPX als Material zum Casebau nicht abschreiben. Man kann auch damit leichte Cases bauen.

    Was auch zu einem leichten Case gehört: Größe. Umso kleiner das ausfällt, umso leichter ist es auch.

  • Casebau ohne Multiplex

    • HenrySalayne
    • 23. Mai 2020 um 12:53

    Die Kunststoffwabenplatten sind eher für kleinere Cases geeignet. Die Steifigkeit ist oftmals geringer und bei hohen Temperaturen und Belastung kann sich das Material dauerhaft verformen (schwarzes Case im Hochsommer bei direkter Sonneneinstrahlung).

    Um das Gewicht eines Cases zu reduzieren, gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Dünneres Holz mit Verstärkungen, weniger und kleinere Beschläge, reduzierter Innenausbau. Durch das Weglassen eines Doghouse kann man bestimmt schon ein bis zwei Kilo einsparen.

  • Strobeffekt für Moving Heads und LED programmieren

    • HenrySalayne
    • 23. Mai 2020 um 12:37

    Generell eher den Shutter-Kanal mit Open und Closed zu verwenden hat auch den Vorteil, dass die Helligkeit (je nach Pult) unabhängig geregelt werden kann und evtl. Fade-Zeiten ignoriert werden. Das ist in meinen Augen sauberer.

  • neues Yamaha Pult

    • HenrySalayne
    • 22. Mai 2020 um 14:35

    Auch die Anzahl der Plugins der PM7 wirkt auf mich mit 384 etwas höher als früher. ?

  • neues Yamaha Pult

    • HenrySalayne
    • 22. Mai 2020 um 14:04

    Ich stimme dir grundsätzlich zu und wollte auch nicht darauf hinaus, dass PM10, PM5 und PM3 nicht ein sinnvolles Line-Up ergeben. Ich frage mich nur, wo die PM7 jetzt hinein passt. PM5 und PM3 können mit den entsprechenden DSPs mehr und die "alten" Oberflächen (CS-R10 und CS-R10-S) lassen sich auch mit den neuen DSPs (mit größerer Kapazität) nutzen. Es sind - wenn ich diese Übersicht richtig interpretiere - alle Komponenten untereinander austauschbar. Wenn dann die PM7 auch noch preislich über PM5 und PM3 liegt (inkl. dem kleinen DSP-RX ohne EX), sehe ich keinen guten Grund, sich speziell dieses Mischpult zu kaufen. Unflexibler und teurer.

    Deswegen auch meine "hässliches Entlein" Analogie. ;)

  • neues Yamaha Pult

    • HenrySalayne
    • 22. Mai 2020 um 11:08

    Dass es Vor- und Nachteile gibt, weiß ich. Ich frage mich nur, warum PM3, PM5 und PM10 externe Rechenleistung nutzen müssen, während die PM7 als das hässliche Entlein der Serie dann mit internen DSPs kommt. Üblicherweise findet man interne DSPs gerade in den kleineren Bauformen.

  • neues Yamaha Pult

    • HenrySalayne
    • 21. Mai 2020 um 23:06

    Selbst wenn das Faderboard nicht das gleiche ist, sind die Position der Bauteile gleich und man kann das gleiche Stanzwerkzeug nutzen. So sieht es zumindest auf den Bildern aus, ich kann mich auch täuschen.

    Es gibt noch den Zweierblock. 2x2+8 ist ja auch 12. ?

  • neues Yamaha Pult

    • HenrySalayne
    • 21. Mai 2020 um 22:29

    Die Sache ist recht einfach zu erklären: Da man bei der PM3 nur an einer der Bänke einen Bildschirm hat, brauchte man noch Scribble Strips und hat deswegen einfach die CL-Baugruppe genommen. Die hat aber leider ein anderes Maß als der Bildschirm. und keinen Knick.


    Warum man aber auf externe DSPs setzt, ist mir nicht ganz klar. Bei der PM7 hat man doch auch das Processing ins Pult gepackt.

  • neues Yamaha Pult

    • HenrySalayne
    • 21. Mai 2020 um 14:55
    Zitat von marce

    ... und wann wäre eine bessere Zeit für die Companies (Install, Touring oder Festival), neue Hardware hinzustellen und das Personal richtig drauf zu schulen anstatt das im Kinderüberraschungsmodus im Moment des Case-Deckel-öffnens auf dem Job zu "tun"?

    Da es absolut unklar ist, wie die ganze Geschichte mit Covid-19 noch weitergeht und vor allem wie lange das dauert, ist die Investitionsbereitschaft zu derzeitigen Zeitpunkt wahrscheinlich recht gering. Die Interessanten Zeiten, wenn bei vielen die Ersparnisse langsam knapp werden, stehen uns auch erst noch bevor. Herbst und Winter werden in dieser Hinsicht hoch brisant.

  • neues Yamaha Pult

    • HenrySalayne
    • 21. Mai 2020 um 02:40

    Ich sehe ja in diesem Marktsegment allgemein nur einen kleinen Bedarf und kein Wachstum, und mit der aktuellen Situation wird das auch nicht besser. Daher würde ich "die Dinger werden sich gut verkaufen" nicht unterschreiben. Es ist nichts weltbewegendes Neues, nur eine Erweiterung der Modellpalette in der Oberklasse. Jeder Tag ohne Einsatz verlängert derzeit bei einem im Lager stehenden Mischpult die Dauer, bis es durch ein neueres Modell ersetzt wird, um zwei Tage. Zusätzlich dürften viele Verkäufe auf Grund von Geschäftsaufgabe oder wegen mangelnder Aufträge ordentlich auf die Gebrauchtpreise schlagen, sodass der Neukauf von diesen Pulten weiter an Attraktivität verliert.

    Das konnte man natürlich bei Yamaha nicht wissen, als man die Entwicklung begonnen hat. Aber vermutlich wird sich das eher zu einem Einhorn entwickeln, weil es einfach zur falschen Zeit auf den Markt kam.

    Zitat von Karel Noon

    von Freunden englischer Manufakturen wird weiterhin behauptet werden die Pulte klingen nicht

    Das schon eher. ;)

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • HenrySalayne
    • 21. Mai 2020 um 02:23
    Zitat von yamaha4711

    Naja, Tante Google kann ja auch kein Englisch und Übersetzt falsch:

    Our results indicate that surgical face masks could prevent transmission of human coronaviruses and influenza viruses from symptomatic individuals.

    Unsere Ergebnisse zeigen, dass chirurgische Gesichtsmasken die Übertragung von menschlichen Coronaviren und Influenzaviren von symptomatischen Personen verhindern könnten.


    Kann man gerne direkt verifizieren.


    "Könnten" bedeutet doch pluar in der Wahrscheinlichkeitsform, oder?

    https://de.wiktionary.org/wiki/k%C3%B6nnten

    Alles anzeigen

    Du übersetzt einen Text Wort für Wort aus einer anderen Sprache ins Deutsche und interpretierst dann die deutsche Übersetzung. Beim Lesen der Übersetzung sollte eigentlich schon auffallen, dass es sich bei einer wörtlichen Übersetzung nicht um gutes Deutsch handelt. Es gibt mehrere Möglichkeiten hier "could prevent" ins Deutsche zu übersetzen.

    Aber: Diskussion sinnlos. Die Eindeutigkeit ist trotz des Konjunktivs selbst in der deutschen Fassung noch gegeben. Selbst wenn man sagen würde, dass "Übertragungen verhindert werden könnten" bedeutet das nur, dass eine Übertragung trotz Gesichtsmaske nicht komplett ausgeschlossen werden kann. Wer da jetzt hereininterpretiert, dass das ERGEBNIS der Studie nur eine Vermutung ist, hat zu viel Fantasie. Anders kann man das nicht ausdrücken.

    Zitat von yamaha4711

    Es steht ausser Frage, dass es irgendwas bringt, aber mit Sicherheit nicht in der Effektivität wie es immer wieder dargestellt wird. Es stellt sich die Frage in welchem Maße das Bettlaken nun für die Sicherheit meines Gegenüber beiträgt.

    Wie wird es denn dargestellt? Und wie misst du Effektivität? Mir wäre auch neu, dass man explizit ein Bettlaken nehmen müsste. Es ist (auf Grund des Mangels an zertifizierter Schutzausrüstung) nur vorgeschrieben Mund und Nase zu bedecken. Wie das umgesetzt wird, ist dir überlassen. Und wie du selbst gerade geschrieben hast: Es steht außer Frage, dass es etwas bringt. Etwas ist besser als nichts.

    Zitat von yamaha4711

    Ich und wohl auch viele andere würden es bevorzugen hier frei(er) entscheiden zu dürfen. Wer kann darf, man muss aber nicht. Man wird aber dazu gezwungen und gar kriminalisiert.

    Mir kommen die Tränen. Am Ende muss man aus hygienischen Gründen auch noch eine Hose in der Öffentlichkeit tragen. Gar nicht auszudenken, wie das endet.

    Übrigens zwingt dich niemand einen Mundschutz zu tragen. Man kann auch ein Leben ohne Mundschutz führen. Man darf dann vielleicht nicht mehr in den Flieger oder die Bahn oder das Lieblingsgeschäft - aber das ist ja deine Entscheidung. Jeder kann dir den Zugang zu seinen Räumlichkeiten verweigern, wenn du dich nicht an die aufgestellten Regeln hälst. Auch die Regelung, dass nur Menschen mit rosa Partyhut zutritt haben, ist legitim. Daran hat Corona nichts geändert.

    Zitat von yamaha4711

    Zudem fehlt immer noch der Beweis ob das Bettlaken wirklich diesen Nutzen bringt. Es kann, muss aber nicht und bei falscher Anwendung bringt es eben gar nix, z.B. wenn das Ding am Ende des Tages durch ist, mal vom richtigen Tragen und dem An- und Ablegen mal ganz abgesehen. Wer wechselt sein Bettlaken regelmässig und kocht es mit einem f-Wert von 1,2 aus?


    Oh... f-Wert ist der Sterilisationfaktor bei der Konservenherstellung. Man darf nun gerne selbst ausrechnen wie lange man sein Bettlaken bei rund 100°C (mehr geht bei 1013 mbar nicht wirklich) erhitzen muss, um auf dieselbe Abtötungrate zu kommen wie bei 121°C bei einer Minute (f=1). Wer hat nochmal gleich einen Autoklaven zuhause?

    Der Punkt ist: Ein gewaschener Mundschutz ist nicht steril? Wo ist die Implikation? Unterhosen sind auch nicht steril. Aber für den Anwendungszweck sauber genug. Das Sars-Cov-2 bei üblichen Tensidkonzentrationen und Temperaturen eines Waschvorgangs inaktiviert wird, sollte bekannt sein.

    Zitat von yamaha4711

    Es ist auch erschreckend wie man immer sofort darauf abfährt, dass es sich eben nicht um SARS-CoV-2 handelt. Das ist wohl das schlagende Argument, wenn man andere Studien nicht akzeptieren will oder überhaupt mal darüber nachdenkt. Sehr gute Einstellung.

    Die Aussage ist falsch. Das Wort "immer" ist hier vollkommen unangemessen. Es handelt sich genau um eine Studie, die du als Argument angeführt hast. Und keiner bestreitet die Ergebnisse dieser Studie oder akzeptiert sie nicht. Nur kommst du hier zu einem unbegründeten Induktionsschluss. Weil eine Erkrankung, die durch ein Coronavirus verursacht wird, nur eine geringe Konzetration von Viren in der ausgeatmeten Luft aufweist, heißt das nicht und niemals, dass alle Erkrankungen, die von Coronaviren verursacht werden nur eine geringe Konzentration von Viren in der ausgeatmeten Luft aufweisen. Deswegen ist der Unterschied zu Sars-Cov-2 enorm wichtig: Es besteht nämlich bei diesem Virus der begründete Verdacht, dass die Konzentration von Viren hier besonders hoch ist und eine große Zahl an Erkrankungen darauf zurückzuführen ist. Links dazu findet man weiter oben.

    Zitat von yamaha4711

    Eben Kindergarten und letzters weiß ich und gewisse Personen hier wissen es besser weil sie ja auch ausgewiesene Experten sind.

    Als Experte auf dem Gebiet der Besserwisserei kann ich dir eine Sache sagen: Wie der Begriff "Besserwisser" schon impliziert, reicht es vollkommen aus, wenn man besser informiert ist, als jemand anderes. Man muss dazu keine Koryphäe dieses Fachgebiets oder ein ausgewiesener Experte sein.

    Zitat von yamaha4711

    Ich bin dann mal raus und da seit ihr sicher froh drum. Danke für die Vorstellung.... Vorhang fällt. Licht aus.

    Um kurz noch einmal (zum Abschied) deine wichtigsten Kernaussagen Revue passieren zu lassen:
    - durch die Verpflichtung des Tragens eines MNS wird deine persönliche Freiheit über alle Maße eingeschränkt

    - es gibt eine Studie, in der steht, dass andere Erreger des gleichen Typs nur zu geringen Virenkonzentrationen in der ausgeatmeten Luft führen

    - die gleiche Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Ansteckungen durch das Tragen eines MNS verhindert werden könnten

    - du verlässt beleidigt die Diskussion

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • HenrySalayne
    • 20. Mai 2020 um 21:06
    Zitat von yamaha4711

    Ich warte immer noch auf die 2. Welle, die ja hätte schon mindestens eintreten müssen, irgendwo, oder nicht.

    Ja die 2. Welle blieb aus, weil alle brav das gemacht haben was man kommuniziert hat. Leider haben wir dadurch keine Vergleichsgruppe, um wirklich nachzuprüfen, ob die Maßnahmen oder eben auch nur bestimmte effektiv und hilfreich sind.

    Die zweite Welle kommt dann, wenn die Reproduktionszahl für einen größeren Zeitraum (ein bis zwei Wochen) über 1 liegt. Und dann ist entscheidend, wie groß der Anstieg ist (also wie weit R über 1,0 liegt). Nicht eine Maßnahme allein bestimmt R, sondern alle zusammen und das Verhalten der Menschen. R ist nicht direkt messbar, sondern erst 14 Tage später an Hand der Fallzahlen. Wenn in einer Woche auf einmal wieder doppelt so viele Personen wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden, ist der Zug schon abgefahren.

    Du kannst mir gerne mal erklären, wie man wissenschaftlich empirisch (das ist deine Forderung!) die einzelnen Maßnahmen untersuchen soll. Und wenn du darauf eine gute Antwort weißt, gehst du zum RKI - die nehmen das mit Kusshand.

    Zitat von yamaha4711

    Es sind Spekulationen, welche (bisher fast ausschließlich) auf Annahmen, Modellrechnungen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen beruhen.


    Sagt es doch mal bitte unisono: Wir haben keine Ahnung.

    Um mal kurz auf Kindergartenniveau zurück zu fallen: Du hast keine Ahnung! (Nicht böse nehmen)

    Was du hier als Spekulation bezeichnest, ist der Unterschied zwischen Schulbank und Wissenschaft. So etwas wie eine mathematische Eindeutigkeit gibt es in der realen Welt nicht.

    Aber schmeißen wir mal alle moralischen und ethischen Bedenken über Bord und konstruieren uns ein einfaches Experiment zur Ansteckungsgefahr durch Viren in Aerosolen:

    Wir wollen wissen, von welchen Faktoren abhängig ist, ob sich eine Person durch Tropfen mit Viren in der Atemluft infiziert. Also bauen wir uns ein Vernebelungsgerät, dass verschiedene Tropfengrößen mit einer unterschiedlichen Anzahl an Viren erzeugen kann und suchen uns einige Testpersonen, die wir infizieren können. Jede Testperson muss dann für eine gewisse Zeit die kontaminierte Luft einatmen und begibt sich danach für zwei Wochen in Quarantäne, bis die Ergebnisse vorliegen.

    Fangen wir mal mit der Anzahl der Viren an: Pro Tropfen gibt es 1, 10, 100, 1000, ..., 10^8 Viren. Das sind also neun verschiedene Tests. Dann nehmen wir noch eine sinnvolle Selektion von Tropfengrößen, sagen wir mal fünf, wir sind also bei 15 (3 * 5 ) Tests. Jetzt merkt aber jemand an, dass vielleicht auch noch die Zeit eine Rolle spielt. Also testen wir noch die Zeiten 10 s, 30 s, 2 min, 5 min, 10 min, 20 min und 60 min. Damit sind wir bei 105 Probanden, die wir benötigen. Vielleicht ist die Ansteckung vom Geschlecht abhängig? 210. Vielleicht von der Altersgruppe? 2100. Da so eine Ansteckung von unfassbar vielen Faktoren abhängig ist, nimmt man vielleicht doch eher nicht nur eine Person pro Test, sondern 100, damit man die Breite der Bevölkerung darstellt? 210.000. Was ist mit Temperatur und Luftfeuchte? Puh. Luftfeuchte in 20%-Schritten und Temperatur in 5°-Schritten zwischen -15°C und +35°C. 10.500.000. Was ist mit Rauchern? Asthmatikern? Gesichtsmaskenträgern? Und welche Art von Gesichtsmaske? Schutzbrillenträgern? Spielt das Gewicht eine Rolle?

    Annahmen, Modellrechnung, Wahrscheinlichkeitsrechnung. Alles Spekulation. Lass es uns lieber wissenschaftlich korrekt, empirisch überprüfen! Wir brauchen nur einige Millionen Probanden und dann haben wir handfeste Ergebnisse!

    Zitat von yamaha4711

    Our results indicate that surgical face masks could prevent transmission of human coronaviruses and influenza viruses from symptomatic individuals.ja tatsächlich heißt "könnte schützen". Hätte hätte Fahrradkette. Die eigentlich Info wird unterschlagen:

    Da steht kein Potentiales. Es handelt sich um eine in der wissenschaftlichen englischen Sprache übliche Formulierung, die besagt, dass ihre Ergebnisse zeigen, "dass Chirurgenmasken die Übertragung von [...] Viren von Infizierten (bzw. genauer "Menschen die Symptome zeigen") [auf andere Menschen] verhindern können."

    Eindeutiger geht es nicht mehr. Wenn Infizierte Personen eine Maske tragen, stecken sie weniger Personen an. So einfach ist das.

    Zitat von yamaha4711

    For those who did shed virus in respiratory droplets and aerosols, viral load in both tended to be low (Fig. 1). Given the high collection efficiency of the G-II (ref. 19) and given that each exhaled breath collection was conducted for 30 min, this might imply that prolonged close contact would be required for transmission


    Versteh ich das falsch? Die Menge an Viren in den Aerosolen und Tröpfchen sei sehr gering.

    Bei dieser Menge braucht es eine durchaus längere Zeit (welche Zeit?), um sich anzustecken.

    Bei den in dieser Studie untersuchten Krankheiten (eben nicht SARS-CoV-2) ist die Menge an Viren recht gering. Blöd nur, dass Covid-19 meistens im Rachenraum beginnt und erst dann bei schwere Verläufen in die Lunge wandert. Ich denke, man muss nicht groß erklären, warum eine Infektion im Rachen mehr Viren freisetzt, als eine Infektion der Lunge.

    Zitat von yamaha4711

    Traut euch mal einen Schritt zurück zu gehen und seht euch das Gesamtbild, vergleicht mal und versucht Vergleiche, zieht Schlüsse:

    StVO Bußgelder (Unverhältnismässigkeit der Erhöhung), Internetkonnektivität (Homeoffice) - seit 20 Jahren wird daran rumgedoktort, Verkehrsdichte davor und jetzt, Umweltbelastung davor und jetzt, direkte wirtschaftliche und private Auswirkungen (auch soziale), Massenversammlungen in engen und beengten Räumen (öffentliche Verkehrsmittel, Wartezimmer beim Arzt, Schlangen an der einen Kasse von 12)


    Aber das wird nicht gesehen, man setzt die Scheuklappe auf und greift sich streng nur einen Parameter einer hoch komplexen Gleichung heraus, um es zu veinfachen. Nein, dass alles oben genannte hat nix mit Corona zu tun und darf deswegen auch nicht in die Debatte eingebracht werden. Danke, das ist mir zu einfach und trägt weder jetzt noch zukünftig zu einer adäquaten Lösung bei.

    Vollkommen richtig. Alles eine große Ablenkungsmasche von Greta Thunberg, um endlich mal Ergebnisse bei den CO2-Einsparungen zu erreichen. Ich empfehle ja, erst einmal die kleinen Zusammenhänge verstehen zu wollen, bevor man sich an das große Gesamtbild macht. Es kann sonst sein, dass man einen Wald sieht, obwohl gar keine Bäume da sind. Die wurden nämlich gerodet. Von bösen Europäern. Mitten im Amazonas. Und CoVid-19 ist nur eine Ablenkung. Ist ja auch nur wie die Grippe.

  • Autokonzert: Mischen fürs Autoradio! Tips und Tricks gesucht

    • HenrySalayne
    • 20. Mai 2020 um 13:38

    Sind überhaupt moderne UKW-Radios noch so weit analog, dass es keine Latenz gibt? Oder kümmert sich ein Microprozessor um die Dekodierung und der Ton plätschert dann auch erst nach eine Gedenksekunde hinten raus? Radio, Bluetooth, DAB+ - das ist alles nicht für Echtzeitanwendungen gedacht.

    Andererseits muss man fragen, ob Infektionsschutzmaßnahmen bei "Autokonzerten" wirklich richtig umgesetzt oder nur stumpf angewendet werden. Wenn man solche Bilder sieht, ist das eher eine Farce.

  • Netzwerkkabel kaufen

    • HenrySalayne
    • 20. Mai 2020 um 10:54

    Es gibt keine Cat7-Kabel mit RJ45. Das lässt der Stecker nicht zu. Selbst mit einer Cat7-Leitung handelt es sich nur um maximal Cat6A.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • HenrySalayne
    • 20. Mai 2020 um 08:41

    yamaha4711

    Zitat von https://www.nature.com/articles/s41591-020-0843-2

    We identified seasonal human coronaviruses, influenza viruses and rhinoviruses in exhaled breath and coughs of children and adults with acute respiratory illness. Surgical face masks significantly reduced detection of influenza virus RNA in respiratory droplets and coronavirus RNA in aerosols, with a trend toward reduced detection of coronavirus RNA in respiratory droplets. Our results indicate that surgical face masks could prevent transmission of human coronaviruses and influenza viruses from symptomatic individuals.


    "Ohh, da steht Corona. Das muss das gleiche wie SARS-Cov-2 sein!" - Ist es aber nicht. Der ganze Aufriss, weil du eine Studie nicht verstanden hast? Sapperlot! Und dann steht da wirklich noch, dass ein MNS schützt?

    Du blendest also - bewusst oder unbewusst - Informationen aus, die nicht zu deiner Meinung passen. Das ist besorgniserregend.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • HenrySalayne
    • 19. Mai 2020 um 23:06

    Ich vermute auch, dass sobald "richtige" MNS in ausreichenden Mengen vorhanden sind (der weltweite Bedarf ist derzeit gigantisch) man sich von den selbstgebastelten Lösungen verabscheiden wird. Dann werden Flugreisen und andere Tätigkeiten nur noch mit einer zertifizierten Bedeckung möglich sein.

  • Strobeffekt für Moving Heads und LED programmieren

    • HenrySalayne
    • 19. Mai 2020 um 14:18

    120 BPM sind effektiv 2 Hz. Das sollte recht problemlos funktionieren. Als Chase angelegt sollte auch getappt werden können.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • HenrySalayne
    • 19. Mai 2020 um 11:37

    Wo fange ich an?

    Zitat von yamaha4711

    Es wird diskutiert, ob MNS z.B. andere Hygieneetiketten "aufhebt", da man ein falsches Sicherheitsgefühl hat.

    Das mag in manchen Fällen stimmen. Man kann auch argumentieren, dass Sicherheitsgurte, ESP und Airbags die Sicherheit im Straßenverkehr reduzieren. Ich denke, man sieht, dass so eine Aussage im Grunde ziemlich dämlich ist, weil man damit alle Menschen zu ignoranten Idioten erklärt - was teilweise stimmen mag, aber eben nur teilweise.

    Zitat von yamaha4711

    Mit einer einfachen und unumstösslichen Hygieneetikette (Händewaschen, Abstand halten) schütze ich mein Gegenüber deutlich mehr und effektiver und dies stellt einen noch geringeren Eingriff in meine Persönlichkeit dar.

    Für jemanden der täglich mit Aerosolen zu tun hat (Nebel/Haze), sollte eigentlich logisch sein, dass da nicht nach zwei Metern einfach Schluss ist, sondern die Konzentration nur absinkt. Genau den gleichen Effekt hat ein MNS, indem er einen Teil der Aerosole zurückhält. Entscheidend ist aber nicht die Konzentration von Viren, sondern die Virenlast, die das zeitliche Integral der Virenkonzentration darstellt.

    Zitat von yamaha4711

    Des Weiteren zeigen einige Studien, dass eine maßgeblich Infektionseinschränkung durch MNS gar nicht gegeben ist,

    Quelle?

    Zitat von yamaha4711

    In der Zeit vor Corona gingen wir, obwohl wir wissentlich krank waren (Erkältung) zur Arbeit, sind Bus und U-Bahn (welche völlig überfüllt waren) gefahren, haben uns auf VAs (Konzerte, Vorlesungen, Kino, etc.) getummelt. Jeder konnte und hat andere, um es mal krass zu formulieren, vorsätzlich angesteckt oder war dazu in der Lage. Da hat aber keiner irgendetwas gesagt. Im Gegenteil, man musste teilweise um seinen Arbeitsplatz fürchten, wenn man sich wegen einer Erkältung krank gemeldet hat. So etwas ist Vorsatz.

    Sich krank in der Öffentlichkeit zu bewegen, war noch nie eine gute Idee. Der Unterschied zu Covid-19 war allerdings, dass man auf Grund der weitreichenden Immunität durch Impfung bzw. frühere Ansteckung nur eine Person von 10 anstecken konnte, nicht 10 von 10.

    Zitat von yamaha4711

    Und jetzt rennen Lemminge ohne Hirn und Verstand mit einem Bettlaken vor dem Gesicht herum und du wirst angegiftet, wenn du es nicht trägst, gar behördlich verfolgt. Dann hört man auf selbst ernannte Experten wie die Tante auf dem Mailab Kanal, die einem erzählen, dass dieses Killervirus ach so gefährlich ist und nur alles tun muss, damit es einen ja nicht erwischt. Diese Dame sollte besser bei alltäglichen Hacks bleiben. Hmm.. wer finanziert diesen Kanal eigentlich?

    Ich bin grundsätzlich für einen respektvollen Umgang in Diskussionen und möchte mich schon hier schon einmal für die folgenden Worte entschuldigen:
    So eine Aussage ist die kulminierte Ignoranz eines Egoisten. KEINER trägt gerne einen Mundschutz. Das nervt nicht nur dich, sondern auch deine Mitmenschen. Es ist mittlerweile hinreichend bekannt, dass viele Ansteckungen nicht auf Schmierinfektionen zurück gehen, sondern auf das Einatmen von Aerosolen. Und auch wenn ein Stück Baumwollstoff keine unüberwindbare Barriere für Aerosole darstellt, ist jedes Tröpchen, was nicht in die Welt geblasen wird, ein Tröpchen weniger, das einen anderen Menschen anstecken kann. Sich zu weigern zum Schutz seiner Mitmenschen einen MNS zu tragen, wird daher zu recht gebrandmarkt. Deine persönliche Freiheit wird dadurch so infinitesimal eingeschränkt, dass es absolut lächerlich ist, sich deswegen zu echauffieren und alle, die sich nicht durch Ignoranz und Egoismus hervortun, als 'hirnlose Lemminge' abzustempeln. Wenn dich das vor so große Probleme stellt, solltest du am öffentlichen Leben einer solidarischen Gesellschaft einfach nicht mehr teilnehmen. Bleib zu Hause und bestell dein Zeug online.

  • Sennheiser/AKG: Antennen kombinieren

    • HenrySalayne
    • 18. Mai 2020 um 21:09
    Zitat von robert müller

    Wie cuttest du eigentlich die Spannung im BNC-Kabel? Einfacher Ground Lift geht bei HF ja wohl eher nicht so gut.

    Dafür gibt es DC-Blocker mit Kondensator (passiv).

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