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  2. Marian Humann

Beiträge von Marian Humann

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • Marian Humann
    • 21. Juli 2016 um 11:18

    Wir haben von einem ehemaligen Tourbetrieb ein kombiniertes Mikro- Kabelcase gekauft.
    gestaltet sich so: Transflex-länge aber halbe Breite,, der Deckel ist komplett abnehmbar. Im Transport-Abteil findet sich eine ausreichende Menge Mikrokabel, Substageboxen und Submulticores, dazu ein kleines Einsatzkästchen für DI-Boxen und Adapter.
    Der genannte Deckel hat eine mittels Drehwirbelverschlüssen befestigte Holzplatte.
    Öffnet man diese, findet man gut sortiert eine Batterie an SM58, 57, C391, RE20, D112, E606 und E604, also alles was man braucht um eine Standard-Rockgeschichte durchzuführen. Der Schaumstoff dafür ist zurechtgeschnitten aus den weichen Formschaumstoff so wie in diesem Koffer: http://www.thomann.de/de/thon_mikroc…koffer_107401_1 für die 57er und 58er und härterem Casebauschaumstoff, der mittels heißem Draht und Cuttermesser in die Form der anderen Mikros geschnitten wurde.
    Am Holzdeckel ist zudem weicher Noppenschaum.
    Sollten zusätzlich noch Mikros benötigt werden, werden die in Taschen im Einsatzkasten transportiert.

    Finde ich eigentlich ziemlich genial die Idee und ist auch auf Festivals mehr als praktisch. Man hat immer im Überblick was an Mikros fehlt, ist der Abend vorbei wird das komplette Case wieder zusammengebaut und die Gefahr ist gering, dass jemand den Mikrokoffer klaut, man muss sich nicht bücken und in Schubladen kramen.
    Weiß ich, ich muss 2 Bands gleichzeitig verarzten, nehm ich einfach 2 Cases mit und hab gleich die ausreichende Menge an XLR-Kabeln und Subsnakes dazu

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 11. Juli 2016 um 04:14
    Zitat von "wora"

    ja ja, festivalsituationen waren mit analogpulten eben doch ein bisschen stressfreier. ;)


    Seh ich anders. Wenn der Pultbetreuer sein Werkzeug beherrscht und den Gasttechnikern alles ordentlich erklärt, zudem der Hersteller des Mischwerkzeuges keinen Mist baut finde ich Digital mittlerweile stressfreier. Gerade erst unser größtes Alljährliches Festival als Mikrofonierer und Monitormann sowie gedrungenerweise Stagemanager erfolgreich beendet ohne Anstanden und Komplikationen. Dieses Jahr gabs zum ersten mal fast alles in Netzwerk, Split via Dante, Aussielwege zu PA-, Monitoramps sowie InEars per Dante, Zuspieler per Dante alles redundant, Intercom Analog. Wir haben viel Hirnschmalz investiert um alles logisch strukturiert an den Start zu bekommen. Nach den ersten 2 Changeovers wusste der FoH-Betreuer wie ich ticke und wir mussten nicht mehr kommunizieren - er happy, ich happy, Künstler happy.
    An den Stageracks lagen die Submulticores fest auf, nix umstecken, keine Kabel nachverfolgen, bei immerhin in Summe doch 52 Kanälen und im Schnitt unter 5 Minuten Changeover für 10-25 Mikros Umbauarbeiten und nie passenden Ridern in den skurilsten Sprachen.Foh-Mann konnte sich aus meinen fest aufliegenden Dante Kanälen alles so ran holen wie er es brauchte, das Patching auf der Bühne war vollkommen irrelevant für Ihn.
    Achso, das ist ja schon ein IWMO :D
    Im Gegensatz dazu war es in den letzten 2 Jahren mit den netten Soundcraft Viennas und SM20 aufwändiger. da hat es fast einen extra FOH-Betreuer zum Umbauen der Inserts gebraucht und einen Mann auf der Bühne extra zum Submulticore-patchen

  • I want more of...

    • Marian Humann
    • 6. Juli 2016 um 22:06

    IWMO Trinkgeld fürs CD schubsen :D Tanzgruppentag, Gruppen haben von 5 Lieder aus 7 CDs bis NTFS-formatierte USB Sticks mit der ganzen Musiksammlung der Tanzleitung, woraus 2 Titel von Sekunde 20 bis 1:40 gespielt werden müssen alles dabei.
    Eine Truppe glänzt mit einer CD mit 2 Titeln: Einmarsch, Showtitel mit 32 Minuten Laufzeit. Für meine professionelle Arbeit im CD-Einlegen hab ich von Gruppenleiter ein nennenswertes Trinkgeld bekommen. Wusste eine ganze Weile nicht, was ich dazu sagen sollte :D

  • Absage einer Veranstaltung

    • Marian Humann
    • 25. Juni 2016 um 21:30
    Zitat von "discomen"

    Es gibt quasi keinen Richtigen Vertrag nur das Unser Angebot schriftlich bestätigt wurden und wir eine Auftragsbestätigung geschickt haben.


    damit wurde das Angebot angenommen, der Vertrag ist damit zustande gekommen und es gelten die AGB von dir. Steht in jenem nichts zum Thema kurzfristige Absage solltest du vielleicht draus lernen.
    Sinnvoll finde ich, entstandene Kosten weiter zu berechnen (LKW Miete, zugemietetes Material) und den Ausfall des eigenen Materials anteilig einzurechnen (wenn das Material kurzfristig noch für andere Veranstaltungen genutzt werden kann vielleicht 10%, sonst 50%)
    Arbeitszeit so, wie sie angefallen ist (vorbereiten, LKW laden) Auf- und Abbau sowie Betreuung entfällt ja entsprechend.
    Wenn man den Kunden allerdings wieder sehen möchte sollte man vielleicht ein Auge zudrücken und wirklich nurbereits entstandene Kosten berechnen.

  • Blitzschutz auf Festivals

    • Marian Humann
    • 25. Juni 2016 um 21:24
    Zitat von "falcocgn"

    Wo sind denn bitte Abplansysteme *vorgeschrieben* ?


    Laut unsrem Statikbüro. Zumindest müssen Maßnahmen getroffen werden, die die Windangriffsfläche verringern und einen Zustand "Außer Betrieb" bis Windstärke 12 ermöglichen. Bei unsrem FOH sieht das so aus, dass wir ihn zuplanen, also vorne eine Plane herablassen, die vorab am Vordach befestigt wird.
    Zur TÜV-Prüfung alle 2 Jahre müssen wir auch immer die Funktionsweise der Abplansysteme zeigen.

    Zitat von "falcocgn"

    Wenn ich "nur" Böen erwarte, aber vor allem Starkregen und Hagel, dann lasse ich die Planen drin, um den Menschen/Kollegen Schutz zu bieten.


    Gutes Argument. So wie ich die Videos vom Southside aber sehe, gab es dort durchaus heftige Windböen. Ein Abplansystem ist auch zu erkennen, es wurde nur offensichtlich nicht benutzt.
    Zudem ist es schwierig, die Windgeschwindigkeit am Boden eines herrannahenden Gewitters einschätzen zu können, gerade wenn man keine Böenwalze sieht. Wenn starke Gewitter aufziehen ist zumindest das erste, woran ich nach der Evakuierung denke das Entplanen der Bühnen. Umherfliegende Bühnenplanen und sonstige Teile nach einem Windschlag stellen auch eine Gefahr für Arbeiter und Gäste dar. Und bei einem Downburst gibt es binnen Sekunden Windböen über WS10.

  • Blitzschutz auf Festivals

    • Marian Humann
    • 25. Juni 2016 um 08:08

    Da das Thema dieses Wochenende wieder aktuell ist:

    Warum werden denn vorgeschriebene Abplansysteme nicht genutzt? Sehe Bilder und Videos von Southside und Hurricane sowie andere Veranstaltungen der vergangenen zwei Tage und immer sieht man starken Sturm, aber die Planen der Bühnen bleiben drinnen

  • Arbeitszeit-Erfassung

    • Marian Humann
    • 20. Juni 2016 um 22:43

    Um die Frage zu beantworten: brain.exe mit Zettel und Stift, dazu ne Tabellenkalkulation zum aufsummieren :D

  • Funny stuff

    • Marian Humann
    • 13. Juni 2016 um 16:40
    Zitat von "wora"


    wir hatten auch mal einen fremdmischer, der bei der BD 20Hz voll reingdreht hat und anschliessend behautete, das unsere anlage nix taugen würde :shock: :roll: :lol: :lol:


    So nen Affen hatten wir auch mal. Da warens aber immerhin 40Hz und die Anlage konnte das auch mit ordentlichen Pegel wiedergeben. Einige Gäste, Hauptact, Lichttechniker und Veranstalter haben sich danach beschwert warum da soviel Bass war, den Rest hat man ja garnicht verstanden. Der Tonmann der Truppe beschwerte sich hinterher beim Lichtmann dass die Anlage scheiße klingt, da kommt kein Bass raus. Die Reaktion des Lichtmanns: "Die Anlage ist nicht scheiße, du bist scheiße" :D

  • Blitzschutz auf Festivals

    • Marian Humann
    • 9. Juni 2016 um 22:15
    Zitat von "ADMIN"

    Deren klare Aussage: Wir müssen froh sein, überhaupt noch versichert zu werden.


    Naja, für viel Geld versichern Versicherungen alles, auch den Hintern von irgendwelchen Promis, den finanziellen Verlust eines Fußballvereins beim Abstieg oder den Fuß eines Fußballstars.
    Problematisch sehe ich die Kosten. Wir mussten vor Jahren mal für ein innerstädtisches Festival mit ähnlich vielen Gästen wie RaR einen Steinways Flügel mieten und an eine Open Air Bühne für einen Act bringen. Die Versicherungspolice für den einen Einsatztag für dieses eine Objekt war ähnlich hoch wie die Mietkosten. Haben die Kosten weitergereicht, Kunde hats auch gezahlt, sein Starkünstler hats ja gefordert, aber fortan gabs Beschwerden über die Kosten sodass die Hauptbühne nun zum ersten mal jemand neues übernimmt

    Klar gibts Veranstalterhaftplichten, aber was die jetzt schon alles ausschließen und trotzdem kosten...
    Will man für so ein Festival, wo Millionen umgesetzt werden, alles erdenkliche versichern, wird man wohl schnell einen hohen 6-stelligen bis 7-stelligen Betrag an die Versicherung zahlen...
    Dann gibts halt weniger Festivals.

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 5. Juni 2016 um 13:47

    das ist natürlich mindestens 30 Nummern dramatischer. Da ich aber familiär bedingt meteorologisch stark interessiert bin (Onkel arbeitet beim DWD) bin ich der Meinung, das Festival hätte nie gestartet werden dürfen. Die Eifel ist für ihr Wetter bekannt, dann noch diese Großwetterlage...

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 4. Juni 2016 um 16:12

    IDN: Gewitterbedingter Stromausfall in der ganzen Stadt. Der letzte Ton der letzten Nummer fällt, Licht weg, Ton aus, Notbeleuchtung geht an, Zuschauer geben Standing Ovations und rufen Zugabe.

    Nach 5 Sekunden war der Strom wieder da, allerdings waren in der Zeit Lichtpult und Tonsteuercomputer (zur Freigabe der Inputs) vom Haus schon aus und brauchten jeweils rund eine Minute zum hochfahren.
    Ich denke, außer unserem nervösen umherrennen hat keiner der Gäste etwas gemerkt. Bis die Zugabe losging, war alles wieder online. Ich war dafür binnen Sekunden durchgeschwitzt.

  • Was für ein tierischer Formatkonverter

    • Marian Humann
    • 30. Mai 2016 um 11:11
    Zitat von "appsys"

    aber am liebsten wäre mir ein FPGA-Core der direkt AVB kann (am besten Altera). Das wird nicht billig....


    Von Innosonix gibt es einen 64Kanal-AVB Ready FPGA DSP. Ansonsten können die wahrscheinlich alles in FPGA bauen, was man so will. Vielleicht hilft die Info ja :)

  • Eierlegende Wollmilchsau Lautsprecher Management/Controller

    • Marian Humann
    • 11. März 2016 um 10:12
    Zitat von "HenrySalayne"


    Das muss ich mal kurz intervenieren


    Ich auch :D Eine DSG ist eher ein automatisiertes Schaltgetriebe mit 2 Kupplungen denn eine Automatik.

    Zum eigentlichen Thema: Hat schonmal jemand Westlab Labcon Pro ausprobiert? Wenn ich den Vertrieb richtig verstehe ist das eine eierlegende Wollsau, bei der nur die Milch (Bedienung ohne Laptop mittels frontseitigem Display o.ä. ) fehlt

  • Heimlichttechnik, und die Praxis.....

    • Marian Humann
    • 17. Februar 2016 um 20:32

    Ein Griff zum Telefon löst so manche Probleme... ;)

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 8. Februar 2016 um 16:58

    IDN: Festinstallationen mit nagelneuem Material der amtlichsten Sorte, bei denen keine Kosten und Mühen gescheut wurden. Außer beim Multicore, da gibt es nämlich keines. Und auch ein Midas 24-Kanal Analogpult samt Siderack voll mit Klark Material ersetzt mir keine geeignete Hörposition.
    Zum Glück war vom Vortag noch das eigene Digitalpult auf dem LKW

  • PA's die Spaß machen

    • Marian Humann
    • 31. Dezember 2015 um 22:50
    Zitat von "wora"


    man sollte den HPF grundsätzlich dort ansetzen, wo ihn der hersteller vorgibt.
    wenn ich mir das datenblatt vom MTL4 so ansehe müssten das werte zwischen 37Hz (tuningfrequenz) und 32Hz (-10dB punkt) sein.
    wenn man den locut tiefer setzt, riskiert man den tod der pappen.
    und für "normale musik" :D genügt das doch völlig.


    Wenn ich mich recht entsinne sitzt der Lowcut bei 40Hz in unserem System, aber ich bin da so selten noch dran dass ich mir einfach keinen Kopf drum mache.
    Das Problem ist dass man aus thermischen Gründen ziemlich stark limitieren muss beim MTL4, während der MTL2 da unproblematischer ist. Die 4 Magnete sitzen halt ziemlich nah zusammengepresst.

    Zitat von "wora"


    und wenn aus einem MTL4 weniger bass rauskommt als aus einem MTL2, dann dann kann man wahrscheinlich davon ausgehen, dass da irgendwas kaputt ist ;)


    Nicht weniger, aber unwesentlich mehr, aus o.g. Gründen

  • PA's die Spaß machen

    • Marian Humann
    • 31. Dezember 2015 um 14:15

    Wir haben noch eine handvoll MTL4 und MTH2 in der hintersten Ecke des Lagers, die Bässe gehen alle paar Jahre mal noch raus, wenn sonst Bassmangel herrscht.
    Was Menschen an diesem Bass mögen verstehe ich nicht so ganz. Für die größe kommt extrem wenig raus, nicht viel mehr als aus den MTL2, die auch im Lager noch rumstehen.
    Klanglich ists OK, solange man den HPF hoch genug setzt.
    Da bevorzuge ich aber andere Bässe...

    Weil da Thema hier auch mal ankam: Bin aktuell mit ner Band auf Tour, mit einer Direktor pro Seite. Vom Handling ist das immernoch einfach praktikabeler als ein Linearray, und für die Sääle und Theater mit maximal 1000 Seitzplätzen reicht es auch. Kabel ziehen dauert 2 Minuten, stacken dauert 2 Minuten und ich bin fertig.

  • Veranstaltungs- und Discothekenbranche in der Rezession...

    • Marian Humann
    • 5. Dezember 2015 um 15:02
    Zitat von "blade11"

    Warum ziehen dann schon lange keine Singlepartys mehr? Das ist bei uns seit 3 Jahren rückläufig gegen 0.


    Ich kenn mich in der Szene nicht aus, würde aber vermutlich selbst als Single nicht auf Selbige gehen.
    Aber ich hab ja auch meine Frau im Internet kennengelernt, ich zähle also nicht :)

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 4. Dezember 2015 um 23:26

    dann gibts da noch die Hotels, in denen selbst bei kurzer Abwesenheit aufgeräumt wird. Kurz nebenan bei McDonalds was geholt, aufs Zimmer gekommen, sind alle Handtücher aufgeräumt und Bett ist gemacht. Kurz zum Parkplatz unterm Hotel und ne neue Flasche trinken geholt, Bett neu gemacht, Mülleimer geleert.
    Ich habe keine Ahnung ob die ein System zur Erkennung haben, wo sich ein Gast gerade befindet, aber etwas gespenstisch wars schon :D

  • Chiptuning auch für Dein Rack!

    • Marian Humann
    • 1. Dezember 2015 um 11:25

    Ob die Händler, oder "Entwickler" nachts vor lauter lachen überhaupt schlafen können? Die können wohl auch Furz in der Dose an gutgläubige Hifi-"Spezialisten" verkaufen

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