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  1. PA-Forum
  2. Christian S.

Beiträge von Christian S.

  • Selbstgründung ohne Ausbildung

    • Christian S.
    • 9. September 2024 um 09:04

    Wenn Du bereits viel kannst, dann istbder einfache Weg vor allem als Operator zu arbeiten, dass gibt im Videobereich auch nicht das schlechteste Geld. So baust Du auch ein Netzwerk auf, denn das braucht es für Material und Helfer für das eigene Business. Genügend Firmen gucken darauf was Du kannst und nicht welche Scheine Du hast (Führerschein hilft am meisten).

    Wenn Du auf 4,5Jahre nachweisbare Erfahrung (Vollzeit) kommst, dann ist der schnellste Weg die Externenprüfung. Die ist auch absolut schaffbar, wenn Du Dich ernsthaft vorbereitest, ein Kurs braucht es nicht zwingend. Dazu ist die Efk nach SQQ1 oft Bedingung und wird nicht ganz simpel. Das Verständnis lohnt aber! Da du dafür wieder 800h Etechnik-Praxis brauchst, brauchst Du dafür eh etwas Zeit. In einem Jahr kannst Du aber mit beidem durch sein, was immer noch schneller als eine verkürzte Ausbildung ist.

    Gleichzeitig lernst Du da relativ wenig wie Du ein Unternehmen erfolgreich führst!

    Für die eigene Firma mit Material sollte das Kapital durchaus da sein. Hier wurden mal 100.000-200.000€ für den Grundstock genannt und das ist ziemlich realistisch. Natürlich gibt es Nischen und Modelle (bis hin zu ganz DryHire, günstige Gebrauchtsachen) mit denen man weniger Grundstock und bessere Margen schaffen kann. Als Soloshow wirst Du es schwer haben an gewisse lohnende Kunden zu kommen - da macht eine Partnerfirma bei der Du arbeitest (Fest/Frei) Sinn - ja nachdem was Du in NZ schon gemacht hast. Man nimmt sich aber nie Kunden weg! Für die kleinen Technikfirmen gibt es eigentlich genug Angebot - das muss man echt wollen.

    Es gibt viele Wege, Fachkraft und Meister kann man auch viel später als Du machen. Nutze ansonsten alle Gründungsberatungen die Du finden kannst - die kosten oft nichts oder nicht viel.

  • Frontlicht in kleinen Kneipen

    • Christian S.
    • 7. September 2024 um 00:09

    Nehmen? Akkes was funktioniert.. und wie dunjel die Kneipe ist. Man vergesse auch ne PAR16 mit Halogen, auch die neueren Stromschienen LEDs können ganz viel. Ansonsten entdecke ich aks Freund von Stufenlinsen gerade auch einige Softligts für blendkritische Fälle - aber da muss man sehen, dass man nicht 120-180° Abstrahlwinkel hat.

    Titan Tube waagerecht kann auch gehen - klappt aber nur bei Distanzen, wo sonst gar nichts mehr geht.

    Kreativ sein: Front, Gasse, Rampe - am Ende geht viel. Egal was, hauptsache es ist eine Lampe für den Zweck da!

    Ich hab vor kurzem 4er LED Partybesteck auf zu niedrigen Stativen auf einer hohen Konzertmuschel gesehen. Das tat vom Aufbau her weh...Aber man hat nur eine Farbe, es war dadurch mehr Gassenlicht und das Ergenis hat über ne Stunde nicht gelangweilt...

    Zitat von zegi

    Wäre es eigentlich erlaubt, wenn man z.B. eine gehobelte Leiste an die Decke klemmt, an der dann z.B. 2-3 kleine Led-Strahler hängen?

    Eher nicht.. aber vermutlich nicht das größte Übel in der Location... Und wenn es nicht hält, tut es vermutlich weniger weh, als jede Alupipe. Im Brandfall sollte es auch nicht der Knackpunkt werden. Wenn man manche Kragarmvariante mit Autopolen sieht, wo Scheinwerfer dran hängen, könnte der Vorschlag statisch gesehen nicht der dümmste sein. Autopoles in Kneipen sind eher kritisch in Form von angetrunkenen Poledanceversionen oder ich kann-nicht-mehr-stehen-festhaltern...

  • Signalübertragung

    • Christian S.
    • 5. September 2024 um 23:48
    Zitat von tommypa

    Sind aktive Lautsprecher mit DSP eigentlich klangtechnisch nicht Unsinn? MP3 Audio Signale zuerst von Digital in Analog zu wandeln, dann symmetrisch zu übertragen, wieder zu digitalisieren und dann durch einen DSP mit digitaler Endstufe in Lautsprecher zu jagen?

    Nicht jeder aktive Lautsprecher muss analog befeuert werden - auch da gibt es welche z.B..nit Dante.

    Wo ist der Unterschied zwischen aktiven Lautsprecher und einer analog gefütterten Endstufe mit DSP? Der größte klangtechnische Unsinn in der Kette ist mp3 (vor allem schlecht oder mehrfach konvertiert/komprimiert)

    Wenn der DSP mehr Müll macht, als er verbessert, sollte er deaktivierbar sein bzw. ganz raus.

    Ansonsten funktioniert diese AD/DA Wandlung und symmetrische Übertragung in der Praxis hinreichend gut :) Wenn das rein digital wird, dann eher weil analog auch Probleme machen kann, man weniger Kabel stecken will oder gleich Zusatzfunktionen austauschen will.

  • Welches dieser Sets wäre für unseren Gebrauch das tauglichste?

    • Christian S.
    • 4. September 2024 um 09:15

    Sewe Wir sind hier in einem PA-Forum - die meisten können Emotionen sehr gut in Klang,Licht und Video ausdrücken oder übertragen - ansonsten sind alle halt klare, ehrliche Worte gewohnt. Und da isses halt so, dass jeden 2. Tag gleichlautende Fragen kommen, die ganz viel wollen und wenig Geld haben, um aus den erfahrenen Augen und Ohren etwas halbwegs sinniges zu machen. Wer hier vorher mitliest, weiß das. Feedback zum Ungangston schadet nicht, aber manchmal lohnt durchatmen nach dem getriggert sein ;)

    Wenn bei Euch die Musik so geil und das drumherum so perfekt ist, dann ist das toll für Euch und dann werdet ihr auch mit der B-/C-/D-Lösung vielleicht gut fahren. Aber das ging aus dem Eingangspost nicht heraus. Wenn die Drogen kühl, gut oder rauchbar sind, ist auf jeder VA der Sound drittrangig - ob Opernball oder Techno-Rave. Wenn Du ein brauchbares System zum Preis willst, bekommst Du hier brauchbare Antworten - auch wenn wie üblich allen die erste Antwort und das auf den Boden der Tatsachen holen niemanden gefällt. Und angefangen haben die meisten hier aus Leidenschaft eben auch ganz simpel und mit unzureichenden Mitteln.

    In dem Sinne also willkommen im Forum!

  • Plötzliches Störsignal Sennheiser Funk-Setup

    • Christian S.
    • 4. September 2024 um 09:14

    .

  • Foooruuum seeehr laaangsam

    • Christian S.
    • 3. September 2024 um 07:58

    Das wechselte im Tagesverlauf auch mehrfach und war nicht direkt reproduzierbar. Seitenaufbau erfolgte schon vor Timeout aber mal deutlich langsamer und mal normal. Keine Fehlermeldungen, sondern wirklich nur lahm. Beobachtet unter Fest-DSL wobei sich andere Seiten in den "langsamen Phasen" trotzdem zügig aufbauten.

  • Adele in München

    • Christian S.
    • 1. September 2024 um 09:43

    Zum Thema Materialschlacht und warum es unrealistisch sei dutzende LKWs für Technik auf die Strecke zu schicken:

    Gemacht wird das bei mancher Tour trotzdem und auch für dieses eine Mal wurde das bewegt (vermutlich sogar aus vielen Lagern zusammengesucht).

    Aber genau da wird es doch spannend: Warum wird Toursetup durch die Gegend gefahren, auch wenn es lokaler verfügbar ist (oder man einfach ne andere Wackellampe oder LED-Wand nimmt)? Da stellt eine Werkbank auf der Welt was her, was alle an verschiedenene Orten kaufen und das gleiche Zeug karrt man hinterher weiter durch die Gegend?

    Die Antwort ist mir klar - und als Techniker bin ich auch froh wenn bekanntes Material mit dem richtigen Zubehör da ist, statt die rumzickende Zumiete vor Ort.

    Und auch wenn die rollende Dorfdisco zufällig den gleichen 15000€ Movinghead lokal als Dry-Hire hat: Eine zickende Lampe oder LED-Kachel zerstört schon den Eindruck eines Millionenteuren Konzertes mit 3-4stelligen Ticketpreisen.

    Aber auch hier: Nicht jede Mega-Location ist jede Stunde belegt (und auch die örtliche Kaufkraft verträgt das vielleicht nicht - obwohl siehe nun: Da besuchen Leute auch gleich zwei Konzerte hintereinander) da könnte etwas mehr Aufbauzeit ja auch helfen oder zu vernünftigen Arbeitszeiten führen. Dafür brauche ich aber vielleicht wieder etwas fähigere Leute und Techniker (die eh fehlen, da hin und untergebracht werden müssen). Aber auch das wäre von uns doch eher von Vorteil!

    Also ich glaube mit Köpfchen, Kooperationen und anderem Denken statt bislang skalieren ließe schon was für den Fußabdruck tun. Das braucht aber Hersteller, Hallen, Technikfirmen und Veranstalter zusammen - manch großer Zusammenschluss kann helfen (weil z.B. der Materialpool mehrfach irgendwo steht) aber vermutlich sind kleinere Firmen und Events da eher im Vorteil (weil flexibler und offener).

    Da braucht es Material das stumpf wie eine PAR-Kanne läuft, einzusetzen oder zu ersetzen ist und Menschen die ein paar NPUs mehr im Kopf haben. Und Künstler und Besucher, die das erzielbare Ergebnis und kleineren Fußabdruck wollen und honorieren.

  • Funny stuff

    • Christian S.
    • 29. August 2024 um 08:57
    Zitat von test

    einfach widerlegen und fertig

    Wetten das nicht?!

    Also alleine die Tatsache aus dem früheren Verlauf auf die Nicht-Existenz von Kipppunkten zu kommen ist... höchst interessant - und keineswegs logisch.

    Also mein Trussstempel stand schon immer recht schief und der wackelte auch immer etwas. Es gibt also nix was ihn Umwerfen wird! Tipp: Aufhalten ist scheiße und hinterher ist selbst nach dem aufrichten was kaputt...

    10" Erwärmung: Ist das nun ne Längen- oder Zeiteinheit?

    Menschheit schrumpft? Gut möglich, aber in der Vergangeheit ist sie doch auch immer gewachsen und es gab nie weniger Menschen. Warum sollte sie das tun?

    Und selbst wenn der CO2 Eintrag schrumpft (absolut oder relativ?): Die spannende Frage ist kommt was dazu oder nicht: Wenn mein Case zu schwer ist, nützt es nicht viel wenn ich die Gummi-Kabel langsamer reinlege - ne dann sollte wohl besser was raus.

    Da steckt noch etwas in den Meeren - um zwar der Großteil und der kommt wie bei der Kohlensäureflasche auch erstmal zurück. Wie beim Abnehmen: Da gehen zig Jahre viel futtern auch nicht durch die Blitzdiät weg.

    Und tipp: Bei zeitlichen Verläufen und Argumenten mit Zeithorizonten in Tausenden oder Millionen Jahren: Wie lange gibt's uns Menschen in dieser Form und mit dem was wir heute zum Leben glauben zu brauchen? Wir waren auch mal angepasster an unsere Umwelt und konnten das gut wegstecken.

    Jo, dat is'n PA Forum: Von unseren lieben Kunden würden wir auch gerne das sie auf uns Experten (die sich Tag und Nacht damit beschäftigen) hören und nicht mit dem Pseudo-Equipment und Wissen ankommen. Wir haben auch Kontroversen was das richtige System ist, sind uns über einige Sachen vermutlich ziemlich einig. Und so ein paar Hifi-Esoteriker wissen alles besser, glauben was man Ihnen erzählt, legen den Fokus auf falsche Dinge und machen trotzdem einen scheiß Sound.

    Wenn wir uns jetzt mal Begriffe tauschen und uns einen Klimaforscher vorstellen... ^^ :D 8o :saint: frech* *finger Also da bin ich lieber bei PA als Hifi.

  • Moving Head auf Bassbox

    • Christian S.
    • 29. August 2024 um 06:24

    Geht, ob die Position schick und brauchbar ist, ist eine andere Frage. Vor dem Bass stört irgendwann mehr den Bass - aber die kommen ja auch durch ne LED-Wand durch. Sichern sollte man den Kopf eh, zumindest bei nennenswert Fallhöhe und damit unterbindet man gleich das wandern. Nebel, Staub, Outdoor, Transport je nach Case etc. sind für die Lebensdauer meistens schlimmer. Bei Lust lohnt mal mit dem Frequenzgenerator durchzuchecken ob man ne Eigenfrequenz von Head trifft - vielleicht fast eher eine akustische Sache.

  • Traverse Erdung

    • Christian S.
    • 27. August 2024 um 16:45
    Zitat von TomyN

    Das ist halt Aufwand und muss finanziert werden

    Viele Gremien sind ehrenamtlich besetzt oder es ist die von Firmen oder Behörden bezahlte Arbeitszeit. Die Verwertungsrechte bekommen die Verlage in Relation zum Ertrag und wirklichen Aufwand eher "günstig"... Würde das sinnvoll ankommen, hätte ich da kein Problem mit. (In der Wissenschaft ist es noch krasser: Der Satz geht irgendwo nach China/Indien und die Fehler können die Autoren dann gerne selber korrigieren. Da kommt etwas Bewegung in die Sache durch massiven Boykott). Normen musst Du an mancher FH und Uni schon suchen...

    Im Vergleich dazu was Normen für den Wettbewerb und Wirtschaft bringen können, könnte man die paar Euro die private Verlage damit verdienen auch staatlich finanzieren und frei zur Verfügung stellen. Eben weil Gesetzescharakter und eigentlich nützlich!

    Im Zweifel gerne digital, das kommt immer gut an was mit Digitalisierung zu tun (und viellleicht besser und günstiger als verotttende, ungenutzte Tablets oder Betriebssystemausgaben). Das Geld sollte sich finden lassen (und am besten macht das die Zivilgesellschaft gleich selber statt neuer Behörden).

  • Wiederholungsunterweisung EFK SQQ1

    • Christian S.
    • 26. August 2024 um 09:15

    Also, wo gibt es Angebote für die Wiederholungsunterweisung? Es gibt zwar noch einige Angebote für EFK allgemein, aber ich glaube es macht schon Sinn, sich den speziellen Besonderheiten unserer Branche anzunehmen - zumal ein Praktiker aus den "eigenen" Reihen vielleicht auch an manchen Themen dichter dran ist.

    Auf die schnelle Suche habe ich folgende Angebote gefunden (ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Ergänze aber gerne Termine und Anbieter!)

    Termine:

    Bühnenwerk, Hamburg
    https://www.buehnenwerk.de/Angebot/sqq1_wdh.php
    Präsenz / online; 6.9.24 450€, 5.9.25 500€

    B-Trend Academy, Berlin

    Wiederholungsunterweisung: Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik | b-trend.academy Bildungsspezialist für die Veranstaltungs- und Medienbranche
    Weiterbildung Präsenz Online Förderbar deutsch Unterweisungen unterweisungen Bildungsurlaub Weiterbildungsbonus Hamburg Bildungsscheck NRW QualiScheck
    b-trend.academy

    19.9.24, 250€

    Tonmeisterei, Reichshof NRW

    https://tonmeisterei.com/wiederholungsu…t-vat-ald-gmbh/
    16.11.24, 195€

    Auf Anfrage:

    Hans Laßek, Dipl.-Ing.
    Arbeitssicherheit, Elektrofachkraft Veranstaltungstechnik, SQQ1
    www.hanslassek.de

    Aktuell keine Termine ersichtlich
    https://www.thueringer-event-akademie.de/
    https://kurse.event-akademie.de

  • Funny stuff

    • Christian S.
    • 24. August 2024 um 22:20
    Zitat von SaxoFOHn

    Und was kann schöner sein, als zum Wohle des Klimas die gesamte Wirtschaft an die Wand zu fahren, auch wenn das global überhaupt nix ändert.

    Also irgendwie hat ein nicht zu kleiner Teil der Wirtschaft eigentlich nur Vorteile. Gewisse Politik schafft es halt alle einheimischen Innovationsbranchen vor die Wand zu fahren. Eigentlich gibt es mehr als genug zu tun und mehr als genug Geschäftsfelder. (Vielleicht keine SUVs zum Preis alter Einfamilienhäuser oder Mehrjahresverdienste, um Einzelpersonen mit Tempo 250+ über die Autobahn zu schicken, nur weil das die meisten Boni gibt - diese Firmen sind in einigen Jahren weg). Aus der Wirtschaft höre ich bei Tagungen eher den Ruf nach planbaren Fahrplänen für Zukunft und Regulierung und Regelungen einfach für alle auszurollen.

    Bei einem Verbandswort aus der Schwerindustrie hat komischerweise das Wort "Totalausfall" die Technologieoffene Splitterpartei bekommen und das verhaltene Lob ging an das Feindbild der Springer-Presse... Verkehrte Welt, oder?! Jedenfalls etwas Funny Stuff.

    Und Corona: Ja war ungeil und hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht. Aber ganz ehrlich: Seitdem läuft's! Aufträge, Umsätze und Gewinn sind gestiegen. Also ganz so schlecht war das nicht und das geht im Umfeld vielen so.

    Grenzenloses Wachstum ist halt vielleicht nicht das Allheilmittel.

  • Windanfälligkeit aktueller Line-Array Systeme (besonders L-Acoustics)

    • Christian S.
    • 22. August 2024 um 09:18

    Spannender Aspekt: Wie verhält sich die ganze elektronische Anpassung und Steuerung bei Wind?

    Damit lassen sich ja durchaus Verbesserungen erzielen, aber wieviel bleibt davon bei Wind übrig? Eigentlich müsste eine saubere gegenüber einer schlechten Wellenfront ja trotzdem profitieren, wenn danach der Wind alles verschlechtert.

    Zur Echtzeitanpassung: Die linearen Faktoren aus Luftfeuchte und Temperatur mögen keine dumme Stellschrauben sein, alles andere selbst bei Echtzeitmessung der 3D Luftströmung halte ich für Augenwischerei (neben der praktischen Umsetzung): Dazu dürfte Wind viel zu turbulent sein und es wäre dann ja auch eine Vorausschau für kurze zukünftige Zeitpunkte zu erstellen, damit man die Schallpakete richtig losschicken kann. Vor-/Nachteil des langsamen Schalls ist es, dass etwas Laufzeit besteht: In der Zeit kann 'ne Messung und ein DSP arbeiten, aber dann passiert auf dem Weg eben auch etwas was erst in der Zukunft liegt.

    Das mag mit einen generischen Turbulenzmodell vielleicht grob etwas besser gehen, aber in Echtzeit ?! Ob man sich dadurch nicht mehr Unfeinheiten ins System holt?!

    Jedes System hat seine Einsatzgrenzen und vielleicht holt man ein paar Meter heraus. Aber irgendwann macht es vielleicht einfach Sinn, wenn der nächste Lautsprecher nicht ewig weit weg ist.

    Bei Funkwellen in höherer Frequenz und Zeitintervallen klappt elektronisches Beamstearing verdammt gut, aber für einen kontinuierlichen Höreindruck bei vielen Menschen..

    Dann haben wir ja auch noch eine Grenzschicht:

    Am Boden wird der Wind gebremst und ist langsamer als in 10m Höhe - das Profil ist nicht so unbekannt und dürfte sich korrigieren lassen.. Beim leeren Platz auch anders als bei 2m Menschenmassen. Haben das die Arraykalkulatoren hinterlegt? Und da liegt vielleicht auch ein Grund: Höhere bzw. längere Systeme unterliegen dem viel stärker.

  • I want more of...

    • Christian S.
    • 20. August 2024 um 13:53
    Zitat von hp

    Auffällig war die hervorragende Bildqualität von der Bühne auf dem screen .

    Das wirkte deutlich besser als das Original , hatte ich so noch nicht gesehen .

    Einfach nur Kontrast und Farbe erhöhen war es nicht .

    Da kommt vielleicht nur das richtige zusammen und jemand hat seine Signalkette im Griff:

    Das Auge scannt einen Teil der Bühne und adaptiert ständig - Schärfe, Weißabgleich, Helligkeit. Je nach den Lichtverhältnissen kann also ein Videobild vielleicht gleichmäßiger wirken, Farben intensiver, etc.

    Oder das matschige Hintergrundathrazit wird auf der Wand zum sattem Schwarz.

    Umgekehrt kann man manche Effekte so auch deutlicher sehen (ungleichmäßige Ausleuchtung die zu mehr Licht und Schattenspielen führt sieht ein Chip manchmal eher als das Auge) - auch dadurch kann es besser wirken. Meistens sieht man dabei aber eher die Fehler der Lichtler oder der Planung für die nötigen Positionen.

    Auch Farben die nicht den Sensorchip in die Übersättigung bringen helfen - sieht man auch nicht immer.

    Auch Dunst im Weg kann etwas ausmachen (wenn der Weg zur Kamera kürzer ist als das Betrachterauge und der Weg vom Screen freier oder das Wiedergabebild dort einfach größer als in der Realität).

    Spannend was am Ende wirklich den Ausschlag gibt, ganz unmöglich würde ich das jedenfalls nicht halten.

    Vielleicht war es gar kein Tool, sondern Können, Glück und etwas Psychologie. Das hilft überall!

  • Wiederholungsunterweisung EFK SQQ1

    • Christian S.
    • 16. August 2024 um 22:55
    Zitat von test

    das bekommt man ja schon zur hälfte mit der Geräteprüfung etc zusammen.

    wir messen ja alle immer die schleifenwiderstände etc. nicht zu vergessen, der tägliche fi test auf va.

    Ich behaupte mal: Das findet nicht überall statt. Vielleicht noch in irgendeiner Form die Geräteprüfung. Schleifenwiderstände sind schon eher selten und da komme ich mir eher wie ein Exot vor: Ich behaupte mal: Da müsste auf jedem Job ein Installationstester dabei sein oder jemand kommen - das passiert bei wie vielen Buden und steht in wievielen Packlisten? Da kann man froh sein, wenn eines da ist, um es den Azubis zu zeigen... Und Kabel werden meistens auch eher irgendwie geprüft, was sicher besser ist als nix - aber ob wirklich zugeordnet oder im richtigen Intervall?

    Und hat die EFK auch eine aktuelle Ersthelferschulung?!

    Ja, es gibt Hallen und Firmen da klemmst Du kein Gerät ohne Messung und Protokoll an. Viele VAs sind schneller aufgebaut und verschwunden als da einer gemessen hätte. Wobei ernsthaft: Eigentlich dauert es weniger lang als die Zigarettenpausen der Kollegen.

    Die 800h sind jedenfalls durchaus für jeden, der das nicht als Nebenberuf macht, gut schaffbar. Sich Zeit für den Kurs zu nehmen, ist sportlicher aber auch nicht unmöglich.

    Auch da lohnt es vermutlich die Wiederholung auch mal bei anderen Dozenten/Anbieter zu machen, da meistens Schwerpunkte und Praxis ja doch etwas abweichen. Und dann am besten auch gleich eigene Messgeräte mitbringen um Vielfalt und mehr Zeit zu haben.

    Ich glaube es hilft vor allem bei allen Formalien und den manchmal komisch anmutenden Bürokratismus nicht den praktischen Nutzen zu vergessen: Eigentlich macht auch das Thema Strom einen nicht dümmer und es fallen auch mal Dinge ab, die man selber vorher falsch oder nicht ganz gut gemacht hat (und zum Glück einfach nicht aufgefallen sind) - aber einfach zu lösen sind. Ob das die Zwischensicherung für die 100m Leitung ist oder kribbel- und Brummfreie Signalleitungen.

    Es muss ja nicht die 2€ Baumarktleiste die 8000€ Endstude speisen und sonst ist das Beste bei uns nicht gut genug, jede Firmware wird disktuiert, bis hin zum subjektiven warmen Klang. Dann kann man auch dem Strom etwas Aufmerksamkeit widmen. Nur sollte das halt kein Papierzertifkat zum Erschließen neuer Fortbildungszweige sein, sondern dem Ziel: Sicherheit (also das worauf wir uns so subjektiv als gesellschaftlich akzeptiertes Restrisiko geeinigt haben) sicher durchführbare VA, dienen.

    Da sind manche schlechte Widerholungen besser als keine. Aber gute Unterweisungen und fachlicher Austausch sind viel besser: Also her mit denen, von denen man was lernen kann! ;)

  • Bestes Betriebssystem für Veranstaltungstechniker

    • Christian S.
    • 4. August 2024 um 10:54

    Du musst das Betriebssystem kennen und führen - dann gibt es auch keine Updates die dazwischen funken.

    Am Ende braucht es IT Kenntnisse in allen: Das beste System gibt es nicht, sondern ist immer ein Kompromiss.

    Windows: Katastrophales System, nervig, ressourenhungrig, nicht ernsthaft Datenschutzsparsam oder Regelkonform zu betreiben, Nutzer-Bevormundung, fragwürdiges Geschäftsgebahren. Sollte nicht in Schulen gehören. Macht jeden Rechner nach Jahren zu Elektroschrott. Leider braucht man es weil es der kleinste gemeinsame Nenner ist: Etliche Programme gibt es nur dafür. Und für Präsentationen braucht es auch einen PPT-Rechner, vorzugsweise direkt auf Win-Basis.

    Mac: Einige Programme gibt es nur da und daher sollte man das auch können - jeder Kunde oder Creativabteilung wird damit ankommen. Und manches Mischpult geht nur nativ mit iPad-App (auch wenn die Editoren häufig flexibler sind). Und ne Keynote läuft nur darauf gut...

    Linux: Braucht halt mehr Verständnis um auf Schwierigkeiten reagieren zu können. Leider zu stiefmütterlich behandelt im VT-Sektor. Aber die Wunderwaffe für Schulen. Kostet nämlich nicht viel und nutzt ältere Hardware jahrelang länger als jeder Windows-Rechner. Linux Mint ist für Einsteiger gut, können auch Senioren bedienen - für Streamdeck und Showabläufe tut es jedes Gerät, Chamsys läuft ebenfalls auf alter Hardware gut und eigentlich finden sich auch da viele Programme als Helferlein für Video und Audiobearbeitung.

    Für manche Aufgabe braucht man eher mehr Rechner als gute und dann ist es nett mal für 100€ nen NUC vor zwei Generationen oder refurbished Businessgeräte zu nutzen.

    Das beste System ist eben das vertraute und das welches die übrigen VT-Produkte unterstützt die man hat oder nutzen will. Und eigentlich unverständlich das man im Jahr 2024 nicht plattformübergreifend entwickeln kann - offenbar geht es ja wenn man nur will.

  • Neue High-Tech LS-Chassis

    • Christian S.
    • 25. Juli 2024 um 10:11
    Zitat von test

    Ich bin gespannt ob es das in 5 Jahren noch gibt

    Wenn es das überzeugte Herzensprojekt ist: Ja. Vermutlich länger als manche andere Produktlinie... und sonst sollte das mit den Ersatzteilen und Reparaturoptionen eigentlich nicht so schlecht aussehen :D

    Ob es nun gefällt und man es braucht ist was anderes - aber das gilt doch auch für 10cm oder 80cm breite Line Arrays im heimischen (Kinder-)zimmer.

    Nur nach Simulationsdaten würde ich mal nicht fragen... (und WEEE, CE, ...)

  • IT-Sicherheit bei Events: Livestream auf mothergrid

    • Christian S.
    • 19. Juli 2024 um 13:46

    Onedrive und Sharepoint sind definitv total toll! Man darf sie nur nicht selber nutzen, aber mit welchen MS Produkt will man das schon?!

    Jedenfalls erhöht es die Chance eine Präsentation zu bekommen enorm. Außerdem stellen die Kunden qualvoll fest, wie schlecht ihr Firmenwlan ist und das sie selbst in ihrem Bürogebäude nur langsam herunterladen können. Es lässt sich ganz klar kommunizieren, dass man nun 10Minuten vor Beginn halt nicht mehr alle 300Folien prüfen kann und das wird sofort verstanden!

    Ich schließe auch gerne Kundenrechner an, obwohl auch HDMI nicht immer problemlos geht (damit nicht gemeintnist, dass man quasi eh immer einen Adapter braucht - den hat der Kunde nicht funktionsfähig aber der gute Techniker). Weil dann meistens keine zwei Ausgaben gelingen, spart man sich Layer und viel Aufwand (nur weiß man das vorher nicht) für die Referentenansicht. Man kann natürlich seine Kompetenz demonstrieren, dass dies alles ginge.

    Also ein hoch auf diesen Fortschritt!

    Und vor Ort baut man eh ein zweites Netzwerk, weil bei leidgeplagten Firmen entweder alle Ports und Anschlüsse dicht sind und beim kleinsten Switch ganz tot sind - oder es braucht eine ausgelagerte IT-Abteilung einer anderen Zeitzone dafür. Also den Umsatz kann man so mit Switchen, Firewalls, Personal schon erhöhen... richtig mehr Spaß macht es nicht.

    Ansonsten kann mir das ganze Zeug gern fernbleiben: Warum haben wir Ladezeiten wie vor 20Jahren? Weil die Software schlechter und die Hardware potenter geworden ist.

    IT Sicherheit: Sehr spannend. Wie sieht denn bitte ein sicheres, datenschutzkonformes und GDOB konformes System in Verbindung mit mobilen Endgeräten aus? Also selbst unsere Behörden haben wohl kaum eines davon. Und bitte jicht falsch verstehen: Wir brauchen bei weitem nicjt weniger davon (Zumindest von IT Sicherheit und Datenschutz) sondern mehr davon.

    Vermutlich schützt sich manche kritische Infrastruktur auch nur dadurch, dass das FAX kein OCR kann und die neuen Viruse nicht mehr auf 3,5 Floppy passen.

  • Ablauf-Erstellung -> was ist State-of-The-Art?

    • Christian S.
    • 14. Juli 2024 um 19:31

    Die Frage ist in der Tat schwer verständlich. Es gibt kein allgemeingültiges Konzept oder vorgehen. Die Wahl der Tools richten sich nach:

    Budget

    Zeit

    Workflow für die folgenden Schritte

    Ggf. Präferenzen für die Wahl der Software idr Hardware

    Art der Fixtures - wir reden nicht mehr nur über Farben...

    Selbst sie Automation wandelt sich, wer triggert?

    Manches Konzept braucht auch keine Technik sondern nur Stiftund Papier oder Bierdeckel oder Gänsekiel und Tinte!

    Bei Musik synchronen Sachen ist vielleicht ist sowas wie Marken in Reaper setzen und exportieren noch ein häufiger Workflow.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • Christian S.
    • 13. Juli 2024 um 15:47

    Ein Grad mehr Temperatur macht 7% mehr Wasser(dampf) und das kann dann auch runterkommen. Und die Meere sind eben auch so warm wie lange nicht mehr. Physik gilt auch für die, die sie nicht verstehen oder leugnen.

    Ungünstig ist halt auch die lokale Konzentration: Dieses Jahr bekommt man manchmal nicht mehr mit, dass 5-10km weiter Dächer einbrechen oder Überflutung ist - in kurzer Zeit. Open Air wird nicht einfacher: Wann räumen? Das braucht länger als was runterkommt... und kommt es überhaupt? Auch konstruktiv wird sich sicher was bei den Bühnen tun.

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

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