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Beiträge von LoboMixX

  • Lowbudget Bildübertragung

    • LoboMixX
    • 5. November 2016 um 09:57

    Für das Composite-Video-Signal, das über den Cinch-Stecker ausgegeben wird, nimmt man am besten das dafür vorgesehene RG59-Kabel mit 75 Ohm Wellenwiderstand. XLR kann bei kurzen Längen zwar auch funktionieren, 30 m könnten aber schon kritisch werden wegen des falschen Wellenwiderstandes. Wenn es dabei Doppelbilder, Geisterbilder oder verwaschene Bilder geben sollte, dann würde das RG59-Kabel helfen, bei dem auch Distanzen von weit über 100m kein Problem sind.

    Für HDMI kann ich ebenfalls die HDMI/Cat-Kabel-Transmitter von Lindy sehr empfehlen. Ich habe diese mit günstigem 50 m Cat5-Kabel gelegentlich in Gebrauch, die Bildqualität ist sehr gut und die Geräte arbeiten sehr zuverlässig.

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • LoboMixX
    • 4. November 2016 um 22:51

    Die skeptischen Antworten nehme ich mit Interesse auf. Es geht mir gar nicht darum, um jeden Preis einen Auftrag an Land zu ziehen. Wenn ich abschätzen kann, dass eine Sache nicht realisierbar ist (bzw. nicht mit dem angepeilten Budget), dann würde ich einem potentiellen Auftraggeber davon abraten und auch selber die Finger davon lassen.

    Immerhin kristallisiert sich heraus, dass eine PA als Geläut-Ersatz nicht nur prinzipiell realisierbar und einfach bedienbar ist, sondern mit etwas Glück auch mit begrenztem Budget (die im Link erwähnte ´offizielle´ Glocken-PA für 5000,- € schafft das ja schließlich auch und das nicht nur für zwei Jahre).
    Kurioserweise dachte ich spontan auch an alte Horn-Tops, weil die so schön ´Dampf´ machen können. Wenn man die dann noch für sehr kleines Geld auftreiben kann, wäre der Verlust auch entsprechend gering, wenn sie nach zwei Jahren ganz lädiert wären. Danke für diese Tipps!

    Für weitere Planungen müsste ich erst eine genaue Ortsbesichtigung unternehmen. Ob es z.B. einen ´cleanen´ Raum unterhalb der Glockenkammer gibt, wo die Amps stehen können, wenn die Glockenkammer selber sich als nicht ausreichend erweisen sollte. Vermutlich im Treppenaufgang zum Glockenraum, zur Not auf der Orgelempore, obwohl bis dorthin die LSP-Kabel schon sehr lang sein müssten. Bis zum Kirchenraum wäre es noch weiter, aber dort darf aus nachvollziehbaren Gründen der Optik weder ein Technik-Rack stehen noch dürfen Kabel sichtbar angebracht werden (der Raum ist bis auf den Chor und einem Bereich davor ganz den Urnen-Stelen gewidmet).

    Gute neue Infos und Gedankengänge für ein weiteres, detaillierteres Gespräch mit dem Geschäftsführer habe ich jedenfalls dank Eurer Antworten reichlich sammeln können!

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • LoboMixX
    • 4. November 2016 um 19:59

    Das sind ja schon sehr viele hilfreiche Hinweise, vielen Dank!

    Mit diesen Informationen sollte es mir schon gut möglich sein, für die Pfarre ein Konzept und eine Technik-/Geräteliste zu erstellen. Das Geläut habe ich noch nicht aufgenommen, denn bevor die Kostenseite sich nicht in der Größenordnung zuverlässig abschätzen lässt und klar ist, dass es auch im vorgesehenen Rahmen finanzierbar ist, wird niemand etwas unternehmen und kein Auftrag vergeben.
    Bisher gab es nur eine etwas ausführlichere Vorbesprechung mit dem Geschäftsführer der Grabeskirche.
    Eine Pegelmessung direkt in der Glockenkammer ist sicher sehr sinnvoll und das sollte ich in der Tat vorab machen.
    Dass die PA so weit reicht wie jetzt die Glocken wird nicht erwartet, es geht wegen der Symbolik um die Beschallung im mehr oder weniger direkten Umfeld der Kirche. Falls die PA-Glocken akustisch nicht ausreichend in der Kirche selber zu hören sein sollten und das aber gewünscht ist, könnte eventuell ein kleiner Monitor in der Kirche selber hilfreich sein.

    Die Glockenkammer ist definitiv sehr gut wettergeschützt. Hier findet sich ein Foto der Kirche: http://friedhoefe-region-mg.kibac.de/grabeskirche-st-elisabeth
    Man kann bei einiger Vergrößerung andeutungsweise die Schalldeckel/Schallblenden (schräge Verbretterung mit Queröffnungen) in den Turmfenstern erkennen, die üblicherweise die Glockenkammer nach außen abschließen. Diese dienen akustisch zur Homogenisierung des Geläut-Klangs, schützen aber auch den Innenraum sicher vor Regen, auch Schlagregen ist kein Problem. Da die Boxen mehr oder weniger direkt vor diesen Blenden stehen sollen, werden sie auch nicht direkt Rücken an Rücken sondern in einiger Entfernung stehen (ca. 5-6 m), eventuell auch unterschiedlich hoch positioniert. Das sollte reichen, um merkliche ´Verbiegungen´ des Frequenzganges zu vermeiden?

    Hinsichtlich der möglichen Verschmutzung müsste man natürlich gewisse Vorkehrungen treffen (Amps geschützt in Rack o.ä. einbauen, LSP bis auf die Schallseite mit Folie abdecken.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Technik (im Turm) trotzdem nach 2 Jahren deutlich gelitten hat und eventuell nicht mehr weiter benutzbar ist, muss man sicher ganz nüchtern mit bedenken und der Pfarre gegenüber klar darlegen. Aber im Endeffekt macht es immer noch einen großen Unterschied, ob man für rund 3.000,- € Schrott produziert oder für 18.000,- €.

    Die Idee mit verschiedenen CD´s ist sehr gut, das sollte ´narrensicher´ sein. Auch der Akai MPX8 erscheint mir sehr brauchbar, wenn man die entsprechenden Tasten eindeutig beschriftet. "Go Button" würde ich eventuell selber benutzen, aber hier eher nicht empfehlen. Die Zahl (und das technische Verständnis) der bedienenden Personen lässt sich nicht genau abschätzen und das Personal könnte auch über die Zeit wechseln. Eine Kombination aus CD-Player und Akai die beide an das Mini-Mischpult angeschlossen sind nebst einer daneben liegenden Anleitung sollte wohl mehr als ausreichen. Das Läutwerk wurde ja bisher auch immer korrekt bedient.

    Gruß, Jürgen

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • LoboMixX
    • 4. November 2016 um 15:36

    Danke für den Link.
    Allerdings handelt es sich bei dem Beispiel um eine individuell konzipierte, dauerhafte Festinstallation und die Anbieter solcher Anlagen sind der Pfarre bekannt.
    Ich hätte sicher noch ergänzen müssen, dass hier der ausdrückliche Wunsch besteht, eine Lösung mit handelsüblicher PA-Technik zu realisieren, die man nach dem Abbau entweder wieder veräußern könnte oder einfach als "Disco-PA" in Pfarrsälen usw. weiter nutzen würde.

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • LoboMixX
    • 4. November 2016 um 14:48

    Ich hoffe, meine Frage ist an dieser Stelle im richtigen Unterforum. Ansonsten gerne verschieben.

    Worum es geht:
    Eine Kirchengemeinde (genauer eine GdG - Gemeinschaft der Gemeinden mit mehreren Kirchen und Pfarren), von der ich angesprochen wurde, muss an einer ihrer Kirchen den Kirchturm renovieren lassen. Die Arbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen und werden voraussichtlich gut zwei Jahre dauern. Während dieser Zeit dürfen die Glocken nicht läuten. Nun ist diese ehemalige Stadtteil-Pfarrkirche heute eine Grabeskirche. Dort finden immer noch einige Gottesdienste statt, aber vor allem regelmäßig Grablegungen (Urnen-Beisetzungen).
    Insgesamt gibt es vier verschiedene Geläut-Klänge bzw. Zusammenstellungen und man will vor allem nicht auf das Begräbnisgeläut verzichten während der Renovierung, was wegen der großen symbolischen Bedeutung sehr gut nachvollziehbar ist.

    Nun hat man mich angesprochen, ob ich eine Idee habe, wie und mit welcher Technik so ein Geläut-Ersatz zu bewerkstelligen sein könnte und zu welchen Kosten.
    Eine erste Anfrage bei einer großen Veranstaltungstechnik-Firma in der Region hatte als ziemlich ernüchterndes Ergebnis einen Mietpreis von über 12.000,- € für beide Jahre. Dabei handelt es sich allerdings um wirklich hochprofessionelle und sehr hochwertige PA-Technik im Gesamtwert von über 18.000,- € (´kleinere´ und billigere Technik bietet diese Firma nicht an). Auch wenn definitiv davon auszugehen ist, dass diese Technik inkl. des darin inbegriffenen Service die Aussicht auf zwei absolut sorglose Jahre bieten würde, liegt diese finanzielle Größenordnung leider weit über dem dafür zur Verfügung stehenden Budget.
    Dieses ist in der Tat eher auf eine Größenordnung auf ca. 3.000,- € beschränkt.
    Daher bin ich auf der Suche nach konkreten Tipps insbesondere für die Lautsprecher und Amps (bzw. alternativ aktive Systeme) welche für den Zweck taugen würden und dennoch preiswert genug sind.
    Mir ist schon klar, dass Glocken eine ziemlich hohe Schallleistung abgeben und die Ersatz-PA daher ebenfalls in der Lage sein muss, hohe Schalldruckpegel einigermaßen verzerrungsfrei wieder zu geben. Boxen mit hohem Wirkungsgrad wären daher sicher empfehlenswert.
    Hingegen sind die Anforderungen an den Frequenzumfang weniger anspruchsvoll. Ich habe zwar noch nicht die Tonfolge dieses Geläuts, würde aber schätzen, dass es kaum unter ca. 100 Hz gehen wird wo die Boxen noch ordentlich Pegel bringen müssen.

    Da die Boxen im Kirchturm stehen werden, je eine vor jeder Schallblende, braucht die Technik nicht wetterfest zu sein. Alles steht trocken und sicher.

    Weiter würde ein ´narrensicheres´ Abspielgerät für die vier verschiedenen Geläut-Klänge benötigt. Da es wirklich sehr einfach bedienbar sein muss (von verschiedenen Personen), scheiden PC/Notebook oder Handheld-Geräte wie z.B. ZOOM mit einem eher etwas umständlich zu bedienenden Menu leider aus.

    Der Rest ist Kleinkram:
    - Kleiner Vorverstärker zur Symmetrierung des Signals (wenn das Abspielgerät selbst keinen symmetrischen Ausgang hat, Mini-Mixer würde sicher reichen)
    - Splitter um das (Mono-)Signal auf die Endstufen/Aktivboxen weiter zu verteilen (wenn z.B. zwei Stereo-Endstufen mit brückbaren Eingängen zum Einsatz kämen, würde als Splitter auch hier ein einfaches Mini-Mischpult reichen)
    - ca. 100 m Mikrofonkabel das ausreichend witterungsfest und UV-beständig ist, da das Kabel voraussichtlich die 2 Jahre über min. 50 m im freien liegen wird, u.a. auf dem Flachdach der Kirche (Nachkriegsbau). Die Stecker können vor Ort konfektioniert werden.
    - Boxenständer (einfach und preiswert, im Turm gibt es keinen Publikumsverkehr)


    Ein Dauerbetrieb ist nicht vorgesehen. Die Amps im Turm werden von der Sakristei aus am Sicherungskasten eingeschaltet. Danach wird das jeweilige Geläut gestartet, nach der Beerdigung/dem Gottesdienst wird alles wieder ausgeschaltet. Laufzeit (d.h. eingeschaltete Zeit) je Woche insgesamt nicht mehr als einige Stunden. Die Geläute selber dauern von einigen Minuten bis max. 15 Minuten.

    Meiner Meinung nach sollte das alles im Rahmen der angepeilten Größenordnung machbar sein. Es wird auch nicht davon ausgegangen, dass die Ersatz-PA das Geläut wirklich 1:1 reproduzieren kann. Es soll sich aber brauchbar anhören und bei den Menschen auf der Straße nicht den Eindruck erwecken, als würde da irgendwo entfernt ein merkwürdiges Handy klingeln.

    Schon mal vorab vielen Dank für konstruktive Hinweise!

  • schwebung zweier kohärenter Wellenfronten

    • LoboMixX
    • 20. Juni 2016 um 10:53

    Alle diejenigen, die, wie ich, diesem Thread mit Interesse folgen und die, wie ich, gelegentlich etwas Mühe haben, den informativen und detaillierten Ausführungen zu folgen, aber auch zur ganz allgemeinen Erbauung möchte ich auf den folgenden Link hinweisen, der zu dem Thema einige, wie ich finde, sehr schöne Grafiken und Animationen bietet:

    http://schulphysikwiki.de/index.php/Inte…rung_von_Wellen

    Gruß, Jürgen


    P.S.
    Noch ein Wort zu dem interessanten Link zu den "Binauralen Beats". Logischerweise hat sich und Gehörsinn, also nicht nur das eigentliche Ohr an sich, sondern vor allem die nachfolgende Verarbeitung des Gehörten im Gehirn über die langen Zeiträume der Evolution auf das Hören und Interpretieren von Schallereignissen im offenen Raum hin entwickelt. Also im Zusammenhang mit Schall, der von außen beidohrig empfangen wird. Demgemäß wird unser Gehörsinn die stets extrem separierten Kopfhörersignale immer mehr oder weniger anders interpretieren als Schallsignale aus dem Raum/Umfeld.
    Deshalb wies E. Sengpiel ja auch immer eindringlich darauf hin, dass Kopfhörersignale keine Lautsprechersignale seien.
    Deshalb werden wohl auch die Schallsignale der "Binauralen Beats" nur über Kopfhörer funktionieren, wie es ja ausdrücklich im Artikel erwähnt wird.

  • Live Band abgreifen

    • LoboMixX
    • 16. Mai 2016 um 16:58

    Allerdings hat die "Bluegrass"-Besetzung üblicherweise kein Schlagzeug und die Musiker in diesem Stil sind es gewöhnt, auch rein akustisch, also auch ohne PA auftreten zu können.

    Bei der vom TE beschriebenen Besetzung ist aber ein Schlagzeug dabei. Wenn man derart "sparsam" Mikrofonieren will bzw. muss, dann muss es sich bei der Band schon um eine recht hochkarätige Besetzung handeln, die in der Lage ist, auch unplugged (und ohne Monitore) mit guter Balance zu spielen. Hier wäre vor allem der Schlagzeuger gefordert, der seine Felle und Becken auch schon mal nur "streicheln" kann. Dann muss auch noch der Stil passen, ein sozusagen kammermusikalischer Jazz wäre vorstellbar (eine kleine Klassik-Besetzung auch, aber darum dürfte es sich hier bestimmt nicht handeln).

    Viele "wenns" und "abers" ...

    Gruß, Jürgen

  • Lärmpegelauflagen für kleines Stadtfest - was ist üblich?

    • LoboMixX
    • 11. Februar 2016 um 12:39

    Vielleicht kann es ja auch helfen, bei dem Gespräch einen Schallpegelmesser dabei zu haben (eine App sollte dazu ausreichen). Ich kann mir nicht vorstellen, daß das OA in diesem Fall überhaupt eine Vorstellung davon hat, was 55 dB eigentlich bedeuten.

    Gruß, Jürgen

  • Lärmpegelauflagen für kleines Stadtfest - was ist üblich?

    • LoboMixX
    • 10. Februar 2016 um 10:28

    Vielleicht hilft diese Seite bei der Diskussion mit den Behörden weiter:

    http://www.sengpielaudio.com/TabelleDerSchallpegel.htm

    Gruß, Jürgen

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • LoboMixX
    • 8. Februar 2016 um 17:44

    Unter diesem Link habe ich einen interessanten (interaktiven) Frequenzschrieb eines 12-"-Gitarrenchassis gefunden: https://www.jensentone.com/vintage_ceramic/c12n

    Bemerkenswerterweise kommt bei diesem Lautsprecher nach einem gnadenlosen Einbruch bei 7.000 Hz über 10 KHz wieder etwas Leben hinein. Allerdings bleibt es dort bei einem Pegel mindestens -30 dB unterhalb des durchschnittlichen Nominalpegels im Haupt-Frequenzbereich. Was nun aber immerhin so viel ist, dass ich mir gut vorstellen kann, dass ein gutes (Kondensator-)Mikrofon den Bereich noch erkennbar wiedergibt, aber ein dynamisches (oder auch anderes) Mikrofon, das dort ´oben´ beispielsweise um -10 dB abfällt einfach zu wenig davon ´hört´ - oder dieses leise Signal schon im Rauschen untergeht - und damit erheblich dumpfer bleibt.

  • kleines DMX-Steuergerät - Beratung erbeten

    • LoboMixX
    • 7. Februar 2016 um 14:21

    Tatsächlich muss ich nach einer ersten Sichtung festhalten, dass bei einer Investition von nur rund 100,- € eine Software-Lösung mit Interface einem Hardware-Controller haushoch überlegen ist und damit vom Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.
    Deshalb werde ich in diese Richtung gehen, denn deutlich mehr möchte ich nicht ausgeben. Danke für den Tipp.
    Nun muss ich nur noch heraus finden, welche Software mir am meisten nützt und behagt.
    Das sollte aber zu schaffen sein, denn zu den angegebenen Programmen findet man ja reichlich Infos und bei Freeware kostet Ausprobieren - bei vollem Funktionsumfang - glücklicherweise nichts.

    Gruß, Jürgen

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • LoboMixX
    • 6. Februar 2016 um 20:11

    Ein spannender Aspekt, über den ich noch nie nachgedacht habe, aber ich bin weder selber Gitarrist (weder E noch akustisch), noch habe ich derzeit einen Gitarrenamp greifbar und müsste für einen Test erst mal einen Kollegen ´engagieren´.

    Die mysteriöse Frage ist also, wo - eventuell - die ganzen Obertöne und hohen Frequenzen herkommen, wenn laut den Datenblättern bei den 12"-ern ab ca. 7.000 Hz Schluss ist?
    Kann es sein, daß der Lautsprecher selber so nichtlinear ist, daß er selber Obertöne generiert? Immerhin sind die bewusst auf "chaotische" Frequenzgänge getrimmt, hart aufgehängt und dank offenem Gehäuse auch nicht gedämpft.

    Das wäre aber leicht festzustellen, denn man müsste nur (am besten mit einem Messmikrofon) einen Spektrum Analyzer mitlaufen lassen (DAW reicht sicher), wenn ein Gitarrist mit dem passenden Sound spielt. Wenn es dann oberhalb 7 KHz deutlich zappelt, dann haben wir den "Schuldigen" gefunden.

    Leider kann ich das nicht so ohne weiteres machen, das wäre für mich derzeit nur mit relativ hohem Aufwand möglich.

    Gruß, Jürgen

  • kleines DMX-Steuergerät - Beratung erbeten

    • LoboMixX
    • 6. Februar 2016 um 18:04

    Hallo allerseits!

    Kürzlich habe ich mir zwei kleine LED-Fluter besorgt, die "lightmaXX Multi Color Spot LED RGB + Amber" (Link: https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/ligh…-LIG0006315-000).
    Für meine Zwecke reichen die völlig aus, denn ich will nicht nicht mehr, als z.B. einen kleinen oder mittelgroßen Kirchenraum ein wenig (wirklich minimal) stimmungsvoll auszuleuchten, auch nur punktuell, also beispielsweise im Eingangsbereich eine Farbe, dazu vielleicht noch im Chorraum noch eine dezente Stimmung. Nach Bedarf kommen eventuell noch einige dieser Fluter dazu, um wenn nötig auch noch ein paar weitere Akzente zu setzen.
    Als zweiten Anwendungsfall kann ab und zu noch das Erzeugen einer passenden Lichtstimmung zu Vorträgen mit Arien aus Opern und Operette dazu kommen (z.B. eine Art "Nachtstimmung" beim "Lied an den Mond" der Rusalka aus der gleichnamigen Oper von Dvorak). Die betreffenden "Bühnen" sind meist sehr klein, meist nur eine Podesterie 3x6 m, wobei die Räumlichkeiten selber über keinerlei Bühnenlicht verfügen.

    Im ersten Fall könnte ich sogar ohne DMX-Steuerung auskommen, da die gewählte Stimmung entweder unverändert bleiben kann für die Dauer des Programms, oder die Fluter vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung ganz ausgeschaltet und erst danach wieder eingeschaltet werden. Dies würde z.B. für Programme gelten, wo ich zu eigenen Bilder-Projektionen Live-Musik spiele. Während der Projektionen würde weiteres Licht in der Regel nur stören.

    Aber da geht es schon los: Um die Scheinwerfer aus- und später wieder einzuschalten, müsste ich erst zu jedem Fluter gehen und diesen entsprechend bedienen. Das wäre vor allem nach dem Ende der Projektionen (wo es ja Applaus geben soll :) ) ungünstig. Da wäre ein zentrales DMX-Steuergerät an dem ich dezent einfach nur einen Regler oder eine Taste bediene (um mit einer vorher programmierten Zeit alle Fluter gleichzeitig zu dimmen) natürlich viel besser. Bei diesen Veranstaltungen mache ich den ganzen Job incl. Technik üblicherweise alleine. Einfach zu bedienen steht also ganz weit oben (wobei ich Einarbeitung grundsätzlich nicht scheue, es geht mehr um die live-Situation).

    Für den zweiten Fall von Bühnenstimmungen, die sich ja stets ändern, ist ein Steuergerät unabdingbar. Hier geht es aber immer ohne Hektik zu, es handelt sich ja nicht wirklich um eine Oper. Ich denke an die Möglichkeit, einige Lichtstimmungen vorab fest einzuspeichern ("Nachtstimmung" / "Morgen" / "Heller Tag" / einige Farbstimmungen etc.) die live dann angewählt und entweder abrupt gewechselt oder mehr oder weniger langsam überblendet werden können. Hier kann ich auch meist auf Hilfe zurück greifen.

    Wie gesagt, werden sicher noch einige Fluter dazu kommen, aber mehr als 6-8 werden es sicher nicht werden.

    Nun kenne ich mich leider mit DMX-Technik nicht wirklich aus und kann mit den oft nur sehr rudimentären Beschreibungen der Geräte in den Angeboten nicht allzu viel anfangen. Dutzende Bedienungsanleitungen herunter zu laden und alle zu studieren fehlt mir die Zeit und da ich meine Anwendungsfälle als verhältnismäßig simpel ansehe, will ich auch vermeiden, mir ein Gerät mit vielen technischen Finessen, aber aufwändiger Bedienung zu kaufen, das sich dann schließlich sowieso als "Overkill" erweist. Eine Software-Lösung möchte ich auch vermeiden, da ich oft schon zwei Notebooks für die Projektion und für Zuspielungen im Einsatz habe.

    Ich hoffe also auf Hinweise zu einfachen und preiswerten Lösungen und darf mich schon mal vorab dafür bedanken!

    Gruß, Jürgen

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • LoboMixX
    • 6. Februar 2016 um 15:48

    Mittlerweile dreht sich die Diskussion leider etwas im Kreis. Die angesprochenen Klangunterschiede würden sich sicher schlüssig aus den technischen Daten der konkret verwendeten Mikrofone erklären lassen.
    Ob es sich die beschriebenen Klangunterschiede aber mit jeder beliebigen Zusammenstellung aus einem Kondensator- und einem dynamischen Mikrofon genauso reproduzieren lassen, wage ich wie schon gesagt zu bezweifeln.
    Eine objektive Messreihe dazu wäre jedoch ein sehr aufwändiges Unterfangen.

    So bleibt es wohl bei einer interessanten Diskussion mit nachdenkenswerten Thesen, aber ohne abschließendes Ergebnis - was ich aber persönlich nicht so schlimm finde.

    Gruß, Jürgen

  • "Auflösung" von Mikrofonen

    • LoboMixX
    • 6. Februar 2016 um 02:56
    Zitat von "zegi"

    Ich widerspreche nicht - ich versuche es nur zu verstehen;

    Schalldruck ist ja letztlich ein Druckunterschied, der beim Mikrofon die Membrane eindrückt/herauszieht (etwas salopp formuliert). Je geringer der Schalldruck, desto weniger stark wirkt der Druck auf die Membran. Es müsste doch einen Punkt geben, wo der Druck nicht mehr genügt, die Masse der Membran zu bewegen? Und dieser Wert (sagen wir als Beispiel 0.001dB) könnte dann aufgrund mechanischer Eigenschaften des Mikrofons nicht mehr differenziert werden. Das hiesse bei dem Beispiel eben, dass das Mikrofon den Unterschied von 80 dB und 80.001 dB nicht erfassen könnte.

    Oder ist das Unfug und Mikrofone wären in der Lage, Pegelunterschiede bis zum Grenzwert von 0, differenzieren zu können?


    Die Frage ist so formuliert deutlich besser zu verstehen und nach einigem Nachdenken wage ich ein Antwort:
    Ich würde sagen, daß die Untergrenze der "Auflösung" eines Mikrofons in der Größenordnung seines Eigenrauschens liegt, also dem Wert des "Ersatzgeräusches".
    Bei diesem "Ersatzgeräusch" handelt es sich ja um das unvermeidliche Eigenrauschen, z.B. aufgrund des thermischen Rauschens in der Kapsel und in der Schaltung (bei Kondensatoren).
    Als Beispiel möchte ich einen Wert des Eigenrauschens von 20 dB nehmen, das entspricht 0,0002 Pascal. Geräusche, die darunter liegen, z.B. das "Blätterrascheln in der Ferne" mit nur noch 10 dB (0,000063 Pa) kann dieses Mikrofon nicht mehr hören und damit nicht mehr in eine Spannungsänderung am Ausgang ausgeben.

    Nun nimmt das Mikrofon dieses Eigenrauschen natürlich sozusagen mit, auch wenn es mit höheren Pegeln beschallt wird, es rauscht ja immer mit diesem Wert von 0,0002 Pa. Es ist hier besser, zusätzlich mit Pascal statt mit dB zu rechnen, da die Größenordnungen auf diese Weise anschaulicher werden.
    Bei einem Schallpegel von 40 dB (immer noch sehr leise) ist der Schalldruck 0,002 Pa, das Rauschen liegt damit bei 10% des Signals. Bei 80 dB ist der Schalldruck 0,2 Pa, das Rauschen liegt nur noch bei 0,1% des Signals. Bei 100 dB = 2 Pa sind es nur noch 0,01%.

    Ich würde sagen, daß der Schallpegel sich in dem beschriebenen Beispiel immer um etwa 0,0002 Pa ändern muss um nicht im Eigenrauschen des Mikrofons unter zu gehen und um eine Spannungsänderung am Ausgang hervorzurufen. Der dazu gehörende dB-Wert muss natürlich stets auf den anliegenden Schalldruckpegel umgerechnet werden, da der prozentuale Anteil von diesem Wert abhängt wie oben beschrieben.

    Wenn mein Gedankengang stimmt, bräuchte man nur im Datenblatt nach dem Ersatzschallpegel schauen um sozusagen die "Auflösung" des Mikrofons zu ermitteln.
    Da der Wert des Eigenrauschens konstant ist, aber der Schalldruck logarithmisch ansteigt, wird die "Auflösung" immer kleiner, je höher der auf das Mikrofon einwirkende Schalldruck ist.

    Gruß, Jürgen

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • LoboMixX
    • 6. Februar 2016 um 00:40

    Wenn ich über diese Frage nachdenke, fange ich an zu zweifeln, ob die hörbaren Unterschiede wirklich verallgemeinerbar sind. Haben die Unterschiede nicht mehr mit den verwendeten konkreten Mikrofonen zu tun als grundsätzlich mit der unterschiedlichen Technik Kondensator/Dynamisch?

    Würde z.B. ein MD441 sich genauso deutlich identifizieren lassen im Vergleich mit einem Kondensator-Mikro wie beispielsweise ein SM57? Das MD441 knickt nicht so früh im Frequenzgang ein wie das SM57, im Gegenteil, es legt nach oben hin sozusagen noch etwas drauf und überträgt ohne zu Schwächeln bis 20 KHz. Es wird nicht ohne Grund oft als das wahrscheinlich beste dynamische Mikrofon genannt, das jemals gebaut wurde.

    Dann stellt sich mir die Frage, ob der 12-"-Gitarrenlautsprecher wirklich so viel "langsamer" ist wie ein Mikrofon. Bei einem typischen Frequenzgang von 70-7.000 Hz ist er er "nur" um den Faktor 2,85 mal "langsamer" als ein Mikrofon mit einer oberen Übertragungsgrenze von 20.000 Hz. Dabei ist unüberhörbar, daß eine gute Gitarren-Box den knackigen Impulsen einer entsprechend perkussiv gespielten Gitarre gut folgen kann.

    Dennoch bleibt für mich nach wie vor die unvermeidbar größere Masse des Systems bei dynamischen Mikrofonen, zusammen mit der tiefen Abstimmung (bei dynamischen Druckgradientenempfängern, also Nieren) und den dadurch bedingten schwieriger zu dämpfenden Nachschwingungen bei impulshaften Signalen die nachvollziehbarste Begründung für unterschiedlichen Klang bei ansonsten - mehr oder weniger - den technischen Daten nach gleichartigen Mikrofonen.


    Hier habe ich noch eine Passage dazu, die ich in dem Buch "Mikrophone für Studio- und Heimstudio-Anwendungen"
    von Dr.-Ing. Gerhart Boré und Dipl.-Ing. Stephan Peus gefunden habe (S. 67/68 - Das Buch ist frei herunter zu laden bei Neumann, die erwähnte Grafik konnte ich hier leider nicht einfügen):

    Abb. 41 zeigt die Ausgangsspannung zweier Cardioid-Mikrophone, die in
    20 cm Abstand vor einer Funkenstrecke aufgestellt wurden. Eine Kondensatorentladung
    über die Funkenstrecke ruft einen extrem kurzen Druckimpuls
    hervor. Die dabei von den Mikrophonen abgegebene Spannung zeigt in
    ihrem Verlauf große Unterschiede.
    Selbst wenn man berücksichtigt, daß das menschliche Gehör Phasenverschiebungen
    einzelner Komponenten des Impulsspektrums nicht wahr
    nimmt, fällt auf, daß die vom Tauchspulmikrophon abgegebene Spannung
    gedämpft abklingende, in den Hörbereich fallende Schwingungen enthält,
    die zweifellos „färbend“ auf den Klang wirken und unmittelbar nachfolgende
    Schallsignale verdecken können.

  • "Auflösung" von Mikrofonen

    • LoboMixX
    • 5. Februar 2016 um 12:50

    Mikrofone und Lautsprecher lassen sich nur bedingt vergleichen. Beide sind zwar elektro-mechanische Wandler, aber mit einem fundamentalen Unterschied: Lautsprecher müssen elektrische Leistung umsetzen und oft beträchtliche Energie an die Luft abgeben. Mikrofone setzen die Schallenergie leistungslos in elektrische Spannungen um (wobei die leistungslose Ankopplung, also Spannungsankopplung, für den ganzen weiteren Signalweg bis zum Lautsprecher gilt).
    Da keine Leistung umgesetzt wird, können eigentlich alle Mikrofonmembranen prinzipiell dem eintreffenden Schall präzise folgen. Dabei sind die Details, wie Richtcharakteristiken erzeugt werden und lineare bzw. gewünschte Frequenzgänge realisiert werden können in der Praxis ziemlich komplex und erfordern eine hohe feinmechanische Präzision in der Fertigung.

    Die Membranen sind eher nicht der Grund für etwas höhere Massen bei dynamischen Mikrofonen, sondern die angehängten Spulen.

    Alle halbwegs guten Mikrofone können dem Schall im Rahmen ihres Dynamikumfangs linear und stufenlos folgen. Der Dynamikumfang berechnet sich aus maximalem Schalldruck (üblicherweise bei 0,5% Verzerrung) minus Eigenrauschen/Ersatzgeräuschpegel. Bei einem für ein Studio-Mikrofon durchaus typischen Wert von 135 dB max. Schalldruck und 15 dB Ersatzgeräuschpegel ergeben sich satte 120 dB Dynamikumfang. Das reicht im Allgemeinen für alles aus, was Musik oder sonstigen Lärm macht.

    Entscheidender für den "Klang" eines Mikrofons sind Parameter wie der 0°-Frequenzgang im Freifeld (die übliche Frequenzkurve), der Diffusfeld-Frequenzgang (wird oft nicht angegeben) und seine Relation zum Freifeld-Frequenzgang (Stichwort "Bündelungsmaß) sowie in direktem Zusammenhang damit der 360°-Frequenzgang bei verschiedenen Frequenzen (Polar-Diagramm) und seine Abweichungen relativ zum gewünschten Richtverhalten. So richten z.B. Großmembran-Nieren nach oben hin immer stärker, Kleinmembran-Mikros können diesbezüglich konstanter konstruiert werden.

    Dann gibt es noch das Impulsverhalten. Hier wird gemessen, wie das Mikrofon auf einen möglichst rechteckförmigen Schallimpuls reagiert wie ihn z.B. ein heftiger Stromfunken abgibt. Da ein Mikrofon per se einen Tiefpass darstellt, kann die Antwort nie ebenfalls rechteckförmig sein. Entscheidend ist, wie schnell die Anstiegszeit ist und ob es Nachschwinger oder Welligkeiten nach dem Impuls gibt. Letzteres sollte es möglichst nicht geben, die Anstiegszeit sollte möglichst kurz sein. Da Anstiegszeit und obere Grenzfrequenz zusammen hängen, sind Mikrofone, die bis 20 KHz oder sogar darüber hinaus noch über dem -3 dB-Limit der Definitionskurven liegen hinsichtlich ihrer Impulstreue üblicherweise besser als Mikrofone, die z.B. bei 16 KHz schon die -3 dB-Grenze unterschreiten und bei 20 KHz vielleicht schon sogar -10 dB. Im Detail hängt das aber von weiteren konstruktiven Details wie Laufzeit-/Dämpfungsgliedern ab. Leider werden Impulsdiagramme meines Wissens nach nicht veröffentlicht, wenn denn überhaupt routinemäßig das Impulsverhalten gemessen wird.

    "Abstufung" ist meiner Kenntnis nach kein relevantes Kriterium für Mikrofone.

    Gruß, Jürgen

  • "Auflösung" von Mikrofonen

    • LoboMixX
    • 4. Februar 2016 um 23:58

    Die Auflösung in Schritten findet erst im AD-Wandler statt, die Amplitude z.B. in 16-bit oder 24-bit, die Frequenzen in 44,1/48/usw. Sampleraten. Analog kennt gar keine Schritte, sondern ist Werte(=Amplitude)- und Zeit(=Frequenz)-kontinuierlich. Wie genau sich das messen lässt, hängt nur von der Empfindlichkeit und der Anzahl der Nachkommastellen (Digits) des Messgerätes ab (das damit leider wiederum "Schritte" suggeriert, wo keine sind).

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • LoboMixX
    • 2. Februar 2016 um 23:22

    Keine Erklärung, aber ein Hinweis, der vielleicht für eine weitere Recherche weiter hilft. Von AKG gab es mal dynamische Mikrofone mit einer Zwei-Kapsel-Technik. Ich erinnere mich an ein Modell, das D 3600, ich glaube aus der "Tri-Power-Serie". Allerdings hatte ich es selber nie in den Händen, nur früher mal darüber etwas gelesen. Viel gefunden dazu habe ich leider auch nicht, nur das - immerhin recht erstaunlich für einen Druckgradientenempfänger:

    "... einzigartige akustische Eigenschaften durch Verwendung von 2 Wandlersystemen (AKG Zweiwegtechnik) ... kein Naheffekt, dadurch absolut lineare, neutrale Klangübertragung selbst bei Anwendung im absoluten Nahbereich <= 1cm"

    Gruß, Jürgen

  • X32 Soundkarte

    • LoboMixX
    • 30. Januar 2016 um 11:33

    Selbstverständlich! Nicht nur das X-32 Pult, sondern auch alle seine Geschwister und Vettern (X-32-Rack, Compact, X18 usw.)

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