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Live Band abgreifen

  • cracker111
  • 15. Mai 2016 um 00:35
  • cracker111
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    • 15. Mai 2016 um 00:35
    • #1

    Hallo freunde,

    ich werde bald meine erste VA fahren mit einer Live Band.

    Jedoch stehe ich vor dem Problem das mein Mischer zu wenig kanäle hat.

    Vermutlich kommen bis jetzt

    - Schlagzeuger
    - Sänger
    - Bass
    - Egitarre.

    Gibt es eine möglichkeit alles komplett mit einem Großmembran abzufangen und zu mischen und dann auf die Lautsprecher auszugeben ? Ich denke nicht das dies so sinnvoll ist aber Kanaltechnisch hab ich nicht so viele möglichkeiten. den Sänger könnte ich seperat einspeisen falls das die Situation verbessert.

    Ich würde mich über ein paar Comments freuen. Danke euch

    Edit . die VA befindet sich unter freien himmel

    Einmal editiert, zuletzt von cracker111 (15. Mai 2016 um 00:42)

  • ThoSchu
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    • 15. Mai 2016 um 00:42
    • #2

    Bitte nimm mir meine Antwort nicht zu sehr zu Herzen.
    Deine Frage hat aber mit einem Forum wie diesem, wenig zu tun.
    Gewisse Grundkenntnisse werden hier erwartet.

    Wir bilden hier nicht aus, sorry.

    Schau doch mal in das http://www.party-pa.de/phpBB/

  • Teddytaste
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    • 15. Mai 2016 um 01:16
    • #3

    sowas ähnliches dachte ich auch, keinerlei Angaben über Pult, Erfahrungen und co...

    Einfach jemanden per WhatsApp antickern und fragen ob er hilft. Anrufen wollen die jungen Menschen ja sowieso nicht mehr so wirklich...;-)

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • wora
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    • 15. Mai 2016 um 01:23
    • #4

    da möchte ich mich anschliessen.
    dir fehlen ganz offensichtlich die grundlegendsten basics um zu erkennen, dass das so mit sicherheit nicht funktionieren wird.

    tue dir selbst einen gefallen und kaufe dir erstmal ein paar bücher zum thema. und am besten du buchst für den job einen erfahrenen techniker und schaust dem erstmal über die schulter. und das machst du am besten eine ganz zeit lang, nicht nur einmal.

    das ist ein ernst gemeinter rat, der dir unnötigen verdruss ersparen soll. es gibt nämlich nichts peinlicheres, als vom publikum für eine nicht funktionierende technische lösung verantwortlich gemacht zu werden.
    glaub mir, durch diese schule sind wir fast alle schon mal gegangen... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Pfälzer
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    • 15. Mai 2016 um 02:43
    • #5

    Da gibts nur einen Rat:
    Hol Dir jemanden dazu der Mischerfahrung hat, dem zeigst Du die Bühnenanweisung die Du Dir im Vorfeld besorgst und dann Deine Technik. Dann soll er entscheiden ob das machbar ist oder nicht.

    Hälst Du Dich nicht an den Tipp garantiere ich Dir das Du vor Scham im Boden versinkst. Da hilft Dir auch kein Party PA Forum.

    Gruß Wolf

  • oton
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    • 15. Mai 2016 um 13:19
    • #6
    Zitat von "cracker111"


    Gibt es eine möglichkeit alles komplett mit einem Großmembran abzufangen und zu mischen und dann auf die Lautsprecher auszugeben ? Ich denke nicht das dies so sinnvoll ist aber Kanaltechnisch hab ich nicht so viele möglichkeiten. den Sänger könnte ich seperat einspeisen falls das die Situation verbessert.
    Edit . die VA befindet sich unter freien himmel

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an, mit Beschallung etc. wird das nichts. Ich würde jetzt ganz pragmatisch vorgehen:

    - Die Band spielt rein akustisch, sprich alle mit ihren Amps, der Drummer unverstärkt, und man gleich vor Ort die Lautstärken der Backline so an das es passt.

    - Den Sänger legst du dir aufs Mischpult und verstärkst ihn über was auch immer da ist.


    Alles was darüber hinausgeht braucht Technik & Techniker die sich mit so etwas auskennen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • billbo
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    • 15. Mai 2016 um 14:46
    • #7

    Na klar geht das, und outdoor vermutlich am besten. Googel mal nach 'Bluegrass + Mikrofon'.
    Ist aber ganz sicher keine Anfängerdisziplin. Für den Beschaller nicht, für die verwendete Technik nicht, und für die Künstler erst recht nicht. Vom Aufbau über die Besetzung bis hin zum Musikstil muss ALLES auf diese besondere Aufführungssituation ausgerichtet sein. Also eher nichts für 'mein erstes Livebanderlebnis'. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • LoboMixX
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    • 16. Mai 2016 um 16:58
    • #8

    Allerdings hat die "Bluegrass"-Besetzung üblicherweise kein Schlagzeug und die Musiker in diesem Stil sind es gewöhnt, auch rein akustisch, also auch ohne PA auftreten zu können.

    Bei der vom TE beschriebenen Besetzung ist aber ein Schlagzeug dabei. Wenn man derart "sparsam" Mikrofonieren will bzw. muss, dann muss es sich bei der Band schon um eine recht hochkarätige Besetzung handeln, die in der Lage ist, auch unplugged (und ohne Monitore) mit guter Balance zu spielen. Hier wäre vor allem der Schlagzeuger gefordert, der seine Felle und Becken auch schon mal nur "streicheln" kann. Dann muss auch noch der Stil passen, ein sozusagen kammermusikalischer Jazz wäre vorstellbar (eine kleine Klassik-Besetzung auch, aber darum dürfte es sich hier bestimmt nicht handeln).

    Viele "wenns" und "abers" ...

    Gruß, Jürgen

  • Volker
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    • 17. Mai 2016 um 08:07
    • #9

    es gibt hier im Firmen Menschen, die so viele Mischpulte haben, dass sie sie am Wochenende gar nicht alle selber nutzen können und daher vermieten.
    Wenn Du nicht genug Kanäle an Deinem Mixer hast, hast Du vermutlich auch nicht genug Mikros.
    Ich schließe mich meinen Vorrednern an und würde vorschlagen, dass Du das Projekt outsourced. Fertig. Dürfte für alle Beteiligten (auch die Band) am stressfreiesten sein.

    Da Du seit 10 Jahren anscheinend Mitglied im Forum bist, habe ich Überlegungen, ob es sich um ein ernsthaftes Posting oder einen Mitgliederreaktionstest handelt, zunächst zurückgestellt.

    Viel Erfolg!

  • Jeremy
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    • 17. Mai 2016 um 09:03
    • #10

    Da deine Anfrage den Eindruck macht, als wärst du veranstaltungsmäßig noch mit keinerlei Wassern gewaschen, wird es wahrscheinlich schwierig sein, hier wirklich sinnvolle Tipps zu bekommen; unter sinnvoll verstehe ich in diesem Zusammenhang, dass es um Dinge geht, denen du sowohl mit deiner Hardware (das was du hast) als auch mit deiner Software (das was du kannst/weißt) nähertreten kannst. Aber wir waren alle ja mal jung und brauchten das Geld, aber viel mehr noch den Kick, an einem "Mischpult" zu stehen und die bewundernden und neidvollen Blicke aller Nicht-am-Mischpult-Steher zu spüren.

    In Ermangelung anderer Informationen stelle ich mir jetzt mal eine Situation vor, die am ehesten Ähnlichkeit mit einer Landjugend-Sonnwendfeier samt lauter Musik zu tun hat. Da wird die "Party-PA" aus dem Vereinsheim an die aus Bierkisten und Schalplatten gezimmerte "Bühne" gekarrt, es werden ein paar Mikrofone und Kabel zusammenkannibalisiert, und falls einer der Kollegen irgendsowas wie eine schräge MUFU-Box im Keller stehen hat und sie für Monitorzwecke freigibt, wird's ja fast schon professionell.

    Was ich nicht vor mir sehe, ist etwas, das auch nur im Ansatz den Namen "Budget" verdient hätte. Also gehen wir in der Zeit mal ein paar Jahrzehnte zurück, als das ganze Horn-/Linearray-/Bassreflex-/Mehrweggedöns noch unter dem guten alten Begriff "Gesangsanlage" firmiert hat. Das ist der Ansatz, den ich dir empfehlen würde. Nimm irgendein robustes Standardmikrofon (prototypisch ein SM58 oder einen der Klone dazu), drück es dem Sänger in die Hand und versuche, den Gesang (und zwar nur den!) halbwegs in ein vernünftiges Verhältnis zu dem zu bekommen, was die Band als Störschall von der Bühne schicken wird. Damit hast du für den Anfang genug zu tun und kannst sogar noch die Begrüßungsrede des Bürgermeisters oder Vereinsvorsitzenden übertragen (herzlichen Glückwunsch, du hast soeben die ersten Trippelschrittchen sowohl im Festival- als auch im Gala-Business gemacht).

    Was ich damit sagen will: Ich mag mich täuschen, aber es sieht nicht so aus, als läge eine auch nur ansatzweise fach- und sachgerechte Durchführung einer richtigen "Veranstaltung" innerhalb deiner Komfortzone. Somit gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder holst du dir jemanden dazu, der das kann (dann sind wir wieder beim Budget) oder du belässt es bei der reinen Party-Situation, wo es auf die Qualität der Technik erst in dritter oder vierter Linie ankommt. Dann solltest Du das aber auch nicht als Veranstaltung, sondern als geschlossene Party bezeichnen. Sobald da nämlich Leute Eintritt bezahlen, erwarten die in der Regel, erheblich mehr geboten zu bekommen als das, was dir offenbar zur Verfügung steht.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • guma
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    • 17. Mai 2016 um 09:08
    • #11
    Zitat von "Jeremy"

    ...Mikrofone und Kabel zusammenkannibalisiert...

    :D
    -> kommt in meinen Spezialwortschatz für besondere Gelegenheiten :lol: :lol:

  • Online
    zegi
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    • 19. Mai 2016 um 23:39
    • #12
    Zitat von "Jeremy"

    Da deine Anfrage den Eindruck macht, als wärst du veranstaltungsmäßig noch mit keinerlei Wassern gewaschen, wird es wahrscheinlich schwierig sein, hier wirklich sinnvolle Tipps zu bekommen; unter sinnvoll verstehe ich in diesem Zusammenhang, dass es um Dinge geht, denen du sowohl mit deiner Hardware (das was du hast) als auch mit deiner Software (das was du kannst/weißt) nähertreten kannst. Aber wir waren alle ja mal jung und brauchten das Geld, aber viel mehr noch den Kick, an einem "Mischpult" zu stehen und die bewundernden und neidvollen Blicke aller Nicht-am-Mischpult-Steher zu spüren.

    In Ermangelung anderer Informationen stelle ich mir jetzt mal eine Situation vor, die am ehesten Ähnlichkeit mit einer Landjugend-Sonnwendfeier samt lauter Musik zu tun hat. Da wird die "Party-PA" aus dem Vereinsheim an die aus Bierkisten und Schalplatten gezimmerte "Bühne" gekarrt, es werden ein paar Mikrofone und Kabel zusammenkannibalisiert, und falls einer der Kollegen irgendsowas wie eine schräge MUFU-Box im Keller stehen hat und sie für Monitorzwecke freigibt, wird's ja fast schon professionell.

    Was ich nicht vor mir sehe, ist etwas, das auch nur im Ansatz den Namen "Budget" verdient hätte. Also gehen wir in der Zeit mal ein paar Jahrzehnte zurück, als das ganze Horn-/Linearray-/Bassreflex-/Mehrweggedöns noch unter dem guten alten Begriff "Gesangsanlage" firmiert hat. Das ist der Ansatz, den ich dir empfehlen würde. Nimm irgendein robustes Standardmikrofon (prototypisch ein SM58 oder einen der Klone dazu), drück es dem Sänger in die Hand und versuche, den Gesang (und zwar nur den!) halbwegs in ein vernünftiges Verhältnis zu dem zu bekommen, was die Band als Störschall von der Bühne schicken wird. Damit hast du für den Anfang genug zu tun und kannst sogar noch die Begrüßungsrede des Bürgermeisters oder Vereinsvorsitzenden übertragen (herzlichen Glückwunsch, du hast soeben die ersten Trippelschrittchen sowohl im Festival- als auch im Gala-Business gemacht).

    Was ich damit sagen will: Ich mag mich täuschen, aber es sieht nicht so aus, als läge eine auch nur ansatzweise fach- und sachgerechte Durchführung einer richtigen "Veranstaltung" innerhalb deiner Komfortzone. Somit gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder holst du dir jemanden dazu, der das kann (dann sind wir wieder beim Budget) oder du belässt es bei der reinen Party-Situation, wo es auf die Qualität der Technik erst in dritter oder vierter Linie ankommt. Dann solltest Du das aber auch nicht als Veranstaltung, sondern als geschlossene Party bezeichnen. Sobald da nämlich Leute Eintritt bezahlen, erwarten die in der Regel, erheblich mehr geboten zu bekommen als das, was dir offenbar zur Verfügung steht.

    Geiler Beitrag! Schöne Wortwahl! Beim Lesen fühlte ich mich auch gerade 25 Jahre zurückversetzt - damals, als man noch ehrfürchtig alles mit mehr als 4 Fadern als "boah, krass...." bestaunt hatte :D

    Der Ton macht die Musik.

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