ok, bekommen wir es vielleicht hin über die Methode und nicht über das Drumherum zu diskutieren? Ich bin recht erfolgreich, nicht erst seit gestern und auch einigermassen gut bezahlt auf größeren Baustellen unterwegs. Eine Diskussion darüber "wie das in der Praxis üblicherweise gemacht wird" war nicht Sinn und Zweck dieses Threads.
Beiträge von pfeiffe
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Eigentlich wollte ich diese Nebenschauplätze nicht aufmachen. Ich glaube auch nicht, dass sie für eine Diskussion über die Methode eine entscheidende Rolle spielen. Wenn die Methode funktioniert, wird sie mir unter allen möglichen Bedingungen ein schnelleres Arbeiten ermöglichen.
Nimm zum Beispiel die Situation Du betreust eine Festivalbühne und hast an einem Abend mehrere Acts ohne eigene Mischer mit jeweils 20-40 Kanälen und ohne nennenswerte Soundcheckzeit zu betreuen.
Voraussetzung ist allerdings ein separater Monitorplatz, sonst funktioniert die beschriebene Methode nicht -
Liebe Gemeinde,
mir geistert seit einiger Zeit eine Idee im Kopf herum, die ich gern mit Euch teilen würde.
Ich stehe für einige der Produktionen für die ich gebucht werde wiederkehrend vor der Herausforderung, eine hohe Anzahl an Kanälen mit quasi nicht vorhandenem Soundcheck auf ständig wechselnden Pulten mit einer sehr geringen Fehlertoleranz zu verarzten.
Eine entsprechende Vorbereitung ist hier zwingend notwendig. Ich investiere somit vor jedem Gig entsprechend viel Zeit in die Erstellung von möglichst ausführlichen Pultfiles. Während der ersten Töne ist dann eine strenge Priorisierung der Arbeitsabläufe angesagt, als erstes müssen Gains / Lautstärken in sinnvolle Bereiche gebracht werden, so dass alles was auf der Bühne passiert hörbar ist (natürlich mit absolut strengem Fokus auf die wichtigsten Knäle), danach kommt EQ'ing, Dynamikbearbeitung und Anpassung der Effekte.
Um dabei WIRKLICH schnell zu sein, habe ich mir im Laufe der Jahre die entsprechenden Werte verinnerlicht. Ich kenne für die Vorbereitung am Offline-Editor die entsprechenden Zahlenwerte. Ich weiß in etwa im Voraus, wieviel db Gain jedes einzelne Mikrofon an den entsprechenden Quellen haben muss, damit ich, wenn ich alle Fader auf Unity stehen habe einen einigermassen ausgewogenen Sound (oder zumindest eine sehr brauchbare Startposition) bekomme. Das Auswendiglernen der Zahlenwerte und die entsprechende Erfahrung, die Umstände vorher richtig einzuschätzen hat mich bisher immerhin schon dahin gebracht, dass ich in der Regel sehr schnell eine passable Basis für den Abend habe.
Trotzdem ist da glaub ich noch Potenzial nach oben drin und ich würde gern noch schneller und besser werden
Ein Problem der Methode besteht in de Unwägbarkeiten in Bezug auf Lautstärke der Quelle und der Art des Mikrofon (trotz Rideranforderung ist halt nicht immer an jeder Quelle das was ich in den Editor gehackt habe). Was am Pult ankommt ist zwar in bestimmten Bereichen einschätzbar, aber hier gibt es eben eine nicht zu vernachlässigende Unschärfe, die sich mit zunehmender Kanalanzahl unangenehm aufsummiert. Was jedoch gleichbleibend relativ gut vorherzusagen ist, ist das Verhältnis der Quellen zueinander und den Abstand, den die Lautheit der Quellen zur 0dbfs Grenze im Pult haben sollte, damit der Mix ausgewogen ist. Mein Gedankenansatz ist nun, dieses Verhältnis in der Vorbereitung über die Kompressor Threshholds der Kanäle einzustellen.Das würde dann etwa so aussehen: Fader auf Unity, Gain auf den zu erwartenden Wert (hier gibts die Unschärfe), Kompressor in jedem Kanal aktivieren, Ratio auf 3:1 o.ä. Dann in der Vorbereitung im Editor mit den Threshholds die Lautstärke Verhältnisse (die sich mit entsprechender Erfahrung mE recht gut abschätzen lassen müssten) der Quellen zueinander einstellen. Jetzt hätte ich mE im Vergleich zu meinem jetzigen Verfahren mindestens drei Vorteile: zum einen brauch ich meine Gainstruktur nicht mehr ganz so konservativ von unten aufbauen, weil ich ja jetzt nicht mehr von "zu leise und safety-first-weit-weg vor Clipping" an den benötigten Wert herantaste, sondern von oben (also Quasi Comp-Threshold = "Wert unter 0dbfs den ich erreichen will"). Zum anderen bekomme ich über die Gainreduction Anzeige direkt ein optisches Feedback über die Differenz zwischen wahrscheinlich benötigter und tatsächlich vorhandener Lautheit der Quelle. Ich sehe direkt, ob da grad mal 10db Gainreduction passiert weil die Quelle dann doch unerwartet laut ist (weil der Vollpfosten von Gitarrist seinen Amp mal wieder bis zum Anschlag aufgerissen hat
), oder ob da garnichts leuchtet und ich dann den Gain sehr flott so weit hochziehen kann, bis die ersten Lämpchen angehen. Der dritte Vorteil ist, dass hier ja gewissermassen schon ein automatisches Leveling passiert. Wenn ich mit meinen eingestellten Verhätnissen einigermassen richtig lag, wird durch die aktivierten Kompressoren mein bester Freund an der Elektroklampfe direkt ein wenig im Zaum gehalten, bis ich den Gainwert entsprechend korrigiert habe
.Ich erhoffe mir mit dieser Methode schneller und konsequenter auch in unerwarteten Situationen zum Ziel zu kommen. Gibt es Leute von Euch, die so oder so ähnlich arbeiten und ihre Erfahrungen mit dieser Methode teilen können? Habe ich vielleicht irgendwo einen Denkfehler gemacht und das ganze ist Bullshit? Im Moment bin ich (zum Glück) noch ziemlich mit Studioarbeit vollgepackt, so dass ich grad keine Zeit finde das mal mit einem Mitschnitt auszuprobieren. Aber vielleicht kann sich hier ja bevor ich dazu komme schonmal eine gewinnbringende Diskussion über das Für und Wider einer solchen Methode entspinnen.
Beste Grüße und vielen Dank,
pfeiffe
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... und wie haben die jetzt nochmal bezahlt?

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Ich kenne leider kein kompaktes analoges Studiomischpult mit gehobener Qaulität, das es auch neu zu kaufen gibt. Hast du etwas gefunden, was im Studiobetrieb fehlen könnte? Ich sehe nirgendwo einen Pan Regler für die Stereosumme. Aber vielleicht ist das auch wieder selbstverständlich?Die Toft ATB Serie ist in dem Bereich einer der Klassiker.
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naja... klingt langweilig
find ich auch. War eher ein kleiner Seitenhieb auf die Akustik der Elphi, die für solche Konzerte nur mässig gut geeignet ist

Nun aber zurück zum Thema
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Laut dem Bericht stand hier offensichtlich höchste Audioqualität im Vordergrund. Auch wenn viele Ü-Wägen mit wirklich erstklassiger Technik ausgestattet sind, ist ein gutes Tonstudio dann vielleicht equipmenttechnisch von der Abhörsituation etc... evtl. schon nochmal ne andere Nummer? Zitat aus dem Bericht: "In Köln produzierte Remote Recording Network die Live-Aufnahme in einer hochwertigen akustischen Studio-Umgebung"
egal wie die Übertragung abgelaufen ist und wo gemischt wurde - der Sound für die Zuhörer war auf jeden Fall besser als wenn man dort gewesen wäre

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Wenn die Aussage ist:
"Geht doch!"
würde ich sagen:
"Ja eben."
Also gehen tut es definitiv! Aber es ist eben mit Arbeit verbunden, das wissen wir ja alle! Je schlechter jedoch die Rahmenbedingungen, desto mehr Arbeit braucht es um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und diese Arbeit kostet eben Geld.Ich habe für die vier Songs aus der Videoproduktion im Vergleich zu den unter besseren Bedingungen aufgenommen Songs auf dem Album etwa das vier-sechsfache an Zeit benötigt um das albumtauglich und für die Gesamtproduktion einigermassen passabel stimmig hinzumischen. Vergleicht man beim Cobody Album die Songs aus der besagten Videoproduktion mit den besser aufgenommenen Songs auf dem selben Album, wird einem beim aufmerksamen Hören trotzdem noch ein deutlicher Unterschied auffallen.
Ohne das Wissen um die Produktionsbedingungen ist es dann natürlich erstmal sehr naheliegend, die Verantwortung dem Mischer zuzuschustern. Ich hatte bei dieser Produktion das Glück, dass mit meine Zeit ordentlich bezahlt worden ist und daher am Ende eine Arbeit abliefern konnte, mit der trotz der nicht idealen Bedingungen am Ende alle zufrieden waren. Wie wir alle wissen ist das aber oft anders, es ist kein Geld, keine Zeit, kein Personal, schlechte Technik, unprofessionelles Personal, etc.. vorhanden. Und dann kommt es eben zu solchen Ergebnissen wie im zweiten Video.
Ich möchte aber gerne noch einen weitere Punkt ansprechen. Meiner Erfahrung nach ist es nicht zu unterschätzen, wie wichtig es ist, dass das was man sieht und das was man hört zusammenpasst. Mischtechniken, die auf einem Album funktioneren, funktionieren für eine Videoproduktion nur sehr begrenzt. Extreme Effekte, Hallräume, oder dieser typische "Larger Than Life" Sound kommt auf einem Video wo man die Live Performance sieht sehr oft irgendwie komisch rüber. Den Ton für eine solche Videoproduktion zu mischen ist daher schon oft eine besondere Herausforderung. Die Erwartung der Zuschauer ist eben immer ein einigermassen "passender" Sound zu dem was sie sehen. Das begrenzt dann die Werkzeuge die man beim mischen hat schon sehr erheblich, weil die üblichen Studiotricks eben nur sehr begrenzt anwendbar sind
. Zum Anderen erwartet der Zuschauer aber irgendwie schon einen polierten Studiosound, der mit einer Albumproduktion mithalten kann ("man hatte ja schließlich in der post alle Möglichkeiten der Welt"). Jeder der schonmal eine solche Aufnahme mit allen in einem Raum unter mittelmässigen Produktionsbedingungen gemischt hat weiß jedoch, dass es auf Grund der Übersprechungen der Mikrofone je nach Besetzung schon ziemlich kniffelig werden kann, in die Nähe eine professionellen Studioaufnahme zu kommen, bei der die Aufnahmebedingungen und damit auch das Quellmaterial nahezu perfekt sind. -
Auch wenn das vielleicht ein wenig offtopic wird: Ich hab auch noch ein Beispiel:
Ein Künstler mit dem ich schon einiges zusammen gemacht habe ruft mich an und fragt mich ob ich ihm für ein kleines Promovideo (2-3 live gespielten Songs bei ihm zu Hause) zum Hochladen auf Youtube für eine kommende Albumproduktion "ein Raummikro" leihen könnte. Ich sage ihm, dass die Qualität sicher nicht seinen Ansprüchen genügen wird und schlage ihm vor, für einen kleinen Obolus einen Mehrspurmittschnitt zu machen. Ich schlage dort mit minimalster Mikrofonie auf und mache einen Mix für die Produktion. Die Umstände sind entsprechend mässig: Wenig Mikrofone (minimalstes Budget), in einem extrem kleinen Raum (insbesondere eine Herausforderung für den Videokollegen, der mE einen wirklich überzeugenden Job gemacht hat). Dafür eine tolle Band mit guten Arrangements. Das Ergebnis ist am Ende in Bezug auf die Umstände eigentlich ganz OK.
https://www.youtube.com/watch?v=WKJYb5zmmKw
Ende der Geschichte: Dem Künstler gefällt die Produktion so gut, dass ich den Mischjob für das komplette kommende Album bekomme.
Ist also am Ende unerwartet super ausgegangen, auch wenn ich ziemlich gekotzt habe, weil die für die Songs die für die Promovideos aufgenommen wurde entschieden wurde, die schon vorhandenen Spuren zu nehmen und ich da für die Albumversion nochmal VIEL basteln musste um das für ein Album brauchbar zu machen... -
also mich persönlich nervt es bei diesen Videos ja immer wenn da irgendwer reinquatscht und einem womöglich auch noch irgendeine persönliche Meinung aufgedrückt wird. Ich mag es da am liebsten ganz nüchtern:
eine gut gemachte und im Nachhinein nicht weiter bearbeitete Audioaufnahme plus ein Bild auf dem man das Setup möglichst im Detail sehen. Für die bessere Übersicht dann vielleicht noch Name des Mikrofons, Setups, etc... eingeblendet, insbesondere wenn für den direkten Soundvergleich hin und hergesprungen wird.
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Ein Helpinstill System kann ich beisteuern. Bin auch in der Nähe und hätte auf jeden Fall Interesse.
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ich stelle für nich fest das ich diese diversen Multitracks schon nutze, aber eher zuhause, vorbereiten von Showfiles einer bekannten Band auf neuem Pult z.b.
Genauso nutze ich es auch. Ist sowohl am FOH aber insbesondere auch an der Monitorposition eine tolle Sache.
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Da habe ich auch eins. Seit ich das mal durch Zufall ausprobiert habe für mich die unangefochtene erste Wahl bei allen meinen Produktionen an der Percussion: mein geliebtes altes Beyer M320 Brikett. Wer kann, auf jeden Fall ausprobieren, ich hab an der Percussionposition schon einiges probiert und gehört, für meine Ohren ist dieses Mikrofon an der Position durch nichts zu ersetzen.
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Wenn die Led sich beim dimmen von 2800 auf 1900 Kelvin verändert, verändert sich auch die Wahrnehmung der Bilder.
Dass die Leuchtmittel bei Ausstellungsbetrieb nicht gedimmt sein sollen, habe ich in 3 von 5 meiner Beiträge in diesem Thread ausgeführt...

Danke jedoch für den Hinweis darauf nochmal andere Hersteller im direkten Vergleich zu testen. Das ist bei der Installation am Ende tatsächlich sehr leicht möglich. Gegebenenfalls könnte es auch eine Möglichkeit sein die Leuchtmittel je nach Anwendungsfall auszuwechseln.
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In diesem Fall würde ich eher zu 2700 bis maximal 3000 Kelvin raten.
das LEDON Leuchtmittel ändert die Farbtemperatur von 2800 Kelvin bei 100% auf 1900 Kelvin bei 10%. Das sollte für die gemütliche Beleuchtung auf jeden Fall passen. Ob es bei 100% für die Bilder funktioniert wird man sehen.
Ich freue mich grundsätzlich über jeden Beitrag, würde Euch aber bitten, die Fragestellung zu beachten. Es soll keine Museums Bildbeleuchtung sein, die höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Wenn die Bilder hell und zu sehen sind, reicht das erstmal aus.
Viele Grüße,Pfeiffe
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"schönes Licht" sind im Heimgebrauch 3.200Kelvin - Im OP-Saal 6.000Kelvin - am Arbeitsplatz 4.000 bis 5.000 Kelvin - auf Theaterbühnen zwischen 2.300 und 5.400 Kelvin- was willst Du denn eigentlich mit "schönem Licht" anleuchten ?
Danke für die Zahlen. Das ist mir durchaus bewusst. Es geht im Wesentlichen um Kunstausstellungen mit Bildern. Da das Ganze auf non-profit Basis läuft ist der Qualitätsanspruch ist nicht besonders hoch. So lange die Bilder enigermassen zu sehen sind ist alles OK. Die Herausforderung ist eher die Multifunktionsanforderung... Es hängen dort auch sehr oft keine Bilder, dann soll die Wandfläche stark gedimmt mit warmem Licht angestrahlt werden um gemütliches indirektes Raumlicht zu realisieren. Meine Erfahrung nach machen günstige LED Leuchtmittel sehr oft ein ziemlich kaltes und für mein Empfinden sehr unangenehmes Licht. Ganz besonders unschön wird es, wenn diese Leuchtmittel dann heruntergedimmt werden. Ich kann das leider nicht genauer beschreiben, ich bin halt eigentlich eher im Tonbereich zu Hause
Ich probiere das jetzt mal mit dem LEDON Leuchtmitteln aus, dieser Vorschlag von floger scheint mir eine ganz passende Lösung zu sein.jedoch wirst Du da mit 'nem Unterputzdimmer und 'nem LED-Leuchtmittel in 'ner GU10-Fassung am Schienenträger nicht weit kommen....
Ich wüsste jetzt nicht, warum mein Plan nicht funktionieren sollte. Du darfst mich aber gerne aufklären.
Grüße,
pfeiffe
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Laut dem überaus fachkundigen, freundlichen und auskunftsfreudigen Support des Electron Vertriebs, scheint genau das eins der Hauptthemen bei dimmbaren LEDs zu sein. Die Elektron Dimmer haben dafür eine Einstellung, mit der sich die Dimmkurve exakt auf das Leuchtmittel anpassen lassen, so dass sich beim Dimmen zum Beispiel auch der komplette Faderweg eines DMX-Pults nutzen lässt.
Zugegebenermassen ist dieser Dimmer nichts fürs Wohnzimmer, aber für meine Zwecke ist das schon schick und ich bin mal gespannt wie gut das funktioniert...

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Vielen Dank für die Antworten.
Dennoch stellt sich so ein bisschen die Frage nach was für einer Beleuchtung du suchst. Die Beleuchtung in einem Ausstellungsraum ist ja eher so (also so kenn ich das), dass es pro Exponat eine oder mehrere von diesen speziellen "Ausstellungs"-Lampen gibt - diese sind aber eher weniger für eine gleichmäßige Saalbeleuchtung geeignet...
Der Plan ist es, über die Stromschienen 60° Spots an die Decke zu hängen, die die entsprechenden Wandflächen ausleuchten. Wenn dort eine Ausstellung ist und Bilder hängen, beleuchten die Spots in voller Helligkeit die Bilder. Ansonsten hängen dort Vorankündigungen für kommende Veranstaltungen u.ä., so dass im normalen Betrieb die Spots recht weit heruntergedimmt ein gemütliches indirektes Licht machen, und gleichzeitig ein wenig die Plakte beleuchten sollen.
Ich habe mir jetzt mal die LEDON LED Birnen mit Sunset Technologie bestellt. Das scheint mir eine gute Lösung zu sein, weil die LED's ja insbesondere beim herunterdimmen immer sehr hässliches Licht machen, was mit diesen Leuchtmitteln hoffentlich anders ist.... Insgesamt 17 Leuchten sollen an einem Electron DMR.731 Phasenabschnittsdimmer betrieben werden, den ich ebenfalls bestellt habe.
Ich werde das mal ausgiebig testen und Euch dann hier Bericht erstatten

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Hallo liebe Lichtfraktion!
Ich bin gerade in der Planung der Beleuchtung für die Ausstellungsfläche eines kleines Veranstaltungsraums. Das Ganze soll mit einem 230V Schienensystem realisiert werden, an dem am Ende Lampen mit klassischer GU10 / E27 Fassung hängen.
Bei normalem Betrieb ohne Ausstellungsobjekte sollen die Lampen in gedimmtem Zustand für eine gemütliche Raumbeleuchtung sorgen. Ganz wichtig ist, dass die Leuchtmittel stromparend sein müssen. Konventionelle Lauchtmittel kommen (abgesehen davon dass sie eh nicht mehr erlaubt sind) daher nicht in Frage.
Frage 1: ich bin auf der Suche nach sehr guten Leuchtmitteln mit Fassung GU10 oder E27, die nach Euren Erfahrungen ein schönes Licht machen und dimmbar sind. Vermutlich wird das Ganze auf LED Leuchtmittel hinauslaufen. Ich bin bzgl. der Lichtqualität von LED Leuchtmitteln jedoch sehr empfindlich und suche ein Leuchtmittel mit wirklich ordentlichem Licht. Der Preis für das Leuchtmittel spielt erstmal eine untergeordnete Rolle. Habt ihr da Empfehlungen?
Frage 2: Das System soll über einen Dimmer mit DMX gedimmt werden. Kann ich da einen branchenüblichen Dimmer benutzen oder brauche ich da etwas spezielles auf Grund der LED Technologie?
Vielen Dank für Eure Hilfe! -