Zitat von "der onk"
Abgesehen davon, daß ein Sänger manuell nicht dazu in der Lage wäre, abhängig vom Text schnell und präzise genug den Mikrofonabstand zu regulieren, kann man eben mit dem Kompressor die Sprachverständlichkeit deutlich erhöhen, indem man das Attack lang genug dimensioniert, um erst bei längeren Lauten regelnd einzugreifen.
1.) Bei dem Gig ging es nicht unbedingt um Sprachverständlichkeit (obwohl die dank Midas und PS10 jederzeit gegeben war). Da es Jazz war, bestanden ganze Textpassagen nur aus A-O-U-Mitsingen.
2.) Die Sängerin hat viel mit dem Abstand gearbeitet, allerdings auch mit dem Winkel zum Mikro und vor allem (mann sollte es nicht glauben) mit der Stimme. Die Frau brauchte weder Kompressor noch einen Effekt. Das hat sie alles perfekt für ihre Lieder selbst gemacht.
3.) Merkt man, dass ich immer noch begeistert bin? ![]()