Nur als kleiner Hinweis für diejenigen, denen die interessanten Threads entgehen: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=48889
![]()
Nur als kleiner Hinweis für diejenigen, denen die interessanten Threads entgehen: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=48889
![]()
Hallo!
Nachdem jetzt rund 25 Stunden Seminar mit Guma vorüber sind, will ich meine ersten Eindrücke hier schildern.
Zuerst ein ganz dickes Lob und nochmal vielen herzlichen Dank an Guma, der das Seminar geleitet und die Themen praxisnah und sehr verständlich vermittelt hat.
Diese waren im Kurzen: Mikrofonie, Aufstellung von PA inkl. Delay, Mischpult und FOH, Soundcheck und Kommunikation mit Band.
Den ersten Abend am Freitag verbrachten wir 5 Stunden lang mit der Theorie der Mikrofonie (Typen, Nahbesprechungseffekt, Charakteristiken, Präsenzanhebung, uvm). Zur späten Stunde wurde dann noch auf konkrete Einsatzwecke von bestimmten Mikrofonen eingegangen.
Am nächsten Morgen ging es mit der Theorie einer PA weiter. Hier wurde der Schwerpunkt besonders auf das richtige Stacking und Delaying der PA gelegt. Das Einrichten einer Delayline war dann die Kür. Gleich anschließend wurde eine Mini-PA im Seminarraum aufgebaut und Kracky hat gekonnt mit einem graphischen (bzw wie wir jetzt besser wissen) Terz-Band-EQ den Gain-before-Feedback vergrößert. Außerdem konnten wir uns gut von dem Phänomen des "resonating room" überzeugen und haben es erfolgreich bekämpft.
Weiter ging es an diesem Tag mit den Grundlagen des Mischpultes inkl. Peripherie. Nachdem dann runde 12 Stunden Seminar hinter uns lagen gingen einige noch ein verdientes Bier trinken.
Am Sonntag schließlich trafen wir uns in einem kleinen Club. Hier konnten wir das vorher Gehörte selbst ausprobieren und uns von der Wirksamkeit der Maßnahmen überzeugen. Nachdem wir erfolgreich die PA mittels Laustärke, Delay und dem Finden von Feedbackfrequenzen entzerrt und eingestellt haben, traf auch schon die Band ein. Nach einer kurzen Tour in die Psychologie ("wie gehe ich mit der Band um"), wurde der Soundcheck von einigen von uns erfolgreich durchgeführt inkl. Verbesserungsvorschlägen und dem Diskutieren über das Vorgehen. Hier kam die Praxis voll auf ihren Nenner. Schließlich wurden noch kurz ein paar Effekte von Guma eingerichtet und der Sound bekam seinen letzten Schliff, sodass wir alle sehr zufrieden mit dem Sound waren.
Meine persönlichen Eindrücke in kurzen Worten: Es war mir vieles bekannt, einiges war komplett neu für mich (zB. der resonating room) und bei Vielem bekam ich neue Denkanstöße. Viele einzelne Wissensgebiete wurden bei mir durch das Seminar zu einem Großen und Ganzen verbunden, mit dem ich jetzt sehr viel besser bestimmte Phänomene und Probleme erklären und beheben kann.
Das Seminar war in meinen Augen eine ideale Mischung zwischen Theorie und Praxis und war sehr interessant und abwechslungsreich. Wenn man auch ab und zu etwas den Kopf frei bekommen musste und doch sehr glücklich über die kurzen Pausen war.
Ich hoffe, es werden hier noch weitere Berichte und Eindrücke der anderen Teilnehmern auftauchen.
Für mich war es ein sehr lehrreiches und gelungenes Wochenende, das ich jederzeit wiederholen würde.
Und nun hole ich meine Pizza aus dem Ofen und esse nach knapp 12 Stunden wieder etwas (auch in dem Umstand sieht man deutlich, wie nah das Seminar an der Realität war) ![]()
Nachtrag: Was hattet ihr eigentlich alle gegen das Wetter? Es hatte doch gar keine Schnaken wie beim LA-Test2. ![]()
Zitat von "marcoboy"
Gutes Kabel hatt sehr wenig Talcum!
Es stimmt, dass manche Hersteller mit mehr oder auch weniger Talkum auskommen. Dass dies aber ein Qualitätskriterium ist, kann ich nicht bestätigen. Erst letztens hatte ich Lappkabel in der Hand, das 9,80 € netto der Meter gekostet hat (schleppkettentauglich :shock: :oops: :roll: ). Ich bin halber erstickt und meine schwarze Jeans war hinterher weiß.
Weil wir schon bei Neutrik-Steckern sind: Die neuen XLRs (NC3MXX und FXX) sind genial. Nochmal 30% besser als die alten MX und FX. Hatte man bei den alten noch ein leicht kratzendes Gefühl beim Stecken, so flutscht es bei den neuen geradezu. Außerdem sind sie viel hübscher. ![]()
Zitat von "marcoboy"Zu dem Core und Kabel, warscheinlich wird das PVC mit Kreide gestreckt.
Schneide das Kabel mal durch und biege bzw zieh mal an dem Mantel und wird er weiß![]()
Das ist jetzt nicht dein Ernst... oder war das ein Witz? Die "Kreide" ist Talkumpulver und wird beim Herstellprozess von jedem Kabel verwendet. Das hat nichts mit dem PVC zu tun... und schon garnicht mit Billig-Kabel. Hast du schonmal Lapp-, Cordial-, Sommer,- Ölflexkabel verbaut. Überall ist Talkum drin.
Zu DAP-Kabeln kann ich nichts sagen. Ich hatte allerdings mal DAP-XLR-Stecker verbaut. Mein Fazit: Billiger geht es gar nicht. Schon beim Anfassen hatte ich ein schlechtes Gefühl. Beim ersten Zudrehen brach hinten der Knickschutz ab. Der zweite Stecker fiel einmal aus 1,50m auf den Boden und hatte einen Riss. Der absolute Schrott.
Zitat von "guma"
Ansonsten: Wenn ich Auto fahre, drücke ich ja auch nicht gleichzeitig auf Gas und Bremse.![]()
Danke Guma. Dann waren meine Gedanken ja doch nicht so falsch. ![]()
Und danke an alle Anderen. Man sieht mal wieder, dass es viele Wege zum Erfolg gibt und im Wesentlichen das Ziel zählt: Einen guten Sound.
PS guma: Ich freue mich schon auf das PA-Forum-Seminar demnächst. ![]()
Nachdem jetzt doch einige gesagt haben, dass sie einen 0dB-Fader-Mix machen, stelle ich nochmal die Aussage in den Raum:
Am Gain wird der Eingangspegel auf den Arbeitspegel des Pultes gebracht, damit z.B. die EQs gut greifen und um einen guten SNR zu bekommen.
Am Fader wird die Lautstärke des Kanals eingestellt.
Nun schreibt bitte, was ihr von den Aussagen haltet. Sind die Blödsinn? Realitätsfern? Ist es egal? Bloße Theorie?
Bisher habe ich mich beim mischen an genau die Sätze (mehr oder weniger) gehalten und bin immer sehr gut damit zurecht gekommen. Da rauschen auch die Behringer-Pulte plötzlich nicht mehr (naja... es gibt Ausnahmen.
). Und dass die Fader dann wild aussehen macht mir auch nichts.... ich hab auch keine Sinus-EQ-Einstellung..... ![]()
Das stimmt natürlich. Auf die Post-Fader-Aux bei Monitoring bin ich gar nicht gekommen. Bei Feedback einfach Kanal runter und gut ist. Muss man noch nicht mal wissen, auf welchem Monitorkanal das Feedback ist. Da wo die rote Peak-LED aufleuchtet einfach Fader runter. Sehr praktisch.
Und wieder etwas gelernt. Ich liebe dieses Forum. ![]()
Zitat von "stepu"Ist das vielleicht nichn Monitorpult?!
Da hab ich auch alle FADER auf 0dB,
füttern tut man dann die Ausgänge per Kanal-Aux-Poti...
Hmm.. Ich wage zu behaupten, dass ich eine Bühne von vorne erkennen kann. Kann aber auch Einbildung sein.
Wäre allerdings auch eine sinnvolle Erklärung. Aber wofür nimmt man dann das 0dB-Master-Signal? Als Abhöre für den Mon-Mischer? Das macht doch keinen Sinn, oder? Ich würde die Fader dann komplett unten lassen und nur mit AFL arbeiten.
Ah! Eine sehr gute Antwort. Darauf kam ich jetzt nicht, weil ich leider noch nie die Gelegenheit hatte mit VCAs live zu mischen. Die Funktionsweise ist mir aber geläufig vom rumspielen.... ![]()
Vielen Dank... das wäre eine Lösung.... wenn jemand eine andere Erklärung hat: Immer her damit.
Hallo!
Ich sehe immer öfter solche Pulte: http://www.slc-veranstaltung.de/kram/DSCF0195.JPG.
Und immer wieder stelle ich mir die selben Fragen:
- Haben die Tontechniker wirklich so gleichmäßige Pegel auf den Kanälen, dass sie alle Kanäle auf 0dB stellen können (Konferenz evt?)?
- Stellt man das so ein, weil es hübsch aussieht (genau wie die Wellenform beim GEQ) ![]()
- Pegeln die Tonis mit ihren Gains?
Wenn ja: Warum? Ist das Unwissenheit, Schwachsinn oder gibt es einen plausiblen Grund? Nach meinem Wissensstand ist der Gain dafür da, den Eingangspegel auf den Arbeitspegel des Mischpultes einzustelle, damit man ordentlich arbeiten kann und einen optimalen SNR hat.
Wenn das wirklich Unwissenheit sein sollte wundert es mich nicht, dass sich so viele Leute über rauschende Pulte beklagen, mit denen ich prima schaffen kann.
Also nur Mut ihr Profis: Helft mir in meiner Unwissenheit, ich will was lernen. ![]()
Zitat von "akustikkoppler"schau mal unter http://www.alsa-project.org/alsa-doc/. wenn da eine karte unterstützt wird, läuft sie fast sicher mit suse linux 9.3. dazu dann noch http://www.baudline.com/ als messsoftware und alles kostenlos!
Da will ich mich gleich mal einklinken. Genau die Maya44USB will ich unter Linux einsetzen. Die ALSA-Page ist nicht sehr auskunftsfreudig und per Google habe ich nur einige alte ('03, '04) Forenbeiträge gefunden, in denen die Maya ein paar Schwierigkeiten macht. Deswegen meine Frage:
Hat jemand die Maya44USB selbst und höchstpersönlich unter Linux zum laufen gebracht?
Zitat von "Ton_Opa"http://www.paforum.at/daten/images/Ton_Opa/wunderton/
Da steht ein mp3 von 80 KB.
kriegst Du ihn runter?
ich nicht.
Ja, funktioniert bei mir.
Zitat von "söRn"Zu beachten wäre in diesem Fall, dass es zwei Litzen sind und die 10m einem 5m Kabel entsprechen.
Das haben wir schon mit eingerechnet. 10m Kabel=10m hin und 10m zurück.
Nachdem ich die Tabelle gesehen habe, kann ich uns beiden Recht geben.
Ich habe ausschließlich den Verlust vom Kabel berechnet. Deine Tabelle ist viel genauer und rechnet nebenbei noch mit anderen Faktoren.
Zusammenfassung: Auch wenn das 0,22mm² Kabel nicht in Flammen aufgehen sollte, so kommt nach 10m an einer 4 Ohm Box nur noch rund die Hälfte der Leistung an. (Die andere Hälfte wird im Kabel in Wärme umgesetzt)
Zitat von "MK"
Bei 4-Ohm LS: 50% oder 3 dB :cry:
Sind deine 50% nur geschätzt oder ist meine Rechnung mit den 40% falsch?
Zitat von "Disco0101"und warum ungeeignet, wieviel verlust hab ich da denn in etwa? das kabel ist 10m lang und die endstufe hat 300w sinus pro seite, wie auch die boxen...
Hier findest du eine Tabelle: http://www.musik-service.de/lautsprecherka…ck-mkb31de.aspx
Um genau zu sein, berechnet sich das so:
R=Rho * l/A
Rho: spezifischer Widerstand (Kupfer=0,0178)
l: Länge des Kabels (Musst du zweimal nehmen, weil der Strom ja hin und zurück fließt!)
A: Querschnitt des Leiters
Wenn du also ein normales Mikrokabel mit 0,22m² nimmst, dann hast du allein vom 10m-Kabel einen Widerstand von 1,62 Ohm. Das wären dann an 4 ohm Lautsprechern ein ungefährer Verlust von rund 40% !!!
Außerdem kann es passieren, dass dir (je nach Power deines Amps) das Kabel in Flammen aufgeht. Ergo: Nicht zu empfehlen.
Zitat von "Disco0101"so, hab hier mal nen foto, was sagt ihr dazu? also unten ist dir 3, für die die es ned erkennen:
Um mal ein wenig Klarheit zu schaffen und mit dem Halbwissen aufzuräumen: Das ist eine XLR-Buchse. Dort ist Pin1=Ground (-) und Pin2=Live (+). An Pin3 wird nichts angeschlossen.
Du sprichst dort oben von einem Kabel mit Schirm, das an Pin3 gelötet ist. Dies ist ein Mikrokabel und für Lautsprecher absolut nicht geeignet! Die haben oft eine Litze mit 0,22mm² statt den üblichen 2,5 oder sogar 4mm².
Zitat von "Dennis"Natürlich die einzigen Beschimpfungen kommen natürlich von mir, sorry wie könnte es auch nur anderster sein?
:?
Natürlich du hast nichts von den Zitaten von mir, aber auch nie zu mir gesagt. :roll:
Dennis: Lesem bildet! Guck bitte nochmal in meinem letzten Posting was ich geschrieben habe.
Zitat
Du "weißt" so viel von mir..aha, auch gut zu wissen. Ich hab zwar noch nie Live sachen gemacht, dafür war ich schon bei ein paar dabei..geholfen etc..so ne Art Stagehand.
Ach Dennis... nun wird es lächerlich. Du hast ganz bestimmt noch nie einen Kompressor eingesetzt (sonst würdest du nicht solche Sachen behaupten. Ist ja auch nicht schlimm. Wenn es einen interessiert, dann lernt man halt, wofür er gedacht ist, wann man ihn einsetzt und wie er einzustellen ist. Ist doch alles kein Problem. Nur redest du gerne über Sachen, von denen du keinen blassen Schimmer hast. Und dann müssen andere dich eben korrigieren. Also informiere dich erstmal über die Materie, dann mache selber etwas mit den Geräten und erst dann gebe Kommentare zu ihnen ab.
(Wie du siehst, bin auch ich lernfähig... ich habe mich diesmal vorher eingeloggt. :grin: )