Ich glaube Konsenz ist, das sich Schall wellenförmig ausbreitet.
Die Wellengeschichte kann man ja recht plastisch erklären. Nehmen wir anstelle eines Lautsprechers und der Umgebung, einen See und einen Stein. Werfe ich im rechten Winkel zur Oberfläche des See`s einen Stein hinein, so werden sich die Wellen kreisförmig ausbreiten. Also praktisch ein Kugelstrahler. Nur eben in 2D.
Baue ich jetzt einen Trichter mit einem runden ( geschlossenem ) Anfang und einem offenen Ende , und werfe den Stein in den runden Anfang, so wird sich die Welle entlang ihrer Möglichkeiten ausbreiten. Will heißen innerhalb des Horns kann sie nur gerichtet sein.
Am Hornmund kann sie sich immer noch nicht kugelig ausbreiten. Vor allem wenn nebenanstehende Subs dies, durch ihre pure physische Existenz, verhindern.
Somit gibt es schon eine Richtcharakteristik.Nur halt unter gewissen Umständen.
Der springende Punkt ist doch der, die Schallenergie dahin zu transferieren wo sie hin soll. Und da Mutter Natur eben recht stur ist bleibt wenig mehr als das Horn. Zumindest im MT/HT_Bereich ist das Horn nicht wegdenkbar.
Wenn man dann hingeht und fängt an mit Tops ähnlich zu arbeiten wie bis dato mit Subarrays, dann kommt sowas raus wie das neue Martin System. Faszinierend :grin:
Soweit meine Theorie zu all den Hornsachen. Das ist, am Ende, wirklich nicht trivial. :shock:
Gruß,
Kurt