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  2. mfk0815

Beiträge von mfk0815

  • Die Illusion des Riders

    • mfk0815
    • 1. Juli 2019 um 23:55

    Obwohl sich Techniker schon auch gegenseitig das leben schwer machen ich hatte mal eine Band (Klezmer Punk) in deren Rider wurden je ein PCM91, TC M3000 und SPX2k gefordert. Dazu nat. Ein analoges Pult mit mind. 10 Auxwegen. Gebraucht hatte er fünf, 3 Monitorwege und je einen für den PCM und TC. Den SPX hat er gleich abgelehnt, kennt er nicht und mag er nicht. Während des Soundchecks musste ich ihm auf beiden Kisten einen passenden Hall basteln, da er keinen der beiden bedienen konnte („ich arbeite normalerweise mit einem MX200 und M300“ war seine Entschuldigung). Eigenartig nur dass er den Rider selber verfasst hat aber halt „amtliches Zeug“ reinschreiben wollte, klingt ja besser.

    Ach und ich komme gerade von einem Job (Theater), da wollten die zwei Monitore platziert haben. Keine Ahnung wofür, ich musste nichts drauf legen und daher ist keinem aufgefallen, dass die beiden Monitore immer aus waren. Vielleicht waren die ja Requisite. Nun ja.

  • Presonus Studi Live 24.4.2 (erste Serie) Brumm auf AUX Wegen

    • mfk0815
    • 28. Juni 2019 um 13:21

    Wie hat das mit der Stromverorgung ausgesehen? Kann es sein dass dabei ein Potenzialunterschied an der Masse besteht?

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 28. Juni 2019 um 09:39

    ...und ich dachte solche Probleme haben sich schon mit dem LS9 erledigt, das ja auch zwischendurch gezickt hat wenn die Remoteapp ein Blinkersyndrom gezeigt hat.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 26. Juni 2019 um 13:13
    Zitat von steffen r

    du redest nicht nur über den Fakt das die App (kein Editor) manche Dinge nicht kann,

    Nun es gibt eben nur die "App", die unter Android, IOS, Windows und MacOS läuft. Die wird als Offline-Editor angepriesen. Ob man das jetzt App, Applikation, Tool, Editor oder wie auch immer nennt, das ist einfach ein Stück Software die auf einem Computer ausführbar ist. Klar, es gibt andere Konzepte, in denen man die Mixing-App und einen Offline/Online-Editor unabhängig programmiert, sie dLive MixPad vs Director, aber A&H hat sich entschieden dass die die "App" aufbohren um damit auch Offline eine Show konfigurieren zu können. Es gibt auch Statements von A&H dass keine eigenständige Editor-Software entwickelt werden wird. Was ja auch ok ist, wenn die bestehende die selbe Konfigurationsmöglichkeiten wie das Pult zulässt.

    Zitat von steffen r

    sondern ziehst immer wieder vollkommen unangebrachte Vergleiche mit der Softwareindustrie...


    Das Produkt des Herstellers ist ein Mischpult. Diese Funktion erfüllt das Gerät zu 100%.

    Hmm, Nimm doch mal dein (digitales) Mischpult und entferne die Software. Was übrigbleibt ist eine Ansammlung quasi funktionsloser Hardware. Firmware, d.h die FPGA-Anwendung und die interne Pultsteuerung sowie das zugrundelingende Betriebsystem, alle Remote Apps, das Zeug was auf den Expansion Cards und in den Stageboxen die Hardware zum Leben erweckt ist Software. Ich behaulte sogar mal frech, dass außer der bisschen analogen Technik (Preamps und was nach den DA-Wandlern passiert, alles wesentliche und A&H spezifische in der Software passiert. Das heißt, für mich zumidnest, dass wir keine Vergleiche zur Softwareindustrie ziehen müssen, denn A&H ist bereits mitten drin in der Erstellung von Software, sprich in der SW-Industrie.

    Und es mag ja an mir liegen, der tagtäglich immer wieder ganz genau auf die Arbeitsweise von Software sieht, dass ich da auf die gerade noch offenen Wunden etwas mehr Druck ausübe. Zumal ich ja nicht der einzige bin dem es auffällt wenn was fehlt. Du liest ja auch regelmäßig im A&H Forum mit, kennst also ganz genau die dortigen Kommentare. Ich finde dass ich im Gegensatz zu manchem andere, der dort postet, noch extrem sachlich und fair bleibe. Dass ich jetzt hier, speziell bei dir und Wora, quasi der Buhmann bin, soll so sein. Ändern wirds wohl nichts an der Sache. Ich mag die Pulte prinzipell und meine Kritik finde ich keineswegs als destruktiv.

    Was ich jedoch nicht mitmache, ist dass ich denen virtuell übers Kopferl streichle und silberne bzw goldene Mitarbeitsternderl vergebe wenn die mal was umsetzen, von dem man schon vor über zwei Jahren per Marktforschung ahnen hätte können dass es gebraucht wird. Oder gnadenvoll darüber hinwegsehe, dass die da oder dort schon konzeptionelle Böcke produzieren, z.B das USB Handling am SQ (die beiden Schnittstellen sind nicht gemeinsam verfügbar, als ob man sich das nicht hätte denken können) und dass die kein offen gestaltetes Protokoll etablieren können damit man zumindest mit der aktuellen App auf auf ältere Pulte zugreifen kann. Das sind Beispiele für die wirklichen Themen die mal gemacht werden sollten. Aber da sind wir dann wieder bei der Software-Thematik, die ja aber so überhaupt gar nichts mit einem modernen Mischpult zu tun hat.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 25. Juni 2019 um 14:49

    Echt jetzt? Das, was ich oben schrieb, bezeichnet ihr beiden als Herumgeheule und Stress machen? Dann solltet ihr mal in der Softwareindustrie arbeiten. Ich habe ohne dem Pult meine Show nicht vorbereiten können. Dass ist kein lamentieren sondern Fakt. Wenn man schon groß sagt "Es gibt jetzt OFfline Editing" dann erwarte ich mir von einer Firma, die in der Profiliga unterwegs sein will, auf Profi-Arbeit. Ich versteh nicht warum man die Jungs bei A&H mit Glace-Handschuhen angreifen soll. Die wollen unser Geld und noch dazu nicht gerade wenig. Dann sollen sie auch abliefern. Ich habs echt satt mich jedes mal rechtfertigen zu müssen wenn ich tacheles rede. Ich sehr sehr wohl die Vorzüge der Produkte. Deswegen alles erst mal kommentarlos akzeptieren was da nicht rund läuft? ohne mich.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 25. Juni 2019 um 09:37
    Zitat von steffen r

    Prinzipiell geht es doch...

    Genau, "Printzipell" ist das Zauberwort. Ich habe letztens eine Show vorbereiten probiert und bin eben an einigenKleinigkeiten hängen geblieben. Kleinigkeiten, die allerdings verhinderten dass ich die Show fertig stellen konnte. Neben den Libs (DEEP Plugins, Presets, Effekte, In Routing z.B) sind da auch das bereits erwähnte Bus Pre/Post Setup (Ok da gibts wenigstens einen extrem mühseligen Workaround) auch das Fehlen der Konfig für Softrotaries oder dass Man die Kanal Inserts nicht konfigurieren kann (Waves Karte lässt grüßen). Alles in allem halt noch nicht wirklich fertig.

    Zitat von steffen r

    so wie beim iLive

    Nun ja, die ist komplett an mir vorüber gegangen;-) Ich sagte ja "oder ich hab da was übersehen".

    Zitat von steffen r

    dann kann man das aber nicht mehr mit dem Finger bedienen

    Verkleinere mal das Fenster unter Windows (full HD) aufs Minimum. Das scheint die Fadergröße zu sein, die A&H noch akzeptabel findet. Warum kann man das dann nicht auch bei FullScreen haben? Nur so als Idee;-)

    Mir ist klar dass manch einer Kritik immer als negativ empfindet. Ist es aber nicht. Ich bin der Meinung das gerade die kritische Betrachtung eines Produkts etwas zu dessen Verbesserung beitragen kann. Einfach alles so hinzunehmen wie es ist, wäre für mich der erste Schritt zur Nivellierung nach unten. Aber vielleicht steh ich mit dieser Meinung auch alleine da.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 25. Juni 2019 um 07:24

    Da fehlt es noch an einigen Stellen. Bis man wirklich von Offline Show erstellen reden kann dauert es wohl noch eine Weile. Gut finde ich aber einige Details in der Anwendung die das Leben ungemein erleichtern. z.B Das Editieren der Kanal Namen und Farben ist um Welten besser als vorher und auch deutlich besser als beim Director für die dLive. Da habe ich immer das Problem dass das Eingabefeld für den Kanalnamen den Tastaturfokus verliert wenn man per Maus einen anderen Kanal auswählt. Das Herumgeklicke ist echt mühsam (oder ich hab da etwas übersehen, und selbst wenn, sollte doch das offensichtliche funktionieren oder?).

    Nun gut, aber an sich ist die neue App fürs SQ ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. Schön wärs noch wenn man am PC ob der größeren Bildschirmfläche noch etwas mehr unterbringen könnte als 16 Kanäle, aber das sind dann schon Kleinigkeiten. Da sollten sich die Entwickler aus dem Nachbarbüro, die für die dLive App zuständig sind, das auch mal ansehen.

  • Einzelberatung zu "Wie bediene ich ein Mischpult?"

    • mfk0815
    • 19. Juni 2019 um 19:52
    Zitat von krzysztof schwierz

    war nicht gerade leicht, wenn man gleichzeitig v.a. singen, spielen, sprechen, Lautstärke überwachen usw. musst.

    Gerade in soeiner Situation sehe ich es um so wichtiger das vorab gut zu proben. Denn meiner Erfahrung nach will singen mit Kompression gut geübt sein. Die gesamte Übertragungskette inkl. Kompressor ist zusammen mit der Stimme ein sehr sensibler Regelkreis. Wie man singt, Mikrofonabstand und das Eingreifen in die Dynamik durch den Kompressor muss man gewohnt sein.

    Zudem finde ich dass man sich gut überlegen muss was der Kompressor für eine Aufgabe hat. Das fängt für mich damit an in welchem Umfeld er eingesetzt werden soll. Es mach einen Unterschied ob man mit Liveinstrumenten, die ja auch eine höhere Dynamik besitzen arbeitet oder z.B einem vorproduziertem Playback das extrem auf Lautheit getrimmt ist. In ersterem Fall würde ich ganz wenig Kompression benutzen, max. ein paar (3-7) dB Reduktion und eher wenig Ratio. Bei dem Playback darfs dann ruhig mehr zur Sache gehen um Stimme und Playback homogener aufeinander abzustimmen. Dann gibts noch die Variante den Kompressor mehr oder weniger limitierend für die Stimme zu verwenden, hoher Threshold und Ratio (7:1 oder mehr) um Pegelspitzen abzufangen.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • mfk0815
    • 17. Juni 2019 um 20:58

    Hmm, ich frage mich bei derartigen Meldungen ob das nicht mehr über die Qualifikation des Schreiberlings aussagt als über die Qualität des kritisierten Produkts.

    Mixingstation ist cool, gerade für die Behridas da deren Protokoll offen gelegt ist und eine vollständige Remotesteuerung zulässt. Da fehlt es bei anderen Pulten in den Grundlagen. Aber das kommt noch, so in 1-20 Jahren wenn die anderen es auch geschnallt haben dass das alles nivht nur ein Gimmick ist.

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    • mfk0815
    • 16. Juni 2019 um 17:31

    Nun ja, Mitschnitte gehen auch schon vernünftig im Auslieferungszustand;-) dLive und x32 Rack mit Dante zu verbinden klappt aber schon mal ganz gut, das mach ich auch hin und wieder. Zur Not eben die Preamps per App kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren. Ist halt die Frage ob die Band ihr X32 umbauen will. Ich würde ein X32 für FOH nehmen. Ich rede mich aber leicht, da ich mit beiden Lösungen gut leben kann.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • mfk0815
    • 16. Juni 2019 um 14:21

    wenn wir von der Behringer App für das iPad reden dann sind die Antworten zu 1) und 2) jeweils nein. Es gibt aber noch die App Mixingstation, die es dem Anwender erlaubt sich weitgehend die Bedienoberfläche individuell zu gestalten. Da ist die Antwort wiederum ja für beide Fragen. Sie wurde ursprünglich für Android entwickelt, inzwischen gibts auch eine Version für das iPad.

    Das X32 Rack lässt sich nicht mit einem anderen X32 fernsteuern. Man kann aber ein X32 als Stagebox, inklusive Remotesteuerung der Preamps, benutzen. Die Shows bzw Szenen sind ja ohnehin austauschbar. Alternativ gibts noch die Möglichkeit mit dem X-Touch, das Pult zu steuern oder mit X32 Edit und einem MCU Controller wenn man Fader haben will.

  • X32 Subwoofer Einstellung

    • mfk0815
    • 12. Juni 2019 um 11:27

    ... und handelt sich zig zusätzliche Probleme ein. Es ist ja toll wenn man die Möglichkeit hat so etwas zu machen wenn z.B der Controller den Geist aufgibt oder ähnliches. Aber in ein geplant wiederkehrendes Setup würde ich dringend davon abraten.

    Noch dazu weil die verwendeten Boxen ohnehin über alles verfügen was für eine korrekte Frequenztrennung zwischen Subs und Tops benötigt wird, egal ob mit einem Stereo Signal oder mit Aux Fed Subs.

    Man kann es sich auch schwer machen....

    Es gibt ja bei der Softwareentwicklung das Anti Pattern "Re-inventing the squere wheel". Es schein so zu sein , dass es auch hier Anwendung findet.

  • MIDAS Heritage D

    • mfk0815
    • 4. Juni 2019 um 13:28

    Nun ja, wenn es jetzt anscheinend schon funktionierende Prototypen oder Vorseriengeräte gibt die auch schon mal bei Veranstaltungen eingesetzt werden die größer als Clubjobs sind, dann wirds wohl nicht mehr allzulange bis zur offiziellen Produktpräsentation dauern, so maximal 2-3 Jahre vielleicht;-)

  • Harman Gerüchteküche

    • mfk0815
    • 1. Juni 2019 um 11:57
    Zitat von wolferl

    Weiss zwar nicht warum man diesen Missstand so ausbreiten muss aber es war wesentlich mehr involviert als nur die Eingänge am Pult sondern noch 2 Stageboxen, 26 Eingänge von der Bühne 4 Lokale, ein nicht vorkonfiguriertes Pult und das vollkommen idiotische 8 Kanal Routing Problem.

    Das hat insgesamt ne gute Stunde Zeit gekostet die eigentlich nicht da war.

    Aber das Thema hat sich ja erledigt: Ich werde weder mit diesem Pult noch mit diesem Verleiher jemals wieder arbeiten.

    Punkt!

    nun ja, das klingt danach dass bereits im Vorfeld einiges in der Kommunikation der beteiligten schief gegangen ist. Mir wäre es wohl ähnlich ergangen wenn ich vor einer initialisierten Vi stehen würde (eines der wenigen Pulte im Midrange Bereich das ich nicht kenne). Nur würde ich es nicht auf eine grottige Software schieben. Wenn es ein wichtiger Job ist, und welcher Job ist nicht wichtig, dann bereite ich mich soweit vor dass ich mit möglichst wenig Überraschungen konfrontiert werden würde. Aber eventuell tiche ich als Nebenerwerbstechniker da ja anders als ein Profi-Crack.

  • Harman Gerüchteküche

    • mfk0815
    • 31. Mai 2019 um 07:41

    Da geb ich dir in fast allen Punkten recht. Ich kam aus der Yamaha Welt, und da auch vom LS9, was schon eine Schablone für das X32 gewesen sein dürfte. Und bei Yamaha ist die EQ Bedienung mit umschaltbare Bänder die Regel mit wenigen Ausnahmen. Dazu kommt dass das X32 ja in den Bus-EQs sechs Bänder hat. d ist das mit dem Umschalten halt einfacher und flexibler zu lösen als mit Reglern für vier Bänder wie es dann bei einigen Pulten gelöst wurde, die dann im Bus-EQ auch nur vier Bänder haben. Und da sind mir die sechs Bänder doch lieber;-) Zudem war ich das dann auch gewohnt als ich mit dem SQ zu arbeiten hatte.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 31. Mai 2019 um 07:31

    Nun ja, mit dieser Interpretation wirds wohl nie ein fertiges Produkt geben. Was aber an sich auch nichts schlechtes bedeutet, denn Innovation ist halt was sie sie. Ständig kommt einer auf neue Ideen. Und die wollen dann auch umgesetzt werden. Ideen die bei den Kunden ankommen und mit ein Grund sind sich ein Produkt zu kaufen werden dann langfristig von den "Marktbegleitern" übernommen. Kein neues Produkt wird in ein Vakuum hinein entwickelt. Da gibt es nicht nur die Vorgänger in den eigenen Reihen sondern eben auch die potentiellen Konkurrenzprodukte. Und eines ist wohl außer Streit. Das X/M32 ist definitiv in dem Marktsegment unter 5000€ der Markführer. Gut 500.000 Einheiten verkaufen sich nicht nur über den Preis. Da sollte doch ein Hersteller wie A&H sich mal genauer ansehen was die da gemacht haben. Das ist das was einige hier reklamieren. Ich wäre fast geneigt zu behaupten dass Customlayer am X32 deren Fortbestand über die nächsten Jahre sichern könnte (Touchscreens sind vollkommen überbewertet, zumal wenn sie so wie beim SQ implementiert sind).

    Ich versteh ja auch etwas anderes nicht. Irgendwie hat es den anschein als ob A&H jede Software für die einzelnen Produkte komplett neu, also "from the Scratch", entwickeln. Irgendwie macht es mir als Softwarentwickler den Eindruck also ob sie nich mit wiederverwendbaren Komponenten arbeiten. Das gilt nicht nur für ihre Firmware und den Remote-Anwendungen sonder auch für die Kommunukationsprotokolle. Würden sich die mehr auf einen internen Standard einigen würde die Entwicklung neuer Features für deren Updates deutlich leichter und schneller von statten gehen. Auch da könnten sie von den Jungs rund um Uli etwas lernen (meiner Meinung nach). Die haben das Konzept des X32 einfach runter reduziert auf die X-Air Serie. das geht dann sogar soweit dass die Szenen vom X32 auch wieder bei den X-Air verwendet werden können, wobei halt dann die nicht verfügbaren Features einfach ignoriert werden. Dann hat man für die X-Air eine neue Editorsoftware geschrieben und kurze Zeit später kam eine darauf basierende Version auch für das X32 raus. Und dann kann man mit der aktuellen Editor Software auch Mischpulte bedienen die über eine ältere Firmware verfügt (bis auf wenige Ausnahmen geht das auch anders rum). A&H macht das, für mich ebenfalls unverständlich, so dass immer nur ganz wenige Versionen mit einander kompatibel sind. Meist muss Major und Minor Version gleich sein damit es klappt. also 1.3 geht nur mit 1.3 aber nicht mit 1.2 oder 1.4. Gerade bei Anwendungen für Tablets ist das ein echtes Nogo für mich. Entweder man kann die Side-by-Side installieren oder die muss flexibler sein. Was wenn ich die aktuelle App für das dLive drauf habe aber or Ort eine ältere Firmware (aus welchem Grund auch immer) am gestellten Teil läuft. Da kann ich das Tablet gleich weg lassen. Da stellt sich A&H extrem tolpatschig an. Die sollten mal moderne Softwareentwicklung lernen, finde ich.

    Dazu kommen auch einige eher fragwürdige Hardwarebeschränkungen wie z.B die exklusive Nutzung entweder der USB-B Schnittstelle oder der SQ-Drive Schnittstelle. Ups vergessen die Show zu sichern...mach ich halt jetzt.... verd. kann ich ja nicht da ja die USB-B schnittstelle zum Liverecording in Verwendung ist.... ok wird schon gut gehen... again famous last words before the crash, Das sind dinge die man einem Uli nicht verzeihen würde (Eh klar da sieht mans wieder, die B.... sind halt Murks). Aber bei A&H ist das ok? In meinen (vielleicht etwas neutraleren) Augen nicht.

    Bitte nicht falsch verstehen. Die A&H Teile haben vieles zu bieten das ich sehr schätze. Daher verwende ich die auch. Deshalb wundere und ärgere ich mich warum die dann immer wieder derartige unnötigen Böcke schießen. Denn das müsste gar nicht sein. Es gäbe imho einiges an Verbesserungspotential in deren Entwicklungsprozess das deren Leben und damit auch unseres erheblich vereinfachen könnte.

    Es geht hier um die SQ Serie. Und da sollte durchaus auch Platz sein es mit dem restlichen Markt zu vergleichen. Sinnlos ist so eine Diskussion sicherlich nicht. Gerade in einem Forum wo es um Professionalität geht. Da sollte es schon Raum zu Kritik geben.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 30. Mai 2019 um 14:40
    Zitat

    ich glaube A&H hat hier viel Potentail des Pultes verschenkt das hätte das neue bessere x32 werden können und Sie hätten sehr viele davon verkaufen können.

    das sehe ich genau so. Aber vielleicht wollen die das ja auch gar nicht. Wie soll man so schnell Produktionsressourcen aufstellen.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 30. Mai 2019 um 13:23

    Naja, gesunder Optimismus in Ehren, vielleicht hats auch was gutes wenn man nicht gleich alles auf die aktuelle Version bringt. Wer weiß, vielleicht installierst du, wenn du zurück bist, die 1.4.1 oder 1.4.2;-)

    Der Offline Editor ist schon nett, leider halt nicht komplett. Kein Zugriff auf Libraries oder Insertpunkte. Softrotaries gibts auch nicht. Aber sonst schon ganz nett erweitert.

    Leider kann man im Online Modus noch nicht direkt auf die Pult-Layer, die Szenen und den USB Player zugreifen. Das braucht wohl noch ein paar Iterationen...

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • mfk0815
    • 29. Mai 2019 um 16:53
    Zitat von RS66

    Nur das wen man die Matrix auf mono schaltet ein "Kanal Verschwindet"

    Zumindest ist das so konsequent umgesetzt, denn du hast ja auch nur 12 MixBusse die entweder Mono oder Stereo sind und nicht 12 Stereo oder max 24 Mono. Für mich ist das ok.

    Zitat von RS66

    Weiterhin man kann die RTA Anzeige immer noch nicht über den PEQ legen. Ich mag nicht mehr ohne.

    Ich vermute mal dass wir da lange warten können. RTA Overlays scheinen nicht in deren Philosophie zu passen. "echte Kerle" hören ja auch noch 1/768 Hz genau raus;-)

  • Harman Gerüchteküche

    • mfk0815
    • 29. Mai 2019 um 14:32
    Zitat von robert müller

    und würde wahrscheinlich auch mit ner UNIX-Shell mischen, wenns das denn gäbe...

    Mischen von der Kommando-Shell? beim X32 kein Problem: https://sites.google.com/site/patrickmaillot/x32 ;), speziell mit https://sites.google.com/site/patrickma…TOC-X32_Command

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