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  2. guma

Beiträge von guma

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 25. April 2024 um 14:53
    Zitat von treibsand

    Liegt das evtl. daran, daß du (neben der passenden Mikrofonie) auch stets die passenden sonstigen Voraussetzungen hast?!?

    Meinst Du etwa 'kann mit Brille sehen'?

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 25. April 2024 um 14:19

    Hach ja der Tablet-Nebenschauplatz. Ich schätze das heute eher so ein:

    Wieso will uns der Opa (hier einen beliebigen Forenveteranennamen einsetzen) zum Knöppe drehen zwingen wo es mit dem Tablet doch viel gschmeidiger geht. ;)

    Ich habe vor 10 Jahren auch noch gefordert, dass ein Männerdigitalpult 14 EQ Knöppe haben muß, heute finde ich das auf dem Tablet viel komfortabler. :)

    Ach so und YAMAHA, heiliger Gral der Digitalpultentwicklung .... DM7 .... glaubt Ihr ernsthaft, dass der Hersteller gegen unseren Willen und um uns zu ärgern die Knöppe wegspart ... nenee, die wissen ganz genau was läuft und wir sind hier die gestrigen. *finger

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 25. April 2024 um 12:28
    Zitat von treibsand

    Ich bin zwar kein Pädagoge, lass' aber trotzdem mal eine Meinung da. 8)

    Vom gezielten Einschränken der Bedienfunktionen und Ersetzen der Pultoberfläche durch ein anderes Tool halte ich nur bedingt etwas.

    Die Intention dahinter verstehe ich voll - ich würde dann aber auch wieder (analog zum Kunststudium) denken, daß ich den Newbie garnicht in seinen Möglichkeiten einschränken muss, sondern ihm nur die ersten Schritte, quasi das Laufenlernen, wirklich in seinen Arbeitsablauf einbleuen sollte; seinen Fokus darauf lenken, was er als Hauptwerkzeug hat und mit wenigen Worten erklären, warum ganz viele Funktionen der Oberflächen bitte erst genutzt werden, wenn die Basics quasi im Schlaf klappen.

    Da jetzt hier nicht wirklich die Begeisterungsstürme für meine Idee mit der Bedienelemente reduzierten Oberfläche (Tablet) und dem reduzierten Zugriff wie oben beschrieben, ausbrechen:

    Dieses Erlebnis mit wie wenig Mischzugriff man auskommt, wenn man sonst alles richtig gemacht hat, halte ich für etwas ganz Elementares und ich finde, das geht heute viel effektiver als es vor 50 Jahren mit dem Gigant ging.

    Im Recording gibt es ja auch dieses Ding, wie man mit 4 Spuren und wenigen guten Mikros phantastische Aufnahmen machen kann.

    Danach sollte man in der Lage sein, nicht das ganze Konzert hindurch in den Kanal EQs, Kompressoren und 1753 Plugins zu schrauben ohne zu merken, dass man sich während dieses Geschehens nur wenige dBchen unterhalb der Feedback-oder Resonanzgrenze bewegt, was für das gleichbleibend miese Ergebnis viel entscheidender ist als das ganze Geschraube.

    In meiner erlebten Realität gibt’s genug Leute, die tontechnisch gesehen die Gabel ein halbes Leben lang verkehrt rum halten. Nicht möglich? Zu blöd? Selber schuld?

    Forumslogiker, die finden “Gabel verkehrt rum” sei Ja schließlich auch ein Weg, über den man nur noch nicht genug nachgedacht habe? … und überhaupt ist dann da ein Richter, der sagt, wann die Gabel verkehrt rum ist?

    Nein, das ist eine einfache und logische Folge des Autodidaktischen, der Preis, den man dafür bezahlt und deshalb ist wie auch sonst der richtige Mix aus “Lehre und Leben” entscheidend. Ich würde heute nicht mehr der Autodidakt sein wollen, der ich vor 50 Jahren war, was damals schlicht alternativlos war.

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 25. April 2024 um 10:11

    Über die Voraussetzungen WOLLEN und TALENT ist hier schon viel gesagt worden, über 'skills' auch.

    Ich versuche mich hier auf die Dinge zu beschränken, die tatsächlich lernbar sind und wie man die am besten HEUTE vermittelt.

    Schade, dass dazu so wenig Impulse kommen.

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 19:32

    Ok, ich meine einach die Kombination 'Tablet first' und die gewollte Einschränkung der Funktion.

    Kann dazu mal noch jemand Stellung beziehen?

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 18:19

    Hanseat

    Mmh, hast Du meine Frage gelesen?

    Zusatzinformation:

    Die Situation wäre Workshop und ein initialisiertes Mischpult.

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 18:03
    Zitat von Ton Heini

    Off topic

    Ich wünsche mir die Funktion unangemeldet User auszublenden. Geht das ??? iron


    guma ich wäre dafür diesen Faden aufzuräumen. Gerne auch meinen entfernen oder in einen „Techniker Catering Talk thread“ zu verschieben.

    Das Thema ist zu Schade um es mit langweiligen allgemeinen blah blah zu verwässern. Danke an alle die hier ernsthaften Input beisteuern.

    dafür*

    Alles anzeigen

    You made my day! 5 Minuten vor Deinem Beitrag habe ich zum ersten Mal beschlossen, einen User für mich auszublenden. Es geht mir SOFORT besser. :)

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 17:41

    Okay, der Beitrag von pfeiffe wäre jetzt ein Konzept für einen kompletten Ablauf.

    Ich überlege, ob man im Digitalen für Lernende nicht in Anlehnung an die Analog-Lern-Idee eine funktionsreduzierte Pultversion an den Start bringen sollte, z.B. ein Mixing Station Layout für irgend eins der MS remotebaren Mischgeräte, in dem man die Kanäle nur mit dem gain, dem lowcut mit dem Frequenzregler, dem pan und dem Fader sowie den nötigen fold back sends anbietet, diese auf Haus LR routet und dort den Master-EQ frei gibt.

    Dann lässt man sie mal werkeln und schauen, wie weit sie mit diesen Werkzeugen, den Mikros und deren Positionen kommen.

    Ich frage mal den Pädagogen, was er davon hält? Hanseat?

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 16:15
    Zitat von guma

    …und die Punkte, die Gert noch mal zusammengefasst hat, sind abgearbeitet.

    … der Beitrag ist noch nicht so lange her ;)

    also die 'vorher alles richtig gemacht' Situation ist im Workshop bereits hergestellt.

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 24. April 2024 um 15:03

    Ja, ich finde auch, dass hier der eigentliche Fehler in

    'Pult übernehmen' besteht. ;)

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 14:39

    treibsand

    Zitat von treibsand

    Und natürlich auch die Frage: Brauchen wir (der Markt) sowas, oder genügt für die breite Masse der Veranstaltungen weiterhin der Autodidakt/die Fachkraft/der Quereinsteiger aus dem Studio/eine Zusammenarbeit mehrerer genannter.

    Hm, Du würdest für andere Aufgaben auch eher annehmen, dass Autodidakt sein nicht genügt.

    Naheliegendes Beispiel:

    Wozu Kunst studieren?

    Also jetzt denkt euch mal eine Workshop Situation, in der eine Band dazu bereit ist, epische Soundchecks über sich ergehen zu lassen und die Punkte, die Gert noch mal zusammengefasst hat, sind abgearbeitet:

    Wie würdet ihr mit den Lernwilligen ganz praktisch am Pult vorgehen?

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 11:07
    Zitat von Lampenschubser

    Lernen tut man es vermutlich mit der ersten eigenen Band/in der Schule mit YouTube Videos von Dave Rat. Und wenn man dann irgendwie über das Schüler/Jugendbandalter hinaus ist und man da schon brauchbare Ergebnisse liefern konnte fragt einen vlt. mal ein Bekannter ob man nicht seine Band mal mischen kann/ oder man geht auf eine Amateurband zu. Die haben dann oft schon brauchbare Pulte wie Behringer x32 oder SQ.

    Das wurde so oder so ja schon vielfach beschrieben. Ich bezweifle, dass dieser Weg, wie „wir“ ihn autodidaktisch beschritten haben, noch zeitgemäß ist und den immer komplexer werdenden Werkzeugen gerecht wird. Für Studioarbeit gibt’s ja Lernkonzepte und 'live mischen' hätte es meiner Meinung schon auch verdient, aus dem reinen ‚learning by doing‘ eines VT-Ausbildungsbetriebs heraus genommen zu werden.

    audiobo

    Wenn Du das konsequent zu Ende denkst, ist es einfach so, dass Foren mit einem breiten Zugang ohne Regulierung für so eine Nummer wie 'wir entwickeln mal was gemeinsam' für ein Level oberhalb von 'Stammtisch' nicht geeignet sind.

    Wenn man das nicht so will, ist es nicht per se „undemokratisch“, mal jemand vor die Tür zu stellen, wenn man merkt, dass jemand nichts sachdienliches beitragt und trotzdem ständig was zu sagen hat. Dafür braucht es auch keinen Richter, ein Moderator genügt. ;)

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Thread NICHT prinzipiell 'Tummelplatz jedermanns Meinung' sein sollte, sondern in gewissen Umfang dem Threadstarter gehören sollte, der durch seine Fragestellung, Beschreibung oder was auch immer die Richtung vor gibt. Je detaillierter der Threadstart ist, um so mehr finde ich das verpflichtend.

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 07:05

    robert müller

    Wenn Du meine Beiträge in Folge liest, merkst Du, dass ich noch im Propaedeutikum war, während die üblichen Luftpumpen schon mal den Saal gestürmt haben… iron

    Ja, Robert, ich denke, Du hast mich schon richtig verstanden, allerdings funktioniert es „im Kollektiv“ leider und offensichtlich nicht als team play, wenn Leute nicht kapieren, dass 'sich Bälle zu spielen in einer lösungsorientierten Diskussion' und 'seinen Senf dazu geben am Stammtisch' nicht das Selbe ist. ;)

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 24. April 2024 um 06:51

    Nein!

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 23. April 2024 um 21:47

    Nein.

    Zitat von test

    …jeder nachwuchstec verdint das man ihn individuell in seinen stäken…

    So auf gar keinen Fall…

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 23. April 2024 um 21:01

    Nach dem Threadverlauf mit Binsenweisheiten ohne jeden praktischen Wert hatte ich erst mal die Lust verloren …ich hatte eher an „Wir machen was" als an die Forumsaltherrenstammtischrunde gedacht. Schade …

    Wenn ich mal nen Nachmittag Zeit habe, werde ich das alleine nachholen.

  • Kick in - Kick out - wie geht das richtig gut?

    • guma
    • 17. April 2024 um 10:21

    Ja, das gehört zu meinem Konzept vom lebenslangen Lernen und ist nicht zu verwechseln mit dem „ewig Suchenden“.

    (Hatte ich am letzten Freitag mal wieder, der Kollege war bis zur letzten Minute heftig am Kanal-EQ schrauben, was nicht so schlimm war, weil die Band auch ohne sein Zutun von der Bühne runter sehr gut klang. ;))

  • Kick in - Kick out - wie geht das richtig gut?

    • guma
    • 17. April 2024 um 09:56
    Zitat von guma

    3. Für die klangliche Beurteilung des Wumms, insbesondere der Eigenschaften, die ich mal 'Kontur' nenne, also das Impulsverhalten, den 'Hump', die 'Knackigkeit', spielt die räumliche Hörumgebung eine gewaltige Rolle! ^^

    Ich kann mir nach unserem kleinen Experiment durchaus vorstellen, das "Wumms-Mikro" nicht nur nach musikalischem Genre sondern durchaus auch in Abhängigkeit vom bespielten Raum zu tauschen, genau so wie es manchmal hilfreich ist, die B2 zuhause zu lassen. *finger

    Beim nochmaligen Nachlesen in diesem Thread fällt mir auf, dass ich für den zitierten Part und den Umstand, dass ich den Ergebnisteil nicht weiter vertieft habe, noch eine Erklärung schuldig bin:

    Dummerweise hatte ich damals kein Mißtrauen gegenüber dem benutzten Regieraum im besagten Studio. Gegen Ende des Experiments wurde mir jedoch klar, dass genau das passiert war, was ich im Zitat beschrieben habe. Das „beste“ Mikro war das, welches eine heftige tieffrequente Resonanz/Raummode des „Regieraums“ am meisten anregte. :saint:

  • Kick Mikro: SE V Kick vs Shure *52* und SE BL8 vs Shure beta91A

    • guma
    • 17. April 2024 um 07:48
    Zitat von wora

    …aber ich hab es eben selbst noch nie benutzt….

    Dabei gibt’s das schon 22 Jahre. In der ersten Version war der Frontgrill nicht so besonders robust, das hat man dann aber zügig geändert. In meiner Zweiwege-Anwendung ist das Low Mikro nicht mehr so entscheidend, als ich es vor 20 Jahren als alleiniges Kick-Mikro in der Kick eingesetzt habe, war es jedoch wirklich weit vorne. Heute könnte ich für Kick Out ein beliebiges Mikro, das gut tiefe Frequenzen kann, nehmen, allerdings ist das D6 deutlich leichter als die gängigen Mitbewerber und nicht so sperrig wie ein beta52 oder ein RE20. Daher habe ich es einfach beibehalten.

    Bei den Grenzflächen als 'In Mikro‘ wechsle ich zwischen TgD71c und dem beta91A hin und her je nach Genre aber das SE BL8 werde ich gerne mal ausprobieren. Hat das jemand in und um Karlsuhe?

  • Wie man heute Mischen lernt ...

    • guma
    • 12. April 2024 um 19:49

    OK, Insellösungen, auch solche die die Terminologie betreffen, helfen hier nicht weiter. Etwas mehr Zurückhaltung diesbezüglich wäre hilfreich und verhindert, dass ich das aussortiere. ;)

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