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Beiträge von guma

  • Hall auf Snare

    • guma
    • 17. Februar 2016 um 04:17

    Das Hallverbot ist inzwischen wieder aufgehoben und jeder macht seins ... :lol:

    Ne meine ganz und gar subjektive Wahrnehmung ist so: ob und welcher Hall für Snare funktioniert hängt ab von
    Genre:
    Klar für Eighties Musik passt manchmal dieser damals übliche Collins gated Verb, den manche Kollegen mit einer verblüffenden Starrsinnigkeit als den Snare-Hall schlechthin betrachten oder einfach den Weg zu anderen presets vergessen haben .... :D man sollte sich also mal eingehört haben, was zur jeweiligen Musik passt. :wink:

    Eigenklang, Stimmung und Dämpfung der Snare:
    Ob und wie Hall dazu passt, hängt ganz klar von diesen Faktoren ab, daher gibt es kaum Patentrezepte. Manchmal ist es einfach so, dass das Frequenzspektrum im eigenen Sustain der Snare den Hall unmoglich macht, und sich das immer wie ein unpassendes Geräusch anhört, egal was man an den Parametern dreht. Damit man etwas findet was gut klingt, sollte man Aufnahmen von der Snare machen und nicht nur unterschiedliche Algorithmen sondern auch unterschiedliche Snares und tunings probieren.

    Eigenhall des umgebenden Raums:
    Hat man etwas gefunden, was zu der Snare und ihrer Stimmung passt, muß das noch lange nicht in dem Raum, in dem man spielt, funktionieren. Manchmal ist es einfach so, das der Eigenhall von Bühne und Zuhörerraum so beschaffen ist, dass der "Maschinenhall" weitgehend davon verdeckt bleibt und sich, wenn man ihn so weit auf dreht, dass man über die Schwelle kommt, oberhalb der man ihn überhaupt hört, sofort "overdosed" anhört.

    Was gibt das Plugin, die Maschine her:
    Es ist leider nicht so, dass die oben abgefragten Grundparameter von Maschine zu Maschine, von der predelay Zeit mal abgesehen, immer das Gleiche bewirken und 'Snare Plate' oder 'Rich plate' als preset eine verlässliche Größe darstellt. Die Frage, die ich an die Kollegen zurück geben würde, wäre: Welches preset mit welchen Parametern hat als Startpunkt zum probieren am MPX500 überhaupt schon mal für Snare funktioniert?

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 16. Februar 2016 um 04:47

    Das kann man nicht vergleichen. Von den drei Eigenschaften bleibt für MK4 nur die konsistente Niere.
    Der 180Grad Frequenzgang hat die kleinmikrofontypische Badewanne durch die Bauartbedingte Aufweitung der Niere im Bass und den Übergang zur Superniere für sehr hohe Frequenzen allerdings ist diese Badewanne für diese Mikrofongattung bei Schoeps am wenigsten ausgeprägt.
    Der Naheffekt ist sehr ausgeprägt. Dafür bietet Schoeps die kompensierten Kapseln MK4S, MK4A und MK40 an, die aber an der Abstandsabhängigkeit des Naheffekts nichts ändern d.h. diese Kapseln werden für grössere Abstände dann eben "dünner".
    Wir bleiben bitte in diesem Thread bei Tricks mit den oben postulierten drei kombinierten Eigenschaften. :wink:

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 16. Februar 2016 um 03:23

    Zu Layererweiterung über die Szenenautomation des GLD
    Ist eigentlich ganz einfach:
    1. Die Verteilung der Strips auf die Bänke ist in den Szenen speicherbar.
    2. In der 'recall safe' Zuordnung kann man eine "alles recall safe ausser Strips auf Bänke" Konstellation stricken.
    That's it.
    Damit mache ich Folgendes:
    Ich habe vier zwölfer und vier Achter Bänke, die ich als meinen Standard so verteile: 12er Bank 1-3 alle Inputs, 12er Bank 4 "Minimix" = alles was ich in der Pause brauche + alles was ich zur Not für einen Schnellstart brauche, 8-er Bank 1 die wichtigsten DCAs + zwei Stereogruppen + die Hausstereomatrix, 8er Bank 2 alle Fold Back Aux Send Master + LR Master, 8er Bank 3 alle FX Send Master + einen FX Return DCA, 8-er Bank 4 alle FX Return Master + einen FX Send DCA
    Die Konstellation 'eine Seite immer inputs und die andere Bankseite immer Outputs' braucht man bei A&H ja für einen flüssigen Umgang mit der SOF Variante über die MIX switches. Damit sind die Bänke jetzt erst mal alle verbraucht :shock: . Will ich zusätzlich Layervarianten, in denen die zwanzig Fader ohne diese input/output Teilung aufliegen also z.B. '20 inputs am Stück' oder 'die 20 wichtigsten Strips zum Mischen egal was' u.s.w. lege ich mir das in "Strip-Szenen", die ich über anwenderdefinierte Tasten aufrufen kann.

    Zum Mischen ohne Hardware-Pult
    Das verhält sich mit X32Core ähnlich wie es sich bei vielen Stagebox/Softwarekonsolen-Varianten von Ui bis Wawes, die hier diskutiert werden, verhält:
    1. Ein Minimum an Redundanz muß gewährleistet sein -> Hier kabelgebundener Online-Editor und W-Lan-touchscreen-app müssen mit einer geringen Ausfallswahrscheinlichkeit für beide Bedienungen gleichzeitig spielen und der Job muß beim Totalausfall einer der beiden Bedienoptionen mit der jeweilig anderen ordentlich zu Ende gebracht werden können.
    2. Die Zahl der Misch-Aufgaben muß zur "hardwareverarmten" Bedienung passen.
    Dass man eine Wenig-Kanal-Aufgabe z.B. Ein paar Sprechermikros, ein A-Gitarren-Trio u.s.w. so machen kann, kennst Du ja schon aus der Ilive-Rack + Editor + App Anwendung.
    Die Bandjob-X32Core Geschichte habe ich für mich so begrenzt:
    - die Band ist mir bekannt
    - die Anzahl der Mischkanäle ist auf eine S16 begrenzt. 16 Kanäle müssen für einen "Bar-Job"(Kneipe, Foyer, Vereinsheim, Mini-openair was immer das auch sein mag) genügen, sonst passt der Aufwand sowieso nicht zum Job.
    - kein durch mich zu bedienender Foldback Monitor > zwei Aux-Strecken (bevorzugt die Variante 'nur inear+die Band macht ihren inearmix selbst)
    -> dann passt diese Sorte "Mischpult " hervorragend und im Core ist alles drin, was ich dann zum glücklich machen und glücklich sein brauche. :wink:

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 15. Februar 2016 um 22:58

    Hallo Jürgen,
    Danke für Deine Antwort. Der "Fehler" des starren Laufzeitgliedes auf der Membranrückseite zur Erzeugung des Gradienten ist den Mikrofonentwicklern ja schon lange bekannt und wurde mit dem "VariableD" Trick, bei dem der Schall auf der Membranrückseite sowohl echte unterschiedliche Weglängen zurücklegen kann als auch eine Verzögerung durch das in den Wegen zur Membranrückseite befindliche Medium erfährt, auch erfolgreich angewendet.

    Die genannten Ergebnisse
    - konsistentere Niere über den gesammten Frequenzgang
    - bessere 180Grad Dämpfung
    - weniger Naheffekt
    wurden damit auch schon in den 60ern erstaunlich gut erreicht. (gängigster heutiger Vertreter RE20)

    Der Vorteil, das Gleiche mit einer Passivmembran auf der Rückseite zu tun, liegt wohl zum Einen darin, dass die Wirkung stetiger zur Frequenz ist und zum Anderen weniger auf den Wirkungsgrad geht. Was ich mir ebenfalls gut vorstellen kann, ist, dass das Prinzip weniger Alterungsanfällig sein wird als die bei VariableD verwendete Faser- oder Schaumfüllung des Laufzeitglieds. :wink:

    Super würde ich finden, wenn Du noch etwas genauer auf die Physik der rückseitigen Passivmembran eingehen könntest. :wink:

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 15. Februar 2016 um 22:11

    Mir reicht das kleine Metering in den Inputs eigentlich aus. Sehr hilfreich ist die bankweise Overload-Anzeige, die einem hohe Pegel alarmiert auch wenn eine Bank gerade nicht oben liegt. Wie schon früher an den Yamaha-Pulten öffne ich mir immer einen synchronisierten online Läppeeditor als Bedien- und Visualisierungshlilfe. Damit bleibt dann der pultinterne touchscreen von reinen Visualisierungsaufgaben entlastet und steht mehr als echtes Bedienelement zur Verfügung. Neben der FX-Rack Option kannst Du Dir auf dem Editor, dauerhaft geöffnet, entweder die Meter-Seite anzeigen lassen, die recht gut und schnell genug, farbcodiert und beschriftet funktioniert und auf der man wahlweise z.B. alle Inputs gleichzeitig sehr gut sehen kann, oder bis zu vier Custom Meter Bars zusammenschieben, die dann auch auf der Home Seite erscheinen. Ich lasse mir da zum Beipiel die Aux Send und Return Master Meter anzeigen, weil ich deren Bänke während der show nur selten öffne.

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 14. Februar 2016 um 23:44

    Ich hole den alten Faden nochmal hoch, um zu zeigen, was aus einer Art "Langzeitbeobachtung" für persönliche Lösungen entstehen:

    Mit dem GLD arbeite ich nun schon zwei Jahre und ich bin für die Bandjobs, die ich damit mache, sehr zufrieden. Es gab in dieser Zeit keine Abstürze und keine Hardwareprobleme, der Touchscreen arbeitet sehr zuverlässig und ich habe im Gegensatz zum M7, bei dem das trotz viel Routine immer mal wieder nervte, nahezu keine "Touchversager". Ich sehe den Screen als ausgesprochen zuverlässiges Bedienwerkzeug. Ich habe kaum Eingewöhnungszeit in die Mixswitch-Bedienphilosophie gebraucht obwohl das mein erster regelmäßiger Gebrauch eines A&H Digitalpultes ist und habe mich damit noch nie verlaufen. Die 4x2 Layerstruktur war ich bereits von DiGiCo gewöhnt und auch damit gabs keinerlei "Orientierungsprobleme". Im Gegenteil ist es so, dass ich mir über die Szenenautomation noch eine Layererweiterung gebaut habe.
    Das patching klappt flüssig auch ohne Yamaha patchmatrix, da es eine 'von-bis' Option wie bei DiGiCo gibt und was wirklich Weltklasse ist, ist die Stripverwaltung per drag n' drop. Das einzige Pult, bei dem ich das während des laufenden Jobs mit Vergnügen umstricke ohne graue Haare zu kriegen. Schön, dass das 1:1 in dlive Einzug gehalten hat. :wink: Die Speicherlogik ist ebenfalls so einfach, dass ich damit auch bei hektischem Betrieb noch keine Speicherpanne erzeugt habe.
    Ich nutze ebenfalls regelmäßig den Editor zur Vorbereitung und zur Bedienergänzung, die ipad App allerdings nur zum Monitore Einstellen.
    Das Positivste für mich an diesem Mischgerät ist, dass daraus für mich sehr schnell ein echter 'no-brainer' geworden ist, mit dem auch sehr flüssig eine Drei-Bands-Show abzuarbeiten ist, ohne sich zu verheddern oder zu viel Zeit mit "Rechenübungen" zu verbraten.

    Seit etwas mehr als einem Jahr mache ich kleine Jobs mit der WurstWernerschen X32 -Taschenmischpultlosung = X32Core + Nowsonic + Läppe +ipad + S16, wenn ich's wirklich sehr handlich und schlank haben will. Besonders schick für Jobs mit wenigen Kanälen und doch ein richtiges Pult für wiederkehrende Einzelkonzerte mit einer Stammband, bei denen man eh nicht so viel zu schrauben und nix zu patchen hat und einen Barkompatiblen FOH möchte. Sehr nett auch für eine spontane Proberaumaufnahme ohne viel Geschleppe. Die App spielt tatsächlich etwas flüssiger als die des GLD, was für Core natürlich essentiell ist.
    Das Hardware X32 mag ich weiterhin nicht. Ich mag weder das Bedienkonzept noch habe ich Vertauen in die Verarbeitung aber für das, was ich damit mache, kann ich super auf "Mischkonsole" verzichten.
    Ich kann mit beiden Geräten klanglich erreichen, was ich möchte. Ich komme in den für die jeweiligen Geräte ausgesuchten Anwendungssituationen sehr gut mit wenigen oder fast gar keinen Analog -I/Os am FOH klar, den local 8/4 Expander für den GLD habe ich tatsächlich noch nie angeschlossen und Cat5 Strippe ziehen geht meistens schneller als 'Vorortanalogcore' aufstecken, sodass das zwar eine theoretisch mögliche aber praktisch nicht mehr benutzte Option ist.
    Für anspruchsvollere Anwendungen breche ich mir keinen ab sondern benutze einfach andere Mischpulte. :wink:

  • Wie pimpe ich meine Location?

    • guma
    • 9. Februar 2016 um 06:59

    Mal abgesehen davon, dass es meilenweit OT ist:
    Welcher Mischpulthersteller hat denn seinen ursprünglichen Sitz in Liechtenstein?

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • guma
    • 8. Februar 2016 um 16:32

    @kaipi
    Such mal die Stelle, an der ich das gesagt haben soll :roll: :roll: :roll: Wenn Du noch mal genau nachliest, ist dass was Du schreibst genau meine Arbeitshypothese und nicht umgekehrt.
    Außerdem hat Dein Rechenbeispiel mit keinem der Ansätze was zu tun. Weder mit dem formulierten noch mit dem unterstellten :roll: :roll: :roll:

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • guma
    • 6. Februar 2016 um 18:56

    Ja, genau das war die Ausgangsfrage und ja es sicher so, dass höherfrequente Anteile egal ob nun Original, Klirr, Anteile, die von der 12" Membran nicht mehr als Ganzes abgestrahlt werden, mehr zum hörbaren Unterschied Kondensator versus Dynamisch beitragen.

    Hat jemand der hier Mitdiskutierenden ausser mir eine regelmäßige Hörerfahrung mit einer Kondensator/Dynamisch Doppelmikrofonie am Gitarrenlautsprecher, die er in der Praxis regelmäßig A/B-en kann. Äh ja, mir ist bekannt, dass das kein Messaubau ist, verblüffend finde ich jedoch weiter, dass ich unter gewohnten Hörbedingungen aber selbst mit unterschiedlichen Typen beider Gattungen und mit auf beiden Kanälen angeschalteten 48V :D recht zuverlässig sagen kann, wo das Kondensatormikro steht.

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • guma
    • 6. Februar 2016 um 11:44

    @ Fabian

    Ich glaube, wir haben ein einfaches Missverständnis:

    Meine Frage ist nicht ob es den Unterschied gibt b.z.w. ob er hörbar ist. Ich verstehe Deine Argumentation, dass man, um Ursache A zu beweisen alle anderen Begleitumstände n-A herausnullen müsste. Das zweifle ich nicht an.
    Ich weiß aber schon, dass es nicht am Frequenzgang liegt. Man kann das Phänomen einfach besser hören, wenn man die oben genannte simple Einschränkung durch die o.g. Filterung macht.
    Die Frage ist, warum es ihn gibt. Dafür genügt mir für das Impulsverhalten zunächst eigentlich ein Plausibilitätsnachweis. In der Grafik ist die Zeitachse identisch. Die Angleichung auf der Amplitudenachse ist plausibel und entspricht einer sinnvollen "Normalisierung" der Wirkungsgrade der unterschiedlichen Wandler.

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • guma
    • 6. Februar 2016 um 04:27

    Jawoll, guter Punkt! Das Bildchen zeigt, wenn man über die angegebene Schreibgeschwindigkeit nachdenkt, tatsächlich ein hörbares Phänomen. Handelt es sich nicht nur um ein minimal langsameres Rückstellen der Membran, sondern um ein echtes "Nachschwingen" des dynamischen Wandlers, das länger dauert als sagen wir mal lambda 1/4 der oberen Grenzfrequenz des Gitarrenlautsprechers, würde man diese "Modulation" hören, auch wenn die Amplitude klein ist und die gleiche Art Modulation im Impulsverhalten des Lautsprechers eine viel größere Rolle spielt.
    Das erklärt auch, warum Instrumente, deren "Ausschingverhalten" egal wie "schlecht" ja Bestandteil der Klangerzeugung ist, wie z.B. die Resonanzdecke eines Saiteninstruments über Kondensatormikros anders/natürlicher klingen, weil sie dem weniger hinzufügen. Klar ist der Lautsprecher Bestandteil der Signalerzeugung und gehört zum Instrument E-Gitarre. Wir wissen natürlich nicht, welches Mikro im Experiment im Neumann-Buch verwendet wurde und ob ein MD441 viel besser aussieht. Ob aber das SM57 tatsächlich unabdingbarer Bestandteil der 'Art'-Seite sein muß, darüber streiten sich eben auch Gitarristen. :wink:

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • guma
    • 5. Februar 2016 um 21:45

    Nein, eben das erscheint mir unlogisch und schwer vorstellbar. Wäre das dynamische Mikro bei 1KHz angenommen um einen Faktor 1.000 schneller als der Lautsprecher und das Kondensatormikro un einen Faktor 10.000' würde ich erst mal denken, dass man den Unterschied nicht hört.

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • guma
    • 5. Februar 2016 um 20:31

    Die Eigenschaften der verschiedenen Wandlerprinzipien sind mir völlig klar. Was mich eben verblüfft, ist, dass die unterschiedlichen Typen das "langsame" Prinzip 12" Gitarrenlautsprecher so unterschiedlich wahrnehmen und zwar so, dass, selbst wenn ich für das Kondensatormikro einen Hochpass bei 120 Hz und einen Tiefpass bei 7Khz setze und ein dynamisches Mikro ( Niere) ohne Präsenzanhebung nehme, das Kondensatormikro zuverlässig am besagten "knackigeren" Klang erkennen kann und das relativ unabhängig ob das nun Neuman oder Audio Technica oder Rode (ebenfalls Niere ) u.s.w. heißt.

    Meine Erklärung bisher: Obwohl die Quelle träge ist, ist deren Abbildung mit dem "schnelleren" Wandler vom Ohr detektierbar, was dadurch bedingt ist, dass das Ohr für Phänomene im zeitlichen Verlauf extrem sensibel ist und daher doch in der Lage ist den Unterschied zu erkennen.

    Alternativ welche andere Eigenschaft könnte es noch sein, die das heraushören lässt, wenn der Frequenzgang, wie beschrieben, beschnitten ist?

  • Eine Frage des Impulsverhaltens?

    • guma
    • 5. Februar 2016 um 15:26

    Ein alte Frage, die ich bis heute für mich nicht eindeutig klären konnte und die sich allein über Masseträgheit/Dämpfung allein nicht so recht erklären lässt, ist:

    Ein zwölfer Gitarrenlautsprecher ist ein sicher um mehrere Zehnerpotenzen trägeres System als ein davor gestelltes dynamisches Mikrofon. Ein dynamisches Mikrofon ist sicher etwas träger als ein Kondensatormikrofon.
    Wieso hört sich die träge Quelle Gitarrenlautsprecher über das Kondensatormikro trotzdem knackiger, also subjektiv impulstreuer an, als über ein dynamisches obwohl der Lautsprecher selbst der "Schrittmacher" für die Dynamik also die lahmste Ente in der Impulskette ist?

  • "Auflösung" von Mikrofonen

    • guma
    • 5. Februar 2016 um 14:52

    Jepp, wie die Vorredner schon ausgeführt haben: 'Impulsverhalten' entspricht am ehesten der gesuchten Eigenschaft und das ist natürlich stufenlos. :wink:

    Zum Impulsverhalten fällt mir eine alte Frage wieder ein, bei der ich wohl ebenfalls einen nicht zufriedenstellenden Denkfehler habe. Da mache ich gleich mal einen neuen Fred für auf. :)

  • USB für Midas Pro serie

    • guma
    • 5. Februar 2016 um 06:43

    Dante Karte 777€ <-> MADI Karte 199 €
    die USB Karte wird wahrscheinlich ebenfalls erheblich günstiger sein als die Dante Karte.

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 2. Februar 2016 um 22:12

    Mädels; das lockt jetzt keinen, der's vernünftig erklären kann, hinter'm Ofen vor. :roll:

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 2. Februar 2016 um 11:17

    Hm, glauben wir also an die Ernsthaftigkeit der Frage a priori nach den zitierten Ausführungen und ohne Entschuldigung für das oben Zitierte?

    Ich denke, das überlassen wir Jürgen Schwörer, der bestimmt dem in diesem Forum gewünschten Ingenieurslevel entsprechend eine sowohl verständliche wie auch korrekte Antwort geben kann oder ein ordentliches, marketingfreies paper z.B. aus der Entwicklungsabteilung zitieren und bei der Gelegenheit auch ein paar Mißverständnisse zum Naheffekt ausräumen kann. :wink:

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 2. Februar 2016 um 05:42

    Bevor wir etwas ganz und gar Sinnloses tun, klären wir zunächst folgende Frage:
    Ist dieser Thread die rethorische Frage eines Fragestellers, der die Antwort bereits zu kennen glaubt und eigentlich nur ein bisschen Krawall anzetteln möchte

    Zitat von &quot;Kai Pirinja&quot;

    Was für ein Marketing-Bullshit!

    Dem dummen Endkunden wird hier mit dem Ausdruck "Doppelmembran-Mikrofon" suggeriert, man habe die Technik eines Großmembranmikrofons in ein kompaktes Gesangsmikrofon implementiert. Mithin wird der Eindruck erweckt, dass die Nierencharakteristik duch die Verschaltung von zwei Schwingspulen erzielt wird. Tatsächlich stecken im KSM8 zwei Membranen; Schwingspulen gibt es aber nur eine. Die zweite Membran ist eine Passivmembran. Und damit haben wir ein gewöhnliches Masse-Feder-System. Die Technik ist letztendlich nicht sonderlich anders als bei einem SM58 - ob da nun die Luft allein vor sich hin schwingt, oder noch eine Plastikfolie mitwackelt.

    Außerdem wird mit einem weniger ausgeprägten Nahbesprechungseffekt geworben. Klar, wenn die Rückwärtsdämpfung im Tieftonbereich wesentlich geringer ist als bei herkömmlichen Mikrofonen, dann ist auch der Nahbesprechungseffekt nicht so groß.

    Und zuletzt soll das Design an das legendäre "Elvis-Mikro" 55S erinnern. Abgesehen davon, dass das pottenhäßlich ist, ist es hochgeradig irreführend. Das einzige, was das KSM8 mit dem 55S gemein hat, ist das dynamische Prinzip und die Richtcharakteristik Niere.

    oder haben wir hier jemand, der die Physik der Anwendung einer zweiten Membran zur Unterdrückung des Naheffekts und zur Gestaltung einer konsistenteren Richtcharakteristik in einem dynamischen Wandler erklärt bekommen und den Unterschied zur Doppelmembrantechnik beim Kondensatorwandler verstehen möchte, da der Begriff "Dual Diaphragm" offensichtlich und warum auch nicht, für unterschiedliche Anwendungen genutzt wird?

  • Shure KSM8

    • guma
    • 1. Februar 2016 um 17:47

    Prima, dann machen wir es einfach so, dass der nächste KSM8 Thread mit einem Praxistest beginnt. :wink:

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