Ahhhrrrg!
Diese Beobachtungsgabe ...unglaublich unser Billbo ... es ist der SOH!
Beiträge von guma
-
-
... du meintest jetzt aber 'Fair Comp', 'Ultimo Comp' und 'Leisure Comp' ... und nicht die Sachen aus Vatis Panzerschrank? ...
:lol: -
Zitat von "billbo"
... eine ganze Reihe unverzichtbarer Vorbedingungen ....
Angebot stimmt (gut gestimmtes und noch besser gespieltes Drumset)
Kannst Du mir einen Grund nennen, warum ich einen schlechten Drummer und/oder ein schlecht gestimmtes Set mischen sollte? ... ist schließlich schlecht für 's Image ...
Zitat von "billbo"naturnaher Schlagzeugsound gewünscht
wobei "naturnah" in diesem Setting keinesfalls "müsli-Jazz-Folklore" heißt sondern sehr Rn'R klingen kann. Das ist ja genau der Unterschied zu "OH, Kugel sonstigem Gedöns". :wink:Zitat von "billbo"keine hohen Verstärkungen unter ungünstigen akustischen Rahmenbedingungen erforderlich
Nein ... ebenfalls ein Unterschied zum Gekugel. Es geht viel lauter auch wenn's nah bei den Lautsprechern ist.Zitat von "billbo"... alle Beteiligten wissen was sie wollen und was sie tun
Klar Mann, ich arbeite mit Erwachsenen, auch jungen Erwachsenen, oberhalb einer gewissen intellektuellen Leistungsgrenze ...
WAS ANDERES HALTE ICH IN MEINEM ALTER AUF DER BÜHNE GAR NICHT MEHR AUS!!!
Spaß bei Seite ... ich werde es, wenn ich Zeit habe, auch ab und an mal zusätzlich zum normalen Drummikroset einparken ... und wenn's nur dazu dient, den Drummer auf dem inear glücklich zu machen ... :wink:
-
Klar Mann, geiles Foddo, es gibt
1. die didschei Anlage
2. das didschei Lineararaai
3. die dazu gehörige didschei Hängehöhe an Orginal didschei flighwareund ... leider nicht im Bild ... das Special didschei Personal !!
-
Zitat von "wora"
und wie sieht es bezüglich der bewegungen der becken aus? wenn die kräftig gespielt werden, ändern sich die abstände ja auch sehr stark.
War in meiner Anordnung völlig problemlos, da keine "auf Kante"-Situation entstand und das Wineklverhältnis Mikrofon/Becken immer unkritisch war. Das Problem gibt's ja nur dann, wenn die Richtung der Pendelbewegung gegen 90° zur Aufnahmenrichtung geht und sich dadurch die Phase ändert.
-
Zitat von "wora"
guma, wie lange hast du denn gebraucht, um die optimalen abstände zwischen toms und becken zu finden? ich habe versucht mich da rein zu denken und sehe hier durchaus ein problem, vor allem wenn es mal schnell gehen muss.
Das dachte ich auch, bevor ich es gemacht habe. Tatsächlich wurde die Position an den Standtoms nur ein mal geändert und zwar auf Zuruf vom Drummer selbst etwas näher zu den Standtoms, sodass ich zuversichtlich bin, dass das in Zukunft in der Regel auf Anhieb klappt.Zitat von "wora"noch ne frage:
hast du das schonmal für 1x stand- und 1x hängetom probiert?
Nein, aber werde ich bestimmt machen und es sollte noch einfacher gehen. -
Nachdem ich in der Zwischenzeit noch ein paar Tests mit den inzwischen eingetroffenen Shure 181bi Kapseln gemacht habe noch folgender Tipp:
1. Diese Kapseln sind im Gegensatz zur MK8 und CK94 nicht perfekt spiegelsymmetrisch, d.h. ähnlich wie bei Bändchen gibt es eine Seite, die ein wenig höhenlastiger ist bei gleichen Mitten und Bässen. Es ist die Seite auf der das Symbol für die Richtcharakteristik aufgemalt ist. Diese Seite lasse ich in der Standtomposition zu den Becken schauen, in der Hängetomposition zur Seite mit dem kleineren Tom.
2. Die typische Doppelmembrankonstruktion der Großmembranmikros mit umschaltbarer Richtcharakteristik wie AT4050, C414, Rode NT2A ist definitiv "seitengleicher" als die des 181bi. Elektroakustischer Hauptunterschied ist, dass GMs für hohe Frequenzen beidseits einen etwas engeren Aufnahmewinkel haben. Ein AT4050 ist natürlich auch kein riesiges Mikrofon und sollte sich in den meisten Fällen auch passend platzieren lassen.
Wie gesagt: Viel Spaß beim eigenen Experimentieren! :wink:
-
Zitat von "HenrySalayne"
Ich frage mich, warum man im Jahre 2015 immer noch neue Produkte vorstellen muss, die keine flüssige Touchbedienung erlauben?
aha Du hast schon ein persönliches 'hands on' gehabt

:lol: :lol: -
Zitat von "guma"
Hat jemand schon entdeckt, ob auf einem der Schirme endlich eine ordentliche, detailreiche Mehrkanal-Übersicht aufrufbar ist?
Hab's selbst gefunden: In diesem https://www.youtube.com/watch?v=9X_UDQPmq0c Filmchen ab 1:23 gibt es tatsächlich die von mir schon ewig geforderte Übersichtsdarstellung.

-
Hat jemand schon entdeckt, ob auf einem der Schirme endlich eine ordentliche, detailreiche Mehrkanal-Übersicht aufrufbar ist?
-
Obergewaltiges Lob! Genau so! :wink: ... Wobei in der Hängetomversion die Becken in dem beschriebenen Set eben auch eher links-rechts und nicht ein einzelnes genau darüber ist und der Löffelstiel über den Standtoms etwas mehr waagerecht sein sollte was in Deiner Simulation nicht geht, weil der Löffel dazu schweben ( oder ein Stativ haben ) müsste.

-
Gott sei Dank ist die Lichtorgel weg und der zweite Schirm da.

-
Is klar, wer Stimmen aus dem Universum verstärkt, braucht natürlich ne Menge Kanäle ... :lol:
-
Ich wähle meine Threadtitel gerne "plakativ". Das erhöht den Unterhaltungswert im doppelten Sinne. :wink:
-
Zitat von "wora"
was mir auch schon passiert ist: statt der abgesprochenen SD8 stand plötzlich eine SD9 da, das pultfile war damit einfach nicht kompatibel. da blieb dann einfach nur "von null beginnen" übrig.Das ist ja schon ein paar Jährchen her. Heute gibt's von diesem Hersteller einen gut funktionierenden file converter zwischen allen SD Pulten :wink:
-
Ich glaube, der eine oder andere hat mich jetzt missverstanden:
Es gibt eigentlich nur zwei gangbare Wege:
Entweder ich kenne mich aus ( das würde ich wie gesagt bevorzugen ) oder ich lasse mir helfen. ( wir lassen jetzt mal die Version "Ich kenne mich nicht aus und es gibt keine kompetente Hilfe" aus auch wenn's die, frei nach Billbo, auf dieser Welt ziemlich häufig gibt
)Wenn ich mich nicht auskenne, ist es vielleicht nicht so schlau, bei Adam und Eva anzufangen, sondern ein paar Dinge, für die "Auskennen" unbedingt erforderlich ist, also in der Struktur eines Pultes fummeln zu wollen, auszulassen. Das widerspricht auch nicht der Liebe zur starren Yamaha-Struktur, denn dort ist dieses vernünftige "Finger weg" einfach vorgegeben. Also "Yamaha machen" wäre dann einfach "Finger weg, wo ich mich nicht auskenne". :lol:
-
Ab heute ist die Firmware V726 auf dem üblichen Weg vom ftp Server downloadbar.
-
Leider habe ich überhaupt keinen Spass am Fotografieren. Ich werde es für euch trotzdem tun ... also für die, deren räumliches Vorstellungsvermögen für das Umsetzen meiner Beschreibung nicht ausreicht ... wobei, eigentlich ist es gar nicht so schwer ... es kann aber ein bisschen dauern ... :wink:
-
Ja, die Becken über den Hängetoms sind auch bei meinem Drummer recht nah. Das macht es aber für diese Anordnung sogar einfacher, weil Du dann natürlich auch sehr nah an den Hängetoms bleiben kannst! Die Schaftrückseite des Mikros schaut nach vorne-unten. Dadurch kann die Kapselposition von "fast zwischen den Toms verschwindend" bis "deutlich darüber hinaus ragend" variieren und damit ist auch das Problem des Beckenabstands zu handeln.
-
Ich hole diesen alten Thread hoch, um ein ebenfalls immer mal wieder diskutiertes Mikrofonierthema damit zu verknüpfen.
Bei bisherigen Diskussionen über eine Drummikrofonie für live mit wenigen Mikros/wenigen Kanälen gab es immer die Kontroverse
- Kick/2xOH, also eine Drei-Mikros-Variante, die mehr für Jazz/Club bevorzugt wurde und
- Kick/Snare/Toms, die Fünf-Mikros-Variante ohne Blech, die eher als Rock/Club Version akzeptiert wurdeHier eine Fünf-Mikros-Variante, die ich inzwischen einsetze und die wirklich erstaunliche, Zuhörer und inear Drummer in Begeisterung versetzende Ergebnisse liefert.
Das Drumset, das ich zu „verarzten“ habe, hat Kick, Snare, Hat, zwei Stand- und zwei Hängetoms, sowie sechs Becken und dazu ( Ganz wichtig) einen Drummer, der stimmen kann! Um eine alte Idee, die wora auch schon in einer „Zwei-Mikros-Variante“ eingesetzt hat, ( Kick + ein AT4050 in Acht-Position als „Infrontofhead“ ) also den Einsatz von Achten wieder hervor zu holen, habe ich mir folgendes ausgedacht:
Ich nutze Klein(membran)kondensatormikros mit ‚Acht’-Kapseln.
Das hat folgende Vorteile:
1. Einfacher im Drumset zu platzieren als Großmembranmikros
2. robuster als Billigbändchen für so eine Anwendung
3. diese Kapseln haben ähnlich wie Bändchen bauartbedingt ein leichtes Höhen-rolloff und keinen Hochtonpeak wie es typischerweise die Schwesterkapseln ‚Niere’ der entsprechenden Serien der Hersteller haben.
Ich habe schon lange zwei ( leider nicht ganz billige ) CK94 Kapseln für die SE300B Verstärker der Blue line Serie von AKG, die ich recht gelungen finde und mit denen ich meine ersten Versuche gemacht habe und natürlich zwei Schöps MK8, ( die ich hier sicher nicht diskutiere :wink: ). Interessant wird das für Ottonormalverbraucher durch die recht neue Acht Kapsel der Shure Beta 181 Serie modularer Mikrofone, die man als RPM181bi dazu kaufen kann und die verblüffender Weise den gleichen Preis wie die Niere und die Superniere hat ( bei den anderen Herstellern ist die Acht-Kapsel immer die teuerste ), nur die Hälfte der AKG Kapsel kostet und ein wirklich schnuckelig kleines Mikrofon ist.Durchführung:
Als sinnvolle Anwendung hat sich die Verwendung zweier solcher Mikros ergeben. Das Standtomseitige wird etwa in die Mitte zwischen beiden Standtoms und den darüber hängenden Becken platziert, also in einer Art „semi-close-miking“ Variante mit der Achse durch die Acht vertikal so, dass die eine Seite der Hantel zwischen die Standtoms zielt, die andere nach oben in die Becken. Das Hängetomseitige wird mit der Achse durch die Hantel horizontal zwischen/über den beiden Hängetoms, also „nearly-close-miking“ und die Hanteln nehmen trotz der horizontalen Achsenausrichtung die darüber hängenden Becken konsistent auf. Die Ausrichtung war viel weniger kompliziert, als ich dachte und es genügen zwei kleine Galgenstative, die man sehr unauffällig platzieren kann. Natürlich muss man das mit der richtigen Entfernung zu den Becken mal ein wenig geübt haben aber es gibt ja hier auch Freunde des „Underhead“. An einer Klemmlösung arbeite ich gerade.
Wer genau aufgepasst hat, hat mitbekommen, dass die Achsen durch die beiden Achten nahezu senkrecht zu einander stehen, was für die Wechselwirkung der beiden Mikros zueinander bedeutet, dass das Ganze quasi mono kompatibel ist und es kaum Interferenz gibt.Ergebnis:
- Da die Abstände Standtomseitig etwas größer sind, brauchte ich dort ein wenig mehr gain, was aber unproblematisch ist.
- Was gar nicht geht, ist hartes links-rechts pannen, was manche bei overhead machen. Dagegen ist jedoch wenig auseinander pannen wegen der Monokompatibilität unkritisch und 10:30 Uhr und 13:30 Uhr brachte im inear ein perfekt räumliches Ergebnis und für den Saal ebenfalls einen schön räumlichen Eindruck über den Großteil der Zuhörerplatze. Quasi-MS, was sich für diese Mikrofonie ebenfalls anbietet, muss ich noch probieren, da bei der Produktion bisher kein DiGiCo dabei ist, mit dem das ja besonders einfach spielt.
- Das klanglich schönste, was den Drummer nahezu umgehauen hat, war, dass alle Toms viel wuchtiger waren, als er es sonst so kannte und ohne unschöne Resonanzen, wie sie typischerweise bei den gängigen Tommikros durch das Nahmikrofonieren, die Klemmen und die Inkonsistenzen der üblichen Verdächtigen für diesen Job auftreten und gleichzeitig die Becken sehr natürlich und überhaupt nicht schrill zu hören waren. Außer einem hipass bei 80 Hz und einer kleinen Senke bei 230 Hz brauchten beide Mikros keinen weiteren EQ, kein Gate und keinen Kompressor. Trotzdem war es richtig „Rock n’roll“ und nicht „Jazz“ wie manche jetzt sicher vermuten. :wink:
- Was mich verblüfft hat, war, dass beide Mikros extrem wenig Snare und Hihat aufnahmen, was wohl daran liegt, dass die Standtom-Acht weit weg ist und mit der Totalauslöschung zur Snare schaut, die liegende Acht zumindest noch in einer Teilauslöschung zur Snare schaut und vom oberen Hängetom abgeschattet wird. Dadurch gab es kein „Verschmieren“ der Snare/des Snaremikros wie es typischer weise durch OHs und Tommikros entsteht, die Richtung Snare schauen. Also Snare und Hihat brauchen beide je ein eigenes Mikro und die Snare hört sich durch die gute Auslöschung an den Achten sehr schön direkt an. Was ebenfalls nicht stattfindet, ist der unschön schrille Beckensound, wie er üblicherweise durch die Kombination von Höhenpeaks preiswerter Condenser und durch den bauartbedingten Supernierenanteil der Clip-Tommikros ( ...selbst wenn sie „Niere“ heißen! ) für hohe Frequenzen entsteht, mit dem rückseitig ebenfalls unerwünscht die Becken aufgenommen werden und was dann mit den Overheads interferiert/ kammfiltert.
- Ebenfalls verblüffend … und das wird für viele von euch die Gretchenfrage sein … ja, diese Anordnung kann sehr gut ohne getrennten EQ für Toms und Becken leben und zwar dadurch, dass einige der Phänomene, die für das Geschraube an EQ und Gates verantwortlich sind, entfallen:
o Kein extremes Close miking, bei dem Teile des Schwingvorgangs im Fell überbetont werden
o Keine Nichtlinearitäten billiger Tommikros
o Genau Null Interferenz mit den Beckenmikros
o Keine Wechselwirkungen der Tommikrofonie untereinander
o durch sanftes Höhenrolloff keine schrillen BeckenZusammenfassung:
Die Methode ist praktikabel, klingt gut, ist inzwischen bezahlbar, schnell aufzubauen und einzustellen und durch „semi-close-miking“ und die sehr kontrollierte und konsistente Richtcharakteristik absolut live und beschallungstauglich, was sie von manchen Studiofürzen erfreulich unterscheidet.
Viel Spaß beim Ausprobieren. :wink: