Schön, dass Du es gemerkt hast und noch nicht so schmerzfrei bist. :wink:
Ich ändere mal die Überschrift.
Beiträge von guma
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Wie wir alle wissen, können Percussionsets sehr unterschiedlich aussehen. Dafür gibt es logischerweise nicht die eine Mikrofonierung.
Ich komme noch mal auf Olivers nach oben gerichtetes Mikro mit Nierencharakteristik zurück. Die Niere hat ja in der seitlichen, der 90° off Achse ihre -6dB Isobare. Wenn das trotzdem ordentlich funktioniert, muß eine Acht in einer "Zwei-Konga-Anordnung' in der selben Ausrichtung zwischen den Trommeln noch besser funktionieren, weil die (seitliche ) Abnahme dann in der 0°/0dB Achse erfolgt. Zudem hat diese Anordnung den großen Vorteil, dass die bei der liegenden Acht nach oben zeigende Achse der maximalen Dämpfung von allen Mikrofonien am wenigsten Interferenz mit einem darüber dadurch sehr nah platzierbaren nach unten gerichteten Overhead erzeugt. Die beiden Mikros bleiben zusammen sowohl monokompatibel als auch nahezu kammfilterfrei !
Achten sind heute, wenn man verschiedene preiswerte GM-Modelle mit umschaltbarer Charakteristik mit einbezieht, keine unerschwinglichen Mikros mehr. Viel Spaß beim Ausprobieren. :wink: -
... und um mal wieder zum Threadstart zurück zu kommen:
Extremes links-rechts panning wie für die "am Mann" Technik oder die "Stereo Kugelmikrophonie" wäre für eine vielköpfige Funk/Soul/Latin Combo mit genügend anderen zu pannenden Quellen eher kontraprodutkiv. Das wäre eher was für eine ausgesprochen auf Percussion-Soli ausgelegte Show.
In dem Zusammenhang empfehle ich, mal wirklich das 'Acht Thema' weiter zu denken, sowohl was das Ausblenden unerwünschter Anteile im betreffenden Mikro als auch das 'room image' angeht. -
Beim nächsten "Percussion-Gig" nehm ich zwei Achten ... Versprochen !


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Im Falle "Funk, Soul, Latin + Conga" habe ich ausnahmsweise mal einen erheblichen Vorsprung weil sozusagen seit 35 Jahren "Hausmarke". :wink:
Dass ich nach irgendwelchen 1000 + x Congaabnahmetagen das Verfahren von SM57 nach ... geändert habe, liegt an der Fähigkeit auch noch im fortgeschrittenen Alter hinzuhören, auszuprobieren, umzudenken.
Das mit der Kugel im percussion set ist so eine Energiesparlösung für Leute, die Latin als eine Art zu tolerierenden Kulturlärm oder eine Art südamerikanischer Guggenmusik empfinden ...Man sollte, nebenbei bemerkt, wenn man einen neuen Gegenstand der Beschallungstechnik ausprobiert, nicht zu viel Energie darauf verwenden, herauzufinden, wie man ihn dazu überredet, das Gleiche zu tun wie seine Vor- und Vorvorgänger. Man verliert dabei leicht die Lust am Ausprobieren, gewinnt keine neuen Erkenntnisse und ist nach einigen Jahren überzeugt davon, dass sich nur noch das Marketing-Rad dreht, ohne mit zu bekommen, wenn sich wirklich mal was sinnvoll Neues ergibt. Das ist mindestens genau so einfältig wie die Marketinggläubigkeit mancher Jungbeschaller. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen. :wink:
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@ Oliver
Ja, is schon alles klar, ich wollte ja nur mal nen netten Scherz machen. In dieser Position könnte ich mir für zwei Congas eine 'Acht' als noch eine deutliche Ecke besser vorstellen, vor Allem was das Nutzpegel/Übersprech-Verhältnis angeht. Ich habe für die SE-300 B Speisung auch CK94 Kapseln, die man schön schlank zwischen die Congas platzieren kann und für Achten ist es logischerweise völlig wurscht. ob das Mikrogehäuse nach oben oder nach unten schaut. :wink:
Für die '3 Congas Anordnung' gibt die zentral von unten stehende Niere sicher eine sehr ordentliche schnelle 'Einmikroabnahme' allerdings auch da am liebsten mit dem Mikro, welches die konstanteste Niere über den Frequenzgang kann, also ein Klein(membran)kondensator.Ich würde trotzdem, wenn immer geht, eine sehr nahe Einzelabnahme mit Super/Hyperniere von oben bevorzugen und manche Percussionisten bestehen auch darauf, an jeder Conga ein Mikro zu sehen, das hilft der Psyche, dem Nutzpegel und bei 'Latin', bei dem der Congaspieler Solistenbedeutung hat, kann man die Teile auch ein wenig pannen.
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Als das noch Soundtracs hieß, war das mal noch wo ganz wo anders in Heilbronn. :lol:
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Ah, verstehe. Ist das jetzt die "was, Du hast Deine darüber hängenden Bongos vergessen ... das Mikro bleibt gez abba so stehen!" oder die " wenn's nicht laut genug ist, darfst Du auch einfach den Mikrokopf hauen" oder die "die Mädels hören den Percussionisten gerne schwer atmen, wenn er sich über seine Trommeln beugt" Variante

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Zitat von "thieloliver"
Und zwar senkrecht nach oben ausgerichtet zwischen den Congas mit der "Kapselspitze" auf Fellhöhe.?????????

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Zitat von "wora"
die M201er lieferten einfach deutlich mehr klarheit, deutlich weniger umgebungsgeräusche(!) und einen "direkteren" attack der congas. gerade wenn man irgendwo am rande der feedbackgrenze werkelt, kann das der entscheidende unterschied sein, um die trommeln bei bedarf im mix auch mal nach vorne zu bekommen.Ja, das wäre für mich auch die bessere Alternative, wenns kein Kondensatormikro sein soll, genau aus den von Wolfgang genannten Gründen und 'Hyperniere' ist natürlich auch geschickter als Niere, wenn man 'doppelmikrofonieren' und 'pannen' möchte. Ich würde auch M201 vorziehen und das ist ja nun wirklich kein "exotisches" Mikro. :wink: Unter den Kondensern nehme ich sehr gerne ein "mittiger klingendes" Modell z.B. CK393, also das Teil mit der Supernierenkapsel. Damit hatte ich nach 20 Jahren SM57 an den Congas ebenfalls ein sehr eindrückliches AHA Erlebnis und zwar genau bei einer solchen 'Funk und Soul' Combo.
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Gute von schlechten Congaspielern unterscheiden sich unter anderem garade dadurch, dass die guten auch dazu in der Lage sind, wirklich rein zu hauen. Im 'worst case scenario' ist es so, dass man einen leisen Congaspieler, eine ungünstige akustische Umgebung und eine PA mit eher bescheidenem headroom hat. Das ist für einen 'livemischanfänger' das wahrscheinlichste Szenario !
Funk und Soul Combos haben in der Regel eine ganz erhebliche 'number of open microphones'. Das macht das Ganze nicht einfacher. Ausserdem stimme ich meinen Vorschreibern zu, dass für das Genre eher keine dominante Rolle für das Instrument zu erwarten ist.
In dieser Situation sollte man
1. Kompression sparsam benutzen oder erst mal ganz darauf verzichten ( Kompression ist eine gute Idee, um leise Anteile der Conga etwas anzuheben aber eine schlechte Idee wenn man merkt, das man auf dem "man kann sie gerade eben hören" level schon die Feedbackgrenze im jeweiligen setting erreicht hat.
2. den lowcut benutzen und kein zusätzliches bottom Mikro aufbauen.
3. ein Mikro wählen, was gut Transienten kann und eine sehr kontrollierte Richtcharakteristik über den Frequenzgang aufweist, ( nein, das ist nicht das SM57 ) also z.B. ein ( gerne auch preiswertes ) Klein(membran)kondensatormikro wie von Campfire genannt. -
Zitat von "e-on"
Blödes Managergeschwafel. Nicht Wolfgang hat digico in D breitgemacht sondern audiopro.
??????????
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... und wenn Du alle diese Tipps in einer geeigneten Kombination anwendest, also z.B. SM57 + "ordentlich Kompression" + "kein beherzter lowcut" dann garantiere ich Dir ein lang anhaltendes, tieffrequentes, sehr unangenehmes Geräusch. :roll:
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Jungs, wo pleibt euer Patriotismus .... und eurer Glauben:
http://www.microtechgefell.de/index.php/de/m…fone/439-kem970
:lol: :lol: :lol:
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Um es mal mit einem Literaturnobelpreisträger zu sagen:
Das Oskarchen will einfach nicht wachsen ! :wink:
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Öh, das SONY Dingens ... ist das nicht in erster Linie ein Recorder ???
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
...Einige neuere Datenglätter ....
ist natürlich endgeil ! :lol: :lol: :lol:
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Es gibt bisher für die Stereo inputs zusätzlich zum normalen pan einen (digitalen) 'balance' in der 'input section', mit dem man sich behelfen kann, und einen 'width' regler+ die Mimik für 'ms' aber keine getrennten gains.
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Ja, ich finde auch, man sollte nicht mit Steinen nach Produkten schmeißen, wenn man nicht sicher ausschließen kann, dass das unerwünschte Ergebnis doch an den Rahmenbedingungen oder sogar an der eigenen Leistung liegt. Wenn ich so an meine ersten eigenen Schnürsenkel zurückdenke, war es eigentlich immer so, daß ich dachte: "so schlimm hab ich's aber nicht in Erinnerung. Das klang aber auf dem Job viel besser". Vielleicht hat sich 'Kracky' aber auch nur sehr unglücklich formuliert, dass wir alle das so interpretieren ?