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Beiträge von guma

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 19. November 2012 um 23:01

    @ Gert
    Das verstehst Du jetzt ganz und gar miß. Es ging um ein Muckerpültchen, ein Backline-Pültchen sozusagen und nicht um einen betreuten "Pultplatz" und daher gibt es auch keinen "zuständigen" Techniker.

    ... ein "herrenloses" Pültchen also,... so ein Ding, für welches sich auch im Proberaum keiner zuständig fühlt, ..... ein WG-Küchen-Äquivalent .... Technik gewordenes Mauerblümchen .... von keinem seiner halbfreiwilligen Bandkassenfinanziers so richtig geliebt, .... und nun der lieblosen semipermeablen Dachkonstruktion eines wenig begabten Festland-Bühnenbauers hilflos ausgesetzt ..... :| :? :? 8)8) :lol: :lol: :D:D

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 18. November 2012 um 13:51

    Meine Erfahrung dafür ist:

    "Verstehst Du eins, verstehst Du alle" trifft sicher sowieso nicht zu.

    Was aber zutrifft ( und das ist sogar wissenschaftlich auch für andere technische Bereiche belegt ! ) ist:

    "Verstehst Du zwei ( am besten sehr unterschiedliche ) Bedienkonzepte ( und zwar richtig und nicht nur ein bisschen ) wirds beim dritten sehr leicht".

    Dafür ist es egal, ob man Yamaha + Midas oder Yamaha + DiGiCo oder Yamaha + Allen & Heath "gelernt" hat. :D:D

    Was man beim dritten, vierten ..... Bedienkonzept trotzdem nicht kann, sind Dinge, die sich hinter produktspezifischen Schaltern oder tiefer liegenden Menue-Punkten verbirgt.

  • Hängemikrofone --> Geeignet für Chorabnahme?

    • guma
    • 18. November 2012 um 10:21

    Diese Entfernung zeichnet sich dann aber dadurch aus, dass sie zu einem für Beschallung nicht nutzbaren Mikrofonierergebnis führt. :wink:

  • Hängemikrofone --> Geeignet für Chorabnahme?

    • guma
    • 17. November 2012 um 14:31

    Eben. Daher ja auch

    Zitat von "guma"

    Nur damit Du Dir da keine falschen Vorstellungen machst:

    Daß ein Hersteller seine Konstruktion "Hängemikrofon" nennt, ändert nichts an den Problemen, die eine solche Anordnung prinzipiell mitbringen kann. :wink:

  • Hängemikrofone --> Geeignet für Chorabnahme?

    • guma
    • 17. November 2012 um 12:44

    Wobei das dem Audio Technica Mikro sehr ähnlich ist.

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 16. November 2012 um 19:46

    Wer mich kennt und und meine Beiträge aufmerksam liest, weiß dass ich in der Regel auf Eigenverantwortung plädiere und, wie ich hier ausführlich dargestellt habe, mich auch entsprechend verhalte.

    Allerdings halte ich es unter zwei Gesichtspunkten für geradezu absurd und möglicherweise fatal, von sich selbst ausgehend, das für andere als selbstverständlich anzunehmen.

    1. Sind tatsächlich eine unglaubliche Menge von Menschen so naiv / wenig vorauschauend / einfältig, dass sie sich in für sie nicht alltäglichen Situationen falsch verhalten und die Regeln dafür sind komplexer als es hier zum Teil dargestellt wird. Nicht alles in unserer Gesellschaft funktioniert nach dem Motto "Regenschirm vergessen ... selbst Schuld". Dazu empfehle ich gerne das Board 'Veranstaltungssicherheit'.

    2. Muß man prüfen, ob im Einzelfall dann die Regelvermutung "Eigenverantwortung" auch wirklich zutrifft. Ich lehne die Selbstbedienungsmentalität "welche Versicherung zahlt denn heute für meine eigene Blödheit" genauso wenn nicht noch mehr ab wie alle anderen, die sich hier entsprechend geäussert haben. Im Gewerk Bühnenbau kenne ich allerdings, wie hier schon mehrfach benannt, genügend Beispiele für derart hirnrissige oder einfach nur schlampige Konstrukte, dass die Frage im Fall des Threadstarters zumindest erlaubt sein muß.

    Was hier auch von den erfahrenen Kollegen merkwürdigerweise unterschlagen wird, ist, dass zwischen "Schönwetter, alles prima" und "Komplettverplanung, Musik aus, nichts geht mehr" eine Eskalation/Deeskalation stattfindet, deren genauer Verlauf sehr individuell von den Gegebenheiten abhängig ist und da eben nicht unwesentlich von der Bühnenkonstruktion, deren Beplanung und der sorgfältigen Ausführung.

    Ich stelle deshalb nochmals drei ganz einfache Fragen ( mit Antwortvorschlägen falls es doch zu schwer ist :D ) , die vor der hier gehörten "Is doch klar Plane, hoch und gut Dickhosigdumpfbackigkeit" mal aus beantwortet sein sollten:

    1. Wozu ist ein Bühnendach in einer gemäßigten Klimazone wie Mitteleuropa überhaupt da ?
    - als Sonnenschutz
    - zur Abdunklung, damit man die Lichtanlage besser sieht
    - möglicherweise doch auch als Regenschutz

    2. Kann ich aus meiner eigenen Erfahrung Bühnen die bei Dauerregen ( nicht Starkregen, nicht Windböen u.s.w. ) bespielbar waren von solchen, die bei Regen nur "Planen hoch und Musik aus" erlaubten, unterscheiden ? ( wir lassen mal heroische " wir spielen weiter bis die Sicherung fliegt " Ereignisse aussen vor )
    - bei uns regnets immer
    - bei uns regnets immer rein
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen wir dann nicht aufgebaut haben
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen wir auf- und vor dem Gig wieder abgebaut haben
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen wir / unser Equipment naß geworden sind
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen haben Techniker alles eingetütet und wir hatten Pause
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen haben Techniker alles eingetütet und wir konnten weiterspielen
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen trotz Regen alles trocken geblieben ist

    3. Wieviele Musiker kennt ihr, die ohne babysittendes, umsichtiges Tourpersonal einen Packen Planen zum Schutz ihres Equipments über den Sommer mitführen ( Die vom Threadstarter geschilderte Situation meine ich als "unbetreutes Monitorpültchen = Muckerequipment" verstehen zu dürfen )

    - nein ich kenne keinen
    - ja ich kenne einen
    - ja ich kenne sogar zwei

    Beantwortet man sich diese Fragen mal ganz ehrlich, kann man doch eigentlich schon erkennen, dass die Frage des Threadstarters schwieriger zu beantworten ist als "Nein, die Katze gehört nicht in die Mikrowelle" wie es hier verschiedentlich propagiert wird.

  • Hängemikrofone --> Geeignet für Chorabnahme?

    • guma
    • 16. November 2012 um 18:31

    Nur damit Du Dir da keine falschen Vorstellungen machst:

    Daß ein Hersteller seine Konstruktion "Hängemikrofon" nennt, ändert nichts an den Problemen, die eine solche Anordnung prinzipiell mitbringen kann. :wink:

  • Update Yamaha CL/RIO/Dante/Nuendo live

    • guma
    • 15. November 2012 um 23:34

    Firmware V1.14 CL1/3/5/RIO + Editor V1.14 sind draussen. Spielt jetzt auch auf Windows 8.

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 15. November 2012 um 16:45

    Alter Schwede, so sauber an einander vorbeigequatscht wie dieses Mal haben wir aber noch selten. :oops: :D

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 15. November 2012 um 10:38

    Ah eine Scherzfrage !

    Ich hätte da ein paar Scherzantworten:

    1. Der FOH-Sitter ist für die FOH-Plane zuständig. Er muß sie nicht selbst von zu Hause mitbringen, muß nicht auf eine Plane-Hochreiß-Anordnung vom TL warten sondern darf das selbstständig erledigen und darf auch Hilfe rufen wenns zu schwierig ist oder er gerade was Wichtiges zu mischen hat.

    2. Der Monitor-Sitter ist für die Monitor-Plane zuständig. Er muß sie nicht selbst von zu Hause mitbringen, muß nicht auf eine Plane-Hochreiß-Anordnung vom TL warten sondern darf das selbstständig erledigen und darf auch Hilfe rufen wenns zu schwierig ist oder er gerade was Wichtiges zu mischen hat.

    2. Der Backliner ist für die Backline-Plane zuständig. Er muß sie nicht selbst von zu Hause mitbringen, muß nicht auf eine Plane-Hochreiß-Anordnung vom TL warten sondern darf das selbstständig erledigen und darf auch Hilfe rufen wenns zu schwierig ist oder er gerade was Wichtiges zu stimmen hat. :D

  • NUAGE

    • guma
    • 14. November 2012 um 23:11

    Hier http://www.yamahaproaudio.com/global/en/prod…_systems/nuage/ kann mann schon mal ahnen, wie zukünftige Yamaha-Pulte aussehen könnten :wink:

    Besonders lustig bei diesem Konzept: 'flexible modular architecture'. :wink:

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 14. November 2012 um 19:33

    @ billbo

    Das entsprechende Wort für 'weghören' oder 'nicht zuhören' wäre dann wohl 'überlesen'. Wenn Du mit mir diskutieren oder mich interpretieren möchtest, was ja noch ein bisschen weiter geht, erwarte ich, dass Du vorher gelesen und verstanden hast, was ich schreibe. Das ist ja wohl das mindeste, was man in einer Diskussion erwarten darf. :evil: :roll:

    Ich persönlich vertraue auf garnichts , nicht mal auf den lieben Gott. !!!

    In diesem Thread steht bereits wie ich das selbst handhabe:

    1. mit den Planen:

    Zitat von "guma"

    Zu meinen Pultplätzen gehört ebenfalls die obligate Plane sammt Gurt. Trotzdem gibt es Bühnen die, wie oben beschrieben, weder Du noch ich haben möchten und die ein wirklich unnötiges ständiges 'Plane rauf - runter' verursachen .... Du weichst aus ... :D :roll:

    und noch vieles mehr, angefangen von der Teichfolien-Bahnen an LA Rückseiten über in Teichfolie verpackte Zahnlücken-Arrays bis zu eigenen Gerätschaften um eine nasse Bühne abzuziehen.

    und 2. mit den Bühnenbauern ( und da bin ich sehr gerne ein böser Junge ! )

    Zitat von "guma"

    Ist der Bühnenbau ein vertraglich unabhängiges Gewerk, habe ich schon die bizarrsten Sachen erlebt:
    Übergang Bühne - Wing undicht "Naßzone"
    Wing nur Agroflor, also baust Du Dir erst mal ne "Trockenzelle" für den Monitorplatz
    Dach hat kaum Überstand + Agroflor setzt erst 1m unter dem Dach an -> prima Regenluke auch bei Windstärke 0,5
    Haken für die Layher-Blechdach-Verbindung werden ohne Gummischeibe verschraubt. u.s.w. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

    Will sagen:
    Stellt man sich prinzipiell auf den "selbst eintüten" Standpunkt, nimmt der Bühnenbauer seeehr gerne statt dem kleinen Finger die ganze Hand und baut Dir eine prima Schönwetterbühne. :roll: :D
    Also ist das stark von den tatsächlichen Vorort- und Vertrags-Verhältnissen abhängig, wer verantwortlich ist und da sehe ich schon ein Unterschied, ob es um ein Unwetter oder um Regen ohne Wind der senkrecht durch ein undichtes Dach läuft, geht. Bühnendächer sollten ja wohl so sein, dass die Bühne darunter unter Regen ohne Windböen weitgehend trocken und bespielbar bleiben, sonst sind sie doch irgendwie sinnlos.

    Alles anzeigen

    hat dann zur Folge ( und steht ebenfalls bereits in diesem Thread :(

    Zitat von "guma"


    Meine aufgezählten Beispiele von pösen, schlampigen Bühnenbauern stammen aus einer " Ich habe es satt, als TL diese Superoberpfeifen nach "Beendigung" des Bühenbaus über ihre Baubuchpflichten hinaus auf die "kleinen" Dinge des Lebens hinzuweisen Situation" vor Einbau der sonstigen Veranstaltungstechnik. Ich bin jedoch vom Fach und sehe einer Bühne größtenteils ihre Problemzonen an.

    Da gibt es einige unter den Bühnenbauern, die mich als 'nicht lustig' einstufen, spätestens nachdem sie vom Veranstalter einen Teil ihrer Kohle nicht bekommen haben :twisted: Auf jeden Fall kann ich aber eben gute Schlechtwetterbühnen ( die gibts wirklich, kann mich da z.B. an ein Modell in Attendorn vor 2 Jahren erinnern ), von saumäßigen Schönwetter-Modellen unterscheiden.

    Trotzdem kann ich ( im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen ) über meinen Tellerrand schauen und verstehen, dass, was für mich gilt, noch lange nicht für anders tickende Menschen wie z.B. Musiker gelten muß. Darum gehts aber meiner Meinung nach in diesem Thread. In diesem Zusammenhang in diesem Thread noch gar nicht erwähnt: manche ordentliche VT Firma führt Planen nicht nur für sich sondern auch für Backline mit ( der war das nass gewordene Pültchen ja zuzuordnen ) spätestens dann, wenn die Leih-Backline für den headliner im eigenen Verantwortungsbereich steht, was sich dann für sehr geringe Kosten auch mal als Wettbewerbsvorteil bemerkbar macht, vor allem wenn man im Ernstfall nicht nur mit den Schultern zuckt.

    Seis wies will, ich bleib dabei: eine ordentliche Open Air Bühne muß bei moderatem Dauerregen ohne Wind bespielbar bleiben und zwar "ausgepackt", sonst ist sie für'n Arsch. Was man im Fall 'Wind und Starkregen' zu tun hat, steht auf einem anderen Blatt und welche der beiden Situationen vorlag, wissen wir nicht.

    So jetzt habe ich fertig und mit derart zweidimensional gestrickten Zeitgenossen, die das nicht verstehen können, diskutiere ich im richtigen Leben nicht sondern ich beaufsichtige sie. :roll: :wink:

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 13. November 2012 um 11:02

    Ich merke noch was, sage aber nichts mehr :roll:

  • Was neues kleines

    • guma
    • 13. November 2012 um 09:22

    ... Immer gut, wenn man gepflegt zweisprachig kann, auch auf Jamaika. :D:D


    Zitat von "gert"

    Noch mal zum hochholen. Ich have endlich eine Seite gefunden die auch nach Europa verkauft und etwas Auswahl hat

    Howard ? Bill ?

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 13. November 2012 um 00:16

    OK

    Wenn Bühnendächer prinzipiell nicht dazu gemacht sind, Regen abzuhalten, wozu haben wir sie dann ???

    Ja richtig :idea: Der Herr hat sie uns gegeben, damit wir unser ipad besser ablesen können :lol: :lol: :lol:

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 12. November 2012 um 21:59

    So, für den Unterhaltungswert haben wir ja jetzt gesorgt. Schon interessant nach welchen Gesetzmäßigkeiten sich Menschen nach dem Willen derer, die über sie diskutieren, ganz der jeweiligen Meinung entsprechend extrem unvernünftig oder extrem vernünftig verhalten. :D:D:D


    Zitat von "guma"


    Wing nur Agroflor, also baust Du Dir erst mal ne "Trockenzelle" für den Monitorplatz.

    Nett, wie doch manche Dinge erst wahr werden, wenn man sie sich selbst noch mal durchformuliert. :D:D

    Ich fasse also nochmals zusammen:
    Die Bühnenbauer bauen immer eine Schönwetterbühne und wir, die "richtigen" Männer, Taiga, Djungel und Himalaya erprobt, wissen dann wie's richtg geht, wenns pisst. Das ist wahre Open Air Romantik. :lol: :lol: :lol:

    "Also ehrlich Gunther, Du bist auch der einzige, der sich immer beschwert"...

    ... Weitermachen .....

  • Was neues kleines

    • guma
    • 12. November 2012 um 20:18

    Hm, Klaus ... im Text steht:

    "all mixer operations can be performed without an ipad" und das Ding hat einen eigenen mini-Schirm ...

  • Hängemikrofone --> Geeignet für Chorabnahme?

    • guma
    • 12. November 2012 um 19:50
    Zitat von "WTFinn"

    .... eventuell auch schon mal testen, wenn der Chor im Bürgerhaus probt. Da eine kleine Combo (Klavier, Percussion) und noch Beiträge als Duett und kleineren Gruppen erfolgt, muss ich mir auf jeden Fall ein Bild davon machen, wie ich das umsetze.


    Das sein sehr sinnvolles Idee ! :wink:

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • guma
    • 12. November 2012 um 19:33
    Zitat von "billbo"

    .... Beide werden mir sagen: Und Du hattest offensichtlich auch keine Einwände – sonst hättest Du ja wohl kaum ohne Zusatzabsicherungen aufgebaut. Was willst Du also?

    Jep, da ist der springende Punkt !

    Meine aufgezählten Beispiele von pösen, schlampigen Bühnenbauern stammen aus einer " Ich habe es satt, als TL diese Superoberpfeifen nach "Beendigung" des Bühenbaus über ihre Baubuchpflichten hinaus auf die "kleinen" Dinge des Lebens hinzuweisen Situation" vor Einbau der sonstigen Veranstaltungstechnik. Ich bin jedoch vom Fach und sehe einer Bühne größtenteils ihre Problemzonen an.

    Die Frage ist eben, ob der Laie ( Musiker ) davon ausgehen darf, dass ein Bühnendach Regen ( nicht Starkregen, Unwetter, Windböen u.s.w. ) suffizient abhalten können sollte. Der Hinweis

    Zitat

    sonst hättest Du ja wohl kaum ohne Zusatzabsicherungen aufgebaut

    ist ja je nach Blickwinkel schon eine sehr absurde Form von "Beweislastumkehr"... Er beschwert sich ja nicht und baut auch keine Zusatzsicherungen ein, weil er davon ausgeht, dass es unter "Nichtunwetterverhältnissen" nicht durchs Dach pisst !

    Um hier das Beispiel mit der Dachdeckerlogik von oben aufzugreifen:

    Ganz praktisch würdest Du Deinem Dachdecker was husten, wenns durchs frisch gedeckte Dach reinregnet und erst recht würdest Du ihm was husten, wenn er Dir erzählt, Du dürftest die Dichtigkeit nicht voraussetzen.

    Ich denke, wenn der Streitwert hoch genug wäre, könnten Juristen da zu ganz anderen Ergebnissen kommen als billbo. :roll: Die würden ganz genau auseinander dividieren, ob das 120.000 € Steinwechklafier auf der Klassik-Bühne überhaupt hätte stehen dürfen bei der Witterung, aufs Konto des Veranstalters geht, weil der die "Planehochreißschwelle" nicht richtig erkannt hat, ob das Dach schlicht undicht war und der Bühnenbauer blecht oder ob die Versicherung aufkommt.

    Ich sags noch mal: Wir kennen Die Vorortverhältnisse nicht genug, um beurteilen zu können, von was man dort hätte ausgehen können/sollen/dürfen ... und... Musiker kennen keine 'worst case Szenarien', sind häufig keine "Planungsmenschen" ... das werden wir auch nicht mit einer "Forumsplanenverordnung" ändern. :wink: :wink:

  • Hängemikrofone --> Geeignet für Chorabnahme?

    • guma
    • 12. November 2012 um 18:40

    Bei den von Dir genannten Beispielen aus dem Netz handelt es sich ausnahmslos um Recording-Anwendungen und nicht um Beschallung. Ich hatte das so verstanden, dass Du beschallen möchtest. ( Wir sind ja im PA- Forum :wink: )

    Ob Du eine sinnvolle Lautstärkeerhöhung oder gar eine Zunahme der Konsonantenverständlichkeit erreichen kannst, hängt nicht nur von der Mikrofonauswahl und deren Ausrichtung ab sondern von vielen weiteren Parametern, unter Anderem von den Abstandsverhältnissen zu den Lautsprechern und deren Richtwirkung und kann nicht nach einer Videoaufnahme beurteilt werden.

    Erfahrungsgemäß klappt das, wenn der Abstand zur Quelle groß und die Anzahl begrenzt ist nur, wenn das Mikrofon annähernd ideale Eigenschaften hat und ein maximaler Einfluß auf die Ausrichtung gegeben ist. ( bei hängenden Superluxen beides eher nicht der Fall )

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