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Beiträge von guma

  • Input Delays

    • guma
    • 18. August 2012 um 10:36
    Zitat von "Jens Droessler"

    Nur der Vollständigkeit halber: Der Trick ist nicht, alle Kanäle um den gleichen Betrag zu verzögern, um die PA "nach hinten" zu schieben, sondern jeden einzelnen Kanal auf einen gewählten Bezugspunkt zu verzögern. Jeder Kanal braucht dafür sein eigenes Delay. Das Ziel der Aktion ist es, möglichst viel vom Störschall in Phase mit dem Nutzsignal zu bringen, z.B nehmen die Overheads bekanntlich nicht nur die Becken auf, sondern auch Hihat, Snare, Toms etc., welche aber auch eigene Mikros haben.....

    Das ist so nicht ganz richtig:

    Beide Methoden funktionieren jeweils nur für ein ganz bestimmtes Umfeld:
    Entscheidend dafür ob eine der Methoden

    A ) Referenzpunkt auf der Bühne und Lauftzeitkorrektur des Beschallungssystems, also der outputs respektive der verwaltenden Matrix auf diesen Referenzpunkt bezogen

    oder

    B ) Laufzeitkorrektur der inputs zu einander bei einer Mikrofonsituation, bei der zu erwarten ist, dass die gleiche Quelle in mehreren Mikrofonen ( z.B. Drumset oder auch Orchestermikrofonie ) in einer für störende Interferenz relevanten Lautstärke auftaucht

    sinnvoll anwendbar ist, hängt ausschließlich von den Entfernungsverhältnissen Quellen-Mikrofonie-PA-Zuhörerohr untereinander und den Lautstärkeverhältnissen Quellen-Mikrofonie-PA-Zuhörerohr zueinander ab.

    Methode B kann sinnvoll sein, wenn der Zuhörer keine relevanten Anteil Originalsignal zusätzlich zum PA-Signal hört. Das ist im Studio immer der Fall :wink: , bei Beschallung jedoch nur, wenn die Bühne im Verhältnis zum PA Signal "leise" ist, eine relativ große Distanz zwischen Zuhörerohr und Quelle besteht und es kein lautes Bühnenmonitoring gibt. Das wäre der Fall bei einem großen Klassik-Open Air oder bei einem Großen Rock-Event mit inear monitoring.
    Für 97% unseres Beschallens von Unterhaltungsereignissen der lauteren Sorte ist Methode B sinnlos, weil der Zuhörer eben auch das Original hört und gleichzeitig durch Ändern seines Bezugs = Hörortes auch seine relative Entfernung und damit die Laufzeit zu den einzelnen Quellen ändert. :wink:

  • Input Delays

    • guma
    • 17. August 2012 um 22:51
    Zitat von "ERICH"

    Tipp 1 - Delay für den Mix
    Ich verzögere den Master Out auf die Backline (meist das Schlagwerk) ....
    Wenn die Mikros nur stützend gepegelt sind werden die Boxen regelrecht "transparent"....

    Das ist zwar etwas eigen formuliert, beschreibt allerdings treffend folgenden Sachverhalt:

    Bei kleineren venues gibt es die Situation, dass man im Auditorium in größeren Bereichen die Quelle selbst ( z.B. Snare ) und den PA-Anteil derselben etwa gleich laut hört. Für solche Zonen sollte die Laufzeit zum Zuhörerohr am besten für beide Anteile gleich sein. Das ist zwar niemals für alle räumlich getrennten Quellen auf der Bühne und alle Zuhörerorte gleichermaßen zu schaffen, allerdings gibt es eine Art bester Näherung.
    Ist diese klug angestrebt, ( der eine oder andere Seminarist oder 6o6 Leser erinnert sich vielleicht an ' upstage center' als Referenzpunkt ? ) hört man tatsächlich eine deutliche Verbesserung gegenüber der nicht delayten Version dank weniger Interferenz.

    Das ist allerdings eigentlich kein Mixtipp sondern eher eine Art "Systemtechnik des kleinen Mannes" :wink:

  • Seeburg K24

    • guma
    • 17. August 2012 um 19:54
    Zitat von "tobias kammerer"

    OK,

    generell bündeln Bandpässe in der Regel (ob man es will oder nicht).

    Ebenfalls OK. :wink:

    Ich schlage vor, Du erklärst uns jetzt die Physik der bündelnden Bandpässe, einer unserer Physiker und Ingenieure prüft Deine Erklärung auf Richtigkeit und einer unserer Systempraktiker auf Relevanz.

  • Probleme mit Dante

    • guma
    • 17. August 2012 um 12:26

    Ich lese bitte in diesem Thread nur noch Fragen von Leuten mit wenig oder keiner DANTE-Kompetenz und Antworten von Leuten mit echter DANTE Kompetenz. Besten Dank für die Beiträge von TWOsider. Gerne mehr davon.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • guma
    • 17. August 2012 um 06:59
    Zitat von "wora"

    - die gates und kompressoren lassen sich tatsächlich mit sidechain-steuerungen wie in der iLive versehen, somit hat man auch hier einen vorteil gegenüber Soundcraft und Digico - und mit den grossen wahlmöglichkeiten aus allen inputkanälen und den mixbussen ist das sogar noch deutlich flexibler als in der iLive gelöst. prima!
    .

    ohne jetzt in die Behringer-Diskussion einsteigen zu wollen:

    Die DiGiCo Pulte lassen sich ab V532 nicht nur in den gates ( wie schon immer ) sondern auch zusätzlich in den duckern ( sonst wärs ja kein ducker :wink: ), und einem der verschiedenen Compressor-Typen mit einer sidechain/key steuerung in allen inputs und mixbussen aus allen inputs und mixbussen versehen ... :wink:

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • guma
    • 15. August 2012 um 16:51

    Auf vielfachen Wunsch schließen wir nun den X32 "Ankündigungsthread" und lassen den X32 Praxis-Thread folgen. :wink:

  • stapel- und verriegelbare 19" Racks

    • guma
    • 12. August 2012 um 15:03

    Mein Tipp:

    Frag den Hersteller, ob Du das "Gebinde" zum Test mal von der Rampe fallen lassen darfst. Wenn er es erlaubt und es danach noch funktioniert, kauf es . :wink:

  • Freelancer: welche technische Ausrüstung wird vorausgesetzt?

    • guma
    • 12. August 2012 um 14:57

    Ja, es kommt eben doch sehr darauf an, für was man gebucht wird. Systemer, FOH-Betreuer, Band-tech, Messe-tech u.s.w.
    Ich bringe z.B. nie eine PSA mit, weil ich nie irgendwo rauf klettere und dort, wo man einen Helm braucht, nicht rumstehe. Wenn irgendwo Helmpflicht ist, setze ich gerne auf, was man mir gibt. :D

  • stapel- und verriegelbare 19" Racks

    • guma
    • 11. August 2012 um 19:54

    Vielleicht wäre es besser diese Konstruktion einfach mal darauf hin zu testen, ob sie der zu erwartenden Beanspruchung genügt, was von Fall zu Fall sehr verschieden sein kann, als sie altklugerweise vorzuverurteilen. :roll: :wink:

  • Freelancer: welche technische Ausrüstung wird vorausgesetzt?

    • guma
    • 11. August 2012 um 15:41

    Um dem Thread mal ne Richtung zu geben, empfehle ich eine klare Grenze zwischen "tools" und "Veranstaltungstechnik" zu ziehen. Da verstehen verschiedene Leute wohl was ganz Unterschiedliches darunter. :wink:. "Mitgebrachte" Pulte können ja auch ein "Wettbewerbsvorteil" sein, ist aber sicher nicht so ganz im Sinne der Kollegen. 8)

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 10. August 2012 um 20:09

    Na also diese Algemeinplätze zum Thema "Kaum auf dem Markt, schon überholt" halte ich für wenig zielführend. Wir selbst beginnen ja auch schon bei der Geburt zu sterben, die Apoptose ist unaufhaltsam und keiner weiß genau wann's ihn trifft. :D
    Ein PM5D ist allerdings ein wirklich in die Jahre gekommenes Gerät und ich hatte das schon so verstanden, dass der als Ersatz für den Europa angeschafft wurde oder wie ist das ?

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 10. August 2012 um 12:51

    Seit heute 11:00 Uhr ist die neue SD8 Software V 532 auf dem üblichen Weg über den Atlantic-Audio ftp-server downloadbar. :)

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 10. August 2012 um 12:16

    ... ob es allerdings klug ist, Analogmischgeräte am Ende ihres "Produktzyklus" gegen Digitalmischgeräte, die sich ebenfalls am Ende ihres "Produktzyklus" befinden, zu tauschen .... ? :roll:

  • Cadenbach Insolvent!?

    • guma
    • 10. August 2012 um 11:46

    Der Gedanke ist im Ansatz vernünftig, allerdings mußte man über die Jahre sowohl über den Auftritt als auch über die Gestaltung der Produkte den Eindruck gewinnen, daß genau das die Zielgruppe war. :wink:

  • Cadenbach Insolvent!?

    • guma
    • 10. August 2012 um 11:07

    Ob der Informationsgehalt dieses Forums "marktrelevant" ist, kann von einer Insel im Südosten Deutschlands eher nicht beurteilt werden. Ich schlage aber vor, in diesem Zusammenhang mal über eine mögliche, wenn auch klitzekleine 8) Beeinflussung durch das Forum hinsichtlich der Auswahl des eigenen aktuellen Mischpults nachzudenken.
    Ferner gibt es für Angestellte der Großen der Branche ganz andere Gründe als ausgerechnet "Marktrelevanz", sich eher passiv statt aktiv hier zu beteiligen, was ich sehr gut verstehen kann.
    Ich bin bezüglich der Wahrnehmung des Forums durch beide Seiten der Industrie jedenfalls ausserordentlich zufrieden.

    Zum Thema 'Cadenbach' muß ich sagen, dass ich auch ohne die aktuellen Entwicklungen zu kennen, unabhängig davon, ob dieses Fabrikat im Forum stattgefunden hat, persönlich den Eindruck teile, daß dieses Fabrikat zumindest bei den Marktführern der Branche nicht angekommen ist.

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 7. August 2012 um 20:07

    mmh ... nanosekunden :D:D :lol: :lol: :lol: :D:D:D

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 7. August 2012 um 19:45

    @ billbo

    Ich weiß ja nicht, was das Format und die Mikrofonie der Grabenkamera dazu tut aber ich höre über meine KRKs am Rechner einen sehr scheußlichen Kammfilter auf dem Gesang, der nach Einsetzen der Band noch grauenvoller wird. :roll:

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 7. August 2012 um 14:53

    Wie gesagt:

    Drei offene Gesangsmikrofone sind ohne in ear mit lautem Lautsprechermonitoring schon mehr als genug... und Pegel zu Entfernung ist wie gesagt eine reine Verhältnisfrage. Das ist doch einfach zu dämlich:

    1. Der Wedge/Mikro Abstand wird im Wesentlichen vom Verhalten der Sänger und nicht von der Bühnengröße bestimmt.

    2. Wenn die nutzbare Bühnenbreite zwischen den sidefills 30m ist und Du bläst mit einem J Groundstack mit 3-4 J8/12 Tops pro Seite in typischer sidefill Position da hinein, kommt am Mikro davon genau so viel oder mehr an wie auf einer Bühne mit 12m Nutzbreite und einer Q7.

    Ausserdem verbitte ich mir in dem Zusammenhang das Wort "Theorie" und finde dieses "Wacken, die andere Dimension, in der Zeit und Raum aufgehoben sind" Geschwafel einfach albern. Kann schon sein, dass man da ein bisschen beindruckt ist oder sich an so was gewöhnen muß.

    Ich jedenfalls habe ebenfalls auf genug Baustellen mit großen Bühne-FOH Abständen gemischt und habe auch schon seit 1993 120m Cores zum ausrollen, um sicher sagen zu können, dass man mit modernen LAs auch in großen Entfernungen sehr viel besser als früher beurteilen kann, was man tut ... und ich brauche kein Abstraktionsvermögen um in einer solchen Situation analysieren zu können, wo mein Problem herkommt.
    Natürlich ist es so, dass die Probleme auf einer Großen Bühne im Freien am kleinsten sein sollten aber es muß nicht so sein.

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 7. August 2012 um 10:15
    Zitat von "mellotron"

    guma: "mittelbare Hören des Bühnenlärms" - ach menno, das ist doch keine Kleinkunst!

    Eine Band mit 10-12 Männer-Wedges plus Doppelstack Drumfill plus Sidefills am Siedepunkt ist bei DEN Dimensionen genauso gut vom FOH zu mischen wie die In Ear Bühne. Und für's Monitoring ist es wirklich völlig egal, wieviel da an oder aus ist. es zählt nur die Schallquelle, die am nächsten ist.
    Im Zweifel steht man mit dem Festivalpult hinten im Wing (hinter den Gastpulten, den Backlinern, dem Promoter und seiner Entourage, usw.) und hört mehr PA direkt neben sich als die Bühne. Die Center-Wedges sind locker 12-15 m weg, ganz zu schweigen vom gegenüberliegenden Sidefill. Als Festivalmonitorer verzichte ich da fast völlig auf die Cue-Wedges. Es ist meistens auch gar keine Zeit, während des Linechecks langwierig in Mixe reinzuhören oder gar zum Hören auf die Bühne zu rennen, während die andere Bühne auf der PA brüllt. Etwas anbieten, kleine Korrekturen durch Handzeichen, der nächste bitte.
    Aber eine interessante Frage: Sinn und Unsinn von Cue-Wedges generell.

    Es ging jetzt nicht darum, wie man Monitor mischend zurecht kommt, sondern um die Auswirkungen auf FOH und da sind meine nicht ganz unbescheidenen Erfahrungen auch mit großen Bühnen ganz anders. Ich höre draussen die Monitore in den Mikrofonen und ich höre Bühnenräume in Mikrofonen, auch ganz große !

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 7. August 2012 um 00:31

    Ich gebe Dir Recht, dass man auf einer sehr großen Bühne als Monitormann Mühe hat, sich vorzustellen, wie sich das "Gemischte" beim jeweiligen Musiker anhört. Das wird dann aber bei Lautsprechermonitoring auch sehr leicht zum Bestandteil des Problems.

    Laute wedges, c4 drumfills und J sidefills sind auch auf sehr großen Bühnen schon deswegen ein Problem, weil sich die Verhältnisse von Lautstärke und Entfernungen gerade auf der Strecke Monitor-Mikrofon eben nicht so ändern. Biste weiter weg, kannste auch lauter machen. Das Problem bleibt das Gleiche... :wink:

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