@ gianpier
Das M101 sieht ähnlich aus wie das 201 hat aber Kugelcharakteristik.
...... und nein dies ist nicht der Grundsatzthread über die live-Anwendbarkeit von Kugelcharakteristik sondern der Bändchenmikrothread von gianpier ciraci.
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Neues Benutzerkonto erstellen@ gianpier
Das M101 sieht ähnlich aus wie das 201 hat aber Kugelcharakteristik.
...... und nein dies ist nicht der Grundsatzthread über die live-Anwendbarkeit von Kugelcharakteristik sondern der Bändchenmikrothread von gianpier ciraci.
Zitat von "wora"das wäre mir zu viel arbeit...
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mir eigentlich auch ![]()
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Allerdings habe ich in der letzten Zeit weniger Jobs mit viel Gebläse, Keyboardburgen, mehreren Sängern u.s.w. sondern mache wieder mehr Rock-Jobs mit einfachen Besetzungen. Da kommt man bei den wenigen Kanälen, die man zu "verwalten" hat, schon auf die eine oder andere Idee ........
:wink:
@ Schrumpeln
Bin eigentlich völlig Deiner Meinung. In Clusituationen ist es ja sowieso so, dass der Anteil der Gitarre, der direkt von der Bühne kommt, erstens meist groß ist und zweitens zwangsweise "unkomprimiert" ist. ( "", da, wie wora schon sagte, die typische Gitarristensignalkette eigentlich auch schon eine Art Kompressor darstellt ).
Trotzdem kann ein komprimiertes "Club-PA-Gitarrensignal" eine Art erwünschten Effekt darstellen, welches dem Direktschall aus der Gitarrenanlage beigemischt wird. Das bedeutet nicht unbedingt, dass dann alles totkomprimiert sein muß.
Ich denke, es kommt auf die Spielweise des Gitarristen, den Musikstil und den Gitarrenamp an. In der letzten Zeit stecke ich bei analogen Pulten immer einen Comp auf Gitarren-Insert. Da ich meist zwei Mikros ( Großmembran + dynamic-oldie ) benutze, mache ich einen komprimierten und einen nicht komprimierten Kanal, die ich mir dann mischen kann.
Ja, das 260 hat eine "klassische" Naheffektkompensation, die deutlich weiter oben im Frequenzgang einsetzt aber flacher verläuft als ein typischer Trittschallfilter. in Kombination mit einem einfachen Pultkanal-Trittschallfilter hatt man mit diesem Mikro in vielen Fällen schon eine perfekte "EQ-einstellung" für die Hihat ohne viel am Kanal-EQ schrauben zu müssen.
Ja, "vomitieren" finde ich auch sehr geil !!!!
Bin aktuell ziemlich von "nausea and vomiting" gequält, wenn ich so an manche Zeitgenossen denke ! ![]()
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Zitat von "christopher hafer"Ich weiß nicht was Du unter "Naheffekt" verstehst, den gibt es nicht, auch wenn die Vereinfachung gut gemeint ist, sie ist Kontraproduktiv. Es gibt den Nahbesprechungseffekt, und der machst sich nur als Bassanhebung bemerkbar, so etwa bis 200Hz aber niemals bis 1khz. Im Falle der allermeisten Bläser macht der NBE eine unnatürliche Überhöhung im Bereich von 100-200hz aus, für nicht wenige Bläser ist das eine Anhebung außerhalb ihres Grundtonbereiches.
Zum Naheffekt:
Der Naheffekt beginnt bei 1Khz für die 'nahmöglichste' Entfernung zwischen Quelle und einem Druckgradientenempfänger und nimmt mit sinkender Frequenz zu. Die obere Grenzfrequenz des Naheffekts nimmt mit zunehmender Entfernung ab. ( Lehrbuchwissen, fact of life, lies bei Sengpiel oder bei einem beliebigen anderen seriösen Autor selbst nach )
Die bekannten Autoren berichtigen in ihren Büchern sämtlich den Begriff "Nahbesprechungseffekt", da er mißverständlicherweise ja nicht vom Umstand des "Besprechens" abhängt. Eine Posaune "bespricht" ja nicht ein Mikrofon. ( Originalzitat Wuttke )
@ Christopher
... und damit Du eimal erlebst, wie man Behauptungen ordentlich mit Quellen und Zitaten belegt:
1. der von dir geschätzte Herr Sengpiel:
http://www.sengpielaudio.com/Nahbesprechung…halleinfall.pdf
" Der Nahbesprechungseffekt wird auch Naheffekt genannt, weil er auch für Musik und nicht allein für Sprache gilt "
2. der sicher auch nicht ganz unbedeutende Herr G. Bore ( Neumann )
aus " Das Übertragungsmaß der Mikrofone bei tiefen Frequenzen und seine Messung"
.......... der Naheffekt und die damit verbundenen Probleme ............
3. Jörg Wuttke "Mikrofonaufsätze"
ab Seite 14 Kapitelüberschrift: Der Naheits-Effekt
Du siehst ich bin in guter Gesellschaft und "kontaproduktiv" ist in diesem Kontext einfach nur albern.
Ich bin es jetzt wirklich endgültig leid. Ich bin nicht damit einverstanden, dass in Diskussionen mit Dir jedermann eine Beweißpflicht hat ausser Dir selbst. Es kann auch nicht sein, dass jedesmal der jetzt von mir demonstrierte Aufwand betrieben werden muß, um Dich zu widerlegen.
Mein Vorschlag:
In Zukunft machen wir es nicht mehr so, daß jemand eine Frage stellt und ab irgend einem Zeitpunkt wird der Thread mit "Haferbehauptungen" zugemüllt, solange bis keiner mehr Lust hat, dagegen anzuschreiben und Gegenbeiweise anzutreten und damit dann "bewiesen" ist, dass Du recht hast, sondern Christopher Hafer stellt eine kontroverse Behauptung auf, denkt einen Moment darüber nach, dass sie kontrovers ist und liefert dann einen ordentlichen Wahrheitsbeweis mit Quellenangabe ab oder versieht seine Beiträge endlich mal mit einem Beiwort wie 'meiner Meinung nach'.
@ Christofer
Lustig..., da ich Deine Beiträge ja nun schon eine Weile kenne, war zu unschwer erraten, was als Nächstes kommt:
Ich schrieb "der größte Teil der Naheffekts", was Deiner geschätzten Aufmerksamkeit entgangen ist. . Damit sind natürlich dessen Anteile oberhalb eines zu setzenden HPF gemeint. Wenn wir den bei 100Hz einsetzen lassen bleibt der für bläser durchaus nützliche und nicht ganz unwesentliche Teil des Naheffekts zwischen 100 und 1000Hz übrig.
So sensibel ist eine kleine Positionsänderung beim Wechsel auch bei Nieren nicht. Ich kann mich aus der Praxis nicht erinnern, dass das wirklich ein ernstes Problem war. Ich versuche zwei Saxe eines Spielers wenn möglich mit zwei Mikros zu versehen ( und wenn nötig auch mit zwei Sendern )
Diesem 'Kompromiss' zusammen mit der sehr vernünftigen Begründung möchte ich mich 100% anschließen :wink:
Nochmal eine Überlegung ob die 'plug and play' Version, also die mit den automatisierten Zeitparametern wirklich die beste Anfängerversion ist:
Auf der einen Seite sind Geräte, in denen die Zeitautomation geschickt gewählt ist, für Anfänger dann vorteilhaft, wenn sie Fehler vermeiden und schnell zu einem guten Ergebnis führen. Das trifft für Quellen wie Gesang, bei dem der häufigste Fehler, nämlich die zu schnelle attack-Zeit, vermieden wird, sicher zu.
Auf der anderen Seite ist für das wirkliche Verständnis dieser Geräte das Verständnis für die Zeitparameter eigentlich unabdingbar. Also warum nicht gleich richtig lernen wies geht ? In den auch im Niederpreissegment immer häufiger auftauchenden Digitalpulten sind die Zeitfunktionen eh vorhanden also warum sich nicht gleich damit beschäftigen ? Es ist natürlich auch eine Frage danach, wie man lernt ( durch Verständnis oder durch 'trial and error' ) und wie genau man es wirklich wissen will.
Für die Nutzung am Drumset finde ich die Beschränkung auf Geräte ohne einstellbare attack - und release-Zeiten nicht so geschickt, da hiermit die interessantesten Soundvarianten erzeugt werden können.
Zitat von "christopher hafer"
Warum eigentlich keine Kugel? Das wäre klanglich die beste Wahl, weil kein Nahbesprechungseffekt und keine positionsabhängige Klangänderung.
Der größte Teil des Naheffekts der Nieren- oder Supernierenclips ist für live-Bläser-sounds durchaus erwünscht und die positionsabhängige Klangänderung stellt für die Auswahl der Mikroposition während des anclippens eher einen Vorteil im Sinne einer klanglichen Auswahlmöglichkeit dar. Hat man sich für eine Position entschieden, spielt die Klangänderung durch Positionsänderung bei einem ordentlichen Clip logischerweise überhaupt keine Rolle mehr.
Als dynamisches Mikro fällt mir das SD-Systems LDM 94 ein. Ich besitze noch eins und finde es klanglich exzellent. Der Hersteller ist auf Blasinstrumente spezialisiert und das dynamische war nicht so sehr teuer. Letztes Jahr gab es mal das Gerücht, der holländische Hersteller sei pleite, die website existiert aber, sodass du da mal nachfragen musst.
unter den großen Herstellern finde ich im Augenblick das
Audio Technica ATM 350 und das
Sennheiser e908 am besten.
Am preiswertesten ist sicher die oben genannte freche Superlux-Kopie des pro 35.
Dass wir alle mehr "Hausaufgaben" machen müssen, ist wohl jedem klar geworden und dass diese "Hausaufgaben" auch Spaß machen können, sehe ich ebenfalls so. Das entspricht auch meinem Standpunkt, den ich in all den Digitalpultdiskussionen vertreten habe. Ich kann mich auch noch sehr gut an den einen oder anderen erinnern, der das "Hausaufgaben-Ding" noch vor 2-3- Jahren absolut nicht einsehen wollte und inzwischen seine Meinung geändert hat. . Dass die größeren Pulte komplett selbsterklärend sind, wird wohl auch noch eine ziemliche Weile dauern. :wink:
Was ich allerdings zügig verbesserungswürdig finde ( und da hoffe ich Kais Meinung richtig verstanden zu haben ) ist, dass gebahnte Fehlbedienungen zügig ausgemerzt werden sollten. Bei meinen ersten Kontakten mit dem SD8 fand ich, dass der 'Baukasten', den der Hersteller zur Verfügung stellt, doch noch ein bisschen zu offen und ungeordnet ist. Natürlich ist es toll ein relativ offenes System zu haben, das man sich im Wesentlichen selbst konfiguriert und ich kann natürlich den Hersteller verstehen, der sich sagt, bevor ich hier den Deckel zumache und unsere Kunden was anderes wollen, lasse ich ihn lieber noch ein bisschen offen.
Allerdings hatte ich das Problem, dass ich, möglicherweise schon durch die Encoderanordnung selbst, Probleme hatte mir eine größere Zahl von zugeordneten Funktionen schnell zu merken. Das könnte durch andere Anordnung in Relation zum Schirm,. Farbgebung u.s.w. besser werden.
Zitat von "K-Ulrich"Und zum x-ten Mal, ich finde es durchaus einen nennenswerten Punkt, wie sehr ein Pult erstens das Fehlermachen fördert und zweitens im Fehlerfalle das Troubleshooting erleichtert bzw. möglich macht. Das ist sehr wohl pultspezifisch
Das finde ich jetzt aber mal perfekt formuliert. Genau an der Stelle haperts wohl bei allen Digitalpulten noch. Das ist auch die Botschaft für die Hersteller !
Für das Forum als Ganzes wäre es sicher hilfreich, Leute wie Gert, der sich nach langer Pause wieder hier einbringt, nicht gleich wieder zu vergraulen.
Also strengt euch mal ein bisschen mehr an ! :wink:
Wenn ichs mal zusammen fassen darf:
Wir machens nicht gern aber wir machens ! ![]()
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Ich meine, den obigen Text schon mal gelesen zu haben. Ist es nicht ein Zitat aus irgend einer Herstellernewsseite ?
Keine Angst, so schlimm wirds nicht
:lol: ![]()
Ich benutze wahlweise entweder eine MY8-AD Karte oder eine MY-16AE Karte und kann damit über verschiedene preamps inserts erzeugen ohne doppelte Wandlung und ohne doppelten preamp. Die AD-Karte stellt ja nur einen 'line in' dar.
Leider sind in dem Post ausser dem Kommunikationsproblem noch zwei weitere elementare Probleme unserer Gesellschaft versteckt, von denen ich befürchte, dass sie uns irgendwann den Garaus machen. ![]()
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Zitat von "R880"Noch was, wo stelle ich ein, dass immer nur "ein" CUE aktiv ist?
Diese "Last CUE" Funktion ist es ja nicht.
Äh, doch, eigentlich schon, es ist immer nur der letzte gedrückte cue aktiv. Drückt man den nächsten wird der jeweils davor gedrückte deaktiviert.