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Beiträge von guma

  • Live-Sound Seminar 30.11.07 - 2.12.07 in Berlin (GUMA II)

    • guma
    • 29. Oktober 2007 um 20:52
    Zitat von "Stefan 300802"

    ..Kann mir jemand sagen ob „er“ das Seminar vielleicht auch mal im Raum Köln anbietet??

    "er" kann Dir dazu Folgendes sagen: Wir haben für das zweite Seminar Berlin gewählt um Leuten, denen Karlsruhe zu weit war, eine Alternative zu bieten. Ein "Süd"-Seminar würde ich aus logistischen Gründen wieder gerne in Karlsruhe machen wollen. ( Also auch für die Kollegen aus der Schweiz )

    Ob und wo wir sonst was machen, ist noch völlig unklar.

  • Retro micros

    • guma
    • 29. Oktober 2007 um 20:36

    Was mir beim Lesen meines Beitrags noch als erklärungsbedürftig auffiel:

    Preislich liegt ein M160 mit 429 € VK zwischen den Mittelklassenkondensatoren C451 / MCE930 und einem KM 184. Dort ist es qualitativ auch anzusiedeln. Für spezielle Anwendungen ( ich denke da z.B. eine bestimmte Flügelanwendung ) würde ich ein M160 dem KM184 vorziehen. Wo das M160 möglicherweise live eine günstigere und bessere Alternative darstellt, könnte auch die eine oder andere C 414 Anwendung sein.

    Der Aufnahmewinkel des M160 für hohe Frequenzen ist in einer Raumachse etwas breiter als in der dazu Senkrechten. Dieser "linearray" -Aspekt könnte im Zusammenhang mit der von mir auch schon verifizierten, extremen Rückkopplungsunempfindlichkeit auch für die Beschallung von größeren Orchestern ( sowohl klassische als auch Blasorchester ) oder Chören nützlich sein. Allerdings ist mir nicht bekannt, ob da überhaut schon einschlägige Erfahrungen vorliegen ?
    Wie schon mehrfach erwähnt, ist da auch Experimentierfreude angesagt. :wink:

  • Retro micros

    • guma
    • 29. Oktober 2007 um 10:13

    Jep, das führt zu einem, im Vergleich zu Tauchspulen besseren Impulsverhalten und zu einer besseren Übertragung höherer Frequenzen.

    Gerüchte, die über Bändchen nicht stimmen:

    1. Mechanisch sehr empfindlich ? Das mag für RCA Modelle vor 50 Jahren und für schlechte Chinarepliken gelten aber nicht für die Beyerdynamic Modelle M130/M160. Die kann man gefahrlos vor den Gitamp stellen oder Mundharmonika darüber spielen u.s.w. Sie sind gegenüber Feuchtigkeit sehr viel unempfindlicher als Kondensatormikros.

    2. Brennen durch bei versehentlicher Anlage von Phantomspeisung ?
    Das stimmt nur für Modelle, die keinen Ausgangsübertrager besitzen, der die Gleichspannung abkoppelt, ist also für die Beyer-Bändchen kein Problem.

    3. Bändchen sind leise.
    Stimmt, allerdings ist der Unterschied zu einem "normalen" Tauchspulenmikro zwischen 3 und 6 dB. Das sollte bei modernen Pultpreamps kein Problem sein.

    Vorteile gegenüber vielen Kondensatormikros:
    Bändchen halten ihre Richtcharakteristik über den Frequenzbereich sehr genau ein, sind über einen weiten Frequenzbereich sehr linear und haben einen sehr gutmütigen HF-rolloff. Sie sind daher extrem rückkopplungsunempfindlich. Der Rolloff lässt sich sehr gut über einen einfachen Kuhschwanz 10 Khz/ + 5 dB ausgleichen, danach klingt ein beyer M160 seidig wie ein sehr teures Kondensatormodell bei deutlich reduzierter Rückkopplungsempfindlichkeit.

  • Kein Aux weg mehr frei für Effekte

    • guma
    • 25. Oktober 2007 um 22:04

    Ja, Submixer als FX-Mixer ist sicher sinnvoller. Einzelne FXe sind immer "oligotrop" also einigen wenigen Eingangsquellen zugeordnet. Daher genügt hierfür ein einfacher linemixer mit weniger Eingangskanälen als das "Hauptpult" um zwei bis drei Effektgeräte sinnvoll "ausgelagert" zu betreiben ( z.B. 4x Voc-Hall, 4x Snare-Tom Hall, 4x "wasweißichwas" Delay sind nur 12Kanäle, muß ja nicht alles mit FX belegt sein ). Inearmixe verlangen manchmal nahezu alle inputs als Quellen, daher würde ich die aus dem Hauptpult holen.

  • Kein Aux weg mehr frei für Effekte

    • guma
    • 25. Oktober 2007 um 15:37
    Zitat von "sven adelaide"

    Bei unserem GL 2200 sind die Direct outs aber leider auf post fader geroutet. .....

    Wieso leider ????? Effektwege sind in der Regel postfade, was ja auch sinnvoll ist, damit das Verhältnis FX/Original konstant bleibt, egal wo der Kanalfader gerade steht. Deshalb ist ein postfade line out Signal die perfekte Quelle für eine externe FX-send Erweiterung mit einem kleinen submixer. Ich mache das bei den 6-Aux-Pulten schon seit Jahren.

  • Mikrofonierung BD (zum 1000st mal) ;)

    • guma
    • 23. Oktober 2007 um 14:00
    Zitat von "Schrumpeln"


    Es ist einfach erschreckend wie unterschiedlich eine Bassdrum klingen kann wenn ein anderer den Fuß auf dem Pedal hat!

    Na endlich sagt das mal einer ! Aus diesem Grund habe ich mich auch Jahrelang gegen die Mikros mit dem vorgeformten Frequenzgang gewehrt. Obwohl ich jetzt das D6 und das e901 benutze und mit deren "PreEQ" gut zurecht komme habe ich meine PL20 und M88 nicht weggeschmissen und es kann gut sein, dass ich demnächst auch wieder ein lineareres Mikro nehme und mir meinen Frequenzgang selbst zurecht schiebe. :wink:

  • Mikrofonierung BD (zum 1000st mal) ;)

    • guma
    • 22. Oktober 2007 um 18:13

    Ja, schade. daß es das ATM87R nicht mehr gibt. alle anderen neuen AT-Grenzflächen sind ja leider nicht pegelfest genug.

    Was mich etwas wundert, ist, daß das Sennheiser e901 hier noch nicht genannt wurde. Ich finde das Ding als Grenzfläche eigentlich recht gelungen. Es vereint das bekannt knochig, Direkte der Grenzflächen mit dem Bauch eines dynamischen Bassdrummikros mit vorgeformtem Frequenzgang ala D6, B52, e602, allerdings eben nicht so weich oder wummerig wie diese.

  • Suche 4fach DI-Box

    • guma
    • 21. Oktober 2007 um 22:26

    Ich benutze seit einigen Jahren eine preiswerte passive Stereo DI Box für Keyboards, die sich sehr bewährt hat. Dieses Ding gibts unter verschiedenen Labeln u.a. IMG Stage line DIB 102 oder US-magnetics CDB-102 .

  • Retro micros

    • guma
    • 21. Oktober 2007 um 09:43

    @ simonstpauli

    Herzlichen Glückwunsch ! Ich habe einen D190 Korb ohne Mikrofon !

    Das System hat sich an Altersschwäche verabschiedet. ( Tauchspule, Spulenträger und Membran haben sich voneinander gelöst ) Aber ich habe den Korb für Dich aus dem Mülleimer gerettet und gerade gespült. Sieht aus wie neu. Ich schenke ihn Dir :wink:
    Weiteres per pm.

  • Retro micros

    • guma
    • 20. Oktober 2007 um 22:57

    Schade BillBo. Ich hätte Dich doch schon beim entsprechenden Thread auf Deinen Irrtum hinweisen sollen:

    Die Zahl hat auch bei noch so viel Wunschdenken nichts mit den Entstehungsjahr zu tun. Hier der entsprechende Auszug aus der Shure-History, nachzulesen unter http://www.shure.com :

    1965
    SM57 Dynamic Microphone is rugged and reliable
    with a clean, natural sound. It continues to be the President’s lectern microphone today, as it has been for every U.S. President since Lyndon B. Johnson.


    1966
    V15 Type II, the first computer-designed phono cartridge, features superior tracking ability.


    1966
    Shure SM58
    (“SM” for “Studio Microphone”) is adopted by rock-and-roll musicians, who find it offers the right combination of rugged reliability and excellent sound quality; it quickly becomes the standard for live performance vocals. The SM58 remains the most popular vocal microphone in the world. (SM58, right)

    Vielleicht kann sich ja der eine oder andere an den letztes Jahr gefeierten vierzigsten Geburtstag des SM58 erinnern. Das SM57 hatte denselben jedenfals 2005 und ist doch immerhin 8 Jahre jünger als das M160.

    Recherche lieber BillBo, Recherche ! ... und nicht immer glauben, was der eine oder andere Vertreter dann noch in der Hotelbar erzählt. :wink:

  • Retro micros

    • guma
    • 19. Oktober 2007 um 09:14

    Auch wenn der Threadstarter ein etwas nebulöses Bild davon abgeliefert hat, was er unter Retromic versteht:

    Ich habe mir gerade ein neues Beyerdynamic M160 geleistet. Das hatte im März 2007 fünfzigjähriges Herstellungsjubiläum :wink:

  • Line Array 2.0 Artikel im VPLT Magazin

    • guma
    • 18. Oktober 2007 um 20:52
    Zitat von "ADMIN"

    Am Rande: Nun ja, man hätte diesen Artikel ausgewogener schreiben können. Aber von "Mist" ist er weit entfernt. (Wer mal wirklichen Mist lesen möchte, der tue sich die Serie des PP zum Thema "Beschallung unter Pegelbegrenzung" an...)

    Zum PP-Artikel: Ja, sehr merkwürdig, vor allem weil es zu der lokalen Problematik schon vor zwei, drei Jahren mal einen umfangreicheren Artikel gab, der sich auf einen sachlichen und sinnvoll deskriptiven Inhalt beschränkte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der 'Schabbach' so ganz hinter dem Artikel steht, sieht eher wie von der Herstellerseite als: "Wir müssen da mal was machen" erzeugt aus. Ich mag das Produkt und den deutschen Vertrieb aber: "Jungs das habt ihr doch nicht nötig !"

  • das sm57 und seine popularität

    • guma
    • 18. Oktober 2007 um 12:51
    Zitat von "G.Sanner"

    Stoerend finde ich an diesem Thread nur die Besserwissermentalitaet. Dem gemeinen Ami oder auch Inselmenschen ist es naehmlich Sche****egal ob Ich oder Ihr sein Mikro gutfinded oder nicht. Und weil Ihm das egal ist bringt er es lieber gleich selber mit, zusammen mit der PA, dem Licht der Crew und alles was man sonst so fuer nen Gig braucht.

    Genau, und aus dem selben Grund halte ich wie bereits gesagt immer genug sm57 vor, für den der's braucht, und wenn ich selbst irgenwo auf tour bin nehme ich meine Mikros im Zweifelsfall wie die Amis oder Inselmenschen eben selbst mit. :wink:

  • das sm57 und seine popularität

    • guma
    • 17. Oktober 2007 um 22:27

    ... wie jetzt ? Kein Schlauberger der darauf hinweisen will, daß in mongolischen Kochtöpfen Fische eher selten sind :D:D

    Also ums nochmal ganz klar zu sagen: Ich schreibe in diesem sm57 Fred nicht, weil ich ein neuer SM57-Feind bin, sondern ich mochte es vor 25 Jahren auch nicht besonders. Damals gabs zwar deutlich weniger Alternativen aber ich freue mich über die heutige Situation und teile eben nicht die Meinung meiner gleichaltrigen Kollegen: "Alles unnötiger, neumodischer Schnickschnack, sm57 und gut is".

  • das sm57 und seine popularität

    • guma
    • 17. Oktober 2007 um 20:39
    Zitat von "BillBo"


    Nein, nein, ganz falsch. Vielmehr: man nehme einen ganz bestimmten Fisch,
    - von dem jeder weiß, wie man damit etwas Leckeres zubereiten kann
    - von dem jeder weiß, dass man damit etwas Leckeres zubereiten kann
    - der überall auf der Welt in ausreichender Anzahl vorhanden oder beschaffbar ist. Konzerte köcheln nicht nur im Karlsruher Raum, sondern müssen auch mal in der äußeren Mongolei zusammengebrutzelt werden
    - in der Weltsicht so manch eines Ami – Rider – Schreibers liegt Europa direkt neben der äußeren Mongolei. Wer weiß, obs dort überhaupt eine Küche gibt ...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Alles anzeigen

    Tut mir leid. Das ist für mich nichts andere als eine sehr umständliche Umschreibung für DAS PRINZIP DES KLEINSTEN GEMEINSAMEN NENNERS .
    Das interessiert mich ( und andere kreative Menschen ) einfach nicht. Nach diesem Prinzip müssten wir auch alle maoistische Blaumänner tragen u.s.w. Auf jeden Fall gibt es auf diese Weise weder Vielfalt noch Fortschritt.

    Von "lecker" kann in diesem Zusammenhang kaum die Rede sein.
    Ich würde dann in der Mongolei einen mongolischen Fisch essen ... :roll: und den auch gern mongolisch zubereiten lassen. ( So bin ich halt :wink: )

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • guma
    • 17. Oktober 2007 um 09:52
    Zitat von "4Art"


    Ich find's eigentlich nicht Anwenderfreundlich in dem Sinne, dass immer mehr Dödel mit dem Zeug irgendwas machen. Das geht EINFACH NICHT!


    Gott sei Dank spricht das auch mal ein anderer aus. Einfach blöd, daß da so ein "Ausverkauf" stattfindet.

    Zitat von "4Art"

    Ich find's ein hochkompetentes Sytem für hochkompetente Anwender, die wissen, was sie tun :!:


    Ja, und diese "plug and play" Illusion ist einfach zu dämlich :evil:

  • das sm57 und seine popularität

    • guma
    • 17. Oktober 2007 um 07:52

    ... wobei wir dann wieder beim englischen Rezept wären: "Man nehme irgend einen Fisch ..." :roll: Schade :(

  • das sm57 und seine popularität

    • guma
    • 16. Oktober 2007 um 19:48
    Zitat von "Lamia"

    Ich habe ja letztens meine Vorliebe zum e905 an der Snare hier kundgetan.
    Ich hatte allerdings am Samstag mit einer (mir) bekannten Band in einer mir bekannten Location einen Gig, und mir wäre vorher noch nie aufgefallen, daß soooo viel Hihat über das Snaremic mitkommt.
    Einzoger nennenswerter Unterschied im Setup war, daß ein 905er statt einem 57er an der Snare war.
    den Hihat Kanal hatte ich kaum offen.

    Hm, dazu fallen mir vier Sachen ein.

    1. Ich kanns nicht genau beurteilen, da ich das 905 den Sommer über an einer "side snare" benutzt habe, die natürlich deutlich weiter weg von der Hihat war. Dort hat es mir allerdings klanglich extrem gut gefallen. Ich werde das aber auf Deinen Hinweis vergleichshören und wieder berichten.

    2. Natürlich hat das 905 deutlich mehr Höhen als das 57. Obwohl ich den Eindruck habe, dass es seine Niere besser einhält als ein 57, kann es sein, dass die Hihat durch die Hochtonanhebung selbst mehr durchkommt.

    3. Hast du schon mal eine Superniere ( beta 56 oder beyerdynamic M69 oder M201 u.s.w. probiert ? ) Damit kriegt man bei entsprechendem Aufbau eine deutlich bessere Trennung der Hihat, wenns darauf ankommt.

    4. Wie ich schon erwähnt habe, benutze ich an der Hauptsnare meist ein Audix D3. Das hat quasi keine Präsenzanhebung und eine "schmale Niere" ( so ein Zwischending zwischen Niere und Superniere ) Es wurde vor allem für sehr laute Sachen wie z.B. Timbales gebaut. Mit diesem Mikro bastle ich mir meine "Präsenzanhebung" mittels EQ ( wie 'Manuela' das schon treffend gesagt hat ) am liebsten, zur jeweiligen Snare passend, selbst.

  • das sm57 und seine popularität

    • guma
    • 16. Oktober 2007 um 12:48
    Zitat von "wasserkocher"

    guma hat geschrieben


    Kann ich so nicht bestätigen, nicht umsonst heisst es, ein 57 kriegt man immer laut, z.B. bei einem zaghaften Gitarristen ( ja sowas gibts auch ) verschwindet bei mir ganz schnell das 609, damit man nicht das Publikum husten hört.

    Deiner geschätzten Aufmerksamkeit dürfte es entgangen sein, daß das Beispiel für die nicht sehr hohe Rückkopplungsfestigkeit des 57 eine leisere Quelle ( Konga ) als die E-Gitarre war. In der Regel sind die Mikrofone am rückkopplungsunempfindlichsten, die ihre angegebene Nieren- oder Supernieren- oder Achtcharakteristik weitgehend unabhängig von der Frequenz einhalten. Ob eine "Niere" wie das sm57 vorgibt eine zu sein oder eine Superniere wie das 409/509/609/906 das bessere Mikro für eine bestimmte Anwendung ist, hängt von der Quelle und von deren Anordnung und Aufbau ab, hat aber per se noch nicht zwingend was mit Rückkopplungsempfindlichkeit zu tun.

  • das sm57 und seine popularität

    • guma
    • 16. Oktober 2007 um 11:36
    Zitat von "BillBo"

    Ja, die Wirklichkeit kennen heißt nicht zwingend die Wirklichkeit lieben oder sie etwa nicht verändern wollen. :D:D

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