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Beiträge von guma

  • Tontechniker zersägt PA

    • guma
    • 12. Mai 2007 um 19:47

    Das Beispiel funktioniert aber auch umgekehrt ( habe ich als Beschallungsvariante zwei mal in meiner langen Laufbahn erlebt) :

    "Der Autovermieter vergisst, Öl einzufüllen, der Vormieter hat Benzin statt Diesel getankt, die Reifen waren nicht richtig fest geschraubt, der Bremsschlauch war defekt oder und das trifft beim Beschallen leider manchmal zu: der Motor hat schon den Kolbenfresser u.s.w. Durch den Vorgang 'Fahren' ist das Auto nun kaputt.

    DANN WILL ICH NICHT HÖREN, ICH HÄTTE DAS AUTO KAPUTT GEMACHT, WEIL GEFAHREN WÄRE !!! :D:D:D

    Kann mich einmal an von mir zerlegte Bastlerladen15"er in einem HKS-Drumfill erinnern. Das betrachte ich völlig entspannt als Lehrgeld für den Bastler.

    Und ich kann mich an ein ganz unerfreuliches DissenmöchtegernePAfabrikat namens SPARC oder so ähnlich erinnern dem im Open Air Bandbetrieb erst mal alle Tweeter und dann noch igendwelche 10" ausgegangen sind. Ich glaube nicht, dass es mir da an Sorgfalt gefehhlt hat. :D:D:D

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • guma
    • 12. Mai 2007 um 16:42

    So, ich habe jetzt nochmal das manual LS9 befragt. Bitte alle, die mitlesen, die Seiten 46/47 des deutschen Manuals lesen.

    Hier steht zur Synchronisation des 2-track in:

    Schalten sie die Schaltfläche 2TR in ein.
    'Hinweis
    Wenn ein herkömmlicher CD-Player an der Buchse 2TR IN DIGITAL angeschlossen ist, verwenden sie dieses Gerät als Wordclock Master.'

    Bedeutet das nur, dass dieser Eingang dann für 44.1K funktioniert oder läuft dann die ganze Konsole auf 44.1K und der Kartenslot in dem eine MY8 AE karte steckt läuft, auch nur noch für 44.1K und lässt sich nicht mehr gleichzeitig für 48K betreiben ???

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • guma
    • 12. Mai 2007 um 13:11

    Hmm, ich glaube nicht an ein Mißverständnis, denn die Auskunft war genau die, dass die Conversion für alle Kanäle der Karte die gleiche wäre.

    Vielleicht kann sich die Firma Yamaha mal hierzu äussern ?

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • guma
    • 12. Mai 2007 um 11:52
    Zitat von "DasIch"

    Ich mache mal auf meine EDIT von oben aufmerksam.
    Weil ich glaube, dass die Teile Preiswerter sind.

    Das CO3 dingens finde ich auf der M-Audio page nicht. soll aber im VK auch über 300€ gekostet haben. Das mindprint ist teurer, als das Wagnerteil

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • guma
    • 12. Mai 2007 um 11:48
    Zitat von "hwb"


    Hmm, wie kommst du darauf?

    Das war genau die Antwort aus Rellingen vor ca. 3 Wochen auf eben diese Frage !? Sonst wäre ja mein Problem schon Längst gelöst. Die 'SRC' Karte war ja meine erste Idee !

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • guma
    • 12. Mai 2007 um 11:23
    Zitat von "hwb"

    Dabei gibt es nur ein Problem: Der CD-Player gibt ein Signal mit einer Samplerate von 44,1kHz aus, die D12en brauchen aber 48 bzw. 96kHz. Wenn das Pult wie die kleinen Yamahas an diesen Anschlüssen keine Sampleratenkonverter besitzt, wird das ohne externen SRC nicht gehen.

    Nimmst du den CD-Player als Sync-Quelle, so werden die D12en stumm bleiben, taktest du das Pult intern mit 48 oder 96kHz, so schmeißt es dir einen Sync Error und der CD-Player wird nicht funktionieren.

    Du brauchst also einen externen SRC für den Player, eine MY8 AE96S (was du aber nicht möchtest) oder der Player muss analog ans Pult.

    Das mit dem CD und der Sampling Rate ist schon klar. Der wird auch nie dierkt an einen D12 angeschlossen. Was den 2-track in des LS9 angeht, bin ich nicht sicher, ob man da nicht Pultseitig konvertieren kann.

    Die MY8 AE96S macht für mich überhaupt keinen Sinn, da sie nur "alles oder nichts" konvertiert, d.h. ich kann z.B. nicht einen CD-Player auf 44,1 und z.b. auf einem anderen Kanal der Karte den 48 K AES/EBU eines externen FX anschließen. Da meine "EdelFXe" alle 48K AES/EBU können, habe ich hierfür eine MY8 AE 96 ( ohne S ) Karte.

    Das Wagnertool habe ich bestellt, weil ich nicht nur den Impedanzwandler und den Übertrager, sondern tatsächlich das aktive Teil mit der korrekten Spannung haben wollte und eine Lösung die auch "hardwaremäßig zu mir passt" :)

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • guma
    • 11. Mai 2007 um 13:25

    Mann, gehts mir gut, so schnell die perfekten Antworten.

    Nach Lesen des RANE papers ( vielen Dank Tobias Zweckerl ) meine ich, dass reine Kabeladapter ohne Impedanzwandlung wohl nicht das Richtige sind.

    Da Connex zu meinen bevorzugten Lieferanten gehört, wirds wohl als "Fertiglösung" das empfohlene Wagner TOX-102 ( Vielen Dank Michael Reitz )

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • guma
    • 11. Mai 2007 um 11:50

    Hoffentlich harmlose Frage an die Digitalexperten:

    Ich benutze, um die Kartenslots damit nicht zu belasten, am M7 den XLR AES/EBU 2-track out problemlos als Stereomasterdigitalausgang zu meinen D12en.

    Am LS9 gibt es als 2-track out nur den Consumer IEC 60958 Typ II ( merkwürdigerweise im Manual nicht als SPDIF bezeichnet ???). Ich würde nun auch dort raus gerne an die XLR AES/EBU der D12en gehen und ich würde gerne umgekehrt meinen CD-Player, der einen XLR AES/EBU out besitzt, an den consumer 2-track in cinch eines LS9 anschließen können.

    Welche Art der Adaptation brauche ich ???

  • Equalizer für Front PA

    • guma
    • 11. Mai 2007 um 08:37
    Zitat von "klauston"

    Und nebenbei, die Idee mit Varicurve find ich gar nicht so schlecht.

    Ich finde die Varicurve-Idee exzellent, und zwar nicht weil sie "zu langsam" ist, wie die "Faderschupser" behaupten, sondern weil sie immer noch schneller ist, als die Labtop-Kontroller- Lösungen obwohl die sicher zeitgemäßer sind.

    Ich beschreibs mal aus der eigenen Erfahrung: Da ich D12 und ROPE C Benutzer bin, steht mir ja nicht nur in einem Gerät sondern in jeder benutzten D12 Hälfte ein 4 Band param. EQ zur Verfügung. Ferner habe ich da noch die EQs im M7, wenn der mitdarf. Ich habe für kleinere Anordnungen mit zwei D12/4Qsub/2Q7/10 natürlich auch ein Rope setup gemacht.
    Dieses habe ich aber entgegen meiner eigenen Erwartungen noch nie benutzt, obwohl ich da ja den externen EQ zu Hause lassen könnte !!!!!

    Gründe:
    1. Das Netzwerk mit dem Läppe muß aufgebaut werden.
    2. Die Bedienung der Filter auf dem Läppe ist langsamer als der Varicurve
    3. Wenn ich eine Anneliese haben will, muß ich noch den Edirol mit einem weiteren separaten Netzteilchen aufbauen um das smaart zu benutzen , der Varicurve hat ne eigene Anneliese.
    Das ist mir für kleine Jobs mit nem Venice zuviel Gefrickel !!!!

    Für Jobs mit vielen D12en, wo das Rope alle seine Fähigkeiten ausspielen kann und ich Delays einstelle und Impulsmessungen mit dem smaart mache und ein M7 dabei ist, brauche ich natürlich keinen Varicurve obwohl ich den Eindruck habe, dass der Varicurve besser klingt, als die Digitaleqs im Reiskocher.

    Das 31-Band Geschupse finde ich unnötig und unzeitgemäß, obwohl ich mir noch kurz vor Ende der Analog-EQ-Ära einen DN370 geleistet habe, weil:

    Wie schon in einem anderen Thread gesagt, ich mache in der Vorbereitung alles richtig und brauche daher kein weiteres EQ-Gefummel während des laufenden Konzerts. Die "jetzt-mit-Publikum-Kompensation" ist am VC nur eine Bewegung an einem Band !!!
    Wer mit 2 x 6 param. Bänder nicht hinkommt hat ein grundsätzliches Problem mit seinen Lautsprechern !

  • Grund best. Marken nicht zu mögen?

    • guma
    • 10. Mai 2007 um 14:36
    Zitat von "mediennutte"

    ich gebe gerne der firma das geld, die es für die forschung verwendet hat und nicht der kopierenden. da schließen sich viele dann von selbst aus.

    Jep, und ich hoffe, dass da in Europa insgesammt ein Umdenken statt findet. Ich finde, wir sollten unser Geld den Leuten geben, die mit Ihrer Arbeit genau die Lebensform bezahlen, die wir selbst auch für uns in Anspruch nehmen und das erst recht, wenn das mit Qualität korreliert. ( Ich beziehe natürlich Amerika, Australien und Japan mit ein ). Deswegen trage ich auch mein Geld gerne nach Durlach oder nach Backnang und finde es eigentlich schade, dass deutsche Versuche wie Zeck oder Mitec qualitativ nicht höherwertig eingestiegen sind. :roll:

    Auf jeden Fall habe ich keine Lust, die Müllhalde China und einige wenige, die damit dort reich werden, zu unterstützen. Unter "Entwicklungshilfe" stelle ich mir was anderes vor.

  • Grund best. Marken nicht zu mögen?

    • guma
    • 10. Mai 2007 um 12:49
    Zitat von "Thomas Schäfer"


    Hallo erschtmah!
    Da hat aber einer die Hassmütze auf


    Nein ganz im Gegenteil, Ich amüsiere mich seit meinem ersten "Gant"- Kontakt vor 30 Jahren köstlich :D:D:D und habe darüber sogar einem Song geschrieben: Der "Gant", der große schwarze Kasten .....
    Na auf jeden Fall hats bei mir nicht lange gedauert, um zu merken, was da los ist. Seis' wies' will: ich weiß, dass es da unter den Einzelhandelsfachverkäufern wenige mit Durchblick und die nur in sehr erfolgreichen Häusern, dafür aber jede Menge unbelehrbare "Experten" gibt, daß man diesen Beruf sozusagen "physikfrei" ausüben kann und leider auch heute noch keine "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" als Zugangsberechtigung in die PA-Abteilungen der Musikhäuser braucht. Es ist ja auch o.k., nicht jede Muckerkleinbeschallung braucht Experten. (s.o. )

    Zitat von "Thomas Schäfer"

    Trotzdem kann doch nicht sein das alle ( wenn auch viele) Tantmusiker blöde sind.

    Ich finde es auch völlig in Ordnung, daß Du zu Deinen Kunden nett bist :wink:

  • Grund best. Marken nicht zu mögen?

    • guma
    • 10. Mai 2007 um 09:44

    Wenn man die Kollegen hier so liest, könnte fast der Eindruck entstehen, es gäbe nur subjektive Gründe und "Rufmord durch Abschreiben". Das ist natürlich Quatsch !

    Handfeste Gründe, Billigprodukte ausszuschliessen: ( Sowohl bestimmte Marken als auch bestimmte Billigserien etablierter Marken)

    1. Es wird über die Sevicewerkstätten bekannt, dass die Geräte eine hohe Ausfallquote haben ( Was nützt dann die Garantie, wenn die Geräte häufig während der Veranstaltungen aussteigen :(

    Reales Beispiel: Mackie SR Serie einschließlich SR40. Schrottige Produktlinie mit jeder Menge Leichen, die dem davor guten Namen anderer Produkte des gleichen Herstellers massiv geschadet haben und heute noch die Verkauszahlen wieder guter Produktlinien wie ONYX drücken.
    oder ein Hersteller wechselt nach einer guten Einstiegsserie in die Massenfertigung und kriegt die Qualität nicht in dem Griff: Beispiel Behringer "pro"

    2. Die Billiglinie wird mit so vielen qualitativen Abstrichen gebaut, daß die "Nebenwirkungen" inakzeptabel sind. Beispiel: Griffgeräusche beim Shure PG48

    3. Das Label hat "Vergangenheit" Beispiel Dynacord: Die Vergangenheit mit rückständigen, "art and sience freien" Geräten für Festzeltmucker verbannt heute noch objektiv gute Geräte in die subjektive Zweit- und Drittklassigkeit. Mein persönlicher Eindruck: Keine Ahnung, wo in dieser Firma das Geld herkommt, mit dem sie gute andere Labels übernommen haben. Wenns aus den Geschäften mit ihren Produkten vor 20 Jahren verdient war, würde ich sagen: "schrecklich, was man mit Blendwerk alles so verdienen kann" und "jo, ich konnte damals auch schon die Gewinnspannen für diese schlimme Art von "Made in Germany" erahnen". Naja möge es uns auch weiter gelingen, die gekaufte englische und amerikanische Ingenieursleistung in den Geräten wiederzuerkennen.

    4. Ein neuer Massenmarkt wird erschlossen, in dem preiswerte Produkte für Kleinanwendungen als Substitut für teure Großgeräte verkauft werden. Beispiel Zeck: Eine Zeck Mucker15/3 ist kein Beschallungswerkzeug für mehrere hundert Personen und hat keinerlei Eigenschaften, die helfen, auf akustische Eigenschaften eines Raumes einzugehen. Nachdem das aber vom Hersteller so sugeriert und von Amateuranwendern einige Jahre versucht worden ist, war das Label ( Gott sei Dank ) am Arsch.

    5. Der aller einfachste Grund: Die Fertigungsqualität und der Preis korrelieren per se !!!!!!!!!!!!

    Das sinnfälligste Beispiel sind elektroakustische Wandler = Lautsprecherchassis und Mikrophone. Lautsprecher leben nun mal von der Präzision der Spule im Luftspalt und der Dauerhaftigkeit der Materialeigenschaften der Membran. Das kostet Geld und es gibt daher keine billigen guten Lautsprecherchassis. Mikrophone haben einen sehr eindeutigen Zusammenhang zwischen Qualität und Preis zwischen 100 € und 1500 €. Darüber wirds esoterisch, darunter muß man sich sehr genau überlegen, mit welchen Einschränkungen man leben kann.

    u.s.w.

    Das Abschreiben in den Ridern sehe ich so: "Positivlisten" sind in der Regel dämlicher als "Negativlisten", weil sie gute neue Produkte verhindern. Mein liebstes Beispiel ( sm57 an der Snare :D ) Negativlisten sind, wie oben aufgeführt, oft begründet und das Abschreiben hilft ihrer Verbreitung. :wink: Die Schnäppchenprodukte erschliessen den Beschallermarkt für Schnäppchenproduktanwender um Schnäppchenkonsumenten zu beschallen. Das finde ich solange in Ordnung, wie dieser Kreis geschlossen bleibt. Daher werde ich auch weiter Produkte boykottieren, wenn ich Gefahr laufe, mit ihnen zu tun haben zu müssen. :twisted:


    So, ich kriege jetzt natürlich Dein Diplom und Du gehst mangels Eigendenke leer aus :D:D:D

    ähh und ... fast hätt' ichs vergessen. Falls diese kleine "Diplomumfrage" dazu dienen sollte, wieder neue "Marketingstrategien" zu kreieren, kleiner Tipp an die Hersteller:

    Baut hochwertige Produkte, statt das Geld den Marketingstrategen in dem Rachen zu stopfen und wem das zu anstrengend ist: einfach lassen !!!!!!! Wir brauchen nicht noch mehr Billigschrottproduktüberschwemmung, es reicht !!!!!!!

  • Qualität des "Sideracks" bei M7cl, LS9 & co...

    • guma
    • 9. Mai 2007 um 07:02
    Zitat von "klauston"


    Weil Sie ja schon sooo lange Digitale Vorreiter sind. Das bei uns mehr Daten abgehen, wollen Sie ja nicht glauben :roll:

    äähh, ja 1-0, Licht an-Licht aus, Ton an-Ton aus, ist doch genau so leicht, oder ? :roll:

  • Qualität des "Sideracks" bei M7cl, LS9 & co...

    • guma
    • 8. Mai 2007 um 22:00

    ...äh, ja mir scheint eh der Verlust der Berührungsangst mancher Verlayher nicht von einem tatsächlichen Verständnis für die Funktionsweise digitaler Pulte herzurühren, sondern eher vom Wegfall schwer zu verstehender Verkabelungen :D:D:D

    Das Öffnen das Casedeckels ist wahrscheinlich auch für die Rohrschellenfraktion noch möglich ( obwohl da vielleicht die M7 Meterbridge auf Dauer in Gefahr ist :D:D:D ) Den Rest kann ja der Bandtoni machen :D:D :-D( unter uns , die sinn echt so blöd und machen dat) Das Programm für die Lautsprecher hat ja der Kling & GADBE gemacht, das Linegedöns aufhängen is auch nich schwer, was wollt ihr denn, spiieelt doch ?!? Wenns nich spielt, kommt der Typ aussm Laden oder der meydosc-Vertreter vorbei un stellt da was ein !!

    ähh, das weeiss man doch, bei die Autos wiad dass man auch immee einfacher.... mein 97 - jähriger Großonkel hat swar Alsheima, färt aber trotzdem Hondaihuzu :D :roll: :D

  • Qualität des "Sideracks" bei M7cl, LS9 & co...

    • guma
    • 8. Mai 2007 um 20:58
    Zitat von "kah"

    was mich in dem Zusammenhang mehr aufregt ist der inflationäre Wegfall von Hardwareinserts

    Jep, und deshalb muß man auch nicht in Erfurcht vor einem M7/LS9 ausbrechen und

    1. nicht die eingebauten FXe als gottgegeben hinnehmen, die zwar für Yamahaverhältnisse als X-... tatsächlich ganz passabel sind aber kein PCM 91/300 u.s.w. oder Eventide H3000/eclipse ersetzen können, sondern mit der gleichen Selbstverständlichkeit die entsprechenden FXe und die dazu gehörigen Anschlußmöglichkeiten von der Verleihfirma fordern, wie man früher sein Siderack bestellt hat.

    2.obwohl man sicher mit den pultinternen Komps/gates arbeiten kann, unbedingt auch die entsprechenden Karten ( MY8 ADDA96 ) fordern, die das inserten von Transendesignern, RöhrenKomps, Distressoren u.s.w. erlauben wenn man eben kein Mittelmaß haben will.

    Jungs was ist denn los ? Ihr habt euch doch auch früher nicht bepisst, in euer Siderack alles Mögliche hinein zu bestellen, dann kann es ja nicht so schwer sein Insertkarten mit einer entsprechenden Verkabelung auf XLR zu verlangen ???

    Wehrt euch gegen die Aldisierung des FOH-Platzes !!!

    Ok, Ok, wer früher schon nur ein SPX brauchte wird das wohl kaum verstehen. Ich gebe aber eins zu bedenken:

    Das bestellte Outboard könnte auch die "EX-DJ-Buden mit Alu und M7" von den tatsächlich Konzertorientierten Beschallungsexperten trennen. Oder vielleicht könnte man an den Karten [ Traummodus an ] einen "Beischleifer" von einem "Anwender" unterscheiden ???

  • Q1/Q7

    • guma
    • 6. Mai 2007 um 12:41

    Ich nehme mal an, die Frage bezieht sich auf diesen Beitrag:

    Zitat von "guma"

    Erst mal ein entschiedenes: WOW, was da an nicht einmal zwei Tagen so an Q-Expertenmeinungen zusammen kommt, sogar aus Ecken, in denen der Schall noch 3,3 ms pro meter braucht :D

    @ Eppi

    Die Bass-Frage ist ja schon ziemlich abgearbeitet, daher habe ich noch mal über deine TOP - Konfiguration nachgedacht.
    Da das Budget ja begrenzt und das zu erwartende Auditorium wohl kleiner ist, als die dafür zur Verfügung stehende Fläche folgender breit strahlender "Kompaktvorschlag":

    1. Betrachte die 4 Q1 pro Seite als einigermaßen gerichtetes 75°-Hauptsystem.
    2. Q7 ist definitiv nicht als downfill zum Darunterhängen gedacht und würde dann auch nicht deinen horizontalen Abstrahlwinkel vergrößern. Auch nicht so geschickt ist die öfter gesehene Anordnung " einfach unten als nearfill auf die Bässe stellen", da diese logischerweise nur für ein winziges Auditoriumssegment überhaupt korrekt zum Hauptsystem delaybar ist.
    3. Statt dessen kann man die zwei Q7 in solch einer Konfiguration wie folgt als inneres und äußeres "neardownfill" einsetzen.
    4.Für die folgende Anordnung wäre es sehr günstig, für jede der 4 Q7 eine eigene Amphälfte zu haben.
    5. Besorg dir 4 x Rohrklammer mit TV-Zapfenaufnahme, 1m TV-Distanzstange, TV-Zapfen für den Q7/10 Schwenkbügel in der korrekten Klasse mit Safetys und 4 x den vertikalen Schwenkbügel.
    6. Häng Dein Hauptsystem an den vorderen Gurt der entsprechend belastbaren Vierpunkttruss.
    7. Häng die 4 Q7 jeweils unmittelbar links und rechts des Hauptsystems hochkant im Schwenkbügel mit Distanzstange etwas "abgehängt" an den hinteren Gurt der Truss.
    8. Wähle Winkel und Neigung so, dass der "overlap" mit dem Hauptsystem im "-6dB Bereich der beiden Systeme liegt.
    9. Die Referenzachse für die Laufzeitkorrektur liegt in der jeweiligen "Achse gleicher Lautstärke" zwischen Hauptsystem und den Q7 die logischerweise, da 4 x Q1 on axis deutlich lauter als 1 x Q7 sind, nur wenige Grad von der Hauptachse der leiseren Q7-en jeweils zum Hauptsystem hin liegt. Dort würde man die Q7 nun ein wenig "zu früh" erwarten. Da sie aber am hinteren Gurt hängt kann es sein, dass man nur eine sehr kleine oder mit sehr viel Glück sogar keine Laufzeitkorrektur braucht.
    10. Bitte nie vergessen: zuerst die Gainkorrektur und dann die Laufzeitkorrektur und dann nichts mehr !!!! ( Macht man später die "neardown-Q7" leiser, stimmt die Laufzeit nicht mehr !!!!! )
    @ Seven

    In kleineren Q-Sub Anordnungen machen wir es so:

    Indoor und auf kleinen innerstädtischen Plätzen öfter CSA, um Reflektion an der Bühnenrückwand zu verhindern und damit ein zweites, um einige ungünstige Meter verschobenes "Basskammfilter" erzeugendes Signal zu verhindern.

    In mittleren Zelten auf dem freien Feld ( also für Bass wie im Freien ) 4 x Q-sub ohne CSA pro Seite, da wir oft nur eine 12"/1,5" als Sidefill stellen und daher noch den "Frontbass" auf der Bühne brauchen und weil wir ( sehr subjektiv ) das nach unten etwas runder fanden.

    Alles anzeigen
  • Welterster remote-Soundcheck?

    • guma
    • 6. Mai 2007 um 10:44

    @ Manuela

    ist Dir das jetzt einfach so eingefallen ? .... aller Respekt ! :D

  • Welterster remote-Soundcheck?

    • guma
    • 6. Mai 2007 um 10:18
    Zitat von "DasIch"


    Wäre keine Ferndiagnose zu Stande gekommen, wäre die Frage im Raum gewesen: hätte unser Jo das besser hin bekommen?

    Nö, die Frage hätte sich nicht gestellt, da es ja 1. offensichtlich Scheiße war und 2. der Vor-Ort-Mixer immer schuld ist und es meist nicht schafft, sich auf die Akustik rauszureden. :D:D

    sehe das wie klauston: Bei einem bestimmtem Klientel würde ich eher vermuten, dass es wieder übers Telefon versucht wird, weil das kostengünstiger war. :D

  • Welterster remote-Soundcheck?

    • guma
    • 6. Mai 2007 um 10:07

    Sehr geil !!!!

    Was man daraus lernen kann:

    Mann muß ( zwar leider oft aber ) nicht immer rennen, wenn Mucker plärrt, vor allem, wenn man abbestellt ist und gerade grillen will. :D

    Die viel interessantere Frage in diesem Zusammenhang: Was wäre passiert, wenn man noch konsequenter einfach an einem solchen "abgesagten Tag" mal den Telefonhörer gar nicht angefasst hätte ? ( Ich weis, das ist schwer aber man sollte es manchmal machen :D )

    Schätze, es hätte Jos Unverzichtbarkeit bei der Band noch mehr gestärkt. :wink:

  • Q1/Q7

    • guma
    • 6. Mai 2007 um 09:42

    Tja, das ist so:

    1. Die stimmende Laufzeit an sich gibts nicht !

    2. Die Laufzeit für die Übertragung eines Schallereignisses über zwei ortsunterschiedliche Quellen/Lautsprecher kann immer nur für eine bestimmte Zuhörerposition stimmen.

    3. Die Laufzeitdifferenz als Erzeuger unerwünschter Interferenzen ist immer dort am bedeutsamsten, wo die Lautstärke verschiedener Lautsprecherquellen für die Zuhörerposition gleich ist.

    Daraus kann man zwei Prinzipien ableiten, wie man dezentrale "Mehrweg"-Lautsprechersysteme" aufbauen kann ( oder auch wie man in diesem Fall ein nearfill zum Hauptsystem korrigieren muß. )

    Entweder man sorgt dafür, daß in allen Zuhörerpositionen die Lautstärken der Systeme sehr unterschiedlich sind: Das geht schon, wenn man daran denkt, daß die Zonen gleicher Lautsärke in "Nichtzuhörerpositionen" liegen müssen ( z.B. in der Luft, im Absorber u.s.w. )
    Für die "innerneardownfillposition" ist das immer ein ziemlicher Kompromiss. Je leiser man das fill ohne Delay macht, um so kleiner wird zwar die Zone gleicher Lautstärke im Publikum, gleichzeitig wird aber auch das infill als solches immer sinnloser.

    Oder man sorgt dafür, daß in allen Zuhörerpositionen, in denen die Lautstärken der Systeme gleich sind, die Laufzeiten gut korrelieren:
    Dazu muß man sinnvollerweise die Achse oder Zone gleicher Lautstärke entweder simulieren oder determinieren oder durch Näherung mit der Meßmikrofonposition messen. Für diese Position stellt man nun das Delay ein, am einfachsten mit einer Impulsmessung in einem geeigneten Messystem. Für ein "innerneardownfill" kann man man als Gedankenspiel oder "Meßspiel" die Laustärke des fills mal leiser und leiser machen. Dabei wandert die Achse gleicher Lautstärke immer weiter Richtung Hauptabstrahlachse des fills , sodaß man für dieses Lautstärkefenster die geometrische Strahlungsachse des fills als Bezug nehmen kann. Ein leiseres infill macht bei RnR sicher keinen Sinn, da ja der Bühnenlärm/Sidefill schon sicher lauter ist.

    Dämmerts jetzt, was passiert, wenn man die Lautstärke nachträglich, also nach der Laufzeitkorrektur erneut ändert ?

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

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