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Beiträge von guma

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • guma
    • 11. Januar 2007 um 16:49
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    Hallo zusammen,

    mich beschäftigt seit einigen Tagen die Frage, warum Mikrofonmembranen
    von wenigen Millimetern Durchmesser eine Richtcharakteristik haben
    können.

    Laut einem schlauen Mikrofonbuch erreicht man eine Niere, indem man
    der Membranrückseite über ein Laufzeitglied Schall zuführt, der sich
    mit dem von der Frontseite auslöscht.

    Bis hierhin richtig verstanden.

    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    Aber: Dieses Laufzeitglied kann doch dann nur bei einer ganz bestimmten
    Frequenz und deren ganzzahligen Vielfachen eine Auslöschung bewirken.
    Es müsste also ein Kammfiltereffekt entstehen.

    Außerdem: Die Länge des Laufzeitgliedes beträgt wahrscheinlich nur
    maximal wenige Zentimeter. Die Kleinste Frequenz, ab der eine
    Auslöschung statt findet, würde also schon paar Tausend Herz betragen.

    Nein das ist natürlich Unsinn.

    Um es richtig zu verstehen, warum der Trick ( weitgehend ) frequenzunabhängig funktioniert, muß man sich vor Augen führen, wie das Prinzip Druckgradientenempfänger, das per definitionem alle uni- und bidirektionalen Richtkarakteristiken beschreibt funktioniert.

    Beispiel Niere:

    Schall, der von vorne auf das Mikro trifft legt auf direktem Weg bis zur Membran die Strecke A zurück, auf dem indirekten Weg über die Ports zur Membranrückseite die Wegllänge 2A. die dadurch entstehende Druckdifferenz zwischen den beiden Seiten der Membran = der Druckunterschied = der Gradient ist für alle Frequenzen gleich. ( Wenn man den Unterschied zwischen Nahfeld und Diffusfeld, also zwischen gekrümmter und ebener Wellenfront nicht berücksichtigt ) Nur dieser Gradient, dieser Unterschied wird verstärkt.

    Schall, der von hinten auf das Mikro trifft legt über die Ports den Weg A zurück, von aussen über die Membranvorderseite auch den Weg A !!! ( das ist der Trick bei der Gestaltung der Ports ) Dann ist der Druckunterschied für alle Frequenzen null und es wird nichts verstärkt. Ganz einfach eigentlich.

    Soweit das Prinzip. Daß hinter der Niere der Druckunterschied "mehr oder weniger gleich Null" sein kann hat übrigens sehr viel mit der Qualität des Herstellers und nur für sehr hohe Frequenzen was mit der Physik zu tun und wird daher gern unter den Tisch gekehrt.

  • 2-Kanal ADC to AES/EBU (XLR)

    • guma
    • 8. Januar 2007 um 21:37

    Hat sich erledigt. Habe einen Apogee mini-me gekauft.

  • 2-Kanal ADC to AES/EBU (XLR)

    • guma
    • 7. Januar 2007 um 21:41

    @ hermste

    ja leider, habe auch dieses Teil als erstes betrachtet.

    Es kommt auch kein anderes Gerät mit irgendwelchem Adaptergeknofel von consumer-cinch-AES/EBU auf XLR in Frage.

  • 2-Kanal ADC to AES/EBU (XLR)

    • guma
    • 7. Januar 2007 um 17:24

    Zur Erläuterung:

    Ich meine sowas:

    http://www.mytekdigital.com/products/stereo96adc.htm

    Importeur/Onlineshop in Warschau ???

    oder sowas

    http://www.apogeedigital.com/products/minime.php

    einfach für linepegel ohne micpre und ohne USB/Firewire einfach nur auf AES/EBU.

  • 01v96v2 Absturz

    • guma
    • 7. Januar 2007 um 09:17

    Interssant wäre für mich, ob ein hochwertiges Netzteil wie das des PM5D das hätte verhindern können, wenns wirklich ein Netzspannungsproblem war ?

  • 2-Kanal ADC to AES/EBU (XLR)

    • guma
    • 6. Januar 2007 um 17:12

    gesucht wird eine roadtaugliche Version. Welche ist die vernünftigste ? ( Benchmark ist zwar toll aber definitiv zu teuer. )

  • Soundcraft...werden die schlampig ?

    • guma
    • 6. Januar 2007 um 09:24
    Zitat von "Ton_Opa"

    offenbar gab es kleine gemeine Pultfehler, die kaum auffallen, aber irgendwie Strom fressen.

    Jep, ähnlich wars bei mir auch. Brauchte drei Anläufe um das Fehlerchen im Pult zu finden, das die Dioden zum schmurgeln brachte.

  • Kaufentscheidung: gebrauchtes AH GL3 oder neues GL2400

    • guma
    • 5. Januar 2007 um 13:34

    Ich würde kein GL3 und kein GL3000 wohl aber ein GL3300 nehmen.

  • Soundcraft...werden die schlampig ?

    • guma
    • 5. Januar 2007 um 13:31

    Also in mir kommen beim Thema "Soundcraft und Netzteile" eben die "Emoticons" hoch. Ist halt leider ein Jahrzehnte langer Dauerbrenner.
    Das schließt nicht aus, dass zwischendurch mal eins funktioniert :D:D

  • Soundcraft...werden die schlampig ?

    • guma
    • 4. Januar 2007 um 22:36

    Nein... die sind schon immer schlampig :D:D :roll: :wink:

    Jo, scheint sich seit dem Netzteil von meinem 800B vor 26 Jahren nicht viel geändert zu haben :lol: :lol: :D:D:D:D

    Schau dir mal die Dioden an :?: :? :shock: :D

  • PA-Anlage Anschaffung

    • guma
    • 4. Januar 2007 um 15:00

    Komisch, das noch keiner diesen Tipp gegeben hat :

    Bei aller Liebe, einfach nichts kaufen, sondern mieten mit dem entsprechenden Support !!!

    Erst wenn die Anzahl der Auftritte über 2 pro Monat liegt und mit der betreuten Mietanlage Erfahrungen gesammelt wurden über Kaufen nachdenken

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • guma
    • 4. Januar 2007 um 13:57

    @ Frankie01

    Ja, genau das mit den konischen 60° meinte ich, ein echter "shortthrower". Bekanntlich sind Lösungen, die 100-500 Hz stärker bündeln immer deutlich "mächtiger in der Landschaft", da sonst die Beugung bei kleinen Gehäuseabmessungen eine Richtwirkung verhindert.

    Wäre also eine platzraubendere Lösung aus optischen Gründen bei deinen VAs überhaupt möglich ? Ein horizontales UPA-Array, das diesen Frequenzbereich etwas mehr bündelt ( min. drei Stück pro Seite ), wäre zwar auch denkbar, wäre aber auch nicht ganz klein, müsste unbedingt fliegen und hätte den Nachteil selbst bei optimaler Pegel- und Laufzeitkorrektur noch hörbar mehr Interferenzen im Mittelhochton zu erzeugen als ein Einzelsystem.

    Um dir konkrete Empfehlungen machen zu können, müsste man mehr über mögliche Abmessungen, Fliegemöglichkeiten und das Budget wissen.
    ( Ich denke da an eine klassische 60° x 40° Lösung + miniinfill + delay oder z.B. an ein fliegendes "Dreierpäckchen" Q1 )

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • guma
    • 3. Januar 2007 um 21:17
    Zitat von "mringhoff"

    Bleibt aber weiterhin das Problem, daß oft Künstler und Publikum einfach nicht zusammenpassen.
    Was ist denn schlimmer, wenn die Gruppe bei einem Firmenevent als Hintergrundmusik gebucht ist: daß hochwertige Jazzmusik als Hintergrunddudelei degradiert wird............
    Für mich liegt der größte Fehler in der jeweiligen Event-Organisationsabteilung. Das wäre, als wenn der Nikolaus zu Ostern gebucht wird...

    Ich bin da sicher derjenige der sich mit als erster das KOTZEN leistet ( bin dafür berüchtigt, meine Meinung zu sagen ) ABER:

    Es ist leider ein FACT OF LIFE, mit dem wir leben müssen. Meist ist das Schmerzensgeld auf solchen Galas ja nicht schlecht.

  • GAE Direktor

    • guma
    • 3. Januar 2007 um 20:05

    Als langjähriger LAB User mußte ich auch spontan denken:

    Was ein Schrank für so 'n bissi Amping !

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • guma
    • 3. Januar 2007 um 17:32

    So ich habe jetzt mal einen Lifemitschnittsschnipsel von Frankies Kapelle gehört.

    1. Die Dame hat sicher genau das richtige Mikrophon.
    2. Das Ganze hört sich auf dem kurzen Schnipsel so gut und professionell an, dass es als Mixer zu nehmen ist "as it is" .

    3. Bleibt für mich als Lösung nur die Änderung des Lautsprecherkonzepts Richtung grösserem "Throw", Höhe gewinnen durch Fliegen oder mindestens Einsatz von hohen Kurbelstativen und das Arbeiten mit Verzögerungslautsprechern für eine "vorne-leiser ( und damit feedbacksicherer ) hinten-lauter-Situation" und der massivere Einsatz von EQ.

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • guma
    • 2. Januar 2007 um 21:45

    @ oTon

    .. ist ja alles wahr, was Du da über die Bedeutung der Darbietung schreibst aber ich glaube du hast noch zu wenige Jobs mit UPAs gemacht. Klingen ganz nett, sind aber in beiden Versionen echte "Nahfeldmonitore" und schreien schon nach einigen Metern nach einem verzögerten Schwesterchen. :wink:

    @ Frankie01

    Hast du das Röhrengedöns auch mal ausgsteckt ? Nein, Spass beiseite: Wie ich anfangs schon sagte: ein multifaktorielles, aber am wenigsten ein Mikrophonproblem. Mann müsste das mal hören.

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • guma
    • 2. Januar 2007 um 09:38

    Ich bin weiterhin der Meinung, dass das Problem nicht vorrangig ein Mikrophonproblem ist. Meine Erfahrung mit dem 105, das ich auch viel einsetze, ist, dass man mit dem Systemeq doch anders umgehen muss, als mit einem 58 o.ä., dann aber ähnlich (Feedback-) stabile Ergebnisse erzielen kann.

    Da Du ja beschrieben hast, dass keine anderen wesentlichen Rückkopplungsquellen in Frage kommen, finde ich es durchaus legitim, den Systemfrequenzgang ( ich meine damit das "System" Mikro-Lautsprecher-Raum ) über einen parametrischen EQ im Master zu korrigieren. Meine Erfahrung ist gerade nicht die, dass man hiermit ( wenn richtig gemacht ) dem Lautsprechersystem seine Natürlichkeit nimmt solange man sich darauf beschränkt, vor allem unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Lautsprecher und Raum zu EQen.

    Natürlich wäre die richtige Reihenfolge, zunächst das Lautsprecherkonzept zu ändern ( Delay line ) und dann den EQ zu benutzen. Ich habe allerdings in deinem Fall den Eindruck, dass Du mit dem EQ einfach zu zurückhaltend bist.

  • Günstiges Drummicset

    • guma
    • 1. Januar 2007 um 12:26

    @ ww

    Du hast's aber kuschelig in Deinem Studio. Ich finde, Du solltest Dir aber unbedingt noch paar Mikrostative anschaffen ! :D:D

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • guma
    • 1. Januar 2007 um 12:14
    Zitat von "TomyN"


    In solchen Situationen sage ich immer: Wenn die Leute nicht zuhören wollen, denn werden sie auch bei höherer Lautstärke nicht zuhören.
    Ansonsten würde ich auch auf dezentrale Beschallung setzen, und mich mal mit der 'Gruppe' unterhalten...

    Tomy

    100 % meine Meinung

    Aus rein beschallungstechnischer Sicht brauchst Du, wenn Du mit mehr EQ nicht mehr weiter kommst, etwas, das den Direktschallanteil gegenüber Deiner UPA-Lösung erhöht. Das kann je nach Räumlichkeit sehr unterschiedlich sein:

    1. ein System mit höherem Q-Faktor und damit weiterem Throw ( macht nur fliegend wirklich Sinn )
    2. als Spezialfall von 1. ein Vertikalarray ( gerne auch klein, das aber auch nur fliegend Sinn macht )
    3. Verzögerte Lautsprecher, gerne auch klein, eine 6,5"/1" oder 8"/1" Lösung kann wenn gut gemacht hier Wunder wirken. ( das ist die wohl realistischste weil preiswerteste Lösung )

    ansonsten wäre ich den Mods dankbar dieses Thema ins Praxis-Board zu verschieben, da es sich doch um ein vielschichtiges, nicht auf Lautsprecher beschänktes Problem handelt.

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • guma
    • 1. Januar 2007 um 08:28

    Je nach Ursache des ungünstigen "Gesamtfrequenzgangs" System-Raum kann der durch parametrische Filter erzielbare Zuwachs an GBF sehr wohl mehr als 6 bB betragen !!!

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