Danke Tonzwerg ! ![]()
Beiträge von guma
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@ Gerald
Bei dem "XL200-Kofferjob" hatte ich für mich geradezu ideale Abhörbedingungen, nämlich ne Q so wie ich das gehörwohnt bin und das Mastersignal mußte durch den üblichen 360, was ihm auch nicht sehr geschadet hat.. Ausserdem war am XL200 definitiv nichts kaputt, alle KanalEQs funktionierten gleich. Bei früheren XL200 Jobs war ich zwar ähnlich wenig beeindruckt, allerdings hatten die Speaker für mich weniger Referenzcharakter, sodaß ichs auf die Speaker geschoben habe. Auf jeden Fall bin ich vom Namen unbestechlich und kann am XL200 EQ, nur weil Midas draufsteht, nichts besonders schlechtes aber eben auch nichts besonders prickelnd gutes finden.
Naja, vieleicht waren auch nur meine Erwartungen zu hoch.
Gespannt bin ich mal darauf wie der hochgelobte ONYX EQ tut, denn als vor 15 Jahren der 8-BUS rauskam, war ich wirklich beeindruckt, daß in der Preisklasse so ein prima EQ läuft. :wink:
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Anlaß ist ein gerade gemachter Job mit einem Midas XL 200. Ich hatte dabei nicht so das "Kanaleqwohlfühlerlebnis", das ich erwartet habe und das man so gemeinhin den Midaskonsolen nachsagt.
Grundsätzlich bin ich eigentlich eher großzügig mit den Kanaleqs, so kann ich z.b. mit den EQs der A&H GL Serie arbeiten, obwohl da schon viele die Nase rümpfen und das jetzt bestimmt nicht der allertollste EQ ist. Das liegt zum Einen daran, daß ich aus einer Zeit komme, in der es wirklich grauenvolle Sachen gab. Ich erinnere mich da an ein Pult der Marke H+H .... Zum Anderen ist es mit perfekter Mikrofonwahl und perfekter Systementzerrung bei mir oft auch so, daß ich garnicht das Verlangen habe viel zu EQen. Groß geworden bin ich mit EQs der Soundcraft 1S, 800, 8000 Generation, die ja bekanntlich etwas bissig aber sehr wirkungsvoll waren. Ich habe jedoch den Eindruck, daß um manche Kanaleqs ein Riesenbohai gemacht wird, die eigentlich durchschnittlich sind und andere sehr gut sind, die eher unterbewertet werden. Natürlich ist das auch Geschmacksache, aber ich merke irgendwie mit langer Erfahrung, daß manches, was da so gelabert wird, sich nicht mit meinen Erlebnissen deckt.
Super fände ich es, wenn jemand aus dem Forum auch messtechnische oder Designargumente für die eine oder andere Erfahrung beisteuern könnte.
Beispiele:
Überbewertet finde ich sowohl den EQ des Venice als auch des Xl 200, der zwar sicher brav seinen job macht, allerdings hatte ich weder das Gefühl, die Höhen meiner Neumänner würden vom Höhenkuhschwanz würdig gefeatured, noch hatte ich es besonders leicht einen E-Git Mittenbereich zu featuren, noch ist es mir gelungen mit dem durchstimmbaren Hochpass und dem Bass Kuhschwanz in zusammenarbeit zwischen den Bühnenresonanzen eine Lücke zu finden um ne schönen Bassanhebung zu machen. Will sagen: Der EQ war mir persönlich einfach ein bischen zu lasch.
Unterbewertet finde ich den EQ der A&H ML Serie, mit dem ich sehr viele gute Ergebnisse hatte. Obwohl der nicht so agressiv wie die alten Soundcraft EQs ist, hatte ich das Gefühl sehr präzise Eingriffe vornehmen zu können ohne daß der EQ zu viele Verfärbungen erzeugt.
Als guten StandardEQ empfinde ich den der PM 3500/4000 Yamahas. Obwohl viele den als im wahrsten Sinne des Wortes ätzend finden, halte ich den für ein recht präzises Werkzeug mit tolerablen Verfärbungen.
Den EQ der alten 8-Bus Mackies fand ich exzellent ( den der SRs allerdings beschissen ) und würde ihn noch über den meines Venice stellen !
Den besten EQ habe ich in meinem AMEK Recall. Er erlaubt präzise Einschnitte und heftige Anhebungen ohne agressiv zu klingen. Ein Neumann klingt immer noch wie ein Neumann und das Ergebnis klingt irgendwie "wie ohne EQ" auch wenn im AB - Vergleich mächtig was bewegt wurde. Ich erreiche mit ihm immer, was ich mir vorstelle und kann die Veränderungen so formen wie ich sie mir musikalisch vorstelle.
So und jetzt ihr : :wink:
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Im Prinzip ja, aber die M5000 Anleitung ist so scheiße, daß ich Verständnis habe:
"Program" drücken, auf Page 2 gehen, dann ist Soft Knob A der Cursor, B das Alphabet, C Zahlen und und über dem Soft Knob "Program steht der alte Name. Zum Schluß "DO" drücken :wink:
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Das Gerät aus Berlin ging für 1245,- € weg. Diesen Preis finde ich angemessen für das Alter und den Zustand. Wer hat es den bekommen ?
Bei aller Liebe zu FX-Geräten: Die 960 / 6000 Liga finde ich für Live ( wenns nicht 5.1 ist ) gesponnen.
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Oh Hilfe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Bitte , bitte nix umlöten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
BSS baut das Gerät auch heute noch mit Input Pin 3 hot und output pin 3 hot und 1/2 Masse ( Unsym. ) Der Grund ist, daß die BSS Philosophie dem Anwender garantiert, daß alle 402 vom ersten bis zum letzten in der Produktion gleich sind, was ich sehr vernünftig finde. Tätsächlich haben auch viele Englander vor 20 Jahren ( als es den 402 auch schon gab ) den pin 3 hot gemacht, was heute nicht mehr üblich ist.
Bitte , bitte die von Dir gewünschten Änderungen per Drehadapter lösen. :roll:
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ja, das kann ein ganz billiges Teil sein da es ja nicht am Audiopfad beteiligt ist. Ich benutze zwei alte 9,5" param. EQs von Rane.
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Das Ding bei CML München ist definitiv zu teuer, das andere in Berlin könnts aber sein, wenn keiner das Spinnen anfängt

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Nein dies ist kein Thread über ein MPX 200, sondern ein Lexicon 200, drei HE hoch und seines Zeichens eine Vintage Legende !
Eine Stimme sprach vor einigen Monaten zu mir:
Du hast jetzt alle FX Units, von denen Live Mixer träumen. Ein Lexicon 300, PCM 91, PCM 81, T.C. M5000, D2, M1, Yamaha SPX 990, Eventide H3000, Roland RSP 550. Irgend etwas war da aber, was Du die ganze Zeit vermisst hast und möglicherweise ist der Spruch eines bekannten Kollegen aus B.-B.: "Scheiße daß mir mein 200 vor Jahren geklaut wurde, so was habe ich in der PCM Ära nicht mehr gefunden, ich hätt's gern wieder das alte Teil." der Schlüssel dazu.
Einziger Wehmutstropfen: der Weg über ebay nach Deutschland war nicht ganz billig. Ersteigert für 1029 € kostete das Ganze mit Fracht, Zoll, und Einfuhrumsatzsteuer dann doch 1400,- € ( Ehem. Neupreis in Deutschland 16.000,- DM !!!v ) Allerdings lief es supersafe, seriös und perfekt ab. ( erste Entspannung. )
Der Zustand des Telis ist der Hammer: 19 Jahre alt V 1.3, ist es wie aus dem Ei gepellt, die Front sieht neu (!!!) aus, das Plexiglas über den Anzeigen klar wie der junge Frühling, lediglich kleine Rackeinbauspuren an typischer Stelle, die mitgelieferte Bedienungsanleitung sieht aus wie nie gelesen.
Das interne Umschalten auf europäisches Netz ohne Blick ins Manual problemlos, ebenso das Tauschen der Sicherung nach Anleitung auf der Geräterückseite. Zum Tauschen des Speicherakkus Öffnen des Gerätes: Ich falle fast in Ohnmacht: Dieses Gerät ist so was von servicefreundlich, daß der Entwickler einen 100-jährigen Betrieb im Auge gehabt haben muß. Der Hammer, die obere Platine lässt sich mit Scharnier und Veriegelungsmechanismus werkzeugfrei wie ein Türchen offnen und erlaubt damit Zugriff auf alles andere im Gerät. Das Wechseln des Speicherakku zeigt einen weiteres Detail von liebevollem Perfektionismus: In der Position des Akku gibt es ein Dutzend Lötpunkte, die jedem beliebigen Ersatzakkuformat den geigneten "Untergrund" bieten. ( Und das mir, der von Elektronik keine Ahnung hat ! )
Und dann endlich der "Soundcheck". Irgendwie hatte ich ja doch Angst es würde ein "Schatterscheiß" sein, wie die Ursa Major Space Station, die ich in den 80ern mal hatte.
Nichts von alledem: Es klingt sowas von geil fett, lebhaft und natürlich, daß ich mein 5000 und meine PCMs nicht mehr mag. Dabei ist die Bedienung über Potis, Schieber und Taster auf der riesigen Oberfläche so was von intuitiv und genial für life, daß man nicht verstehen kann, warum LEXICON später dieses PCM-Bedienungsdilema produziert hat. ( Vielleicht ist der Entwickler gestorben ? ) Außerdem produzieren die Drehregler für Predelay, Hallzeit und Size ( die schon verknüpft sind wie in modernen Geräten ) keinerlei Brizzel oder Pausen beim Werteändern, was ich bei so einem alten Ding auf jeden Fall erwartet hätte.Der Sound und die Bedienung ist für mich schlicht wie: Endlich nach Hause gekommen. Ich denke, Ihr versteht was ich meine. :wink:
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So nur das keiner denkt, ich hätte Vorurteile.
Habe mir gestern auf MTV in der Schiene "TRL" Vier (!) Stücke der Gruppe "wir sind Helden" angesehen und -gehört.
Habe wieder alles bewahrheitet gefunden, was ich darüber denke. Der Knaller war: madame hat nach dem ersten Song festgestellt, daß Ihr inear-Empfänger mit dem des Bassisten vertauscht worden war. So hatte ich eine Sekunde lang die Hoffnung, daß sich am jammernden, immer ein paar cent danebenliegenden Leiergesang irgendwas ändern würde. Nein es ging genau so weiter. Ich habe "wilde Gitarrensoli" gehört, für die sich der Gitarrenlehrer ( sofern vorhanden ) in Grund und Boden schämen müsste und meinen Lieblingsgitarrensound: "geschlagene Wanderklampfe in Rock"

Nein es ist keine Geschmackssache, es ist objektiver Bullshit. Es ist Neudeutscherwelleminimalismus mit bischen Weltschmerz gepaart und einfach nicht einmal mehr niedlich.
Schlimm nur, daß die glauben, sie seien bei aller sonstigen Superstargrütze die besseren Menschen ( und Musiker
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Jo, im Raum HD/MA gibts viel teures Material, aber wenig Know How.
Oder anders gesagt: den Jüngeren in der Gegend empfehle ich z.B. Herrn G.T. aus MA oder Herrn U.B. aus Bammenth. (?) oder Herrn T.M. aus Weinheim. Vielleicht hilft das. -
Äh ja genau bitte in diesem Fall kein Kompressor !!! Schätze, daß in diesem Fall der "gain before feedback" die einzig interessante Größe ist und die wird durch den Kompressor eher kleiner.
( Tss,Tss,Tss, eigentlich sollte man ja den AV-lern nicht so viele Tips geben und statt dessen lieber für Geld ne vor Ort Aktion machen )
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Klar ist der D12 eine feine Sache. Wenn ich mich allerdings frage worin für mein Geschäft die wesentlichen Vorteile liegen, fallen mir spontan Dinge ein, die mit der Netzwerkfähigkeit des Amps was zu tun haben. ( Steuerung größerer Setups, Resetfunktion bei Änderung von Konfigurationen oder nach Dryhire u.s.w. )
Natürlich wäre in Deinem Fall die Verwaltung eines C4/C7/C6 Setups warscheinlich auch etwas flexibler und einfacher, jedoch nehme ich an daß die Setups und Boxenstackings doch nicht so sehr von Spielort zu Spielort variieren, sodass zu überlegen ist ob, Du die Flexibilität des D12 überhaupt brauchst und der Preisunterschied zwischen gebrauchten 1200 Amps und neuen D12 Amps für Deine Anwendung gerechtfertigt ist. Denk daran, daß Du pro D12-Hälfte nur eine "Boxensorte" betreiben kannst. Da leppert sich für die o.g. Mischung schnell was zusammen, was Du zwar für die Steuerung aber nicht als Verstäkerleistung brauchst.
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@ Apostoli
... Abitur schon seit langer Zeit....
Das ist ja genau das Schlimme !!!
Ich kenne noch 100 andere Bands, die seit Jahren genau die gleiche Grütze spielen und hoffen damit berühmt zu werden ohne sich wirklich anzustrengen.
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Ist das der Thread für Tonleute um über dämliche Musik abzulästern ???
Juli, Silbermond, Wir sind helden, Zweiraumwohnung: Der neue Weltschmerz deutscher Jungmucker nach dem Abitur ???
Folgende einfache Tipps zur Überwindung dieser Phase:
Sofort aufhören, auf Imageberater zu hören. ( Denn weder besonders wild, noch besonders sanft zu sein, hat was mit musikalischer Authentizität zu tun)
Sofort aufhören zu glauben, jemand aus den Musikmedien wüsste, was angesagt ist.Statt dessen im jeweiligen Instrument den Fortgeschrittenenkurs besuchen und ein bisschen Kompositionslehre könnte auch nicht schaden.
Und noch was: Der vielbeschworene Rockn'Roll, den man im Blut haben sollte, ist einfach nichts für Muttersöhnchen ( und -töchterchen ).
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Sehr schöne Vorschläge: AT Großmembranen ( auch das 4033a ), und EV PL20/RE20 oder Beyer M88. Diese beiden dynamischen Verianten haben gegenüber vielen anderen ( vor alllem dem unverständlicherweise viel benutzten 421

) den Vorteil, daß sie durch ihre Bauform auch in den Lowmids ihre Richtcharakteristik beibehalten. Daher bleibt dieser Bereich wie bei Kondensatormics sehr direkt und kontrolliert während das 421 da schon ziemlich wabert. -
... kann ebenfalls über den 966 nichts schlechtes sagen. Ob der Preisunterschied zum DN 360 gerechtfertigt ist, hängt von Deiner zu erwartenden Kundschaft ab. Den Fall, daß ein Job gefärdet wäre, weil Du "nur " einen 966 hast, schätze ich als nicht besonders wahrscheinlich ein. Mir wären als Mixer beide recht. Ich hatte selbst viele Jahre einen DN 360 und finde den 966 trotzdem prima.
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@ Inselgert
... ja merkwürdig. Auch mich quälen diese akuten Anfälle von Vergesslichkeit schon seit Jahrzehnten. Vielleicht sollte ich doch endlich mal zum Arzt gehen. Manchmal verschwinden auch Aufzeichnungsmedien auf unerklärliche Art und Weise oder Recorder sterben einen unerklärlichen Tod. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen ???
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@ elTon
Darum die Devise, die ich nur jedem ans Herz legen kann:
Widersetzt euch dem RECORDINGTERROR !!!
Es findet sich ja trotz aller Erklärungen immer ein Mucker, der sich nicht genug nach vorne gemischt fühlt; das müssen wir uns zu Ungunsten des Livemix nicht antun. :twisted:
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So jetzt haben wir ja allerhand Aspekte zusammengetragen.
Ich denke nochmal an das Beispiel mit der amerikanischen Firma mit C. ( und der Band mit Y. ) Da war es weder die Hallenakustik noch die falschen Fliegepunkte noch ein Personalmangel durch fehlende Kohle, sondern einfach nur menschliches Versagen in der oben beschriebenen Weise, was ich für dem häufigsten Grund halte.
Ich finde ausserdem auch, daß für Eintrittspreise zwischen 40 und 100 Euro einfach die Leistung stimmen muß.