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  2. Jürgen Klingel

Beiträge von Jürgen Klingel

  • Einschaltstrombegrenzung

    • Jürgen Klingel
    • 7. Mai 2013 um 11:35

    Moment mal...Sicherung löst bei eingeschaltetem Gerät aus...was haben wir hier, einen SYNQ-Amp mit Schaltnetzteil oder ähnliches Konstrukt mit horrendem Einschaltstrom OHNE Transformator (ja, ich meine "Trafo" nicht "HF-Übertrager")???

    Bitte nenne Ross und Reiter, damit man sich ein Bild machen kann...

    Zum Fehler an NTC und Relais: 100% Failsafe gibt es nicht :grin: Dass ein Relaisspule durch Unterspannung verreckt ist fast unmöglich, wenn die Kontakte für den Strom ausgelegt sind, hält das auch lange. Ein NTC, der sich nur soweit aufwärmt, bis das Relais durchschaltet ist thermisch nicht stark belastet. Die Widerstände sind weitaus stärker beansprucht im Fehlerfall.

    Schalte doch einfach eine träge Feinsicherung in Reihe zu den Widerständen, Wert ist empirisch zu ermitteln. Der Fall, dass sie länger als ein paar Sekunden von Strom durchflossen werden, dürfte es eigentlich nicht geben, in dem Fall kann die Sicherung ja abschalten. Eine Thermosicherung löst einmal aus und fertig, ein rückstellbarer Thermoschalter dürfte platzmäßig wieder problematisch werden.

    Zur Elektor-Schaltung: Ich dachte, Du wolltest was "einfaches" :roll:

  • Einschaltstrombegrenzung

    • Jürgen Klingel
    • 6. Mai 2013 um 22:31

    Hallo Florian, bedenke bitte Folgendes:

    Der Trafo ist kein ohmscher Verbraucher, er wird Strom für seine Magnetisierung brauchen und für die Ladung der Elkos + Versorgung der Verstärkerschaltung etc.
    Du solltest mal den Amp-Leerlaufstrom VOR dem Trafo messen mit dem Multimeter messen, das ist der Strom, den Du für die Verlustleistungsdimensionierung der Widerstände (im Fehlerfall, bei nicht anziehendem Relais) heranziehen musst. Pauschal 5 Watt verbauen ist nicht opportun, messen, rechnen (Ohm´sches Gesetz) dann kaufen :grin:
    Um die Verlustleistung im Einschaltmoment zu beherrschen würde ich einfach einen Faktor überdimensionieren, wobei dieser Strom so kurz fließt, dass das wohl nicht nötig ist.

    Deine berechneten 46 A liegen auch nicht an, im Einschaltmoment wirkt eine Rehenschaltung des Serien-Widerstandes und des Gleichstromwiderstandes des Trafos (messen mit Multimeter, Ohm-Bereich im spannungslosen Zustand).

    Den NTC brauchst Du auf jeden Fall, um einen definierten Einschaltzeitpunkt zu kriegen (es sei denn Du verbaust gleich ein Zeitrelais, was aber teuer ist im Vergleich zum NTC). Nur mit Widerständen aufgebaut passiert Folgendes

    1. Nach dem Laden der Sekundär-Elkos, steigt die Primärspannung so weit an, dass das Relaist anzieht und den Trafo an volle Spannung legt = Gut
    2. Die Spannung steigt nicht weit genug an, weil ein Fehler sekundärseitig vorliegt und mehr Sekundärstrom fließt, das Relais zieht nicht an, die Widerstände sind fehldimensioniert und brennen ab, oder sie werden (richtig dimensioniert) nur heiß wie Sau. Sekundärseitig reicht der Strom nicht aus, um die Sicherungen auszulösen und der Amp fackelt seelenruhig ab, was nicht rechtzeitig freiwillig durchbrennt.
    Zum Auslösen der Primärsicherung reicht der Strom auch nicht = dumm gelaufen

    Also: Für eine definierte Einschaltverzögerung sorgen, oder eben eine Spannungsüberwachung basteln, die den Strom nach dem Einschalter definiert unterbricht, wenn ein Fehler vorliegt (DAS führt aber hier zu weit))

    Gruß, Jürgen

  • x

    • Jürgen Klingel
    • 6. Mai 2013 um 22:15

    Hm, dr. Hans hat fast alle seine Beiträge ge"x"t, wenn er sich löschen lassen will, wird die Moderation dafür einen Weg finden, denke ich.
    Was aber diese "Thread-Verstümmelung" soll, grenzt doch schon arg an BBQ mit K.-Salat :twisted:

  • Behringer DCX 2496

    • Jürgen Klingel
    • 6. Mai 2013 um 20:17

    Ähem...probier´s aus - sollte ja nicht allzuviel Aufwand machen :wink:
    Hab meinen DCX im Lager, samt Adapterkabel, da komm ich aber grad nicht hin...

    "Versuch macht kluch" - und bitte das Ergebnis hier bekannt geben :D

    Gruß, Jürgen

  • Einschaltstrombegrenzung

    • Jürgen Klingel
    • 6. Mai 2013 um 17:02

    Ich würde in den Strompfad zum Trafo Hochlastwiderstände nehmen, die mit Relaiskontakt überbrückt werden. Zusätzlich als Zeitverzögerung einen NTC in Reihe zur Relaisspule, das hat den Vorteil, dass ein "kleiner" NTC verwendet werden kann, der schnell wieder abkühlt.

    Die Betriebsspannung für den Relaisspulen-Strompfad nimmst vor den Widerständen ab und kannst mit einem zusätzlichen Relaiskontakt (Schließer) mit einem Abgriff nach den Widerständen dann volle 230 Volt an das Relais legen, wenn es gezogen hat, das ergibt dann eine Selbsthaltung für das Relais UND der NTC kühlt sofort wieder ab, damit kann auch mehrere Male kurz hintereinander eingeschaltet werden.

    Gruß, Jürgen

  • Elko defekt an FAT FPA 2.9?

    • Jürgen Klingel
    • 5. Mai 2013 um 20:55

    Hallo Eike,

    siehe meine Antwort von 2010:
    Alles ersetzen, was Du damals nicht schon gemacht hast, 19 Euro für Org. Elko ist recht fair, denke ich und unbedingt ankleben die Dinger, sonst reißen die wieder ab!

    Gruß, Jürgen

  • Crashkurs Livemix

    • Jürgen Klingel
    • 28. April 2013 um 22:18
    Zitat von "zegi"

    ...das ist ironisch gemeint, oder?! Um 300 rum wird die Kick sein. Das rausziehen und statt dessen den Bereich von 4-5 kHz reinschieben, der sonst doch immer dazu neigt, penetrant und nervig zu wirken?


    Äh, *kopfkratz* Du willst von der Kick doch nicht den resonierenden Kessel haben, oder? Anschlaggeräusch und "Wumms" in der Magengegend aber schon?
    Dann mach mal, wie der Bill empfiehlt, zumindest als Einstellempfehlung, fein tunen musst Du nach Gehör :D

    Gruß, Jürgen

  • Behringer DCX 2496

    • Jürgen Klingel
    • 28. April 2013 um 21:12

    Uah, Achtung...nix durcheinanderbringen :shock:

    Du brauchst einen elektronischen Adapter USB-A/RS-232 (also Sub-D, 9-polig) dann über gelöteten Adapter auf XLR, übers MuCo, XLR über gelöteten Adapter wieder auf Sub-D, 9-polig und damit in den DCX - fertig!

    Alternativ das Ganze mit USB-A/RS-485 Adapter, Lötadapter auf XLR, MuCo, Lötadapter XLR auf RJ-45 und dann über Cat5-Leitung in den DCX (die RS-485 Adapter sind teurer als die COM-Adapter und sie benötigen Hilfsenergie in Form eines Netzteils, oder sie sind gleich als Slotkarte ausgeführt.)

    Gruß, Jürgen :wink:

  • Subwoofer nach VA defekt

    • Jürgen Klingel
    • 28. April 2013 um 20:40

    So kleine Speakertester gibt es schon fertig zu kaufen. Mehr, als damit festzustellen, ob die Schwingspule "Durchgang" hat und ob die Weiche "noch irgendwas" macht, kann man damit aber auch nicht. Die Membran macht dabei quasi keinen Hub, man hört nichts kratzen, klirren etc.

    Der klassische "Durchbrenner" wird damit aber immerhin entlarvt :grin:

  • Behringer DCX 2496

    • Jürgen Klingel
    • 28. April 2013 um 20:36

    Okay, wie ich sehe, hast Du den Link wohl schon gefunden: http://www.take-sat.de/texte/xlrforud.htm

    Du brauchst einen USB/RS-232 Adapter zum Fernsteuern, die Übertragung über XLR-Multicore geht problemlos.
    Ideal wäre eine "native" COM-Schnittstelle (gibt es leider nur noch bei "Industrie-Laptops" ab Werk), mein DCX zickte bei Betrieb mit Adapter manchmal rum, hab aber jetzt einen Schlepptop mit eingebauter RS-232, das läuft :grin:

    Zum selberlöten gibt es Anleitungen, Layouts etc. - wenn Dir die Arbeit machen willst?

    Gruß, Jürgen

  • Subwoofer nach VA defekt

    • Jürgen Klingel
    • 28. April 2013 um 16:28
    Zitat von "caseschubser"

    kann ich mit einem Limiter nicht den maximalen Ausgangspegel des DCX für jeden Kanal begrenzen?
    Also auf gut Deutsch dem Teil sagen "Der Subwoofer an der Endstufe maximal so laut und nicht lauter"?


    Klar geht das!
    Du kannst mit dem Ohringer-Limiter im DCX schon dafür sorgen, dass der Eingangspegel der Endstufen einen begrenzten Wert nicht überschreitet. Sofern der DJ gesunde Ohren hat und in der Lage ist, das akustische Feedback der Bässe in korrigierte Master-Fader-Stellung umzusetzen funktioniert das schon :grin:

    Ein "Rotlicht-DJ", dem es sch...egal ist, dass komplett verzerrte Signale aus seinem Mixer zum Ultradrive geschickt werden, wird es nach wie vor schaffen Dir Boxen zu killen. Du kriegst den Anteil an Gleichspannung nicht in den Griff, der in den verzerrten Signalen drin ist. DAS killt die Chassis letztendlich durch thermische Zerstörung der Schwingspule. Ein überschreiten des Hublimits, durch zu große, unverzerrte Signale steckt ein Chassis eher mal zerstörungsfrei weg (bzw. wird dann eben mechanisch in Mitleidenschaft gezogen).
    In dem Moment, wo verzerrter Müll an die Endstufen geliefert wird, sind dann sofort die Hochtöner auch akut gefährdet: Das verzerrte Signal ist stark oberwellenhaltig, also vielfachen der verzerrten Signalfrequenzen. Die Hochtöner sind am wenigsten belastbar und bekommen überproportional viel Leistung ab = schnell kaputt!

    Das sicherste Mittel gegen an die Wand gefahrene Boxen sind immer noch Überdimensionierung, oder Vervielfachung des gestellten Materials, in Verbindung mit Controller und einem einsichtigen DJ.
    Zur Not musst Du mit Deinen Ohren herhalten und die VA betreuen, wenn Angst hast, dass es wieder Schäden gibt.

    Allerdings muss ich meinen Vorschreiberlingen Recht geben:
    Hinterher kommen und meckern, dass was kaputt ist - kannste vergessen. Höchstens bei Anlieferung des Materials bei Dir, kannst Du sofort testen was damit los ist und dann reklamieren.

    Gruß, Jürgen :wink:

  • Nächstes WE Flohmarkt bei Musik Produktiv

    • Jürgen Klingel
    • 28. April 2013 um 15:53
    Zitat von "Michael Fischer"

    Im Auktionshaus gingen jetzt einige Zeck A-600 für um die ~100 Euro weg. Die scheinen aber aus dem 80ern zu stammen. Welches sind denn neuere (aktuelle?) Modelle, ich habe keine Lust mir eine 30 Jahre alte Endstufe ins Wohnzimmer zu stellen.
    Also gerne etwas teurer, dafür bitte ohne Lüfter bei o.g. Leistung.


    Hm, die alten Zecken sind schon ganz okay und halten ewig, einziges Problem könnte der fette EI-Kern-Trafo sein...der macht gern mal das typische "magnetische Brummen" vom Blechpaket...
    Die Nachfolger der A-Serie, also CA- und PT-Serie haben schon wieder drehzahlgsteuerte Lüfter drin :wink:

  • Bassrutschen und andere unbekannte Gebilde

    • Jürgen Klingel
    • 23. April 2013 um 23:49

    Zitronenpressen :grin:
    Ehrlich gesagt würde ich die Basskisten nur noch verwenden, wenn Du auf den Look stehst. Ansonsten gibt es Besseres für wenig Geld. JBL-Ersatztreiber sind immer noch sündhaft teuer und im funktionsfähigem Zustand erzielen sie Traumpreise in der elektronischen Bucht.

    Das ist auch der Grund, warum ich mich von meinen 2425J-Treibern samt 2370-Horn trennte - da sprang genug Asche raus, dass mit ein bissl drauflegen, was Gescheites bei rumkam...

    Gruß, Jürgen

  • Pronomic DSM48 hat Signalverlust

    • Jürgen Klingel
    • 21. April 2013 um 23:39
    Zitat von "skyworker"

    Wofür wurde das Gate denn implementiert?


    Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum .mp3-Dateien so schön klein sind: "Unwichtige" Informationen werden weggelassen bzw. es soll sich ja keiner über Rauschen beschweren, wenn kein Signal anliegt :grin:

  • ARLS liefern keinen guten Bass ?!

    • Jürgen Klingel
    • 17. April 2013 um 00:30

    Es soll da noch so nen "Nutzbass-Wirkungsgrad-optimierten" Arls-MOD geben *hust* :grin:

  • Konfiguration der PA-Anlage

    • Jürgen Klingel
    • 5. April 2013 um 20:28

    :oops: Sorry, lesen ist eine hohe Kunst...

  • Konfiguration der PA-Anlage

    • Jürgen Klingel
    • 5. April 2013 um 19:12
    Zitat von "Bernhart Bernd"

    Jürgen Klingel: Hast du drei 18er???


    :?: Du hast von einem Wharfi 18" gesprochen im ersten Post, da zähle ich einen dazu und hab dann zwei (Audio Zenit NDW18), wie kommst Du jetzt auf drei? :grin:

    Also gefühlsmäßig finde ich: Die beiden Tops zu schwach, da wäre mir zu wenig Headroom drin, von der Coverage mal abgesehen.

    Bässe hast Du scheinbar doch noch ein paar mehr aufgetrieben, das bässert die Sache natürlich auf :grin:
    Wenn Du nicht das ganze Zelt rocken willst, sollte das reichen.

  • Konfiguration der PA-Anlage

    • Jürgen Klingel
    • 5. April 2013 um 17:20

    Okay...ganz ehrlich:
    Ich hab einen 18er mehr als Du, auch 15er Kickfiller und potentere Tops, trotzdem würde ich mich mit dem Material im Bass nicht an die VA rantrauen ohne vorher zu wissen, dass es wahrsch. "zu dünn" wird.

    Jm2C, Jürgen

  • Martin Atomic 3000 Stromproblem ??

    • Jürgen Klingel
    • 31. März 2013 um 15:41

    Okay. Ich sag nix mehr, ohne einen Schaltplan, Bedienungsanleitung und Detailfotos vom Atomic innen gesehen zu haben!

    Edit: Soeben die Anleitung gelesen...das Gerät wird ohne Stecker geliefert, der selbst zu montieren ist - abgesichert ist mit 20 A, Zuleitung ist kurz mit 2,5 qmm, somit wäre der CEE-32 Amp. Stecker vertretbar.

    Weitermachen :grin:

  • Martin Atomic 3000 Stromproblem ??

    • Jürgen Klingel
    • 31. März 2013 um 14:30
    Zitat von "Oliver Horn"

    Besten dank !
    Ich habe jetzt an meinen Atomics eh Blaue CEE 230V/32A dran.

    MfG


    Herzlichen Glückwunsch, ich bin mir ziemlich sicher, dass Du durch diesen Eingriff die Betriebserlaubnis des Geräts verwirkt hast, zumindest hat sich die elektrische Sicherheit dabei kein Stück verbessert :oops: - siehe Edit...

    Edit: Soeben die Anleitung gelesen...das Gerät wird ohne Stecker geliefert, der selbst zu montieren ist - abgesichert ist mit 20 A, Zuleitung ist kurz mit 2,5 qmm, somit wäre der CEE-32 Amp. Stecker vertretbar.

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