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  2. Hannes Frischat

Beiträge von Hannes Frischat

  • Leidensbericht eines (Party-)DJs

    • Hannes Frischat
    • 16. September 2008 um 18:37
    Zitat von "elefelle"

    PS: Das sind wirklich die "Jahrescharts" der letzten 40 Jahre :wink:

    Das nützt nur nix, und Du hast recht, es ist schon komisch.

    Ich bekomme oft Wunschlisten vor den Veranstaltungen und denke dann manchmal bei fast jedem Titel "ja, der ist auch gut". Aber wenn ich das dann probehalber einmal im Schnelldurchgang durchfade, rockt es einfach (noch) nicht. Das heisst, um meinen Job gut zu machen, kann ich nur Teile davon verwenden und muss das ansonsten kreativ bereichern. Weil wirklich nur die Situation entscheidend ist.

    Als Konsequenz bedeutet das, der DJ ist unersetzlich - sonst könnten die VA ja ihre Playlist auch auf CD brennen und automatisch ablaufen lassen.

  • Leidensbericht eines (Party-)DJs

    • Hannes Frischat
    • 16. September 2008 um 14:28
    Zitat von "marv"

    Das kenne ich nur zur gut!
    Letzte mal war das auf einer House/Trance Party der fall.
    Der Musik geschmack gefällt mir selber sehr gut und an dem Abend haben wir auch genau den Musik geschmack der Gäste getroffen. Wir haben dann hinter dem Pult selber mitgetanzt und dann kamen immer öfters die Gäste und haben uns auf die Tanzfläche geholt! War ein echt geiler abend. :grin:

    Ja, aber die Frage ist, ob Du das auch bei einem Stil hinkriegst, der nicht Dein eigener Musikgeschmack ist. Also, könntest Du die Leute z. B. mit den Flippers und Roger Whittaker genauso kompetent bedienen wie mit House/Trance? Wie sieht es mit Smooth Jazz aus, mit Rock-Balladen, mit Filmmusik?

    Da scheiden sich die Geister - die einen sagen, ich lege nur meine Musik auf, dafür werde ich ja gebucht, und die anderen versuchen sich, mit allem auseinanderzusetzen. Hat beides sein Für und Wider.

  • Zeigt her eure Mixercases/Dj-Racks

    • Hannes Frischat
    • 16. September 2008 um 12:32
    Zitat von "kailer"

    mmh wäre mir persönlich ein bisschen zu viel Chaos beim Auf- und Abbau (siehe Threat: Auf und Abbauzeiten reduzieren). Die Konstruktion mit den Bedienteilen und Mixern versetzt übereinander finde ich unpraktikabel, aber das bleibt wie immer Geschmackssache

    Ich brauche 35 min. für meinen Aufbau incl. Licht. Aber schreib' doch gerne mal, wie Du das anders lösen würdest, für Vorschläge bin ich immer offen.

    Flashrider: Ich biete ein Party-Fotoalbum als Extraleistung an (optional). Habe mal ne Zeitlang ein bisschen Werbefotografie gemacht und die Fotos sind brauchbar.

  • Leidensbericht eines (Party-)DJs

    • Hannes Frischat
    • 16. September 2008 um 09:04

    Interessantes Thema mal jenseits aller Technikdiskussionen ... das richtige Handling von Gästewünschen kann über Top oder Flop von Parties entscheiden. Fingerspitzengefühl.

    Ein einziger guter Song, aber zur falschen Zeit, und die Fläche ist leer, und da nützt es auch nichts, wenn es dreimal ein Publikumswunsch war. Beim richtigen Lied zur richtigen Zeit ist es dagegen noch eine Steigerung, wenn es dann auch noch ein Wunschtitel ist (und das auch in die Moderation einbezogen wird).

    Optimal ist es, wenn der Song angespielt wird und sich die Gastgeber umdrehen "das wollte ich mir gerade wünschen, woher wussten Sie das".

    Ich entscheide grundsätzlich erst während eines Songs, was ich als nächstes spiele, nur so komme ich vom Gefühl her richtig in den Abend. Es ist wie surfen, man muss die richtige Welle erwischen.

    Und die Augen immer aufs Publikum, auf das was tanzt, und auch auf das, was gerade nicht tanzt, daher muss die Technik (Beatmatching) wie selbstverständlich laufen. Nach Möglichkeit die Strömung des Augenblicks erkennen, bevor es den Gästen selbst bewusst wird.

  • Zeigt her eure Mixercases/Dj-Racks

    • Hannes Frischat
    • 16. September 2008 um 00:18

    Hier ist mein aktuelles Rack "in action":

    Oberer Rackteil:
    Kontrol DJ Midicontroller für Traktor (aufgesetzt)
    Sennheiser Funkmikroempfänger (auch aufgesetzt)
    Botex Lichtmischer
    American Audio DCD-PRO310 Doppel-CD
    Numark 200FX Mischer
    Behringer Shark DSP 110
    Belkin USB-Hub, SD-Kartenleser
    dbx 231 Equalizer

    Unteres Rack:
    2 x Canon CP740 Fotodrucker
    Rackschublade für Mikros usw.

    Rechter Tisch:
    Fujitsu-Siemens-Laptop mit Echo Audio DJ
    Laptop-Kühler
    Voltcraft Dezibel-Schätzeisen

    Nicht auf dem Bild: Funkmikro (Sennheiser ew100), Messmikro, 3 Koffer mit CDs, 1 Koffer mit Leuchtartikeln, 1 Koffer mit Reservetechnik, KME-PA, Licht.

    Sonst noch je nach Bedarf: Live-Instrumente, Podest, Hintergrund, Showbeleuchtung, Zauberkoffer. Wenn alles im Auto ist, passe ich gerade noch selber mit rein :)

  • Schwere Racks die Treppe rauf?

    • Hannes Frischat
    • 28. August 2008 um 16:50
    Zitat von "Reini"

    in der Zeit, wo ich auf'm Bau gearbeitet habe gab es noch 50kg Zementsäcke.... und dann ab innen 4. Stock im Laufschritt; vom Butten tragen will ich erst gar nicht reden, dass waren dann etwas mehr als 50kg aufem Rücken.....
    ich weiss Weicheier gibst überall :grin:

    Ich weiss, mein Opa hat auch auf'm Bau gearbeitet, und der konnte sogar zwei Zentner auf einmal die Treppe rauftragen. Aber ich kriege das Rack nur so schlecht auf den Rücken ... :)

  • Schwere Racks die Treppe rauf?

    • Hannes Frischat
    • 28. August 2008 um 15:58
    Zitat von "christophh"

    Grundsätzlich ist dafür natürlich auch ne Grundvoraussetzung, die Sachen gut aufzuteilen.
    4 Amps in einem Rack sind natürlich eher ungeeignet für ne Wendeltreppe....

    Habe mir am WE an einem 45 kg Rack eine Zerrung geholt ... hochheben und laufen ging noch, Treppe rauf auch, aber dann als es um die Kurve ging, war es dann doch zuviel.

    Jetzt frage ich mich natürlich, ob 45 kg für ein Rack schon schwer ist oder racktechnisch noch eher zur Schnullerabteilung gehört.

  • Schwere Racks die Treppe rauf?

    • Hannes Frischat
    • 28. August 2008 um 15:37

    Hallo,

    welche Tipps gibt es, Racks und Boxen rückenschonender die Treppe raufzukriegen, womöglich noch Wendeltreppen?

    Also ich schätze, die Großverleiher haben solche Probleme nicht, da fährt der LKW mit hydraulischer Laderampe vor den Bühneneingang und die Blue Wheels rollen schon fast von alleine in den Saal *grins*. Ich dagegen schleppe mein Zeug regelmäßig über rollbrettungeeignete Trampelpfade, verworfene Waschbetonplatten und vor allem halt Treppen rauf.

    Ich weiß, jeder Gang macht schlank :wink:
    Trotzdem - habt Ihr dafür Tipps?

  • Wie verkabelt man ein Rack amtlich?

    • Hannes Frischat
    • 7. August 2008 um 21:35
    Zitat von "Sunshine Sound"

    Was willst du denn verkabeln? Siderack, Amprack, DJ Rack.........?

    Ein mit 7 Geräten ziemlich vollgestopftes DJ-Rack.

    Vielen Dank für die Tipps so weit. Wie sieht es mit Zugentlastung an den Kabeln aus? Da gibt es einige Niedervoltstecker, die sich schon mal selbständig machen. Beim Sennheiser-Empfänger ist das nicht ohne Grund durch eine Öse ganz gut geregelt, da kann nichts rutschen ... aber sonst? Gaffa, Klebepistole?

    Bin ein bisschen neurotisch, seitdem ich einen Gig mit Störgeräuschen hatte und will in Zukunft lieber auf Nummer Sicher gehen.

  • Wie verkabelt man ein Rack amtlich?

    • Hannes Frischat
    • 6. August 2008 um 07:08

    Hallo,

    mich würde einmal interessieren, wie man eigentlich ein Rack (von innen) nach allen Regeln der Kunst verkabelt.

    Worst case: Steckdosenverteiler reinwerfen, alle Netzteile hinterher, wild die Stecker rein, Audiokabel kreuz und quer -> Kabelsalat.

    Wie geht es denn nun richtig? Wird die Steckdosenleiste angeschraubt, und wenn ja, hoch oder quer? Netzteile fixieren, und wenn ja wie und wo? Strom auf die eine Seite, Audio auf die andere? Überflüssige Kabellängen gefaltet oder gerollt? Zugentlastung an die Steckverbindungen und wenn ja, wie? Kabelschächte ins Rack?

    Kurz gefragt: Wie verkabelt man ordentlich?

    Fotos?

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 6. August 2008 um 06:59

    Hallo,

    nach einigen Wochen kann ich nun sagen, dass ich mit meiner KME-Anlage sehr zufrieden bin. Danke nochmal an alle, ausführlicherer Bericht folgt.

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 10. Juli 2008 um 12:02
    Zitat von "Puma"

    Besonders schön für solche VAs ist wohl ohne Zweifel die Fohhn Xperience Serie.
    Klanglisch wie optisch genau passend. Elegantes, modernes Desing und vorallem kleine Gehäuse. Das ist wahres Unterstatement. :wink:
    Preislich allerdings hier ausgeschlossen, trotzdem imho optisch die wohl schönsten Lautsprecher, die im Moment am Markt sind...

    Nun, meine Augen sind dafür jetzt mal geöffnet. Wenn die KME das Geld dafür verdient hat ... wer weiß?

    Ich habe aber ein gutes Gefühl mit meiner Wahl und berichte dann mal.

    Schöne Grüße
    Hannes

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 10. Juli 2008 um 11:01
    Zitat von "Dennis Bremer"

    wenn du sowas hauptsächlich machst warum dannd as geringe boudget?

    Naja, mit Stativen, Kabeln und Taschen bin ich jetzt bei knapp 3000 EUR, das finde ich für 1250 W RMS nicht mehr sooo gering. :)

    Dann - ich biete zwar noch weitere Leistungen an, habe aber dafür aber auch wieder Investitions- und laufende Kosten. Die PA ist nur ein Posten unter mehreren.

    Und - Leute, die es etwas schöner haben wollen, sind zwar bereit, mehr Geld dafür auszugeben, aber nicht unbedingt Größenordnungen mehr. Wir reden über einen Faktor 1.3 oder so. Also genau wie hier bei meiner Anlagenwahl :)

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 10. Juli 2008 um 10:46
    Zitat von "Puma"

    Wenn du viele solcher VAs betreuen möchtest

    Definitiv. Mit meine Haupt-Klientel sind Leute, die es sich leisten können, bereits den 50. Geburtstag größer zu feiern und dann ein Gesamtpaket mit Livemusikanteil, Close-Up-Zauberei usw. ordern. Dementsprechend sind die Locations etwas nobler. Hochzeit im Schloss ist auch eine nette Alternative. Es darf also etwas kleiner, dafür feiner sein.

    Habe die KME jetzt geordert, herzlichen Dank an alle!

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 10. Juli 2008 um 10:17
    Zitat von "Puma"

    BTW: Hier im Forum werden im Moment sehr hochwertige 12er Coda (R32) Tops zu einem sehr guten Preis angeboten. In Verbindung mit einem aktiven Subwoofer, der auch genug Power für die Tops bereit stellt, wäre das eine sehr edle Alternative. Einen Schwachpunkt hat das Ganze allerdings: Mit über 30kg pro Top handelt es sich nicht um Leichtgewichte...

    Ja, auf die Teile hatte ich auch ein Auge geworfen. Am Ende war mir das Gewicht zu groß, und auch müsste man die Boxen optisch gründlich überarbeiten, bevor man im Nobelhotel damit aufkreuzt.

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 10. Juli 2008 um 10:02
    Zitat von "DaWo"

    Das Grundrauschen war bezogen auf das anschließen eines Notebooks an die Lautsprecher und da machen die DB Boxen im vergleich zu anderen System garkeine Probleme mit Rauschen etc. muss man noch nicht einmal einen Massestromtrennfilter zwischenschalten.

    Ach so. Also mehr eine Frage des Audio-Interfaces.

    Zitat

    Okay die Optik ist nicht besonders, da geb ich dir recht, die neue Serie der Opera sieht da schon sehr viel gelungener aus.

    Hmm ... fürs Geld bekame ich schon 2 Opera 402 und 2 Sub 15/800W. Ist schon eine Überlegung wert.

    Ausserdem habe ich Tilt-Adapter von dB gefunden, also wäre das mit der Neigung auch hinzukriegen. Ist auf jeden Fall ein schönes Allround-Set.

    Zitat von "slaytalix"

    KME hat natürlich ein Frontgitter. Der Schaum liegt hinter dem Gitter & wird nicht so leicht zerstört. Bei 26 kg kann man Rollen evtl vernachlässigen.

    Na ich meinte nur, wie dick das Gitter so ist. Bei einer Yamaha-Aktivbox von mir waren schon nach 14 Tagen die ersten Dellen drin.

    Zitat

    Presets gibt es auch für die VL 12. Sonst ein Möbelrollbrett nehmen. Beim Vorgängermodell ASS 15 D gab es verriegelbare Rollbretter mit Case-Fittings

    So was finde ich halt mechanisch genial, da hat HK Audio echt Punkte.

    Gut, ich muss aus Zeitgründen jetzt eine Entscheidung treffen. In die engere Wahl kommen:

    KME VSS 15 + 2x VL12
    750W + 2 x 250W = 1250 W RMS, etwas edlere Optik, vermutete höhere Klangqualität, digitale Verstärker und DSP.

    dB Technologies 2 Opera 402 und 2 Sub 15
    2 x 800W + 2 x 250W = 2100 W RMS. Tenor hier im Forum: Wirklich gut fürs Geld.

    Jetzt müsste man die beiden direkt nebeneinander hören, das ist aber gerade bei den KMEs nicht so einfach.

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 10. Juli 2008 um 01:41

    Hallo,

    zunächst einmal vielen Dank an alle, die hier Kommentare und Tipps reingeschrieben haben. Ich bin jedem einzelnen nachgegangen, und das hat mein Bild doch sehr abgerundet. Also noch mal, vielen herzlichen Dank an jeden einzelnen, der sich die Mühe gemacht hat, hier zu posten.

    Hier noch einige Gedanken bzw. offene Gedankenenden zu Euren Hinweisen.

    Zitat von "Puma"

    Ich persönlich würde an deiner Stelle z.B. über ein TSM Sat System der Firma Seeburg Acousticline bestehend aus einem TSM Sub und 2 TSM 10 nachdenken. Dann allerdings gebraucht, denn neu wird das mit den 2500 Euro nichts!

    Das klingt sehr verlockend und die Werte sehen auch hervoragend aus. Allerdings habe ich das nirgendwo gebraucht gefunden. Wenn es das gäbe, sofort ...

    Zitat

    Alternativ ein kleines Fohhn Experience System, wobei es hier preislich noch schwieriger wird.

    Also wenn ich sehe, wo die von wem eingesetzt werden, fange ich schon etwas zu sabbern an, miam miam. Allerdings gebraucht auch nicht gefunden, ich schätze, wer so etwas hat, behält es auch.

    Zitat

    Auch nett, aber deutlich unbekannter wäre dann Coda Audio D-Core 5.1 oder 5.2, jeweils auch gebraucht.

    Coda sitzt sogar in Hannover, wo ich wohne. Allerdings ging niemand ans Telefon, und auf einen Rückruf vom Sales-Menschen warte ich schon seit zweieinhalb Tagen. Ich schätze, sie reissen sich nicht gerade um einen Kunden wie mich. Ich kann kaum Händler dafür finden, geschweige denn viel auf dem Gebrauchtmarkt.

    Zitat von "slaytalix"

    HK setzt hier bei diesen Serien immer noch auf diese MI Division, die uns z. B. vorenthalten wird. (Contour spielt leider in einer anderen Preisklasse)

    Ich vermute vage, es handelt sich um Musikvertriebe? Oder Treibersorten?

    Zitat

    KME SD 3 Versio kann ich Dir bei Bedarf vorführen.

    Sehr gutes System mit 1.75 KW, der Aktivsub hat hier 3 Amps als VSS 15, 750 W für den Sub & 2 x 500 W für die Tops. Dazu 2 x 8" Tops VL 8

    Das ist momentan mein Favorit, allerdings mit den 2 x 12" als Tops. Die sind von vornherein um 3 dB effizienter und es scheint mir ausbaukompatibler zu sein. Werde morgen mal bei KME anrufen, ob das eine gute Idee ist. Ich liege dann knapp über 2700 EUR mit Kabel und Stangen, das geht gerade noch.

    Wenn ich mir den Sub ansehe, bemerke ich natürlich, dass da keine Rollen dran sind, keine Schutzecken. Aussagen wie z. B. "ballwurfsicheres Gitter" bei Kling & Freitag fehlen auch. Ich muss es mal live sehen, aber von den Fotos her wird nicht ganz klar, ob die Sachen tatsächlich zur Kategorie "robustes Werkzeug" gehören.

    Zitat von "mckrise"

    wohl Leistungsmäßig, aber auch preislich unter den anderen: das Nova Scorpion würde ich mir mal anschauen...
    (habs aber nicht gehört, kenns nur vom Datenblatt)

    ansonsten lieber gebraucht kaufen, denn wenn Du dann feststellt: "Oh, das passt ja gar nicht und reicht nicht aus", kannst Du es nahezu ohne Verlust wieder verkaufen...

    Ich habe in diesem und im PA-Forum nach Coda, Seeburg, Fohhn und Kling & Freitag gesucht, bin aber trotz einger interessanter Angebote nicht zu einem passenden Ergebnis gekommen. Augen offen halten lohnt sicher, jedoch brauche ich bald eine Lösung.

    Zitat

    Ich kann ( um die verwirrung perfekt zu machen) dir die LS von coda empfehlen, gibt da sehr schöne - aktive - Lösungen

    zu Anfang vielleicht 2 AP 20 und dann als ergänzung je seite ein pw 118a, sehr geil mM nach

    Das hätte ich mir tatsächlich ganz gut vorstellen können, allerdings ist der Coda-Vertrieb ziemlich hartleibig (siehe oben).

    Ausserdem war ich gestern in einer Disco hier im Stadtgebiet, und der Klang, der mich noch nie so umgehauen hat, kommt dort von Coda. Ist bestimmt nur die Einstellung, aber sensibilisiert doch, so etwas auf jeden Fall vor einem Kauf testen zu wollen.

    Zitat

    bei thomann gibts 30tage money back

    hk lucas impact kaufen, testen und behalten oder bei nichtgefallen zurückschicken...

    Bei PPC steht sie auch - allerdings kann man dort z. B. die KME nicht direkt damit vergleichen. Und da der Raum wohl noch mit die größte Rolle beim Klang spielt, wäre mir ein AB-Vergleich schon am liebsten ... oder eben Erfahrungswerte von Leuten, die das schon länger machen (davon gehe ich mal hier aus).

    Zitat

    DB Opera Tops und 1 - 2 DB Sub 15 drunter, das sollte in dein Budget passen und du wirst keine bösen Überraschungen wie z.B. bei HK erleben. Habe die Boxen jetzt schon 3 Jahre und bisher hat sich niemand über deren Klang beschwehrt und die wundern z.B. auch schon bei Jazz und Diavorträgen mit sehr räumlichem Klang eingesetzt.

    Budget stimmt, Qualität ist bestimmt nicht schlecht, habe die auch schon öfters live gehört, allerdings irritiert mich etwas der Plastik-Boing-Henkel-dran-Look. Und das bei einem Topteil, auf das das Publikum den ganzen Abend draufguckt. Ich weiß, es zählen die inneren Werte, aber das Auge isst halt mit.

    Auch habe ich etwas von Grundrauschen in einem Beitrag von Dir gehört, und da ich auch als Sprecher auftrete, kann ich das nicht so gut ab. Das dritte, was ich mir wünschen würde, ist ein einstellbarer Neigungswinkel bei den Tops.

    Zitat von "4ARt"

    Dieses da:

    http://www.solton.ch/Erjk/erjkf4.html

    Sieht total spannend aus. Ich liebe es übrigens als Sprecher und als Instrumentalist, von nur 1 Box verstärkt zu werden, die sich etwa in meiner Nähe befindet (auch gerne 3 m vor mir). Der Klang kommt nicht mehr von irgendwoher sondern ist sehr schön räumlich definiert.

    Leider mit 2 Systemen 4400 EUR teuer und scheidet damit aus.

    Zitat von "EVSX300"

    Ich würde dir das RCF Art 310 A / Art 705 As empfehlen. Meiner Meinung nach ein gutes System mit gutem PL-Verhältnis.Die Tops sind vorallem leicht.Liegt auch Preislich unter 2500€.

    Ist mit 2100 EUR ein preislicher Renner, käme in die engere Wahl. Vor allem könnte man auch mal die Topteile alleine mitnehmen.

    Es ist mir allerdings nicht gelungen, irgendwelche Messkurven vom Hersteller zu laden. Nicht dass ich glaube, die erklären alles, aber gute Messungen zeugen zumindest von Sorgfalt, die über die übliche Aktivität von guten Marketing-Abteilungen hinausgeht. Dennoch ein Kandidat.

    Zitat

    Alternativ (aber auch teurer), E-Voice Sb760a / SXA 100+ ! Kann ich nur wärmstens empfehlen.Imho wirklich beeindruckend was dass System kann.Aber mit ca. 2800€, teurer!

    Auch das wäre ein ernsthafter Kandidat. Mit einem Öffnungswinkel von 65° x 65° vermutlich zum Vermeiden von Wandreflexionen interessant, andererseits ist der Winkel vielleicht doch ein wenig klein. Müsste man ausprobieren.

    Unterm Strich bleiben vier Anlagen übrig, die ich gerne mal direkt nebeneinander hören würde:

    KME Versio VSS 15 + 2x VS 12
    Electrovoice Sb 760A + 2x SXA100+
    HK Audio Lucas Impact
    RCF Art 310 A / Art 705 As

    Vom Bauchgefühl her und von den Kurven ist das auch die ungefähre Reihenfolge. Da ich aber wohl kaum auf die Schnelle einen Händler finde, der mir die alle vier nebeneinander aufbaut (und zwar inklusive der KME, alles andere schon eher z. B. bei PPC verfügbar), neige ich dazu die etwas aufgebohrte KME zu nehmen und gut.

    Das ist der Stand der Dinge.

    Schöne Grüße
    Hannes

  • Party-PA für 2500 EUR - Empfehlungen?

    • Hannes Frischat
    • 7. Juli 2008 um 18:17

    Hallo,

    mir ist die HK Audio Lucas Impact ins Auge gefallen, gibt es neu für ca. 2500 EUR. Eingesetzt werden soll die Anlage für Parties (Hochzeiten und runde Geburtstage bis 120 Personen, etwa 1 bis 2mal in der Woche). Daneben wäre es schön, wenn man in kleinen Clubs damit akustische Instrumente live verstärken könnte (Geige, Piano, Akkordeon).

    Gerade für die akustischen Instrumente habe ich bisher aktive Hifi- und Studioboxen eingesetzt, dazu noch ein extra Basskabinett, und die Kombination war gar nicht mal so schlecht wie man glauben könnte. Auch mit 700 W Musik kann man schon was anfangen, und der Klang an sich war immer äußerst erfreulich. Ich schätze mal, die Lösung ist etwas unkonventionell, hat aber hat wohl so einige typische PA-Probleme (scharfe Höhen und Phasenprobleme killen besonders den Sound von Geige und Akkordeon) vermieden. (Damit will ich nicht sagen, dass PAs hiermit generell Probleme haben, nur haben wir schon öfters unangenehme Ergebnisse gehabt, wenn wir über "offizielle" PAs gespielt haben, die offensichtlich mehr auf Sprachpräsenz und heftigen Druck optimiert waren.)

    Wie dem auch sei, jetzt soll es etwas amtlicher werden und auch leichter aufzubauen.

    Bin ich mit der HK Audio Impact auf dem richtigen Weg? Wann immer ich hier im Forum HK Audio suche, sehe ich Kommentare wie etwa "da gibt es fürs selbe Geld aber woanders mehr Leistung ... bei den üblichen Verdächtigen". Aber wer sind die üblichen Verdächtigen, und was ratet Ihr mir bei dem Budget?

    Schöne Grüße
    Hannes

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