1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Hanseat

Beiträge von Hanseat

  • ArtNet Node => Muss es Enttec sein? (bzw. hat ein Showtec Net Pocket Nachteile?)

    • Hanseat
    • 22. März 2023 um 17:21

    Super, vielen Dank für eure Erfahrungsberichte. Dann werd ich mal das Showtec Net Pocket ordern.

  • ArtNet Node => Muss es Enttec sein? (bzw. hat ein Showtec Net Pocket Nachteile?)

    • Hanseat
    • 20. März 2023 um 18:00

    Für die Lichtsteuerung möchte ich mir einen ArtNet-Node zulegen. Er sollte Input und Output gleichzeitig anbieten. Bei der Suche bin ich auf die bewährten Enttec-Geräte gestoßen (MK3-Version hat auch In/Out), das Gerät ist mit rund 350€ aber kein Schnäppchen. Für etwas mehr als die Hälfte bekommt man das Showtec Net Pocket, das ebenso In/Out verwalten kann

    Laut Infos aus dem Netz gab's mit dem Showtec auch mal Kompatibilitätsprobleme, was in jenem Fall mit einer neuen Firmware behoben wurde. Bei der Software möchte ich flexibel sein (MA2 Dot on PC, MagicQ on PC, Onyx on PC...), daher wäre mir natürlich wichtig, dass ich dabei nicht offenen Auges in vorhersehbare Schwierigkeiten renne. Ganz naiv gesprochen: ArtNet ist gleich ArtNet - sollte also laufen...?

    Klar, Enttec und gut ist. Aber als Tonler möchte ich Licht nur sporadisch nebenbei machen (ganz dunkel ist eben auch blöd) und nicht so viel Kohle dafür ausgeben. Daher würden mir ein paar Tipps helfen. DANKE!

  • PA-Anlage für Sportgelände

    • Hanseat
    • 9. März 2023 um 18:35

    Ich erlaube mir mal, das eine im OP verlinkte Bild hier einzufügen (siehe unten). Sieht nach Trainingsplatz eines kleinen Vereins aus. Keine Tribünen und die Lautsprecher müssen vermutlich auch nicht gegen ein paar Hundertschaften Fans ankommen.

    Wäre natürlich nützlich zu wissen, wie die Lautsprecher bisher betrieben wurden und was nun eigentlich den Geist aufgegeben hat: Die Lautsprecher, das Verstärkersystem, die Leitungen dazwischen? Was für Leitungen liegen denn zwischen Regieraum und Boxen? Was für Lautsprecher sind vor Ort verbaut und sind die definitiv Schrott?

    Vielleicht muss ja nur ein Teil repariert werden und der Kram läuft wieder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Daher: Falls es bereits eine klare Fehlerdiagnose gibt (was ist defekt), dann bitte Infos hier teilen. Falls keiner so genau weiß, was damit ist: Fachmann fragen.

    Oder einfach ganz anders: Wäre nicht auch eine mobile Lösung ausreichend? Dann braucht man vielleicht auch kein Funkmirofon mehr. Vorschlag: Soundboks Gen3. Dazu ein oder zwei Mikrofone + Kabel (Anschlüsse an der Box vorhanden) und bei Bedarf sogar ein Stereo-Input (über Mini-Klinke). Kostet euch etwas über 1.000€ pro System. Im Budget wäre also Platz für mehrere Systeme (die bei Bedarf dann an verschiedenen Orten zum Einsatz kommen könnten).

    SOUNDBOKS (Gen. 3) Bluetooth Performance Lautsprecher
    Hol dir die neueste Generation des SOUNDBOKS Bluetooth Performance Lautsprechers mit unglaublicher Soundqualität, Akkulaufzeit, einzigartiger Lautstärke und…
    soundboks.com

    Vielleicht ist das alles, was ihr braucht? Nachteil: Wenn jemand das Aufladen vergessen hat, gibt's keinen Krach. Vorteil: Kein Installationsaufwand und kann überall zum Einsatz kommen, wo es gebraucht wird.

    Box.jpg

  • Presonus StudioLive 16R Starthilfe

    • Hanseat
    • 9. März 2023 um 09:02
    Zitat von floger

    Oder evt. ein Behringer Flow 8. Weniger Möglichkeiten, dafür echte Fader. Kommt drauf an was man vor hat und braucht.

    Wenn 2 Stereo-Inputs über Klinke und 4 Mono-Inputs sowie 2 Ausgänge für Monitore reichen, dann wäre das auch meine Empfehlung.

    Die Bedienoberfläche ist für kleinere Anwendungen richtig gut gelungen und mit der App (über Bluetooth) bietet der Mixer dann Zugriff auf komplexere Parameter (die für die genannte Anwendung sicher ausreichend sind) und lässt sich fernbedienen. Bluetooth-Audio (für Pausenmusik) ist auch schon drin.

  • Ersatz Chassis für Yamaha PA gesucht

    • Hanseat
    • 3. März 2023 um 14:53

    Laut Blockschaltbild hat der Sub einen Limiter und einen dynamischen EQ - und zwar "Factory fixed", d.h. ohne Zugriffsmöglichkeit für den User. Die Einheit sitzt im DSP direkt vor dem D/A und der folgenden Endstufe. Klingt doch völlig nachvollziehbar und vernünftig konstruiert.

    Für mich stellt sich somit doch eher die Frage, ob das Signal durch Übersteuerung an irgendeiner Stelle der Signalkette dazu geführt hat, dass der Speaker schlicht durch zu hohe Dauerbelastung gegrillt wurde.

  • Einfache DMX-Steuerung mit Automatisierungsfunktionen

    • Hanseat
    • 11. Februar 2023 um 08:27
    Zitat von skippa

    und sogar Fixtures im Gerät selbst erstellen, was bei Zero88s FLX-S Serie ja bis heute nicht möglich ist

    Kurze Anmerkung zum FLX-S: Seit der letzten ZerOS-Version (7.13) gilt: Es gibt einen "ZerOS Fixture Creator & Editor" "ZerOS now includes a basic fixture builder that adds the ability to create “quick and dirty” profiles right within the console at a speed of about 5 seconds per parameter."

  • Einstellung VPL-Limiter (LAB-Clone): Peak/RMS-Voltage

    • Hanseat
    • 8. Februar 2023 um 21:03
    Zitat von Fux

    Ich würde sagen, das kommt drauf an wie viele passive Monitore an den restlichen beiden Ausgängen hängen.

    Insgesamt vier 8 Ohm Subs PL-Audio B18 an zwei Kanälen und an den anderen zwei Kanälen insgesamt maximal vier 8 Ohm Monitore (ist ja im Prinzip nix anderes wie Topteile) sollten gut funktionieren.

    Die zwei verbleibenden Kanäle sind sogar häufig unbenutzt, weil ich für passive Monitore eine andere kleine 4-Kanal-Endstufe nutze. Die Leistung der Endstufe mit dem maximalen VPL-Wert (also vermutlich schlicht der maximalen Netzteilspannung) passt so recht optimal zu je zwei PL-Audio B18 pro Kanal. Der Xmax wird laut Simu auch mit dem vom Hersteller vorgesehenen EQ bei Tuningsfrequenz bei keiner Frequenz überschritten und das letzte fehlende dB spielt ja keine große Rolle (etwas weniger Grenzbereich tut den Pappen auf Dauer sicher gut).

  • Einstellung VPL-Limiter (LAB-Clone): Peak/RMS-Voltage

    • Hanseat
    • 7. Februar 2023 um 09:11

    Eine Frage zu den einstellbaren VPL-Werten. Unter https://m.sinbosen.com/f712983…r-sensitivity-and-VPL.htm gibt es eine Tabelle mit den auf dem Amp jeweils aufgedruckten Peak-Werten (Peak limit voltage). Screenshot für die FP10000Q anbei:
    (Ich habe zwar eine Tulun-Endstufe, das macht aber wohl keinen Unterschied.)

    In der zweiten Spalte findet sich dann "Corresponding Outpult voltage", die ihrerseits den Leistungswerten entspricht, die für die Endstufe als RMS-Werte für 8 Ohm angegeben sind. Verstehe ich das richtig, dass die "Peak limit voltage" dann die Peak-Leistung betrifft (das wären bei 150V dann 1350W RMS und 2.800W peak)?

    Mich interessiert das vor allem, um den VPL-Limiter auf einen sinnvollen Wert einzustellen und die angeschlossenen Subs - neben einem Limiter im DSP - gegebenenfalls auf diesem Wege vor zu großer Leistung zu schützen.

    Außerdem frage ich mich, ob mein FP10000 clone ausreicht, um insgesamt vier PL-Audio B18 zu betreiben (2 Endstufen-Kanäle mit je 2 Subs parallel, die anderen beiden Kanäle werden gegebenfalls für passive Monitore genutzt). Laut Simu können zwei Subs rund 4.300W/4 Ohm peak bis zum Xmax vertragen. Ausgehend von den Peak limit-Werten könnte das gerade noch passen.

  • HPF für Subs: Frequenz, Steilheit und Typ?

    • Hanseat
    • 7. Februar 2023 um 09:04

    Empfehlenswerte Lektüre: https://www.ranecommercial.com/kb_article.php?article=2123 bzw. als pdf-Datei: https://web.archive.org/web/2012022421…n_to_Others.pdf (nur noch über Wayback-Machine zu finden).

    Beim verlinkten Text geht es um Bessel-Filter im Vergleich zu anderen Filtertypen, daher sind Abbildung 10 und 11 ganz aufschlussreich, in denen das Verhalten verschiedener Typen hinsichtlich des Verhaltens im Übernahmebereich (Abb. 10) und der Gruppenlaufzeit (Abb. 11) zu erkennen sind.

    Übersicht der Filtereigenschaften (immer bezogen auf Filter 4. Ordnung):

    Butterworth:

    • +3dB im Übernahmebereich
    • "Trennscharf": Beeinflusst den Pegel nur ca. 1/3-Oktave unterhalb/oberhalb der Trennfrequenz
    • Hat einen deutlichen Peak im Verlauf der Gruppenlaufzeit
    • Q=0,71 (zwei Filter 2. Ordnung mit Q= 0,541 und Q=1.31)

    Linkwitz-Riley:

    • Linearer Pegel im Übernahmebereich
    • Beeinflusst den Pegel bis ca. 1 Oktave unterhalb/oberhalb der Trennfrequenz
    • Hat einen geringeren Peak im Verlauf der Gruppenlaufzeit
    • Q=0,5 (zwei Butterworth-Filter zweiter Ordnung mit Q=0,71)

    Bessel:

    • -3dB im Übernahmebereich (laut Rane)
    • Beeinflusst den Pegel etwa 1,5 bis 2 Oktaven unterhalb/oberhalb der Trennfrequenz
    • Hat keinen Peak im Verlauf der Gruppenlaufzeit
    • Q=0,58

    Eine Kombination von Hochpass- und Tiefpassfilter in LR- oder Bessel-Charakteristik resultieren aufgrund ihres Filterverhaltens im Übernahmebereich daher in einer relevanten Pegelreduktion bei Verwendung mit Subwoofern, da der Nutzbereich eines Subs nicht wesentlich mehr als 1 Oktave beträgt. Beim Vergleich/Hörtest des Filterverhaltens von Bessel/LR-Filtern mit BW-Filtern muss dieser Pegelverlust daher entsprechend ausgeglichen werden (siehe mein vorheriger Beitrag), um das Gehör nicht durch den wahrnehmbaren Pegelunterschied zu beeinflussen.


    P.S.: Ein netter Seiten-Fund bei meiner Suche: https://www.tube-town.net/cms/userfiles/…autsprecher.pdf enthält jede Menge Grundlagen zu Lautsprechern in kurz zusammengefasster Form.

  • HPF für Subs: Frequenz, Steilheit und Typ?

    • Hanseat
    • 6. Februar 2023 um 21:09

    Zur Pegeladdition: Für das akustische Ergebnis macht es keinen Unterschied, ob die Addition auf elektrischer oder akustischer Ebene stattfindet. Du schriebst in Beitrag #6 "sondern es kommt nur ein dort um 3dB überhöhtes Eingangssignal in deine Endstufe rein" und "wird die Endstufe bei Signalen auf dieser Frequenz zuerst ins Clipping kommen, so dass Du dann insgesamt bei allen "anderen" Frequenzen 3dB leiser bleiben mußt und Du somit eigentlich das System weniger ausfahren kannst." Das ist meinem Verständnis nach nicht der Fall, da ja keine elektrische Addition vor der Endstufe stattfindet, sondern eben eine akustische Addition.

    Zitat von Fux

    Einge Pegelanbsenkung findet nach meinem Kenntnisstand im oder um den Bereich der Trennfrequenz nicht statt. Weder bei LR noch bei Bessel. Nur bei BW gibt es diese Pegelüberhöhung.

    Das ist ja die Folge der Art und Weise, wie die Filter im Übergangsbereich funktionieren. BW-Filter arbeiten recht "trennscharf" (knicken erst spät ab) und erzeugen damit auch die Überhöhung im Übernahmebereich. Der LR-Filter setzt weicher ein bzw. weniger trennscharf und beeinflusst somit auch die angrenzenden Frequenzbereiche des Nutzsignals. Laut Win ILS liefert der Sub bei gleicher Leistung der Endstufe und ohne Pegelkorrektur dann knapp 2dB weniger Pegel als mit dem BW-Filter:

    Da diese elektrische Dämpfung durch das LR-Filter VOR der Endstufe stattfindet, kann man das ja schlicht durch mehr Gain (+2dB) vor der Endstufe ausgleichen :

    Dieser Unterschied im Pegel nur durch Änderung der Filtercharakteristik war für mich neu - das hatte ich bislang nicht auf dem Schirm. Gut zu wissen, dann kann man das ja berücksichtigen.

  • Sinbosen Amps

    • Hanseat
    • 5. Februar 2023 um 22:52

    ...hatte eine Frage zur Einstellung des VPL-Limiters. War doch ein wenig Off-Topic, hab das daher hierher umgezogen: Einstellung VPL-Limiter (LAB-Clone): Peak/RMS-Voltage

  • Hilfe! PA Ansage gesucht!

    • Hanseat
    • 5. Februar 2023 um 22:27
    Zitat von jan_6630

    Ich sag mal so die stehen wenn es hoch kommt 6 Stunden draus und die sind so platziert das dort kein Regen ran kommen kann.

    Bezieht sich das auf die Vorbereitung des Fasnacht-Wagens?
    Habt ihr einen Lagerraum, in dem die Boxen sonst warm und trocken gelagert werden können?

  • Alternativen zu Zeck 15/3 oder Dynacord FE 15.3

    • Hanseat
    • 5. Februar 2023 um 22:23
    Zitat von Oli-Aachen

    Alles klar.

    Dann suche ich doch lieber nach einer SL2400.

    Eine SL1800 steht im Netz.

    Die 2400 er haben unrealistische Preise.

    EV Q1212 ist baugleich zur SL2400.

    Die SL2400 ist übrigens leistungsgleich zur 3600FD.

  • HPF für Subs: Frequenz, Steilheit und Typ?

    • Hanseat
    • 5. Februar 2023 um 11:32
    Zitat von Fux

    Noch zu Deiner Schlussfrage:

    Dein Filter sitzt ja vor den Endstufen, das heißt wenn sich da z.B. durch die Addition eines BW Tief- und BW Hochpasses eine 3dB Überhöhung ergibt, dann ist das keine Erhöhung des Wirkungsgrades Deiner Lautsprecher, sondern es kommt nur ein dort um 3dB überhöhtes Eingangssignal in deine Endstufe rein.

    Die Endstufe clippt bei genau der selben Ausgangsspannung wie sie immer clippt, so dass Du keinerlei Gewinn bei der Maimallautstärke hast.

    Ganz im Gegenteil, wird die Endstufe bei Signalen auf dieser Frequenz zuerst ins Clipping kommen, so dass Du dann insgesamt bei allen "anderen" Frequenzen 3dB leiser bleiben mußt und Du somit eigentlich das System weniger ausfahren kannst.

    Hm... die Addition bei einer BW-Trennung zwischen zwei Wegen ergibt sich doch erst durch die Addition der akustischen Beiträge beider Wege. Somit wird weder in der Endstufe noch bei den Speakern ein 3dB höheres Signal ankommen (also kein Clipping und auch kein geringerer Headroom im System).

    Umgekehrt bezog sich meine Frage auf die Pegelreduktion durch den Einsatz von LR-Hoch- und Tiefpassfiltern bei einem Sub (da die Filterwirkung deutlich weniger trennscharf ist als bei Butterworth ergibt sich eine Pegelabsenkung im etwa eine Oktave umfassenden Nutzbereich des Subs). Diese Pegelabsenkung kann man dann ja durch anschließende Anhebung des Ausgangspegels am DSP wieder ausgleichen, so dass man den gleichen Gesamtpegel erreicht wie mit BW-Filtern (die aufgrund ihrer besseren Trennschärfe den Nutzbereich kaum beeinträchtigen).

    Das Buch von Vance Dickinson hatte ich vor vielen Jahren schon mal in den Fingern. Vielleicht steht es sogar bei mir im Regal. Muss ich nachher mal schauen...

    Was meine Intention angeht: Ich suche nach den bestmöglichen Lösungen für die Praxis und möchte daher auch die technischen Hintergründe besser verstehen. Und ich bin eben eher Fan von trockenen Bässen als "Dröhnbüchsen". Dein Hinweis auf die untergeordnete Relevanz der Filterauswahl gegenüber den zahlreichen anderen Faktoren ist natürlich berechtigt (sehe ich ganz ähnlich), dennoch drängt mich meine Neugier dazu, immer wieder etwas Neues dazuzulernen. :)

  • HPF für Subs: Frequenz, Steilheit und Typ?

    • Hanseat
    • 4. Februar 2023 um 23:06

    Die Unterschiede in der 24dB-Charakteristik habe ich verstanden. Dass ein Butterworth-Filter eine schlechtere Impulswiedergabe als Bessel/LR hat, habe ich begriffen, nicht ganz aber, wieso der Bessel-Filter eine bessere Impulswiedergabe hat als der LR-Filter, obwohl die Güte des LR-Filters ja niedriger als die des Bessels liegt. Offensichtlich gibt es aber beim Bessel einen gutmütigeren Verlauf der Gruppenlaufzeit (ohne Peak im Bereich der Übernahmefrequenz). Warum auch immer, meist lese ich vorwiegend von Butterworth- oder LR-Filtern. Bei diesen beiden hat wohl das LR-Filter bei der Impulswiedergabe die Nase vorn.

    Deine weiteren Erklärungen beziehen sich ja weitgehend auf die Trennung zwischen zwei Wegen. Beim HPF gilt es dagegen ja "nur", die Auslenkung der Membran des Subs vor unnötigem Hub zu bewahren, daher sollte man bei der Wahl der HPF-Filter recht frei sein.

    Nachdem ich noch etwas herumsimuliert habe, scheint PL-Audio die Butterworth-Filter wohl vor allem deswegen zu verwenden, da diese tatsächlich den "trennschärfsten" Übergang ohne allzu große Einbußen ober/unterhalb der Trennfrequenz ermöglichen. Da ein Sub ja einen recht begrenzten Übertragungsbereich hat (ist ja mehr oder minder nur gut eine Oktave), wirkt sich eine geringere "Trennschärfe" eben schon auf den Pegel aus.

    Ich stelle mir den Vergleich per Umschaltung der Filtertypen in der Praxis auch nicht ganz einfach vor, da die Veränderung der Filtercharakteristik sich eben auch auf den Pegel auswirkt (und lauter ist immer besser).
    Szenario: Jemand testet LR-Filter gegen Butterworth-Filter und ändert bis auf die Auswahl der Filtertypen nichts. Ergebnis: Mit Butterworth kommt mehr Wumms aus der Kiste. Und natürlich kann man den Pegelgewinn zwischen Subs und Tops gegebenenfalls gut gebrauchen.

    Was mir in diesem Zusammenhang aber noch nicht ganz klar ist: Da die aktiven Filter vor der Endstufe sitzen, müsste sich der mit den LR-Filtern verbundene Pegelverlust nicht einfach durch etwas mehr Leistung der Endstufe wieder ausgleichen lassen?

  • HPF für Subs: Frequenz, Steilheit und Typ?

    • Hanseat
    • 4. Februar 2023 um 14:40
    Zitat von Fux

    Mit dem Linkwitz-Riley bekommt man zwar den schnellsten Abfall der Leistung im kritischen Bereich, aber für ein schönes Impulsverhalten im Bass ist dieser Filter am wenigsten zuträglich.

    Da er am steilflankigsten ist, wird er dennoch oft und gerne verwendet.

    Nachfragen:

    • Wo ist der Unterschied zwischen Filtern 4. Ordnung hinsichtlich der Flankensteilheit? Sind die nicht alle 24dB/Oktave?
    • Ein LR-Filter hat ja einen Q-Faktor von rund 0,5 und Butterworth von 0.71 (Bessel dazwischen,Tschebyscheff darüber). Eine niedrige Güte sollte doch einer besonders guten Impulswiedergabe entsprechen und somit ein Vorteil sein?
    • Liegt die Bevorzung von BW-Filtern als HPF vielleicht eher am "schärferen" Übergang vom unbedämpften zum bedämpften Signalanteil? Der LR-Filter "klaut" oberhalb der Einsatzfrequenz doch einiges an Pegel. Bei gleicher Einsatzfrequenz wären das immerhin 2dB Unterschied, bei etwas niedriger angesetztem LR-Filter mit ausreichender Bedämpfung bleibt immer noch ein Pegelunterschied von ca. 1dB.
  • HPF für Subs: Frequenz, Steilheit und Typ?

    • Hanseat
    • 4. Februar 2023 um 10:19

    Da die Membranauslenkung unterhalb der Abstimmungsfrequenz schnell ansteigt und der Xmax somit schnell überschritten werden würde, ist ein HPF beim Sub ja unerlässlich. Mich würde interessieren, welche Lösung ihr für empfehlenswert haltet und warum:

    • Wie früh unterhalb der Abstimmungsfrequenz setzt bei euch der HPF ein?
      (PL-Audio B18 ist z.B. auf 50Hz abgestimmt und empfiehlt den Filter bei 38Hz einzusetzen.)
    • Bei der Flankensteilheit scheint ein Filter vierter Ordnung unausweichlich (24dB/Oktave), um das Überschreiten von Xmax wirksam zu verhindern. Würde mich aber interessieren, falls das jemand anders macht (und warum).
    • Filtertyp: Butterworth oder Linkwitz-Riley?
      PL-Audio empfiehlt einen 24dB Butterworth-Filter (bei 38Hz). Laut Simulation in Win ILS droht bei dieser Auslegung jedoch weiterhin eine Überschreitung des Xmax. Bei Simulation mit dem Linkwitz-Riley (gleiche Filterordnung/gleiche Frequenz) sieht das dagegen entspannt aus und ich würde diese Variante daher vorziehen. Gibt es gute Gründe, die für die Butterworth-Variante sprechen würden? Die Gruppenlaufzeit kann es eigentlich nciht sein, da es laut Simu da keine wesentlichen Unterschiede gibt (LR hat sogar einen leicht gutmütigeren Verlauf).
  • Limiter berechnen

    • Hanseat
    • 3. Februar 2023 um 23:48

    Fux: Besten Dank für die Simulation und deine gut nachvollziehbaren Erläuterungen.

    Mir ist aufgefallen, dass PL-Audio bei seinem Preset für den B18 einen +3dB Boost bei 50Hz (Q=4) nutzt. Ohne dass ich die Resonanzfrequenz bestimmt hätte, könnte das auf eine entsprechende Abstimmfrequenz hindeuten? So verstehe ich deinen Hinweis auf eine schmalbandige Anhebung als Möglichkeit in diesem Bereich.

    Hab das mal in Win ISD simuliert und komme dann auf etwas weniger Tiefgang (-6dB bei ca. 44Hz), aber der durch Xmax begrenzte "Einbruch" bei ca. 65 Hz ist nun etwas geringer. Laut Win ISD soll die Box noch ca. 2.100W an dieser Stelle vertragen - also kaum weniger als die angegebenen 2.400W Peak.

  • Limiter berechnen

    • Hanseat
    • 3. Februar 2023 um 00:07
    Zitat von Fux

    Beim Bass/Subwoofer ist von der Peakbelastbarkeit eigentlich das ausschlaggebende Kriterium, dass die Schwingspule sich nicht zu weit aus dem Luftspalt herausbewegt (also das X-Max überschritten wird) oder gar die Spule an der hinteren Polplatte aufschlägt.

    Das wird bei einer Bassreflexbox nicht auf der Tuningfrequenz passieren, denn da wird durch das Helmholzprinnzip ja die Membran maximal bedämpft, aber ein Stückchen höher im Freuenzbereich, wo diese Bedämpfung durch die Bassreflexabstimmungnicht mehr wirkt, aber die Frequenz noch nicht so hoch ist, dass die Membranbewegungen eh schon kleiner ausfallen. Das kann bei einer auf 40Hz getunten Box z.B. bei 65 Hz der Fall sein, dass da die Membran zuerst an ihr Auslenkungslimit kommt.

    Hat man das Gehäuse mit Lautsprecher entsprechend simuliert (ich mache das z.B. mit AJ-Horn) dann sieht man schön bei welcher Leistung und bei welcher Freuqnez das Chassis sein Auslenkungslimit erreicht. Den Limiter am Controller würde ich dann so einstellen, dass maximal diese Leistung an der Endstufe bei meiner angeschlossenen Last rauskommt. (Kann man ja mit entsprechend ausrechnen)

    Bei sehr gut abgestimmten, entsprechend leistungsfähigen Bässen und dem Einsatz von halbwegs "normalen" Endstufen (zumindest stimme ich die Konstruktion so ab) ist da aber eher die Endstufe vor dem Lautsprecher am Ende.

    Bei vielen eher "kostenoptimierten" Bassreflexlautsprechern, die vielleicht mit 800W Belastbarkeit angegeben sind, wird im beschriebenen Frequenzereich, ein Stückchen oberhalb der Tuningfrequenz, das X-Max schon bei z.B. 250W überschritten. So kann man seine Lautsprecher auch hubmäßig malträtieren, obwohl sie thermisch noch Leistung vertragen würden.

    (...)


    Diese ganzen Begrenzungsfunktionen sind für mich aber eher der "Sicherheitsgurt" im Controller, also der Notnagel, um die Anlage vor gewalttätiger Zerstörung zu schützen und nicht im normalen Betrieb am Arbeiten. Abgesehen davon, dass es nicht gerade dem guten Sound zuträglich ist, altern und verschleißen sämtliche Lautsprecher auch deutlich schneller, wenn ich sie ständig im Grenzbereich (also hart an der "Kotzgrenze") betreibe. Es sollte also schon für die Beschallungsanforderung so viel Material hingestellt werden, dass während des Betriebs nicht dauernd irgendwelche Limiter und Clip LEDs herumblinken.

    Alles anzeigen

    Fux: Wie finde ich die heraus, wann der Xmax (gegebenenfalls frequenzabhängig) überschritten wird - z.B. für die von mir verwendeten PL Audio B18 (bestückt mit Faital 18HP1030)? Ich kenne leider weder das Nettovolumen noch die Abstimmungsfrequenz (vielleicht weiß hier ja jemand mehr dazu?), Wäre Win lsd auch ein geeignetes Programm, um das - bei bekannten Voraussetzungen - einigermaßen zutreffend zu simulieren?

  • Chorbeschallung über Einzelmikrofonierung

    • Hanseat
    • 2. Februar 2023 um 10:18
    Zitat von JS-Sound

    Interessant, das habe ich noch nicht genutzt bisher. Delay und Hall, bzw. Plates, Chorus werde ich mal testen.

    Ich nutze statt einem Chorus-Effekt lieber einen Pitch-Shift (+/-10 cents), der dann L-R-verteilt beigemischt wird. Tut schwächeren Stimmchen sehr gut und zusammen mit Plate/Delay kann das auch gerade Amateuren gut tun. Chorus kann u.U. durch die bewegte Modulation zu auffällig sein.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  2. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  3. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  4. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  5. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  6. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  7. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  8. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  9. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  10. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™