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Beiträge von Hanseat

  • (Installations-) Mischpult mit Lautsprecher Processing

    • Hanseat
    • 26. Mai 2021 um 12:59

    So nutze ich das in meinem kleinen Setup mit dem X32R. In den Ausgängen kannst du übrigens auch noch Delays nutzen, falls du das brauchst.

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • Hanseat
    • 25. Mai 2021 um 23:29
    Zitat von pegler

    Hier der offizielle Text der BNetzA

    (einer der wenigen Lichtblicke im ersten Lockdown - Bekanntgabe am 08.04.2020 ;) )

    Die Frequenznutzung ist kostenlos und anmeldefrei, professionell ist im Text definiert und man ist Sekundärnutzer - d.h. man darf als Funkstreckenbetreiber niemand anderes stören, aber ein vernünftiges Frequenzmanagement gehört ja zum gelingen der eigenen VA dazu.

    Zur Definition von "professionell" lese ich darin "der gewerbliche und fachmännische ausgeübte Einsatz drahtloser Produktionsmittel". Also doch von gewerblicher Tätigkeit abhängig...

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • Hanseat
    • 25. Mai 2021 um 23:26
    Zitat von pegler

    In der Signalkette addieren/subtrahieren sich die dB Werte allerdings...4dB vom passiven Splitter plus 3dB von den Antennen macht dann am Ende 7dB Dämpfung...

    Stimmt, aber wenn ich schlussendlich nur zwei Systeme einsetze, gibt es ja nur entweder die 4dB vom passiven Splitter ODER die Dämpfung der Antennen in direkter Nachbarschaft. Reichen eigentlich die auf einer Blende möglichen ca. 40cm aus, damit die "Grenzhülle" der Antenne keine Rolle mehr spielt? Oder hätte man bei Diversity-Systemen dann bei zwei Systemen schon 4 Antennen im Spiel?

    Zitat von pegler

    Diese kurzen Stummelantennen holen sich ihre Masse über das Gehäuse - da der Frontmontagekit ja aus Metall ist und direkt ans Gehäuse geschraubt ist, passt das mit der Masse auch für die 1/4 Lambda-Antennen. (So hab ich das zumindest verstanden)

    Dann hat das Frontmontagekit in dieser Hinsicht einen Vorteil gegenüber der Montage auf einer 19"-Blende auf der Rückseite des Racks - oder könnte man die Masse durch die BNC-Kabel auch auf die Blende übertragen? Ist das dann auch bei verschiedenen Systemen möglich oder kann es da Probleme mit einer gemeinsamen Masse geben?

    Zitat von pegler

    Antenne ist erstmal Antenne - Funkwellen kennen keinen Hersteller ;) du solltest halt drauf achten, dass der Frequenzbereich passt. Von den Shure-Antennen kenne ich es, dass es die nur in bestimmte Frequenzrastern gibt. Macht auch Sinn, denn so empfängt man nicht das ganze Spektrum und somit auch weniger Mist, der sonst so rumschwirrt.

    Darauf werde ich achten, aber so kann ich mir ein verhältnismäßig günstiges Produkt suchen, ohne Nachteile befürchten zu müssen.

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • Hanseat
    • 25. Mai 2021 um 22:22

    Ach echt?? Das war mir gar nicht klar! 

    Wo gibt's denn eine übersichtliche Info dazu? 

    Und muss ich die Nutzung dann anmelden?

    EDITH sagt: Freigegeben für "professionelle Anwendung". Allgemeinzuteilung - heißt das ohne Anmeldung nutzbar oder mit Anmeldung? Kostenpflichtig oder nicht? Bin etwas verwirrt.

    Das ist mir schon mal über den Weg gelaufen und klingt durchaus sinnvoll. Die vorhandenen Strecken werde ich dennoch weiter nutzen, aber bei den Neuanschaffungen schaue ich nochmal genauer hin.

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • Hanseat
    • 25. Mai 2021 um 21:57
    Zitat von pegler

    Shure hat da auch was

    Das Video ist klasse. Tolle Kombination von Erklärungen und Praxisbezug. Hab schon wieder mehr gelernt als ich wollte :)

    • Abstände zwischen Diversity-Antennen im UHF-Bereich sollten rund 40cm oder größer sein.
      => Die Antennen an den Empfängern sind also in dieser Hinsicht suboptimal.
    • 3dB Dämpfung ist im HF-Bereich nichts, 10dB dagegen schon.
      => Der passive Sennheiser-4-fach-Splitter könnte vielleicht schon zu stark dämpfen?
      => Die 4dB Dämpfung eines passiven 2-fach-Splitters sind dagegen kaum ein Problem.
    • Eine Antenne hat eine "Grenzhülle". Mehrere Antennen in direkter Nähe "rauben" sich die Energie (2 Antennen => 3dB / 4 Antennen => 6dB). Aber 3dB sind nichts...
      => Betrifft das nur Antennen, die im gleichen Frequenzband arbeiten?
      => Wäre das also auch bei der Kombi von UHF-Bereich und 2,4GHz ein Problem?
    • Nur Antennen mit Massebezug können abgesetzt betrieben werden. Das gilt somit nicht für die kleinen Lambda-1/4-Stummelantennen, die an Empfängern oft zum Einsatz kommen.
      => Heißt das, dass ich diese Antennen auch nicht an eine 19"-Blende versetzen kann?
      => Kann ich auch herstellerübergreifend eine Lambda-1/2-UHF Antenne kaufen (z.B. die Sennheiser 577758)?
    • Abstände zu Störquellen (IEM-Sender o.ä.) sollte mind. 3m betragen.
      => IEM daher auf der Bühne nicht in Nähe der Funkempfänger aufbauen.
    • Der passive Splitter (UA 221) kann auch als Combiner für IEM genutzt werden
      => Geht das mit allen passiven Geräten so - z.B. auch mit dem AS12 von Sennheiser?
    • Menschen und Bäume (beide mit hohem Wassergehalt) sind gute Absorber für Funkwellen.
      Das wird z.B. im 2,4GHz-Bereich u.U. relevant für die Praxis.
    Zitat von floger

    Also ISM für Inear und Mikro gleichzeitig ist eher ungeschickt. Das ist ja nicht nur das selbe Band, sondern eh schon viel zu eng. Und dann nochmal Mikro und IEM im E-Band.

    Das wird nix. Zumindest nichts gescheites.

    Überleg dir welche Teile es wert sind zu behalten und dann tausch alles aus, so dass Mikros und IEM nicht im selben Band liegen.

    Gut. Dann wäre es vielleicht sinnvoll, die IEM-Systeme im ISM-Band laufen zu lassen und die Funkmikrofone in der LTE-Mittenlücke (823-832 MHz).

    Vielleicht wäre auch eine radikale Lösung eine Alternative. Man nennt es "Kabel" ^^

    Also nur all das drahtlos nutzen, was sich beim besten Willen nicht anders lösen lässt. Ganz hart betrachtet wäre das ein Headset für Talkback am "fliegenden FOH" und das dazugehörige IEM-System. Ganz so hart will ich das aber doch nicht durchziehen. Als kleiner Luxus sollte zumindest das XSW-65 und das sowieso schon vorhandene günstige IEM mit 5 Empfängern für Musiker dabeisein. Alles andere bekommt einen Draht.

    Wenn ich statt des Line6 auf ein XSW-52 als Headset umsteige, könnte ich die beiden XSW-Systeme in der LTE-Mittenlücke betreiben, mit einem Montageset auf einer HE unterbringen und mit dem passiven AS12-Splitter versehen. Dafür sollten vielleicht noch Lambda-1/2-Antennen mit Massebezug genutzt werden (gehen da die oben genannten Sennheiser 577758 ?) Zusammen passt das wunderbar ins Rack mit dem X32R.

    Die beiden IEMs könnten dann im ISM-Band arbeiten und zusammen mit der DL-32 Stagebox ins Rack.

    Zitat von yamaha4711

    Seh ich auch so. Das ganze LTE Mittenlücken und ISM gemurkse. Gut, die Strecken sind jetzt da und halt auch in diesem bäh-Band.

    Zunächst war ich mit dem XSW (E-Band in der Mittenlücke), dem Line 6 (2,4GHz( sowie dem IEM-100 (ISM-Band) unterwegs. Da kommt sich ja nichts in die Quere und hat nicht schlecht funktioniert. Der eingeschränkte Frequenzbereich des Shure SLX S6 und das gewünschte zweite IEM haben es dann etwas komplizierter gemacht.

    Mit der erneuten Freigabe des VHF-Bereichs habe ich es auch mal mit Zeck DS2 versucht, hatte hier in Hamburg aufgrund der Festfrequenzen Pech mit der Überscheidung zu DAB-Frequenzen.

    Welche Frequenzbereiche würdest du mir als nicht gewerblich Tätigem denn sonst empfehlen?

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • Hanseat
    • 25. Mai 2021 um 17:40

    O.K., dann mal konkret. Mein vorhandenes/geplantes Setup: (Ist über die Jahre so mehr oder weniger aus Gelegenheiten zusammengekommen, daher viele unterschiedliche Komponenten.)

    2HE-Rack:

    • XSW-65 (E-Band) für "feinere Stimmen"
    • Shure SLX S6 mit Beta 58A (nur noch im ISM-Bereich nutzbar) für "rockigeres"
    • Line 6 XD-V55 (2,4GHz) mit Headset für Talkback
      => wollte ich evtl. gegen ein XSW-52 austauschen, könnte es aber auch behalten.
    • Im letzten Slot war bislang ein IEM-System eingeplant, das soll ja nun in ein anderes Rack.
      Diesen Slot könnte daher jetzt ein Splitter einnehmen.

    Falls ich nur UHF-Empfänger nutze, wäre der von floger genannte passive 4-fach Splitter eine platzsparende Lösung. Der hat 10dB Dämpfung laut Datenblatt. Könnte das schon problematisch werden? Die Empfänger stehen voraussichtlich immer in 5-15m Distanz (in der Nähe der Bühne).

    Falls ich die Line 6-Strecke behalte, wäre auch folgendes denkbar: Passiver 2-er Split für die beiden UHF-Mikrofone (kann ich günstig kriegen) und dann die 4 Antennen (2x UHF und 2x 2,4GHz) auf einem 19"-BNC-Panel rausführen.

    Dazu kommen die IEMs: (in einem anderen Rack - entweder zusammen mit dem X32R oder der DL-32)

    • ein T.Bone IEM-100 (ISM-Band) - für ganz reduzierte mobile Setups als Monitor für Musiker mit bis zu 5 Empfängern
    • ein ANT MIM-30 (E-Band) - für Monitoring am Pult (1 Empfänger)

    Wie könnte man die Frequenzaufteilung machen?
    Ich hätte mit dieser Lösung vermutlich je ein Funkmikrofon und ein IEM-System in der LTE-Mittenlücke (823-832 MHz) und im ISM-Band (863-865MHz) + das Line 6 im 2,4GHz-Band. Nicht zu vergessen die Steuerung des X32R. Die würde im 2,4GHz oder im 5GHz-Band laufen.

    Wenn ich das Shure durch ein anderes E-Band-System ersetzen würde, könnte ich auch die IEM-Systeme im ISM-Band und die Mikrofone in der Mittenlücke sammeln. Aber wäre das tatsächlich nützlich oder kommt es vor allem auf den Abstand der Frequenzbänder und der Systeme untereinander an?

    Ehrlich gesagt, möchte ich mich in das Thema Wireless mal ausnahmsweise nicht so tief einarbeiten (wie ich das zuletzt sonst häufiger gemacht habe), sondern schlicht eine brauchbare Lösung finden. Daher freue ich mich bereits sehr über eure konstruktiven Tipps und nehme gern weitere Hinweise entgegen!

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • Hanseat
    • 25. Mai 2021 um 15:14

    yamaha4711: Danke für die Tipps. Gut, dass ich hier nochmal nachgefragt habe. Dann werde ich bei der Aufteilung darauf achten, dass das IEM nicht im gleichen Rack sitzt und möglichst auch nicht in der Nähe aufgestellt wird. Als aktiven Splitter hätte ich den "the t.bone free solo Antenna Splitter" im Auge.

    floger: Gibt's einen günstigen Passiv-3er-Splitter? Vielleicht auch noch im 9,5"-Format? Das wäre klasse, weil ich auch mit drei Funkmikros gut auskommen würde und dann wäre noch für ein 9,5"-Gerät Platz.

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • Hanseat
    • 25. Mai 2021 um 11:38

    Für ein eher kleines System mit 3 Wirelss-Mikrofonen und einer IEM-Strecke im 2HE-Case habe ich drei Möglichkeiten:

    a) Eine schlichte 19"-1HE-BNC-Blende, an der alle 7 Antennen (3x2 für Empfänger und 1 für IEM) nebeneinander montiert sind.
    Die Stromversorgung würde über ein Daisy-Chain-Kabel mit einem 12V/2A-Steckernetzteil laufen.

    Für die beiden XSW-Funkmics könnte ich auch noch ein Montagesystem + passiven Splitter von Sennheiser bekommen. Dann wären noch 5 Antennen an der Blende, der passive Splitter soll das Signal aber durch die Verteilung um 4dB dämpfen.

    b) Ein günstiger aktiver Splitter, an den alle drei Wireless-Mikrofone angeschlossen werden können. Dann gibt es für die Funkmics nur noch zwei Antennen und die IEM-Antenne klemme ich mir mit einem Stück Metall auch noch auf der Rückseite ans Rack.
    Die Stromversorgung kann dann zwar auch über den Splitter gelöst werden, einen wesentlichen Vorteil sehe ich darin aber nicht.

    Was mich nun interessiert: Hätte die Lösung mit dem aktiven Splitter in der Praxis relevante Vorteile bzw. wäre bei der einfachen Lösung (19"-Blende) mit sprübaren Nachteilen zu rechnen? Die Blenden-Lösung würde ich in ein kurzes Rack bekommen, das ich gut auf das Stagebox-Rack stapeln könnte (gleicher Typ), die aktive Lösung müsste in ein tiefes Rack, damit ich genug Platz für den aktiven Splitter habe.

  • Günstige Funk-Lösung für Kopfhörer am "Tablet"-FOH

    • Hanseat
    • 21. Mai 2021 um 17:57
    Zitat von niko remy

    Genau für sowas habe ich mir ein In Ear von ANT geholt, das ANT MIM 20. (...)

    Günstig und erfüllt seinen Zweck, die Latenzzahl kann ich nicht sagen.

    Thomann hat das ANT MIM30 empfohlen (E-Band).

    Dann gibt's da noch das XVIVE U4 (mono, 2,4GHz, digital) - leider mit fest verbautem Akku :(

    Gebrauchtes Sennheiser G3 im E-Band wäre auch gut, finde ich aber wenig im Angebot.

    Was mich irritiert: Vorhin war bei meinem billigen T.Bone IEM-100 jedes Signal regelrecht "zerstört", sobald der Bass eingesetzt hat (starke Verzerrungen und "Flattern" trotz korrekter Pegel) - da ich das Problem schon oft hatte, habe ich das der mangelnden Qualität zugeschrieben. Nun klingt es plötzlich völlig annehmbar (das bleibt immer noch Einsteiger-Zeug, aber bei laufender PA während einer Veranstaltung am FOH wird es sowieso schwierig, Feinheiten zu hören). Höre jetzt schon mehr als eine halbe Stunde Musik über den IEM-Empfänger und alles ist im Lot. Vielleicht hat der Sender ja 'ne Macke. Am Empfänger sollte es nicht liegen, davon habe ich mehrere und die hatten alle das gleiche Symptom. Seltsam...

    EDIT: Und nun ist das Problem wieder da. Muss wohl tatsächlich eine Macke am Sender sein. ?(

  • Günstige Funk-Lösung für Kopfhörer am "Tablet"-FOH

    • Hanseat
    • 20. Mai 2021 um 15:48

    Ist wohl so. Was gibt's da denn an vernünftigen Lösungen, die dennoch eher "günstig" sind? Würde das Shure PSM 300 passen oder gibt's da auch noch günstigere Lösungen (gern auch gebraucht)?

  • Günstige Funk-Lösung für Kopfhörer am "Tablet"-FOH

    • Hanseat
    • 20. Mai 2021 um 12:05

    Das Tablet läuft auf Android (Samsung T-580 10"-Tablet - davon nutze ich zwei Stück).

    EDIT: Es gibt kein LAN-Kabel von der Bühne zum FOH. Die Steuerung läuft nur über "Mixing Station" und - nur falls ich einen festen Standort habe - gegebenenfalls auch über ein Win10-Notebook mit X32-Edit.

  • Günstige Funk-Lösung für Kopfhörer am "Tablet"-FOH

    • Hanseat
    • 20. Mai 2021 um 11:03

    Zum Setup: X32-Rack steht auf der Bühne,Talkback läuft über ein Headset mit Taschensender. Für einen Kopfhörer am "fliegenden" FOH (per Tablet) möchte ich das Signal in möglichst hoher Qualität von der Bühne per Funk nutzen können (nicht nur Talkback, sondern auch PFL-Zwecke zur Signalkontrolle während des Gigs). Hörbar arbeitende Compander mit ihren Artefakten oder starke Klangveränderungen möchte ich vermeiden.

    • Die Latenz sollte 20ms möglichst nicht überschreiten, damit ich das Kopfhörersignal auch in kleinen Räumen noch synchron mit der PA hören kann. Bluetooth-Lösungen sind damit leider wohl raus.
    • Der Empfänger sollte sich mit Akkus/Batterien betreiben lassen.

    Bei billigen IEM-Lösungen (T-Bone IEM-100) sind leider unangenehme Artefaktedeutlich wahrnehmbar, so dass ich diese für diesen Zweck nicht für brauchbar halte. Im Netz habe ich einige interessante Stereo-Übertragungssystem (Sender/Empfänger) gefunden, bei denen aber beide Seiten mit einem Netzteil betrieben werden müssen - ein Akku/Batteriebetrieb wäre mir lieber. Richtig gute IEM-Lösungen wären vermutlich klasse, aber deutlich teuer.

    Klar - es ist mal wieder die Frage, an welcher Stelle man zu Kompromissen bereit ist: Niedrige Latenz, guter Klang, Batteriebetrieb und günstiger Preis sind vermutlich nicht gleichzeitig zu haben. Aber wer weiß - vielleicht kennt hier jemand ein "Nischenprodukt", das sich für diese Anwendung eignen würde? Dann würde ich mich über einen Tipp freuen!

    EDIT: Ich vermute, dass ich mit einer "zu billigen" Lösung nicht ans Ziel komme - und die mir bekannten Nischenprodukte übertragen Line-Signale (haben keinen Kopfhörer-Ausgang). Es scheint damit zwei sinnvolle Alternativen zu geben:

    • Längere Latenzzeit akzeptieren: Bluetooth mit AptX Low Latency (40ms Latenz)
    • Mehr Geld ausgeben und eine angemessene IEM-Lösung kaufen: Was wäre das günstigste für diesen Zweck tatsächlich brauchbare Produkt?
  • Klark Teknik 9630: 48-Kanal AES50-USB-Converter / 2x DL32 an einem AES50 (mit 48 genutzten Kanälen) => am X32 machbar?

    • Hanseat
    • 15. Mai 2021 um 14:27

    Vielleicht kauf ich die DL-32 einfach mal und probiere es zusammen mit der DL-32 aus der Schule aus. Sollte das nicht funktionieren, kann ich sie notfalls per Widerrufsrecht zurückgeben. Der KT9630-Converter wäre eben eine simple und günstige Lösung für das AES50-Universum bei Recording-Einsätzen mit hohem Input-Bedarf.

  • GLL-Datei nicht in EASE Focus nutzbar?

    • Hanseat
    • 15. Mai 2021 um 13:03

    Das habe ich ja schon gemacht (siehe OP). Aber die GLL-Dateien der NX-Serie sind ja von 2018, da war die Version 1 des EASE-Viewers schon lange veraltet.

  • Klark Teknik 9630: 48-Kanal AES50-USB-Converter / 2x DL32 an einem AES50 (mit 48 genutzten Kanälen) => am X32 machbar?

    • Hanseat
    • 15. Mai 2021 um 11:35

    Falls jemand das sicher aus seiner Praxis weiß oder das kurz checken kann, wäre das super!

  • Klark Teknik 9630: 48-Kanal AES50-USB-Converter / 2x DL32 an einem AES50 (mit 48 genutzten Kanälen) => am X32 machbar?

    • Hanseat
    • 15. Mai 2021 um 11:23
    Zitat von floger

    Wenn du da aber zwei DL32 dran hängts kommen halt nur die ersten 16-Kanäle der zweiten an.

    Super - das wäre ja völlig in Ordnung. Danke!

  • Klark Teknik 9630: 48-Kanal AES50-USB-Converter / 2x DL32 an einem AES50 (mit 48 genutzten Kanälen) => am X32 machbar?

    • Hanseat
    • 15. Mai 2021 um 10:55

    Bei Live-Aufnahmen mit unserer Bigband würde ich gern mal mehr als die 32 Kanäle des X32 nutzen. Die DL32-Stagebox zusammen mit den internen Preamps oder meiner S16 könnten aber auch noch weitere EIngänge über AES50 ins Pult bringen. Im X32 sind dann bekannterweise 32 (vollwertige) +8 (Aux)-Kanäle für den Mix verwendbar.

    Beim Recording ist die Limitierung der Mix-Kanäle jedoch unwichtig (für das Monitoring reichen 32 Kanäle aus) und der KT9630-Converter würde mit 48 Kanälen ausreichende Reserven bieten.

    Ein AES50-Anschluss am X32 wird dann für den KT9630 benötigt. Damit bleibt der zweite AES50-Anschluss für die Audio-Inputs. Laut Manual der DL32 können die Signale eines S16/DL16 dann gemeinsam über diesen Anschluss eingespeist werden. Wie sieht das aber aus, wenn nun zwei DL32 verwendet werden würden (ich überlege gerade aus anderen Gründen bei meinem privaten Equipment vom S16 auf ein DL32 umzusteigen)? Mir ist natürlich klar, dass über AES50 nur 48 Kanäle verwaltet werden können, aber was passiert, wenn man zwei DL32 verwenden würde? Könnten dann eben noch 16 Inputs des zweiten DL32 genutzt werden oder würde das schlicht nicht mehr funktionieren?

  • GLL-Datei nicht in EASE Focus nutzbar?

    • Hanseat
    • 15. Mai 2021 um 10:07

    Die aktuellen GLL-Files der NX-Serie haben keine neue Revision (die der NX45A wurde im Januar 2018 veröffentlicht). Ich habe die Frage nun mal an RCF weitergegeben und warte auf Antwort.

  • Kofferaum-kompatibles Top mit guter Richtwirkung

    • Hanseat
    • 13. Mai 2021 um 18:41

    zegi: Bislang musste ich eben immer mit "Winz-Besteck" wie 'ner 310A auskommen oder konnte größere Einsätze nur relativ kompliziert und auch ausschließlich im Schul-Zusammenhang machen (da ich Schul-Equipment nicht einfach für private Zwecke einsetzen kann). Mit diesem leistungsfähigeren Setup ist mein Spielraum nun deutlich gewachsen - und sehr gut skalierbar noch dazu. Ausbaufähigkeit darüber hinaus ist bei meinem Setup aufgrund der begrenzten Lagerkapazitäten im HWR sowieso kein Thema mehr.

    @stoneeh: So "klein" ist das Setup gar nicht mehr und ich freue mich, dass ich diese Lösung gefunden habe. Die Suche war aufwändig, weil ich so wenig klangliche Kompromisse wie möglich machen wollte und mir die gute Richtwirkung der Tops und ein im Pegel möglichst gleichwertiger Sub ein Anliegen war.

    Die Subs laufen an der FP10000Q, die Tops sind aktiv. Die weiteren Kanäle der Endstufe kann ich für Monitore nutzen (falls ich mehr als die 4 Wege der D4-500 benötige) oder gegebenenfalls auch mal zugemietete Subs darüber laufen lassen. Wenn ich Zeit und Gelegenheit habe, werde ich dann mal die Trennung zwischen Tops und Subs genauer messen und abstimmen (ich habe noch die letzte kostenlose Version von RITA auf meinem Rechner).

    Was den Controller angeht, gibt's eine "Bastellösung", die ich hier schon früher ausführlich diskutiert hatte, die aber im Rahmen eines abgeschlossenen Systems schon gut funktioniert hat. Eigentlich wollte ich einen DSP kaufen, aber die verfügbaren Alternativen haben mir nicht so gut gefallen. Nun wird das Processing über Matrix-Outs des X32R gelöst. Ob die dabei verfügbaren Dynamics eher als RMS-Comp (thermische Sicherheit) und die VPL-Limiter für Peaks genutzt werden oder doch ganz anders, das muss die Praxis zeigen.

    Die Vorteile der guten Fernbedienbarkeit per Tablet, der problemlosen Integration (keine seltsamen Pegel-Einschränkung am Ausgang wie etwa beim All-DSP-basierten DSM-26/48), geringe Latenz (eine A/D-D/A-Wandlung bleibt erspart) u.a.m. sind für mich relevanter als der unbedingte professionelle Anspruch. Verschiedene Setups lassen sich außerdem auch bei dieser Lösung anlegen und speichern.

  • Kofferaum-kompatibles Top mit guter Richtwirkung

    • Hanseat
    • 13. Mai 2021 um 18:02

    Missverstanden habe ich dich nicht, aber ich denke, dass sich unsere Perspektiven sicher unterscheiden. Mein Ziel war, aus den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten das Bestmögliche rauszuholen. Das habe ich voll und ganz erreicht, denn das Setup hat ganz andere Qualitäten als nur die "Kofferaum-Tauglichkeit".

    Den Begriff "Tetris" habe ich gewählt, weil er deutlich macht, dass sich alle Teile nach entsprechender Planung bestmöglich ineinanderfügen sollen, nicht weil ich das jedes Mal mühsam neu zusammenbasteln müsste, denn das ist nicht nötig. Es passt einfach, weil jedes Teil exakt seinen passenden Platz gefunden hat und bei der Auswahl der Komponenten deren Platzbedarf nicht außer Acht gelassen wurde.

    Das Beladen selbst schaffe ich auch alleine ohne große Verrenkungen und Dank der klaren Aufteilung in wenigen Minuten. Deine Bedenken hinsichtlich der Praxistauglichkeit dieser Lösung teile ich somit nicht.

    Die Kosten für Tops (teilw. B-Ware), Subs (gebraucht) und Endstufe (Klon) lagen übrigens bei ganz knapp über 4.000€. Dazu kamen Kleinteile (Cover, Kabel, Distanzstangen, Kisten...) für rund 700€. Den Rest des "Geraffels" hatte ich sowieso schon. Damit kann ich nun machen was ich will, wann ich will und bin in wenigen Minuten startklar. Das ist es mir wert.

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