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  2. bernhard laukamp

Beiträge von bernhard laukamp

  • Gitter vor Basshorn

    • bernhard laukamp
    • 8. Mai 2008 um 01:01

    Guten Abend !
    Im Hoechstlastbereich sollte sich theoretisch ein Unterschied ergeben, da jede Flaechenverkleinerung (bei maximaler gegebener Stroemungsgeschwindigkeit) eine Verminderung des Luftdurchsatzes zur Folge hat. Allerdings misst sich selbst akribisch und auch unter 40 Hz - kein Unterschied. Der umgekehrte Fall tritt ein : mit festverschraubtem Frontgitter wird das Basshorn sogar messbar lauter (0.5 - 1dB) und klingt sauberer. Der Hornmund wird durch das Gitter zusaetzlich verstrebt und schwingt (viel) weniger . Weniger Resonanzen = mehr Schalldruck
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • limmer-bass

    • bernhard laukamp
    • 25. Februar 2008 um 20:40

    Hallo !
    Nach einiger Wartezeit sind in den letzten Tagen neue Chassis bei mir eingetrofen, die ich in den naechsten drei bis vier Wochen im Limmer Sub in den Konfigurationen "Einzelbass" , "Doppelbass" und Viererstack" vermessen und probehoeren werde, leider komme ich wegen der Frankfurter Messe nicht eher dazu. Dazu gibt's dann auch ausfuehrliche und vergleichbare Messungen.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • pimp my LP115

    • bernhard laukamp
    • 25. Februar 2008 um 20:28

    Hallo !
    Nach der Lektuere dieses Threads habe ich drei aeltere LP115 aus einer entfernteren Ecke meines Lagers geholt und (sowohl) auf einem Stativ
    als auch auf dem Werkstattfussboden per Klark Analysator und danach per Clio gemessen. Den erwaehnten "Buckel" bei 11kHz kann ich eventuell noch nachvollziehen, das "Loch" bei 700 Herz nicht. Es stimmt, dass die Box durch ihre grosse Portflaeche relativ hoch getunt ist - aber ein "Loch" bei 700 Herz beim 15PL40? Und "beim Sprachtest durchgefallen" - das ist einfach Unsinn. Ich erinnere mich ,dass ich von diesem Typ eine erhebliche Anzahl an Alleinunterhalter verkauft habe, die die LP115 OHNE Subs bei Hochzeiten und kleineren Party's eingesetzt haben.
    Mir erscheint eher, dass bei den bemaengelten Systemen ein bei HK bekannter Fehler im passiven Filter vorliegt. Die verwendeten Filterplatinen werden bei Ueberlastung selbst "leitend" und bleiben es auch.
    Dadurch ergeben sich die unglaublichsten Frequenzgange und Fehlfunktionen und DAS erscheint mir eher ursaechlich. Thomas und Fabian hatten ja um Messung der einzelnen Wege OHNE Filter gebeten, das war sicher der richtige Weg.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • Vergleichstreiber für JBL 2226H

    • bernhard laukamp
    • 13. Februar 2008 um 17:06

    Hallo wavefrontrocker !
    Bei den von Dir angefragten BMS Chassis gibt es gravierende Unterschiede.
    Das "BMS-Universalchassis" ist der 15S430v2 mit xmax knapp unter 8mm, kraeftigem Bl und einem Volumenbedarf fuer Bassreflex bei 75 - 100 Litern. Auch in Hornsystemen (wir setzen ihn im modifizierten Visatonhorn ein) mit kleiner Rueckkammer temperaturstabil.
    Bei dem von "test" erwaehnten Chassis im CODA AUDIO LA5Sub handelt es sich um den 15N830 in 4 Ohm, quasi eine Neodym Variante des 15S430.
    Interessant sind die beiden (Langhub-)Typen 15N840 und 15N850v2.
    Beide lassen sich in Bassreflexgehaeusen mit deutlich weniger als 100 Litern einsetzen und ermoeglichen durch ihr sehr grosses xmax (11 bzw 14mm) fuer 15"er ungewoehnlich laute Tieftonwiedergabe auch unterhalb von 50 Hertz. Damit haettest Du dann in 2x85 Litern die "quasi Doppel-18er".
    Als (etwas modernisierten) Ersatz fuer den 2226H wuerde ich Dir zum 15S430v2 raten, da dieser Lautsprecher unbedingt langzeitstabil und "quaelbar" ist. Solltest Du speziell auf ihn abgestimmte Konstruktionszeichnungen benoetigen -->PN.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • limmer-bass

    • bernhard laukamp
    • 1. Februar 2008 um 15:56
    Zitat von "test"

    ich nicht
    pro horn gibts 1000w, dann leben die pappen länger :)
    immer zwei so das sich da ein horn draus ergibt und das dann als paar
    equing hängt wie immer vom einsatz ab

    darf man fragen weshalb 'nicht' ?
    Hast Du Temperatur- , Klirrfaktor- oder Auslenkungsmessungen vorgenommen ? Mich würden die konkreten Gründe für Deine Chassisauswahl interessieren

    Pro Horn 1000 Watt? Damit verlierst Du einen ganz wichtigen Vorteil des Limmer-Subs : seine Lautstärke. Bei (insgesamt) 1000 W gehen Dir ca. 4dB (gegenüber Volllast) verloren, dann kannst Du auch jeden normalen 2x18'' einsetzen. Mit welchem Crestfaktor arbeitest Du ?

    Den Unterschied zwischen 'zwei Mundöffnungen öffnen nach rechts' und 'eine öffnet nach rechts, eine nach links' kann ich weder meßtechnisch noch gehörmäßig nachvollziehen. Hältst Du es für möglich ,daß da etwas 'Glauben und Ahnen' im Spiel ist ?

    Bernhard Laukamp

  • limmer-bass

    • bernhard laukamp
    • 31. Januar 2008 um 19:05

    ...und welcher ist jetzt deiner Meinung nach der beste 15er?


    Der Limmer 215 benötigt einen langhubigen Treiber.
    Wir haben uns für den BMS 15N840v2 entschieden , da dieses Chassis
    den besten Kompromiss zwischen Ultra-Langhub (das wäre dann der
    BMS 15N850) oder 'Midbass-fähig' (das wären dann B&C 15TI100 oder
    BMS 15S430v2) bietet.
    Bei Messungen der thermischen Belastbarkeit (über 1kW) in Bezug
    auf die Auslenkung hat sich ergeben, daß die Chassis bei korrektem
    Lowcut ein xmax von ca.11 mm erreichen. Der 15N850 hat deutlich mehr
    xmax, die beiden anderen weniger.
    Bei der Powercompression liegt der 15N840 ebenfalls 'vorn'.

    Bernhard Laukamp

  • limmer-bass

    • bernhard laukamp
    • 30. Januar 2008 um 21:37
    Zitat von "Blancblue"

    Imho ist der Limmerbass mehr Bandpass als Bandpasshorn. Sagt z.B. auch der Jürgen von AZ oder auch der gute alte TBF. Aber ist ja auch Wurst, Fakt ist das der Limmerbass ein sehr schöner Sub ist :)

    Der Bass ist nicht nur gut, der ist TOP.

    Die in diesem Thread veröffentlichte Simulation des Limmer Subs ist
    nicht ganz korrekt, da sie auf die Tatsache des 'verlängerten Hornstummelausgangs' nicht eingeht. Der Stummel ist also akustisch deutlich länger als nur 'die reine Box'.
    Die Messungen mit RCF 200 AK sind mir nicht mehr im Gedächtnis, die
    mit B&C 15TI100, BMS 15S430v2, BMS 15N840 und BMS 15N850 aber
    sehr wohl. Alle vier genannten Chassis spielen in diesem Gehäuse
    --direkt ,'trocken' und impulsgenau
    --ausreichend tief (40 Hz)
    --auch bei sehr hohen Pegeln ohne störende Klirranteile
    --gut kombinierbar mit unterschiedlichen, auch schwierigen, Tops
    --bis zu ca. vier Stück im Stack ohne 'Bandpass-Effekt' (Dröhnen)
    Wir benutzen die Subs in Gruppen zu je vier Stück (am Boden) , Amping ist von m=c2, Controller von XTA. Jeder Sub erhält etwa 2.5kW.
    Verglichen wurden die Limmer Subs sowohl meßtechnisch als auch klanglich mit
    --CODA PW 418A - der 418er geht tiefer, ist aber deutlich leiser (4-5dB)
    --EAW DCS1 (im jeweils 4er Stack) - der EAW ist leiser (!!)
    --Visatonhorn 1x15 modifiziert , Treiber BMS 15S430v2
    beide im 4er bzw.8er Stack - beide Bässe genau gleich laut, allerdings
    geht der Limmer um ca 5 - 10 Hz tiefer
    --diverse 2x18 Subs (JBL , EAW, HK - im Vergleich zum Limmer :um 4 - 6
    dB leiser und unpräzise, man könnte sagen :schwammig
    Nicht umsonst wird der Limmer Sub von einigen Anbietern frech geklont und sogar kommerziell vermarktet. Auch 'ROCKSOUND' hatte dieses Teil vor Jahren kopiert und in seiner 'PA' eingesetzt.
    Eins kann ich überhaupt nicht verstehen : Den Sub gibt's in ganz hervorragender Qualität bei Jerich-Gehäuse OFFIZIELL für kleines
    Geld zu kaufen. Mit Rollen, lackiert, original und mit Support direkt vom Ralf Limmer, falls es mal Fragen gibt.
    Aber anscheinend klingt nur gut, was man selbst im Keller... :roll:
    Gruß
    Bernhard Laukamp

  • HK Audio mal ehrlich!

    • bernhard laukamp
    • 10. Januar 2008 um 21:42

    Hallo !
    Meiner Meinung nach liegt das Problem bei HK in der Marketingabteilung.
    Die leisten sich einen guten Musikwissenschaftler (Thomas) , eine wirklich
    professionell ausgestattete Produktions- und Qualitaetskontrolle und die Entwicklungen sind auch nicht gerade dumm... Aber dann kommt der Mayerl, endorsed alle, die nicht schnell genug weglaufen koennen, fordert von allen Vertrieben unrealistische Zuwachsraten und verramscht die Ware in Deutschland an die grossen Dealer zu Export-Preisen. Dazu kommt noch, dass in den Aktiv-Modulen immer wieder die gleichen Grundbauteile in "Kreuz-Stern-Parallel Schaltung" betrieben werden, um unterschiedliche Leistungen zu erreichen und zu standardisieren.
    Zur Qualitaet der professionelleren Serien ist nicht negatives zu berichten - die Monitore 212 waren und sind gut, die T-Serie universell und
    zuverlaessig. Auch die R-Serie hatte einen viel schlechteren Ruf als sie wirklich war.
    Gruss
    Bernhard

  • Hitec HA215 / HA218 Trennfrequenzen

    • bernhard laukamp
    • 10. Januar 2008 um 21:18

    Hallo !
    Vor Jahren hatte ich in einer groesseren Installation genau die beschriebenen Systeme mit den damals ueblichen Hitec Controllern eingesetzt. Mittlerweile wurden die Controller durch XTA 226 ersetzt, wobei ich mir die Muehe gemacht habe alle Wege nach Anstieg der Verzerrungen unter Hochlast und Hoereindruck zu optimieren.
    Sollten Deine 215er Tops (wie bei uns) "geflogen" sein - so MUSST Du die Trennfrequenz zu den Baessen deutlich niedriger als 125Hz ansetzen.
    Ausserdem halte ich die Trennfrequenz von ~ 850 Herz zum Treiber fuer NICHT korrekt. Wir hatten vor Jahren (mit den alten Controllern) eine ganze Reihe von Membranen in den Treibern "zerschossen", wobei die Defekte immer gleich aussahen : "geplatzte Metall-Kalotten". Das wirkt auch heute auf mich noch wie eine mechanische Ueberlastung (zu grosser Hub) durch zu niedrige Trennfrequenz.
    Mein Vorschlag :
    Baesse
    LowCut - kann mich nicht mehr erinnern.. /~30Hz 18dB But
    85 - 90 Hz 18dB Butterworth (wenn Du "fliegst")
    Mid
    85 - 90 Hz 24 dB L/R
    1050-1150 Hz 24 dB L/R
    High
    1100-1150 Hz 24 dB L/R
    Die unterschiedlichen Frequenzen bei Mid und High resultieren aus
    der Tatsache, dass bei einigen Systemen sich unter 0 Grad (geradeaus) und 30 Grad (links und rechts) nicht immer gleichmaessige Addition der Treiber ergeben. Musst Du ein bischen probieren....
    Wuensche Dir viel Spass !
    Gruss
    Bernhard

  • PA für Disco

    • bernhard laukamp
    • 10. Januar 2008 um 20:55
    Zitat von "livepromo"

    Trotz allem halte ich es für eine gute Entscheidung, wenn der Wille zu einer großen Investition besteht, JBL in einer Discothek zu installieren. Dies sollte mit passenden Setting und mit professionener Planung geschehen.

    Bloß nicht einfach irgend etwas wo JBL drauf steht aus dem Stehgreif bestellen. - Fachmännisch beraten lassen..

    Die urspruenglich Marken-Frage in diesem Thread ist so verstaendlich wie sinnlos. "marcoboy" und "livepromo" haben ganz richtig den qualifizierten Planungsbackground fuer die angesprochene Disco angesprochen und ich moechte in diesem Zusammenhang sogar noch deutlich weiter gehen. Eine Disco ist ein kommerzielles Objekt und sollte auch so behandelt werden. In jedem Supermarkt gibt es ein genaues Schema wo welche Ware zu liegen hat - und das wirkt sich entscheidend auf den Umsatz aus. Dazu gibt es umfangreiche Untersuchungen, Stichwort : Ortsgroesse / Kundenpotential / Erscheinungsbild / Werbeziel etc.. Das gibt es genauso (und schon lange !!) fuer Diskotheken. Der Betreiber einer Disco handelt sozusagen "grob- fahrlaessig" wenn er nicht ALLE Faktoren seines Business-Objektes sorgfaeltig planen und ausfuehren laesst . Ohne jetzt gross auf Anfahrweg / Ausschilderung / Parkplaetze / Unterteilung des Objektes in einzelne Zonen / Bar-Sortiment etc eingehen zu wollen - die genaueste Planung gerade der Tontechnik in einer Disco hat elementaren Charakter.
    Warum ?
    (Die meisten) Menschen hoeren nicht "analytisch" sondern emotionell.
    Menschen hoeren einen Teil der Musik (tiefe und ganz hohe Tone) mit dem
    Grosshirn - also NACH erfolgter Bearbeitung / Korrektur durch unsere quasi "integrierten" Prozessoren. MITTLERE Frequenzen hingegen werden
    direkt an das Kleinhirn uebermittelt und gelangen schneller ins Bewusstsein. Mit diesen verschiedenen Musik-Frequenzen sind bestimmte Gehirn- und Koerperfunktionen verbunden, die auf das Wohlbefinden der einzelnen Person Einfluss nehmen. In der Malerei oder Werbung gibt es bestimmte Farben (und Farbgruppen) die vom Auge DIREKT aufgenommen werden und von uns als Entspannung , Freude ,
    Erregung , Erwartung ... verstanden werden. Bei der Wiedergabe von (lauter) Musik befindet sich zwischen dem "Bild" (in unserem Falle also, dem Musiker, der CD / MP3..) noch ein weiteres Glied in der Kette - das PA System. Wir hoeren die Musik ja nicht "direkt" sondern eben ueber dieses "Instrument". Jede PA verfaelscht bis zu einem gewissen Grade die Wiedergabe, fuegt hinzu-, laesst weg - und dieser Effekt haengt in grossem Masse von der Lautstaerke ab. Das PA-System in einer Disco soll in erster Linie Kunden zum Tanzen animieren, soll durch dynamische Wiedergabe Emotionen freisetzen , ermuedungsfreies Hoeren ermoeglichen und die Begeisterung in den Wunsch verwandeln , lange zu bleiben und moeglichst bald wiederzukommen . Laenger Tanzen = laenger in der Disco bleiben = mehr Umsatz. Die Anforderungen an das Abstrahlverhalten , die erforderliche unbedingte "Fullrange-Tauglichkeit" von geflogenen Systemen, die Gehaeusebauart (es soll KEINERLEI Schalldurchgang durch die Gehaeusewaende geben), die Widerstandsfaehigkeit gegen extrem hohe Dauerbelastungen (Crest ~ 10dB) usw. machen standardisierte PA's und besonders Touring-Loesungen fuer Diskotheken UNGEEIGNET.
    Noch wichtiger als die Auswahl der erforderlichen Tonanlage ist die Integration und Abstimmung des PA-Systems an die Raeumlichkeiten.
    --Es laeuft fast immer auf eine 6-Punkt Beschallung hinaus
    --der Abstand der (IMMER!!) geflogenen Tops darf ~ 7-8m zueinander
    nicht ueberschreiten (nein, da hilft auch kein Tweeter Array!!)
    --die Trennfrequenz zwischen geflogenen Tops und Subs am Boden sollte
    85 Hz NIEMALS ueberschreiten (eher niedriger)
    --alle Verstaerker / Controller sind in "Installationsracks" zu montieren
    und in einem separaten Raum mit eigener Kuehlung nahe der
    Tanzflaeche anzuordnen . In diesem Zusammenhang : Mehr als die
    Haelfte der angegebenen Leistung eines Verstaerkers wird in Form
    von "Waerme" abgegeben. Bei 30kW Leistung hat man also eine 15-
    20kW "Heizung. Das zehrt extrem an der Zuverlaessigkeit der Amps!
    --fuer den "DJ" wird ein Betontisch (Typ "Altar") gegossen, der von vorn
    einen Teil der Bassboxen aufnimmt und NICHT vibriert. Die Abstrahlung
    der Baesse ist dadurch nach hinten um 30-40 dB leiser.
    --das Tonsystem sollte ueber 50% Headroom verfuegen
    --usw...
    Aus diesen Anforderungen wird ersichtlich dass die Frage nach einer bestimmten Marke grundlegend falsch ist. Es kann immer nur ein ganz bestimmtes Tonsystem geben welches die Anforderungen eines ganz bestimmten Objektes erfuellt. Es ist also unabdingbar einen sogenannten Anforderungskatalog zu erstellen und darin die "persoenlichen Daten" der Discothek zu beruecksichtigen. Und das kann NUR - ein erfahrener Installations- Ingenieur oder -Techniker. Kein DJ. Kein Verleiher und auch kein (normaler) Toningenieur. Und erst DANACH kann man eine Auswahl treffen welche konkreten Systeme von welchem Anbieter in Frage kommen. Meiner Meinung nach stellen sich viele Disco-Betreiber in dieser Frage "selbst ein Bein".
    Solltest Du weitere Fragen haben kannst Du mich gern per PN anmailen.

    Der Vorschlag eines Kollegen sich mehrere Systeme "zur Ansicht" vorfuehren zu lassen erscheint mir wenig wirklichkeitsnah. Bei Installationssystemen hoert man das Resultat NACH Abschluss aller Arbeiten - Ausrichtung, Einmessung, Korrektur von Wand- und Deckenflaechen, Publikumseinfluss... Und das erfordert Planung, Erfahrung und Verantwortung fuer das Resultat.

    Ach,ja - und JBL macht einige SEHR gute Sachen, auch wenn das fuer mich Konkurrenz ist...
    Gruss
    Bernhard

  • HK VT 112 - wieviele Bässe dazu? welches Amping für ac22???

    • bernhard laukamp
    • 29. Dezember 2007 um 01:20

    Hallo !
    In den AC22 werden Lautsprecher-spezifische Moduleinschuebe von vorn in das Gehaeuse eingesetzt. Diese Module verfuegen ueber getrennte
    (und mit einem Schraubendreher zugaengliche) Trimmpotentiometer. Man kann also fuer Hochton / Tiefton unterschiedliche Limitereinstellungen vorsehen. Das funktioniert eigentlich recht ordentlich, wenn man weiss, wie's geht. HK hatte dazu in den Anweisungen zum AC22 diesen Vorgang detailliert beschrieben.
    Ausserdem moechte ich nochmals betonen ,dass HK keine Basshoerner hergestellt hat. Bei den angesprochenen Typen handelt es sich um einen
    Bandpass mit Schallfeldanpassung. Das gab's von Turbosound, von Zeck - und eben auch von HK.
    Guten Rutsch
    Gruss
    Bernhard

  • Voice Acoustic Subhorn 115

    • bernhard laukamp
    • 20. November 2007 um 20:00

    Hallo !
    Die Aehnlichkeiten zwischen Bandpass-Hoernern sind nicht von der Hand zuweisen. Ein Turbosound 18" aehnelt einem HK-Audio T-Serie schon sehr - aber trotzdem gibt es konkrete Unterschiede.
    Ich meine etwas Anderes.
    Das Limmer 2x15 unterscheidet sich von anderen 15er BP-Subs am Markt deutlich. Der Schallkanal ist deutlich laenger, die Volumina sind groesser,
    zum einer HD15 oder auch einem SPARC 2x15 sieht man SOFORT gravierende Unterschiede.
    Der Voice-A. 1x15 und ein "halber Limmer SUB" sind VOLLKOMMEN gleich.
    Daher kam meine Frage aus der Ecke : Gibt es jetzt schon Kopien direkt "ab Werk" ?
    Bernhard

  • BMS 12N820, 4" Spule, 800W

    • bernhard laukamp
    • 20. November 2007 um 19:42
    Zitat von "Wolf"

    Hallo Bernhard,

    welches Mantaray Horn meinst Du? Meines Wissens gab es nur 1,4"-Hörner von Altec (MRII-594 etc.); der BMS ist aber ein 2"-Treiber.

    Oder hast Du Adapter benutzt?

    Schönen Gruß
    Wolf

    Bei dem Horn handelt es sich um dieses Modell, welches ich bei einem USA Besuch vom Entwickler erworben habe. Das untere (12") Horn ist nicht von Altec.
    C:\Documents and Settings\1\Ìîè äîêóìåíòû\My pictures\OpiumBeach2007\Èçìåíåíèå ðàçìåðà P1010266.JPG[/url]

    Edit : das Einfuegen des Bildes hat leider nicht funtioniert...

    Gruss
    Bernhard

  • Bassreflex oder Hornsubwoofer für geschlossene Räume

    • bernhard laukamp
    • 20. November 2007 um 00:33
    Zitat von "Thomas"

    für 5x5 meter reicht ein 18" sowas von aus...
    wenn nicht muss man massiv an der raumakustik arbeiten. da helfen dann auch weitere subs nicht wirklich.

    Stimmt genau.
    Raeume entwickeln bei bestimmten Frequenzen und AB bestimmten Lautstaerken eine regelrechtes "Eigenleben". Je mehr Energie Du "hineinpumpst" desto extremer werden die Auswirkungen.
    Tueren, Sitzmoebel, Waende, Gipsdecken, Trinkglaeser, sogar Utensilien IN den Schraenken werden zu Schwingungen angeregt. Diese Schwingungen ueberlagern teilweise die Musik und verschlechtern den Hoereindruck.
    Was willst Du denn eigentlich in dem Raum machen ?
    Bernhard

  • BMS 12N820, 4" Spule, 800W

    • bernhard laukamp
    • 19. November 2007 um 23:56
    Zitat von "Blancblue"

    Bernard, du verbaust doch auch recht viel Limmer, wenn ich mich nicht täusche? Wie bestückst du denn aktuell die 308 und den Limmerbass 215? Wenn man mal fragen darf...

    ..das 308er Horn wurde sowohl mit 18s 710ND,den 610er und 810er BMS Typen, dem JBL 2206 als auch zwei Beyma Typen gemessen. Das Kompressionselement wurde jeweils (soweit notwendig) angepasst, eventuell erforderliche Abstandsringe untergelegt.
    Den Messvergleich hat der 18s 710ND (mit leichtem Vorsprung) gewonnen, den Hoervergleich GANZ KLAR der B&C 12PE32. Der B&C erfordert zwar etwas Aufmerksamkeit bei der Daempfung der Rueckkammer - aber mit seiner 2.5" Spule klingt er sehr direkt und
    ausgewogen. Trotz seines "Alters" immer noch ein sehr gutes Hornchassis. Auf einem anderen Horn wuerde ich wahrscheinlich den 18s vorziehen.
    Der 2x15er Sub ist mit der "B&C - Originalbestueckung" noch nicht ganz "ausgereizt", die Box erfordert ein Chassis mit sehr grossem Xmax. Im Augenblick laufen noch Versuche mit dem BMS 15N840 sowie 15N850, allerdings noch ohne abschliessendes (Mess-) Ergebnis. Die Langhuber
    zeigen unterhalb von 45Hz deutliche Vorteile gegenueber einem vergleichsweise getesteten 15S430v2 , ~ +4dB.
    Es gibt ja auch noch den "308er Bass", also einen 18er B&C ND im identischen Gehaeuse wie das Horn-Top. Die Idee dabei war wohl, dass Horntop und 18er Bass gemeinsam geflogen werden koennen und so ein "Aufreissen" des Klangeindrucks vermieden wird. Trotz prinzipieller Bedenken gegen die Ankoppelung eines 18ers bis ~ 180Hz funktioniert das ausgesprochen gut. Ich wuerde mir allerdings wuenschen , dass dieser "Kickbass" eher das 085er Horn in Verbindung mit einem 15"er verwenden wuerde. Vielleicht ist der Ralf ja so nett und denkt 'mal darueber nach.
    Gruss nach Hessen !

    ImmerLauter
    Einen 12"er wuerde ich schon aus Gruenden der Abstrahlung nicht bis 1400Hz einsetzen, eher unterhalb von 1kHz.
    Deine Frage nach den Hochtoenern erfordert meiner Meinung nach immer
    die Nennung des verwendeten Horns zusammen mit dem Treiber. Der 4592ND von BMS funtioniert vorbildlich auf einem bestimmten ALTEC LANSING "Mantaray" Horn. Auch in Verbindung mit dem Limmer 806 - sehr zu empfehlen. Der 18s "1480" passt gut auf das oben erwaehnte Limmer 308, sicher mehr als nur eine Alternative.

    Bernhard

  • BMS 12N820, 4" Spule, 800W

    • bernhard laukamp
    • 19. November 2007 um 12:02

    [quote="andariel

    Übrigens objektive Meinungsbildung!...
    Nur weil du das Zeug verkaufst brauchst du es nicht in den Himmel zu loben. Es gibt auch gute Produkte von anderen Herstellern.

    Wobei gerade Coda nicht unbedingt eine Referenz für die zu bezahlenden Preise darstellt. In Sachen gründlicher Überlegung und Planung stehen diese Lautsprecher ihren Konkurrenten selbiger Preislage deutlich nach. Die teilweise belastbaren BMS Treiber machen das aber wieder ein bisschen weg.[/quote]

    Ich hatte eindeutig geschrieben , dass ich ALLE Chassis gegeneinander messe und lange Hoersitzungen durchfuehre. Die dabei verwendete Technik und auch die Messbedingungen duerften - auch in Deutschland - eher selten anzutreffen sein.
    Zu Deinem Vorwurf des "Eigenlobs" - ausser dem Vertrieb von CODA und BMS stelle ich eine sehr hochwertige Beschallungsserie fuer Festinstallationen her und verwende da nicht nur BMS, sondern jeweils die besten erhaeltlichen Chassis - ich weiss also schon recht genau einzuordnen WO die Vor- und Nachteile liegen.
    Vielleicht bist Du einmal so freundlich und untermauerst Deine Ausfuehren mit konkreten Beispielen und Daten ? Bisher sehe ich von Deiner Seite nur Hausnummern.
    Gruss
    Bernhard

  • Voice Acoustic Subhorn 115

    • bernhard laukamp
    • 19. November 2007 um 09:53

    Hallo ,
    ich hatte vor einigen Tagen die Moeglichkeit mir einen solchen Subwoofer etwas gneauer anzusehen. Dabei sind die Aehnlichkeiten zum 2x15" Sub vom Ralf Limmer verblueffend.... Die Abmessungen (aussen) sind EXAKT die eines "halben" Limmer Subs und das Innenleben sieht ebenfalls ganz aehnlich aus. Da auch die Bestueckung gleich ist wuerde mich einmal interessieren : ist das ein Limmer Nachbau oder sogar eine Lizenz-Fertigung ?
    Wer kann dazu etwas sagen ?
    Gruss
    Bernhard

  • BMS 12N820, 4" Spule, 800W

    • bernhard laukamp
    • 19. November 2007 um 09:01

    ..und da soll noch 'mal einer sagen, dass es ein Leben vor dem ersten Liter Kaffee gibt...
    Vergessen zu erwaehenen hatte ich noch, dass der Reiz der 600er und 800er BMS Chassis ja gerade darin leigt, dass durch sorgsam abgestimmte Parameter (Mms im "richtigen" Verhaltnis zu Bl) der Volumenbedarf des Lautsprechers in Richtung "gaaanz kleine Lautsprecherbox" geht. Hohes Bl und geringe Masse ergeben ein Mittelton-Chassis, mittleres Bl und hohe Masse ergeben ein SUB-Chassis. Und der Kompromiss eines Fullrange-Chassis liegt meiner Meinung nach bei "sehr hohem Bl und (etwas) mehr Masse". Sicherlich gibt es aber auch von RCF und 18s ganz ausgezeichnete Lautsprecher.
    Ich moechte an dieser Stelle die Erstellung einer "PA-Forum Tabelle" anregen, in die Lautsprecherchassis mit Messungen, Kommentaren und "Eignungshinweisen / Empfehlungen" eingetragen werden koennen. Der Dirk Hahn (da hat er Recht!) hat ja nunmehr schon x-mal sehr richtig den "ziellosen Selbstbau" in Frage gestellt. Warum soll jeder Interessierte, auch der durchaus motivierte, immer wieder bei "0" anfangen ? Den auf den bekannten Vertriebs-Internetseiten angebotenen Plaenen stehen viele potentielle User eher kritisch gegenueber. Ich erinnere mich da noch an eigenen Frust ueber die B&C Vorschlaege...
    In diesem Sinne
    Bernhard

  • BMS 12N820, 4" Spule, 800W

    • bernhard laukamp
    • 19. November 2007 um 08:35

    Guten Morgen !
    so langsam kommen mir die Diskussionen ueber bestimmte Chassis etwas unsachlich vor. Die Masse mms beim 810er oder 620er BMS ruehrt vom (verhaeltnismaessig) grossen xmax her. Lange Spule = hohes Mms. Echte (!!) 5.5mm beim 620er sind (in 25 - 30 Litern / Fb ~ 60Hz) ein Garant fuer volle Leistung und ganz hervorragende Mid-Bassqualitaet. Mittlerweile benutzen viele kompetente Audio-Firmen diese Chassis, so z.B. L-Acoustics. So sehr ich auch den RCF L12P110K schaetze - der hat doch mit der Bezeichnung "Bass", oder auch "Mid-Bass", rein gar nichts zu tun. CODA AUDIO (das ist BMS selbst) hat dieses RCF Chassis frueher in der TRIAX Hornserie eingesetzt - reine Mittelton-Rakete. Was mir persoenlich an den BMS Chassis gefaellt sind die um den Faktor 2 bis 4 geringeren harmonischen Verzerrungen, die es so (nach allen meinen Messungen) an vergleichbaren Konkurrenzchassis nicht gibt. Das heisst : selbst bei hohen Lautstaerken bleibt die Tonqualitaet weitestgehend sauber erhalten. Da koennen die Vertreter anderer Hersteller so viel ueber BMS meckern wie sie wollen - genau DAS ist innovativ. LAUT kann jeder - aber laut UND klar eben nicht.
    Gruss
    Bernhard

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • bernhard laukamp
    • 16. Oktober 2007 um 19:28

    Hallo,
    kurze Anmerkung noch - das Q-System ist zu einem grossen Teil (zumindest "akustisch") vom sehr geschaetzten Ralf Limmer entwickelt worden, der auch die verwendeten Hoerner zu den Boxen fertigt.
    Ich hatte die Gelegenheit ein vorschriftsgemaess aufgebautes und
    ausgerichtetes System zu hoeren und auch zu messen. Direkt daneben ein DAS Aero und ein JBL (Line mit 2x12"- mir ist die Bezeichnung entfallen) . Sehr gut haben mir beim "Q" die Abbildungsgenauigkeit und die Ortbarkeit der Instrumente gefallen. Vom kompetenten Anwender eingesetzt - ein durchaus "analytisches" Instrument.
    Fuer mich unter den kompakten Arrays eins der Besten und extrem Anwenderfreundlich. Wenn man dann noch die Verbreitung , die Zumietbarkeit und den guten Werterhalt von d&b Systemen in Betracht zieht - ergibt sich eine dicke Empfehlung fast von selbst.
    Gruss
    Bernhard

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