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  2. bernhard laukamp

Beiträge von bernhard laukamp

  • BB15 Hörner, Bestückun??

    • bernhard laukamp
    • 16. Oktober 2007 um 19:08

    Hallo,
    als bekennender BB15-Nutzer einige Anmerkungen.
    Der amtliche Lautsprecher im BB15 ist der BMS 15S430v2.
    Bei diesem Lautsprecher passen die Imdepanz- und Auslenkungswerte im eingebauten Zustand nahezu ideal zum Visaton-Horn. Auch der oben angefuehrte Oberton ist zu empfehlen, der Unterschied zum BMS liegt im
    Tiefgang. Ein Horn wie das BB15 erreicht tiefere Frequenzen ausschliesslich ueber das Zusammenstellen von mehreren Hoernern
    neben- und uebereinander. Man koennte auch sagen ,dass Deine vier Hoerner "gestackt" zusammen ein "richtiges, funtionierendes Horn" ergeben. Ausserordentlich gute Resultate ergibt beim BB15 die Anordnung 2-breit / 3-hoch. Spanngurt nicht vergessen, die Hoerner "huepfen". Auch ein Aufbau der Hoerner vor / neben einer Wand wirkt sich auf Schalldruck und Tiefgang positiv aus. Hoeher als 125Hz wuerde ich das Horn nicht trennen , eher ~ 100Hz. Eine leichte Anhebung im Controller sollte dann bei ~ 45 Hz erfolgen. In einer 4-er oder 6-er Anordnung erfolgt bereits bei 60Hz (~ Kickdrum) eine sehr deutliche und vorteilhafte Richtung des Schalls nach vorn. Wichtig ist bei dem Horn eine Aenderung zum Bauplan von Visaton : Der Hornmund sollte rundum umlaufend mit Vierkantleisten (Staerke 20x30mm) verstaerkt - und ausserdem ein Querstabilisator eingesetzt werden. Das bewirkt, dass der Hornmund bei hoher Leistung nicht mehr so stark mitschwingt und weniger Schalldruck durch Vibrationen der Seitenwaende verloren geht. Der Unterschied ist deutlich mess- und hoerbar.
    Viel Spass, das Horn ist erheblich besser als sein Ruf.
    Gruss
    Bernhard

  • bms la102- datenblatt

    • bernhard laukamp
    • 2. Oktober 2007 um 23:34

    Hallo,
    ob und ab wann im LA2228 wirklich andere Elemente eingesetzt wurden als die bei mir (original) verwendeten LA102 - kann ich nicht beantworten. Ich wollte mit dem Vergleich zwischen den LA2228 und den LA5A auch nur ausdruecken, dass das LA102 (im LA2228) trotz seiner vermeintlichen "Veraltung" kaum einen Unterschied zum neuen Treiber
    erkennen laesst. Funktionieren aber tun beide gut.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • BMS Trennfrequenzen

    • bernhard laukamp
    • 26. September 2007 um 18:51

    Hallo !
    Es erscheint mir rechtlich bedenklich, dass der Inhaber des deutschen Vertriebes von 18sound, Dirk Hahn, hier ganz offen seine unsachliche und
    vor Allem : unhaltbare Kritik an einem Konkurrenz-Produkt aeussern kann.
    Wahrscheinlich sind die Ingenieure von JBL , Klein&Hummel oder L-Acoustics alle nur dumm und auch diverse Studio- und HighEnd-Boxen Hersteller straight gesagt unfaehig die wahren Probleme der BMS Treiber und Lautsprecher zu erkennen. Wie wahr, wie wahr...
    Hat es nicht eher etwas damit zu tun, dass z.B. der 4590er Treiber sehr
    sensibel auf (fuer ihn) falsche Hoerngeometrien und eine fehlende (oder unrichtige) Impedanzlinearisierung reagiert ? Und wird er nicht doch an allem "Unsinn" eingesetzt, der so gerade eben noch billig zu bekommen ist ? Der Beginn dieses (und anderer) Threads handelte doch genau davon, dass sich ein Kollege hilfesuchend an das Forum gewendet hatte, da ein laengst nicht mehr produzierter BMS Treiber mit Anomalien aufwartete.
    @ Dirk
    Nach frueheren, freundlichen Kontakten mit Dir ist es mir vollkommen unverstaendlich warum Du solche Stimmungsmache betreibst und sogar
    rechtlich gesehen in "ueble Nachrede" abdriftest ?
    Ich wuerde mich jedenfalls daraueber freuen von Dir hier mehr
    konstruktive Beitraege und auch reelle Kritik zu erleben als immer nur wieder "How - der grosse Manitu hat gesprochen'.
    Gruss
    Bernhard

  • Was haltet ihr von dem Shearer Horn, Welche Speaker?

    • bernhard laukamp
    • 12. September 2007 um 00:09

    Hallo,
    ein sehr guter Lautsprecher im Shearer 2x15" ist der BMS 15S430v2.
    Bei Versuchen haben wir die originalen Gauss (wer hat gesagt die seien so schlecht??), JBL 2226, EVX 150, B&C 15TI100 und diverse BMS Typen ausprobiert und "gehoert". Der 15S430v2 ist bis zu der Groesse eines 2er Stacks ausgezeichnet. Ab dem 2er Stack (wir hatten insgesamt vier Stueck zum Testen) ist die "Luftladung" fuer den BMS zu hoch - er beginnt
    ungenauer zu spielen. Aber im 2er Stack - hallo !
    Ein Forummitglied hatte als Alternative 18er oder 21er Reflexsysteme -wegen der Skalierbarkeit - vorgeschlagen. Wieviel Stueck moechte der Kollege denn bei dem Vergleich verwenden? Das ist eine ganz andere Liga. Ich habe im Verleih 8 Stueck CODA AUDIO PW418A (doppel 18er aktiv) . Die hatten jedenfalls - so gut sie auch sind - gegen das Shearer 2er Stack KEINE Chance, trotz 13mm xmax...
    Gruss
    Bernhard

  • bms la102- datenblatt

    • bernhard laukamp
    • 11. September 2007 um 23:59

    Hallo ,
    das LA 102 , so simpel es ist und aussieht - funktioniert ausgesprochen gut und ist sogar sauber in der Abstrahlung. Ich habe sowohl eine groessere Anzahl von CODA AUDIO LA 2228 (2x8+LA102) Elementen als auch das neuere Pendant LA5A mit dem neueren Treiber im Einsatz. Sowohl messtechnisch als auch "gehoermaessig" kann ich da kaum einen Unterschied ausmachen. Wenn ich mich richtig erinnere hat auch der Jens Droessler das System als "sehr gut bezeichnet".
    Der Treiber ist beim LA 102 NICHT per Schraubgewinde, sondern mit Schrauben und Einschlagmuttern (im Holzblock) befestigt. Interessant ist der Alu-Kuehlkoerper (und die Waermeleitpaste dazwischen!!) zur Kuehlung.
    Wir haben mit dem LA2228 (sehr grosse) Wahlkampf-veranstaltungen "betont", bei denen ein direkter Vergleich mit anderen , direkt daneben aufgehaengten LineArrays und auch Hornsystemen moeglich war. Sehr klare Sprachverstaendlichkeit, ganz ausgezeichnete
    Durchsetzung auf Distanz, gerade und wegen der LA 102 Elemente.
    Gruss
    Bernhard

  • Coda Audio Rx40 vs Audio Zenit ND212

    • bernhard laukamp
    • 24. Mai 2007 um 20:48

    Hallo,
    Thomas
    die Audio Zenith hat KEINESFALLS 3 dB mehr Sensivity als die Coda Box - woher willst Du das bitte wissen ? Ich habe dieses System mehrfach gemessen und die RX40 kommt im wichtigen Bereich von 200 - x auf locker 100dB - eher mehr. Wie ich bereits geschrieben hatte , verfuegt die RX40 ueber den (meiner Meinung nach) besten Fullrange 12er , der derzeit fuer Geld und gute Worte zu erhalten ist. Und der 4592 ist ja auch nicht sooo schlecht...
    Hoer Dir bitte einmal die CODA Box bei Hochlast (ich benutze ungern das wort "Volllast") im Mid- bzw. Low-Mid Bereich an und wir argumentieren weiter...
    Gruss
    Bernhard

  • Erfahrungen Mit JBL VRX

    • bernhard laukamp
    • 24. Mai 2007 um 13:48

    Hallo,
    auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole..
    Zur Praxis mit dem System (12" + kleine BMS 4540er OEM 1"er)
    moechte ich auf einen Vorfall hinweisen, der mir im vergangengen Jahr auf meiner Jahresmesse in Kiew passiert ist. Der oertliche JBL Vertrieb
    (die Firma Komora) hatte diverse JBL Systeme aufgefahren und zu Vorfuehrungen bereitgehalten. Wir befanden uns im "lauten Saal" - da darf dann jeder fuer eine kurze Zeit so laut er will (oder kann). Oertlichkeit also "grosse Halle, Deckenhoehe ~ 18m, fast keine Waende"
    Direkt vor mir fuehrte der (direkt neben mir stehende) JBL Vertrieb seine
    "Vertikal-Line-Arrays" vor. 3 Tops plus 2x doppelt 18". dbx driverack (4in8) und Crown Amps,ordentlich eingemessen.
    Ich habe mich mit einem Ivie Analyser davor gestellt und einmal (so grob)
    nachgemessen wie laut es denn in welchem Frequenzbereich an welchen Stellen der Halle so war.
    Direkt nach dem JBL Vertrieb begann immer unsere Vorfuehrung und wir haben es uns nicht nehmen lassen einmal ein Limmer System - also
    2 x P3 (mit BMS 1" + 15" Bestueckung) sowie einem 2x15er Bandpass
    (auch wie Limmer) zu vergleichen. Ohne Uebertreibung kann ich den 3 JBL Tops als auch den Baessen keine Vergleichsmoeglichkeit zusprechen. Sowohl von der Wiedergabequalitaet her(Snare, Gesangsstimmen , Klassikaufloesung!!) als auch von Lautstaerke war die JBL Kombination fuer mich keine "PA". Ich hatte nach der Messe die Moeglichkeit meinen eher subjektiven Eindruck auf freier Wiese messtechnisch zu untermauern. Im Max.SPL/Klirr liegen zwischen einer Limmer 308 (z.B.) und drei JBL Tops (bei 10m) ~ 10 dB Unterschied.
    Also bitte immer auf dem Teppich bleiben - das System ist bestimmt nicht schlecht, aber fuer RnR ? 3 direktstrahlende 12" (pro Seite) bleiben 3 direktstrahlende 12er....
    Gruss
    Bernhard

  • Wer kann mir zu Hitec Audio was sagen ??

    • bernhard laukamp
    • 23. Mai 2007 um 17:56

    ...und wen meinst Du damit ? ("Chef von Musik Produktiv")
    Gruss
    Bernhard

  • Coda Audio Rx40 vs Audio Zenit ND212

    • bernhard laukamp
    • 22. Mai 2007 um 15:23

    Im CODA Top RX40 arbeiten zwei Stueck BMS 12N620. Diese Lautsprecher werden in diversen "hoechstteuren" PA Systemen anderer Firmen eingesetzt und sind sogar bei Vergleichstests (im Labor von L-Acoustics) als DER 12" Tiefmitten Lautsprecher eingestuft worden. Mit echten 5,5mm xmax und mehreren Kurzschlussringen ausgestattet laesst auch der Punch um 100 Hz nichts zu wuenschen uebrig. Aus eigener (Mess- und Hoer-) Erfahrung kann ich sagen ,dass diese Chassis, speziell unter Volllast, nicht nur laut sondern ausgesprochen klirrarm klingen.
    Gruss
    Bernhard

  • Aufstellen einer PA mit Driverack

    • bernhard laukamp
    • 22. Mai 2007 um 15:12

    Im "driverack PA" ist sehr wohl eine Laufzeitanpassung moeglich!!
    Gruss
    Bernhard

  • Wer kann mir zu Hitec Audio was sagen ??

    • bernhard laukamp
    • 22. Mai 2007 um 15:09

    In den erwaehnten Hitec Systemen waren anfangs Gauss Speaker, danach JBL verbaut. Alle Hitec Boxen wurden bei MP montiert, es gab sogar eine Zeitlang Werbefotos im MP Katalog dazu. Lediglich in den Koaxial Tops wurden PAS Chassis eingesetzt. Also sollte ein Reconen
    doch ueberhaupt kein Problem sein.
    Gruss Bernhard

  • Hilfe bei Aufstellung von HK-R-Serie Bässen

    • bernhard laukamp
    • 22. Mai 2007 um 15:04

    Bei dem HK-R-Serie Bass handelt es sich mitnichten um ein "Exponentialhorn" - es ist ueberhaupt kein Horn sondern ein Bandpass mit Schallfeldanpassung. Diese Bauform wurde (und wird) vielfach von Turbosound, Funktion One , Zeck und eben auch HK benutzt. Eine Verwendung als Cardioid-Bass scheitert daran, dass eine einzelne Box (nach hinten) ein anderes Frequenzverhalten hat als "der Rest" (der nach vorn arbeitet).
    Gruss
    Bernhard

  • Service/Vertrieb für Fane?

    • bernhard laukamp
    • 24. April 2007 um 16:13

    Hallo,
    das Thema ist ein wenig komplexer als das es lediglich um Fane gehen wuerde. Der heutige Eigentuemer von Precision Devices und - eben jetzt auch - Fane ist die Familie Barnes. Arthur Barnes war fueher der "Managing Director" von Fane und hat die Firma im Streit verlassen.
    Danch hat er "Eminence Europe" in der Naehe von Leeds gegruendet und mit teilweise ganz fragwuerdigen Geschaeftspraktiken ein (anfangs) weltweites Vertriebsnetz fuer die Marke aufgebaut. Eminence hatte vorher nur OEM beliefert, also nicht ueber den Einzelhandel verkauft. Im weiteren Verlauf wurden dann Precision Devices und nun Fane dazu gekauft. Aus eigener Erfahrung moechte ich anfuegen dass die "Service- und Garantie-Sparte" bei diesem Familienbetrieb (Arthurs Soehne sind
    ebenfalls fuer die Firma taetig) immer schon sehr vernachlaessigt wurde und teilweise (nachweislich) Chassis die ein Vertrieb als schadhaft zurueckgeschickt hatte an den naechsten Besteller weiterversendet wurden. Ich selbst habe einmal ganze Paletten mit Lautsprechern erhalten die vorher schon in Frankreich fuer Aerger gesorgt hatten...
    Ich wuerde vorschlagen, dass Du es vielleicht beim frueheren deutschen Vertrieb Adam Hall versuchtst (die waren immer sehr korrekt). Die koennen eventuell sagen wer Dir helfen kann.
    Gruss
    Bernhard

  • Strukturlack RAL 7016

    • bernhard laukamp
    • 21. April 2007 um 21:21

    Hallo,
    nach Durchsicht meines Lagers habe ich noch einen 10 Liter Eimer 7016
    gefunden. Wenn Du Interesse hast - PN.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • Suche 1"-Horn 45x45 Grad und 15" Langhuber

    • bernhard laukamp
    • 15. März 2007 um 15:00

    david69 hat geschrieben :

    .....Kennschalldruck 92.7 dB...

    und was moechtest Du uns damit sagen ?

    Ich wuerde vorschlagen, dass wir aufhoeren uns bezueglich der Sensivity von PA-Lautsprechern im Tiefstbassbereich ueber Aepfel und Birnen zu unterhalten. Ein Langhuber (wie der BMS 15N840) hat seine Lebensberechtigung ausschliesslich daher , dass er unterhalb von ~ 50 Hz nochmals "zulegen" kann und nicht , wie fast alle ueblichen (dann auch mit einem hoeheren "Kennschalldruck ausgestatteten) "Bass-15er" VOLLKOMMEN verzerrt. Maximaler Schalldruck im Tiefbassbereich haengt
    (fast vollstaendig) von Membranflaeche und dem (mehr oder weniger) linearen Hub des Chassis ab. Der BMS ist da deutlich lauter als einige 18er... Ausserdem wuerde ich empfehlen diesen wirklich guten Lautsprecher in ein Gehaeuse (genau so wie es Ralf Limmer als 2x15'er Bandpass-Horn entwickelt hat) einzubauen - das geht richtig laut , tief und sauber. Also bitte nicht einfach erzaehlen - oh,wie schlecht sieht die Empfindlichkeit aus..
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • Suche 1"-Horn 45x45 Grad und 15" Langhuber

    • bernhard laukamp
    • 15. März 2007 um 14:59

    david69 hat geschrieben :

    .....Kennschalldruck 92.7 dB...

    und was moechtest Du uns damit sagen ?

    Ich wuerde vorschlagen, dass wir aufhoeren uns bezueglich der Sensivity von PA-Lautsprechern im Tiefstbassbereich ueber Aepfel und Birnen zu unterhalten. Ein Langhuber (wie der BMS 15N840) hat seine Lebensberechtigung ausschliesslich daher , dass er unterhalb von ~ 50 Hz nochmals "zulegen" kann und nicht , wie fast alle ueblichen (dann auch mit einem hoeheren "Kennschalldruck ausgestatteten) "Bass-15er" VOLLKOMMEN verzerrt. Maximaler Schalldruck im Tiefbassbereich haengt
    (fast vollstaendig) von Membranflaeche und dem (mehr oder weniger) linearen Hub des Chassis ab. Der BMS ist da deutlich lauter als einige 18er... Ausserdem wuerde ich empfehlen diesen wirklich guten Lautsprecher in ein Gehaeuse (genau so wie es Ralf Limmer als 2x15'er Bandpass-Horn entwickelt hat) einzubauen - das geht richtig laut , tief und sauber. Also bitte nicht einfach erzaehlen - oh,wie schlecht sieht die Empfindlichkeit aus..
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • Biggest Bang for Buck

    • bernhard laukamp
    • 13. März 2007 um 21:32

    ...."DJ-Duke1985"... hat geschrieben :

    ...und das Chassis kostet neu 330ˆ...

    ...So gut der 18N850 in entsprechendem Gehäuse auch funktioniert, bei sonem Service such ich mir dann doch auch lieber was andres.[/quote]
    ----------------------------------------------------------------------------------

    1-Der BMS 18N850 kostet keine 330 Euro, der ist wesentlich teurer
    2-Den 18N850 gibt es schon laenger nicht mehr. Es gibt den 18N850v2,
    der verfuegt ueber andere Daten
    3-Ich kenne die "BMS-ler" ganz anders, durchaus freundlich und
    hilfsbereit. Inwieweit ist der Lautsprecher denn "recone-beduerftig" ,
    wenn ich 'mal fragen darf?
    4-Was moechtest Du Dir denn "anderes aussuchen"? Ich haette da so
    meine Probleme..
    Moeglicherweise solltest Du Dich einmal direkt an Marion oder Edgar bei BMS wenden, das geht wahrscheinlich einfacher.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • Biggest Bang for Buck

    • bernhard laukamp
    • 11. März 2007 um 16:27

    Hallo,
    der Oberton XB700 unterscheidet sich sehr deutlich vom BMS 18N850,
    sowohl in seinen T/S Parametern als auch in Bezug auf seinen moeglichen Einsatzzweck. Der Oberton XB700 ist von (z.B.) Thomas ausgiebig getestet und fuer gut befunden worden. Allerdings bietet er einige Nachteile, die ich fuer mich grundsaetzlich NICHT akzeptieren wuerde.
    Ein Chassis, dass in einem Bassreflexgehaeuse auf ~ 40 Hz getunt wird hat immer mit dem Einfluss des Groupdelay auf den Klang zu kaempfen.
    Das ist genbau einer der Gruende die von "Reflex- und Bandpass-Hassern" immer wieder angefuehrt werden : Hoerbare Verzoegerungen bei der Wiedergabe der Frequenzen um die Port-Resonanz.. Man sollte nicht vergessen, dass ein Reflex-Gehaeuse ein Resonator ist, also vom Wirkungsgrad-Gewinn durch die Resonanz des Portes "lebt". Um ein kompromissloses Reflex-Gehaeuse aufzubauen benoetigt man einen Lautsprecher, der extrem tief getunt werden kann und der dann im Bereich um 60 -70 Hz nicht durch die benotigte (groessere) Auslenkung "in die Knie" geht.
    Die EAW SB 750 ist da ein gutes Beispiel, aber eben nicht perfekt. Der verwendete Lautsprecher (ich glaube es ist ein 18sound
    18LW1400- bin aber nicht sicher) ist auf unter 30 Hz getunt und erreicht im Bereich um 65Hz ein Auslenkungsmaximum.
    In der Messung von Anselm Goertz laesst sich das leicht nachvollziehen. Der BMS 18N850v2 (neue Version) kann in einem 140 l Gehaeuse auf unter 32 Hz getunt werden und bietet dabei extrem niedrige Verzerrungen. Wir haben uns allerdings nach langen Versuchen fuer ein 170 l Gehaeuse / 31Hz (324qcm/L=42cm) entschieden. Das Groupdelay liegt dann bei z.B. 63 Hz (Kickdrum) ganz niedrig und die Box klingt sehr sauber und direkt. Ausserdem wuerde ich keineswegs auf eine "Gehaeuseberuhigung" der Innenwaende verzichten (Sandwichbauweise oder umfangreiche Verstrebungen) . Der BMS wird in den Lautsprechboxen einiger renomierter Hersteller eingesetzt und hat sich dabei gegen B&C,18s .. durchgesetzt. Insgesamt gesehen sind sowohl der Oberton als auch der BMS sehr gute Chassis, nur fuer vollkommen verschiedene Bereiche.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • Visaton MB 115B

    • bernhard laukamp
    • 2. März 2007 um 16:25

    Hallo,
    zu dem Thema gibt es eine Menge Beitraege, also bitte 'mal die Suchfunktion benutzen.
    Daneben moechte ich aber noch anmerken, dass ein Grossteil der Leute, der diese (ganz guten) Hoerner benutzt, leider ueber entweder keine Erfahrung im Umgang mit der Konstellation "Hoerner / Controller / Aufstellung" verfuegt oder (gerne) nur schwafelt...
    Das Horn ist VIEL besser als sein Ruf und kann in korrekter Aufstellung
    auch groessere Veranstaltungen bewaeltigen.
    Korrekte Aufstellung bedeutet : 1) in Gruppen zu (moeglichst) nicht weniger als vier Stueck. 2) Low-Cut (4 Stueck / mindestens 18dB/But) bei ~ 35 -38 Hz. 3) Angleichung an Deine Tops per Delay bei ~ 80 - 120Hz.
    Mir gefallen 90 Hz gut. 4) Die ideale Aufstellung ist 6 Stueck (2 breit / 3 hoch) 5) korrekte Auswahl des verwendeten Lautsprechers. Bei Verwendung von Kappa 15LF ist bei 4 Stueck so langsam ein Ende der Impulstreue zu hoeren. Die Luftmasse der vier Hoerner belastet die Kappas stark und das Ganze klingt (fast) wie ein Bandpass. Aber nicht schlecht.
    Bereits in einem frueheren Beitrag zum Thema hatte ich die BMS 15S430
    (bitte nicht die NEO-Version nehmen, wird zu heiss) als DAS Chassis fuer die Visaton Hoerner erwaehnt. Getestet und gemessen habe ich diese Hoerner gegen ALLES was auf dem Markt ist, einschliesslich den Avalon's von EAW, den LAB's und auch den Hybriden von der Soundklinik.
    Das Horn mit BMS ist sehr gut, aber auch mit Kappa LF ganz o.k.
    Solltest Du weitere Infos brauchen, bitte PN.
    Gruss
    Bernhard Laukamp

  • Ist Eminence Schrott?

    • bernhard laukamp
    • 9. März 2006 um 17:56

    Hallo,
    die Diskussion um die Qualitaet von Eminence Lautsprechern ist leider sehr unsachlich und angefuellt mit Pseudo-Wissen. Hier 'mal einige Fakten
    zum Thema :
    1) Eminence ist der groesste Pro-Lautsprecher-Hersteller der Welt, sowohl was die Stueckzahlen betrifft, als auch was die Anzahl der hergestellten, VERSCHIEDENEN Typen angeht (mehr als 1500 !!)
    2) In einer grossen Anzahl von SEHR teuren und hoechstwertigen (!!) PA
    Systemen werden Eminence Chassis verbaut (EAW / SERVODRIVE / (TD-1) / Danley-Sound) um nur einige zu nennen. Und NEIN, nicht nur in billigen Kisten..
    3) Bis vor ~ 10 Jahren wurden die Eminence Chassis AUSSCHLIESSLICH
    an OEM Kunden verkauft und erst Arthur Barnes (Eminence England / frueher Managing Director von Fane) hat die Moeglichkeit erkannt, EINIGE der Chassis in einem Katalog zusammenzufassen und an "Hinz und Kunz"
    zu versilbern. Arthur ist ja ein wirklich sehr "windiger Geselle", der sicher die "Qualitaet" nach anderen Kriterien beurteilt als vielleicht TBF oder SOUNDKLINIK
    4) Es stimmt ,dass die Qualitaet der Lautsprecher teilweise "unter aller Sau" ist , aber das gilt nur fuer einige ganz bestimmte Typen und Herstellungsreihen. Einige Hersteller versuchen eben bei den Chassis noch "ein paar Cent" zu sparen - und kann man dies oder das vielleicht nicht auch noch weglassen ...?
    5) Da Eminence zu sicher 90 % an OEM Kunden liefert, sind viele der Chassis (auch und gerade im Home-HiFi und (sog.?) HiEnd Bereich unter
    "Fremdflagge" vielfach preisgekroent. Eminence war eine der ersten Firmen die einen speziellen Kunststoff fuer die Schwingspulen (von DuPont) eingesetzt hat. usw..
    6) Ein Beispiel : Im Laufe der LAB-Horn Entwicklung (2x12" Horn-Sub von Tom Danley) gab es verschiedene Firmen, die sich am Design von alternativen 12"ern versucht haben. Es waere dem Prestige einer Firma bestimmt nicht abtraeglich gewesen, wenn Danley gerade IHREN speaker eingesetzt haette. Der letztlich verwendete Eminence 12" Lautsprecher kam den Vorgaben von Tom am Naechsten und erhielt den Zuschlag.
    Wer die Beitraege zum Thema im amerikanischen (EAW) Forum noch einmal nachliesst, kann z.B. feststellen dass sogar Leute wie der Chefentwickler von Fane (frueher DER Guru bei Precision Devices - Clive West) ihre Bereitschaft zur Lautsprecherbeschaffung fuer das Projekt angeboten hatten um dann klammheimlich in der Versenkung zu verschwinden...
    Nach den Tests von vielen , vielen Chassis verschiedener Hersteller kann ich GANZ BESTIMMTEN Lautsprechern von Eminence ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhaeltnis in Verbindung mit guter Qualitaet bescheinigen.
    Und das schreibe ich als Vertrieb eines ganz anderen (teuren) Herstellers.
    Gruss
    Bernhard

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