Aus dem Fourier Discourse:
Round trip latency
Dante: 3ms
HYPERPORT: 1.2ms
gigaACE: 1.2ms
DX: ~1.3ms
Aus dem Fourier Discourse:
Round trip latency
Dante: 3ms
HYPERPORT: 1.2ms
gigaACE: 1.2ms
DX: ~1.3ms
Preislich habe ich noch nichts gehört. Die Große lag ja (zumindest vor etwa einem Jahr) bei ca. 8k netto.
Hyperport finde ich super und damit hätte die Kombo in Sachen Latenz die Nase vorn vor der Waves Superrack Livebox. Und auch mit selbstgebauten Systemen muss man sich anstrengen, um auf 1,2ms zu kommen.
Interessant ist auch die Anbindung ans A&H Universum, und was da für Latenzen erreicht werden.
Naja, all diese Sachen funktionieren mit der Digico App ja ohne Probleme.
Naja, jein.
Grundsätzlich läuft die App so mittelmäßig gut. Lädt manchmal die Channelnamen nicht, spinnt manchmal beim Metering. Wenn es einmal richtig eingerichtet ist, findet die App das Pult eigentlich recht zuverlässig.
Aber zum Beispiel auch, dass nur ein iPad zur Zeit Zugriff haben kann, ist nicht wirklich zeitgemäß.
Ist normal nicht so schlimm, Mixing Station nutzt aber aktuell noch die iPad Schnittstelle, um mit dem Pult zu kommunizieren.
Aber es fehlen auch einfach einige Funktionen.
Man kann z.B. die Dynamics nicht zwischen verschiedenen Typen (Compressor, Multiband, Gate, Ducker etc.) umschalten. Dafür muss man zurück ans Pult.
Zugriff auf jegliche Effekte (wenn man sie denn benutzen möchte), gibt es auch nicht.
Hinzu kommen noch diverse kleinere Bugs (Zugriff auf Auxe/Busse manchmal nicht möglich, Neustart behebt das Problem).
Jegliche Quantum Features fehlen komplett.
Wie gesagt, vor 10 Jahre wäre das alles für mich ok und zeitgemäß gewesen, aber da hat sich leider nicht viel getan.
Mit einer Zusammenarbeit mit Mixing Station könnte Digico hier einen großen Teil des Rückstands in dem Bereich wieder aufholen.
An DiGiCo schreiben, sie mögen doch David als Developer mit allem unterstützen was er benötigt.
Ich sollte das auch endlich mal machen!
Tatsächlich hatte ich das vor einiger Zeit schonmal gemacht. Habe aber heute erneut an den deutschen & britischen Support geschrieben.
Bestimmt hilft es, wenn mehrere mitziehen ![]()
Ich will jetzt nicht den Klugscheißermodus einschalten, aber warum habt Ihr Euch dann dieses, für Euch offenbar unpassende (oder zumindest nicht ideale) Pult gekauft?
Grüße Wolf
Danke für diese Antwort, leider nicht ganz mit den erhofften Erfahrungswerten. Aber kein Problem.
Dieser eine Punkt hat die vielen positiven Punkte nicht aufgehoben. Außerdem geht es bei einem neuen Pult in Festinstallationen ja auch darum, vorhandene Infrastruktur weiter zu verwenden.
Ich habe Digico im Laufe der Jahre zu schätzen gelernt und würde nicht mit etwas anderem tauschen wollen.
Ich möchte nur mit diesem Thread auf die Problematik der "Nichtremotebarkeit" hinweisen und eine Diskussion darüber anregen.
Hallo zusammen,
dies richtet sich vorrangig an Digico SD/Quantum Nutzer.
Diese Pult sind ja in gewissen Bereichen (Konzerte aller Art, Theater, Kreuzfahrtschiffe, Musicals etc.) recht verbreitet, in manchen anderen Bereichen eher weniger (Indrustrie z.B.?).
Wir haben bei uns im Haus von 2015-2025 eine SD7 gehabt und nun auf eine Quantum8 gewechselt. Das Pult ist in einer Tonkabine verbaut mit keiner schlechten, aber auch keiner besonders guten Abhörsituation. Deshalb ist es für uns essentiell, dass eine vernünftige Remotebarkeit des Pultes aus dem Saal oder auch von der Bühne aus (Monitoring etc.) vorhanden ist.
Leider hat DiGiCo hier in den letzten Jahren im Grunde absolut keine Fortschritte gemacht:
Die iPad App ist quasi identisch seit 2015. Damals war sie im Vergleich mit den Mitbewerbern ganz gut, heute fühlt sie sich veraltet, instabil und langsam an. Zudem waren schon bei SD nicht alle Funktionen von der App erreichbar. Bei der Quantum ist das noch deutlich schlimmer geworden, da es faktisch keine extra App für Quantum Pulte gibt. Die App macht auf dem Tablet quasi aus einer Quantum Konsole eine SD Konsole. Und auch ansonsten folgt die Logik bei DiGiCo ja ein wenig dem Motto: Willst Du dein Pult im Saal haben, stell es in den Saal oder stell Dir ein identisches Pult in den Saal und spiegele es mit der Hauptkonsole. In Kombination mit den aktuellen Preisen ist das schwierig umsetzbar und ergibt auch immernoch keine vernünftige App fürs Tablet.
Nun die Frage:
Wie ist es bei euch (DiGiCo-Nutzern)? Braucht ihr die Remotebarkeit überhaupt nicht, nur weil ihr an einer Digico seid? Oder reicht euch die Funktionalität der vorhandenen iPad App (von der Stabilität und Performance dieser mal abgesehen)?
Bei vielen anderen Pulten wird viel über die Apps geredet/gemeckert oder Lösungen mit Mixing Station scheinen sehr beliebt zu sein. Gibt es diese Tendenz bei euch nicht bei DiGiCo Pulten?
Da diese Funktion für uns wichtig ist, habe ich einmal David (von Mixing Station) kontaktiert, ob er sich nicht vorstellen könnte, eine DiGiCo Integration zu programmieren. Und siehe da: Kurze Zeit später gab es eine erste Version, die zumindest Fader, Sends, Mutes und Gains steuern konnte. Mittlerweile gehen sogar auch die (Standard)-EQs und Dynamics. Danke noch einmal, dafür!
Bei unseren täglichen Proben nutzen wir nun also eine Kombination aus DiGiCo Offline-Editor, Mixing Station, einem Waves Fit Controller und einem iPad. Hierbei fällt aber jeden Tag auf, dass die Mixing Station Implementierung (quasi eine Beta-Version) deutlich flüssiger und vor allem stabiler läuft als beide Programme des Herstellers.
Leider scheint das aktuelle Protokoll von DiGiCo keine komplette Implementierung in Mixing Station zuzulassen. z.B. fehlen sämtliche Pegelanzeigen und natürlich einige der detaillieren Einstellungen (Quantum-Processing, Matrix, FX etc). Auf Nachfrage bei DiGiCo schien wenig Interesse an einer direkten Zusammenarbeit zu bestehen, für die Nutzergruppe wäre es evtl. auch nicht so wichtig?
Daher frage ich mich, wie ihr das so seht. Bei vielen anderen Herstellern wird viel darüber geredet. Bei DiGiCo seltsamerweise kaum.
Ich mag die Pulte total gerne, nur dieser Punkt stört mich zunehmend in letzter Zeit.
Danke für eure Zeit und Antworten!
Also ich habe vor ca. 8 Jahren mal eine Liste mit besonders kompatiblen Sticks im Internet gefunden. War meine ich ein englischsprachiges Forum. Müsste ich aber suchen, um das nochmal zu finden.
Generelle Empfehlung war aber damals auch schon: USB 2.0 (USB 3.0 war damals auch deutlich weniger verbreitet), FAT32 und nicht mehr als 32 gB.
Habe mir dann damals zwei aus der Liste geholt:
- Kingston DTSE9H/16GB
- Transcend TS16GJF300E
Diese haben tatsächlich bisher ausnahmslos gespielt (Für Pultfiles und einfaches Stereoplayback/Recording).
Sind aber für heutige Verhältnisse leicht veraltet bzw. auch nicht mehr erhältlich. Zumindest von dem Kingston konnte ich aber einen direkten Nachfolger finden.
Ich fahre aber auch die Strategie, die Files auf 2-3 Sticks mitzunehmen und zusätzlich schicke ich mir per Mail das Pultfile. Damit kann man selbst bei Verlust oder Defekt das File auf andere Sticks spielen. Manchmal haben die Pultverleiher auch Sticks, die erprobt mit der jeweiligen Konsole spielen.
Vermute auch, dass die Daten von Reaper kommen. Entweder Dateiname (vom Bounce) oder Projektname o.ä.
Da das Digiface Dante nur einen Madiport hat und dieser 64 Kanäle (bei 48Khz wohlgemerkt, bei 96khz die Hälfte) übertragen kann, müssen die anderen Kanäle übers Dante kommen.
Dabei sollte man im Blick haben, dass Dante und Madi unterschiedliche Latenzen produzieren.
Ich weiß ja jetzt nicht genau, wie die aktuellen DSP Einstellungen aussehen, aber ich bin der Meinung, dass ein lautsprecherspezifisches Preset des Herstellers mit Entzerrung und Limiting etc. eigentlich immer sinnvoll ist.
Seeburg lässt sich mit entsprechenden Presets auch gut mit Powersoft Amps betreiben.
Oder es liegt ein konzeptioneller Fehler vor:
Direkt vor einer Box mit Mikrofonen stehen ist in den meisten Fällen eine schlechte Idee und provoziert schnell Feedback. Da gibt es auch nicht viel seitens des Technikers zu bekämpfen.
Naja es ist ja auch eine klangliche Entscheidung. Für mich klingen die meisten Sennheiser MKHs zwar technisch sehr gut, aber auch weniger linear als Schoeps (oder auch DPA). Das kann aber auch gewollt sein.
Bässe/Tiefe Mitte kommen normalerweise auf einem MKH stärker zur Geltung, dafür haben Schoeps spritzigere obere Mitten, sind aber schlank (es wird aber durchaus alles abgebildet)
MKH reichen vom Frequenzspektrum weiter nach oben. Ist aber vor allem für so Slowmotion Sachen interessant.
Ich kenne die Sennheiser MKh8090 nicht, Schoeps MK21 ist gut, klingt (aber) halt nach Schoeps.
Grade im Recording habe ich es immer als angenehm empfunden, die Mikrofone von einem Hersteller (und dadurch einer Klangsignatur) zu haben.
Interessant!
Ich kämpfe mich auch grade durch beinahe sämtliche L'ISA Videos von L'Acoustics.
Und tatsächlich scheint L'ISA (wie zu Beginn Deines verlinkten Videos erwähnt) eines der Systeme zu sein, die komplett auf Intensitätspanning gehen.
Der Unterschied ist aber auch schon im Systemaufbau: Bei L'ISA wird eine maximale Überschneidung aller Hauptlautsprecher angestrebt (daher auch bevorzugt möglichst breite hor. Öffnungswinkel wie bei K2 und Kara möglich) und viel Wert auf eine hohe Klangqualität und sehr gute Lokalisation gelegt.
Bei Soundscape scheint das etwas anders zu sein, da hier die Lautsprecher nicht so stark überlappen, dadurch mehr Pegel auf mehr Lautsprecher gegeben werden muss (Kammfilter? Ortungsunschärfe?) und zusätzlich delayed wird für ein optimales Ergebnis.
Ich kann mir vorstellen, dass das vielleicht auch gut funktioniert und sogar ein gleichmäßigeres Ergebnis liefert als der L'ISA Ansatz, aber vielleicht auch eine andere klangliche Güte hat.
Dafür stören mich am L'ISA Konzept andere Faktoren. Bin da aber noch am Sammeln und mache vielleicht davon noch eine Auflistung.
Fest steht allerdings: Die Systeme arbeiten unterschiedlich und haben unterschiedliche Ansätze, Schwächen und Stärken.
Ich weiß, ist eigentlich etwas Off Topic, aber ich finde auch wichtig (gerade Weile der TE ja auch über "immersive" oder ähnliches nachdenkt), da mal ein paar Gedanken drüber zu verlieren.
Habe hier übrigens noch diese PDF gefunden:
https://www.l-acoustics.com/wp-content/uploads/2021/07/L-ISA_Panning_Technology.pdf
Demnach wäre L'ISA pegelbasiert (mit all seinen Vor- und Nachteilen) und hat mit WFS seitens der technischen Umsetzung höchstens entfernt etwas zu tun.
Nein. Das Signal kommt aus allen Lautsprechern, nur eben mit Delay. Stichwort virtuelle Wellenfront.
Virtuelle Wellenfront. Du meinst wie bei der Wellenfeldsynthese?
Bist Du dir sicher, dass die zugrundeliegenden Mechanismen die gleichen wie bei z.B. L'ISA sind?
Und falls ja, kann man davon schon reden, wenn man 5 Linearrays in gleichem Abstand über eine Bühne hängt?
Ich habe mal das WFS System in der HFM Detmold gehört, dort sind lückenlos (!) Lautsprecher auf einer Ebene komplett um den Zuschauer herum verteilt. Zusätzlich viele Lautsprecher in der Decke. Das Ergebnis hier war gut, aber auch nicht perfekt. Dort konnten aber tatsächlich einigermaßen virtuelle Schallquellen projeziert werden.
Nochmal zwei meiner Gedankengänge:
1) viele Nutzer scheinen auch positiv zu bewerten, dass jede Schallquelle (z.B. E-Gitarre) einen eigenen Lautsprecher hat und dadurch eine Trennung/Mischung einfach wäre. Aber wenn dem so wäre, würde die E-Gitarre ja zum großen Teil aus z.B. Line Array 2 von 5 kommen, wäre also am Rande links und vor allem rechts zu leise (aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Lautspechers). Ich finde es kritisch, wenn bei einer Band die Balance nicht für alle Gäste ungefähr gleich ist.
2) ein Raum (oder auch ein Bereich Outdoor hat beispielsweise eine Tiefe von 60 Metern, bei der die Erfahrung und Entwicklung der letzten Jahre gezeigt hat, dass man für eine gleichmäßige Abdeckung und spektrale Balance z.B. 14 Elemente aufhängen muss.
Nun wird aber Immersive eingesetzt, und aus den 14 Elementen werden nur noch 6-8.
Wie soll damit eine spektrale Balance bis nach hinten physikalisch funktionieren? Die Lautsprecher sind immer noch die gleichen.
Ich finde das Thema ja interessant (auch, weil manche Hersteller das mehr oder weniger aggressiv bewerben), aber ich sehe das auch teilweise kritisch, da meiner Meinung nach einige Grundsätze, die eigentlich gut sind, außer Acht gelassen werden. Das Wort "immersive" verkauft sich halt gut...
Der Unterschied ist halt das Thema Sweet Spot. Im Heimkino kann man alles auf ein paar Plätze optimieren, da funktioniert es. Im Kino wird der Sweet Spot vergrößert, in dem die Anzahl der Lautsprecher erhöht wird. Die genaue Lokalisation und Impulstreue wird verschlechtert, was in Kauf genommen wird für eine stärkere Umhüllung von mehr Personen.
Was ich an L'ISA und ähnlichen Systemen aktuell noch nicht verstehe (vielleicht kann ja jemand, der damit gearbeitet hat, dazu etwas sagen):
Wenn ich jetzt ein Setup habe wie hier:
Und verschiebe mein Objekt ziemlich weit nach links, dann kommt das Signal doch großanteilig aus dem Array, was sich ganz links befindet. Da dies aber alles herkömmliche Lautsprecher von der Stange mit 90 Grad hor. Abstrahlwinkel sind, höre ich dieses Signal deutlich leiser, wenn ich eher rechts sitze.
Das sind also die ganz klassischen Probleme, wenn man Pegelpanning mit 2 Arrays macht. Der Sweet Spot wird ansich wieder verkleinert und mir scheint es so, als würde man einige "Errungenschaften" der letzten Jahre (gleicher Pegel, gleiche Tonalität, gute Lokalisation auf möglichst Allen Plätzen) ein Stück weit wieder aufgeben, um irgendwie für manche Leute ein "immersives Klangerlebnis" zu schaffen, welches aber auf jedem Platz anders ist.
Sehe ich das so richtig?
Immer, wenn ich andere Techniker (auch welche mit immersive Erfahrung) darauf angesprochen habe, kam keine wirklich befriedigende Antwort
Eher oft "ja, immersive funktioniert halt nicht für alle gleich gut".
Anscheinend würde die L Acoustics Software sogar sagen, wie viel Prozent mit dem aktuellen Setup überhaupt Immersive Hören können?
Das klingt für mich nach einer Verkleinerung des Sweet Spots. Also einem Bereich, wo die Darbietung für alle Zuschauer gleich ist (ein erstrebenswertes Ziel?)
Also mit 8 Mikros wirst du bei 50 Leuten zu weit weg sein.
Bei nem Erwachsenenchor, der klassische Literatur ohne Band singt, kann das so funktionieren (bei günstiger Lautsprechersituation).
GL24 sind halt in den Low Mids und Tiefen (also da wo der Druck am Ende auch irgendwie beim Chor herkommt) immer noch Kugelstrahler.
Wenn die Lautsprecher nicht veränderbar sind und poppige Literatur gesungen wird, würde ich auch die Mikroanzahl aufstocken. Die Band oder zumindest das Drumset zusätzlich mit Plexiglas etc. abschirmen. Monitoring so gering wie möglich halten.
Je dichter man rankommt, desto eher kann man auch über den Einsatz von Mikros wie dem e935 oder 965 nachdenken.
Ich habe zuletzt auch ganz gute Erfahrungen mit einer Mischung aus e935 und KM184 gemacht.
Auf jeden Fall hilft auch eine klare Kommunikation mit der Chorleitung, dass die Sänger nicht zu weit vom Mikro weg sind, dass die Mikros ggf. vor den stärkeren Sängern platziert werden. Da kann man auch gut vorher mal drüber sprechen.
Naja das ist halt Geschmackssache:
Ich persönlich sehe es als großen Vorteil, die Architektur frei zu gestalten (wie z.B. bei der dLive und eben Digico).
Und das restructuren ist mittlerweile wirklich gut gelöst. Man kann auch Reihenfolgen von Channels, Auxwegen und Bussen im Nachhinein ändern (bei welchem Pult sonst geht das?). Und wenn man keine Layer neubauen lässt, passiert da nichts seltsames.
Also ich persönlich finde, die sieht echt schick aus.
24 Busse sind nicht super viel, aber wenn man die 8 Matrizen dazurechnet, ist man schon bei 32 Ausgängen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das auch mittelfristig mit einem Pulse Update oder so aufgebohrt wird, wenn genug Leute nach mehr Bussen fragen.
Nicht schlecht finde ich auch das Local IO: Natives Dante, 4x Madi und 2 DMI Slots sind schon nicht wenig. Optional noch Optocore dazu.
Schade finde ich, dass das Mustard Processing auf 20 Units limitiert wurde. Kann mir aber auch hier vorstellen, dass man erstmal testen möchte und später die Kapazitäten erweitert.
Wenn man die ganze Snapshotarchitektur von einer Digico dazu nimmt, ist das schon ein cooles Pult.
Auch die "lächerlichen" 8 FX Units zielen eindeutig wieder auf den Einsatz von externen Effekten ab.
Das native Dante zeigt auch deutlich auf die Fourier Transform Engine.
Hat jemand Infos zum Preis?
Ja, natürlich ist da die eine Wandlung auf (wie ich mittlerweile herausgefunden habe) unsymmetrische Klinke (...).
Deshalb werde ich da nächste Woche noch ein wenig mit verschiedenen Konstellationen testen.
Dennoch finde ich es verwunderlich, dass das Knistern aufhört, wenn ich die Dante-Input Box, welche 80m per LWL getrennt in einem anderen Raum ist, vom Strom abziehe.
Danke euch für den Input schon einmal!
Also es ist klar, dass es viele Möglichkeiten gibt, ein Signal von A nach B zu bringen. Bei uns hängen halt auf der Seitenbühne einige Dirigentenbildschirme (über das IP-Ninjar SDVoe) und genau diese Positionen bieten sich auch für die Monitorlautsprecher an. Deshalb war die Idee, mit der DAN-Box 8 Kanäle aus dem Dante zu haben, die an den Bildschirmpositionen abgegriffen werden können. An den Bildschirmen hängen diese Kisten:
Ich bin mir nicht sicher, ob der Fehler wirklich aus dem Dante Netz kommt. Wenn ich die DAN-Box gar nicht (physikalisch, sprich mit Kabeln) an die Dante Switches hänge, knistert es auch.
Dante Clockmaster ist die Orange-Box von der Digico, da sehe ich aber eigentlich kein Problem, da alle anderen Dante Geräte problemlos spielen.
Ich werde bei Zeiten nochmal mit verschiedenen Geräten und Stromquellen testen. Aber mir erscheint immernoch schleierhaft, wie die Stromversorgung Einfluss auf ein digitales Signal, übertragen per LWL, haben soll.
Edit:
OK, habe grade im Datenblatt von dem Tranceiver folgendes zum Audioanschluss gesehen:
Output impedance: 50 Ω unbalanced