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Beiträge von MBelle

  • Neumann KMS 105 - DPA 4018V-B-B01 Ein kleines Sonntagmorgen-Mikrofonrätsel

    • MBelle
    • 26. Juni 2022 um 12:24
    Zitat von guma

    Träffä!

    Seht selbst!

    Der Entfernungsunterschied Korb-Membran ist beim KMS mehr als doppelt so groß!

    Das spielt für s/n, wenn ein Opernsänger in 50cm Abstand davor steht keine Rolle. Dann braucht man aber auch kein in der Hand haltbares, nabesprechgepopfiltertes Mikro.

    Führt man das Mikro jedoch seiner gedachten Anwendung zu und benutzt es wie ein SM58 indem der Sänger am Korb nagt, ist der Unterschied erheblich (Abstandsverdoppelung/-halbierung je nach Betrachtungsrichtung, kann man nachrechnen) und dann ändert sich im gleichen Verhältnis Nutzsignal/Rückkoppelung und Nutzsignal/leakage oder eben allgemeiner S/N.

    Nein ich weiß das nicht erst seit heute, besitze aber erst seit kurzem das dpa und konnte das jetzt mal fotografieren. ;)

    Alles anzeigen

    Wobei man strenggenommen sagen muss, dass deine Vorderkante Korb auch nicht auf gleicher Höhe ist. Und das wäre ja der Referenzpunkt?

  • Neumann KMS 105 - DPA 4018V-B-B01 Ein kleines Sonntagmorgen-Mikrofonrätsel

    • MBelle
    • 26. Juni 2022 um 12:22
    Zitat von guma

    die sind so ähnlich, dass das keine Erklärung für den Unterschied hergibt.

    hmhmhm “spektral” aber nein, auch dort ist der Unterschied nicht so groß, dass es den doch deutlichen Unterschied erklärt.

    Das ist eine Legende, die versucht, die Theorie “Kondensator koppelt leichter als Dynamisch” zu belegen, ist aber nonsense.

    Hast du Mal beide Mikrofone parallel aufgenommen und geguckt, wie der Diffusschall auf dem jeweiligen Mikrofon klingt? Ansonsten kann man mMn. gar nicht wirklich übers ganze Frequenzspektrum behaupten, dass es keine spektralen Unterschiede gibt.

    Zur "Legende":

    Mir ging's auch gar nicht um einen Unterschied Kondensator gegen Dynamisch. Von mir aus kannst du auch ein höhenärmeres Kondensator gegen ein höhenstärkeres Kondensator (z.B. KMS) antreten lassen.

    Dennoch ergibt die These für mich Sinn: wenn ein Element im Rückkopplungskreis die 12 kHz gar nicht oder nur schwach wiedergeben kann, kann es dort gar nicht rückkoppeln.

    Weiteres beispielhaftes Element wäre das Mischpult: wenn ich dort ein KMS bei 5 kHz Highcutte (oder von mir aus mit dem shelve absenke, werden die 12 kHz auch nicht koppeln.

  • Neumann KMS 105 - DPA 4018V-B-B01 Ein kleines Sonntagmorgen-Mikrofonrätsel

    • MBelle
    • 26. Juni 2022 um 12:01
    Zitat von HenrySalayne

    Weil die Kapsel eine gefühlte Meile vom Korb weg ist? 8o



    Jetzt sag aber nicht, dass dir das erst kürzlich aufgefallen ist. ^^

    Ist auch ein nicht zu unterschätzender Punkt.

    Pro Distanzverdopplung 6dB Pegelabfall.

    (Ob das so im extremen Nahbereich vom Mund auch noch gilt, ist die andere Frage...)

    Ob der Mund 1 oder 2 cm von der Kapsel weg ist, kann also einigen Unterschied machen. Dazu kommt noch der schwächere Nahbesprechungseffekt bei größerer Distanz.

  • Neumann KMS 105 - DPA 4018V-B-B01 Ein kleines Sonntagmorgen-Mikrofonrätsel

    • MBelle
    • 26. Juni 2022 um 11:50

    Naja, Superniere ist ja nicht gleich Superniere.

    Ein Rode NT5 zum Beispiel trägt auch die Bezeichnung "Niere", dabei ist es z.B. im Vergleich mit einem KM 184 deutlich "kugeliger" und je nach Frequenz eher eine breite Niere.

    Da müsste man sich Mal die Polardiagramme angucken...

    Ansonsten könnte es auch sein, dass die beiden Mikrofone spektral anders abgestimmt sind, vor allem auch in Betracht des Off-Axis Frequenzgangs (welcher ja oft für Rückkopplungen maßgeblicher ist)

    Ein SM58 z.B. ist in den Höhen im Vergleich ziemlich unempfindlich und träge, daher in dem Bereich schwieriger zum Koppeln zu bringen.

    Ein KMS105 hat starke Höhen = schnellere Rückkopplungsgefahr.

  • großes Headset gesucht für XXL Schädel

    • MBelle
    • 14. Juni 2022 um 00:49

    Also wir haben mittlerweile ca. 40 von den 4466 im Einsatz mit wechselnden Sprechern/Sängern und hatten vorher nahezu ausschließlich 4066.


    Der neue DPA Bügel ist auf jeden Fall ziemlich durchdacht und hat mMn einige Vorteile:

    - geht von sehr klein bis sehr groß

    - hat ein gutes Kabelführungssystem, könnte die Haltbarkeit an der typischen Bruchstelle erhöhen

    - lässt sich in Höhe und Länge des Booms etc. gut einstellen und vor allem fixieren. Das ist positiv und negativ gleichzeitig: das alte 4066 ließ sich in Sekundenschnelle wieder nach vorne ziehen, wenn das Mikro mal bei einem Umzug oder so nach hinten gerutscht ist. Das geht beim neuen Bügel nicht mehr so einfach, allerdings ist der Bügel halt so konzipiert, dass das Mikro eigentlich gar nicht nach hinten rutschen kann.

    - die Ohren sind weich und flexibel, ganz anders als die 4066, welche ja rund und fest waren. Beim 4466 kann/muss man die Ohren auch auf den jeweiligen Kandidaten anpassen. Das können die Darsteller aber auch nach Belieben selber machen.

    Als Rückmeldung von den Sängern/Sprechern ließ sich folgendes beobachten:

    - Prof. Musicaldarsteller hatten mit dem neuen Bügel gar keine Probleme. Man muss sich allerdings teilweise die Zeit nehmen, diese auf den Kopf einzustellen. dann sind die Parameter aber gut fixiert.

    - Schauspieler mochten oftmals die alten 4066 lieber, da sie sich schneller auf und absetzen lassen, was zum Beispiel bei schnellen Umzügen wichtig sein kann.

    - Brillenträger bevorzugten oft das alte 4066 mit den starren Ohren.

    Klanglich haben beide die gleiche Kapsel, daher wenig Unterschiede. Ich habe allerdings festgestellt, dass beim neuen Bügel die Kapsel (in der "Standardbügeleinstellung) oft etwas mehr Abstand zur Wange hat, was einen etwas durchsichtigeren Sound zur Folge hat, allerdings möglicherweise auch eine leicht reduzierte Rückkopplungssicherheit.

    Als Fazit kann man also sagen, dass der neue Bügel schon gut ist, es aber auch Situationen gibt, wo der alte im Vorteil ist.

    Deshalb werden wahrscheinlich auch immernoch beide Versionen verkauft.

    Abraten kann ich dagegen von dem 6066, welches ja vor dem 4466 veröffentlicht wurde:

    Der Bügel ist auch der neue, allerdings taugt die Kapsel in meinen Augen nicht viel: Zuviele Windgeräusche/Störgeräusche vom Bügel/Kabel. Dafür schweißresistenter und noch kleiner.

  • großes Headset gesucht für XXL Schädel

    • MBelle
    • 12. Juni 2022 um 08:41

    Die neuen DPA 4466 gehen meiner Meinung nach auch ziemlich groß. Auf jeden Fall größer als die 4066 usw...

  • "Altholz-Sammlung" noch tauglich / sinnvoll

    • MBelle
    • 6. April 2022 um 21:38

    Also ich glaube, ich würde mir ein gebrauchtes Set L'Acoustics ARCS mit SB18 zulegen.

    Das gibt's mit dem Systemamp kaum Dinge, die man falsch machen kann.

    Außerdem wird die Marke gut akzeptiert und hat keinen so krassen Wertverlust.

    Zumietbarkeit bei größeren Sachen auch kein Problem, da fast überall vorhanden.

    Wäre für mich im Bereich 10-15000 Euro die bessere Variante, auch wenn man vielleicht leicht über dem Budget ist.

  • MIDAS Heritage D

    • MBelle
    • 29. März 2022 um 21:09

    Mhm. Vielleicht bin ich etwas altmodisch, aber ich hatte noch nie die Situation, wo ich in einer Live Situation linearphasige Filter vermisst hätte. Außerdem muss ja solch ein Filter ja trotzdem mit einer größeren Latenz "erkauft" werden...

    Dynamic EQs sind cool und nützlich, benutze ich auch gerne. Allerdings hat das z.B. Digico schon länger in jedem Kanalzug und von der Bedienung her mMn. ntuitiver, da man sich da um irgendwelche Slots etc. gar keine Gedanken machen muss...

  • MIDAS Heritage D

    • MBelle
    • 28. Oktober 2021 um 14:03

    Interessant, wie unterschiedlich die Arbeitsweisen sein können.

    Ich persönlich finde diesen "Audition-Mode" nicht wirklich sinnvoll.

    Das, was man im Raum hört, ist ja nie das einzelne Mikrofonsignal, sondern wird durch viele Komponenten wie zum Beispiel Lautsprecher und Raumeinflüsse stark verzerrt.

    Warum sollte ich diese Anteile aus der Gleichung herausnehmen und mich auf etwas versteifen, was nur teilweise den Endsound bestimmt? Danach nehme ich die Kopfhörer ab und stelle fest, dass ich an der völlig falschen Baustelle gearbeitet habe.

    Und Mal ehrlich:

    Bei einem Pult mit Preis ab 30k Euro ohne Stageboxen sprechen wir nicht mehr von einem "Einsteigerpult". Und ab einem gewissen "Level" sollten die Zeiten, in denen 5 Minuten durch eine Bassdrum durchgesweept wird, vorbei sein.

    In den meisten Fällen erkennt man sofort, was das Signal braucht und kann es korrigieren, meist sogar direkt mit einem Cut, wenn erforderlich. Das stört dann auch nicht so und passiert innerhalb weniger Sekunden. Mich würde da so eine Funktion nur Zeit kosten, die ich eher für anderes nutzen würde...

  • MIDAS Heritage D

    • MBelle
    • 22. Oktober 2021 um 12:59

    Also ich persönlich kann mit diesen "ausgewachsenen" Touchscreen Mixern nichts anfangen.

    Man braucht die Fader ja nicht nur, um damit mal grob irgendwie die Pegel hinzuschieben (das geht ja vielleicht mit Touch noch), sondern auch, um mal feine Anpassungen in kürzester Zeit zu machen oder auch Dynamiken von Sängern/Instrumentalisten "gegenzufahren" oder FX auf bestimmte Töne hochzuziehen.

    Wenn man sich anguckt, wie manche Menschen Musicals mischen, nämlich quasi alle Sätze einzeln anzufahren... Das kommt mir unmöglich vor mit soeinem Touchpult.

    Kleine Sachen mit wenigen Kanälen, OK.

    Aber dann brauche ich kein 10-15000 Euro Pult mit 144 Inputs.

  • Anschaffung neue Bühnenmonitore

    • MBelle
    • 21. Oktober 2021 um 14:50

    Also empfehlen kann ich die Dynacord AXM 12a.

    Sind nicht groß, nicht schwer, machen sauberen Sound und sind mMn. preislich fair.

    Einen Boxenflansch und entsprechende Presets gibt's auch für kleinere Frontbeschallungen.

    Anscheinend gibt's da jetzt nur noch einen direkten Nachfolger (EV PXM12 PM) zu kaufen, welcher aber sehr baugleich aussieht.

    Möglicherweise soll damit EV etwas in den Markt einbezogen werden.

  • Suche Tipps fürs Aufstocken meiner Anlage

    • MBelle
    • 26. September 2021 um 23:20

    Naja ich bin einfach kein großer Fan mehr von dem doch schon älteren Gerät.

    Der lief damals bis auf eine Top/Sub Trennung "flat" durch und hat sonst nichts gemacht.

    Lautsprecher waren K&F Ca1215.

    Also kein schlechter Lautsprecher, aber auch nicht sehr sehr hochwertig.

    Damit waren auf jeden Fall Unterschiede hörbar.

    Es war ja auch mehr die Anregung an den TE, es einmal auszuprobieren, wenn ohnehin über eine mögliche neue DSP Lösung nachgedacht wird.

  • Suche Tipps fürs Aufstocken meiner Anlage

    • MBelle
    • 26. September 2021 um 08:56

    Ich persönlich würde versuchen, den DCX2496 aus dem System zu entfernen.

    Hatte selber mal so einen und fand immer die Wandlerqualität bzw. auch den Sound der EQs etc. eher bescheiden.

    Die Erkenntnis kam aber erst, als ich Mal meine Tops (deren Sound ich mit DCX2496 ja gut kannte) mal wieder direkt angeschlossen hatte. Vor allem in der Auflösung im Hochtonbereich war das ein auffälliger Unterschied.

    Kannst Du ja mal ausprobieren...

    Könnte mir aber auch vorstellen, dass die Bässe davon profitieren, vor allem, wenn Du sowieso eine neue Endstufe mit (vermutlich besseren und moderneren Audioeigenschaften) für die Subs andenkst.

    Was genau hast Du denn im DCX2496 eingestellt?

    Grüße aus Bielefeld

  • SFA - Selective Funktion Array

    • MBelle
    • 6. September 2021 um 00:31

    Also wir haben bei uns im Theater 3 Arrays a 8 Elemente als L-C-R hängen und verwenden die z.B. bei Musicals auch so, dass die Solisten (sofern es sich nicht um chorische Nummern oder Trios oder Quartette etc. handelt) aus allen 3 Wegen kommen.

    Die Band bzw. Orchester sowie Chor und FX kommen dabei nur von L und R.

    Dies hat meiner Meinung nach schon Vorteile:

    - die Lokalisation der Solisten wird zur Bühnenmitte hingezogen und somit wird die Verbindung Lautsprecher/Sänger verbessert. Ohne den Center ist es doch schon unnatürlich links bzw. rechtslastig, wenn man nicht mittig sitzt.

    - durch die leicht andere Abstrahlung in den Raum gibt es eine zusätzliche akustische Unterscheidung zwischen Solisten und Chor/Band, was einem in hektischen Szene zugutekommt, um die Solisten noch etwas hervorzuheben.

    Als Nachteile könnte man aufführen, dass man durch die permanente Überlagerung dreier Systeme anstatt zweier leicht höhere Kammfilter bzw. schlechtere Impulstreue hat.

    Dies ist m.M.n. aber bei Sprache/Gesang zu verschmerzen, vor allem, da wir oft einen nicht unerheblichen Anteil Direktschall von den Sängern sowieso haben und damit immer zeitliche Ungenauigkeiten.

  • Fachliteratur Systemeinrichtung / Speaker Arrays / Subwoofer Placement

    • MBelle
    • 21. Februar 2021 um 09:04
    Zitat von mathias81

    Neben der grünen, ist da auch noch die gelbe Bibel von Don Davis, Pat Brown und Eugene Pateonis, namens Sound System Engineering, empfehlenswert.

    Wobei man dafür m.M.n. echt Durchaltevermögen beweisen muss.

    Hab das gelbe Buch 2x angefangen und 2x (obwohl Wille und Interesse eigentlich da waren) nach ca. 30 Seiten wieder aufgehört.

    Dagegen empfand ich den BobMccarthy immer als "Entspannungslektüre" :P

    Liegt aber vermutlich auch am lockeren Schreibstil und der angenehmen Formatierung.

    Vielleicht sollte ich es einfach noch ein drittes Mal probieren...

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • MBelle
    • 21. Februar 2021 um 06:45
    Zitat von mathias81

    Interessant, das ist ein invertiertes Allpassfilter, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe. Somit sind die XTAs die einzigen DSPs die ich kenne, die das IIR basiert anbieten.

    In der Q-Sys von QSC kannst Du pro Allpass auswählen, ob der invertiert sein soll oder nicht.

    Die Frage ist, ob die noch als "klassische DSP" durchgeht. ;)

    edit:

    Wobei ich sehe grade im Q-SYS Designer, dass der "invert" Knopf wohl stumpf einfach die Polarität des kompletten Signals dreht. Also doch nicht so cool.

    Merkwürdigerweise bekomme ich die Phasenverläufe aus dem Manual des XTAs mit den "Phase Filtern" auch nicht in der Audio-Core Software hin.

    Im Manual gehen die Kurven alle nach oben, in der Software zeigen sie immer nach unten.?

  • Sind Techno Club Anlagen in Mono oder Stereo?

    • MBelle
    • 13. Februar 2021 um 07:10

    Ich denke, das ganze hat auch viel mit Gewohnheit und Erwartungshaltung zu tun.

    Wenn Du den Track den ganzen Tag im optimalen Stereo-Dreieck oder sogar auf Kopfhörern in Stereo hörst und dann plötzlich auf Mono umschaltest, fallen die Unterschiede natürlich extrem auf.

    Gegenbeispiel:

    Mono und Stereo Version eines Tracks auf ein Handy laden, dieses irgendwo auf einen Tisch legen und durch den Raum gehen. Sofern die Mono-Version halbwegs Monokompatibel ist, werden da die Unterschiede deutlich kleiner sein.

    Bei der Monokompatibilität geht es ja auch überhaupt nicht darum, dass die Songs in Mono genauso klingen wie in Stereo. Das ist quasi unmöglich und würde Stereo überflüssig machen.

    Es geht vielmehr darum, dass alle wichtigen Informationen auch in Mono übertragen werden und nichts durch irgendwelches "Phasenprocessing" oder übertriebenes MS-Mastering ausgelöscht wird.

    Zum Thema Boxen in Clubs:

    Wie schon gesagt hat die Situation in Clubs ja mit dem "klinischen Gegenbeispiel" eines perfekten Stereodreiecks im Wohnzimmer/Studio oder sogar Kopfhörern (Auslöschung aller Raumeinflüsse) nicht viel gemein.
    Es gibt viel Schall aus vielen Lautsprecher, welche zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlicher Klangfarbe bei Hörer eintreffen. Diesen Schall könnte man auch als eine Art Early Reflections sehen, welche sich mit den "echten" Early Reflections des Raumes kombinieren.

    Grade diese Early Reflections aus verschiedensten Richtungen sorgen dann auch dafür, dass du nicht mehr den subjektiven Eindruck eines einzelnen Mono-Signals aus einem einzelnen Lautsprecher hast.

    Psychoakustisch kann das Ohr akustische Ereignisse in den ersten Millisekunden (frequenzabhängig zwischen 10 und etwa 50 ms ) nicht zeitlich separieren. Sie verschmelzen zu einem Klangereignis mit erhöhten "akustischer Dichte" und "Lebendigkeit", verglichen mit dem Direktschall.

    vergleiche hierzu Sengpiel Haas-Effekt:

    https://www.google.com/url?sa=t&rct=j…9N3ZrSVjpRIibDq


    Beim Stereodreieck zu Hause oder auf Kopfhörern hast Du genau zwei ursprüngliche Quellen, die genau zeitgleich bei Dir eintreffen. Daher sind o.g. Effekte nur kaum vorhanden.

    Ich denke nicht, dass ein Großteil der Disco-Anlagen grundsätzlich Mono aufgebaut sind (ausgenommen Fills/Tresen etc.).

    Grade bei 4-Punkt Beschallung gibt es ja auch mehrere Ansätze (alles Mono, Stereo parallel, Stereo überkreuz etc.), welche die ursprüngliche Stereo-Intention eines Tracks noch weiter verschleiern.

  • Aktivbox mit Akku für Outdoor gesucht

    • MBelle
    • 26. November 2020 um 19:23

    Wir haben für solche "Akku-Einsätze" eine Alto Transport 12 am Haus.

    Der Klang ist nicht schlecht, und mit 12"/1" kann die schon ein bisschen was.

  • Diskussion über DPA 6066

    • MBelle
    • 13. Juli 2020 um 19:33

    Mal eine Frage zwischendurch für mich zum Verständnis:

    Was genau sind für euch d:fines?

    Weil seit einiger Zeit steht vor den 4066/4088 etc. auch d:fine?

    Oder meint ihr jene mit der Dreieck-Kapsel (welche ja glaube ich ursprünglich als d:fine gestartet sind)

  • Diskussion über DPA 6066

    • MBelle
    • 12. Juli 2020 um 20:53

    Wir nutzen alles erstmal ohne Windschutz.

    Hat bei 4066 wie gesagt auch immer super funktioniert. Wenn ich aber über ein 6066 immer einen Windschutz ziehen muss, ist die Optik natürlich dahin. Und ich könnte gleich ein 4066 nehmen ;)

    Position ist bei uns eigentlich immer gleich.

    Ist zwar immer etwas tagesformabhängig, mal machen die Darsteller das selbst, mal klebt die Maske etc. Aber so ein großer Unterschied ist da eigentlich nicht.

    Bei uns waren die Windgeräusche jedenfalls letztlich so stark, dass wir sie im Musicalbetrieb nicht ernsthaft einsetzen können, was eigentlich schade ist, aufgrund der genannten Vorteile.

    Auch Ploppen durch Plosiv-Laute kam früher zum Vorschein als mit den alten Mikros. Ist ja dann auch logisch.

    Der Trick mit der langen Schlaufe zur Vermeidung der Kabelgeräusche ist gut, dafür haben die ja sicher auch diese schwarze Klammer mit dabei. Gab's ja bei 4066 meines Wissen nach auch nicht. Als ob DPA da schon etwas geahnt hätte ;)

    Dennoch finde ich es sehr ärgerlich, dass bei dem Mikrofon immer penibel auf Details geachtet werden muss, damit man ein störungsfreies Signal bekommt. Und das sind dann oft Dinge, die man als FOH-ler gar nicht mehr beeinflussen kann.

    Eine zu weit hinten sitzende Kapsel oder ein etwas merkwürdiger Frequenzgang (z.B. HSP2 von Sennheiser) kann immer noch zur Not hingebogen werden.

    Ein Kabel, was im Nacken auf Spannung ist und damit ständig am Bügel "zieht" und Geräusch verursacht, ist wieder ein größerer Akt im Show-Betrieb.

    Vielleicht ist das Mikro ja auch primär im TV bzw. ruhigen Moderator-Umfeld Zuhause.

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