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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 12. November 2008 um 09:41

    glücklicherweise werden wir hier im Großraum München damit verschont. Fasching/Karneval etc. ist eine Randerscheinung, die grad mal zum Faschingswochenende intensiver auftaucht. Entweder als Familienevent oder für Senioren...

  • 01V96V2 Drahtlos ???

    • mringhoff
    • 10. November 2008 um 19:10

    Funktionierts denn kabelgebunden?

  • Composite aus dem Laptop

    • mringhoff
    • 7. November 2008 um 10:22

    Selbigen Grand-Tech Converter haben wir ebenfalls, weil wir einmal in einem FBAS-Mischer ein PC-Signal einfügen mussten. Die Qualität des Converters ist schon passend, aber das Problem dürfte eher sein, daß man auf 640 × 480 kein schönes Laptopbild mehr rausbekommt.

    Für einfache Anwendungen (große Schrifteinblendungen z.B. für Untertitel etc.) ist das machbar, ansonsten ist diese Umwandlung an sich nichts für größere Bilddarstellungen...

  • Leistungsmerkmale für Beamer im VA-Bereich

    • mringhoff
    • 6. November 2008 um 19:45

    der XP56 hat aber nur 5000 AnsiLumen...

  • Leistungsmerkmale für Beamer im VA-Bereich

    • mringhoff
    • 6. November 2008 um 09:36

    Die Angaben zur Entfernung zur Leinwand hab ich ehrlichgesagt auch nicht verstanden, warum so etwas dabeisteht, wichtig ist eigentlich hierfür nur das sog. Projektionsverhältnis.
    Ein Projektionsverhältnis von z.B. 1,7:1 besagt, daß die Entfernung das 1,7fache zur Bildbreite beträgt.
    Da die meisten Objektive einen Zoom haben, wird hier eine Spanne angegeben, z.B. 1,7 - 2,1 : 1 also die Entfernung variiert vom 1,7fachen bis zum 2,1fachem der Bildbreite.

    Wechselobjektive gibts aber eigentlich nur für größere, professionellere Beamer. Hier ist es wichtig, daß man die einfach wechseln kann. Ein Schnellverschluss ist besser wie einer mit vielen Schrauben, wenn man häufig auf verschiedenen Jobs unterwegs ist.
    Dann gibt es Objektive mit eingebauten Motor für Zoom / Focus etc.
    Das ist praktisch, wenn der Beamer oben im Truss hängt und man dann noch Einstellungen machen möchte, was mit der Fernbedienung dann kein Problem ist.
    Allerdings sind solche Objektive weitaus teurer, als diejenigen ohne Motor, also wo man Focus und Zoom manuell am Objektiv selber einstellen muss.

    Zu den Beamerpreisen:
    Erstens variieren diese Preise national, wie alle Vermietpreise.
    Zweitens kann man das nicht immer an den AnsiLumen festmachen. Ein Businessbeamer mit 4000 Ansi wird preisgünstiger sein, als ein Profibeamer. Einfache Tischgeräte sind halt auch preiswerter in der Anschaffung.
    Außerdem ist der Preiswettbewerb im unteren Bereich größer, weil hier erstens viele preissensible Kleinanwender Projektoren suchen und zweitens, weil man die schon an jeder Ecke bekommen kann.

    Größere Projektoren gehen auch fast nur auf größeren Produktionen raus, wo es dann nicht mehr auf 50,- EUR hin oder her angkommt, sondern auf ein gutes Gesamt-Preis-Leistungsverhältnis mit 100%iger Zuverlässigkeit.
    Hier werden auch höhere Ansprüche an die Projektoren gestellt, man kann also nicht mit alten Dingern kommen. Und die Profiprojektoren sind ja auch weitaus teurer als die Tischbeamer.
    Der Lampenpreis ist bei Beamer auch höher als bei Movingheads, was also die Betriebsstunde wesentlich teurer macht. Das schlägt sich auf den Preis nieder.

    Bei Movingheads ist halt der Wettbewerb wesentlich größer und die Preise extrem im Keller.
    Das kommt u.U. auch dadurch, daß Movingheads auch im Rock´n´Roll und Partybereich verwendet werden und da ist man ja immer knapp bei Kasse.
    Hier werden ja dann auch gleich 8, 12 oder noch mehr Heads gemietet, da wird der Ertrag dann mehr über die Masse gemacht. Das passiert Dir dann bei Beamern weniger...

  • Zahlungsmoral und Zahlungsdauer von Agenturen etc.

    • mringhoff
    • 5. November 2008 um 18:27

    ...ja leider....
    Solange es nur Verordnungen gibt (BGV etc.) und keine Gesetze, kann auch keine Ordungsbehörde einschreiten, wenn noch nichts passiert ist.

    Würden solche Regelungen wie BGV-C1, A3 u.a. zu einem Veranstaltungsdurchführungs-Gesetz, dann kann z.B. eine Veranstaltung abgesagt werden, wenn die Ordnungsbehörde dies aufgrund eines Fehlverhalten so entscheidet. Man muss also nicht warten, bis etwas passiert.
    Was glaubst Du, wie schnell dann von beiden Seiten (Veranstalter als auch VT-Fachfirma) auf Qualität geachtet wird?

    Bei den Zeltbauern ist das z.B. ganz normal, daß das Zelt abgenommen wird.

    Und wer auf Qualität achten muss, der benötigt entsprechendes Fachwissen und muss diverse Qualitätssicherungsmaßnahmen durchführen (und auch bezahlen) wie z.B. die wiederkehrenden Prüfungen nach BGV-C1 und A3 etc.
    Das würde sich alles auf die mittel- und langfristige Preiskalkulation auswirken.

    Nebenbei- und Kleinpartyausrüster würden in ihren privaten Kellerpartyräumen bleiben und nicht den VT-Markt von unten herauf mit Billigangeboten beackern...

    Tja, aber das werden wohl weiter Träume beleiben. Im Zeitalter der Deregulierung setzt der Gesetzgeber auf das Verantwortungsbewußtsein der Firmen und schreitet nur noch im Schadensfall ein...
    (in gewisser Weise ja auch verständlich und gut so, aber wir müssen halt mit der Kehrseite der Medaille leben...)

  • Leistungsmerkmale für Beamer im VA-Bereich

    • mringhoff
    • 5. November 2008 um 16:24
    Zitat von "jaan2204"

    nach schon teilweise 400h bis 1000h Stunden??? .

    das kommt ja auch immer auf den Anspruch drauf an.
    Die 400h sind schon sehr niedrig angesetzt, da merkt man so etwas nur im Parallel-Vergleich oder vielleicht im Labor...

    Ab wieviele Stunden man das als Einzelbild wirklich als störend empfindet, weiß ich nicht, sicherlich nicht unter 1000h

    Ich denke auch, daß es auf den Jobs auch nie wirklich zu Idealprojektionsbedingungen kommt und man dann auch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hat, als mit dem schleichenden Qualitätsnachlasses des Panels (Umgebungshelligkeit, Scheinwerfer/Lichteffekte...)
    Außerdem gibt es ja auch noch die RGB-Farbregelung / Kontrast / Helligkeit etc. Da kann man einiges nachregeln bzw. auch vermurksen. Da interessiert es dann auch keinen, ob das Panel jetzt 400h oder 800h hat...

    Aber auf hochwertigen Präsentationsjobs, bei denen zwei Bilder nebeneinander gezeigt werden, sollten die Projektoren zumindest eine relativ ähnliche Lampenlaufzeit haben...

    Zitat von "jaan2204"

    also wann müßte man dann auch die Panels wechseln, weil dann auch der Laie erkennt, dass das Bild nur noch schei..... ist?


    für einen Laien ist das Bild vielleicht einfach nur dunkler. Bis jetzt kenne ich keinen Fall, wo sich einer beschwert hätte...
    Wenn das Bild nichts mehr taugt, dann wird der Projektor halt als Partybeamer in einer Disco betrieben. Da gibts auch noch genügend Abnehmer. Ich denke, daß man sich also eher um eine neue Lampe Gedanken machen muss, als um das Panel...

  • Flash Player mit Timecode

    • mringhoff
    • 5. November 2008 um 10:18

    Zum Thema Zuverlässigkeit von Zuspielern:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=72586

    (ansonsten kenne ich leider auch keinen Flashplayer mit Timecode...)

  • Die Sache mit den "roten" DJ's

    • mringhoff
    • 5. November 2008 um 10:05

    Ich glaube, es interessiert keinen DJ wieviele LEDs rot oder grün leuchten, sondern das ganze ist eine Lautstärken-Fehlbedienung.

    Es sind ja auch nur wenige DJs, die das nicht beherrschen, bei den meisten klappts ja auch gut. Aber die wenigen DJ nerven natürlich am allermeisten.

    Das Problem schaukelt sich langsam auf. Der DJ merkt dann beim Vorhören, daß er das Lied nicht mehr so gut hört.
    Das liegt einerseits an einer schon sehr lauten PA und damit verbunden eine laute Monitoreinstellung und andererseits an einem Kopfhörer, der vielleicht akustisch recht offen ist oder nicht so laut kann, daß er über die Monitore drüber kommt. Der Kopfhörerausgang des DJM600 ist ja auch nicht sonderlich kräftig, weshalb es dann beim voll aufgedrehten Kopfhörerpoti nur noch eine Möglichkeit gibt, den Kanal lauter zu bekommen: Der Gain-Regler!
    Das mag bis dahin ja noch kein Problem sein, wenn der DJ den Poti anschliessend wieder auf Normalstellung zurückfährt, wenn er das neue Lied zumischt.
    Irgendwann aber macht er das aber nicht mehr und das neue Lied wird einfach lauter reingemischt. Die meisten merken es dann nicht mehr so, weil sie mit anderen Dingen beschäftigt sind (Beat abgleichen, Reaktion auf der Tanzfläche beobachten, Zigarette ablegen, Drink zu sich nehmen...) oder es vielleicht sogar cool finden, wenn der tolle Song gleich so kräftig rüberkommt...
    Schliesslich gewöhnen sich die Ohren an die Lautstärke und das Problem mit dem Vorhören geht von Neuen los, der Gain wird dann also noch weiter aufgerissen usw.

    Ob da LEDs in rot, grün oder weiß-blau leuchten, dürfte den DJs wurscht sein...

    Andere Pulte lösen das so, daß die Gainregler einfach nur so weit aufgehen, wie der Sound noch o.k ist, also der Eingangsverstärker nicht zerrt.
    Vielleicht wollten die Pioneer-Leute dem Anwender nur etwas gutes tun, wenn er ihnen kräftige Gains (und auch kräftige Kanal-EQs) schenkt. So können auch mal sehr leise Stücke oder Passagen noch gut eingepegelt werden. Im Grunde genommen ja nichts Schlechtes vor allem für die Tontechniker unter uns. Daß man aber damit auch sehr viel kaputt machen kann, wenn jemand nicht damit umgehen kann, hat man dann wohl erst später realisiert.

    Beim Nachfolgemodell DJM800 ist der Gain wieder moderater (und die Vorverstärkung auch pegelfester)...

  • Farbcode / Farbmarkierung für Kabellängen

    • mringhoff
    • 5. November 2008 um 09:43

    Das kommt ja auch auf die Art der Job und die Organisation in der Firma an.
    Bei Eintagesjobs werden die Kisten im Lager schön ordentlich zusammengepackt. Nach dem Abbau können allerdings die Kabel wie sie kommen in irgendeine Kabel-Kiste, weil die dann ja am nächsten Tag im Lager sowieso wieder ausgepackt, inspiziert, gereinigt und aufgeräumt werden. Wozu dann also auf eine Ordnung bestehen? Damit die Lagerleute nicht so verwirrt werden?


    Geht man auf Tour und will man am nächsten Tag immer noch ordentlich arbeiten, dann ist das natürlich eine Voraussetzung, daß am Abend vorher auch alles wieder sauber aufgeräumt, sprich sortiert wird.

  • kann jemand eine Verbindung zu Jägermeister herstellen?

    • mringhoff
    • 4. November 2008 um 15:30

    wenn wir so weitermachen, brauchen wir gar keinen Kartoffelsalat - würde ja auch gar nicht dazu passen....

  • Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

    • mringhoff
    • 4. November 2008 um 14:56

    Sehe das auch so. Auf alle Fälle mit offenen Karten spielen. Ich denke auch, daß die zwei Wochen Bedenkzeit auch nicht allzulange ist, das tolerieren die Betriebe sicherlich.

    Wenn sich der Arbeitgeber mehrere Bewerber ansieht, wird doch dem Bewerber genauso zugestanden, ja fast schon erwartet, daß er sich bei mehreren Ausbildungsbetrieben bewirbt...

    Nebenbei kennen sich viele Betriebe in einer Gegend untereinander recht gut. Unter den ein oder anderen ist sogar ein recht hoher Kommunikationsfluss vorhanden, wo vielleicht auch besprochen wird, wer denn grad sich so als Azubi beworben hat. Da kommen solche Spielchen schnell auf...

    Man muss auch bedenken, daß so ein Ausbildungsvertrag viele administrative Dinge in einem Betrieb nach sich ziehen. Angefangen von einer Personalakte, der Lohnbuchhaltung über die Anmeldung bei der Krankenversicherung, bis zur Genehmigung durch die IHK usw. geht der Arbeitgeber hier schon arbeitsmäßig stark in Vorleistung, bevor Du überhaupt anfängst.


    Ansonsten juristisch gesehen haben ja beide Parteien, innerhalb der Probezeit jederzeit ohne Angabe von Gründen die Möglichkeit das Ausbildungsverhältnis wieder zu kündigen.

  • Farbcode / Farbmarkierung für Kabellängen

    • mringhoff
    • 4. November 2008 um 09:06
    Zitat von "Jim"


    Ich hab noch keinen Söldner erlebt, der beim Abbau alle Strippen dahin packt, wo er sie her hat, trotz Farben, Zahlen......


    Beim Abbauen ist das ja wurscht, aber beim Aufbau hilfts halt weiter...

    Zitat von "wora"

    genau weil ich auch mit unterverteilungen arbeite, genügen mir in aller regel kabel bis max 10m.


    daraus schliesse ich, daß Du womöglich hauptsächlich als Tontechniker auf Livebühnen unterwegs bist. Wer einen übersichtlichen Bestand an Kabelvarianten hat, der braucht sich dann natürlich weniger Gedanken um irgendwelche Farbcodes machen.... :)

  • Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

    • mringhoff
    • 4. November 2008 um 00:46
    Zitat von "Maaatin"

    Ist es nicht für die Firma besser wenn sie mich früher als vollwertigen Gesellen abrechnen können? Oder macht das keinen Unterschied?
    (Habe ja dann keine Schule mehr usw)
    Ist doch ein gutes Argument - oder?


    nur in der Theorie.
    In der Praxis werden einfach z.B. drei "Techniker" angesetzt. Daß der eine noch Azubi ist, weiß der Kunde nicht.
    Und im Grunde genommen ist das ja auch nicht so wichtig, Hauptsache die Veranstaltung läuft gut und problemlos über die Bühne. Wie ich mein Personal zusammensetze, kann dem Kunden schlussendlich ja egal sein.
    Meist läuft es ja so raus, daß ein erfahrener Techniker (teuer), ein "normaler" Techniker und ein Azubi (preiswert) dabei ist, dem Kunden aber einfach ein Pauschalpreis genannt wird...
    Daß kann ich aber nur machen, wenn der Azubi auch wirklich gut ist. Einen Azubi im ersten Lehrjahr wird hingegen wohl einfach nur so mitlaufen, ohne Berechnung. Dann kommen halt vier Leute und es werden drei berechnet....
    Alles also eine große Mischkalkulation - nichts unredliches....

  • Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

    • mringhoff
    • 4. November 2008 um 00:37
    Zitat von "Andreas Großmann"

    Es sollte sich mal jeder Arbeitgeber fragen, welchen Azubi er lieber hätte:
    Einen der...

    ...sich in der Woche oder auch am Wochenende sich dermaßen das Hirn aus dem Schädel säuft, dass er morgens zum Arbeiten nicht fit ist.

    ...der am Wochenende eine eigene VA gemacht hat, dabei gelernt hat - und sich vllt. nach Absprache 1-2 Überstunden nutzt, um den Schlaf nachzuholen.


    ehrlich gesagt: weder noch...
    (aber wie schon oben erwähnt, ist alles relativ - kommt auf den Umfang an...)

  • Farbcode / Farbmarkierung für Kabellängen

    • mringhoff
    • 3. November 2008 um 19:58

    Farben findet man ja wie Du schon selber sagtest, besser aus einer Kiste heraus. Eine aufgedruckte Zahl muss man erstmal suchen (je nach Schriftgröße). Und wenn ich ein 15m Kabel suche, will ich nicht erstmal die oberen zehn in die Hand nehmen und nach Aufdrucken suchen, sondern sofort sehen, wo sich dieses im Haufen versteckt...

    Wer größere Jobs hat, der hat aber üblicherweise nicht eine gemischte Kiste dabei, sondern eine (oder mehrere) Kisten Schuko, eine mit Videokabel, eine mit CEE usw. Außerdem erkennt man auch ohne Farben, ob es sich um eine CEE, ein Schuko oder ein BNC-Kabel handelt.

  • Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

    • mringhoff
    • 3. November 2008 um 19:52
    Zitat von "GETEC"


    da ich bei der verkürzten lehrzeit von vorneherein einen höheren satz
    bezahlen muss, wird die rentabilität eines lehrlings damit nicht besonders gesteigert..


    das muss wohl eine österreichische Regelung sein oder?

    Hier in D sind die Ausbildungsvergütungen frei verhandelbar, es gibt keine Tarifverträge, sondern nur Empfehlungen von der IHK.
    Und hinzu kommt, daß der Verkürzer-Azubi das dritte Lehrjahr weglässt und nicht das erste. Das bedeutet, daß die Vergütung im Jahr 1 und Jahr 2 dieselbe ist, wie auch bei den 3-Jahres-Azubis

  • Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

    • mringhoff
    • 3. November 2008 um 19:47

    Da kann ich GETEC nur beiflichten.

    Rein betriebwirtschaftlich "rechnen" sich Auszubildende die ersten 1-2 Jahre nicht wirklich. Das kommt zwar auch auf den jeweiligen Azubi an, was der imstande ist zu leisten, aber grundsätzlich mit den Sozialabgaben, Steuern, der berufsschulbedingten Fehlzeit, Urlaubsanspruch, IHK-Gebühren etc. kommt ein Azubi auf ein Stundensatz, den gut und gerne auch ein erfahrener Hand oder beginnender Freelancer bekommt.
    Der aber kennt sich schon mehr oder weniger aus und beanspruch in der Regel keine weitere Fachkraft, die ihm erstmal alles erzählen bzw. kontrollieren muss.

    Ein Azubi rentiert sich dann aber langsam, wenn er gut ist und nach einiger Zeit Erfahrungen gesammelt hat. Das kann schon bereits im zweiten Lehrjahr sein. Wenn der dann aber im Sommer seine Prüfungen hat und dann weg ist, wo wir eigentlich alle Hochsaison haben, ist das natürlich nicht so toll. Das dritte Lehrjahr ist sozusagen die Earn-Out-Phase des Betriebs, irgendwie muss man das auch verstehen...

    Wenn ein Azubi dennoch unbedingt verkürzen will, würde ich das je nach Alter und Vorbildung verstehen und u.U. auch unterstützen.
    Die Entscheidung dabei liegt ja nur beim Betrieb, ist also nicht abhängig von Noten, Schulabschlüssen und anderen Formalien.
    Wenn man dem Azubi so entgegen kommt, dann erwartet man natürlich auch ein Entgegenkommen von ihm, das sich z.B. in einer geringern Ausbildungsvergütung niederschlagen könnte. Und natürlich ein loyales, engagiertes Arbeiten...


    Ein Gewerbe zu haben würde ich aber jetzt nicht als problematisch betrachten. Erstens ist das in unserer Branche recht üblich, zweitens würde das bedeuten, daß hier einer selbständig arbeitet, in gewissen Rahmen bereits unernehmerisch denkt und auch schon fachlich in der Materie steckt, also eine gewisse Vorbildung mitbringt.
    Was natürlich nicht geht ist, daß das Gewerbe weiterhin parallel zur Ausbildung aktiv ausgeübt wird. Es soll sich ja keiner körperlich verausgaben. Den ein oder andere Job ausnahmsweise je nach betrieblicher Situation nebenher würde mich jetzt auch nicht stören, aber wer in einen Azubi investiert, der erwartet schon, daß dieser fit auf seiner Baustelle ist und nicht geschafft vom eigenen Job am abend zuvor.

    Außerdem gehört natürlich ein gewisses Vertrauen dazu, nicht daß der Azubi, der mal auf den Jobs von Interessenten angesprochen wird, gleich seine eigene Visitenkarte zückt...

  • Wann ist man "Fachbetrieb"?

    • mringhoff
    • 3. November 2008 um 19:16

    Das alleinge Wort "Fachbetrieb" ist meines Wissens nicht geschützt, es verbirgt sich dahinter auch keine besondere Qualifikation.

    Anders natürlich, wenn man Fachbetrieb für etwas bestimmtes ist (zum Beispiel nach dem WHG). Aber in der Veranstaltungstechnik gibt es hierzu kein Gesetz, die besagt, ab wann man ein Fachbetrieb ist.

    Nicht zu verwechseln ist dies mit einem "eingetragenem Handwerk", das ja oft und gerne im täglichen Leben auch als "Fachbetrieb" beworben wird.

    Es gibt ja auch den IT-Fachbetrieb, den Brandschutz-Fachbetrieb, den Sport-Fachladen, den Fachhändler, den von einem Hersteller autorisierten Fachbetrieb für dessen Produkte usw.
    Ich sehe also nichts, was dagegen spricht, sich auch Veranstaltungs-Fachbetrieb zu nennen.
    Im Allgemeinen erwartet aber der Kunde bei einem Fachbetrieb natürlich eine entsprechende Fachqualifikation...

  • Zahlungsmoral und Zahlungsdauer von Agenturen etc.

    • mringhoff
    • 3. November 2008 um 18:48
    Zitat von "Leopold Hollerith"

    Einer meiner Auftraggeber hat das mittlerweile auch gebracht, da wurde dann das Zahlungsziel, was in der Regel sowieso nicht eingehalten wurde, auf einmal von 30 auf 50 Tage erhöht.

    Wenn die Firma Dich bucht, dann schicke doch einfach ein Angebot (wo ja auch Deine AGB miteingeschlossen werden) per Mail oder Fax.
    Wer Dich bucht, soll da unterzeichnen, ansonsten bist Du auf einer anderen Baustelle...
    In den AGB steht dann sicher etwas von einem Zahlungsziel von 8 Tagen / 10 Tagen - wie Du halt magst.
    Dann schicke denen die Rechnung mit den 8 Tagen Zahlungsziel.
    Sollte da jemand sagen, er werde in 50 Tagen zahlen, kannst Du ja entweder sagen, daß das nicht vereinbart war oder ihnen anbieten, daß Du gerne eine Zahlungszielverlängerungs-Vereinbarung zusammenstellst, bei der dann diese Summe für 50-8 Tagen verzinst wird (z.B. mit einem derzeit üblichen Zinssatz für Kontokorrentkredit).
    So hat jeder etwas davon, also Du eine gerechte Verzinsung und Dein Auftraggeber einen Zahlungsaufschub.

    Sollte er da nicht mit einverstanden sein, liegt der Verdacht nahe, daß er am längeren Zahlungsziel hauptsächlich nur verdienen möchte (bzw. seine Kosten für sein überzogenes Girokonto senken will).
    Aber das kann ja nicht die Basis eines Dienstleistungsauftrags sein, Du bist ja schliesslich keine Bank...

    Wenn Ihr also nicht auf einen grünen Zweig kommt, dann einfach zeitnah (!!!) mahnen und notfalls auch den Mahnbescheid rausschicken.
    Wenn hier nämlich ernst gemacht wird, dann erkennt der Auftraggeber, daß das kein Spass ist und zahlt möglicherweise zügig.
    Und wer zu lange wartet, sich auch noch weiter vertrösten lässt, den beißen schlussendlich die Hunde. Solche Auftraggeber, die liquiditätsmässig so schlecht da stehen, könnte es nach einigen Monaten gar nicht mehr geben...

    Sicherlich macht man sich mit so einem Vorgehen keine Freunde dort, aber auf Dauer gesehen ist das eine natürliche Auslese Deiner Auftraggeber.
    Auch wenn mal im ersten Moment dann ein paar Umsätze wegbleiben, unter dem Strich kannst Du nur gewinnen, wenn Du Dich auf faire, partnerschaftliche Auftraggeber konzentrierst und die anderen zurückweist...

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