...selbstverständlich. Und vieles ist vom Laufpublikum auch nicht einsehbar... (umso wichtiger sind also die Tipps von den Kollegen, welche Beratungsgespräche man mitmachen muss ![]()
Beiträge von mringhoff
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An der entsprechenden "Versorgung" konnte man in den früheren Jahren immer gut den gesamtwirtschaftlichen Trend der Branche erkennen. Vor einigen Jahren wars schon mal sehr mau (nicht mal mehr belegte Schnittchen...), in den letzten 1-2 Jahren wurde es lukullisch immer besser (Sushi, Pizza...)
Vielleicht sollten die Mittwochsbesucher für die Kollegen der folgenden Tagen einen kulinarischen Wegweiser der Highlights zusammenstellen?
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Zitat von "Eliminator"
5. Mitgebrachte Stullen verzehren (die Preise fürs Essen sind ja mittlerweile echt unbezahlbar)
Eingefleischte PLS-Besucher wissen, welche Beratungsgespräche sie über sich ergehen lassen müssen, damit es nicht nur bei den Erdnüssen und der Cola bleibt
Zitat von "ADMIN"Ganz oben, direkt unter "Du hast keine neuen Nachrichten" gibt es eine Infozeile, in der ich solche Sachen ankündige...
...da steht ja immer was anderes, momentan wieder "vtb2b geht wieder"
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Zitat von "sebastian"
Ansonsten geht es um das Geldverdienen, und das hat direkt mit Kompression und MP3- Medium zu tun.
eben.
Es geht eigentlich nur noch ums vor allem kurzfristige Geldverdienen.
Aber das ist ja nicht nur im Musikbusiness so. Früher reichte ein "normaler" Gewinn. Heute muss die Rendite mindestens zweistellig sein, sonst fällt der Aktienkurs und Arbeitsplätze werden gestrichen....Wer also im Musikbusiness nicht möglichst rasch oben mitspielt, der ist draussen. Heute sind es die "Produktionen", die die Charts beherrschen, früher waren es (selbst gegründete) Bands und Musiker....
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Kann Dir da nur zustimmen, aber ich bin wohl auch einer der "Gestrigen".

Hier laufen ja zwei verschiedene Ansaztpunkte:
- das Komprimieren der Musikstücke schon bei der Produktion (also auch auf CD)
- das Komprimierens (Reduzierens) der Musik ins mp3-FormatDas schon länger kritisierte Totkomprimieren, das in dem Artikel als "Lautermachen" beschrieben wird, reduziert das Leben eines Musikstücks. Eine kreative Musik besteht eben nicht nur aus Tönen verschiedener Tonlagen und unterschiedlichen Instrumenten, sondern eben auch aus einer gewissen Dynamik. In den leisen Stellen einer Liedpassage "erholt" sich sozusagen Geist und Ohr und gleicht die lauten Stellen aus.
In der Werbung wird das schon länger praktiziert, damit diese einfach lauter rüberkommt. Nun ziehen also die Musikproduzenten nach. Bei den Moderatoren im Radio wird ebenfalls stark komprimiert. Was bleibt also übrig von diesem "Kampf"?
Auch wenn der Lautstärkeregler relativ weit unten ist, insgesamt ist das dann nur noch eine Einheitssuppe, die auf Dauer anstrengend ist.Das andere Thema ist die mp3-Komprimierung.
Jedem also seine Musikqualität. Da bin ich ganz schmerzlos. Früher gab es ja auch die Kassettenjünger mit grausamer Qualität. In gewissen Rahmen hatte man seinen Spass daran. Aber man blieb damit im privaten Bereich.
Wenn nun mp3 quasi als Standard der Musikqualität die Ursprungsqualität verdrängt, finde ich das allerdings nicht gut.
Früher hatte sich kein halbwegs professioneller DJ mit einer vermurksten Kassettenmusik zufrieden gegeben. Das war im privaten o.k. aber auf der Bühne ein no-Go.
Heute kann man mit wenig (bis gar kein Geld) eine immense Musikdatenbank aufbauen und viele Leute mutieren flugs zum DJ. Wer aber viel Geld in seine Musiksammlung gelegt hatte, hatte damals auch einen gewissen Anspruch an die Qualität.
Daß dieser Anspruch nun langsam dem schnelllebigen Konsum weicht, ist aber nicht nur ein Trend in der Musik. Es gibt halt Zeiten, die ändern sich. Den einen ist das egal, die anderen finden das schade. Ich gehöre zu letzteren...
Irgendwann wird es dann kaum noch Leute geben, die wissen, wie man früher Musik gemacht und gehört hat. Dann wundert man sich nur noch über die paar Kreaturen, die "früher alles besser" gefunden haben... -
Zitat von "FalcoCGN"
4) Am Forenstammtisch vorbeischauen
Wo ist denn der?
(Sorry, aber ich verfolge leider nicht alle Threads...) -
hab ja auch nicht Dich gemeint

Ansonsten gebe ich Dir Recht. Das Steuersystem an sich bedarf schon seit Jahren einer grundlegenden Reform.
Doch wie das immer so ist, bei einer Reform gibt es immer irgendwo Verlierer und die setzen sich dann immer politisch in den Vordergrund. Gegen etwas zu sein ist immer einfacher
Zu Paul Kirchhoffs Zeiten hatten wir alle noch Hoffnungen auf eine grundlegende Vereinfachung. Aber dann gabs von allen Seiten Bedenken... Nun wird halt wieder weiter so rumgewurschtelt wie bisher, so daß am besten keine zarte Wählerstimme vergrault werden könnte...
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Zitat von "Christian_Thomas"
Wenn Du viel steuern zahlen musst, dann hast Du auch viel verdient!
Meine Rede. Kann ich nur unterstreichen.Zusammen mit dem:
Zitat von "Christian_Thomas"Wenn Du viel verdient hast, kannst Du Dir nen Steuerberater leisten!
Der Steuerberater (wenn er was taugt!?) sagt Dir dann, wie Du Steuern sparst.
sollten dann alle glücklich werden...Dann fängts aber an:
Zitat von "Christian_Thomas"Dein Bankberater erklärt Dir dann...
Manche Leute können halt nicht genug bekommen. Geiz ist nicht nur bei den Leuten mit schmalen Geldbeuteln geil... -
Zitat von "Hendrik Gundlach"
Ich denke aber, dass wir mit der Homepage, so wie sie ist, zumindest niemanden wirklich "vergraulen"
ehrlich gesagt schon. Zumindest diejenigen, die etwas mehr Geld für Euch locker machen sollen.
Der Webauftritt wir seit Jahren immer wichtiger. Prästentationsmappe, DVD etc. steht eher hintenan.
Und es geht auch recht einfach: Bilder tauschen, Text überarbeiten, Schriftbild und Grafik etwas ändern, Comics raus etc.
Das kann man noch alles selber und kostet nichts.Zitat von "Hendrik Gundlach"Und bumms - da haben wir's: Schon mach ich mir Stress... :shock:
Nö, keinen Stress machen lassen. Es sind ja nur Vorschläge, die kommen zwar hier recht geballt, aber es muss ja nicht alles sofort umgesetzt werden.
Es ist und bleibt ja Euer Hobby... -
Ich war grad auf Eurer Homepage und kann dem hunterstudios nur zustimmen. Hier solltet Ihr mal etwas modernisieren.
Texte wie "wir sind eine Amateurband" oder "Hobbymusiker" sollten da nicht auftauchen.
Die Bilder, wo man Euch z.B. im weiß-blau-gestreiften Gartenpavillion spielen sieht gehören ebensowenig drauf wie diverse Kneipen-Schnappschüsse.
Lieber nur 3-4 gute Fotos als 50 Sammelsurien.
Auch die bewegten Comicfiguren erinnern eher an die erste gebastelte Privtat-Homepage eines 16 jährigen.Vielleicht schaut Ihr Euch mal bei Kollegen auf den Websiten um und lasst Euch inspirieren.
Das mit dem "Schein" ist schon wichtig - dann auch kommt der Geld-Schein

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Wobei, wenn mans genau nimmt: mir kommen die Japaner eher spanisch vor... (oder italienisch...)
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Zitat von "Hendrik Gundlach"
ALso zunächst die eben vergessene Frage: Unter den genannten Umständen passt das doch dann, oder?
Unter den oben genannten Umständen:
- Zeitaufwand soll nicht bezahlt zu werden
- gute Technik und finanzielle Neutralität auf Dauer ist wichtig
- kein weiterer Expansionswille (wg. beruflicher, familiärer u.a. Aktivitäten...)mag das dann passen. Über die Durchsetzbarkeit des Preises in Eurem ländlichen Raum kann ich natürlich hier aus München nichts sagen.
Ich würde sagen, dreht doch einfach mal an der Gagenschraube wie vorgesehen und dann wird man sehen, wie sich das in 6-12 Monaten so macht.
Zitat von "Hendrik Gundlach"Und dann noch eine weitere: Unsere Idee ist, dem Veranstalter gegenüber die Rechnungslegung dann zu trennen, also die Beschaller-Rechnung direkt auf ihn ausstellen zu lassen und lediglich das Inkasso zu übernehmen (damit besteht für diesen Teil dann ggf. die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs) und den Rest, also unseren Anteil, gesondert ohne MwSt. in Rechnung zu stellen, da wir bei dieser Handhabung, den genannten Preisen und weniger als 20 Einsätzen im Jahr auch als GbR insgesamt unter den Grenzbeträgen für Kleinunternehmer bleiben. Ist das praktikabel und zulässig?
Fast. Bei Barzahlung am Abend kann man das ja machen. Jede Firma quittiert dann auf der jeweiligen Rechnung.
Bei Überweisungen muss das aber an beide getrennt gehen. Sonst habt Ihr einen durchlaufenden Posten auf dem Konto, der so auch gebucht werden muss und den Umsatz unnötig erhöht.Wenn das aber ein lokaler Beschaller ist, der wird aber ungern den Supersonderpreis für Euch offiziell schwarz auf weiß in Rechnung stellen. Denn dann geht der Veranstalter das nächste Mal auf ihn zu und sagt: "für die Band YX will ich das genauso, zum selben Preis" oder er legt die Rechnung einer anderen Firma vor, um dort Preisnachlässe rauszuandeln...
Zitat von "Hendrik Gundlach"
Und, sehe ich auch das richtig:
Wenn wir damit nun Kleinunternehmer wären, auch wenn uns die Gewinnerzielungsabsicht wohl eher unterstellt werden wird, als dass sie tatsächlich vorhanden ist, üben wir als Künstler damit kein Gewerbe aus uns müssen dort nix anmelden.
Beim Finanzamt müssen wir jedoch schon eine Betriebsanmeldung abgeben, ähnlich wie ein Freiberufler, und müssen am Jahresende eine Gewinn- und Verlustrechnung vorlegen.
richtig, ihr seid "freiberuflich" tätigZitat von "Hendrik Gundlach"Oder können wir alternativ gar einen gemeinnützigen Verein gründen, da wir ja Kulturgut pflegen und die Gewinnerzielungsabsicht reinen Herzens verneinen können?
Hmm, den Finanzbeamten möchte ich sehen, der Euch als gemeinnützig einstuft
Brauchtumserhaltung, Tanz- und Trachtenverein? Dann müsst Ihr ja auch offen für neue Mitwirkende sein...
Ein Auftraggeber würde sozusagen eine (absetzbare) Spendenquittung bekommen?
Da müsste der Beamte schon beide Augen zudrücken..
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ja, auch Austria Kann Gute Mikros bauen

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Zitat von "Hendrik Gundlach"
... auch wenn es wohl nicht gleich mindestens 150,- € netto pro Abend und Nase sein werden...
Nur mal so zum Überlegen:
Ein gewöhnlicher DJ on Tour bekommt (hier im Raum München) zwischen 250,- und 400,- EUR Gage. Hinzu kommt dann noch was, wenn dieser das Material auf/abbaut und in seinem Auto transportiert. Zusammen mit der Anlagenmiete (die ja beim DJ weitaus geringer ist als bei Bands) werden dem Kunden z.B. für eine Hochzeitsfeier mit rund 80-100 Gästen dann so rund 600-900,- EUR je nach Spielzeit u.a. abgerechnet.Der DJ ist für gewöhnlich auch hier im Nebenerwerb tätig, macht also tagsüber etwas anderes. Er hat ebenso wie ein Musiker Spaß an seiner Arbeit und freut sich über eine gelungene Party.
Mit 150,- EUR am Abend würde sich der DJ höchstens noch in seiner Anfangszeit erfreuen oder wenn er mal einem Spezl einen Dienst erweisen kann. Schliesslich muss er sich von seiner Gage noch die Musik kaufen, so wie Ihr Eure Instrumente und Zubehörteile. (Und ein DJ hat auch keine wöchentlichen Bandproben, sondern eher mehr Zeit für Freizeit oder andere Jobs...)Natürlich gibt es immer wieder Anfragen, die sich einen Billig-DJ wünschen. Allen kann man es eben nicht recht machen, aber es gibt auch sehr viele Kunden, die einen erfahrenen DJ schätzen und nicht über jeden Euro klagen.
Vor allem, wenn man bedenkt, daß z.B. bei einer Hochzeit mit rund 100-120 Gästen das Essen und die Getränke u.U. mit mehr als 8-10.000,- EUR zu Buche schlagen kann. Was sind da dann schon 500,- EUR Unterschied bei der Musik?Da Livemusiker in den Augen eines Veranstalters mehr "wert" sind, als DJs, dürfte sich auch keiner beschweren, wenn Ihr ein paar Hundert EUR mehr als ein DJ kostet...
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Das "A" sind die Österreicher
- aber auch manchmal technische Japaner... -
Zitat von "Hendrik Gundlach"
Unsere Ziele sind dabei eher bescheiden:
- 1. Wir wollen miteinander und an der Musik Spaß und Freude haben, ohne dass es in echten Stress ausartet, aber Publikum und Applaus muss schon ab und zu sein.
- 2. Wir wollen bei ca. 15 bis 20 Auftritten im Jahr erreichen, dass sich unser Hobby selbst finanziert (Instrumente, Proberaum, Versicherung, Fahrtkosten).
- 3. Wir wollen grundsätzlich in Sachen Material und Bedienung für Beschallung und Licht professionell "bedient" werden (Ergebnis leidvoller Erfahrungen mit "selbst-von-der-Bühne-mischen" und örtlichen Hobbyisten).1) Eine höhere Gage schliesst den Spass ja nicht aus

2) hier ist das ganz klar kein Hobby in steuerlicher Sicht mehr. Das sind regelmässige Einnahmen, die versteuert werden müssen. Bedingt durch die niedrigen Gagen und dazu relativ hohe Ausgaben, wird es zwar anfangs weniger zum Gewinn kommen, aber einfach unter den Tisch fallen zu lassen geht in dieser Größenordnung auch nicht mehr...
Falls Ihr auch mal von Firmen gebucht werden solltet, wollen die natürlich eine Rechnung sehen.
Und aus diesem gewerblichen Ansatz wäre natürlich auch eine gewisse, überschlagsmässige Kostenrechnung interessant. Dann wird man schnell erkennen, daß es mit 400,- EUR für 6 Leute einfach nicht klappt.
Auch wenns anfangs schwierig sein wird, das Ziel sollte da schon höher liegen, zumindest mittelfristig.
Ab einer gewissen Anzahl von Jobs im Jahr kommt nicht nur die musikalische Routine, sondern auch schnell ein Motivationstief bei den ein oder anderen Mitglied, wenn man zwar den ganzen Abend "arbeitet", dann aber nur mit 50,- EUR nach Hause geht.
Der nächste fragt sich dann irgendwann unweigerlich, warum der Tontechniker 300,- EUR zzgl. Materialmiete + Spesen bekommt und man selbst nur ein Trinkgeld, obwohl man noch dazu 1-2 Abende in der Woche für Bandproben opfert...3) Wenn Ihr professionell bedient werdet, dann habt Ihr ja schon mal auch gegenüber dem Kunden eine gewisse Qualität erreicht, die eine Gagenanhebung rechtfertigt.
Zitat von "Hendrik Gundlach"
- Gibt es überhaupt einen Markt für Rock- oder Tanzmusik in diesem Preissegment, oder wird nur entweder nach "fast kostenlos" oder nach "richtig teuer - ich bezahl den Namen mit/ ich hole mir nur Profis" verlangt?
es gibt für alles einen Markt. Und egal ob teuer oder preiswert, den Markt muss man sich erst erkämpfen/erspielen. Und dafür gibt es auch andere Wege als mit günstigen Preisen.
Ein bißchen mehr Show auch bei der Selbstdarstellung in der Gagenverhandlung kann viel bringen. Manche nennen das Werbung oder Pressearbeit.Zitat von "Hendrik Gundlach"
- Ist es möglich und üblich, sich als noch nicht etablierte Band mit solchen Preisen erste Engagements zu holen oder sollte man das lieber sein lassen, um sich nicht als Preisdumper in der gesamten Szene den Ruf zu versauen, bevor man überhaupt richtig dazu gehört?
In erster Linie versaut Ihr Euch selber Euren Preis für die Zukunft. Von einem hohen Preis kann man je nach Anlass (privat, Kleinveranstaltung etc.) auch mal runter gehen. Falls Ihr mal etwas mehr den Fuss im Job habt, dann wird es schwierig die Gage nach oben zu schrauben.
Oft wird man auf Empfehlung angefragt. ("Die Jungs waren gut und kosten nur XX EUR") Wenn Ihr dann teuerer werdet, kann das oft zu Verstimmungen führen... Dabei gehts gar nicht um die Höhe an sich.Und noch etwas. Nicht nur die künstlerische und technische Qualität, sondern auch die Gage suggeriert einen Wert. Eine 400,- EUR-Band wird gerne als amateurhaft angesehen, die Jungs mit 1500,- Gage sind dann auf einmal Profis...
Zitat von "Hendrik Gundlach"
- Ist es vielleicht besser, an Stelle von All-Inclusive-Angeboten nur eine kleine Gage für die Band zu verlangen, dann aber entsprechend hohe Anforderungen an die notwendige Technik zu stellen? (Werden die dann auch nur annähernd erfüllt? Ist es nicht angenehmer und vorzuziehen, mit einem festen Partner unterwegs zu sein?)
Wenn Ihr die Technik dem Veranstalter aufs Auge drückt, dann könnt Ihr natürlich erstmal mehr selber Verlangen. Die allermeisten Veranstalter rechnen da nicht wirklich mit. Da wird zuerst die Band engagiert und in den nächsten Wochen werden dann die Angebote der Technikfirmen eingeholt. Meist bekommen die dann das Jammern ab: "was so teuer?"Der Nachteil dabei folgt aber auf dem Fuss: Der Veranstalter will evtl. sparen und weist den Technikausstatter an, Eure Rider nicht komplett zu erfüllen oder bucht eine VT-Wurstbude...
Vielleicht könnt Ihr ein Kombi-Angebot machen: Bandgage ohne Technik und ein Aufpreis für die Technik, der 1:1 weitergereicht wird. Da man mit einer Stammfirma zusammenarbeitet, die aufgrund der hohen Anzahl der Jobs einen sehr guten Preis macht, kann man dem Veranstalter hier ein Schnäppchen anbieten....
Zitat von "Hendrik Gundlach"
- Oder ist es vielleicht sogar aussichtsreicher, von vornherein in der Liga der Etablierten (ab 2K€ aufwärts) anzubieten? Aber setzen wir uns damit nicht auch inhaltlich und qualitativ so unter Druck, dass es vielleicht doch in Stress ausarten könnte, was wir ja nicht wollen?
Ich merke schon, Geld stresst Euch oder?
Wenn Ihr da mal den ein oder anderen 2K€-Job gemacht habt, werdet Ihr merken, daß die geldigeren Kunden auch nur mit Wasser kochen...
Bleibt höchstens die Fragen, was das dann für Jobs sind. Habt Ihr wirklich Lust, auf Messeständen zu spielen, bei einer Firmeneinweihung am Nachmittag zwischen Schlipsträgern etc.
Oft wird man dann aus der Kombination aus dem Desinteresse der Gäste und dem begeisterndem Dank des Eventorganisators incl. der hohen Gage nicht schlau.Nun, kurz gesagt: Ihr müsst nur wollen und was dafür tun, dann steigt auch die Gage.
Aber nicht immer ist das das Lebensziel. Jeder von Euch hat da sicherlich andere Prioritäten (Beruf, Familie etc.) -
Oder auf Kto "04981 Tonträger"
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also keine Wirtschaftsgüter sondern Aufwand
CDs im Anlagevermögen hab ich noch nie gehört... -
Zitat von "audiocompany"
Da wurde mir gesagt dass es vorraussichtlich in ca. 2 Jahren ein gesetz geben soll, dass bei einer Veranstaltung mindestens ein ausgebildeter Veranstaltungstechniker dabei sein MUSS.
Dieses Gerücht ist zumindest bis zu mir noch nicht vorgedrungen.
Ansonsten kann ich nur wie timotimo die Versammlungsstättenverordnung erwähnten. Ab einer bestimmten Größe ist dort ein "Verantworttlicher für Veranstaltungstechnik" zu bestimmen. Diese Pflicht hat allerdings erst mal der Hallenbetreiber, der das u.U. an den jeweiligen Veranstalter weiterdeligieren kann.
Falls dann der Veranstalter, der dann wohl Dein Kunde ist, das wiederum an Dich weiterdeligiert, dann kannst Du ja immer noch einen "Freien" hinzubuchen, der diese Qualifikation hat.
Nachzulesen z.B. in der MVstättV: http://www.dthg.de/service/mvstae…ettv_2005_b.pdfDa dies nur ein Muster, also ein Vorschlag ist, hat das direkt keine Gesetzeswirkung. Allerdings haben viele Bundesländer diese Verordnung ziemlich identisch in eine eigene Verordnung übernommen. Vielleicht lebst Du in einem Bundesland, die diese Verordnung erst in Zukunft übernehmen will?
Zitat von "audiocompany"
Ich habe nämlich mal gehört, dass ein Verleih keinerleih Probleme darstellt, aber sobald es ums Aufbauen und Mischen geht, müsste eine Fachkraft am Werk sein ?!?
Wenn, kann könnten hier nur Tätigkeiten aus dem Elektrobereich gemeint sein, die dann von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden müssen (Z.B. Bereitstellen, Einrichten und Prüfen von Geräten/Anlagen und der Energieversorgung etc.). Die "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" (Veranstaltungstechnik) ist in der Berufsausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik mit enthalten. -
Zitat von "audiocompany"
In aller Regel erfordert ein eigener Betrieb ja einen Meister?Nein. Einen sog. Meisterzwang gibt es nur für spezielle Handwerksbereiche. Welche das sind, wird in der "Handwerksordnung" im Anhang A aufgezählt:
http://www.hwk-berlin.de/fileadmin/user…s_handwerks.pdfAnsonsten darf jeder, egal ob aus- / um- oder garnicht gebildet, ein Gewerbe eröffnen.
Allerdings gibt es in der VT natürlich jede Menge Regeln und Vorschriften, an die man sich halten muss. Hier macht es natürlich Sinn, wenn man diese neben der fachlichen Erfahrung in einer Aus/Fort-/Weiterbildung erlernt.