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Beiträge von mringhoff

  • Erfahrungen mit Adam Hall Instrumentenkabeln und Stecker?

    • mringhoff
    • 7. Februar 2008 um 12:58

    China ist nicht gleich China. Viele Firmen lassen unter eigener Aufsicht dort produzieren und manch andere importieren nur das Allerbilligste.

    AH ist eigentlich für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bekannt. Wir haben zwar keine Kabel davon im Einsatz, aber schon mehrere (Speakon, XLR u.a.) an Kunden verkauft. Bislang gabs noch keine Beschwerden. Rein optisch machen mir die Kabel einen passablen Eindruck. Die Flexibiliät war auch gut und angenehm. Von der Praxistauglichkeit im VT-Geschäft und der langfristigen Haltbarkeit kann ich aber leider nichts berichten.

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 7. Februar 2008 um 11:14

    Wobei wir wieder beim Thema sind: manche Veranstaltungen sind halt nicht planbar - es ergibt sich :)

  • Aus dem Warnungen-Brett

    • mringhoff
    • 7. Februar 2008 um 10:22

    Wenns mal dumm gelaufen ist, kann ich schon mal verstehen, daß jemand Wut im Bauch hat und verspürt sich in irgendeiner Form rächen zu müssen.
    Aber leider ist das nicht immer zielführend und schon gar nicht als Maßstab für die Einträge im Warnungen-Brett zu sehen.

    Jeder Gewerbetreibender hat in irgendeiner Form schon mal Zahlungsausfälle hinnehmen müssen und die Erfahrung gemacht, welche Sprüche es vorher und nacher von den Schuldnern gibt. Die einen mehr, die anderen weniger.

    Also geht mal schon im Vorfeld dazu über, gewisse Prinzipien bei der Bezahlung einzuhalten. Je nach Kundenklientel und Risikobereitschaft bleibt einem das selbst überlassen, wieviel Vorkasse verlangt wird.
    Ebenso liegt es an einem selbst, jeden Job zu machen, obwohl sich manches im Vorfeld schon sehr suspekt anhört.
    Klar, in erster Linie ist das natürlich nicht korrekt, was der Schuldner macht, aber jeder Gewerbetreibender, der viele "Problemkunden" und Zahlungsausfälle hat, sollte sich mal überlegen, was da auch von seiner Seite aus schief läuft.

    Zum Thema Mahnbescheid:
    Das ist nach wie vor eine sehr einfache, auch kostengünstige (!) Methode, die Forderungen einzutreiben.
    Je nach Streitfall und Forderungshöhe muss man da nicht immer gleich den vielzierten Anwalt konsultieren. Ein Formular korrekt ausfüllen sollte ein Gewerbetreibender schon können. Und dann ist es auch wirklich nicht teuer.
    Auch wenn vermeintlich nichts "zu holen" ist, weiß man nicht, wie sich das entwickelt. Ein Schuldtitel ist viele Jahre gültig und bei so manchen Schuldner kommt die späte Einsicht, alles wieder ins Lot bringen zu wollen.
    Sicher, die Hoffnung stirbt zuletzt, aber wir haben definitiv mehr als 50% aller Mahnbescheid-Forderungen erhalten. Wer dieses Mittel nicht nutzt, ist selber schuld...

    Und noch ein kleiner Hinweis:
    Wer schon eine gewisse skrupellose Vorgehensweise bei der Bezahlung hat, dem traue ich auch zu, kostenpflichtige Abmahnungen wg. Rufschädigung versenden zu lassen. Da kann die Warnung hier im Forum auch mal ganz schnell teuer werden...

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • mringhoff
    • 7. Februar 2008 um 09:53
    Zitat von "gogu"


    Um es klar zu sagen: Ich würde sehr gerne mit einem Tontechniker zusammenarbeiten. Es geht einfach wirtschaftlich nicht. Wir spielen ab 575 EUR pro Abend. .

    Ohne mich in Eure Gagenphilosophie einmischen zu wollen, aber ich wundere mich noch mehr. Damit seid schon ein sehr seltene Kombination: Eine sehr hochwertige Lautsprecheranlage und eine extrem niedrige Gage. Als Duo wäre das also ca. 290,- pro Person incl. Technik, Anfahrt, Auf/Abbau....
    Ich finde, Ihr sollt Euch nicht von den "anderen 20.000 Alleinunterhaltern" durch die günstigste Gage unterscheiden. Gute Qualität hat ihren Preis und anderstrum vermuten viele für einen Spottpreis eher mindere Qualität zu bekommen. Auch der Preis bilden den "Wert" einer Darbietung, nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten oder die Tonqualität

    Neben den erwähnten Möglichkeiten der Kollegen, den Sound besser zu gestalten, wäre das Engagement eines Tontechnikers hier AUCH noch eine Alternative. Selbst wenn die Zuspielung nicht optimal klingt, durch kompetentes Rumschrauben am Mixer (vor und nicht hinter den Lautsprechern) wird vieles besser.
    Ein FOH-Mischplatz muss ja nicht groß sein und immer in der Saalmitte stehen. Auch bei kleinen Veranstaltungen und Hochzeiten kann man das noch irgendwo dezent unterbringen.
    So hat auch der Gast die Möglichkeit, den Techniker zu kontaktieren, wenns mal zu laut oder zu leise ist.
    Und es kommt auch einfach viel professioneller rüber. Wie gesagt, auch der Schein mach den (Geld-)Schein... :)


    Zitat von "gogu"

    So und nun sagt mir, wieviel Geld wir wir pro Abend mitbringen sollen, wenn wir einen richtig amtlichen Toni kommen lassen, der seine Q mitbringt, sie aufbaut 4h mixt und den ganzen Krempel wieder abbaut....


    Nun, die Anlage gehört Euch ja. Und bisher bringt Ihr die ja auch immer mit oder?
    Also genügt es, nur einen (Stamm-)Techniker zu engagieren. Es muss ja nicht gleich ein "richtig amtlicher" sein, ein junger motivierter tut es ja auch. Nach 1-2 Auftritten kennt er Euch und Eure Wünsche besser und dann läuft das schon.
    Wenn Ihr wie erwähnt viele Auftritte habt, dann freut sich der Techniker über ein laufendes Einkommen und ist natürlich auch bereit, dafür etwas preiswerter zu sein. Je nach Örtlichkeit/Qualifikation kann man dann zwischen 150,- und 300,- rechnen. Das packt Ihr noch auf Eure Gage mit drauf und Ihr seid immer noch günstig. (Spesen für längere Anfahrten und Hotelübernachtungen zahlt ja der Kunde...)
    Mag sein, daß es den ein oder anderen Interessenten gibt, dem das dann zu teuer wird, aber die gibt es in jeder Preiskategorie. Also nur Mut.

    Dafür bekommt Ihr Anerkennung für guten Sound, habt einen kompetenten Helfer beim Auf/Abbau und mit der Zeit einen qualifizierten Kritiker und Partner, der Euch weiterhelfen kann.

    Das ist sicherlich auch eine "Investition", die die Qualität bei Euch steigert. Es ist also nicht immer nur die Hardware...

  • Mixen:Frage des alters?

    • mringhoff
    • 7. Februar 2008 um 09:00
    Zitat von "BillBo"

    :Wilde, ausgesprochen unerzogene Rocker und nette, ausgesprochen erfreuliche Hotels müssen einander nicht in jedem Fall ausschließen.


    solange es das nötige Kleingeld hergibt, dürfen die wilden unerzogenen Altrocker mit dem Hotelzimmer machen, was sie wollen. :)

    ja ja, die alternde R&R-Generation eben...
    Inzwischen haben es ja auch die Strategen der Werbewirtschaft erkannt, daß die älteren ein lukrativer Markt sind - Die meisten Harleyfahrer sind übrigens ja über 60 ...

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 7. Februar 2008 um 08:37
    Zitat von "mediennutte"

    21:45 anstelle des zauberers kommt die 25 köpfige blaskapelle


    oh, wie wahr....

    Ach übrigens auch schon mal da gewesen:
    Agenturtussi am Nachmittag: "Habe ich Ihnen eigentlich schon gesagt, daß die Show 2 Stunden früher anfängt?"

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 6. Februar 2008 um 18:19
    Zitat von "simonstpauli"

    PR-Events ohne Ablaufplan. Spontanität ist planbar...

    Bei PR-Event mit Ablaufplan kann man selbigen meist auch getrost in der Pfeife rauchen. Dann schon lieber "offiziell" spontan...

    Wenn ich folgendes lesen muss:
    20.14 Uhr Gäste kommen rein
    20.21 Uhr Rede Vorstand
    20.26 Uhr kurzer Bühnenumbau
    20.27 Uhr Rede zweiter Vorstand
    20.31 Uhr Eröffnung Buffet
    20.57 Uhr Einlage Zauberer

    wird es meist so:

    20.00 Uhr ein Haufen Gäste sichern sich lautstark die besten Plätze
    20.30 Uhr leider fehlen immer noch eine Menge Gäste
    20.40 Uhr nun kommt auch der Vorstand in den Saal
    20.41 Uhr eine völlig genervte PR-Tussi schiebt Stress, daß alles unbedingt klappen muss
    20.49 Uhr die Vorstandssekretärin sagt der PR-Tussi, daß der Vorstand gleich reden will
    20.49 Uhr und 10 Sek: Der Techniker hat alles soweit Standby
    21.05 Uhr der Vorstand kommt und redet
    21.30 Uhr die Rede endet und der Vorstand eröffnet das Buffet
    21.31 Uhr der zweite Vorstand ist genervt, weil er vergessen wurde
    22.30 Uhr die Leute essen immer noch, keiner kommt vorbei und sagt, was Sache ist
    22.31 Uhr der Techniker holt sich was zum Essen
    22.31 Uhr und 10 Sekunden: Die PR-Tussi schiebt Stress, weil der Zauberer wieder gehen muss und deshalb sofort auftreten soll
    usw.

  • Mixen:Frage des alters?

    • mringhoff
    • 6. Februar 2008 um 18:03
    Zitat von "guma"

    Du sach mal, bist Du etwa einer von denen, die nicht mischt sondern regelt oder sogar pegelt ?

    ich merk schon, Du hat wenig mit Kiddies zu tun. Das mit dem Pegel fangen nämlich die Kids schon mit 14 an. Meist achten sie dabei gar nicht auf das richtige Mischungsverhältnis. Aber mit der Zeit regelt sich das dann...

  • Mixen:Frage des alters?

    • mringhoff
    • 6. Februar 2008 um 15:18
    Zitat von "sven adelaide"

    kennst du einen FOH`ler jenseits von sagen wir mal 55, der noch grosse R&R Sachen macht?


    Alternde Bands haben oft alte Hasen an den Reglern. Du glaubst gar nicht, was für Gestalten alles bei einer Rolling-Stones-Tour unterwegs sind, da ist man mit 40 noch ein grüner Löffel :)

    Aber ehrlich gesagt, die meisten mit 55 haben einfach von sich aus keinen Bock mehr, noch das zu machen, was sie mit 20 schon gemacht haben. Und wenn doch, dann sind das zum Teil schon komische Kreaturen... :)

    Das Thema Alter spielt höchstens vor dem Publikum eine Rolle. Ein alternder Moderator auf einem Jugendevent ist sicher ganz was anderes, als ein alter Tontechniker. Da schaut doch keiner drauf. Wenn natürlich alle Kollegen, der Produktionsleiter, Kunden etc. rund 20 Jahre jünger sind, dann fehlt auf Dauer natürlich auch der Draht. Wobei das nun jetzt weniger am Job selber liegt...

  • Aus dem Warnungen-Brett

    • mringhoff
    • 6. Februar 2008 um 14:57
    Zitat von "jrisch"

    Das sind für mich eindeutige kaufmännische Fehler.


    Nun, aber auch nicht immer. Das Warnungsbrett macht schon Sinn, sein "Missbrauch" gefährdet aber auch das ganze Projekt.

    Ja, manchmal fragt man sich schon, warum es jemand gleich so eilig hat, einen anderen hier öffentlich anzuprangern.

    Wenn es sich nicht eindeutig um einen Betrug handelt, sollte doch jeder erstmal seine Hausaufgaben machen und mahnen.
    Immer wieder liest man von ach so bösen Firmen, die z.B. eine 6 Monate alte Forderung noch nicht bezahlt haben und dann stellt sich heraus, daß der Gläubiger/Warnungsersteller noch keine einzige Mahnung geschrieben hat.
    Oder da wird vor einer Firma gewarnt, daß sie die Rechnung am 1.8. immer noch nicht beglichen hat, obwohl diese "schon" am 20.7. gestellt und eine Mahnung am 26.7. geschrieben wurde...
    Oder es wird vor einem Crewvermittler gewarnt, der nicht zahlt. Und später stellt sich heraus, daß der Warnungsersteller nicht mal eine ordentliche Rechnung gestellt hat.

    Hier warnen dann Leute, die von einer ordentlichen Gewerbeführung weit entfernt sind. So etwas rückt das Warnungenbrett leider in ein falsches Licht.

    Auch wenn bei manchen berechtigten Warnungen Eile angebracht ist, sollte ein gewisses Maß eingehalten werden. Eine Warnung nach einer einzigen erfolglosen Mahnung finde ich einfach unangebracht.

    Was mir besonders aufstößt sind Warnungen als Mittel zum Zweck, also als Druckmittel gegenüber dem Schuldner selbst. Womöglich noch mit dem Zusatz "wenn ich das Geld von Dir bekomme, dann nehme ich die Warnung wieder raus..." Kein Wunder, wenn der Vorwurf des Internetprangers kommt.
    Das Warnungsbrett darf nicht den Mahnungsweg ersetzen. Ich verstehe es als Warnungen an andere Kollegen, nicht auf jemanden hereinzufallen.

    Zitat von "jrisch"


    Für eine fatale Entwicklung halte ich es geschäftliches Scheitern zu kriminalisieren. Vorsätzlicher Betrug ist sicherlich nur in geringem Maße festzustellen.


    ja, sehe ich ähnlich. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, daß ein geschäftliches Scheitern manchmal auch mit dem Ende des menschlichen Anstands einhergeht. Oft will der Gescheiterte das Scheitern nicht zugeben und vertuscht das ein oder andere. Und vom Betroffenen, der noch versucht, das Ruder herumzureissen, wird manches nur noch schlimmer gemacht. Die vom Kolateralschaden betroffenen Gläubiger sehen das dann also sicherlich etwas anders.

    Eine Warnung an die Kollegen sehe ich daher also nicht als unangebracht.

  • Mixen:Frage des alters?

    • mringhoff
    • 6. Februar 2008 um 14:30
    Zitat von "sven adelaide"

    hallo,
    mit wieviel Jahren räumt ihr den FOH-platz ?


    Na, das ist mal ein Thread :)
    Die Frage ist mir mit meinen 4 Lenzen weniger noch nie untergekommen :)
    Ich glaube, das ist alles eine Frage der eigenen Einstellung und der Motivation. Wenn ich bei eine Jugendveranstaltung stehe und laufend mit "Sie" angeredet werde, dann könnten mir mal so Gedanken kommen, aber oft sind die Künstler und Gäste auch älter und da spielt das keine Rolle.
    Aber wer nach vielen Jahren Mischens im R&R keine Lust mehr hat, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, der wechselt halt mit der Zeit den Bereich und treibt sich evtl. dann tagsüber auf Messen und Konferenzen rum, und geniesst gute Hotelbuffets statt Pizzas. Auch die Gagen sind nicht mehr so knickrig und er kann seinem Helfer erzählen, für welche tollen Bands er früher gemischt hat...

    Wem die Kravattengilde gegen den Strich geht und mit 50 Jahren seinen Spass an R&R hat, wird auch beim FOH genauso gerne gesehen, wie einer mit 30. Hier kommts halt glücklichweise immer noch auf die Leistung drauf an. Technisch wie auch menschlich....

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • mringhoff
    • 6. Februar 2008 um 12:38
    Zitat von "gogu"


    Bei unserem Auftrittsbudget können wir keinen Livemixer engagieren.


    Was mich aber schon wundert. Schliesslich spielte das Geld bei der Anschaffung einer guten Lautsprecheranlage nicht so die Rolle.
    Nun, ich kenne ja nicht Eure Auftrittsgagen, aber Ihr hattet ein Budget von 20.000 EUR und nun sollte es am Tontechniker mangeln?

  • Auto anmelden über Kleingewerbe

    • mringhoff
    • 6. Februar 2008 um 11:07
    Zitat von "slaytalix"

    Gewerblich genutzte Fahrzeuge haben allerdings als LKW lediglich SF 3 Schadensfreiheitsrabatt mit 50% Beitragssatz, als Privatnutzer dann > SF 25 mit 30 oder weniger %

    Das wiederum hängt aber von der jeweiligen Versicherung ab, leider ist das alles nicht mehr so einheitlich wie früher...
    Und wie so immer im Leben muss man auch hier mal mitrechnen: Was nützen mir die 30%, wenn der Ursprungsbetrag so hoch ist, daß die 50% bei der Konkurrenz preiswerter sind?
    (Haben für 2008 gerade den Versicherungsanbieter gewechselt aus ebendiesen Grund...)

  • Werkzeug

    • mringhoff
    • 5. Februar 2008 um 23:27

    Unser Werkzeugkoffer bleibt für gewöhnlich im Wagen und wird nur bei Bedarf genutzt.
    Üblicherweise bemüht man sich, so viel "werkzeugfreies" Equipment wie nur möglich auszuwählen. (Nivtec-Bühnen sind da ein gutes Beispiel).
    Bei neuralgischen Geräten ist immer Spare dabei, so daß keiner groß das Reparieren/Löten anfangen muss.
    Bei Equipment mit Werkeugbedarf liegt genau das dann beim Zubehör mit dabei. (Z.B. Trusshammer im Trusskoffer etc.)

    Kleinigkeiten können mit dem Tool gelöst werden, für andere Probleme geht man halt zurück zum LKW.

    Wenn ein Werkzeugkoffer offen auf Produktion steht, zieht der nämlich magisch Leute an. Und nicht immer gelingt es den Dekorateuren, Musikern, Messebauern vom Nachbarstand und Caterern das Werkzeug wieder dahin zu begleiten, woher es mal grad eben nur "ganz kurz" ausgeliehen haben...

  • Bewerben in der VT - einige Fragen

    • mringhoff
    • 5. Februar 2008 um 23:09

    Hier nochmal ein paar Anmerkungen zur Bewerbung:

    Am besten sollte man sich vorher erkundigen, ob der Betrieb überhaupt ausbildet und wenn ja, ob noch Plätze frei sind. Es gab Zeiten, da wurden wir mit Blindbewerbungen geradezu überschüttet, ohne daß eine Ausbildungsstelle frei war.

    Das wichtigste für uns ist der Lebenslauf. Dort steht dann auch alles drin, was der Bewerber schon gemacht hat. Idealerweise werden die wichtigen Dinge noch mit Zeugniskopien belegt.

    Das Anschreiben finde ich persönlich nicht so wichtig. Vor allem sollte man sich den Satz "...war schon immer mein Traumberuf..." oder ähnliches sparen. Das sülzt schon sehr.

    Bei Zeugnissen kann es nicht schaden, wenn nicht nur das Abschlusszeugnis dabei ist, vor allem, wenn ein Zwischenzeugnis noch mehr aussagt (und vielleicht sogar besser ist).
    Wir achten übrigens nicht nur auf die Noten in Physik, sondern auch auf Englisch, Deutsch und andere. Eine gewisse Grundbildung und Engagement sollte man schon daraus erkennen.

    Ein Bild ist natürlich selbstverständlich und auch die Angabe der üblichen Kontaktmöglichkeiten incl. E-Mail-Adresse. (wird leider manchmal vergessen...)

    Zum Thema Anzug:
    Der ist im Alltag natürlich nicht im Gebrauch. Wenn hier ein Bewerber mit Anzug erscheint, den unterstelle ich mal, daß er sich nicht 100%ig im Klaren ist, was ihn in der VT erwartet.
    Wir haben einige Veranstaltungen, bei denen der Techniker einen Anzug an hat. Aber bitte nur während der Veranstaltung selbst. Der Auf/Abbau erfolgt natürlich in Arbeitskleidung.
    Ein Bewerber sollte einfach "natürlich", sauber und gepflegt vorbeikommen.
    Je nach Firmenausrichtung/Kundenzusammensetzung bekommen höchstens diejenigen einen Minuspunkt, die mit einem halben Kilo Metall an Ohren, Nasen, Hals etc. vorbeikommen oder deren Tätowierungen mehr Fläche einnehmen, als der schicke Anzug verbergen kann...

  • Kunde zahlt nicht fristgerecht - was tun?

    • mringhoff
    • 5. Februar 2008 um 20:03
    Zitat von "Norbert Strauß"


    ich habe einen neuen job über einen extenen disponenten, der für den kunden arbeitet die rechnung an sich geht jedoch direkt zum kunden.


    Wichtig wäre auf jeden Fall, wenn derjenige, der die Rechnung zu zahlen hat, auch den Auftrag unterschreibt. Wenn der Job also über einen Dritten läuft, dann erst recht.
    Nicht, daß hinterher der Kunde anderes behauptet / erwartet hat oder andere Summen im Kopf hatte.

    Ansonsten ist es nichts ungewöhnliches, wenn mal ein Kunde später zahlt. Einfach mal erinnern (per Mail oder Anruf oder Brief), notfalls dann auch dann die erste Mahnung schicken...

  • Vertragsstornierung

    • mringhoff
    • 5. Februar 2008 um 12:40
    Zitat von "Steffen"

    Er bekam Recht. (die Mail hätte ja auch die Praktikantin schicken können).


    Seid Ihr deswegen vor Gericht gewesen?


    Zitat von "Steffen"

    Ich hätte auf eine Unterschrift eines Berechtigten statt der Email bestehen müssen. Also auch aufpassen, wenn die Sekretärin das Angebot unterschreibt ;-)....


    So einfach kann man sich eigentlich nicht rausreden. Im Ladengeschäft kann ja auch nicht der Firmeninhaber das Geschäft zurückziehen und sich darauf berufen, daß die nette Dame im Laden nur eine Praktikantin war...
    Hier gibt es die sog. Handlungsvollmacht nach HGB für "gewöhnliche" Rechtshandlungen bzw. für Handlungsgehilfen (§54+55) oder auch die Angestellten im Laden (§56 HGB)

    Ein Fax mit einem Firmenstempel genügt wohl dieser Vermutung, eine einfache E-Mail wohl eher nicht...

  • Vertragsstornierung

    • mringhoff
    • 5. Februar 2008 um 08:52

    Wie ja schon erwähnt, gibt es ja nur "Stornoerleichterungen" und keine Stornogebühren. Grundsätzlich sind Verträge einzuhalten. Jeder ist zur Leistung verpflichtet. Das bedeutet auch, daß der Kunde auch seine Zahlung (komplett) leisten muss. Wenn dieser also den Vertrag nicht einhält (absagt), dann müsste er theoretisch 100% zahlen. Da wir ja alle nett sind, erlassen wir dem Kunden je nach Absagetermin bestimmte Prozentsätze.

    Wenn wir solche Regelungen im Vertrag (AGB) mit aufnehmen, zeigt es dem Kunden deutlich auf, daß wir noch netter als sonst sind, wenn wir bei Absage kleinerer Dryhirejobs komplett auf eine Zahlung/Teilzahlung verzichten.
    Würden keine Stornierungsregelungen erwähnt sein, wird dem Kunden gar nicht so deutlich, daß wir bei Verzicht auf Zahlung gerade extrem tolerant waren. Der Dank des Kunden wird überschwänglich sein, er wird uns überallhin weiterempfehlen und wird in Zukunft nie mehr nach Sonderkonditionen fragen... :)

  • Musikmesse 2008 in FFM

    • mringhoff
    • 4. Februar 2008 um 22:30

    Die PLS entstand aus der Musikmesse. Gaaaanz früher war das eine einzige Messe. Dann hat man das organisatorisch getrennt, um auch das entsprechende Zielpublikum/Aussteller anzusprechen.
    Bei den alten Hasen ist das alles nach wie vor die "Musikmesse", obwohl sie eigentlich die PLS meinen.

    Es gibt also keine Trennung, nur zwei Namen und räumliche Aufteilungen.
    Das ganze ist sogar so vermischt, daß die DJ-Technik und das Recording (Halle 5.0 und 5.1.) in der Musikmesse und nicht in der PLS integriert sind.
    Auch die Halle "Sound" (4.1.) ist im Bereich der Musikmesse, einfach aus Platzgründen.
    Bei der Musikmesse sind halt die Musik-Macher und bei der PLS die, die für die akkustische und optische Verbreitung zuständig sind :)

    Auch bei den Zulieferbussen braucht man auf nichts aufpassen, das sind nur verschiedene Anlaufstationen.
    Falls man also nicht gezielt irgendwo hinwill, ist es ja egal, ob man von A nach B oder von B nach A durch die Hallen zieht.

    Und: Karte am besten im Vorverkauf bestellen, dann gehts schneller am Eingang.

  • Vertragsstornierung

    • mringhoff
    • 4. Februar 2008 um 19:32

    Ich würde grundsätzlich eher schauen, daß Du einen Vertrag bekommst.
    Am einfachsten ist das ein Angebot zumailen/faxen und das dann gegengezeichnet wieder zurückzubekommen.

    Wer das Angebot nicht innerhalb einer gewissen Frist unterschrieben zurückfaxt, dessen Reservierung wird wieder aufgehoben.
    Die Frist kann selbstverständlich variieren. In einer Hochsaison bei einer kurzfristigen Anfrage kann diese z.B. nur einen Tag sein.

    Das Schriftliche hat nicht nur Beweischarakter, sondern es ist zudem noch ein moralischer Schritt für den Kunden, das Material bewusst bestellt zu haben. Nebenbei vermeidet es Missverständnisse bei der Materialauswahl, bei der Zahlungsvereinbarung und anderen Dingen.
    Natürlich werden somit auch die AGB akzeptiert.

    Dieses Procedere hat sich auch bei kleinen Dryhiregeschäften bewährt. Ein Angebot ist schnell geschrieben und gemailt.
    Zudem kommt noch hinzu, daß man wesentlich mehr Kontaktmöglichkeiten hat, als nur die Telefonnummer (verifizierte E-Mail-Adresse, womöglich noch mit der Domain des Kundens, Faxanschluss etc.) Das verhindert auch Unterschlagungen (Welcher potentielle Betrüger hat schon einen festen Faxanschluss?).

    Das mit der Vorkasse kann bei größeren Jobs sinnvoll sein, bei kleineren Dryhiresachen fände ich das eher aufwändig. Schliesslich muss ja für eine Vorauskasse auch eine Rechnung geschrieben werden, wenns korrekt ablaufen soll...
    Ansonsten würde ich eher Barzahlung bei Abholung favourisieren.

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