Nana, wieviel Weihnachtspunsch ist Dir denn da über die Leber gelaufen? ![]()
Ich bin zwar auch kein Gema-Fan, aber ich hoffe, daß wir trotzdem noch einig sind, wenn es darum geht, den Urheber für ein "Kunstwerk" zu entlohnen, wenn man dieses gewerblich ausnützen möchte.
Schliesslich wird ja damit auch ordentlich Geld verdient: Der Veranstalter unterhält mit der Musik seine Gäste, diese zahlen Eintritt und erzeugen seinen Essens- und Getränkeumsatz. Der Radiosender bindet seine Hörer mit guter Musik und lässt sich seine Zuhörerzahl durch die Werbeeinnahmen vergolden, das Hotel mit der Musikberieselung in der Toilette wird sicher auch nicht arm sein. Und so weiter.
Warum sollen dann diejenigen, die die Musik erschaffen haben, nichts davon haben?
Wenn Du Bilder veröffentlichen willst, dann muss man sie entweder selber machen oder die Rechte dazu kaufen (Bildagenturen etc.). Warum soll es mit der Musik anderst sein?
Und irgendwie muss das ganze ja abgerechnet werden. Also nimmt man einfach "harte" Faktoren, die auch im Zusammenhang mit dem Umsatz stehen: Eintrittspreise, Größe der Location etc.
Und ob dort die Musik jetzt verständlich oder unverständlich klingt, kann ja wohl nicht in die Preisberechnung einfliessen...
So weit so gut. Worüber man sich dann streiten kann ist, wieviel von den eingenommenen Summen dann in der Gema-Verwaltung hängenbleiben und welcher Urheber wieviel vom Geld bekommt. Aber grundsätzlich ist diese Idee ja nicht verkehrt...
Und um das nochmal hervorzuheben: kein DJ und kein Musiker muss Beiträge an die Gema bezahlen. Das allein ist der Verantwortungsbereich des Veranstalters! Wozu regen wir uns dann auf?