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Beiträge von mringhoff

  • Diese DUMPER kotzen mich an

    • mringhoff
    • 20. Juli 2006 um 13:51

    Nun, wir führen ja irgendwie zwei Diskussionen. Einmal versuchen wir hier, betriebswirtschaftlich einen passenden Vermietpreis zu ermitteln und zweitens geht es um die ewige Dumper-Diskussion.

    Zu ersterem:
    Da man ja im Vorhinein nie genau weiß, wieoft ein Gerät im Jahr on Tour ist, kann man ja die Jobs nur hypothetisch annehmen/schätzen. Denn die Häufigkeit hängt ja auch wiederum zum Teil mit dem Mietpreis zusammen. Ist es zu teuer, werden die Jobs weniger und anderstrum (zwar nicht direktproportional aber trendmässig auf alle Fälle).
    Geht man also von 50 Einsätzen p.a. aus, dann wird der Mietpreis höher. Bei 100 Einsätzen niedriger. Niedrigere Mietpreise - häufigere Buchungen. Je nach Philosophie und weiteren Kalkulationen rund um die variablen Kosten, Fixkosten sind dann die Mietpreise mal höher mal niedriger. Der Weisheit letzter Schluss ist das also nicht immer.
    Was liegt also näher, sich einfach den Nachbargegebenheiten - sprich den Mietpreisen der Kollegen anzupassen, sofern sie in oben errechneter Bandbreite liegen. Daran wird man ja schliesslich u.a. verglichen. Schlimm wird es nur, wenn jeder meint, er müsse günstiger sein, um viele Aufträge zu erhalten. Hier ist es natürlich immer wichtig, die oben genannte Kalkulation im Auge zu behalten und bei Überschreiten der Grenze nach unten die Preisspielchen nicht mitzumachen (und warten, bis die Konkurrenz Konkurs anmeldet :-).

    Zu zweiteren (der Dumperdiskussion):
    Nennen wir sie mal Billiganbieter, um nicht wieder in Begriffdiskussionen zu enden.
    Der Markt wird umkämpft und das ist ja gut so. Das beste Preis-Leistungsverhältnis wird sich durchsetzen. Nun, es gibt Firmen mit Chinaware und Schülertechnikern, die werden wohl billig sein und ihren Markt dort suchen, wo die Qualitätsanbieter gar nicht hin wollen. Soweit sogut. Probleme gibt es nur, wenn auch die gute Leistung kaum noch etwas kostet, wenn gutes Equipment zu Chinawarenpartypreisen rausgeht. Das Problem haben dann aber beide Seiten: Der Anbieter kann sich das auf Dauer nicht leisten. Oft ist das ein Zeichen von Liquiditätsproblemen größerer Companies. Ein unreflektiertes Handeln, Torschlusspanik statt Kalkulation, taktische Überlegungen oder Strategien überwiegt und führt zu abstrusen Aussagen wie "jeder Job muss gemacht werden, koste was es wolle" oder "die Ware muss aus dem Lager sonst verdient es nichts".

    Solche Anbieter stören auf Dauer das Martkpreisverhältnis. Wenn dieser Anbieter dann Konkurs angemeldet hat, hinterlässt er eventuell ein Preisniveau, an das sich andere Dienstleister sich anpassen mussten.

    Man darf also auch mal ruhig auf die Billiganbieter schimpfen, wenn man das Preis-Leistungsverhältnis im Auge behält.

    Kleines Beispiel: Mich erreichte wie so öfters eine Rundmail einer DJ-Agentur:
    DJ-Job für X.X.2006 in Rosenheim zu vergeben. (südlich von München)
    Veranstaltung: Hochzeit
    Dauer: ca. 5 Stunden
    PA: mitbringen
    Gage: 200,- inkl Steuer

    Macht also rund 170,- netto MIT (!) Anlage.

    Ohne jetzt mal hinter die Kalkulationshintergründe zu blicken, es wird einfach ein Marktpreis nach unten gedrückt. Da darf sich doch mal ärgern oder?

  • Wo kauft ihr euer Material?

    • mringhoff
    • 19. Juli 2006 um 21:45

    ansonsten: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=53012

  • günstigste Art jemanden zu beschäftigen, 400€ oder ?

    • mringhoff
    • 19. Juli 2006 um 15:58

    Sie soll ja nicht gleich einen eigenen Laden aufmachen. Als "freiberufliche" Mitarbeiterin kann man viel besser bei der ein oder anderen Agentur anheuern und projektbezogen mitarbeiten.
    Und die Kontakte kommen mit der Zeit. Als erste Station würde sie ja mal bei Dir mitarbeiten...

  • Diese DUMPER kotzen mich an

    • mringhoff
    • 19. Juli 2006 um 15:55
    Zitat von "DJ Detto"

    also mich kotzen diese „DUMPER“-Schreier hier (und nicht nur hier) an.

    Ich muss mal hinterfragen: Was stört Dich jetzt mehr, daß Leute den Begriff falsch verwenden oder daß sich jemand aufregt, daß ein Konkurrent extrem günstig ist?

    ersteres würde mir nämlich egal sein. Der Begriff Dumping hat sich im umgangssprachlichen Gebrauch einfach so festgesetzt. Da gibts in der deutschen Sprache sicherlich noch ganz andere Beispiele...

  • günstigste Art jemanden zu beschäftigen, 400€ oder ?

    • mringhoff
    • 19. Juli 2006 um 15:46

    Sollte sie sich selbständig machen wollen, dann würde für sie das Überbrückungsgeld in Frage kommen (aus drohender/realer Arbeitslosigkeit heraus):
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberbr%C3%BCckungsgeld

    Vielleicht ist das ja mal eine ganz andere Alternative als eine Festanstellung. Gerade in dieser Branche hat man so durchaus mehr Chancen zu Arbeit zu kommen....

  • Lautstärkebegrenzung N1 - 3KW

    • mringhoff
    • 19. Juli 2006 um 15:31

    Naja, die haben sich halt der Sprache etwas angepasst :)
    (Mit 3kW kann der gewöhnliche Feldwaldundwiesen-Raver mehr anfangen als mit Dezibel.)
    Meinen die jetzt Sinus- oder RMS oder Musikbelastbarkeit oder Peak?
    Und überhaupt, wenn ich 3KW dabei habe und mein Nachbar 3KW und der wiederum daneben auch: Wenn jetzt jeder seine Musik spielt ist das o.k, wenn wir uns zusammenschliessen sind es dann 9kW oder gilt das nur pro Zelt oder pro Person oder pro Auto oder pro qm?

    Wie man sieht, mehr als offene Fragen. Vielleicht dient diese Vorschrift auch nur dafür, um irgendwelche Behörden gut zu stimmen. (Hatte letztes Jahr auch ein Open-Air, wo orginal die Ordnungsbehörde gefordert hat, Schaumstoff unter die Bassboxen zu legen, damit der "Schall nicht soweit trägt". Ich bin mir da sicher: für die Ameisen war es sicher um 3bB leiser...)

    Also nur nicht hinterfragen, könnte sonst nur schlimmer kommen...

  • CD´s transportieren?ent(Hüllen)de Gedanken!

    • mringhoff
    • 19. Juli 2006 um 11:13
    Zitat von "Wolverine"


    CD Jewel Case/Slimline:


    Ob slimline oder standart, wenn Du richtig viele mitnehmen willst, wirds einfach sackschwer und voluminös. Du hast dort sicherlich mehr den "Über-Blick" über die CD-Rückseiten, aber bei den CD-Taschen bleiben die CDs dafür auch sehr gut an ihrem jeweiligen Platz und nach einiger Zeit weißt Du auch, wo jede CD ist.


    Zitat von "Wolverine"


    Folienhüllen:

    Also ich bevorzug die CD-Taschen, das ist für mich das platzsparenste überhaupt.
    Die CDs leiden nach rund 5-6 jähriger Erfahrung sicherlich kein bisschen mehr als in ihren Jewel-Cases. Wenn etwas kaputt geht, dann außerhalb der jeweiligen Aufbewahrungsstätte.

    Die "Lesbarkeit" von oben ist allerdings weg, allerdings hast Du durch die festen Positionen der CDs sehr schnell die Reihenfolge im Kopf.

    Nachteil ist allerdings, daß Du das Cover bearbeiten / zerschneiden musst. Bei Samplern oder Alben liegt bei mir die Trackliste nach oben auf, so muss ich das Cover nicht rausnehmen. Bei mir passen nämlich Cover und CD in ein Fach rein. Andere Kollegen stecken ihr Booklet in die Tasche auf der Rückseite hinter den jeweiligen CDs rein. (Es passen dann nur halb soviele CDs in die Tasche, aber man merkt sofort, wenn eine fehlt...)

    Vor einigen Jahren stand ich vor selbigen Probem wie Du. Die CD-Koffer wurden eng und schwer. Von Kollegen habe ich dann die CD-Taschen empfohlen bekommen. Anfangs fande ich es schon eine gewisse Umstellung. Das "Blättern" von oben und das "inspirieren lassen" ist einfach anderst. Bei den CD-Taschen schlägst Du halt die Seiten um wie ein Buch. Das geht auch wunderbar, ist aber einfach eine Umstellung.

    Nach rund 5-10 DJ-Einsätzen wirst Du aber Deine alten Jewel-Cases nicht mehr haben wollen :)

    Teuer finde ich die Dinger auch nicht, für rund 20-30 EUR bekommst Du schon ganz vernünftige Dinger (Inhalt zwischen 250 und 400 St). Für dieselbe Menge an CDs mit Jewel-Case kosten CD-Koffer sicherlich mehr.

  • Mietpreise für Licht - in Ordnung?

    • mringhoff
    • 18. Juli 2006 um 09:37

    Den wirklichen, praktischen Sinn, das zu diskutieren sehe ich zwar auch nicht, aber wir sind ja hier ein Fachforum. Da darf man sich doch auch gerne mal über Preise (anhand von Beispielen) austauschen.
    Bei solchen Diskussionen sieht man im laufe der Zeit, wie große Unterschiede es doch immer wieder gibt (regional als auch lokal). So gesehen ist das durchaus wieder interessant, wenngleich es auch wichtigeres gibt...

  • Nette Preisgestaltung

    • mringhoff
    • 18. Juli 2006 um 09:32
    Zitat von "DJ Detto"

    ROI ist etwas mehr als nur das eingestzte Kapital betrachten
    Ich kenne es als Umsatzrentabilität x Kapitalumschlag
    und alleine die Umsatzrentabilität ist ja schon
    UMSATZ - var. Kosten - fixe Kosten= Gewinn
    Gewinn:Umsatz x 100

    Meine Rede.... (siehe weiter oben) - nur in Technikersprache übersetzt...

  • Feines Komplettpaket: Was würdet ihr dafür nehmen?

    • mringhoff
    • 18. Juli 2006 um 09:29

    Habe das aber auch eher so verstanden wie Johnny....

    Zur DJ-Gage:
    diese setzt sich natürlich zusammen aus einmal der reinen "Arbeitszeit" als auch einen Anteil zum Tonträgerkauf. Und dann kommt noch der "Künstlerteil" - also der Preis für den Namen.
    Wer es sich leisten kann und laufend gebucht wird, der verlangt mehr. Logisch. Ist halt reinste Marktwirtschaft. Wenn die Aufträge ausbleiben stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr...
    Ein bekannter DJ zieht ja auch Gäste, insofern lohnt sich das für den Veranstalter auch wieder.
    Reden wir aber über die "normalen" DJ-Gagen (DJ ohne Bekanntheitsgrad). Laß den Anteil an den Tonträgern mal 50,- EUR pro Auftritt sein, dann kommen wir auf rund 250,- EUR Tagesgage...

    Und wie alle Preise gibts natürlich regionale Unterschiede, aber für 100,- EUR legt auch im Norden oder Osten auf dem Land auch kein professioneller DJ mehr auf. Das sind dann wohl nur noch Hobby-DJs, Schüler und Beginners, die an Jobs kommen wollen. Und diese wollen wir hier doch nicht wirklich als Masstab zum Preisverlgeich ranziehen oder?

  • DJ-Kopfhörer gesucht

    • mringhoff
    • 17. Juli 2006 um 14:52

    Bin mit meinem Pioneerkopfhörer auch vollkommen zufrieden. Sitzt, klingt gut (ein Hifi-Fetischist wird sicher das nicht so sehen, aber wir sind ja hier im Discobereich...), ist ausreichend laut und er hält schon sehr verdächtig lange. Bei den bisherigen Kopfhörern gab dann irgendwann mal eine Seite auf - meist lags am Kabel und deren nicht-roadtauglicher Bauweise.

    Das Spiralkabel finde ich gut, Du bleibst einfach viel weniger hängen. Ansonsten hat es auch eine gute Qualität - nicht zu vergleichen mit dem Telefonhörerkabel, das immer irgendwann zu einem verknoteten Knäul wird. Hätten die früheren Kopfhörer auch schon Spiralkabel gehabt, hätte sich sicherlich die Lebensdauer des ein oder anderen erhöht...

    Schön ist auch die Faltklappweise beim Zusammenlegen und die mitgelieferte Tasche. Einfach kompakter und weniger anfällig für Schäden im rauhen Partyalltag....

  • Feines Komplettpaket: Was würdet ihr dafür nehmen?

    • mringhoff
    • 16. Juli 2006 um 17:36

    Ich kann auch nicht verstehen, wie man mit 50,- EUR Tagessatz für einen Lichttechniker kalkuliert.

    Welche Firmen zahlen solche Preise? Ich kenne da nur semiprofessionelle Nebenerwerbsbetriebe jungdynamischer Schüler, die meinen, weil sie seit ein paar Jahren über McCrypt hinaus gekommen sind, auch "professionelle" Veranstaltungstechniker zu sein.
    Allein an diesem Preis erkennt man, wie "professionell" eine Firma arbeitet. Ein vernünftiger Techniker / Operator, der seinen Job gelernt hat und vom Fach ist, wird NIEMALS dafür regulär arbeiten.

    Was habe ich dann als Veranstalter dann für Leute am Start bei diesem Anbieter? Unerfahrene Schüler/Studenten, die sich freuen, umsonst auf das Fest gekommen, wichtig auf der Bühne präsent zu sein und dafür noch umsonst "saufen" (nicht trinken) dürfen?
    Wo bleibt da die fachliche Qualität? Wo bleibt da die Gefahrensensibilität?

    Ich kann mir doch nicht den nächstbesten Studenten in 10 Minuten zum Veranstaltungstechniker machen.
    Übrigens, eine angmessene Bezahlung garantiert auch, daß die Stammtechniker auch bleiben und nicht permanent neu suchen muss:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=441163&highlight=#441163

    Als "Fachfirma" würde ich mich schämen, wenn ich mir es nicht leisten kann, angemessene Technikersätze bezahlen zu können und das nicht noch in einem Forum öffentlich zu propagieren.

  • Die Essens-Steuer auchnoch?

    • mringhoff
    • 15. Juli 2006 um 10:00
    Zitat von "Manuela"


    ich denke hier ist auch die Lösung zu finden.

    Naja, solange man nicht seinem Finanzbeamten das wieder brühwarm beim Essen erzählt... :)

    Normalerweise ist das ja alles pillepalle - auch für die Jungs vom Staat. Die paar unversteuerten Fischstäbchen jucken doch niemanden. Drum auch der Freibetrag.

    Interessant wirds dann, wenn das regelmässig (also wie ein Gehalt) ist. Und das vermutet man zum Beispiel bei den Mitarbeitern in einer Gastronomie, die gratis essen und trinken. Oder beim Bankangestellten, wenn er einen vergünstigen Kredit bekommt oder beim Aussenhandelsvertreter der sein Auto von der Firma (auch für Privatfahrten) gestellt bekommt.
    Das sind alles etwas höhere Beträge und für den Finanzbeamten auch leichter herauszufinden.

    Ich finde das mit dem Geldwerten Vorteil durchaus gerecht. Stell Dir mal vor, Du bekommst 1500,- netto - beim Arbeitgeber sind das dann rund 3.000,- EUR Ausgaben. Der Rest sind Steuern, Sozialabgaben etc.
    Wenn der Dir jetzt statt dem Gehalt dafür eine Wohnung, ein Auto, ein Telefon, regelmässiges Essen, Deinen Urlaub und vielleicht noch 30,- EUR Gehalt (und somit auch die Kranken- und Arbeitslosenversicherung) geben würde und das sich insgesamt auch auf 3.000,- EUR summiert, dann müsstest Du ohne den "Geldwerten Vorteil" ja keine Steuern und Abgaben zahlen.
    Wenn das dann jeder so macht, dann würde Vater Staat irgendwann gar keine Steuern mehr einnehmen...

  • gutes equipment? und für das geld?

    • mringhoff
    • 15. Juli 2006 um 09:45
    Zitat von "blade11"


    vllt hat mal jemand eine idee, wie man sich in so kirmessachen einklinken kann, wenn die schon seit 10 jahren vom gleichen discoteam beschallt werden...das scheint mir alles sehr aussichtslos...ich will am preis net so weit runter gehen, sonst krieg ich sie net mehr hoch und leg drauf zum schluss...

    hmm, da würde ich mich mal weniger einklinken. Erstens wird der Veranstalter in den 10 Jahren wohl eine gute Beziehung zu seinem Dienstleister aufgebaut haben. Er wird wissen, was er bekommt und daß alles klappt. Das ist oft viel mehr wert, als 100-200,- EUR Ersparnis.
    Zweitens wird der Preis sicherlich nicht der Brüller sein (aus Anbietersicht). Wenn jemand das seit 10 Jahren macht, dann heißt das nämlich jedes Jahr aufs Neue: "Du, unser Fest ist heue am soundsovielten, wir wollen Dich wieder. Alles so wie letztes Jahr..." (Natürlich auch der Preis). Und einem guten, langjährigem Kunden wird man das auch so wieder bieten, wenn auch von dessen Seite alles gut gelaufen ist (pünktliche Bezahlung etc.).

    Am besten ist, Du versuchst nicht aktiv Kollegen aus dem Job zu drängen, schon gar nicht mit der Preis-Schiene, sondern das Augenmerk auf Neuaquise zu legen. Natürlich kommen die Jobs nicht von heute auf morgen. Man muss sich seinen Namen erstmal verdienen. Wenn jemand gut ist, spricht sich das rum und auf dem nächsten Job steht auf einmal jemand neben Dir, der Dich für seine Veranstaltung haben möchte...

  • Die Essens-Steuer auchnoch?

    • mringhoff
    • 13. Juli 2006 um 12:39

    Nun, entweder - oder.... Beides passt ja nicht zusammen.
    Entweder du bekommst Verpflegung gratis oder verbilligt (Geldwerter Vorteil) oder Du zahlst das selbst (Verpflegungsmehraufwendung) und machst das geltend (bzw. die entsprechenden Pauschbeträge)

  • Die Essens-Steuer auchnoch?

    • mringhoff
    • 13. Juli 2006 um 11:06

    Pro Monat gibts eine Freigrenze von 44,- EUR, damit nicht jeder Kleinkram angegeben werden muss.

    Weitere Infos dazu z.B. unter:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geldwerter_Vorteil

  • Die Essens-Steuer auchnoch?

    • mringhoff
    • 13. Juli 2006 um 10:26

    Ich weiß ja nicht, wie lange das schon her ist, aber der Arbeitgeber könnte ja auch Euch nachträglich die Verpflegung in Rechnung stellen...
    Dann wäre es kein Geldwerter Vorteil mehr. (Die Rechnung soll aber schon bezahlt werden und kein Fake sein!).

    Ist nur die Frage, ob das dann wirklich was bringt, je nach persönlichem Steuersatz ist das nämlich gar nicht mal so viel, wenn die Fischstäbchen "nur" versteuert und nicht bezahlt werden...

  • Boxstativ will nicht mehr aus Box

    • mringhoff
    • 13. Juli 2006 um 10:03
    Zitat von "f8274"

    ...Beatbox ist so nett, und schickt mir eine neue Box.

    Na, schon allein deswegen hat sich der Thread ja wirklich gelohnt :)

  • Die Essens-Steuer auchnoch?

    • mringhoff
    • 13. Juli 2006 um 10:00
    Zitat von "Manuela"

    Die Kosten für dieses Essen stehen nirgends in der Buchhaltung, sind also Chefsache oder von mir aus ne private spende.

    Nun meinte ein böser Onkel vom FA, dieses Essen sei ein Einkommen und somit steuerpflichtig

    Frage: woher weiß denn der Onkel, daß es dort etwas zu essen gab? Es hätte ja sich auch jeder selber was mitbringen können...

    Du musst das (vom Gerechtigkeitsempfinden so sehen): Der Arbeitgeber ist ja nicht verpflichtet, die Arbeitnehmer zu verpflegen. Normalerweise gehst Du dann selber essen oder zum Metzger etc. Lass es mal rund 15,- EUR am Tag incl. Getränke sein.
    Wenn jetzt das vom Arbeitgeber gestellt wird, sparst Du Dir jeden Tag 15,- EUR. Das ist wie, als wenn er Dein Gehalt um 15,- EUR erhöht hätte.
    Also sagt der Finanzbeamter: Dein Gehalt ist also nicht x EUR, sonder x+15,- EUR pro Tag und daraus errechnet er dann die Steuer.
    Ich finde daran nichts Ungerechtes.
    Ungerecht ist nur, daß es die meisten nicht angeben und somit die Steuer etwas "verkürzen".

  • Die Essens-Steuer auchnoch?

    • mringhoff
    • 13. Juli 2006 um 09:53

    Mein Steuerberater hat mir mal erzählt, was (theoretisch) auch noch alles zum Geldwerten Vorteil gehören kann:

    - wenn ich als Techniker für Auf/Abbau gebucht bin und nicht für die
    Aufführung selbst, ich sie mir aber trotzdem anschaue, dann spare ich
    mir ja den Eintritt. Das wäre z.B. auch ein "Geldwerter Vorteil".

    - das Crew-Catering (aber das hatten wir ja oben schon)

    - gestellte Hotelübernachtungen

    Frage mich nur, wer das überhaupt angibt und wie ein Finanzbeamter das kontrollieren will. Schliesslich muss man als Privatperson keine Belege aufheben...

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