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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 11. März 2013 um 13:25
    Zitat von "slaytalix"

    Stutzig macht mich z. B., wenn Jemand aus Hannover kommt, gängige Technik bei mir in Bielefeld mieten möchte, vermutlich bekommt er dort keine Technik mehr.


    ...oder der Strohmann ist eben einer aus Hannover. Und wenn man schon einen Strohmann verbraucht, dann dürfen es gerne ein paar mehr Anbieter sein, die man besucht.


    Hatte schon öfters die Idee, eine Art Selbstauskunft einzufordern (Neukunden-Anmeldung etc.).
    Natürlich ist so etwas total unüblich, aber wenn man bedenkt, daß Banken beispielsweise auch schon für einen Kredit von 10.000,- EUR den Kunden bis auf die Unterwäsche kennenlernen wollen, aber wir unbekannten Anrufern Material im Wert von mehreren 10.000,- EUR mitgeben, da muss man sich schon fragen.

    Großhändler oder Hersteller fordern auch teilweise entsprechende Formulare von uns als Kunden, nur damit wir deren Produkte kaufen dürfen. Bei anderen gehts also ja auch...

    Bei der Verwendung eines Selbstauskunftsbogen dachte ich u.a. auch an eine Art Abwehrreaktion, wenn man eine Anfrage vorliegen hat, aber man einen potentiellen Kunden auch nicht gleich verprellen möchte.
    Daß ein Betrüger mit Unterschlagungsabsicht so einen Bogen ausfüllt, halte ich deshalb für eher unwahrscheinlich, weil er wieder sonst zuviele Spuren hinterlässt.
    Da besucht er lieber einen anderen Anbieter....

    Hat das schon mal jemand ausprobiert?

  • Wer ist für Fußgängerzone/Installation verantwortlich?

    • mringhoff
    • 11. März 2013 um 13:09

    ...hört sich evtl. auch nach kommunalen Bauhof (städtische Mitarbeiter o.ä.) an.?
    da hab ich auch schon die wildesten Dinge gesehen, da sind Messebauer harmlos :)

  • Material mit dem man noch Geld verdienen kann

    • mringhoff
    • 11. März 2013 um 11:22

    Wenn das "Material" Geld verdienen soll, dann wird es in der Tat schwierig.
    Die Geräte, die sich, wenn man nur den Mietertrag zum Kaufpreis betrachtet, am meisten rentieren sind preiswerte Konsumerware.
    Beispielsweise haben wir für Privatanwender immer noch ein Rudel Lichteffekte im Lager. Einkaufspreis nicht über 50,- EUR netto, Mietpreis um die 15,- EUR

    Doch diese Sparte kann ja nicht Sinn und Ziel des Gewerbeerfolgs sein. Wie schon kob1 erwähnt hat, macht das Gesamtpaket der Dienstleistung, das den Kunden überzeugt.
    Dabei hilft natürlich gutes Material. Die Wahrscheinlichkeit ist in unserer Branche hoch, daß gut leider oft auch teuer ist und das "amtlich" oft auch gut ist.
    (was nicht ausschließt, daß teuer auch manchmal Mist oder unbekannte Dinge auch manchmal gut sind)

    Wenn man dann wieder rechnet, kann es sein, daß man zur "Amortisation" des Materials viele Jahre braucht oder sie mangels Einsätze nie ganz erreicht. Aber sie tragen zum Geschäftserfolg mit bei. Gerade Kabel, Cases oder andere Dinge sind ein bestes Beispiel dafür, hier macht sich auch keiner Gedanken um die Amortisation. Das sind Investitionen, die über den Gesamtertrag wieder hereinkommen. Ähnlich wäre es, wenn man beispielsweise ein hochwertiges Mikro kauft.

    Wegen Investitionsüberlegungen fände ich dann folgende Ansätze sehr sinnig:

    Zitat von "MRspeaker"

    Ich würde mal die Dry Hire Ausgabenseite durchforsten und gucken, welches Material wirklich oft zugemietet werden musste


    Neben den reinen Zumietkosten kommen ja noch Aufwendungen der Hin- und Herfahrerei dazu. Auch den zeitlichen Aspekt darf man nicht außer Acht lassen.
    Zudem kommt noch dazu, daß man dann Material, das auf Lager ist, auch häufiger anbietet/einsetzt, als Fremdequipment.

    Zitat von "niggles"

    Vielleicht solltest du dir erst mal die Frage stellen was deine Kunden (und zwar die 20% die üblicherweise 80% des Umsatzes generieren) zur Gesamtdurchführung ihrer Veranstaltungen an Material benötigen


    Wenn Bereiche gut laufen, dann würde ich auch hier weiter investieren. Einfach mal die letzten 2-3 Jahre kritisch, analytisch ansehen, dann sieht man schon, welche Jobs sich rentiert haben und welche weniger...

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 11. März 2013 um 09:07

    Sonderwünsche? kleine Abweichungen? Zusatzprogramm?

    "Das ist kein Problem, machen wir gerne für Sie. Ich schicke heute noch gleich das neue Angebot raus...."

    ...klappt immer. :)

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 8. März 2013 um 07:36

    und mit welchen Tricks / Sprüchen / Vorgehen konnten Sie Deinen Kollegen davon überzeugen, die Aufbauhilfe Ost zu leisten?

    Wie lief das denn nun konkret ab?

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 14:17

    ja, und er hat mich zudem noch gefragt, wer denn noch so eins hätte. Wollte ihm da keinen nennen, außer die großen (weltweiten) Anbieter.
    Nicht daß er dann beim Kollegen anruft und sagt: "Schönen Gruß von XY, ich soll mich bei Euch melden...."
    Der Trick mit den vermeintlichen "Referenzen"...

  • Reconing EV15B Proline Zeit

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 13:22

    Wenn Du den Micha erreichen willst, dann ist es via PN am besten. Daß er hier irgendwann mal mitliest, ist eher selten.

    Meiner Meinung nach wäre das noch nichts fürs das Warnungenbrett. Wie erwähnt, können manche Lieferungen einfach länger dauern, vor allem bei seltenen Ersatzteilen aus Übersee. Die hiesige Niederlassung (oder die europäische) kann es sich nicht leisten, wegen Kleinkram sich laufend Pakete über den Teich fliegen zu lassen. Hier wird meistens eine Sammelbestellung abgewartet und per Container rübergeschippert. Ob das bei EV auch so ist, weiß ich nicht, aber bei einigen anderen Importeuren/Vertrieben ist das üblich. Da kann es locker mal zu Wartezeiten zwischen 6-8 Wochen kommen.

    Manche Ersatzteile sind lagernd, dann geht das schnell. Aber wenn sie aus sind, kann man nichts machen. Wenn jetzt Dein Reconer dort bestellt hat, muss er auch warten.

    Wenn Du mit der Leistung nicht zufrieden bist, dann versuche doch erstmal das Geschäft rückgängig zu machen. Also Geld zurück (aus erstem Reconing-Versuch) und Ware zurück.
    Dann kannst Du Dich an einen neuen Reconer wenden oder es evtl. selber machen.

    Nur wenn Du nachweisen kannst, daß die verzögerte Bearbeitung wirklich nur ein Fehler des Reconers ist und das mit der Lieferfrist wirklich (!) nicht stimmt, wäre das ein Fall für das Warnungen-Brett. Andernfalls sammelst Du Dir sonst gehörigen Ärger ein. Das wäre nicht der erste Rechtsanwalt, der wegen einer Meldung hier im Warnungenbrett ein Schreiben vefasst. Da muss dann schon alles rechtssicher sein.

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 12:23
    Zitat von "klauston"


    Ich habe auch nicht gemeint, das man Kundenkontakte weitergibt, aber etwas Kommunikation würde oft nicht schaden.
    Im Regelfall kennt man die meisten Leute einer Gegend, die material benötigen.
    Es gibt einen beschränkten Kreis an Veranstaltern, Mitbewerbern die Dry Hire holen, DJs und Kultrvereinen.
    Die kennt man meist. Wenn wer kommt, den gar keiner kennt, dann wär ich mal vorsichtig.


    Die Kommunikation ist in gewisser Weise immer da. Aber das hat leider alles seine Grenzen. Es ist ja nur der eigene Dunstkreis, in dem man mehr oder weniger offen miteinander kommuniziert und somit fallen wieder viele Kollegen im weiteren Umkreis wieder weg. Gerade in Großstadtnähe kann man sich gar nicht alle kennen.

    Gleiches gilt für die Kunden. Natürlich gibt es einige Kunden, die man kennt, auch wenn sie noch nie gemietet haben. Manche kommen auch auf Empfehlungen von anderen usw.
    Aber ich möchte mal meinen, ca. 50% der Neukunden im Dryhiregeschäft kennt man erstmal nicht. In der Großstadt sind es vielleicht sogar noch mehr.

    Da hilft nur ein Gespräch anzufangen, ohne daß es jetzt gleich wie ein Verhör rüberkommt. Es sind ja auch schließlich Kunden, die Wahrscheinlichkeit daß ein Betrug stattfinden soll, ist zumindest jetzt bei uns alle 5 Jahre einer....
    Aber genau den gilt es zu entdecken.
    Falls ich den Neukunden nicht kenne, frage ich ihn natürlich erstmal über sein Vorhaben aus. Auch einfach, um für ihn das richtige Material zu empfehlen. Dabei kann man schon viel raushören und vor allem nachfragen. Darüber hinaus frage ich immer, wie er denn auf uns gekommen ist.
    Danach gibt es eigentlich immer ein schriftliches Angebot, das per Mail rausgeht. Der unterzeichnete Auftrag kommt dann wieder per Post/Fax/E-Mail-Scan zurück.
    Das sind ja alles ganz "normale" Geschäftsgebaren. Wenn aber hier Ungereimtheiten auftreten oder man einfach ein schlechtes Gefühl hat, wird weitergeforscht. Gerade wenn man keine "feste" Adressen hat (Domain, Postadresse, Festnetztelefon/Fax), fangen die Alarmglocken im Hintergrund an sich bereit zu machen...

  • d&b j series-q series

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 10:35

    http://www.neumannmueller.com
    http://www.delta-vision.de
    http://www.prg.com
    http://www.crystal-sound.de

    etc.

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 09:19
    Zitat von "klauston"

    Man sollte mal drüber nachdenken, ob man es nicht mal von der anderen Seite aufzäumt.
    Nämlich das man sich unter Kollegen in der Branche austauscht, wer ein guter und vertrauensvoller Kunde ist und es verdient was auf Dry Hire zu bekommen.


    Mein Kontakt zu Kollegen im Umkreis ist eigentlich sehr gut, aber daß ich jeden meine Kundendaten durchgebe, geht dann doch etwas zu weit.
    Momentan läuft es so, daß wir uns immer gegenseitig Warnungen mailen, wenn etwas vorgefallen ist oder uns gegenseitig anrufen, wenn eine sehr seltsame Anfrage gekommen ist.

    Zitat von "klauston"


    Die Tricks der Betrüger sind gut, die lernen auch dazu.


    ganz genau. Und um das rechtzeitig mitzubekommen, wäre es gut, wenn möglichst viele (Fast-)Geschädigte ihre Erfahrungen berichten.

    Wie sagte mal so schön Sam Levenson:
    Wir müssen aus den Fehlern der anderen lernen, denn wir leben nicht lang genug, um alle Fehler selber zu machen.

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 08:25
    Zitat von "Volker"

    An einer festnetznummer und einer Homepage erkennt man, dass es die Firma wirklich gibt?
    Aha.
    An einem handelsregisterauszug erkennt man, ob die Firma existiert?
    Naja.
    Ich will ja hier keine Weltbilder zerstören, aber heutzutage sagt das alles garnix aus.

    Mit der nötigen kriminellen Energie kann man natürlich alles konstruieren. Meine Hinweise sind ja wie gesagt nur Indizien, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, daß es ein ehrlicher Kunde ist.

    Da der kriminelle Ertrag für manche Banden jetzt nicht gleich in die Millionen geht, machen sich viele nicht die Mühe, ein großes Identitätskonstrukt aufzubauen. Das kostet ja alles Zeit und Geld, außerdem hinterlässt es Spuren.
    Einfach eine Prepaid-Nummer besorgen, Strohmänner besorgen, die unter ihren Namen ein Mietauto besorgen (oder mit dem Taxi kommen) und bei der VT-Bude anrufen und Equipment abholen. Fertig.
    Für Büroservice, Mantelhandel etc. sind solche Jungs eher weniger zu haben, dazu ist der Ertrag vermutlich nicht hoch genug. Ich will das nicht ausschließen, aber die Praxis zeigt, daß das noch (!) nicht üblich ist.

    Und ich rede ja nicht von betrügerischen Konkursmachenschaften oder insolvente Kunden, sondern von der Unterschlagung.
    Das Zahlungsrisiko ist eine andere Baustelle.

    Zitat von "Volker"


    Fakt ist: für den normalen beschaller ist die Seriosität eines Kunden mit seinen Mitteln nicht zweifelsfrei zeitnah feststellbar. Es bleibt nur die Verifizierung im hoffentlich gut gepflegten kollegenkreis...
    Wer es nicht muss, sollte kein Dryhire an gänzlich Unbekannte machen, die auch Kollegen unbekannt sind.


    Absolut richtig.
    Aber ein Gewerbe ist immer mit Risiko verbunden. Unterschlagung ist nur eins. (Zahlungsrisiko, Umweltschäden, Diebstahl, Unfälle, Fehlkalkulationen, mangelnder Umsatz/Gewinn etc. - die Liste der Risiken lässt sich fortsetzen).
    Jetzt kann man sich entscheiden: mache ich das Gewerbe oder lass ich es bleiben?
    Und wenn ich etwas mache, wie kann ich mein Risiko minimieren? Wer Angst hat, daß sein Material nicht mehr zurückkommt, der sollte es entweder gänzlich bleiben lassen oder versuchen, ein gewisses Gespür für die Methoden der Unterwelt zu bekommen. Oder für sich sonst eine Methode finden, das Risiko für Unterschlagungen zu minimieren.
    Und dazu sollte dieser Thread dienen.

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 08:07
    Zitat von "klauston"

    Vermutlich war es mein Statement im Warnungen tread, was Dich verstimmt hat.


    also mich hat übrigens das nicht verstimmt. Dein Statement kann ich auch gut verstehen, Dryhire ist in der Tat ein Risiko, das will ich auch nicht leugnen.
    Da es aber nun mal ein nicht zu verachtender Umsatz auch über Dryhire läuft, kann man nicht einfach sagen, daß man das einfach einstellt. Also sollte man bemüht sein, gegen das Risiko der Unterschlagung anzugehen. Das Warnungen-Brett ist eine Möglichkeit. Obs viel hilft, sei mal dahingestellt. Aber umsonst ist es nicht, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen. Und ich weiß, wovon ich spreche.


    Zitat von "klauston"


    Wir reden da mal über 2 Digitalpulte um 50.000 Euro, dort um eine kleine d&b PA mit Mischpult und Monitoren um über 40.000 Euro, hier wieder über eine PA mit DJ Platz um 15.000 Euro usw.


    Ja, gewisse Sachen sind schon etwas leichtsinnig. Aber wenn man hier öffentlich darüber redet oder laufend Warnungen liest, dann erhöht sich die Sensibilität für das Risiko.
    Wer weiß, vielleicht hätte der Kollege sein Digitalpult nicht einfach so rausgegeben, wenn er viele Warnungen darüber gelesen hätte....
    Aber das sagt man so leicht. Habe neulich mal wieder einen Anruf erhalten, ein Kollege (?) war ganz hektisch und meinte, ihm sei sein M7CL auf dem Job kaputt gegangen, sie suchen dringend Ersatz. Es war ca. 16.00 Uhr. Man würde auch gleich kommen um es abzuholen. Da wir keine M7CL haben, wurde das nichts. Und wer weiß, vielleicht stimmte auch alles. Aber es kann auch ein Trick sein. Und nicht jede VT-Bude würde sagen: ich kenne Dich nicht oder ich lass Euch die Konsole bringen.

  • transparente Bühnendächer

    • mringhoff
    • 7. März 2013 um 07:48
    Zitat von "skyper"

    immer schön die Scheuklappen anlegen :)
    (...)
    Oder man lässt die Seitenplanen raus, und stellt eine Bar/ein Auto/eine Tanzstange
    oder wasweissich drunter - muss kein Techniker drunter schwitzen, braucht es nämlich nicht...

    meine Scheuklappen habe ich mir zweimal redlich erschwitzt :)
    ja, es war Sommer und die Seiten waren offen.

    Für transparente Dächer im Winter fehlt mir allerdings die Erfahrung, das stimmt.

  • Reconing EV15B Proline Zeit

    • mringhoff
    • 6. März 2013 um 20:39

    Du meinst er soll selber in den Staaten bestellen?

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 6. März 2013 um 20:13
    Zitat von "yamaha4711"


    Doch wo setzte ich die Grenze? Bei einer großen PA oder Pult im Bereich über 20k€ (was sehr schnell erreicht ist) oder bei einem Mikro im Wert von 75€?


    bei uns ist das eher Ermessens-Sache. Ein etwas unbedarfter Kunde bekommt nur technisch einfache Dinge mit, wenn es ein Kollege ist, trauen ihm wir mehr zu. Einer der zum Unterschlagen kommt, hat zwar etwas Ahnung, aber die größeren Geschichten werden an unbekannte nicht ohne Techniker herausgegeben. Auch aus dem Grund, daß man Angst vor Fehlbedienung oder schlechten Ruf hat ("das war doch Eure Anlage, die da so besch... geklungen hat...")


    Zitat von "yamaha4711"

    In der Regel erwarten wir von solchen Kunden mind. ein gültiges Dokument, am besten Personalausweis und eine Selbstauskunft. Es folgt dann auch eine Recherche im Internet per Googlemaps und dasoertliche.de. Falls es hier Unstimmigkeiten gibt, dann ist der Auftrag für uns gestorben. Wir bieten dann oftmals die Möglichkeit der Zulieferung sowie Auf- und Abbau an. Meist ist da dann auch für den Kunde Feierabend und er trollt sich. Ansonsten ist Bezahlung Cash bzw. Vorabüberweisung auch eine Möglichkeit die Spreu vom Weizen zu trennen, evtl. einhergehend mit einer Kaution.


    Hatten schon mal einen Fall: Vorkasse kein Problem, Kaution kein Problem, Ausweis etc. alles da. Recherche im www ergab nichts. Sogar den Ausweis durfte ich anfangs einbehalten, dann kam er wieder und wollte ihn doch haben. Zwei weitere (südländische) Männer im Auto stiegen aus und beschwerten sich. Da haben wir das Material wieder zurück haben wollen, was wir auch anstandslos bekamen.... Der gleiche Strohmann (und vermutlich die gleichen Hintermänner) hat dann 2 Wochen später einen Kollegen um ein Teil seiner Sachen gebracht. Er hat übrigens erst nach(!) seinem Schaden die Warnung hier im PA-Forum gelesen...

    Zitat von "yamaha4711"

    Anfragen per Handy sind heute an der Tagesordnung, denn dieses ist ja unser stetiger Begleiter. Daher ist dieser Punkt nicht gerade geeignet, um zu entscheiden ob es sich hierbei um einen ehrlichen oder unehrlichen Kunden handelt.


    Natürlich nicht, nur eben ein von mehreren Tatbeständen. Ein Anruf von einer Festnetznummer ist hingegen schon fast ein beruhigendes Zeichen.


    Zitat von "yamaha4711"


    Wie erkennt man Strohmänner?
    Scheinfirmen kann man schon eher erkennen: Abgleich mit dem Handelsregister.


    HR-Anfrage kostet ja jedesmal etwas. Und nicht jeder Handwerker/Selbständiger/Kleinfirma ist im HR eingetragen.
    Google Recherche bringt auch etwas. Wenn eine normale Homepage exisitert und die Anfrage auch mit der Firmendomain kommt ist schon mal alles gut. In Verbindung mit der passenden Festnetznummer erkennt man: die Firma gibts wirklich (ob die dann vertrauenswürdig/kreditwürdig etc. steht auf einem anderen Blatt)

    Die Strohmänner kann man eigentlich per se erstmal nicht erkennen. Da sind die Hintermänner schon schlauer geworden. Die Strohmänner sprechen akzentfrei Deutsch, wecken also mit einem schlechtem Deutsch schon mal kein Mißtrauen.
    Wenn man sich allerdings näher mit denen unterhält, merkt man, daß manche Dinge nicht so selbstsicher kommen, vor allem wenn es nicht die üblichen Fragen sind (für was braucht ihr das? / wo ist die Veranstaltung? etc. das kann alles eintrainiert werden)

  • Reconing EV15B Proline Zeit

    • mringhoff
    • 6. März 2013 um 19:41

    Es kann natürlich schon sein, daß die Ersatzteile aus USA etwas länger dauern, da die ja meist nicht einzeln per Paket kommen, sondern meist als große Sammelbestellung mit hundert anderen Dingen per Container + Schiff.
    Habe das schon bei anderen Dingen feststellen müssen. Lieferzeiten von 6-8 Wochen sind keine Seltenheit.

  • transparente Bühnendächer

    • mringhoff
    • 6. März 2013 um 19:34

    Kann mich Klauston uneingeschränkt anschliessen.
    Der Kunde findet das zwar am Abend schick, wenn man die Sterne ankucken kann, aber sonst gibts nur Ärger damit.
    Das hat was von einem Gewächshaus.
    Wir hatten mal eine Veranstaltung in einem "transparenten" Zelt, da hat ein Lieferant von einem Steinway-Flügel sich geweigert, das Instrument auf die Bühne zu stellen, weil das voll in der Sonne stand. Da sonst das Abendprogramm geplatzt wäre, ist der Zeltbauer nochmal gekommen und hat das Dach im gewechselt...

    Daß die Techniker während den stundenlangen Arbeiten bei rund 40 Grad fast einen Hitzschlag bekommen hätten, wäre weniger wichtig gewesen.
    Wir hatten dann einen Sonnenschirm über den FOH bekommen. Sah echt bescheuert aus so im Zelt....

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • mringhoff
    • 6. März 2013 um 17:55

    Seit Jahren gibt es immer wieder gut organisierte Gruppen, die im hiesigen VT-Markt "günstig einkaufen" gehen. Im Warnungsbrett gibt es immer wieder Meldungen davon, natürlich mit den entsprechenden Namen dazu.

    Nur die Wahrscheinlichkeit, daß genau derjenige nochmal als Täter auftaucht, ist relativ gering. Es sind vorwiegend Strohmänner oder falsche Existenzen.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, daß man mit jeder Tat nicht nur die Namen mitgeteilt bekommt, sondern auch das gesamte Vorgehen, damit man sich von der Taktik ein Bild machen kann. Aus dem gesamten Vorgehen dieser Leute kann man ein Art Verhaltensmuster zusammenstellen. Das hilft für die Zukunft viel besser, einen Unterschlagungsfall zu vermeiden.

    Ein paar Indizien, die auf eine versuchte Unterschlagung hindeuten können, habe ich hier mal gesammelt. Es wäre schön, wenn andere ihre Erfahrungen oder Kommentare ebenfalls einbringen können.

    1) kurzfristige Anfrage:
    meist kommen die Anfragen relativ kurzfristig (1-3 Tage vorher), damit nicht viel Zeit bleibt, groß zu recherchieren. Manche täuschen auch eine gewisse Eile vor ("der andere hat uns sitzengelassen, wir brauchen noch heute folgendes....")
    Natürlich wird eine entsprechende Story drumherum aufgebaut (für was man das Equipment braucht etc.)

    2) Anfrage oft über Handy
    das natürlich nur für die Einkaufstour dient. Eventuell kann man noch über E-Mail korrespondieren, dann sind es aber die üblichen kostenlosen Mail-Adressen (gmx/hotmail/web.de)
    Möchte man ein Angebot per Fax schicken, wird es schwierig. Auch eine Festnetznummer wird man normalerweise nicht bekommen.

    3) Gängiges Material
    gerne werden auch Geräte unterschlagen, die man leicht im Gebrauchthandel weiterverkaufen kann. Hochwertige DJ-Mixer, CD-Player, Lautsprecher-Sets, Movingheads etc.

    4) Strohmänner
    Der Anruf erfolgt (inzwischen) oft von einem perfekt deutsch sprechenden Strohmann. Früher war schon ein südländischer Dialekt ein Warnsignal, heute reicht es offenbar nicht mehr aus.
    Die Miete selbst läuft auch über Strohmänner (irgendwelche verkommenen Exisitenzen, die vielleicht ein paar Euros bekommen, wenn sie das Spiel mitspielen), ein deutscher Ausweis ist oft kein Hindernis.

    5) Drogensüchtige in Geldnot
    hatten wir auch schonmal. Mietet sich aber keine Transporter voll Zeug, aber mietet unter seinen eigenen Namen, was aber dem Vermieter nichts bringt. Das Equipment wurde ruckzuck über ebay etc. verkauft, das Geld ist schon wieder ausgegeben

    6) Scheinfirmen
    da manchmal Privatleute schon Mißtrauen bei Vermietern hervorrufen, wird schon mal gelegentlich als Firma angefragt. Damit aber keine Rückfragen aufkommen, wird sich eine gerade erloschene Firma aus dem Internet herausgesucht, ein Briefkopf kreiert und per Mail korrespondiert. Der Fall ist aufgeflogen, weil der Vermieter nach der Firma gegoogelt hat.


    und und und...

  • Warnung vor Razvan-Christian Hant&Christi-Vasile Wuppertal

    • mringhoff
    • 6. März 2013 um 17:20

    Hallo Tecstage,

    danke von meiner Seite aus (als Vermieter) für die Warnung. Das ist schon eine Hilfe, wenn immer wieder solche Hinweise kommen. Erstens bekommt man ein Gefühl dafür, wie die Unterwelt so agiert, zweitens helfen die Warnungen, daß das Thema Unterschlagung einfach präsent bleibt.
    Es gab vor einigen Monaten sogar eine Warnung, die in der Tat weitergeholfen hat. Ein Kollege wurde hellhörig, hat die Polizei gerufen, aber die hatten sich etwas ungeschickt angestellt. Es wurde zwar leider keiner gefasst, aber dank der Warnung im PA-Forum konnte ein Schaden verhindert werden.

    Das Vermietgeschäft läuft halt auch immer wieder im Dryhire. Daß Leute vorbeikommen und sich Equipment mieten ist ein Teil unseres Geschäfts. Meldungen wie diese hier helfen einigen zum Umdenken. Es wird nicht mehr vermietet was nur geht, sondern man handelt vorsichtiger.

    Die Bitte vom Kunden "kannst Du mir es günstiger machen, sonst miete ich woanders" weckt bisweilen bei manchen Vermietern noch eine kleine Panik hervor, er könne das Geschäft nicht machen. Wer vorsichtiger ist, wird eher dem Kunden die (virtuelle) Frage stellen "bringst Du mir auch das Equipment überhaupt wieder zurück?"

  • LED Bar Programmierung

    • mringhoff
    • 6. März 2013 um 15:11

    Kommt drauf an, was du machen möchtest.
    Wir nutzen die LED-Bars fast ausschließlich zur Deko / Wand-Anleuchten / Raumlicht etc. bei Industriejobs.
    Da genügen 3 Kanäle für RGB bzw. 4 für RGBW

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