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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • Wer ist für Fußgängerzone/Installation verantwortlich?

    • mringhoff
    • 5. März 2013 um 19:51

    Wenn keiner gegen solche Konstrukte etwas unternimmt, dann wird beim nächsten Mal wieder so gearbeitet, schließlich hat man es schon immer so gemacht.

    Solche Installationen sind halt billiger zu realisieren. Hier werden diejenigen, die das richtig machen wollen, benachteiligt, weil sie teurer anbieten müssen.

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • mringhoff
    • 5. März 2013 um 08:47

    Wenn mit dem Kauf einer CD bereits die Rechte der öffentlichen Aufführung mit einkaufen würde, dann lachen sich alle Großveranstalter, Radiostationen u.a. ins Fäustchen....
    Nein, ich finde es grundsätzlich schon gut, daß dort, wo mit Musik richtig Geld verdient wird, auch dem Künstler etwas abgibt.
    Es kommt eben nur auf die praxisgerechte Ausführung an. Meiner Meinung nach sollten kleinere Veranstaltungen, kleinere Gastronomen etc. wesentlich weniger bis gar nichts zahlen (höhere Freigrenzen), um die lokale Kultur zu fördern.
    Großveranstaltungen, kommerzielle Events, Radiostationen etc. sollten weiterhin für die Musiknutzung bezahlen. Darüber hinaus sollte die Verteilung der Einnahmen gerechter erfolgen. Ob es einen so riesigen Verwaltungsapparat braucht, kann ich leider nicht beurteilen, aber Fakt ist, daß dort schon einige Euros hängen bleiben....

  • Problem mit Stromverteilung - Gerät abgebrannt

    • mringhoff
    • 4. März 2013 um 18:47
    Zitat von "markus maier"


    Verstehe das aber nicht ganz: Wäre der Neutralleiter abgerissen, dürfte doch garnichts funktionieren. Vielleicht noch ein Hinweis zu unserem Verteiler: Ist ein 19" Teil von K&M. Macht aus CEE16 einfach nur 3x mal 230V mit jeweils 2 Steckdosen.


    mit dieser Aussage belegt man leider, daß man die essentiellsten Dinge des Drehstroms noch nicht ganz verinnerlicht hat. Umso erschreckender, daß diese Aussage von einem Student der Elektrotechnik stammt. Und Drehstrom ist ganz klar Inhalt der ersten beiden Semester im Fachbereich Elektrotechnik (zumindest bei uns in Bayern) und in Grundzügen nebenbei auch im Fach Physik der letzten beiden Jahre vor dem Abi (zumindest früher...).

    Zweitens:
    wir sind Gewerbebetriebe, keine Laien (auch wenn manche Betriebe mal laienhaft arbeiten). Wir haben uns an entsprechende andere Regeln zu halten. Schutzregeln für Laien gelten für uns nicht. Wer erzählt, daß die berufsgenossenschaftlichen Verordnungen nur für die in der BG versicherten Betrieben gelten, hat die Hälfte nicht verstanden.
    Ja, es sind keine Gesetze, sondern nur Verordnungen. Daraus ergibt sich, daß man zwar direkt nicht bestraft werden kann, wenn man sich nicht daran hält. Aber: es sind sogenannte "anerkannte Regeln der Technik". Das bedeutet, daß jeder, der sich nicht daran hält, grob fahrlässig (oder evtl. sogar vorsätzlich) handelt und zur Verantwortung gezogen wird , wenn es zu einem Schaden kommt. Wenn wir verantwortlich arbeiten wollen, MÜSSEN wir uns also in Konsequenz daraus an diese Regeln halten.
    Nach BGV A1 §§2ff im Allgemeinen und der BGI 813 (SP 25.1/5) im Speziellen gibt vor, daß wir als Unternehmer die elektrische Anlage entsprechend vor der Nutzung zu prüfen haben.

    Im Gegensatz zu Laien, die auf die Elektrofirma oder den Hausherren schimpfen dürfen, die eine fehlerhafte Steckdose zur Verfügung stellen, gilt das für uns Unternehmer nicht! Uns wird die nötige Fachkompetenz zugeschrieben, das vorher zu prüfen. Aus diesem Grund sind alle Überlegungen der Haftung oder des Schadensersatzes sinnlos.

    Drittens:
    wenn wir hier schon technische Ursachenforschung betreiben sollen, dann fehlt für mich eine ganz klare Info: was (und wie) wurde denn an der CEE-Steckdose gemessen?
    Die Aussage "es hat geknallt und geraucht" reicht für eine Ferndiagnose via Forum nur für Spekulationen.
    Wurde denn überhaupt gemessen, nachdem der Schaden eingetreten ist?

  • Wer ist für Fußgängerzone/Installation verantwortlich?

    • mringhoff
    • 4. März 2013 um 17:54
    Zitat von "tobi.as"


    Frage: Wer ist da verantwortlich: das Ordnungsamt?


    der Veranstalter.

    Nichtsdestotrotz kannst Du dem Ordnungsamt ein Schreiben aufsetzen, worin Du diesen Mißstand beschreibst, sie auf mögliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit hinweist und bittest künftig solche Installationen zu unterbinden.
    Dem Veranstalter kannst Du natürlich auch ein Schreiben aufsetzen.

    Wobei ich mich frage, was strahlen denn die Scheinwerfer an? Die Hausfassade? sieht das überhaupt weihnachtlich aus?

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • mringhoff
    • 4. März 2013 um 11:45

    Genau :) Die heutigen Digitalpulte werden nicht mit früher verglichen, sondern mit den heutigen Konkurrenzprodukten. Und da kommt keiner mehr auf die Idee, die EQ-Sektion zu beschneiden...

  • Baubuch PA Tower erwerben

    • mringhoff
    • 4. März 2013 um 10:30
    Zitat von "Peerless"


    Soweit mir bekannt kann ich ja auch Bühnen mit Baubüchern gebraucht erwerben und mir das Baubuch umtragen lassen. Darum soll mir ja auch der Ersteller des selbigen dieses verkaufen :)


    Bleibt das Baubuch nicht mit der Bühne zusammen?
    Das Baubuch ist doch die Ausführungsgenehmigung einer ganz speziellen Bühne incl. dessen Standsicherheitsnachweis.
    Was kann man den bei einem Baubuch alles "umtragen" lassen außer den Eigentümer?

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 4. März 2013 um 08:16
    Zitat von "wora"


    clubbesitzer, der mir im vorfeld sagt: "wir haben eine JBL anlage, da haben auch schon nahmhafte künstler drüber gespielt". mehr infos dazu hat er nicht.


    Oh ja, diese Sprüche kenne ich. Nicht nur von der Tontechnik, auch bei der Stromversorgung ist das ein beliebter Spruch.
    Nichtmal die Art oder Anzahl der CEE-Steckdosen kann man mir durchgeben, aber die Erklärung, daß es auf alle Fälle reicht, weil ja die berühmte Gruppe XY oder Künstler Z schon mal aufgetreten sind....

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • mringhoff
    • 4. März 2013 um 08:05
    Zitat von "yamaha4711"


    (...) Darin sehe ich eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn wer schiebt der GEMA denn einen Riegel vor?!


    theoretisch steht die GEMA unter staatlicher Aufsicht, vertreten hier durch das Deutsche Patentamt.
    Dieses kontrolliert dann auch die Gebührenordnung, aber wie sinnvoll oder effektiv diese Kontrolle ist, hat man ja bei der nun anstehenden Reform gesehen...

    Zitat von "yamaha4711"

    Erst neulich wurde ja der Fall bekannt, dass die GEMA Videos auf Youtube lahm legte. Nur waren darunter auch (Musik)Videos, deren Inhalt durch den Urheber selbst eingestellt wurden. Das gab auch richtig Ärger und nach langem hin und her musste die GEMA klein beigeben.
    Und was ist mit dem kleinen Mann/Frau, die ein Urlaubsvideo machen und dieses mit Musik unterlegen. Dumm nur, dass diese Stücke durch die GEMA "geschützt" werden und schon ist das Video weg vom Fenster und man hat womöglich noch eine Klage mit empfindlicher Kostennote am Hals.


    Zum Thema Youtube:
    Gema legt auf Youtube nichts lahm, das ist Youtube selber!
    Youtube führt in diversen Videos Musikstücke öffentlich auf, gibt dem Künstler aber nichts ab. Jeder Gastronom und Veranstalter zahlt viel Geld an die Künstler (via Gema), aber der Millardenkonzern Youtube tut das nicht, obwohl er mit seiner Geschäftsidee Millionen von Gewinnen scheffelt. Außer Publicity bietet sie dem Künstler nichts. Das ist genauso wenig gerecht, wie so manche Gema-Regelung.

    Jetzt ist die Gema eingeschritten und will Centbeiträge pro Aufführung, aber Youtube bleibt hart und führt einfach aus dieser Konsequenz heraus keine Musikstücke in Deutschland mehr auf, bei dem die Künstler unter Gema-Verträgen laufen.
    Ob das jetzt die offiziellen Musikvideos sind oder ob der "kleine Mann" sein Urlaubsvideo mit Musik von Gema-Künstler unterlegt, spielt keine Rolle. Der "kleine Mann" darf das Video halt nicht öffentlich aufführen. Und das tut er, wenn er es auf Youtube öffentlich stellt.

    Youtube hat inzwischen Automatismen einprogrammiert, die bestimmte Lieder automatisch erkennen und das Video dann ziemlich rasch wieder aus dem Bestand nimmt. Das ist schon einigen passiert, die ihre Urlaubsvideos mit Musik untermalt haben, die von Gema-Künstlern geschaffen worden ist.

    Zitat von "yamaha4711"


    Was ist aber, wenn ich das Musikstück verändere, es schneller abspiele oder verhackstücke. Damit schaffe ich ja etwas neues, oder?


    Ja, aber das ist ein Thema des Urheberrechts. Wenn Du etwas neues schaffen möchtest, aber Werke von anderen Künstlern dafür benötigst, musst Du diese natürlich erstmal fragen...
    Aber da mischt sich die Gema nicht ein.

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • mringhoff
    • 3. März 2013 um 21:08
    Zitat von "holger kirmes"

    Das T-Angebot wird wohl der umgerechnete Einzelpreis aus dem Bundle sein und ich denke das es keine T-Lagerbestände sind.


    kann ich mir schon vorstellen, erstens sind auf der Audiopro-Seite (Deutschlandvertretung Soundcraft) noch nach wie vor die alten Listenpreise, zweitens findet man auch bei anderen Onlinehändlern nicht dieses Angebot.
    Thomann hat vermutlich diese Deal-Pakete von Soundcraft in etwas größerer Stückzahl gekauft und vermutlich nicht alle verkaufen können, jetzt wird das Zeug halt trotzdem verhökert. Wie gesagt, wer will denn eine Compact noch zum alten Preis haben?
    Ich denke, der Thomann-Preis ist eine vorrübergehenden Erscheinung.

    Zitat von "holger kirmes"


    Gezz-Abba hat da schon recht es handelt sich hier um eine 24er(bzw.32er) Version und ich würde damit auch nicht gerne mehr verwalten wollen daher brauche ich auch nicht mehr DSP.


    Über Sinn und Unsinn von 66 Kanälen auf einem 16er/24er Pult will ich auch mal nichts verlieren, aber Fakt ist einfach, daß die Expression mehr kann als die Compact und deshalb eigentlich mehr kosten müsste.

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • mringhoff
    • 3. März 2013 um 20:56
    Zitat von "yamaha4711"

    Somit ist es also nicht rechtsverpflichtend, oder?

    Damit kann man ja dagegen Verstoßen, ohne jegliche Konsequenzen zu fürchten, oder?
    Und dennoch war es bisher immer so, dass die GEMA mit dem Urheberrecht kopulieren.

    Am besten sieht man es, wenn man "GEMA" mal ausschreibt: Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte.
    Die Grundlage hierfür ist natürlich das Urheberrecht, sonst könnte man ja auch nichts für die Aufführung verlangen...
    Allerdings geht es wie gesagt nur um musikalische Rechte. Und die Problematik mit Youtube basiert ja auch nur auf die Musik, die auf den Videos zu hören sind, diese werden von Youtube quasi öffentlich aufgeführt.

    Also: ohne Urheberrecht keine Gema, aber ohne Gema gäbe natürlich das Urheberrecht trotzdem.

    Die Gema wird durch das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz gesetzlich legetimiert, quasi vom deutschen Gesetzgeber.
    Die Abrechnungsmodalitäten und Gebühren werden dann von der Gema entwickelt. Sie sind also selbst keine Gesetze.

    Bei tieferem Interesse doch einfach mal auf http://www.gema.de nachlesen.

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • mringhoff
    • 2. März 2013 um 21:51

    Das Prinzip der Gema ist ja nichts verwerfliches an sich: Für die öffentliche, kommerzielle Aufführung möchte der Künstler ein paar Euros für sein Werk haben. Das ist richtig und wichtig. Und die Gema hilft ihm dabei.

    Nur die praktische Ausführung dieser Idee ist antiquiert und in vielen Bereichen ungerecht und nicht praxisnah.
    Zudem verschlingt die Gema mit ihrem Verwaltungsapparat schon einen nicht zu geringen Teil der Einnahmen.

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • mringhoff
    • 2. März 2013 um 21:43

    und bis auf die bunte Oberfläche auch "inhaltlich" großteils besser als die Compact. (bessere DSP: 66 frei belegbare Eingänge, 31 Ausgänge, das kann die Compact nicht...)
    Die Expression ist für mich der Compact-Nachfolger, allerdings im neuen Gewand, damit man erstens einen solch riesigen Preisschritt nach unten rechtfertigen kann ("ist ja ein anderes Pult") und zweitens, daß man somit seine Bestandskunden, die sich kürzliche eine Compact für viel Geld geleistet hatten, nicht vor den Kopf stößt. Mit dieser Taktik fallen die Gebrauchtpreise nicht ganz so stark :)

    Mit der Expression hat Soundcraft nun ein Pult auf den Weg gebracht, daß in der 32-Kanal-Version dem Behringer X32 und in der 16er Version dem 01V96 ernsthaft Konkurrenz macht. Einziger Wehrmutstrofen ist die fehlende Vollparametrik. Was man sich dabei gedacht hat? Jetzt hat man so ein tolles Schiff in See geschickt, aber dann sparen die an zwei Encoderlein....

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • mringhoff
    • 2. März 2013 um 21:29

    ...aber das sind ja alles Themen des Urheberrechts. Darum geht es der GEMA ja gar nicht.
    Der GEMA ist es egal, ob jemand das Urheberrecht verletzt oder nicht. Denen geht es nur um die öffentliche Aufführung eines Werkes.

  • einzelne Dimmerkanäle flackern

    • mringhoff
    • 2. März 2013 um 21:22
    Zitat von "LudwigB"


    Wie würdest du dir dann erklären, dass beim umstecken auf ein anderes Pult der Fehler nicht mehr auftritt?


    Wie schon oben erwähnt, hatten wir auch schon mal eine - wohl unglückliche - Kombination von DMX-Steuergerät, Übertragungsweg, DMX-Einzeldimmer etc.
    Alle Geräte waren nachweislich in Ordnung. Sie funktionierten in anderen Einsätzen einwandfrei. Aber es gibt wohl auch Kombinationen, wo das genau nicht der Fall ist. Und diese waren sogar reproduzierbar.
    Oft hilft es, Kabel zu tauschen (obwohl sie nicht defekt sind, aber vielleicht haben sie einen anderen Dämpfungsfaktor) und schon läuft wieder alles. Oder einfach der DMX-Signalgeber (Pult), was bei Dir ja der Fall ist. Oder einfach nur Geräte aus der Linie nehmen... etc.

    Man sucht jetzt also nicht "den Übeltäter", sondern eine Kombination, bei dem der Fehler nicht mehr auftritt.

    DMX ist manchmal sehr sehr merkwürdig. Physiker wissen sicherlich eine Lösung, aber manchmal können wir uns Anwender auch nicht alles erklären:
    Einmal hatte ich mal wieder einen Haufen LED-Floorspots. Nachdem ich den 10. oder 11. Scheinwerfer ins DMX-Signal angesteckt hatte, fing Nr. 1 an, langsam unkontrolliert seine Farben zu ändern, nachdem ich weitere Scheinwerfer verbunden hatte, wurden die Störungen am LED Nr. 1 immer schneller/häufiger. Zuerst Scheinwerfer Nr. 1 gegen einen anderen getauscht, keine Änderung. Der Ersatz-Nr. 1 zeigte die gleiche Störung. Danach einfach Nr. 1 weggelassen, das DMX-Signal durchgeschliffen und siehe da: die Nr. 2, die also jetzt Nr. 1 geworden ist, flackerte nicht! Habe dann die alte Nr. 1 einfach hinten an die Linie - nach Nr. 14 angeschlossen und dann lief alles.

    Wieder eine für mich etwas unerklärliche Sache... DMX eben....

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • mringhoff
    • 1. März 2013 um 17:30
    Zitat von "yamaha4711"


    Ich habe die CD offiziell erworben und dafür Lizenzgebühren entrichtet.
    Ich lege mir eine Sicherungskopie an, auf einem Medium für welches ich Lizenzgebühren entrichtet habe.
    Nun ist die CD hinüber. Laut dieser Neuregelung muss ich nun wieder in die Tasche greifen, um entweder meine Sicherungskopie erneut zu lizenzieren oder mir die CD (falls es diese noch gibt) erneut zu erwerben.


    ...nur wenn Du die Sicherungskopie öffentlich aufführst. Im Privatbereich zum Eigennutz darf man sich ja kostenlose Kopien für sich selbst machen.

    Wenn man Eigentum verliert, ist es halt weg. Ob es ein Handschuh ist oder eine CD ist doch egal (und wenn man noch weiter spinnt: die Original-Datei) Jetzt mal rein juristisch betrachtet.

    Zitat von "yamaha4711"

    Immer wieder entwerfen Menschen, welche keine Ahnung von der Materie haben, Regeln, die dann auch noch als Gesetz Gültigkeit erhalten.

    .
    Das ist das eigentliche Dilemma...
    Aber glücklicherweise ist das kein Gesetz, sondern nur eine Tarifregelung. Abmahnungen wie im Urheberrecht kann es nicht geben, höchstens Kontrollen von der Gema.
    Und wie gesagt: wenn der DJ einfach sagt, daß er heute auf dem Rechner selbstverständlich nur Orginal-Dateien dabei hat, wer wird ihm da das Gegenteil beweisen können?
    Für eine Konfiszierung des Laptops und eine anschließende Hausdurchsuchung daheim (auf der Suche nach weiteren Rechnern und Festplatten um Orignaldateien und Kopien einzeln zu identifizieren) dürfte das wohl nicht ausreichen...

  • Wir suchen dich!

    • mringhoff
    • 1. März 2013 um 17:07
    Zitat von "KANDON"


    Dass ist eine Sache die ein guter Rechtsanwalt regeln kann. Mit den nötigen Genehmigungen ist das alles kein Problem.


    das würde mich auch interessieren, aufgrund welcher Gesetzeslage man hier diese Regelungen mit "Genehmigungen" umgehen kann.

    Es ist ja nicht grundsätzlich ausgeschlossen, daß jemand fährt und danach noch aufbaut. Aber wenn es nicht der Firmeninhaber ist, der zu seiner eigenen Baustelle hinfährt und arbeitet, braucht derjenige zumindest einen digigtalen Fahrtenschreiber samt Fahrerkarte, wenn dieser ein Fahrzeug ab 2,8t fährt. (Und Ihr als Firma entsprechende Firmenkarte samt Auswertungsgeräte)

    Zudem werden hier dann ja Fahrzeit und Arbeitszeit entsprechend protokolliert, damit auch die vorgeschriebenen Ruhepausen gem. FPersV eingehalten werden. Bei größeren Jobs (und nur für diese macht Euer Dienstleistungsangebot ja auch Sinn) ist das doch eine kaum brauchbare Hilfe:
    Laß den Fahrer mal 5 Stunden fahren, dann darf er vielleicht noch ein paar Stunden arbeiten. Jedoch muss er aber dann eine längere Ruhepause einlegen, wenn er eigentlich schon wieder fahren müsste, weil die Veranstaltung wieder vorbei ist...

    Mit solchen Aussagen "unsere Fahrer fahren und bauen auf und ab" lockt man nur Kontrolleure auf die Baustelle, aber keinen professionell arbeitenden Kunden zum Auftrag. Dazu ist diese Thema in den letzten Jahren einfach zu heiß geworden.

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • mringhoff
    • 1. März 2013 um 16:44

    Im alten, bisherigen Tarif war das doch schon so ähnlich. Es gab einen Tarif, der dann noch um 30% erhöht wurde, wenn nicht von den Originalen gespielt wurde. Auf gut Deutsch: fast alle Parties wurden teurer.
    Das ganze haben jetzt Leute, die sich mit der Materie nicht wirklich auskennen, in die neue Zeit "übersetzt".
    Jetzt gibt es auch ein "Original" (Downloaddatei) und eine Kopie (Sicherungskopie, zweiter Rechner, USB-Stick etc.), für die noch ein Aufpreis fällig ist. Theoretisch verständlich, aber praktisch derzeit halt voll daneben. Was ist denn das Original und was die Kopie, wenn ich eine Datei habe? Die Datei mit dem früheren Erstellungsdatum?
    Dieses Wirrwarr hat der Blogschreiber ausgenutzt, eine Dame bei der Gema damit konfrontiert und somit auf die Spitze getrieben.

    Aber lasst uns doch mal so denken wie die Gema heute:
    Wenn ich eine Original-CD verloren habe und nur noch eine Kopie übrig habe, dann hab ich kein Original mehr. Soweit verständlich. Und bisher waren also somit dann 30% Aufschlag hierfür nötig.

    Jetzt hat man das ebenfalls "übersetzt": Wenn das Original versehentlich abhanden gekommen ist, ist dann die Sicherungskopie mein Original? Nein, natürlich nicht. Also kostet das wieder extra.
    Alles ganz logisch. Aber logisch ist das nur für solche Leute, die von der Praxis keine Ahnung haben.

    Nur momentan kann Dir ja keiner beweisen, was Original und was Kopie ist (sofern er nicht alle Festplatten konfisziert)

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • mringhoff
    • 1. März 2013 um 16:04

    war doch klar oder? Nach dem Sonderangebot bis 28.2. und den neuen Soundcraft Expressions konnte man sich doch denken, daß die Compacts nie wieder zum alten Preis verkauft werden können.
    Bin mal gespannt, ob die Serie überhaupt noch gehalten wird...

    Die neuen Preise von der Expression-Reihe stehen schon online:
    http://www.audiopro.de/live/soundcraft_53967_DEU_AP.html
    mini-Stagebox-Reihe:
    http://www.audiopro.de/live/soundcraft_53973_DEU_AP.html

  • einzelne Dimmerkanäle flackern

    • mringhoff
    • 1. März 2013 um 12:04

    oder eines dieser "amtlichen Gastpult"-Fabrikate, die damals wohl auch schon das Flackern hervorgerufen haben.
    Das würde mich wesentlich mehr beunruhigen, als MA on PC...

  • einzelne Dimmerkanäle flackern

    • mringhoff
    • 1. März 2013 um 11:53
    Zitat von "LudwigB"


    Allerdings hat mein Problem hier wohl nichts mit dem Kabel zu tun. Wie oben beschrieben war das Problem weg, als zwei andere Pulte testweise dran gesteckt wurden. Das dürfte bei einem Kabel - oder Lampenproblem nicht der Fall sein. Auch nach mehrfachen hin- und herstecken immer das gleiche Bild: bei zwei Pulten kein Problem, beim dritten das Flackern.

    richtig "defekt" ist bei den bei mir erlebten DMX-Problemen auch noch nie etwas gewesen. Es waren immer die Kombinationen.
    Ein Flackern hatten wir beispielsweise bei der Kombination: Billig-6-Kanal-DMX-Pult über W-DMX auf DMX-Handdimmer an Stufenlinse oder Profiler.
    Tauscht man das Kleinpult gegen ein MA Lightcomander, war das Flackern weg. Tauscht man allerdings W-DMX gegen Kabel, war das Flackern auch weg. Und weil wir gerade so am Testen waren: tauscht man den Handdimmer gegen ein anderes Fabrikat, ebenso. Nur genau die eine spezielle Kombination verursachte immer das Flackern. Irgendwo schaukeln sich da Fehler auf....

    Am besten, Du besorgst Dir mal leihweise so ein Pult, daß bei Euch ein Flackern hervorruft und testest das an einem stressfreien Tag alles mal durch (auch mal mit neuem Kabel, einzelne Scheinwerfer aus der Linie nehmen, andere Dimmer, DMX-Signalverstärker einbauen etc.). Wer weiß, vielleicht findet sich ja ein Übeltäter in der ganzen Kombination, der zwar nicht defekt ist, aber das Flackern mit verursacht.

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