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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • AKG WMS 40 Pro Dual Set Vocal

    • mringhoff
    • 9. Dezember 2005 um 15:55
    Zitat von "v-X"


    Hab gehört, dass die WMS 40 viele Dropouts haben sollen,
    ist das auch bei den WMS 40 Pro so?

    Von dem WMS40 (bzw. pro) gibt es ja jeweils die Billigvariante mit einer Antenne und die Diversity-Version (WMS 40 Pro Dual). Mit ersterer hast Du sicherlich immer wieder mal Dropouts.

    Zweitens hängt es stark von der Umgebung als auch von Antennenposition von Sender und Empfänger ab, wie stabil die Funkstrecke ist.

    Eine gute Erklärung dieser Grundlagen und Tipps für die Praxis bietet AKG unter:
    http://www.akg.com/mediadatabase/…71356dc1185.pdf

    (Leider sehr viel über eigene Produkte, aber interessant sind Seite 8-11 und Seite 47)

  • Mischpult für grosse Rockband Kaufberatung

    • mringhoff
    • 9. Dezember 2005 um 10:03

    Richtig, ich finde auch, daß außer den monetären Gründen auch einfach praktische Dinge dafür sprechen ein eigenes Pult zu haben.

    Sicher spielt es eine Rolle wieviel man für ein gleichwertiges Mietpult ausgeben muss. Und die Mietpreise schwanken stark in Deutschland. 60,- bis 90,- EUR netto für ein 24/4/2 ist hier in München ganz normal, wogegen in anderen Ecken Deutschland man schon Probleme hat das zur Hälfte zur vermieten.

    Und je nachdem wie weit der Vermieter seines Vertrauens weg ist, nervt es auf Dauer ungemein, dort das Pult immer abzuholen und wieder zurückzubringen.

    Und ich glaube nicht, eine "Mucker-Milchmädchen-Rechnung" aufgestellt zu haben und ebenso nicht, daß man 50 Jobs im Jahr haben müsste, um ein Pult wieder "herein zu bekommen".

    Die Miete geht zu 100% weg. Eine Eigeninvestition lohnt sich auch dann, wenn sie nach 2-3 Jahren noch nicht 100%ig abgezahlt ist, weil da in eigenes Eigentum investiert wird. Das Pult ist doch nach 3 Jahren nicht wertlos.

    Wenn also nun Rolli für rund 3.000,- EUR nun ein Pult mit Case etc. erwirbt, dann ist das alles in 3 Jahren sicher (bei gutem Zustand) sicher noch mindestens 40-50% wert.

    Somit solltest Du in den 3 Jahren die rund 1.500,- EUR Wertverfall verdienen. Macht also rund 500,- EUR pro Jahr. Das sind also rund 10x Mieten.

    Sicher fällt natürlich Arbeit an, was Pflege und Wartung betrifft, aber das ist sicherlich nicht so tragisch, wie ständig auf Achse, um Mietpulte in der Gegend hin- und herzufahren. Kalkuliere das mal mit ein: Wenn der Vermieter rund 20km weg ist, dann bist Du je nach Verkehr pro Gig mind. 3 Stunden nur damit beschäftigt, das Pult herumzufahren. Da keiner von den Jungs arbeitslos ist (bei mehr Zeit würden sie sogar mehr Gigs machen), kannst Du gerne mal 15,- EUR in der Stunde rechnen. Macht mit Sprit (5,- EUR) bei 10 Gigs p.a. nach drei Jahren 600,- EUR. Da schaut die Kalkulation auf einmal ganz anderst aus. Oder anderst: der Mietpreis steigt von 50,- auf 70,- EUR je Gig.
    Ich verstehe nicht, warum der Faktor Arbeit immer so unberücksichtigt bleibt...

    Als Vermieter musst Du natürlich eine andere Rechnung aufstellen. Da genügt es natürlich nicht, nach 3 Jahren das Pult abgezahlt zu bekommen. Man muss ja damit auch einen Ertrag erwirtschaften...

  • Mischpult für grosse Rockband Kaufberatung

    • mringhoff
    • 8. Dezember 2005 um 14:05
    Zitat von "Seven"

    Für 10 Gigs im Jahr würde ich NIEMALS ein Mischpult kaufen.

    Müsste man sich mal überlegen. Wenn die Jungs für 10 mal Miete im Jahr einen guten Preis bei ihrem Verleiher aushandeln, können es z.B. mal ca. 50,- EUR fürs Pult (ohne Peripherie etc.) sein
    Macht rund 500,- EUR im Jahr, hinzu kommt, daß jedesmal einer das Pult abholen und ein paar Tage später wieder zurückbringen muss (Zeitaufwand, Sprit etc. hier mal geschätzte Kosten von 10,- EUR)
    Dann ist mal das Pult nicht verfügbar und die Jungs bekommen ein anderes, womöglich größeres. Der Mischer kennt sich damit nicht so gut aus und ist etwas nervös, weil er sich wieder neu reindenken muss...

    Wenns jetzt noch die 15 mal im Jahr sind, dann kommt man auf rund 900,- EUR im Jahr, die man gut ins neue Mischpult stecken kann...

    Falls es also die Band in 2-3 Jahren immer noch gibt, würde ich mir das auch für 10 Gigs p.a. anschaffen. So hat man sein eigenenes Pult, man kennt es in und auswendig und hat es jederzeit zur Verfügung.

  • Mischpult für grosse Rockband Kaufberatung

    • mringhoff
    • 8. Dezember 2005 um 09:50

    Oder mit dem Alten noch ein paar Monate Geld verdienen bis der Etat etwas größer wird...?

  • Technikerverträge

    • mringhoff
    • 7. Dezember 2005 um 22:38

    Grundsätzlich stimmen o.g. Aussagen:

    1. Vertrauen/Loyalität ist die beste Basis. Folgeaufträge sollten wichtiger sein, als Ellenbogenmentalität.

    2. Wie will man das nachweisen, wenn ein Freelancer einen Kunden abwirbt? Bekommt man das noch mit? Eher nur selten...

    3. Nichtdestotrotz haben wir und auch ander Kollegen einen Passus "Verschwiegenheitspflicht" im Vertrag stehen. Die Durchsetzbarkeit (incl. der Vertragsstrafe) steht leider auf einen ganz andern Blatt. Aber wenn schon mal ein Vertrag aufgesetzt wird, darf das natürlich nicht fehlen. Es zeigt, daß es uns eine ernste Sache ist, wenn Kunden abgeworben werden und kein sportliches Kavaliersdelikt.

    Daher mal hier dieser Passus, für die, die das interessiert:

    § 4 Verschwiegenheitspflicht

    1. Der Subunternehmer verpflichtet sich, die ihm aufgrund seiner Mitarbeit zugänglich gemachten Unterlagen und Interna von FA. XY sowie deren Kunden vertraulich zu behandeln und gegenüber Dritten auch nach Beendigung des Vertrages Stillschweigen zu bewahren.
    2. Dem Subunternehmer ist es untersagt, Daten und/oder Kontakte über Geschäftsbeziehungen von Fa XY zu entziehen und/oder für eigene Zwecke zu nutzen und/oder Dritten zur Verfügung zu stellen. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertrages.
    3. Im Falle der Zuwiderhandlung gegen Absatz 1 bzw. 2 erwirkt der Subunternehmer eine Vertragsstrafe in Höhe von 5.000,- EUR. Die Geltendmachung etwaiger Schadensersatzansprüche ist hierdurch nicht ausgeschlossen.
    4. Der Subunternehmer ist im Namen von Fa XY unterwegs. Anfragen von potentiellen Kunden und Interessenten während der Tätigkeit für Fa XY werden an Fa XY weitergeleitet. Die Herausgabe von persönlichen Kontaktdaten des Subunternehmers ist diesem nicht gestattet. Dem Interessenten sind ausschließlich Prospektmaterialien oder Visitenkarten von Fa XY auszuhändigen. Im Gegenzug bemüht sich Fa XY im Auftragsfall den Subunternehmer bevorzugt zu engagieren.
    5. Verstößt der Subunternehmer gegen Absatz 4 erwirkt der Subunternehmer eine Vertragsstrafe in Höhe des vereinbarten Tagessatzes.
    6. Der Subunternehmer verpflichtet sich, bei Beendigung der Tätigkeiten oder des Vertrages sämtliche ihm zur Erfüllung des Vertrages zur Verfügung gestellten Gegenstände und Unterlagen an Fa. XY herauszugeben. Die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechtes ist ausgeschlossen.


    Also:
    wenn ein Freelancer auf einer unserer Veranstaltung eigene Kunden aquiriert, dann ist das für uns ein grober Vertrauensmissbrauch. Er wird beim nächsten Mal nicht mehr gebucht und in ganz extremen Fällen gibts dann auch keine Gage.

    Da es sich bei beiden Vertragspartner um Kaufleute handelt, können solche Vereinbarungen durchaus getroffen werden. Aber auch hier gelten die Regelungen des AGBG. Vorsicht also bei unüblichen Klauseln.

  • Mirkoklemmen?

    • mringhoff
    • 7. Dezember 2005 um 22:24
    Zitat von "andi.h"


    Das sind eigentlich die einzigen Klemmen, die ich kenne, die für die üblichen verdächtigen Handhelds gut passen. Nicht zu lapprig, nicht zu fest, quasi unkapputbar. Oder kann jemand Alternativen empfehlen?

    Schau mal unter:

    http://www.adam-hall.de

    da gibts unter "Mikrofone und Zubehör" diverse Klemmen. Gerade für Handhelds sollten die etwas größer sein...

  • dry-hire - was habe ich verpasst?

    • mringhoff
    • 7. Dezember 2005 um 22:03
    Zitat von "kater"

    ...
    Wobei ich aber schon auch der Meinung bin dass die Plattform noch lange nicht ideal ist, auch was die Gebührenstruktur angeht ....

    Ich finde das auch, die Gebühren sind zu billig :)

    Wenn man bedenkt, was bei einem Auktionshaus für eine banale Anzeige an Grundkosten und an Vermittlungsprovision anfällt, dann ist das hier auf vtb2b doch ein Dumping-Schnäppchen. Je weniger das kostet, desto mehr Mist steht drin und desto unübersichtlicher wird alles.
    Aber es ist ja alles am Anfang, die Kunden sollten ja angelockt und nicht durch hohe Gebühren abgeschreckt werden.

    Also schaun wir mal, was wird. Ich find die Idee gut, hoffen wir das beste!

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • mringhoff
    • 6. Dezember 2005 um 16:14

    jetzt wirds aber schon sehr philosophisch.

    Zur Erinnerung: der Thread hiess: "Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker?"

  • DV 560 flex, LC-X70 oder PLC-XP56?

    • mringhoff
    • 6. Dezember 2005 um 11:34

    Eiki und Sanyo sind oft baugleich, diese beiden aber nicht ganz. Ich kenne den Eiki jetzt nur vom Bild, aber da gibt es vom Design/Gehäuse schon ein paar Unterschiede zum Sanyo.

    Vom Service ist Sanyo auch nicht schlecht. Der beworbene 24h-Austausch-Service in Verbindung mit der 3-jährigen Garantie klappt auch ganz gut.

    Ich denke, der Markt ist rauher und umkämpfter geworden, was sich bei vielen Herstellern auch bei der Servicebereitschaft positiv bemerkbar macht.

    Ansonsten finde ich Eiki oder Sany ziemlich gleich. Sowohl von der Ware, als auch vom Image her. Ich würde dann einfach den günstigeren bevorzugen. Manchmal ist halt der eine, manchmal der andere Händler besser.

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • mringhoff
    • 5. Dezember 2005 um 16:21
    Zitat von "showdepot"


    Neee, bin nicht ganz deiner Meinung, obwohl du Recht hast.
    Wenn ich kein Gerät anbieten kann, dann wird wohl auch kaum jemand danach nachfragen.
    Viele würden immer das ins Lager stellen, was gerade in ihren Umfeld so rumliegt und was bisher immer gut gegangen ist.
    Wenn man sich aber abheben möchte, dann biete ich den Kunden etwas anderes.
    Wenn die Kunden merken, dass der Verleiher immer wieder ein paar Überraschungen im Lager hat, dann werden sie wohl öfter nach Material nachfragen.

    Naja, das eine schliesst das andere ja nicht aus. Wenn ich also glaube (fühle), daß Gerät XY besonderst toll ist und ich mich von den Kollegen abheben kann, dann überlege ich mir schon, wieoft geht das Gerät raus? Erhöht das mein Image und so mein Bekanntheitsgrad (Umsatzsteigerung)? Werde ich das Gerät öfters vermieten als wenn ich es zumieten muss? Rentiert sich das?
    Keiner kann in die Zukunft blicken, welche Jobs kommen, aber mit etwas Erfahrung kann man den Umsatz mal einschätzen und eine Prognose erstellen (aus dem Gefühl wird Mathematik, wenngleich nie mit 100%igen Ergebnissen, aber welche Prognose ist das schon?)

    Wenn ich ein supertolles Teil im Lager stehen habe, das aber nur ein paar Mal dasselbige verlässt um sich bezahlt zu machen, dann sollte man sein Gefühl überprüfen und überlegen, ob eine Zumietung desselben Geräts beim Kollegen auf Dauer nicht günstiger kommt. Das Image bei den Kunden dürfte sich dabei nicht ändern.

    Gefühl / Intuition und Mathematik/Prognosen sollten sich daher also eher ergänzen als ausschliessen.

  • DV 560 flex, LC-X70 oder PLC-XP56?

    • mringhoff
    • 5. Dezember 2005 um 16:08

    Naja, der Liesegang hat nur 4.500 Ansi (Eiki und Sanyo 5.000) und das Kontrastverhältnis ist beim Liesegang auch schlechter.

    Ansonsten bin ich lieber im Eiki und Sanyo-Menü zuhause, ist aber Geschmacksache.

    Die Zumietmöglichkeiten von passenden Objektiven bei den Kollegen ringsum sollte natürlich auch ins Auge gefasst werden...

  • Phasenverteilung der Kanäle an Dimmern

    • mringhoff
    • 5. Dezember 2005 um 09:57
    Zitat von "Haytech"

    Warum denn so kompliziert ??
    Sinn ergibt das normale Drehstromschaltbild weiter zu geben :

    L1 L2 L3
    rein
    verteilen auf:
    L1 L2 L3 L1 L2 L3 L1 L2 L3 L1 L2 L3

    Wir als LLT-User habens nicht erfunden, aber "kompliziert" ist es wirklich nicht, das "normale Drehstromschaltbild" wird ja dennoch weitergegeben, nur eben alle zwei Kanäle:
    L1 L1 - L2 L2 - L3 L3 - L1 L1 - L2 L2 - L3 L3

    Dürfte wohl installationstechnisch innerhalb des Dimmers kleinwenig einfacher sein. Wirkliche Vor- oder Nachteile kann ich sonst nicht erkennen. Hauptsache Kanal 1-6 und 7-12 können jeweils für sich auf die drei Phasen verteilt werden.

  • Kabelanschluß von CD, MD, LP, MP3-Player

    • mringhoff
    • 4. Dezember 2005 um 20:54
    Zitat von "uifei"

    ...
    Was ja ab und zu vielleicht auch der Grund ist, dass der Sound nicht wirklich gut klingt.


    klangmässig merke ich da keinen Unterschied, auf Dauer gibts aber mit diesen Billigkabeln mechanische Probleme (Wackler, Kabelriss am Stecker etc.)

    Zitat von "uifei"

    ...Was macht Ihr


    Die Beipackkabel kommen auf den Haufen zu den anderen. Wenn mal ein Kumpel eins braucht, kann er sich bedienen, ein paar liegen immer irgendwo als Spare herum...

    Zitat von "uifei"

    ...und mit welchem Kabeltyp habt Ihr gute Erfolge erreicht?

    z.B.: die "GRCA" von Schulz-Kabel:
    http://www.schulz-kabel.de/Kunden/chinchkabel1ku.htm

    sind jetzt auch nicht Extreme High-Quality, sondern einfach gute Gebrauchsware.

  • Geländebeleuchtung

    • mringhoff
    • 4. Dezember 2005 um 09:08
    Zitat von "SVT"

    Danke für die vielen Antworten.
    @ mringhoff
    Stative sind mit natürlich auch schon in den Sinn gekommen, was gibt es denn da, so ein HQI sollte ja nun schon recht hoch hängen?

    Naja, Stative sind zumindest höher (und sicherer) als ein Turm von Bühnenpodesten. Je nach gewünschte Höhe kannst Du z.B. ein Manfrotto 087 (Kurbelstativ, 30kg, 3,8m max) oder ein Windup von VMB, Work, Doughty (meist so um die 100-150kg, stabilere Ausleger, Höhe um die 5-6m) wählen.

    Damit kannst Du natürlich auch nicht gleich eine ganze Fläche von
    500 x 300m beleuchten, ich würde der Einfachheit halber deshalb mehrere Stative aufstellen, als einen superhohen Masten. Alle 70m x 100m müsste genügen, es ist ja keine Theaterbühne, sondern nur ein Parkplatz. Ansonsten etwas schräger stellen, dann wirds so um die 70x120m.

    Auch auf die Blendfreiheit würde ich jetzt bei einer Parkplatzbeleuchtung weniger wert legen. Ist sicher angenehmer, wenn das wie in einem Fussballstation von sehr weit oben kommt, aber es sollte ja alles wie immer im Budgetrahmen bleiben oder? Die Leute sollen ja nur zum Auto hinfinden und den Schlüssel ins Schloss stecken können.

    Akkustrahler hatten wir noch nicht im Einsatz. Ich würde mich da mal beim Baustellenausrüster kundig machen, was es da noch so gibt. Kann mir aber vorstellen, daß es für die größeren Scheinwerfer (größerer Energiebedarf als die Baustellenfunzeln) keine annehmbaren Akkus mehr gibt. Und HQIs wird es wegen der höhen benötigen Zündspannung wohl nicht als Akkulampe geben...

  • Geländebeleuchtung

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2005 um 12:49
    Zitat von "SVT"


    wie bringt Ihr denn Strahler (HQI o.ä.) nach oben? Jedesmal wenn ich so was machen muss, leihe ich Scherenbühnen, um die HQI's nach oben zu bekommen. So auch mal wieder am Freitag, ein Parkplatz für eine VA soll beleuchtet werden. Gibt es da Stative, Lifte oder Ähnliches, was man dafür anschaffen könnte, die auch bei Wind und Wetter stehen bleiben? Zweite Frage, wie sieht es aus mit Strom, auf einem Veranstaltungsgelände ist ja Strom, aber wenn ein temporärer Parkplatz beleuchtet werden soll, ist da oft kein Strom. Hat einer von euch Erfahrung mit Akku-Leuchten? Mit Generatoren ist das ganze ja nun laut und teuer.

    So, um mal auf das eigentliche Thema zu sprechen zu kommen:

    HQI-Strahler einfach auf Stative, je nach Windstärke ausfahren, Ballast unten in die Stative rein (Sandsäcke) oder auf einem abgesperren Bereich aufstellen (bei einer Parkplatzwiese sollte das ja möglich sein), auch aus dem Grund, daß dann sich im laufe des Abend sich keine "technikinteressierten" Gäste zu schaffen machen.

    Lichtstative gibt es in jeglicher Ausfertigung von zahlreichen Herstellern (Manfrotto, Doughty, VMB, Work etc.)

    Je nach Entfernung und Anzahl der HQI zur nächsten Steckdose reicht ein langes Verlängerungskabel (2,5qmm). Oder ein kleines 3-5KW-Aggregat daneben. Draussen auf dem Parkplatz interessiert es doch niemanden, ob da noch ein Aggregat läuft. Und so ein kleines Aggregat ist ja auch nicht so teuer. Gut kompensierte HQIs brauchen ja nicht soviel Leistung und sie machen ordentlich hell. Beim Aggregat und bei mehreren Strahlern dann Wirkleistung ausrechnen und notfalls die HQI nacheinander ans Netz stecken, so daß immer nur einer gerade am zünden ist.

  • Phasenverteilung der Kanäle an Dimmern

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2005 um 12:30
    Zitat von "Sebbig"

    LLT D212 B und LLT DIDI:
    L1: 1,2,7,8
    L2: 3,4,9,10
    L3: 5,6,11,12

    Kann ich auch so bestätigen.
    Bei unseren Dimmern haben wir die Phasenverteilung drauf geschrieben, damit der Techniker vor Ort bei Nicht-6er-Bar-Anwendungen eine gute Verteilung der Last vornehmen kann, ohne gleich im Manual zu blättern (was seltener vorkommen würde) oder per Vermutung mal verteilt (was wohl eher vorkommen dürfte).

  • Fiktives Angebot für VA

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2005 um 12:12
    Zitat von "Steffen"

    ... aber die Veranstalter wissen, das sie mit den Dienstleistern wie man hier im Saarland so schön sagt "den Flappes machen" können, da es ja genug von uns gibt, und vor Allem genug, die das "für billich" machen. ....

    Es ist halt alles eine Frage der Zeit, bis sich der Markt wieder regelt. Wer immer günstig anbietet und gute Arbeit abliefert, kann sich das auf Dauer nicht leisten und geht dem Konkurs entgegen. Wer günstig ist und schlechte Qualtiät bietet, dem fehlen dann die guten Kunden und arbeitet auf Dauer in der Low-Budget-Ecke.
    Die goldenen Zeiten, wo ein VT-Dienstleister gut verdient hat (vor 2001 - Stichwort Börsenblase) sind aber vorbei. Die Firmen, die heute noch teuer (und gut) sind, haben ebenso Umsatzprobleme.
    Es geht also immer mal rauf und runter. Gute Qualität zu fairen, aber sinnvoll kalkulierten Preisen wird sich halten, alles andere ist mal eine Zeiterscheinung.

    Wer es sich leisten kann (niedrige laufende Fixkosten), der hält sich aus dem Dumping-Geschäft raus. Lieber halb soviele Jobs, die dafür gut kalkuliert.

    Hoffen wir, daß sich das alles schnell bereinigt :)

  • Layout Rechnung?!?

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2005 um 11:33

    Die umsatzsteuerlichen Vorschriften zur Rechnungsstellung besagen, daß "die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung" sowie der "Zeitpunkt der Lieferung" genannt werden muss.

    Deshalb ist für mich die Angabe 3 x Scanco nicht richtig, sondern 1 x Scanco für 3 Tage.

    Layoutmässig kann man es dann machen wie man will. Entweder erst mal alle Geräte aufsummieren und dann mit dem Tagesfaktor (siehe z.B. bei slaytalix) multiplizieren oder anderstrum in jeder Zeile/bzw. bei jedem Gerät den Einzelpreis multiplizieren. Letztere Möglichkeit ist besser, wenn es unterschiedliche Faktoren / Mietzeiträume auf einer Rechnung gibt.

    z.B: 1 x Scanco x Tagesmietpreis 50,- EUR, x Faktor für 3 Einsatztage 2,3 = 115,- EUR

    Genauso ist es, wenn ein Kunde einen Rabatt bekommt...

    Zur Info eine Zusammenstellung der Vorschriften für die Rechnungsstellung:
    z.B. unter:
    http://www.steuer-gonze.de/mandinfo/rechnungsinhalt.htm

  • Fiktives Angebot für VA

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2005 um 11:07
    Zitat von "Steffen"

    ... Würd mich halt mal interessieren, wies die anderen Kollegen, die ja teilweise zwangsläufig in besagtem R'nR-Segment tätig sein müssen, die Situation sehen... Und zwar ehrlich und ungeschminkt

    Haben leider des öfteren ebensolche Erfahrungen gemacht. Meines Erachtens liegt es in einer kleinen Fehlplanung seitens des Veranstalters. Der Termin steht laaaange fest, die Halle wird gebucht, der Hauptact natürlich auch, irgendwann wird die Werbung gefahren und so ein paar Wochen vor der Veranstaltung beginnt einer mal den Vertrag mit dem Künstler genauer zu lesen, wo dann drinsteht, daß eine ausreichende Licht-und Tontechnik vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden soll. Und hups - da ist ja somit noch ein nicht kalkulierter Posten.... Leidiges Übel: jetzt werden ein paar VT-Firmen angefragt, das möglichst günstig zu erledigen, denn der Etat ist ja bereits überschritten...

    Es folgen Überredungskünste der Veranstalter an den/die Dienstleister: Kein Geld / Etat da, super Werbemöglichkeit/Referenz für die VT-Firma (es folgt eine Liste der möglichen VIPs/Presse/Fernsehsender, die kommen), Konkurrenzangebot ist günstiger und besser, Möglichkeit auf Dauer zusammen zu arbeiten (hier folgt eine Auflistung der tollen Veranstaltungen, die geplant sind) usw.

    Das Ende vom Lied: der günstigste wird genommen. Nur wenige Veranstalter haben wirklich Ahnung von der Technik und merken, was manche Firmen da überhaupt anbieten.

    Und ob dann das alles riderkonform läuft am Abend, interessiert dem Veranstalter dann weniger. Die Band ist womöglich etwas säuerlich, spielt aber dennoch, die Gäste kommen, zahlen, trinken fertig. Und zwischen den hundert kleinen Problemchen, die auf dem Veranstalter am Abend so zukommen wird mal auch die Beschwerde der Band sein, daß die Technik nicht o.k ist. Für den Veranstalter dann aber relativ egal, weil bei der nächsten Veranstaltung wieder eine ander Band spielt...

    Dumm wirds nur, wenn die Band sich weigert aufzutreten, oder wenn es mit der Technik nicht klappt, bzw. wenn ein Unfall wg. fehlerhafter Installation der Technik passiert. Aber über diese Risiken sind sich wohl manche gar nicht bewusst, das muss wohl erst mal einer erleben...

  • "Doppelte Sicherung"-Frage

    • mringhoff
    • 1. Dezember 2005 um 18:12
    Zitat von "da_user"

    haarspalterei...

    Naja, bei z.B. acht 6er Bars sinds 48 Safeties, die Du zusätzlich reinhängen müsstest. Das sind knapp 20min Arbeit für Auf- und Abbau zusammen, die man sich sparen kann...

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