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Beiträge von mringhoff

  • Modeberuf Veranstaltungstechniker?

    • mringhoff
    • 15. Oktober 2005 um 15:00

    Meiner subjektiven Empfindung zufolge ist die Mode etwas rückläufig. Vor 1-2 Jahren haben wir hier jede Woche eine Anfrage oder Bewerbung auf irgendwas zum Arbeiten (vom Praktikum über Ausbildungsstelle über Fachkraft) hereinbekommen.

    Das ist nun deutlich weniger geworden, vor allem Praktikum und Ausbildung.

    Die Qualität der Bewerbungen hat sich (etwas) gesteigert. Früher kamen Bewerbungen mit fehlerhaften Deutsch, schlechtesten Schulzeugnissen ohne Abschluss daher, heute sind diese etwas besser. Seltsame Exoten, die aus welchem Grund auch immer auf einmal die VT als "Lieblingsjob" erkannt haben sind weniger geworden.

    Vielleicht ist das ja nur eine Einzelmeinung von mir, vielleicht spielt auch Harz IV bzw. die Ich-AGs eine Rolle. Wer weiß.

    Ich vermute auch, daß die Jobsituation nach der Ausbildung (die ja auch nicht gerade rosig ist) doch einige abgeschreckt hat. Festanstellungen gibt es auch in unserer Gegend sehr selten.

    Was dennoch erschreckend ist: aus den uns erreichenden Blindbewerbungen hat sich bis heute noch keiner annähernd als genug für eine Ausbildungsstelle qualifiziert gezeigt. Es muss nicht nur auf dem Papier stehen, daß man sich dafür interessiert. Es kommt öfters vor, daß die Eltern (!) bei uns anrufen und nach einer Ausbildungsstelle für Ihren Sprössling betteln. Wenn solche Kiddies nicht mal selbst Engagement zeigen, wie soll das dann im Job laufen?

    Einen guten Azubi zu finden, ist leider immer noch ein langer Prozess. Und nur mal schnell irgendeinen aufzunehmen, weils eine vermeintlich günstige Arbeitskraft ist, ist kaufmännisch eine Milchmädchenrechnung (wenn man mal die Azubis nicht gerade ausbeuten möchte): Neben dem Gehalt zahlt der Arbeitgeber noch eine ganz ordentliche Summe dazu (Sozialbeiträge, Arbeitgeberanteil Krankenversicherung, IHK-Beiträge, Prüfungsgebühren usw.) Dann ist der Azubi wg. der Berufsschule nur 2/3 der Zeit da. Und im ersten Lehrjahr ist er noch relativ unerfahren, was heißt, er beansprucht Fachkräfte, die ihm etwas beibringen. Im zweite Lehrjahr hat ein guter Azubi langsam Erfahrungen gesammelt, wo man ihn auch mal kleinere Dinge alleine machen lassen kann...
    All das sollte man bedenken, wenn man ausbilden möchte. Drum "lohnt" es sich für einen Betrieb erst, wenn der Azubi gut und motiviert ist. Und das ist heute leider eine ganz seltene Mischung in unserer Branche...

  • Leseprobleme beim Pioneer CMX-3000

    • mringhoff
    • 15. Oktober 2005 um 14:04

    Hallo,

    wer hat ebenfalls Leseprobleme mit manchen selbstgebrannten CDs beim Pioneer CMX-3000?

    An folgenden Fehlern liegt es definitiv NICHT:

    - verschmutzte oder zerkratzte CD
    - fehlerhaft aufgenommen
    - zu schnell gebrannt
    - falscher Rohling
    - neues Softwareupdate beim Player

    Denn die problembehaftete CD spielt in JEDEM anderen Player (auch von Pioneer) nur im CMX-3000 gibts sofort eine Fehlermeldung, wenn die CD ins Laufwerk geschoben wird.

    Wir haben auch diese Problem-CDs in andere CMX-3000er geladen (insgesamt haben wir jetzt 4 Stück probiert) und es gab immer dieselbe Fehlermeldung. Es ist also kein Einzelfehler eines bestimmten Geräts.

    Es liegt auch nicht am Brennprogramm, denn andere CDs werden wiederum erkannt. Im großen und ganzen spielt der CMX-3000 schon selbstgebrannte ohne Probleme, nur bei wenigen Ausnahmen spielt das Gerät verrückt.

    Mit irgendwas scheint also der Player nicht zurecht zu kommen. Hat jemand Erfahrungen gemacht, an was das liegen könnte?

    Der Pioneer-Service hat uns auch nicht weiterhelfen können. Lapidare Aussage: "Selbstgebrannte CDs sind für uns kein Maßstab"
    Einerseits verständliches Statement, andererseits handelt es sich hier um ein Phänomen, das nur und dann aber auch bei allen CMX-3000 vorkommt...

  • Skybeamer bei Einsatz anmeldepflichtig ???

    • mringhoff
    • 14. Oktober 2005 um 20:37

    Skyflower fallen rechtlich gesehen unter "Lichtaussenwerbung". Sie sollten so installiert sein, daß keine Personen oder der Strassenverkehr beeinträchtigt werden. So mal die Aussage eines Ordnungsbeamten bei uns hier in Bayern.

    Folge: Wenn sie nicht explizit verboten sind, sind sie erst mal erlaubt. Das Verbot erfolgt auf komunaler Ebene (Landratsamt, Stadt etc.) und kann entweder mal generell gelten, wenn es eine spezielle komunale Verordnung erlassen wurde oder im Einzelfall, wenn das Amt dem Anwender ein Schreiben schickt, daß er den Betrieb des Skyflowers einstellen soll. Dieses Verbot wird dann meist anlassbesogen erteilt, weil sich irgendwer beschwert hat...

    Also: erstmal im Landratsamt, bei der Stadt nachfragen...

  • "Adapter" XLR-Mini-Kline f. PC-Anschluss

    • mringhoff
    • 13. Oktober 2005 um 19:18

    Anstatt eines Mischpults mit XLR-Ausgang ist ein Line-Übertrager in stereo sicher etwas günstiger :)

    Du musst auf alle Fälle entweder denselben Stromkreis wie das FOH verwenden oder die Massetrennung galvanisch durch die Line-Übertrager (zur not DI-Boxen) herbeiführen, sonst kommt es zu Brummschleifen.

    Ansonsten kanst Du das Signal über die Multicoreleitung senden (bei Verwendung der entsprechenden Adaptern).

  • Einfache Konstruktion für ein kleines Backtrop

    • mringhoff
    • 13. Oktober 2005 um 19:04
    Zitat von "MirkoT"

    Ich denke 2*087 und drüber ein paar Meter 3-Punkt Alu wären eine brauchbare Lösung.

    Genau so machen wir das bei div. Anwendungen auch. Den Molton einfach von vorne oben rum ums Truss und mit Gaffa am hinteren Untergurt festkleben. Zur Sicherkeit kann man ja ein paar Superclamps verwenden und den Molton fixieren.

    Da die Windups aber nur 30kg verkraften ist man mit 8-10m Traverse und dem Molton bald an der Grenze der Belastung angekommen. Mehr als ein paar Einzel-Scheinwerfer (incl. Kabel) würde ich dann dem System auch nicht mehr zumuten...

    Drum find ich den Tipp von MirkoT mit vernünftigen Schwerlaststativen sehr gut, wenn man sich technisch etwas erweitern möchte...

    Mit Einzelstangen und Lichtstativen kann man eher nur Kleinstanwendungen realisieren, ich finds optisch schöner, wenn der Backdrop auf der ganzen Bühnenbreitseite ist und nicht nur auf 3m hinter dem Drummer...

    Ansonsten: 2 Alupipes 2m, 3 Halfcoupler mit TV-Zapfen, 3 Lichtstative, Molton drüber und hoffen, daß keiner drüberstolpert... :)

  • Betriebshaftpflicht die 1001.

    • mringhoff
    • 13. Oktober 2005 um 18:52
    Zitat von "DrChefe"


    ein paar kollegen und ich wollen demnächst eine kleine va-technik firma aufmachen - um neben dem studium ein wenig geld zu verdienen. mal sehen wie sich das entwickelt.

    hmm... ob das so sein wird?
    Erfahrungsgemäß steckt man erst mal ein Haufen Geld in die Firma und erst nach ein paar Jahren kommt mal die schwarze Null...
    Neben Geld muss man sicherlich auch viel Zeit investieren. Denn Selbstständig sein heißt nicht umsonst: "selbst und ständig arbeiten" :(

    Ob dann noch genug Zeit fürs Studium übrig bleibt? Naja, wenns gut läuft, dann brauchts ja auch kein Studium mehr :)

  • Stromkreisfinder

    • mringhoff
    • 13. Oktober 2005 um 17:14

    Bei den oben erwähnten Gerät Pancontrol PAN191 handelt es sich nicht um einen Leitungsfinder, sondern um einen Stromkreisfinder.

    Das heißt, es zeigt mir nicht an, ob eine Leitung da ist, sondern wohin sie führt. Genau gesagt, welche Sicherung die Leitung absichert bzw. welche Steckdosen noch auf der selben Leitung bzw. Sicherung hängen.

    Das wäre durchaus interessant auf kleineren Jobs, wo man mal schnell prüfen muss, wo man was dranhängen kann. Und wo man schnell in einem Sicherungskasten die Sicherung findet, ohne gleich alle auszuprobieren. Nicht alle Sicherungskästen sind nämlich schön ordentlich beschriftet...

    Meine Befürchtungen sind, daß eventuell das gesendete Signal auch auf andere Leitungen (via Sicherungskasten) gesendet wird und das Gerät dann wohl eher etwas ungenau wird, was die Stromkreiszugehörigkeit betrifft...

  • Vertragsprobleme in einer 3-er Konstellation (Kd.-Vermittler

    • mringhoff
    • 12. Oktober 2005 um 12:25

    Du meinst da sicherlich HGB §362. Schweigen des Kaufmanns auf Anträge.
    Hier sind aber nicht Angebote gemeint, sondern so etwas wie Auftragsbestätigungen etc.

    Durchaus informativ ist folgender Link dazu:
    http://bgb.jura.uni-hamburg.de/av/kaufmbestschr.htm

    Ansonsten ist es bei uns üblich, daß ein Kunde eine Anfrage stellt und wir ihm ein Angebot (meist schriftlich) abgeben. Bei einigen Kunden kommt dann einfach keine Reaktion mehr. Dann wird davon ausgegangen, daß das Angebot nicht angenommen wurde. Im anderen Fall würden wir dann ein mündliches oder schriftliches OK bekommen...

  • betriebssicherheit von akkus bei wireless systemen...

    • mringhoff
    • 12. Oktober 2005 um 10:00
    Zitat von "MP"


    Dennoch haben wir für uns folgende Grundregeln:

    - wir lassen die Akkus maximal 2h Betriebszeit im Sender, d.h. wenn eine Vorstellung länger dauert, werden die Akkus in der Pause getauscht (Vorstellungslänge wesentlich mehr als 2 Stunden ohne Pause bisher noch nicht vorgekommen)
    - wir werfen alle Akkus nach 2 Jahren weg und kaufen neue (das mussten wir allerdings erstmal lernen!. Die Akkus wurden nach der Zeit in der Tat unzuverlässiger und gingen vermehrt kaputt.).
    - für lange einzelne Veranstaltungen (Dikussionsrunden, Sommerfest etc.) nehmen wir trotzdem Batterien.

    Lohnt sich das dann alles noch finanziell so?
    1) Du brauchst rund doppelt soviel Akkus wie Batterien
    2) Nach 2 Jahren hat der Akku ausgedient
    3) Für diverse Jobs kommen dennoch Batterien zum Einsatz

    Ein (guter) Akku kostet rund das 20fach einer Batterie, Du brauchst doppelt soviel Akkus wie Batterien.
    Du hast also nach rund 40 Jobs den Preis eines Akkus wieder herinnen.
    Dann sollte man sich auch ein gutes Ladegerät zulegen und die Akkus immer schön pflegen und betreuen (Zeitaufwand)
    Ich behaupte jetzt mal, daß sich Akkus erst nach rund 60 Jobs bezahlt machen. Bis dahin ist ein Teil der Akkus schon wieder hops gegangen und Du hast immer noch das mulmige Gefühl im Bauch, daß es eben nur Akkus sind...

    Bleibt für mich eher der umwelttechnische Aspekt...

  • LA an 3 Punkt Truss auf LW255R - Belastung der Aufnehmer

    • mringhoff
    • 12. Oktober 2005 um 09:50
    Zitat von "kater"

    Dann kommt die Rundschlinge also einmal vom vorderen und einmal vom hinteren Gurt daher und kommt dann mittig unter der Truss in den Schäkel. Je nachdem wie kurz / lang die Runschlinge ist gibts dann ( kurz ) böse Winkel oder ( lang ) die Line hängt ein ganzes Stück unter der Truss, neigt zum baumeln und er verliert wieder ein paar cm an Höhe.
    Verständlich was ich meine?

    Ich gehe schon mal aus, daß man die richtige Länge der Rundschlinge wählt (und sich auch sonst an alle Vorgaben des ordnungsgemäßem Rigging hält :-). Dass es etwas tiefer hängt, hatte ich schon erwähnt.
    Es war ja nur ein Vorschlag, wie man die Konstruktion mittig ins Truss bekommt. Die meisten Firmen haben ja Rundschlingen/Stahl/Schäkel im Equipmentpark, deshalb war es für mich eine naheliegende Lösung dies so zu machen.

    Das U-Stahl mit zwei Couplern und eine Öse wie oben erwähnt ist natürlich auch eine feine Sache, es geht sicherlich schneller zum Montieren. (Nebenbei kommt die Konstruktion dann auch wieder ein paar cm tiefer. Aber in den meisten Fällen wird das ja wohl egal sein.)
    Nachteil: man muss das Ding erstmal kaufen (und zwar gleich 4 Stück). Ich gehe mal nicht davon aus, daß das jeder im Lager rumliegen hat. Und wenn ja, dann hätte es diese Frage nicht gegeben...

  • Vertragsprobleme in einer 3-er Konstellation (Kd.-Vermittler

    • mringhoff
    • 11. Oktober 2005 um 16:43
    Zitat von "f8274"

    Ich möchte mal hier einwerfen, dass unter Kaufleuten grundsätzlich ein Angebot als angenommen gilt, wenn dem nicht widersprochen wurde.

    Dem möchte ich widersprechen :)
    Nein, es gilt immer noch Angebot und Annahme des Angebot als Grundlage für einen Vertrag. Unter Kaufleuten gibt es manche Freiheiten in der Form. Aber eine Annahme eines Angebotes muss es immer geben. Es kann auch durch kongruentes Handeln erfolgen. Wenn man z.B. als Dienstleister seine Arbeit beginnt und der Kunde - nachdem er das Angebot erhalten hat - dies stillschweigend zur Kenntnis nimmt zum Beispiel.

    Wenn jedes Angebot als angenommen gilt, wenn der Empfänger nicht widerspricht bzw. dazu schweigt, dann hätte ich viele Aufträge :)

  • Stromkreisfinder

    • mringhoff
    • 11. Oktober 2005 um 16:03

    Hallo,

    habe kürzlich von einem Stromkreisfinder von der Fa. Pancontrol (Gerät "PAN 191") gelesen.
    Ein Sender wird mittels Schukostecker in die Steckdose gesteckt und ein Signal in die Leitung gesendet. Ein batteriebetriebener Empfänger zeigt an, um welche Sicherung es sich handelt, wenn man diesen im Sicherungskasten über die Automaten bewegt. Er zeigt angeblich auch an, ob sich Steckdosen und Schalter auf dem selben Kreis hängen.

    Nun meine Frage: Wer hat schon mal mit diesem Gerät gearbeitet? Taugt das was?

  • Vertragsprobleme in einer 3-er Konstellation (Kd.-Vermittler

    • mringhoff
    • 11. Oktober 2005 um 15:12

    @slytalix: Was hat sich denn nun aus der Sache ergeben?

  • LA an 3 Punkt Truss auf LW255R - Belastung der Aufnehmer

    • mringhoff
    • 11. Oktober 2005 um 15:05

    Bislang sieht sydon´s Lösung ja so aus:

    Coupler mit Öse ans Truss - Schäkel in Öse - Schäkel am Flugrahmen und das ganze zwei mal pro LA (in "Laufrichtung des Trusses)

    Vorteil: das LA sitzt nah am Truss
    Ohne weitere Verzurrung, würde es nun etwas nach vorne und hinten baumeln, falls äußere Kräfte (Wind etc.) einwirken würden.

    Die Rundschlingen-Lösung sieht nicht viel anderst aus:
    Rundschlinge über Truss (über jeden Gurt einmal herum, damit nichts verrutscht) unten die Rundschlinge mit dem Schäkel verbinden - Schäkel am Flugrahmen, und das ganze zwei mal pro LA. Stahl nicht vergessen...

    Nachteil: es dauert etwas länger und der Abstand zum Truss kann etwas länger sein.

    Entscheidender Vorteil: ich kann den Hängepunkt des LA genau mittig zwischen Vorder- und Hintergurt platzieren.

    Ohne weitere Verzurrung würde es wie bei der Coupler-Lösung auch nach vorne/hintene bewegen, wenn mans genau sieht, kann man das System theoretisch auch "verdrehen", vor allem wenn die Rundschlingen länger sind, aber durch die Zweipunktaufhängung und das Eigengewicht wird diese Bewegung kaum eine Rolle spielen.

  • LA an 3 Punkt Truss auf LW255R - Belastung der Aufnehmer

    • mringhoff
    • 11. Oktober 2005 um 11:55

    Ich würde die Coupler weglassen und das ganze mit Rundschlingen (gesichert mit Stahl) an der Traverse anschlagen. Das dauert vielleicht ein paar Minuten länger, aber nur so kannst Du beide Seiten gewichtsmittig in die Traverse bekommen.

    Beide LA am vorderen Gurt oder hinteren gibt ein Drehmoment im Truss, bei der Versetzten Anordnung (eins vorn eins hinten) gibt es eine Verwindung. Mit den Rundschlingen kannst du die LA beide schön mittig platzieren.

  • Lautstärkebegrenzung in Kneipe

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2005 um 11:58

    Am Anfang lokaler Auseinandersetzungen von Gastrobetrieb und Nachbarn schreitet das Ordnungsamt nur halbherzig ein. Mit einer so undefinierbaren "Auflage" einen Limiter einzubauen, haben die Jungs dort zwar was unternommen (die Nachbarn erwarten das ja schliesslich von einem Ordnungsamt), aber es sind ja noch keine richtigen Auflagen. Ich würde jetzt auch nicht schlafende Hunde wecken, sonst kommt ein Bescheid mit 85dB auf der Tanzfläche oder so...

    Am besten ist, Ihr reduziert den Lärm einfach mal nach Eurem subjektiven Empfinden, so daß die Nachbarn etwas beruhigter im wahrsten Sinne des Wortes sind.

    Eine gute Massnahme ist auch, die besonderst tiefen Anteile der Bässe zurückzunehmen. Das trägt am weitesten, hat aber innen für das Publikum kaum Auswirkungen im Lautstärkeempfinden. Das geht natürlich nicht mit einem Dreiband-EQ.
    Größter Feind der Lärmreduzierung ist immer noch das subjektive Lautstärkeempfinden des DJs. Wenn der natürlich im laufe des Abends den "Bums" wieder anhebt, macht das alles keinen Sinn und das Ordnungamt kommt mit stärkeren Massnahmen...

    OT:
    hatte im Sommer eine Open-Air-Veranstaltung, da lautete eine Auflage vom Ordnungsamt zur Lärmbegrenzung: "Unter den Bässen ist Schaumstoff zu legen"
    Soviel zu der Kompetenz mancher Ämter...

  • betriebssicherheit von akkus bei wireless systemen...

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2005 um 11:26

    Ich kann niggles nur Recht geben.

    Akkus sind immer etwas für Techniker mit starken Nerven :) Wir nehmen Akkus nur noch für Soundcheck, bei Kleinanwendungen für Durchsagen etc.

    Genauso kann ich es nur bestätigen, daß die Qualität des Akkus und der Ladegeräte sehr wichtig sind. Handelsübliche Akkus haben weniger Kapazität und sind schneller über den Jordan als z.B. die Ansmann-Akkus. Und wenn die Akkus nicht regelmässig sauber geladen und entladen werden, dann ebenfalls.

    Fazit: es gibt noch genügend Jobs, wo man ruhigen Gewissens mit (gut gepflegten Qualitäts-)Akkus arbeiten kann. Bei wichtigen Jobs würde ich auf alle Fälle Batterien verwenden.

  • Endstufe und Strom?

    • mringhoff
    • 9. Oktober 2005 um 15:53

    Über Kabelquerschnitte und Anschlussleitungen brauchen wir uns in diesem Fall ja gar nicht unterhalten. Eine Endstufe wird im Normalbetrieb nicht mehr Strom ziehen, nur weil ein anderer Stecker dran hängt...

    Es würde daher genügen, wenn sich Apostoli mit den Auslösekennlinien der jeweiligen Sicherungen näher beschäftigt...

  • HES Studio Spot + MA Scanco Problem

    • mringhoff
    • 7. Oktober 2005 um 19:03
    Zitat von "Porky"

    ... der andere ruckelt in der Pan-Tilt Bewegung wie ein Alzheimer-Patient...

    Du meinst sicher Parkinson...?

  • Endstufe und Strom?

    • mringhoff
    • 7. Oktober 2005 um 10:39
    Zitat von "Michael D"


    ... Wenn die Endstufe Leistung aus dem Netz zieht, dann muss sie die in irgendeiner Form wieder loswerden.

    Na zum Beispiel in Form von noch höheren Temperatur, bis zum Verkohlen irgendwelcher Bauteile...

    Wir sprechen hier ja vom Fehlerfall


    Zitat von "Michael D"

    Also was ich eigentlich sagen will: Praktisch kein Gerät, welches einen Schukostecker hat, ist dafür ausgelegt im Fehlerfall 3.6KW abzuführen, das müsste dann auch euer Wecker, die HiFi-Anlage oder das Laptopnetzteil können.


    Dafür ausgelegt nicht, aber im Fehlerfall geht halt was kaputt, je mehr Strom fliesst, desto höher der Schaden. Wenn dann eine Sicherung rechtzeitg abschaltet kann schlimmeres verhindert werden.

    Zitat von "Michael D"

    Außerdem ist es dem Kurzschluss egal, wo er passiert, auch in einem Halbleiter verursacht dessen Erwärmung dann im Normalfall irgendwas in Richtung leitend oder nichtleitend.


    Richtig, aber eine Endstufe hat diverse Bauteile, da muss ein defekter Halbleiter nicht gleich einen Kurzschluss im Gerät, sondern kann eventuell höhere Ströme anderstwo auslösen, die dann wiederum andere Bauteile zerstören usw. Das kann langsam oder ganz schnell passieren. Von aussen gesehen sinkt dann der Innenwiderstand der Endstufe (mal langsamer, mal schneller) und je schneller die Sicherung anspricht, desto besser fürs Gerät - behautpe ich mal...
    Im reinen Kurzschlussfall gebe ich Dir recht, ob da die 32A oder 16A Sicherung fliegt, ist dann auch egal. Aber bis zu einem Kurzschluss kann es ja noch ein langer Weg sein...

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